Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 3 (1930)
- Issue
- Heft 157 (29.12.1930)
- Date
- 1930-12-29
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. 157 — 29. Dezember 1980_ _■_DIE STIMME__ Seite 9 Warum sie uns nicht leiden mögen Ein ungewöhnliches Buch über den Antisemitismus Besprochen von Gabriel Costa. «Hat ein Jude keine Augen? Hat ein Jude keine Hände, Organe, Sinne, Gefühle, Leidenschaften?» («Der Kaufmann von Venedig.») James W. Parkes*) tritt in seiner bewundernswert leidenschaftslosen Studie über die Gründe des Antisemitismus besondere wohlausgerüstet in den Ring. «The Jew and his Neighbour» (Der Jude ist sein Nachbar) ist zu einem Zeitpunkt erschienen, da jene von uns, die mit seismographischer Empfindlichkeit ausgerüstet sind, das Herannahen eines wiederkehrenden Rassenhasses beobachten konnten. Das Buch ist zur rechten Zeit erschienen — obwohl niemand Mn Parkes für so unerlaubt optimistisch halten wird, daß er dächte, ein Allheilmittel gegen die Vorurteile von Jahrhunderten gefunden zu haben. «Wenn die menschliche Natur sich bis morgen In der Weise ändern würde, wie es die Idealisten wünschen,» sagt er, «würden immer noch in der Judenfrage kulturelle, politische und ökonomische Schwierigkeiten bestehen bleiben, welche die größte Intelligenz nicht überwinden kann. Selbst mit den lautersten Absichten der Welt kann der Fortschritt nicht von heute auf morgen vor sich gehen I» Mit bewundernswerter Klarheit überblickt der Autor die religiösen, wirtschaftlichen und politischen Elemente des Antisemitismus, und dieser Ueberblick umfaßt alle Länder und Zeitalter. Seine Analyse dieses «Nichtleidenmögens seitens der anderen» (dislike of the unlike) beginnt mit dem Tage, da unser Volk fortzog aus seinem Heim am östlichen mittelländischen Meer, und schließt im jetzigen Augenblick. Es gibt Leute, die es als Tatsache hinstellen wollen, daß Parkes ein wenig zuungunsten der Juden aussagt — obwohl möglicherweise unbewußt —, denn er hat das, was wirklich eine Menge jüdischer Kulturarbeit seit frühesten Zeiten ist, in bescheidene zweihundert Seiten zusammengepreßt.. Des Autors Ueberblick über die Erlebnisse der Juden in vielen Ländern führt ihn zum Schlüsse, daß die Erfahrung der jüdischen Nation einzig in ihrer Art ist. «Von einer Stadt Vertrieben, gedeiht er (der Jude) nach wenigen Jahren in einer , anderen. Nach .Jahrhunderten der Bedrückung bekommt er einen Atemzug frischer Luft, und sofort ist er bereit, Kants Weltanschauung zu erörtern und gegen alle Konkurrenz in seinem Geschäft oder seinem erlernten Geweifte, sein. Eigentum zu verteidigen und zusammenzuhalten. Kcfin anderes Volk ist jemals auf solche Proben gestellt worden. Die Zähigkeit ist ein wesentliches Merkmal des Juden, ohne;.'sie wäreer längst schon gusgerattet.» Konform mit seincir geistigen Widerstandsfähigkeit geht seine rasche Auffassungsgabe, und es ist sicher, daß die Eifersucht auf des Juden Geschicklichkeit, vorwärts zu kommen und sich durchzusetzen, ein Grundelement des populären Antisemitismus ist. Ein Kapitel, von dem ich die ersten Zeilen wiedergeben will, beleuchtet die Stellung des Juden in der Gesellschaft: «Ich mag die Juden nicht leiden, aber ich weiß nicht, warum.* So behandeln die meisten Leute dieses Problem. Wenn man nun den «gefühlsmäßigen» Antisemitismus hinzufügt; der von der Kirche im Mittelalter übernommen wurde, gibt es da ganz zusammengesetzte persönliche Gefühle, die man den Juden entgegenbringt. In Galsworthys «Treue» scheint Mr. Gilman mit unvorsichtiger Genauigkeit die Einstellung des Volkes zum Juden wiederzuspiegeln: «Um Ihnen die Wahrheit zu sagen — ich mag die Hebräer nicht leiden. Sie arbeiten schwerer als wir; sie sind mäßiger und besonnener; sie sind ehrenhaft und — sie sind überall. Ich habe nichts gegen sie — aber Tatsache ist es, daß sie zu sehr vorwärtskommen.» «Die Leichtigkeit des Geldverdienens» — schreibt Parkes — «ist sicherlich nicht gerade eine jüdische Sünde, wie ein flüchtiger Blick auf die dem Weltkrieg entspringenden Rechtsansprüche Englands zeigen kann. Und selbst, wenn bei einem Juden das Gewinnverhältnis höher wäre als sonstwo, wäre es ungerecht, das nicht als eine vereinzelte Angelegenheit, hänzunehmen. Wenn wir etwa hören, daß Mr. Brown die günstige Gelegenheit wahrnahm, den Truppen schlechtes Fleisch zu verkaufen, sagen wir: ,Sehen Sie diesen verdammten Schurken, den Brown.’ Wir sagen nicht etwa: ,Sehen -Sie diesen verdammten Engländer.’ Aber wenn es sich in demselben Falle um Mr. Levy handelte, würden wir sagen: ,Sehen Sie diesen verdammten Juden!' und die ganze Nation hat für die Sünden dieses einzelnen Individuums zu büßen.» Parkes meint (obwohl man daraus nicht unbedingt folgern müsse, daß Juden in solchen Berufen verbrecherisch und unmenschlich' wären), der schädlichste und nachteiligste *) James W. Parkes hat seine Jugendjahre in seiner Heimat, in England, verbracht, Vom Jahre 1916 bis zum Jahre 1919 stand er. in Belgien als englischer Offizier an der Front, Nach Beendigung des Krieges setzte er seine Studien an der Universität in Oxford fort, wo er anfangs Architektur und Kunstgeschichte und gleichzeitig anglikanische Theologie studierte. Im Jahre 1923 wurde er Pastor der anglikanischen Kirche und Magister artium der Universität Oxford. Bis zum Jahre 1926 war er Sekretär der internationalen Studentenbewegung in England, verbrachte aber jährlich zwei bis vier Monate in Europa, wo er die Verhältnisse an den verschiedenen Hochschulen studierte. Vom Jahre 1927 bis 1928 war er Direktor des Studentenhauses in London, und im Jahre 1928 , wurde er der erste Direktor beim International Student Service in der Abteilung für kulturelle Zusammenarbeit, wo er sich in erster Linde * der jüdischen Frage widmete. Er machte umfangreiche Studien und dürfte heute einer der besten Kenner der jüdischen Flüge sein. Beruf des Juden, der ihm vielleicht mehr Haß einbrachtc als irgend ein anderer, wäre der des Zöllners und Geldverleihers in den Dörfern des östlichen Ehfopa.! Dahn lesen wir wieder von Vorfällen,; die die jüdische Welt in vergangenen Tagen in Aufruhr versetzten — Beschuldigungen des Ritualmordes, die immer wieder erhoben und niemals völlig erstickt werden; die Kreuzzüge; der Fall Dreyfus; die spanische Inquisition und die klug ersonnene Fälschung, das «Die Protokolle der Weisen , von Zion» betitelte Pamphlet. Wenn es eine Möglichkeit gäbe, ein Mittel gegen den Antisemitismus zu finden, sagt der Autor, so müßte es eines sein, das sowohl dem jüdischen wie nichtjüdischen Durchschnittsmann einleuchtet. Und wesentlich ist es auch, festzustellen, daß es viele Menschen gibt, die von den Juden als ein für allemal antisemitisch eingestellt betrachtet werden, während sie tiefe ethische und kulturelle Gründe für ihre Haltung haben. Auf beiden Seiten muß man von der Vergangenheit ausgehen. Da ist keine Lösung möglich, die nicht auf der Basis des Nachförschens, was Jahrhunderte des Hasses und der Unterdrückung hervorgerufen haben, beruht. Die Ghettomauern im konkreten Sinne können niemals wieder aufgerichtet werden, und die heutigen Richtungen machen es unwahrscheinlich, daß die jüdische Religion als Der Kämpfer Hameiri (Ein Nachwort zu seinem Wiener Aufenthalt). Unsere Stadt hat jüngst eine der hervorragendsten Gestalten des neuen Erez Israel beherbergt — Avigdor Hameiri. Hameiri ist weiteren Kreisen aus einem Grunde nicht genügend bekannt: er ist ein ewiger Kämpfer. Er ist kein behaglicher Dichter und Erzähler, der nur seine innere Schaffenswelt kennt. Er ist ein Mann, der seine Feder zu doppeltem Zwecke gebraucht: als Künstler und Kämpfer. Er kämpft rücksichtslos für seine Wahrheiten, er besitzt das feine schärfe Auge des Künstlers und sieht mit diesem auch alle Schwächen unseres jüdischen Lebens in Palästina. Da nun heute im jungen Palästina die Oeffentlichkeit streng nach Parteiansichten geschieden ist, und Menschen* wie Hameiri ihrer Natur nach nicht parteimäßig eingestellt sein können, so hat er auch kein Organ, in dem er seine Meinung aussprechen kann. Man schweigt ihn tot. Aber Menschen wie Hameiri lassen sich nicht mundtot , machen. So schuf er sich sein eigenesf Organ: ein heBrap isches Blatt «Hamachär» (Der Morgen). Da er aber über, wenig. Mittel verfügt, kann sein Organ nur erscheinen, wenn er zufällig Geld hat. Daher würde «Hamachar» in Palästina als ein «Chamesch-Funton» bezeichnet, d. h., ein Organ, das nur dann erscheint, wenn sein Herausgeber über — fünf Pfund verfügt. Aber der Künstler Hameiri begnügt sich nicht mit dem gedruckten Wort, er muß gestalten; und er schuf seinerzeit sein eigenes satirisches Theater, den «Kumkum» (Teekessel). Hier konnte er sich ausleben: mit Witz und Satire alle Erscheinungen" des öffentlichen Lebens geißeln. Der Kämpfer Hameiri kämpft jedoch nicht um des Kampfes willen — sondern im Interesse der Renaissance des jüdischen Volkes in Palästina. Dein jüdischen Volk in Erez Israel sind all seine Interessen gewidmet. Nicht zufällig ging er nach Erez Israel, sondern weil er nur dort sich ausleben kann. Das Schicksal trieb ihn als ungarischen Jüngling in den Weltkrieg, den er als Offizier mitmachte. Seine Kriegserlebnisse hat er in seinem wundervollen Buche «Haschigaon Hagadol» («Der große Wahnsinn») niedergelegt. Der Krieg brachte ihn nach Odessa, dem jüdischen Odessa von Bialik, Achad Haam usw. Und schließlich -— natürlich — nach Palästina. Avigdor Hameiri glaubt sehr stark an die materialistischen Handlungsmotive der Menschen und Völker, er glaubt an den «heiligen Egoismus» des jüdischen Volkes und ist daher seiner zionistischen Einstellung nach Revisionist. In der Partei jedoch konnte er nicht bleiben. Sein Glaube an die Ewigkeit des jüdischen Volkes und an seine Zukunft in Erez Israel ist unbeirrbar. Er ist ein hundertprozentiger Zionist und begeisterter Kämpfer für die hebräische Sprache. Seine Urteile sind scharf, streng Umrissen,. stark geschliffen und zugespitzt. Er besitzt die unbekümmerte Einseitigkeit des Kindes, aber den scharfen Verstand eines tiefen Denkers. Klar in seiner Einstellung zu Menschen und Gruppen, ist er voll Liebe stets auf der Suche nach jungen Kräften für Volk und Land. Alles Verheißungsvolle möchte er nach Palästina bringen. Er hat es nie verstanden, für sich oder für seine Familie zu sorgen — in dieser Hinsicht ist er unbeholfen wie ein Kind. Nachdem er dreiviertel Jahre auf eigene Verantwortung alle Orte und Flecken Ungarns und der Slowakei durchquert hatte, um als Apostel der Renaissance von Volk, Kultur und Land neue Herzen für unsere Bewegung zu gewinnen, weilte er bei uns in Wien. Körperlich zerrüttet reiste er nun heim — nach Erez. Israel; neuen Kämpfen, aber auch neuem Schaffen entgegen. Zeit .wäre es, daß diesem Manne die Mittel gegeben .Wörden, seine großen schöpferischen Kräfte — in Sorgsolche die Macht haben sollte, die Anhänglichkeit aller Mitglieder der jüdischen Rasse zu erzwingen. Palästina und die Diaspora werden Zusammenwirken müssen, um eine neue jüdische Kultur erstehen zu lassen, auf einer großen Grundlage alle Seiten des Lebens umfassend und mächtig genug, um die Juden zu bestimmen, freiwillig in ihrem Schutz zu bleiben. Seit G. F. Abbotts «Israel in Europa» gibt es kein Buch dieser Art, das dieses Thema in so befriedigender und zugleich überraschend bescheidener Weise behandelt. Es gibt Ausblicke in diesem Buche, die wie eine Utopie anmuten, doch es stellt einen einfachen Versuch dar, ein Problem zu verstehen, das der Lösung ausweicht, während die menschliche Natur bleibt, wie sie ist. Ernste Wamungszeichen gibt die Natur durch Schwindelgefühl, Atemnot, vorzeitiger Ermüdung, Benommenheit, Schlaflosigkeit, Ohrensausen usw. Diese Beschwerden zeigen zumeist den Beginn der gefährlichen Adern Verkalkung an. Bekämpfen Sic diese, ehe es zu spät wird, durch Radiosklerin, die seit Jahren ärztlich empfohlenen, frei verkäuflichen Tabletten, welche die Blutzirkulation in den Schlag- und Pulsadern fördern, geistige und körperliche Arbeitsfähigkeit erhöhen. Radiumgehalt amtlich geprüft. Depot Apotheke Bayer, Wien, I., Wollzeile Nr. 13. Prospekte gratis und franko. losigkeit um das tägliche Brot — in hebräischen Dichtungen ausleben zu können. Denn dies haben wir in tiefster Erschütterung anläßlich seines hebräischen Vortrages in Wien über «Rom und Jerusalem», gehört: es sei für einen Künstler unmöglich in materieller Not zu schaffen. Dr. Cliaim Tartakower. Dr. Karl Rosenfeld, Mitarbeiter unseres Blattes und Autor, mehrerer lyrischer Gedichtbände, hat ein neues Buch verfaßt: «Probleme und Ideen der Kriegspoesie (eine kritische Analyse), das demnächst in polnischer und deutscher Sprache erscheinen wird. Wiener jüdischer Gesangverein, Wien, HL, Konzerthaus. Der, Chor des genannten Vereines hat mit den Vorbereitungen für sein nächstes Konzert begonnen und ladet auf diesem Wege alle Damen und Herren, die für die Pflege des jüdischen Volksliedes Interesse hegen, ein, durch Mitarbeit und Werbung neuer Mitglieder den Verein, den einzigen dieser Art, zu fördern. Die Proben finden jeden Dienstag vpn y28 bis Vi\Q Uhr im Wiener Konzerthaus, Wien, III., Lbthringerstraße, Vereinssaal, statt. Die jiddische Bibliothek an der Jerusalemer Universität.; Durch? eine 5000-Dollar-Spende des New Yorker Zeitungsf herausgebers David :Schapiro'köfit1tb die jiddische Abteilung der, Universitätebibliothek: 4n’! Jerusalem auf mehr als 7500 ßande gebracht werden. Asch-Feier in Warschau. Die jüdischen Schriftsteller Polens veranstalteten zu Ehren des Dichters Schalom Asch, der vor kurzem sein 50. Lebensjahr vollendet hat, in einem der größten Warschauer Theater eine öffentliche Feier. Der Theatersaal war überfüllt, außer jüdischen Schriftstellern hatten sich Vertreter aller jüdischen Organisationen und Institutionen eingefunden. Die polnische Literatur war auf der •Präsidiumsestrade durch den Dichter Kazimierz Wierzy.nski vertreten. Im Namen des Vereines der jüdischen Schriftsteller und Journalisten eröffnete Karlinski die Feier. Aron Zeitlin begrüßte Schalom Asch als den Ehrenpräsidenten'des jüdischen PEN-Klubs. Im Namen des polnischen PEN-Klubs begrüßte Kazimierz Wierzynski den Jubilar als Kind der polnischen Erde. , «Hazefirah» erscheint wieder. Die hebräische Tageszeitung «Hazefirah», die vor dem Weltkriege viele Jahre lang von Nahum Sokolow redigiert wurde, große' Popularität in den Hebräistenkreisen der ganzen Welt genoß und die seither in verschiedenen Intervallen unter anderer Redaktion erschienen war, soll ab 1. Jänner 1931 wieder in Warschau zu erscheinen beginnen. Als Redakteure werden Dr. Heftman und Jakubowitz zeichnen. Wiedereröffnung der jüdischen Theater in New York. Der Lohnkonflikt, der vor kurzem zur Schließung sämtlicher jüdischer Theater in New York geführt hat, wurde dieser Tage beigelegt. Montag, den 22. Dezember, wurden die jüdischen Bühnen New Yorks wieder eröffnet. Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei. Soeben erschien das zweite Heft der Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei, welches dem Andenken des vor kurzem verstorbenen Gelehrten Dr. M. Holzmann in Wien gewidmet ist. Habimah in London. Das hebräische Theater «Habimah» beginnt am 29. Dezember ein Gastspiel im Phönix-Theater in London, Charing Cross. Dem Habimah-Empfangskomitee gehören . u. a. an: Lady Erleigh, Dr. Gaster, M. Schalit, S. Marks, Professor Weizmann. Die Habimah bringt in London sechs Werke ihres Repertoirs zur Aufführung. Die Londoner Gesellschaft sieht diesem Gastspiel mit gespannter Erwartung entgegen. Das jüdische Buch für Chanukkah I von M. Stengel Hebräische Schulfibel nach neuester und bester Methode, mit 40 farbigen Bildern, schön gebunden S 3.60 DiiKl^Weltjan^Zeit von SiogVried Abeies Jüdisches Jugendbuch für 8-14 Jahre geb. S 5.— Leinen S 7.— B u ch h an d lung loset Bell, Wien I, Rabensteig 8 liier aiiir/Kunsi/Theaier V i