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Die Stimme · 1931-03-05 · Heft 166 (5.3.1931) · page 4

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Journal
Die Stimme
Volume
4 (1931)
Issue
Heft 166 (5.3.1931)
Date
1931-03-05
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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c rite 4 DIE SliMäit Nr. 105 — 26. Februar 1931 Z.M V. „OWORAH“ VON WIEN NACH JERUSALEM Unter dieser Devise findet am 7. März In den Sälen des Handelsmuseums, Wien, IX., Bergg*9se 16, eine GROSSE PURIMREDOUTE statt. Beginn 9 Uhr abends. Kostüm, Abend- oder Sommerkle düng. Karten erhältlich: Jüdischer Hochschulausschuß, IX., Zimnictmannplatz 8, Zionistisches Landeskomitee, 1., Kärntnerstraße 28, und bei den Mitgliedern der Z. M.V. „Dworah“. Mitwirkend: Manon Chaufour: The Viggos, Stars des Empire-Theaters Paris, dzt. Tabarin, Wien Auskünfte: Telephon A-19-4-75 und A-lj-9-33 nen Geistesverfassung jener Zeit absolut nicht in Einklang gebracht werden können. Wer auch der Verfasser gewesen sein mag, jedenfalls besitzt er ein hervorragendes Talent. Er versteht es, die Ereignisse in einer natürlichen Art aufeinanderfolgen zu lassen und sie auch untereinander zu verbinden. Man begegnet einer dramatischen Lebendigkeit, und die psychologischen Momente sind schar! herausgearbeitet In welcher Zeit das Buch verfaßt wurde, darüber gehen die Meinungen der Bibelforscher auseinander. Grätz nimmt an, daß das Buch in der Zeit der makkabfiischen Erhebung verfaßt worden sei. Die Rolle will in dieser Zeit der Not vor Verzweiflung warnen. Durch natürlich aufeinanderfolgende Begebenheiten sei schon einmal die Gefahr abgewendet worden; warum könne dies nicht auch jetzt geschehen? N. Krochmel beweist in seinem «More nebuchei hosman», daß die Megillah in der heutigen Fassung bereits eine zweite Auflage einer Rolle sei, die Mordechai und Esther geschrieben hätten; die Zeit, in der die vorliegende Megillah geschrieben und in den Kanon aulgenommen wurde, sei eine viel spätere als die des eigentlichen historischen Geschehens, Kart Budde schreibt in seiner «Geschichte der althebräischen Literatur» (Leipzig, 1909), Kap. 13, folgendes Ober das Buch Esther: «Es dürfte ihm überhaupt keine geschichtliche Tatsache zugrunde liegen; vielmehr wird es immer wahrscheinlicher, daß seine letzte Grundlage eine babylonisch-mythologische ist.» Weiters äußert K. Budde seine Meinung über die Zeit der Entstehung: «Für die Zeit der Entstehung des Buches ist es wichtig, daß Ben Sira (bald nach 200 v. Chr.) in seinem Hymnus auf die Väter weder Esther noch Mordechai erwähnt. Der früheste Hinweis wenigstens auf seinen Inhalt findet sich II. Makkabäerbuch, 15, 36; aber das zweite Makkabäerbuch stammt erst aus dem letzten vorchristlichen Jahrhundert.» Budde kommt dann endlich nach längerer AustJjihrung zu dem Schlüsse, daß die Rolle in später Zeit verfaßt worden sei. Spinoza will im Theologisch-politischen Traktat (Kap. 10) beweisen, daß dieses Buch von dem Verfasser des Buches Daniel und Esra herrühre. Spinoza neigt zu der Behauptung, «daß diese Bücher (Daniel, Esra, Esther, Nechemia) lange nach der Wiederherstellung des Tempeldienstes durch Juda Makkabäus geschrieben worden sind». Und hier führt er auch einen Punkt an, in dem er mit der bereits früher erwähnten Meinung Grätz’ übereinstimmt. «Vielleicht aber sind die Bücher Daniel, E6ra, Esther und Nechemia damals aus dem Grunde geschrieben und herausgegeben worden, um dem Volke zu zeigen, daß die Prophezeiungen des Daniel in Erfüllung gegangen seien und es auf diese Weise in der Religion zu bestärken und zu verhüten, daß es in seinen großen Trübsalen an besseren und glücklicheren Zeiten verzweifle.» Allgemein divergieren hier die Meinungen und Anschauungen; es ist selbstverständlich, daß man von einer Festlegung der Abfassungszeit im historischen Sinne absehen muß. Was das Verhältnis der Estherrole zur Bibel betrifft, so ist sie spät in den allgemeinen Kanon aufgenommen worden. Der Talmud berichtet, daß die Weisen anfangs das Buch nicht den anderen Büchern anschließen wollten. Im Traktate Megillah, pag. 7a, wird im Namen des Reb Schemuel bar Jehuda referiert: «Esther stellt an die Weisen die Bitte, daß sie das Purimfest für ewige Zeiten festlegen mögen; darauf wird ihr im scharfen Tone geantwortet: «Du willst etwa Neta und Haß unter den Völkern gegen uns anstiften?» Es wird auch noch an anderer Stelle berichtet, daß Esther wiederholt die Rabbaniten ersucht habe, ihre Rolle In den Kreis der anderen Bücher aufnehmen zu wollen. Es fanden Verhandlungen statt, und im Laufe der Zeit hat sich die Rolle zu einer höheren Stufe durchgerungen. Dennoch wird immer darauf hingewiesen, daß sie im Verhältnis zu den anderen Büchern tiefer stehe. Uebrigens sind auch innerhalb des Talmuds Meinungsverschiedenheiten betreffs der Heiligkeit dieses Buches. ' Aus unbekanntem Grunde wird, der Name Gottes ln der ganzen Megillah unerwähnt gelassen. Nach Ansicht mancher wurde dies mit Absicht getan, um den Unterschied zwischen der Rolle und den anderen heiligen Schriften noch deutlicher hervortreten zu lassen; das Buch steht eben tiefer als alle anderen und ist erst nach langem Sträuben der Weisen auf¬ Xöni$in isther kommt nadt Hält ihren Einzug am 8. März, 3 Uhr nachmittags im Festsaale des Hotel »Bayrischer Hof«, Wien, II., Taborstr. 39. Jüdische Kinder, aber auch Erwachsene, freut Euch schon letzt. Wer sic sehen u. empfangen will, der sichere sich Jetzt schon die Eintrittskarten bei den Mitgliedern der Zionistischen Frauengruppe mW MCWM Leopoldstadt, 11., Zlrkusg. & genommen worden, fbn Esra schreibt ln der Einleitung zu seinem Estherkommentar: «Meine Meinung ist, daß Mordechai diese Rolle verfaßt habe; die Perser hätten sie dann übersetzt und in die Chronik ihrer Könige aufgenommen; sie waren aber Götzendiener und hätten an Stelle aes üottesnamen den Namen ihrer Gottheit geschrieben; dem wollte Mordechai vorbeugen und ließ, utn die Ehre Gottes zu wahren, dessen Namen unerwähnt.» Man kann aber eben so gut annehmen, daß die Perser zuerst die Rolle verfaßt hätten, daß also sie die primäre Quelle bilden, und die Uebersetzer den Götzennamen absichtlich nicht erwähnt haben. Dieser Ansicht ist auch R. Jzchak Arama, der Verfasser des «Akedat Jzchak», der in der Einleitung zu Esther sagt: «Da die Männer der großen Versammlung (keneset ha-gedoiah) die Rolle aus den heidnischen Schriften übersetzt haben, ist es klar und einleuchtend, daß nirgends ein heiliger Name vorkommt.» Die Kabbalisten haben zwar eine Lösung gefunden, indem w« das 187maJ vorkommende Wort melech (König) in manchen Fällen auch auf Gott beziehen lassen (Megillah, 15b). Grätz schreibt über diesen Punkt in seiner «Geschichte der Juden» (2. Band) in zutreffender Weise: «Ais wenn der Verfasser die höhere Hand in der Leitung nur hätte ahnen lassen wollen, oder als fürchtete er durch Einmischung des Wunderbaren, wenn auch nur in beschränktem Maße, gewisse Leser, für die er das Buch verfaßt hat, eher abzustoßen als anzuziehen, wird der Name Gottes night ein einziges Mal darin genannt.» Das Buch Esther enthält also nichts Rätselhaftes und Mystisches, es ist vollkommen nüchtern gehalten; es beinhaltet lediglich eine einfache, schlichte Volkserzählung. Vergesset die Sorge, vergesset die Qual — Trinket nur Karmel Original 1 Purim im Laufe der Zeiten Die Megillath-Esther führt uns in die Zeit der persischen Diaspora. Die Namen Esther und Mordechai sprechen dafür, daß es damals eine starke Assimilation gab. Esther entspricht dem Namen der persischen Göttin Istar und Mordechai dem Namen des persischen Gottes Marduk. Ueber Esther heißt es (Buch Esther 2, 7) ausdrücklich, ihr hebräischer Name sei Hadassah gewesen. In den alten Zeiten war für Purim auch die Bezeichnung «Tag des Mordechai» gebräuchlich, wie aus dem 2. Buch der Makkabäer, Kap. 15, 36, hervorgeht. In den «Altertümern» des Josephus Flavius finden wir eine freie Wiedergabe des Buches Esther. Purim wird dort griechisch «Frurai» , genannt. Zur Zeit des Hasmonäeraufstandes errangen die Juden bei dem Dorfe Adasa einen großen Sieg Über den Feldherrn Nikanor. Es war dies am 13. Adar 161. Zum Andenken an diesen Sieg, der auf den Vorabend des Purimfestes fiel, wurde Purim in Judäa lange Zeit als «Tag des Nikanor» gefeiert, bis er schließlich mit dem «Tag des Haman» verschmolz, Im 5. Jahrhundert n. Chr. sahen sich die römischen Behörden veranlaßt, gegen die Purimfeiern der Juden einzuschreiteh. So wiesen im Jahre 408 die Kaiser Honorius und Theodosius die Provinzbehörden an, genauestens das Verhalten der Juden zu Purim, an ihrem hochheiligen «Hamanfeste» (festivitas solemnis Amani), zu beobachten, da sie «zur Verunglimpfung der christlichen‘Religion ein das heilige Kreuz nachahmendes Gebilde zu verbrennen pflegen». Es herrschte nämlich damals der Brauch, Haman in effigie zu schlagen oder aufzuhängen. Als nun im Jahre 415 die Juden in Imnestar, einem Städtchen bei Antiochia, zur Purimzeit eine Puppe, die Haman vorstellen sollte, an einen Galgen hingen, kam es zu schweren Unruhen. Es wurde das Gerücht verbreitet, die Juden hätten einen christlichen Knaben ans Kreuz geschlagen. Kaiser Theodosius konnte nur mit Mühe die Ruhe wiederherstellen, und die Juden von Imnestar wurden schwer bestraft. In der Zeit der Kreuzzüge gab es ein trauriges Ereignis, das mit dem Purimfeste zusammenfiel. 1m Jahre 1191 wurde ein Jude in der französischen Stadt Bray-sur-Seine von einem Christen erschlagen. Der Täter, ein königlicher Untertan, wurde von der Stadtobrigkeit zpm Tode verurteilt und gerade am Purimtage hingerichtet. Es wurde nun das falsche Gerücht verbreitet, die Juden hätten dem Verurteilten eine Dornenkrone auf das Haupt gesetzt und ihn durch die Stadt getrieben. Daraufhin erschien der französische König Philipp August mit einer Heeresmacht vor Bray-sur-Seine und nahm alle Juden der Stadt gefangen. Trotz ihrer Unschuldsbeteuerungen bereitete «der königliche Bösewicht», wie ihn der jüdische Chronist nennt, den Juden ein schreckliches Los. Er ließ ihnen die Wahl zwischen Taufe und Tod. Es gab keinen Juden, der sich durch die Taufe retten wollte. Mehr als 100 Juden bestiegen in ihren Sterbemänteln den Scheiterhaufen und starben unter den Rufen «Schena Jisrael!» den Feuertod. Nur die Kinder bis zum Alter von 13 Jahren wurden begnadigt. Abgesehen von den allgemeinen Purimfeiern, gab es in verschiedenen Gemeinden lokale Purimfeiern zur Erinnerung an überstandene große Gefahren, so z. b. in Frankfurt, Im Jahre 1614 brach in dieser Stadt eine wüste Judenhetze aus. Vinzenz Fettmilch, «der rasende Vinzenz», stürmte mit dem von ihm fanatisierten Mob das Ghetto und plünderte e« aus. Die Juden wurden auf dem jüdischen Friedhof zusammengetrieben, wo ein «Revolutionstribuna!» unter Vorsitz von Vinzenz Fettmilch zusammentrat, um die Juden abzuurteflen. Die Juden bereiteten s>ch zum Tode vor, doch das Urteil lautete auf Vertreibung; 1380 Juden wurden, aller Mittel ent* blößt, davongejagt. Dieser Uebergriff erregte jedoch den Unwillen des Kaisers Matthias, der die Wiederansiedlung der Juden in Frankfurt anbefahl. Am 10. März 1616 (20. Adar) Jüdischer «locüsohal&usüChuB Donnerstag, den 6. Miir/ 1931 um halb 8 l hr abends findet im Festsaale des flandehiuupumn?, Wien,IX„ Berggasse 16 ein Vortrag des Herrn Prof. Dr TtiCOriör lessing Uber das Thema Judentum als Mittler zwischen Asien n. Europa statt. Kolleginnen n. Kollegen, erscheinet -zahlreich! Gäste willkommen hielten die Juden wieder ihren Einzug ins Ghetto, in Anwesenheit einer kaiserlichen Heeresabtciiung und der Reichskommissäre, unter Trompetenschall und Trommelwirbel Zum Andenken an diesen Tag wurde in Frankfurt ein lokales Purimfest, das sogenannte «Purim Vinzenz», eingeführt, das am 20. Adar gefeiert wird. * Purim wird seit alten Zeiten mit Gesang, Tanz und Trinken geieiert. Es wird uns erzählt, daß die ehrwürdigsten Gelehrten manchmal, erhitzt von Wein, in den Formeln «uesegnet sei Mordechai» und «Verflucht sei Haman» die Namen verwechselten. Früh bürgerten sich auch die Achaschwerosch-Spiele ein, die auf ein englisches Drama «Esther und Ahasverus» zurückgehen, das im 17. Jahrhundert in Deutschland bekannt wurde. Das Maslcentreiben zu Purim erregt* oft den Unwillen der christlichen Gewalthaber, die es offenbar, verdroß, daß die Juden auch einmal im Jahre lustig waren. So verbot z. B. im Jahre 1743 der Bischof von Pr2emysl, Sierakowski, das Purimtreiben in den Straßen. Das Verbot wurde damit begründet, daß Purim ein antichristliches Fest sei. Die Purimfeste der Großstadt können uns nicht den Purimzauber vermitteln, den wir aus unserer Jugendzeit kennen, das lustige Maskentreiben in den Straßen und die Fröhlichkeit in jedem jüdischen Hause. Insbesondere für unsere Großstadtkinder wird Purim keine Kindheitserinnerung mehr sein. Purimveranstaltungen sind kein Ersatz. Der ,,edle Fürst“ ot;er Haman wird im „Kampfruf“ rehabilitiert Das in Wien erscheinende Hakenkreuzlerblatt «Der Kampfruf» gibt in seiner letzten Nummer dem Puriumfeste sehr viel Raum. Warum es so galant ist? Das hat schon seinen Grund . . . Zunächst werden zwei Anzeigen über Purimredouten aus der «Stimme» nachgedruckt und anschließend daran folgende «revelatorische» Gedanken gesponnen: «Und die Juden freuen sich und jubeln. Und die Ankündigungen der verschiedenen Belustigungen lassen deutlich erkennen, daß sie nicht allein über die dummen Perser jubeln, die im Auftrag der schönen Esther und im Namen Maraochais (nicht zu verwechseln mit Marx- Mardochai!) ihre eigenen Blutsbrüder niedermetzeln» sondern daß ihre extatische Freude unmittelbarem Erleben entspringt.» Aufgepaßt, ihr von Juden versklavte Arier! Wißt ihr, was das heißt? Das heißt, daß die Purimveranstaltungen in Wien der Ausdruck einer zweifachen Freude sind: erstens, weil es den Juden gelang, damals vor Jahrtausenden einen gefährlichen Feind unschädlich zu machen und zweitens, weil die Juden auch (!) in der Gegenwart fürchterliche Pogrome veranstalten, bei denen Abertausende von Ariern erbarmungslos niedergemetzelt werden . . . Dixit. Aber «Der Kampfruf» begnügt sich nicht mit einer Glosse. Er schürft tiefer, ln einem langatmigen, mit dem guthebräischen Worte «Purim» betitelten Feuilleton, unterzieht ein Herr «Germantcus» die Purim-Geschichte einer «gründlichen» Analyse. Daß er dabei die «Gemeinheit» und die «Niedertracht» des Mordechai und der Esther «entlarvt», ist natürlich. Die Hakenkreuzler schwören doch darauf, daß alle Juden Verbrecher sind — es ist ihnen also nicht zuzumuten, ‘daß sie gerade bei Ahasveros’ Gattin und ihrem Onkel halt machen mit ihrer Theorie. Interessant im wahren Sinne des Wortes sind aber erst die Schlüsse des «Kampf-, ruf»-Feui!letonisten und seine Anregungen, Feste zu Ehren Hamans zu veranstalten. Für die jüdische Purimfreude muß ein arisches Gegengewicht geschaffen werden! Herr «Germanicus» schreibt — wohlgemerkt, nicht in der humoristischen Ecke, sondern unter dem Strich: «. . . Als der erste geschichtliche große Judengegner durchschaute er (Haman) schon etwa fünf Jahrhunderte vor Christi den jüdischen «Staat im Staate», wie es unser großer Moltke genannt hat, und als pflichtbewußter und um sein Volk besorgter Staatsmann wollte er den politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Niedergang defc Perserreiches durch Ausschaltung der Juden aufhalten. Natürlich hat das Hinmorden des besten arischen Blutes der noch volksbewußten, hochwertigen Führer- und Kriegergeschlechter dem persischen Weltreiche deh Todesstoß versetzt ... Und dieser edle Fürst, der das Beste seines Volkes gewollt, mußte eines schändlichen Todes sterben . . . Heute haben wir eine ähnliche Lage; in vielen Staaten, insbesondere in deutschen Landen, bestehen so große jüdengegnerische Bewegungen wie noch nie, und siehe: der Feind ist derselbe, ist Hamans Feind gewesen! Daher heißt es, aus der Geschichte lernen, damit die Juden nicht etwa dereinst neben dem persischen auch ein deutsches Purim feiern können l Und wenn die Juden ungestört Massenpogrome der arische» Verein!lo»l'1l3ctiar Hnchschöler l P, Chates Oihor!*I««»ru» I7»*»€**«»■*«■ liest auf Einladung des Vereines zionistischer Hoch« schüler Samstag, den 14. Märe %8 Uhr abends Im Heime, 1., Jordangasse 7, aus eigenen Werken. Qäste willkommen I Zuspätkommende haben nur in den Pausen Einlaß 1

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