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Die Stimme · 1930-12-29 · Heft 157 (29.12.1930) · page 10

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Journal
Die Stimme
Volume
3 (1930)
Issue
Heft 157 (29.12.1930)
Date
1930-12-29
Page
– (sequence 10)
Language
German
Belongs to
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DIE 81 Nr. 157 — 29. Dezember 1930 Aus attew Wett Ein jüdischer Seeheld Theodor Roosevelt rühmt in seinem «Seekrieg 1812^* die Taten eines Juden namens John Ordronaux, der im engiisch-amerikanischen Seekrieg englische Schiffe im Werte von 3,000.000 Dollar kaperte. — John Ordronaux wurde 1878 als Sohn eines Kaufmannes in Nantes geboren, besuchte die Schiffsakademie in Bordeaux und segelte 1812 als Kommandant des Schiffes Marengo nach Amerika, um englische Schiffe zu kapern. Seine erste Tat war die Prise des englischen Schiffes «Lady Sherlock», das er nach New York brachte. Hier übernahm er das Kommando über ein anderes Schiff, «Prince de Neufchatel», als dessen Kommandant er im März 1814 neun englische Schiffe kaperte. Auf einem anderen Raid im Juni desselben Jahres konnte er sechs weitere Prisen für^>ich buchen; im August tauchte er im irischen Kanal auf und versenkte dort ein irisches Handelsschiff, das sich nicht ergeben wollte; im September kaperte er sieben feindliche Schiffe, darunter die «Harmony», die mit vier Kanonen bestückt war. Alle Bemühungen der Engländer, Ordronaux unschädlich zu machen, scheiterten an der Kaltblütigkeit, Tapferkeit und am Erfindungsreichtum dieses jüdischen Helden. — Seine Zeitgenossen schildern ihn als einen sehr kleinen Mann, mit sonnenverbranntem Teint, schwarzem, gekräuseltem Haar und starker Hakennase. Er sprach wenig, öffnete er aber den Mund, dann zwang er alle in seinen Bann; er war der geborene Kommandant und wurde von seiner Mannschaft vergöttert. Es ist bezeichnend, daß der «Prince de Neufchatel» bei der ersten Seefahrt, die er unter einem anderen Kapitän machte, von den Engländern gekapert wurde. Mit diesem «Prince de Neufchatel» lieferte Ordronaux sein Meisterstück im Kampf gegen die englische Fregatte «Endymion >, ein 1400-Tonnen-Schiff mit 50 Geschützen. Der «Prince de Neufchatel» hatte nur 310 Tonnen und 17 Geschütze. Es war am 11. Oktober 1814 vor Nantucket. Ordronaux bugsierte gerade ein gekapertes Schiff, als der «Endymion» auftauchte und auf ihn losfuhr. Ordronaux, der durch das von ihm gekaperte Schiff behindert war, durchschnitt kurz entschlossen die Taue, die sein Schiff mit dem anderen verbanden. Er hatte von seiner 150 Köpfe zählenden Schiffsmannschaft nur mehr 37 Mann, die übrigen waren mit Prisen unterwegs. Außerdem hatte er noch 40 Gefangene an Bord, die bewacht werden mußten. — Eine finstere Nacht brach herein. Ordronaux machte klar zum Gefecht, alles war an Bord, die Geschütze feuerbereit. Der «Endymion» setzte fünf Boote aus, die den «Prince de Neufchatel» umzingelten und gleichzeitig zum Angriff schritten. Es kam zu einem wüsten Handgemenge mit Pistolen und Messern. Die Engländer gelangten an Bord, wurden aber zurückgeworfen. Ordronaux selbst verrichtete Wunder an Tapferkeit. Noch zweimal gelang es den Engländern, das Schiff zu erklimmen, immer wieder mußten s»ie zurück. Nun aber waren die Verteidiger erschöpft und ihre. Reihen stark gelichtet. Der nächste Angriff drohte zu gelingen, da bewies Ordronaux, der geschworen hatte, den Engländern nicht in die Hände zu fallen, wieder einmal seine unüberwindliche Tatkraft. Er ergriff eine Fackel, stieg auf das Pulvermagazin des Schiffes und schrie, er werde das Schiff in die Luft sprengen, sollte die Mannschaft sich ergeben. Das wirkte. Die Leute sprangen an die Geschütze, ein Geschoßhagel ging plötzlich über den «Endymion» nieder, der auseinanderbarst und unterging. Die Engländer hatten 49 Tote, 37 Verwundete und 30 Gefangene zu verzeichnen. Im Jahre 1815 zog sich Ordronaux voh seiner aufreibenden Tätigkeit zurück. Er vermählte sich in Paris mit einem Fräulein Jeanne Charreton und übersiedelte mit ihr nach New York, wo er eine Zuckerraffinerie gründete. Er lebte nun seinem Berufe und starb im Jahre 1841. Die Stätte seines Grabes ist bis zum heutigen Tage unbekannt. Die Osfjuden In Deutschland Auf Grund des soeben veröffentlichten Werkes von Prof. Silbcrgleit über die Ergebnisse der Volkszählung von 1925 in Preußen bearbeitete die Sektion für Wirtschaft und Statistik des Jiddischen Wissenschaftlichen Instituts (JWI) das Material über die ausländischen Juden. In Preußen befanden sich 1925 über 76.000 jüdische Ausländer auf eine jüdische Gesamtbevölkerung von 404.000, d. i. 18.9 Prozent. Es ist anzunehmen, daß im Deutschen Reiche sich die Zahl der jüdischen Ausländer auf ziirka 100.000 beläuft, d. i. 17 bis 18 Prozent der jüdischen Uesamtbevölkerung (564.000) Deutschlands. Im Jahre 1900 waren in Deutschland über 41.000 jüdische Ausländer, was nur 7 Prozent ausmachte; im Jahre 1910 erreichte, wie anzunehmen, die Zahl der jüdischen Ausländer in Deutschland zirka 60.000 Seelen — beinahe 10 Prozent der gesamten jüdischen Bevölkerung in Deutschland. Die Zahl der ausländischen Juden war also im 20. Jahrhundert stets im Wachsen begriffen, sie stieg prozentuell von 7 Prozent im Jahre 1900 auf fast 18 Prozent im Jahre 1925. Lieber 80 Prozent sämtlicher jüdischer Ausländer Preußens im Jahre 1925 stammen aus osteuropäischen Ländern. Polnische Staatsangehörige unter ihnen waren über 46 Prozent, sowjetrussische fast 5 Prozent. Die jüdischen Ausländer sind in noch höherem Maße als die deutschen Juden in den Großstädten konzentriert. In den zehn größten jüdischen Gemeinden Preußens leben 82 Prozent der jüdischen Ausländer. In Berlin selbst leben fast 44.000 jüdische Ausländer — Uber 25 Prozent der jüdischen Gesamtbevölkerung Berlins und über 57 Prozent der Gesamtzahl jüdischer Ausländer Preußens. Dlt Juden In ftb sslnhn Wir haben kürzlich über d e Krönung Ras Tafaris zum König von Abessinien und darüber, daß ihm das amerikanische Pro-Falascha-Komitee die goldene Statue eines Löwen zum Geschenk machte, berichtet. Die Könige von Abessinien führen bekanntlich den Titel «Löwe von Juda», und diese Inschrift befindet sich auch auf dem abessinischen Königsthron. Bekannt ist auch, daß sich die abessinischen Könige als direkte Nachkommen König Salomos und der Königin von Saba betrachten. Heute ist Abessinien ein christliches Land und Mitglied des Völkerbundes. Ein reicher Kranz von Sagen und Legenden in hebräischer, aramäischer und arabischer Sprache knüpft sich an das Zusammentreffen Salomos mit der Königin von Saba. Nach allen diesen Legenden hieß der Sohn Salomos und der Königin von Saba David oder Menelik und war der Stammvater des heutigen Königsgeschlechtes. Es gibt in Abessinien zirka 50.000 Juden; den größten Teil hiervon bilden die Falaschas oder «Auswanderer». Ihre Herkunft liegt trotz aller Bemühungen im Dunkel. Es wurden Versuche gemacht, im Wege der Erziehung das Bewußtsein des Judentums in ihnen zu stärken. Die Falascna» behaupten auf Grund ihrer Ueberlieferungen, sie seien au» Palästina unter Führung des Menelik, des oben genannten Sohnes Salomos und der Königin von Saba, ausgewandert. Es wird auch angenommen, daß die Falaschas Nachkommen jüdischer Kriegsgefangener des Königs von Assyrien oder Babylonien sind. Neuere Forscher haben auch andere Theorien aufgestellt; bisher konnte aber die Herkunft des Stammes nicht klargestellt weiden. Die Falaschas verstehen nicht Hebräisch. Ihre Religion basiert lediglich auf einer äthiopischen Lesart der fünf Bücher Moses. Sie wissen nichts von Mischna und Talmud; ihre religiösen Gebräuche ähneln manchmal denen der Samaritaner und Karäer. Sie halten die Samstage und Feiertage genau ein, mit Ausnanme von Chanukkah und Purim, wovon sie nichts wissen. In früheren Jahren hatten christliche Missionäre mit Bekehrungsversuchen oft Erfolg bei ihnen. Seit den Bemühungen des Dr. Feitlovich und des Pro-Falasacha-Komitees jedoch hat das aufgehört. Seif wann leben Juden auf deutschem Boden? Der als philosophischer Schriftsteller und historischer Forscher bekannte Oberrabbiner Dr. Adolf Altmann (Trier) hielt auf Einladung der Gesellschaft für nützliche Forschungen in Trier einen Vortrag über das früheste Vorkommen von Juden auf deutschem Boden. Auf Grund streng wissenschaftlichen Quellenmaterials kam Dr. Altmann zu dem Resultat, daß nicht — wie bisher angenommen wurde — in Köln, sondern in Trier das historisch nachweisbar älteste jüdische Gemeinwesen zu suchen sei. Neben allgemeinen historischen Tatsachen wies der Vortragende auf die im Codex Theodosianus festgelegten Gesetze und Verordnungen sowie auf die auf Juden und jüdische Gemeinwesen in Trier sich beziehenden Verordnungen der Kaiser Gratian und Valentinian hin, die ausnahmslos aus der Mitte und dem Ende des vierten nachchristlichen Jahrhunderts stammen und geordnete jüdische Gemeinwesen voraussetzen. Daneben bilden von Dr. Altmann erstmalig gedeutete archäologische Funde ein aufschlußreiches Beweismaterial. Es handelt sich bei diesen aus dem dritten und vierten Jahrhundert n. Chr. stammenden und im Provinzialmuseum zu Trier aufbewahrten Funden um eine sogenannte Tonbildlampe (terra sigillata), ein gut erhaltenes Bruchstück eines reliefartigen eingebrannten siebenarmigen Leuchters (Menorah) und Terrakottafiguren, die Judenkarikaturen darstellen. Die Menorah und die Figuren sind aus jenem rotbraunen Ton gebrannt, der in den berühmten ehemaligen römischen Töpfereien zu Trier KONGRESS-ZEITUNG des XVII. Zionistenkongresses in Karlsbad Anläßlich des am 24. Februar 1931 ln Karlsbad beginnenden XVII Zionistenkongresses erscheint die „Jüdische Voiksstlmme1' für die Dauer des Kongresses als Illustriert« Kongress-Tageszeitung und wird täglich eine ausführliche, zusammenhängende Darstellung des Kongreßverlaufes sowie der taufenden Ereignisse aus aller Welt und Palästina bringen. Durch die Verlegung der Redaktion und Administration nach Karlsbad sowie durch Drucklegung der Zeitung in Karlsbad wird es möglich sein, die Leser raschest und ausführlich Uber den Verlauf des Kongresses zu Informieren Die erste Nummer erscheint in Karlsbad am 23. Februar 1931 als illustrierte Kongress-Festausgabe mit Beiträgen der hervorragendsten Kongressteilnehmer Abonnement! Tschechos’owakel Kö 80.—, Deutschland Mk. 4.50, Österreich S V.—, Übriges Ausland Dollar 3 — Der Abonnementbetrag ist gleichzeitig mit dem Abonnementauftrag einzusenden. — Bestellungen sind zu richten an den Verlag Jüdische Volksstimme, Brünn, Rennwee 20. Tschechosl. Republik. — Geld Sendungen auf Konto 68.972 Prag oder direkt an den Verlag. und Carden an der Mose! verwendet wurde. Die Menorafi entstammt einer jüdischen Grabstätte, die nachweislich in der Nähe des nördlichen römischen Gräberfeldes in Trier lag, Dlt Posauntn von Jtrcho Im Buche Josua lesen wir, daß die Mauern Jerichos durch den Schall der Posaunen des jüdischen Heeres eingestürzt sind. In letzter Zeit fanden nun an der Stelle, wo Jericho gestanden war, Ausgrabungen statt. Die britischen Altertumsforscher, die dort arbeiteten, stellten fest, daß die Mauern wirklich eingestürzt waren, aber nicht durch den Schall der Posaunen, sondern durch Minierarbeiten crer Juden. Die Archäologen fanden die Einsturzstelle an der östlichen Mauer. Wie läßt sich nun die Erzählung von den dröhnenden Posaunen erklären? Offenbar nur so: Die jüdischen Belagerer führten eine Demonstration durch, ein Teil versammelte sich an einer Stelle vor den Mauern, blies aus Leibeskräften in die Posaunen und lenkte dadurch die Aufmerksamkeit der Belagerten auf sich. An einer anderen Stelle unterminierten aber die Juden die Mauer, brachten sie zum Einsturz und drangen so in die Stadt ein. G. A. Smith behauptet übrigens in seiner «Historischen Geographie des Heiligen Landes», daß Jericho niemals einer wirklichen Belagerung ausgesetzt war, weil seine Einwohner immer davonliefen. Die erste öffentlich-rechtliche Synagogengemeinde in Spanien Zum erstenmal seit 1492, dem Zeitpunkt der Vertreibung der Juden aus Spanien, konnte sich in Madrid öffentlich ein« jüdische Gemeinde zum Gebet in einem jüdischen Gotteshause, das als solches anerkannt ist, versammeln. Ein Kreis von etwa 30 Männern hat mit Genehmigung der Regierung die erste spanische Synagogengemeinschaft gegründet. Die Feierlichkeit selbst spielte sich in schlichtem Rahmen ab. Anwesend war auch ein Vertreter der Madrider Polizeibehörde. Der französische Bankier Bauer, der als finnischer Generalkonsul fungiert, und dessen Familienmitglieder in nahen persönlichen Beziehungen zu König Alfons von Spanien stehen (die Tochter von Bankier Bauer gehört zur Suite der Königin), wurde zum Präsidenten der Gemeinde gewählt. Seinen Interventionen beim König ist es vor allem zu danken, wenn jetzt nach langen Bemühungen die jüdische uemernne anerkannt worden ist, und er war es auch, der einen Erlaß durchsetzte, nach welchem — entgegen dem Willen der kirchlichen Behörden — auf dem Ziviifriedhof von Sevilla ein Feld für jüdische Gräber reserviert wurde. Bankier Bauer hat auch die finanziellen Lasten, die aus der Unterhaltung der Synagoge entstehen, übernommen. Das Gebäude, in dem sich die Synagoge befindet, liegt im Zentrum der Stadt. Das Bethaus selbst trägt sephardische Prägung, in einem Nebenraum ist eine kleine Bibliothek und eine Sammlung von Kultgeräten, aus Privatbesitz und staatlichen Museen stammend, untergebracht worden. Dr Magnus Hirschfeld über Sexualfrage und ludentum Dr. Magnus Hirschfeld, der Gründer und Leiter des Institutes für Sexualwissenschaft in Berlin, der gegenwärtig in einer Reihe medizinischer Gesellschaften Amerikas Vorträge hält, sprach in einem dieser Vorträge über die Bedeutung der Idee der Familie im Judentum im Zusammenhang mit dem modernen Sexualproblem. Er führte ungefähr aus: Die jüdische Idee der Familie hat auf die Gestaltung des modernen Lebens einen einschneidenden und wohltätigen Einfluß ausgeübt. Sie begünstigt das Entstehen harmonischer Beziehungen zwischen den Geschlechtern. Vater, Mutter, Kind — das ist die bedeutendste Wesenheit der Welt. Ihre Einheit schafft menschliche Befriedigung in ethischer, biologischer und physischer Beziehung. Der Sexualtrieb ist oft stärker als jeder andere, ja stärker als das Gefühl für Rassenzugehörigkeit. Dies zeigt sich in dem Zustandekommen glücklicher Mischehen. Meiner Ansicht nach sind Mischehen, die aus wahrer Neigung geschlossen werden, zu begrüßen. Seit dem Kriege hat die Zahl der Mischehen zwischen Juden und Nichtjuden überall zugenommen. Dr. Hirschfeld kam sodann auf die weitverbreitete Anschauung zu sprechen, daß die Sexualität bei jüdischen Männern und Frauen leidenschaftlicher betont ist als bei Angehörigen anderer Rassen. Er erklärte, solche allgemeinen Behauptungen seien unbegründet, wenn auch festgestellt werden müsse, daß die jüdische Frau in der Regel eine tiefere Auffassung von Liebe habe, als die Frauen anderer Rassen. Die von den deutschen Antisemiten gegen die Juden erhobene Beschuldigung moralischer Laxheit entbehre jeder Grundlage. Viele unter den Juden, denen die Antisemiten das Heimatsrecht absprechen, gehören Familien an, die über tausend Jahre in Deutschland ansässig sind und jedenfalls früher im Lande waren als die Vorfahren derer, die sie angreifen. Hirschfeld selbst gehört einer alteingesessenen Aerztefamilie nn. Wegen seiner Stellungnahme zur Frage der Geburtenregelung sei er in zahlreichen Briefen, die ihm von orthodoxen Juden zugegangen sind, scharf angegriffen worden. Er müsse indessen die Forderung weiter vertreten, daß die Religion in dieser Frage Kompromisse schließen möge. Ein Jude Mitglied det neuen französischen Regierung Der neugebildeten Regierung Steeg gehört ein Jude, der Deputierte Leon Meyer, als Handels-Unterstaatssekretär an. Leon Meyer war seinerzeit Unterstaatssekretär für die Handelsmarine im Ministerium Herriot. Er wurde im Jahre 1868 geboren und im Jahre 1923 zum erstenmal ins Parlament gewählt. Er bekleidete seinerzeit auch das Amt eine« Bürgermeisters von Le Havre. Die vor einiger Zeit verbreitet gewesene Meinung, daft der jetzige Ministerpräsident, Steeg, Jude sei, ist irrig. .

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