Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 3 (1930)
- Issue
- Heft 151 (13.11.1930)
- Date
- 1930-11-13
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/3053752-3053859-3053904--2020-3057418- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Stife fft Ankündigungen und Mitteilungen Zionistische Bezirfcssektioa XX. Sonntag, den 16. d., H$ Uhr abends, findet eine Versammlung im Lokale, XX* Jägerstraße 30, statt. Tagesordnung: Die Lage im Zionismus, Referent: Präsident des zionistischen Landeskomitees Dr. 0. Crünbaum. Anschließend Diskussion. Unentgeltliche hebräische Korse im XX. Bezirk. Im Lokale, XX., Jägerstraße 30, werden demnächst unentgeltlich hebräische Kurse eröffnet. Einschreibungen allabendlich. Zionistische Bezirkssektion XX. Herr Schönfeld trägt Hn Lokale, XX., Jägerstraße 30, Montag, den 17. d., aus Chumasch und Freitag, den 21. d., aus En Jaakob vor. Diese Vorträge finden allwöchentlich ihre Fortsetzung. Zionistische Frauengruppe VI/VIL Am 13. d., 8 Uhr abends, findet im Cafe Palace, Mariahilferstraße dl, ein Vortragsabend in Form einer «lebenden Zeitung» statt. Dieser Vortrag verspricht ein außerordentlich origineller und unterhaltender Abend zu werden, wozu wir alle unsere Gesinnungsgenossen, Freunde und Bekannte höflichst einladen. Gäste willkommen! Eintritt frei! Hebräische Grammatik für alle. Prof. Moses Wiesen wird einen Zyklus von Lehrvorträgen über hebräische Grammatik in deutscher Vortragssprache im Lokale, XX., Jägerstraße 30, abhalten. Die erste Vorlesung findet Mittwoch, den 10. d., pünktlich K8 Uhr statt Die Vorlesungen sind allen zugänglich. Es wird dringend geraten (auch Religionslehrem, Kantoren usw.), an diesen Vorlesungen, die ihnen sehr viel bieten werden, teilzunehmen, und sich hiezu schriftlich oder mündlich abends im obigen Lokal anzumelden. Verband der pro!, hebräischen Lehrer ruft alle Absolventen des hebräischen Pädagogiums (mit Zeugnissen) zu einer dringenden Besprechung. Ort: II., Kleine Mohrengasse 3. Zeit: Samstag, den 15. d., pünktlich 7 Uhr abends, da um 8 Uhr das Zimmer geräumt werden muß. Histadruih iwrith, IT., Mohrengasse 3. Seminare: Jeden Mittwoch 8 Uhr abends Tanach madai Dr. A. Birnbaum. Jeden Samstag 6 Uhr Dikduk madai, Rrof. A. Wiesen. 7 Uhr Midroscn, Dr. N. Goldstein. Voranzeige: Samstag, den 22. November, 8 Uhr abends, Schoffmann-Abend, anläßlich seines Fünfzigjährigen Jubiläums. Tranerkundgebung nach dem verstorbenen Ehrenmitglied and Präsidenten des Vereines «Sendet Sabat», Herrn Kpmm.- Rat Max Markus. Der tägliche unentgeltliche Armenausspeise-Verein «Scudat Sabat» veranstaltet am Donnerstag, den 13. d., um 7 Uhr abends in seinem Vereinslokale, ”•» Malzgasse 2, eine Trauergedenkfeier nach seinem verstorbenen Präsidenten und Ehrenmitglied«, Herrn Komm.-Rat Max Markus. Gleichzeitig findet die Enthüllung der Gedenktafeln für den verstorbenen Präsidenten Komm.-Rat Max Markus und den verstorbenen Schriftführer Isidor Wortsmadh statt Sämtliche Mitglieder und Freunde des Vereines werden auf-diesem Wege nochmals herzlich eingeladen. Generalversammlung der Zionistischen Frauengruppe Leofxridstadi Am 5. November, um 8 Uhr abends, fand bei Vorsitz der Frau Frieda Haber die Generalversammlung der Zionistischen Frauengruppe Leopoldstadt unter sehr großer Beteiligung der Mitglieder statt. Frau Haber begrüßte die Anwesenden mit einer sehr stimmungsvollen Ansprache, worauf Frau Günzberg ausführlich referierte. Dann hielt Frau Rokach eine Vorlesung über die Bedeutung und die Ziele der Wizo. Hernach erschien in Vertretung der Leitung, in deren Namen sie auch eine Ansprache hielt, Frau Gisela Blauer. Frau G r ö b 1 sprach über Erweiterungsu. Ausbaumöglicbkeiten der Propagandatätigkeit. Schließlich wurden die Wahlen vorgenommen. Es wurden gewählt: Ins Präsidium: Frau Göttinger, Frau Haber, Frau Rokach; zur Sekretärin: Frau Günzberg; zur Kassierin: Frau Zwerling; in den Keren Harischim: Frau Schenker, Frau Rokach, Frau Silberherz; in den Keren Kajemeth: Frau Göttinger, Frau Bloch; zur Kulturreferentin: Frau Gröbl; für die Propagandatätigkeit: Frau Griffel, Frau Saphier, Frau Klappholz, Frau Tobias; zu Revisorinnen: Frau Eisner, Frau Gelband. Nach den Wahlen sprach noch Frau Frieda Haber das Schlußwort Generalversammlung der Zionistischen Bezirkssektion XX. Sonntag, den —. d., fand die Generalversammlung der Zionistischen Organisation im XX. Bezirk unter Vorsitz des Ehrenpräsidenten, Herrn Löbl Taubes, statt. Nach einem mit großer Zustimmung aufgenommenen Vortrage des Dr. Josef Löwenherz erstattete in Abwesenheit des Obmannes Emil Nimhäuser dessen Stellvertreter Salbmon Picker den Jahresbericht. der in einem Appell ausklang, die Arbeit für die zionistische Organisation zu vervielfachen. Den Kassenbericht erstatteten die Herren Juda Löw und Israel Trompeter. Ueber den Nationalfonds und Uber die Aufgaben der Organisation im XX. Bezirk in der Zukunft sprachen sodann Picker und Samuel Weintraub, worauf ein 16gliedriger Ausschuß mit Nimhäuser an der Spitze gewählt wurde, ln der Konstituierung wurde hierauf Picker zum ersten, Michael Zipper zum zweiten Stellvertreter, Löw zum Kassier, Weintraub zum Schriftführer gewählt und alle anderen Ausschußmitglieder in Kommissionen verteilt. Klub jüdischer Frauen, Cafe Kolonaden, Rathausplatz Nr. 4. Mittwoch, den 19. d., Vortrag von Frau Dr. Martha H o f f m a n n: «England von heute. Eindrücke und Erfahrungen eines Arbeitsjahres.» $ Organisation Zionistischer Frauen Oesterreichs. Die Organisation Zionistischer Frauen Oesterreichs hat bereits ihre Tätigkeit im neuen Arbeitsjahr aufgenommen. Wie alljährlich fjndet auch heuer wieder eine Reihe von Vorträgen statt. Der Zyklus wird diesmal mit einem Referat von Frau Dr. Martha Hoffmann Über «Ein Arbeitsjahr im Hauptbureau der W. 1. 2. 0. in London» eröffnet. (Ort: Neuer Vortragssaal der Z. M. V. Mirjam, 1., lordangasse 7, Seitengasse der Wipplingerstraße, Zeit: 17. November, 5 Uhr nachmittags.) Auch die im Vorjahre mit großem Interesse aufgenommenen Kunstwanderungen durch die Ateliers jüdischer Maler werden fortgesetzt. Am 23. November findet als erste solche Veranstaltung eine Führung durch die Kunsthandlung des Hauses Samuel Glückselig, il., Haidgasse 15, statt Im Hinblick auf die beschränkte Zahl der Teilnehmer werden nur rechtzeitige Voranmeldungen berücksichtigt. Telephon Nr. A-16-0-44 bis 10 Uhr vormittag und von 2 bis 3 Uhr nachmittags. Zionistische Frauengruppe IX. Die Generalversammlung findet am Dienstag, den 18. November, um %8 Uhr abends im Klublokale des Cafe Bauernfeld, IX., Liechtensteinstraße Nr. 42, statt. Hlstadruth Iwrith, II., Kleine Mohrengasse 3. Samstag, den 15. d. M., 8 Uhr abends Vortrag des Dr. Sem Wolf Uber «Haschlrah haiwrith beerez Israel». Olt! SUMME , Nr. 161 — 13. Novcmtor , Antisemitische Exzesse an der Hochschule für Welthandel Von Informierter jüdisch-studentischer Seite erfahren wir Über den Hergang der Exzesse an der Hochschule für Welthandel folgendes: Zu Beginn der Inskription stellte das Rektorat der Hochschule für Welthandel der «Judaea» Inskriptionstische im ersten Stock zur Verfügung; daraufhin erschien eine Delegation der deutschen Studentenschaft beim Rektor und kündete an, sie würde gewaltsam die Tische entfernen, falls er sie nicht entfernen ließe; der Rektor ordnete die Entfernung an und meinte auf eine Beschwerde der «Judaea», wenn die deutsche Studentenschaft es verlange, könne er nichts machen. Aber es sollte noch besser kommen: am 8. November sollte die Generalversammlung der jüdischen Hochschüler an der Hochschule für Welthandel stattfinden; die «Judaea» ersuchte das Rektorat, ihr zu diesem Zwecke einen Saal zur Verfügung zu stellen, was auch geschah. Am nächsten Tag kamen Mitglieder der deutschen Studentenschaft zum Obmann der «Judaea» und sagten ihm, daß die Versammlung gesprengt werden würde, falls sie in der Hochschule für Weithendel abgehalten werden sollte. Die «Judaea» meldete dies dem Rektor, der ihr erklärte, er könne keine Garantie für die Ruhe übernehmen. Dazu ist zu bemerken, daß er die Garantie hätte übernehmen können, wenn er Legitimationszwang eingeführt hätte; denn erfahrungsgemäß sind es Immer nur Hochschüler der Bodenkultur, die Krawalle an der Hochschule für Welthandel Inszenieren. Wahrscheinlich erwartete der Rektor, die «Judaea» Würde die Generalversammlung absagen; sie entschloß sich aber, dem Terror der deutschen Studentenschaft nicht zu weichen und die Versammlung in der Hochschule für Welthandel abzuhalten. Nun ersuchte der Rektor die «Judaea», die Versammlung eine Woche hinauszuschieben, da die Stimmung vor den Wahlen zu überreizt sei; die «Judaea» willigte ein. Jetzt gab es bis zu den Wahlen Ruhe. Am Tag nach den Wahlen kam es zu Krawallen; nachmittags marschierten die Schüler der' Hochschule Kleine Nachrichten der Woche Die Beratungen der , internationalen Klagemauerkommission beendet Die auf Verlangen Englands vom Völker^ bundsrat ernannte Internationale Klagemauerkommission hat ihre in Stockholm unter dent Vorsitz des ehemaligen schwedischen Außenministers Loefgren abgehaltenen Beratungen beendet. Die Beratungen fanden im Gebäude des schwedischen Außenministeriums statt und waren geheim. Die Kommission hat das ihr in Jerusalem übergebene, informative Material verarbeitet und wird vermutlich Ende November ihren Bericht der britischen Regierung zur Weiterleitung an den Vöiherbund übergeben; Die Mitglieder der Kommission hegen die Erwartung, daß in der Zwischenzeit doch noch ein freiwilliges Uebereinkommen zwischen Juden und Mohammedanern Tn der Klagemauerfrage erreicht werden wird. Ein Jude Nobelpreisträger für Medizin. Der Nobelpreis für Medizin für das Jahr 1930 ist dem bekannten Bakteriologen und Biologen Dr. Carl Landsteiner, Professor an der Universität Wien und Mitglied des Rockefeller-lnstituts für medizinische Forschung in New York, für seine Untersuchungen über die Blutgruppierung verliehen worden. Carl Landsteiner ist Jude, er wurde 1868 in Wien geboren. Beginn der Wiederaufbauarbeiten in Borscha. Der Prozeß gegen die Anstifter zu den Unruhen in Borscha wurde auf den 17. November verschoben. Die Wiederaufbauarbeiten in Borscha haben am 5. Oktober begonnen, indem etwa 12 jüdische Bürger, die entweder über eigene Mittel verfügen oder versichert waren, an den Wiederaufbau ihrer verbrannten Häuser geschritten sind. Die Hilfsgesellschaft unter Führung von Ing. Noszin ’Mor hat den Wiederaufbau von zirka 30 Häusern in Angriff genommen. Man hofft, in den nächsten Monaten etwa 90 Häuser wieder errichten zu können. Die zur t Verfügung stehende Summe beträgt kaum 2 Millionen Lei. Die 94. Friedhofsschändung. Aus Grevenbroich (Niederrhein) wird dem «Israelitischen Familienblatt» gemeldet: Auf dem Friedhof der .Filialgemeinde Wewelinghoven, wo früher eine stattliche Gemeinde bestand und Jetzt nur noch zwei jüdische Familien wohnen, sind mehrere Grabsteine umgestürzt und gänzlich zertrümmert worden. Jacob Rosenhelm 60 Jahre. Herr Jacob Rosenheim, einer der hervorragendsten Führer der jüdischen Orthodoxie, Präsident der Weltorganisation Agudas Jisroel, vollendet .in diesen Tagen sein 6Q. Lebensjahr. Baurat Alexander Bärwald gestorben. Der berühmte Architekt Baurat Alexander Bärwald, der eine große Reihe öffentlicher Prachtbauten in Berlin und später Tn Palästina das Haifaef Technikum samt hebräischer Realschule und eine Reihe anderer großer Bauten geschaffen nat, ist dieser Tage in Jerusalem uh Alter von 53 Jahren verstorben. für Bodenkultur geschlossen in Zweierreihen zur Hochschule für Welthandel und prügelten in «heldenhafter» Weise die 20 bis 25 Juden, die bei den Vorlesungen waren, aus der Hochschule hinaus, zerschlugen den jüdischen Anschlagskasten und wurden erst merkwürdig ruhig, als sich nach Feierabend eine Abteilung des Schutzbundes und einige Arbeiter von einem Ge* meindehause, das ln der Nähe gebaut wird, einfanden. Den Grund dieses Vorgehens gaben die Deutschen Studenten in einer Ankündigung der «Judaea» an, in der die Vertrauensmänner aufgefordert wurden, sich in der Aula zu treffen, um dann zu einer Sitzung zu gehen. Dies geschieht schon seit mehreren Jahren, ohne daß bisher jemand Anstoß daran nahm. Am merkwürdigsten aber ist das Verhalten des Rektors: Nachdem er sich Montag geweigert hatte, eine Delegation der Juden zu empfangen, kündigte er Dienstag eine Disziplinaruntersuchung gegen — beide Parteien an, und zwar gegen die Juden wegen einer unbefugten Aulaversammlung. Nicht genug, daß sie geschlagen wurden; sie sollen auch noch bestraft werden . . . Dienstag wurde Legitimationszwang eingeführt und es ist zu hoffen, daß vorläufig Ruhe eintreten werde, weil die Schüler der Bodenkultur die Hochschule für Welthandel nicht betreten können. Die Führer der deutschen Studentenschaft erklärten aber, sie hätten Zeit, zu warten; am Tage der Aufhebung des Legitimationszw^nges würden die Hochschüler der Bodenkultur wieder auf die Hochschule für Welthandel hinüberkommen. Was gedenkt der Rektor zu tun, um diesen Terror zu brechen? Die Hoffnung unseres Gewährsmannes hat sich nicht erfüllt Auch am Dienstag war die Hochschule für Welthandel Schauplatz wüster antisemitischer Exzesse. Jüdische Studenten wurden aus den Voriesungssälen unter dem Schlachtruf «Juden hinaus!» hinausgeprfigelt Der Rektor ließ sich nicht sehen! S9B99SSSSHK995HaBUSSB999BnSBSEBasaUn9BS99anHS9B9GE& Weitere Proteststimmen 50.000 Juden demonstrieren in New York New York (J. T. A.). Ara 2. November, dem Balfour- Tage, fanden in diesem Jahre in ganz Amerika statt der üblichen Balföur-Felern Protestversammlungen gegen die neue englische Palästina-Politik statt In Madison Square Garden in New York wurde die größte jüdische Kundgebung abgehalten, die New York jemals gesehen hat Ueber 50.000 Personen waren vor dem Versammlungslokal erschienen, aber nur -etwa di« Hälfte konnte Einlaß finden. Rings um MadiSon Square Garden wurden improvisierte Versammlungen veranstaltet Eine Sensation bildete das Erscheinen des Chikagoer Milliardärs und bekannten PbUantropen Julius Rosenwald auf der Rednertribüne. Rosenwald hat sich bekanntlich bisher standhaft geweigert, sich ln irgendeiner Form an der Palästina-Arbeit zu beteiligen. Auch hat man noch von so gemäßigten jüdischen Führern wie Professor Felix Frankfurter, dem Gouverneurstellvertreter des Staates New York Herbert H. Lehman und Felix M. Warburg keine so flammende Ansprachen gehört wie auf diesem Meeting. Auch die nichtjüdischen Redner, wie der Bürgermeister von New York James Walker, das Mitglied des Kongresses Hamilton Fish und Senator Wagner, führten: eine Sehr scharfe Sprache und bezeichneten den Inhalt des englischen Weißbuchs als einen Bruch geheiligter Versprechungen an die Juden durch England. Protest der jüdischen Legionäre Jerusalem (J. T. A.). In einer Versammlung ehemaliger jüdischer Legionäre wurde eine Resolution angenommen, ln der der englischen Regierung vorgeworfen wird, daß Bie ihr den Juden gegebenes Versprechen gebrochen habe. 4000 Menschen protestieren in Paris Paris (J. T. A.). Auf dem von der französischen Pro- Palästlna-Liga einberufenen Massenprotestmeeting gegen die neue englisoh« Palästina-Politik, das vcäi über 4000 Personen besucht war, sprachen unter anderen Rednern der ehemalige Ministerpräsident Paul Painleve, der im Jahre 1917 im Namen Frankreichs der Balfour-Erklärung;zustlmmte, der Senator und ehemalige Minister Justin Godard, der ehemalige Minister für öffentliche Arbeiten M. de Mpnzle, der frühere russische Außenminister Prof. Paul Miliukoff und der Sozialistenführer Jean Longuet Professor Hatfidrie gestorben. In Lausanne verstarb Plötzlich im Alter von 70 Jahren der berühmte Bakteriologe rofessor Waldemar-Mordechai Wolf Haffkine, der Erfinder der Methode der Schutzimpfung gegen Cholera. 60. Geburtstag von Sir Herbert Samuel Sir Herbert Samuel, der erste rligh Commissioher für Palästina, feierte am 6. November seinen 60. Geburtstag. Die schicken, gpt passenden Dom-Schuhe verleihen Ihrem Aeußeren einen wohlgefälligen Anblick. Die aus feinstem Material hergestellten, aparten Herbstmodelle er* füllen durch Ihren vorzüglichen Site die höchsten Ansprüche modischer Eleganz., Die zeitgemäßen, niedrigen Preise bei dieser Firma sind stadtbekannt. Schub-Dora, li, Taborstraße 8. Die norwegischen Juden protestieren Oslo (J. T. A.). Am 2. November fand ln Oslo, de norwegischen Hauptstadt, unter stärkster Anteilnahme der jüdischen Bevölkerung und bei ernsthafter Beachtung durch die Öffentlichkeit eine große Protestkundgebung gegen den Treubruch Englands am jüdischen Volke statt. Protest des rumänischen Judentums Bukarest (J. T. A.). Alle Jüdischen und zionistischen Organisationen in Bukarest veranstalteten eine Massenproteshersammlung gegen die Palästina-Erklärung der englischen Regierung.