Mannheim
Compact Memory

Die Stimme · 1930-11-20 · Heft 152 (20.11.1930) · page 6

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Stimme
Volume
3 (1930)
Issue
Heft 152 (20.11.1930)
Date
1930-11-20
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/3053752-3053859-3053905--2029-3057428
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Pli iHMMI §m4 Kr. 151 — 30t tfaftrobar 1080 Eine einzige zionistische Organisation Von S. Picker. hnifter, soweit wir uns zurückerinnern mögen, hätte ans eins fsstsiisaminengelügte zionistische Organisation notgetan — jetzt aber ist sie unerläßlich. Wie töricht stets ein Auseinanderhalten einzelner Parteien der lose zusammerlgehaltenen Hauptorganisation gewesen sein mag, — jetzt ist es gleichbedeutend mit Selbstmord. Der zionistische Federationismus war Wasser auf die Mühlen des Antizionismus, der doch stets, in seiner Hauptargumentation nicht ganz ohne einen gewissen Grad historischer Berechtigung, dem jüdischen Volke die Eignung zur Selbstregierung absprach. Die Zersplitterung der Zionisten in einzelne Parteien beweist wohl eindeutig die Notwendigkeit des Zionismus, der doch im Urgründe dazu geschaffen ist, ein einiges Judentum 'erstehen zu fassen. Und dieser Notwendigkeit entgegen wird der Zionismus, wenn es so weitergeht, ungewollt geschwächt Je mehr Freiheit und Selbstbestimmungsrecht der Zionismus seinen Parteien einräumte, desto mehr begab er sich seiner Souveränität Nur noch der Kongreß und dessen periodischer Ausschuß, das Aktionskomitee, gruppierten sich um die Parteien. Nur noch formell bestand also die zionistische Organisafion; praktisch aber sieht die Sache so aus, daß die Parteien nicht miteinander, sondern zumeist nebeneinander den gemeinsamen Gegner zu bekämpfen suchten. Die Linke war es gerade, vor allem die Hltachduth, die sich am ersten zu der Einsicht durchrang, daß es so nicht weitergehen könne. Diese Erkenntnis brachte sie bereits zu den letzten Kongressen mit. Die deutschen Zionisten, die in einer einigen Gesamtorganisafion musterhaft arbeiten, bemühten sich auf dem letzten Kongresse sogar um die Wiederherstellung einheitlicher Landesverbände. Zumindest die Gründung eines territorialen Verbandes für alle Länder wurde von beiden letzten Kongressen als Verpflichtung dargestellt. Es ist jedoch nicht einmal die Gründung eines Terrftorialverbandes erfolgt. Und nun ist für den Zionismus die Zeit eines harten Kampfes gekommen, der von ihm die Vereinigung all seiner Kräfte fordert. Wir wollen das konkrete Ziel nicht außer Acht lassen: Mit Ausnahme der Opposition oder eines Teiles derselben innerhalb des allgemein zionistischen Landesverbandes ist allen Zionisten Oesterreichs heute schon die Einsicht der Notwendigkeit einer Einheitsorganisafion für rein zionistische Zwecke gekommen. Die bisherige Ansicht, daß nur geteiite Aktionsprogramme möglich wären, muß eben revidiert werden, Den falschen Standpunkt, daß sämtliche indirekten zionistischen Programmpunkte gerade nur in den engen Rahmen der betreffenden Organisationen gehören, muß aufgegeben werden; dies alles muß geschehen, unr ln einer zionistischen Organisation Platz für alle zu schaffen. Die Galuthärbeit ist durch eine Kongreßresolutiön ob'igat und ihre Ausffihrungsart wurde den Federationen überlassen! Es gibt nun bei den verschiedenen Zionisten sehr differierende Auffassungen der nicht unmittelbaren zionistischen oder schlechthin jüdischen konstruktiven Tätigkeit Dies durfte aber schon um des eigentlichen Zionismus willen nicht die ungeheure Kluft schaffen und darf sie schon gar nicht jetzt noch Weiterhin erhalten. Die allgemeinen Zionisten, wie au£h die vom Kongreß anerkannten Gruppierungen, können ja weiterhin ihr Sonderprogramm haben und sogar einen eigenen organisatorischen Rahmen hierfür beibehalten. Der zentrale Bau der zionistischen Organisation jedoch betrifft alle und muß für alle obligatorisch sein. Von ihm müssen aHe Arbeiten ausgehen, die für alle gleich sind, gleich sein müssen, mag auch vor, dem Gesetzwerden einer Obligation eine der Parteien dagegen angekämpft haben. Es bedarf nicht der näheren Ausführung, welcher Art * die eigentlichen Aufgaben einer Gesamtorganisation jetzt wären, ln großen Umrissen dargestellt, wäre es unter anderem die^ einheitliche Arbeit für Schekel, Keren Kajemeth, Keren Hajessod, Alijah. Es (st weiterhin die natürliche Idee des Zionismus: Eroberung der Herzen aller, der Jugend und der Erwachsenen, der Juden und der Nichtjuden zum Verständnis für die Nöte des Zionismus. Daraus geht klar hervor, daß der Zionismus mehr denn je einer alle Zionisten ln jedem Lande ^umfassenden Organisation bedarf. DieZeii hierzu ist gerade herangekommen. Rasches Handeln muß auch hier in Oesterreich eher zum Erfolg führen, als zaghaftes Ueberlegen. ^^wSSrw^SSf^SJTm^ScfwSdff'an'sSöns Stunden, die ans nur durch Musik and Gesang, insbesondere jüdischer, geschenkt wurden. Dis Zeit ist nicht stillgestandeo und es ist sehr erfreulich, zu vernehmen, daß in sierlstzter Zeit viele Aufnahmen der bedeutendsten und bekanntesten jüdischen Sänger unserer Zeit, nach dem neuesten elektrischen Verfahren geschaffen wurden. Daa Mus'khaus Exzelsior, Wien, 11, Adlergasse 5, Telephon R 23-4-80. versendet an unsere geehrten Leser gratis die neuesten Kataloge 1831, welche soeben aus dem Druck erschienen sind. Auch Radlogeräte mit direktem Netzansch’uß, modernste Sprechmaschinen und Schallplatten zu den günstigsten Zahlungsbedingungen. Alles agernd. firoBNeischhauerel SIEGM. KORNMEHL Zentrale >X, Berggasse 19, Tel. A17-3-99 u. A 16-9*34 Lieferant für Heilanstalten t des Ehrwürdigen Rabbinatt der Isrse* Itischen Kutulgemelnde Wien autoauiiellune heeienio« IXt Beregne«« t* XVHl, WätirlngeretraBe n untit Entwicklung und Leistungen des Keren Hajessod In den zehn Jahren seines Beeteheue hat der Keren Hajessod (abgeschlossen am 30.. Juni 1830) Insgesamt 4,200.031.8.7 Pfund eingenommen, in 60 Ländern werden regeimäßige Sammlungen für den Keren HajöSöd abgehalten, dis in erster Reihe durch die Keren-Hajessod-Organisationen des betreffenden Landes durchgeführt werden, aber in weitem Umfange durch das Hauptbureau des Keren Hajessod durch Entsendung von Delegierten unterstützt werden. Der Grundgedanke der Keren-Hajessod-Eamtniungen war und ist, daß ein möglichst großer Teil der Juden in aller Welt jährlich einen seinen finanziellen Verhältnissen entsprechenden, zugleich aber auch der Größe oes tiedankens des Palästina-Aufbaues angepaßten Betrag geben sollte. Dadurch wird zugleich jede Kollision mit den Sammlungen Linder des Keren Kajemeth vermieden, dessen Sammeltätigkeit *tt dem Prinzip der bei möglichst vielen Gelegenheiten zu ge* benden Einzelspende aufgebaut ist Die Gesamtzahl aa regelmäßig zum Keren Hajessod beitragenden Personen isi auf etwa zOO.OOO zu schätzen. DIS nachstehende Tabelle gibt eine UeberSicht über die Ergebnisse der Keren-Hajessod-Arbeit in allen Ländern, und zwar in der Form, daß, abgesehen von dem ln der letzten Spalte der Tabelle angegebenen Gesamtergebnis rar jedes Land, auch zusammenfassende Tabellen je für eras erste und das zweite Jahrfünft der Keren-Hajessod-Arbeit angegeben werden, um zu zeigen, ln welcher weise es dem Keren Hajessod in den einzelnen Ländern gelingt, im Laufe der Jahre seine Einnahmen zu vergrößern. Während der Während der ersten ft Jahre zweiten 5 Jahre Gesamtbetrag 1,7.20 bis 80.6.26 1.7.26 bis80 6.80 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 31. 32. 33. 34. 35. 36. 37. 38. 30. 40. 41. 42. 43. 44. 45. 46. 47. 48. 49. U. S. A. . Südafrika Deutschland Kanada . . Polen .... Rumänien « . Argentinien . . Tschechoslowakei Holland . , . Erez Israel . . Litauen . . . Oesterreich . « Ostgalizien . . Bessarablen . . Lettland Bukowina Westgalizien Aegypten Frankreich Jugoslawien Belgien . Transsylvanien Bulgarien . . . . Italien Brasilien / . . . . Ruse. Flüchtlinge . . Finnland . . . . . . e . e . e S e « e 0 e e e e e e e e e e « e * e e e f t e e e e i e e e * ‘e ' e e e * % % Schweiz . Marokko . Chile . , Schweden Australien Estland . China «••••«•••» Tunis .... . . ' * Portugal . . . . . . , , 4 « Algier « % Danzig *»• -• e . « e •> m | . % ♦ b v «* # #... * #. . 9 Indien . . . Singapore Irak . . . Neuseeland. . .Griechenland Dänemark . Norwegen . . ..... . . . Verschiedene Länder ► . . . Wizo. Juwelerifonds . V . . . 7 '• Einzelbeträge und Spesendeckimg .. . e 9 9 $ 1,102.222.17. 2 Pfund Sterling 1,089.407.12.3 2,251.630. 9. 5 100.808.17. 1 215.602. 7. 2 316.602. 4. 3 73.876. 7. 1 133.651. 6. 0 207.627.13. 1 52.840. 3. 1 132.421. 0. 1 185.261. 3. 2 84.880.12. 8 78.283. 4. 0 163.163.16. 8 70.501.16.10 58.882.16. 0 129384.12.10 43.893.19.il 73.458. 6. 6 117353. 6. 5 41.781. 0. 1 54.939.10. 1 96.730.10. 2 38.517. 1. 5 48.083. 5. 3 86.600. 5 8 29.286.19. ö 54393. 1.10 83.680. 1. 4 9.582. 3. 9 33.282.18. 0 42.865. 2. 3 22.548.10. 2 13.006. 5.10 35.554.16. 0 11.870. 9. 5 23.041. 8. 9 34317.18. 2 10373. 2. 4 20.911. 3. 2 31.284^5. 6 15.222.17. 5 14393. 8. 0 29.616. 5; 5 8.004.15. 6 14.739. 3. 8 22.743.19. 2 6.129.12. 0 15.900. 0. 0 22.029.12. 0 6.044.17. 3 15381. 5. 2 21.426. 2. 5 7.709.14.11 13340.15. 5 21.140.10. 4 6371.19. 3 14346; 17. 2 20.718.16. 5 6.091. 5, 2 14.178. 1. 7 20.269. 5 9 8.285.15. 0 11.017. 6.10 19303. 1.10 2.107. 0. 9 14.605.16. 7 16.712.17. 4 9.455. 2. 8 7.150. 9. 3 15605.11.11 e 2.238.15. 2 13.405J6.il 15.645.12. 1 7309.10. 0 7367. 6. 3 15.076.16. 3 14.604.16. 3 14.604.16. 3 5.453. 6. 3 8355. 8.11 13.808.15. 2 3.127.18. 4 8.691.14. 3 11.819.11 7 3.278.12. 0 6.945.14. 6 10.224. 6. 6 3.730.19. 9 6374JO. 3 10.105.10. 0 2.997. 9. 3 6.522M. 3 9.520. 0. 6 e 98. 2. 6 9.150. 2. 3 9.248. 4. 9 3.105. 0. 8 4.803.13.11 7.908.14. 7 334. 1. 7 7366.14.2 7.700.15 G 3.160.18. 1 3.899. 9. 2 7.060. 7. 3 642.17. 2 6.195. 4. 5 6.838. 1. 7 839.15. 0 5.658. 8. 0 6.498. 3. 0 3356.15. 2 2354.13. 1 5711. 8. 3 813.17. 5 4.433.14.9 - 5.247.12. 2 , 805.17. 1 4314.16. 4 ~ ' 5120.13. 5 4.269, 1. 7 618.17. 3 4.887.1810 .Im. 4.741. 8. 4 4.741/8. 4 2.803 4.10 1.830.11. 5 4.633.16.3 2.888. 6. 1 1.651.12. 3 4,530.18. 4 2.097. 8. 4 1.047.13. 0 3.145. 1. 4 3.609. 7.10 9.266.16. 4 12.876, 4.. 2 % 2.740/6.0 104.15. 9 2,845.1.9 .. . i6,cm o. o 16 rm. 0. 0 1,919311. 6. 8 2,289.720. MO 4,209.031. 8. 7 Diese Tabelle zeigt, daß in der überwiegenden Zahl, insbesondere der großen Länder, das zweite Jahrfünft des Keren Hajessod einen entschiedenen Aufschwung gegenüber dem ersten Jahrfünft gebracht hat. 7 Es ist ln den letzten Jahren In steigendem Maße gelungen, jüdische Gemeinden in den verschiedensten Ländern für den Keren Hajessod zu interessieren und von Ihnen feste jährliche oder einmalige Beiträge zu erhalten. Wir geben nachstehend eine Liste der Linder und die Zahl deijeragen Gemeinden dieser Lärider, die zum Keren Hajessod beitragen:; s * Argentinien » » 2 Oesterreich* ........ 6 ' Bukowina . . . ... . . . . 9 Kanada . . . . Tschechoslowakei England .... Westgalizien . Ostgalizien . . . Deutschland . . Griechenland . Italien ..... Jugoslawien . . . Marokko .... Polen . . . . . Rumänien . . . Südafrika , . . Schweiz , . * . Transsylvanien Aus der Palästina-Presse Die hebräische Zeitung «Haares» gibt einen Ueberbllck über die in letzter Zeit vom Ministerpräsidenten RamsAy Mac Dona d, Lord Passfield und anderen Vertretern der Regierungspolitik abgegebenen Erklärungen Ober das Weißbuch und stellt fest, daß die Protest« au« euer Welt ihren Eindruck auf die englische Regierung nickt verfehlt haben. Heute eher genügen alle Versuche, den Inhalt des Weißbuches fortzumterpretieren und so die Juden zu beruhigen, je sogar die Andeutung einet Rückzuges, den di« Regierung in Form einer ergänzenden Erklärung antreten will, nicht mehr- Wir verlangen die voflatändig« Zurückziehung dee Weißbuches und der gefährlichen und irreführenden Basis, auf der es beruht * «Doar Hayom» bezeichnet die Erklärung Lord Passfleldi in «Reynolds* News» als typische Augenautwischerei. Lord Passfield habe die Tatsache süßer acht gelassen, daß die Arbeitereinwanderung 60 bis 80 Prozent der gesamten jüdischen Einwanderung nach Pa'ästlna ausmacht, und habe, als er von den neun Einwandererkategorien sprach, von denen acht durch die Bestimmungen des Weißbuches nicht betroffen werden, verschwiegen, daß gerade die neunte Kategorie beinahe die ganze jüdische Einwanderung umfaßt. Wie kann Lord Passfield behaupten, daß der Ko’onlsation keine Hindernde in den Weg gelegt werden, wenn schon Jetzt, noch vor Erlassung von Verordnungen auf Grund de« Weißbuches, Bodentransaktionen ln Palästina verhindert werden? Lord Pasefieldz Erklärung Ißt erkennen, daß er das Weißbuch eie fait accompll betrachtet. ln einem anderen Artikel erklärt dte revisionistische Zeitung «Doar Hayom», die Bewilligung einer geringen Anzahl Eihwanderungszertifikate durch dt« Kolonial»^ sei für dl« Beurteilung der politischen Lage ganz unwesentlich. Der Kampf müsse fortgesetzt werden, bis das Weißbuch widerrufen und das jetzige Regime 17 38 3 6 10 23 0 2 16 1 3 7 3 1 2 das die Wiedererrichtung des Jüdischen Natlonalfieime 'zu verhindern sucht, durch ein anderes ersetzt ist, das die jüdische Kolonisation und die Rückkehr der Juden in ihr Heimatland fördert Auch «Haares» gibt im Anschluß an die Nachricht von der Bewilligung von 1500 Arbelter-Elnwandarungszartiflkaten der Befürchtung Ausdruck, daß die Regierung, in der Absicht, eine Milderung der feindseligen jüdischen EmstePung her beizuführen, sich auf eine Reihe bedeutungsloser Konzessionen beschränken werde. Ministerpräsident Mac Donald versuche wieder einmal seinen alten Trick anruwenden; «Er zerbreche da« Paß, wünsche aber, daß der Wein nicht suerinne.» Wir hoffen, schreibt das Blatt, daß dJe zionistischen Führer beschwichtigende TeMnterpretationan und Amendements nicht akzeptieren werden, weil wir auf irgendwelche Konzess’onen auf Grund des neuen Weißbuches über Palästina überhaupt nicht elngehen können. Das Organ der Arbeiterpartei «Dawar» greift die Idee einer arabisch-jüdischen Round-Tab!«~Konf«rrenz auf und gibt seinem Bedauern darüber Ausdruck, daß das Kolonialamt den Plan der Einberufung einer solchen Konferenz fallen ließ, a!s die Araber ihre .Beteiligung an der Konferenz Verweigerten. Die indische Röund-Table-Konferenz sei einberufen worden, obwohl die indischen Führer eine Beteiligung an der Konferenz abgelehnt hatten. Die Regierung betrachte Ablehnungen von arabischer Seite Immer a'e endgültig, als aber die Juden Ihre Mandate Im Jerusalemer Stadtrat niederlegten, hat die Regierung diese Körperschaft nicht aufgelöst. Es sei offensichtlich die Absicht der Regierung, den Legislative Council einzusetzen, gleichgültig, ob sich die Juden an Ihfn beteiligen oder nicht. IKlIili'itg IWAWÜM »WC T 06 60* TlUPftO

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.