Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 3 (1930)
- Issue
- Heft 148 (23.10.1930)
- Date
- 1930-10-23
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 10 nie emnie JLIICi w 1UIWR Nr. 148!:ü; y % , r ■’i;; --'s 11 > •■■■». r ( -:>f I werden. Der Verein Jüdisches Museum, der die Vorbereitungen hiefür schon in weitgehendem Maße getroffen hatte, 2V gegebener Zeit diesen Plan wieder aufnehmen. Die jüdische Schauspiclerunion in Amerika ha*. Blättermeldungen zufolge, ihren Mitgliedern verboten, in Tonfilmen aufzutreten. Mit dieser Maßnahme soll der Bestand des jüdischen Theaters «gerettet* werden. Es Ist beschlossen worden, die anläßlich des diesjährigen P. E. N. internationalen Schriftstellerkongresses veranstaltete jüdische Buch- und Presseausstellung in Warschau zu einem stets zugänglichen Museum beim jüdischen Literatenklub auszugestalten. Jüdischer Sport FuOball & A. C. schlägt Hakoah 1:0 (0:0) — Hohe W arte, 15.000 Zuschauer In einem klassenarmen Wettspiel mußte die Hakoah -ine verdiente Niederlage hinnehmen, deretwegen die Möglichkeit auf Erlangung der Erstklassigkeit sehr in Frage gestellt wird. Das vollständige Versagen der jüdischen Mannschaft in diesem Entscheidungsspiele kann durch die Anführung widriger Umstände nur teilweise erklärt werden. Es soll absolut nichts beschönigt werden, wir warnen aber aueji vor allzu großem Pessimismus, im Verlaufe der langen Meisterschaftskampagne kann noch so manche Überraschung eintreten, und die Lage der Hakoah ist, sportlich wenigstens, absolut nicht aussichtslos. Die jüdische Mannschaft machte einen ganz zerfahrenen Eindruck und konnte sich nur von Zeit zu Zeit zu geschlossenen Aktionen aufraffen. Katastrophal war das Versagen des Ersatzmittelläufers Placzek, das sich auf dem großen Spielfelde der Hohen Warte doppelt unangenehm bemerkbar machte. Es ist unverständlich, daß unter diesen Umständen nicht Heß in die Deckungsmitte beordert wurde. Die schwache Besetzung dieses Postens ist nach unserer Ansicht für den Ausgang des Spieles entscheidend gc- . wesen. Mit Stroß als Zenterhalf hätte die Säche anders ausgeschaut. Ein weiteres Handikap war die Schlechte Form Feldmanns, die aber verständlich ist, wenn man bedenkt, daß er die ganze Woche krank zu Bette gelegen war. Unter Berücksichtigung der angeführten Umstände wäre aber zumindest ein Unentschieden zu erreichen gewesen, wenn die Angreifer der Hakoah bedacht hätten, daß Fußball ein Mannschaftsspiel ist. Verantwortlich für das vollständig systemlose Spiel der Forwards ist in erster Linie Mausner, der durch seine mangelnde Spielintelli^enz ■und durch seinen aufreizenden Eigensinn kein flüssiges Kombinationsspiel aufkommen ließ. Es soll ihm nicht zum : Vorwurf gemacht werden, daß er die zwei besten Tor- : Chancen des Spieles unausgenützt ließ, da er in beiden Fällen sicherlich sein Bestes tun wollte. Unverzeihlich war es aber, daß er im Verlaufe des ganzen Spieles nicht ein einziges Mal Kontakt mit Stern suchte. Darin schien, bei seiner sonstigen Systemlosigkeit, System zu liegen. Es hatte fast den Anschein, als arbeiteten die beiden sich entgegen. Wenn die Hakoah in Zukunft erfolgreicher sein soll, wird Mausner seine Eigenbröteleien endUch aufgeben müssen! In der Verteidigung bot Oppenheim, trotz mehrfacher »Verletzungen, eine heroische Leistung. Amster war der weitaus bessere Verteidiger. In der Halvesreihe wollte es diesmal infolge des bereits besprochenen Versagens des Zenferhalfs absolut nicht Wappen. Liebermann und Donnenfeld kämpften aufopfernd. Der Angriff bot eine matte Leistung. Der anscheinend gut disponierte Fischer wurde viel zu wenig beschäftigt. Mit den Darbietungen Mausners haben wir uns bereits eingehend befaßt. Stern bot eine Durchschnittsleistung und Heß konnte sich nicht entfalten, da er unausgesetzt rückwärts aushelfen mußte. Ehrlich spielte recht brav und vernünftig. Daß Schiedsrichter Czerny die Hakoahner benachteiligte, ist für die Niederlage nicht entscheidend. Mit der Animosität der Wettspielleiter müssen die jüdischen Spieler leider immer rechnen. "Spielverlauf: Nach kurzer Spieldauer ist bereits die Unzulänglichkeit Placzeks ersichtlich, dennoch inszenieren die Hakoahner einige Angriffe, die aber meistens durch Mausner auf gehalten werden. Dieser Spieler hat auch die beste Chance des Spieles, als er freistehend, einige Schritte vor dem Tor, den Goalmann anschießt. Bald darauf erzielt er ein Tor, das aber wegen Hands nieht anerkannt werden kann. Donnenfeld und Heß tauschen Platz, ohne daß sich das Kamplbild ändert. Torlos gelt es in die Pause. Nach Wiederbeginn spielt Heß wieder Stürmer. In der 7. Minute kommen die Brigittenauer nach einem Fehler der Verteidigung in Führung. Zwei weitere Tore Mausners werden nicht anerkannt. Ein gefährliches Bucker! an Heß im gegnerischen Strafraum bleibt ungeahndet. Ein Köpfler Sterns geh* ganz knapp daneben, Placzek statiert jetzt infolge einer Verletzung am Flügel, Heß ist Mittelläufer. Stern hat eine gute Chance, solpert aber über den Ball. Die Hakoahner spielen sehr matt und geben sich anscheinend zu früh geschlagen, während der B. A. C. Zeit zu gewinnen trachtet und schließlich als viel bejubelter Sieger das Feld verläßt. Sp. Sch wimmlest der jüdischen Jagendbünde Zu diesem Propagandafest haben Schomer-Blauweiß 200, Verband zionistischer Mittelschüler 60, Brith Trumpei« dor 40, Mischmar Hoawdim 20 und Brith Gordonia 15 Einzelnennungen abgegeben. Außerdem starten zirka 20 Staffeln, zusammen also etwa 400 Jugendliche, Diese starke Beteiligung macht es notwendig, Vorläufe zu diesem Schwimmfest am Donnerstag, den 23. d. M-. um %8 Uhr abends im Dianabad durchzuführen. Die Teilnehmer, die bereits von ihren Führern verständigt wurden, werden nochmals darauf aufmerksam gemacht, bei den Vorläufen strengste Disziplin zu wahren, da es nur so möglich ist, zirka 40 Läufe an diesem Abend abzuwickeln. Gäste können bei einem ermäßigten Eintrittspreis von nur 30 Groschen auch an diesem Abend als Zuseher beiwohnen. Die Entscheidungen der Schwimmbewerbe finden dann Samstag, den 25. d. M., um x/\l Uhr abends inr Dianabad statt. Als Ehrengäste wurden die Israelitische Kultusgemeinde, das Zionistische Landeskomitee, die zionistischen Sonderverbände und eine große Anzahl führender Persönlichkeiten des jüdischen Wien geladen, die ihr Erscheinen zugesagt haben. Dadurch verspricht die Veranstaltung ein besonders festliches Gepräge zu erhalten. Die Eintrittspreise betragen von S —.50 bis S 150. Karten sind bei allen Bundesführem und im Sekretariat der Hakoah erhältlich (I., Wiesingerstraße 11). 10 Prozent des Reinerträgnisses fließen dem Keren Kajemeth Lejisrael zu. In Anbetracht dessen, daß dieses Schwimmfest die größte jüdische Schwimmveranstaltung Wiens wird und einen außerordentlich großen Wert für die zionistische Idee und den Jüdischen Sport besitzt, hofft die Klubleitung, alle jüdischen Kreise unserer Stadt an diesem Abend hn Dianabad vereint zu finde* Auf Nachtwache Es war eine Winternacht im Monate Schwat. Es regnete ohne aufzuhören. Der Boden unter den Füßen war ganz aufgeweicht und kleine Bächleim durch?A die Straßen. Die schwarzen Wolken hingen fast über dem Kopfe. Es war ein Regen ohne Blitz und Donner. Er strömte unaufhörlich, wie wenn er sich aus breitin Röhren ergießen würde. Schwarz stand jedes Haus und der nahe Berg schien ein großes, dunkles Tier zu sein, das immer näher kommt . . . Die weiße Baracke schien jetzt wie ein mächtiger finsterer Fetzen, irgendwo an einen Zaun hingehängt, und die weißen Löcher, die darin flimmerten, das wären die erhellten Fenster. Vereinsamt stand die Baracke und sie schien sehr weit entfernt, wie irgendein «Reich für sich selbst» in dieser finsteren Nacht. Wer weiß, was drin geschieht Und in diesem Hause schliefen an 20 Kleinkinder ruhig und fest. Es war das Kinderhaus der Kwuza-h. Der Regen klopfte ans Dach. Der Wind drang pfeifend in den Vörraum und rüttelte an der Türe, ais wollte er sie zerbrechen. Es schien, daß die Baracke nicht fest gegründet dastand, sondern einsam herumirren würde, auf einem dunklen Wege in finsterer Nacht. Und die Fensteröffnungen schienen weit abgerissene Augen zu sein, die verwundert und groß in die furchtbare Nacht hinausstarrten. Tiefe Stille durchatmete das Innere des Zimmers. Der Atem von 20 Kindern durclirann die Stille, drang aus der Tiefe der kleinen Bettchen, in denen sie schliefen. Ein kleine Petroleumlampe flackerte von der Wand her und warf flimmernde Schatten, die hin und her sprangen. Mirjam, die Nachtdienst hatte, ging allein durch das Zimmer. Sie fürchtete, sich hinzusetzen, damit sie nicht einschlummere. Sind doch all diese Kinder ihrer Obhut anvertraut, trägt sie doch für alles die Verantwortung. Und diese Baracke steht doch so fern, so vereinsamt... Von Zeit zu Zeit horchte sie auf, ob sie nicht die Schritte des Wächters hört. Doch draußen — regnete es nur unausgesetzt. Es ist furchtbar, zum Fenstei himzugehen, es scheint, als ob jemand hereinschauen würde. Von draußen sieht man alles, was hier geschieht, doch von drinnen sieht man nicht hinaus . . . ... Es ist besser, jetzt durch die Nacht zu gehen, um draußen zu wachen. Das dachte Mirjam im Stillen und ein leichter Schauer liberlief sie. In Gedanken fügte sie hinzu: Da draußen wacht er über das Vermögen des ganzen Meschek, doch diese»; das Vermögen der Chawerim, befindet sich hier, in dieser Baracke. Hier in dieser Baracke . . . Vor wenigen Stunden säugten 20 Mütter ihre Kinder und die Väter bückten von der Seite auf den Wechsel von Licht u.nd Dunkel, der auf den zarten Wangen spielte, die so weich wie Seide sind. Und es kamen wohl auch Chawerim, die kein eigenes Kind hier hatten, — ist doch dieses ganze Haus ihr Eigen., gehört es doch der ganzen Kwuzaih. Die Hoffnung und die Zukunft . . . Und so kamen sie alle und gingen leise, leise, und gaben sich Mühe, ihre schweren Schritte leicht zu machen und bemühten sich, ganz leise aufzutreten -und ihre rauhen Stimmen zu dämpfen und achteten sehr darauf, keine jähen Bewegungen zu machen, diie die Kinder erschrecken könnten. Site kamen, um ein wenig Freude zu haben, bevor sie sich im ihre kalten Betten legten. Es war gut, edmoige Stunden so zu stehen und in dje Geeichter der Chawerim zu blicken, während sie sich hier im Kinderhaus befanden. Ihr Gesiohtsausdruck ist ein so ganz anderer und doch sind es dieselben Chawerim, die ich so gut kannte, mit denen ich zusammen* arbeitete, auf dem Felde und auch in der Küdve. Und ich sah sie auch in Versammlungen. Udberall da war irgendetwas Schweres in ihrem Gesucht, irgendein Ausdruck, der befremdete und manchmal auch abstieß. Und oft schien es mir, daß die Hitze des Tages die Zartheit ihrer Züge eintrocknen, verhärten Keß. Schwer war es, so gerade an jemand heranzutreten, wie zu einem Menschen, der einem sehr nahe ist, um ihm zu sagen, was einem am Herzen Hegt. Doch hier im Kinderhaus gewinnen sie wieder ihren guten und weichen Gesichtsausdruck. Und Ihre Züge sind wieder viel ruhiger und sanfter, ais wenn sie selber zu Kindern würden. Und die wenigen Worte, die durch die Stäle des Zimmers hinfließen, drücken viel, viel mehr aus, als die vielen Worte, die im den allgemeinen Veraarmnkingen gehört werden. Von hier aus, scheint es, nimmt erst das Leben der Kwuzaih seinen Anfang. Hier werden die Fäden viel fester geknüpft, die den einen an den anderen binden. Und hier wird das Mo rgern der Kwuzaih geschaffen. Doch plötzlich wurden ihre Gedanken unterbrochen. Schritte ertönten von draußen. Mosche, der Wächter, öffnete die Türe des Vorraiumes. Von seinem Gummimantel rannen ringsum kleine Bächlein und im ganzen war er, wie wenn er aus einem Bache herausgezogen worden wäre. «Huh, Regent . . . und FinsternisI Nor schwer kam ich bis hierher . . . Hier die Midi!» Mosche stellte vor sich einen Krug Milch hin, den er gerade vom Kuhstall geholt hat und der fAr die säugenden Mütter bestimmt war. «Ist heute die Wache schwer?» «Ja. Nächte, wie diene, sind besonders günstig für Diebe. Und die Hauptsache, man sieht fast nichts. In einer Entfernung von zwei Schritten siebt man niebt. was kommt ln einer Nacht wie dieser muß man mehr vor sich bimtasten als daß man sehen kann.» «Auch ich taste mehr vor mich hin, als daß ich sehe. Sieh, diese Fenster, — sie blicken so finster herein, wie wenn sie das wenige Licht, das hier ist, auch noch verschlingen wollten.» «Und ich wache die ganze Zeit bei den Tieren. Gerade jetzt komme ich vom Kuhstall. Wenn du sehen würdest, wie still sie dastehen und kauen! Die jungen Kälber stehen aufrecht, es ist ihnen so kalt . . .» Mosche sagte «Schalom» und ging. Und als er gegangen war, schien die Verwaistheit noch größer zu werden. Das Licht begann zu zittern und die Schatten dehnten sich länger und länger. Ein Kind weinte, es war ihm kalt, e» träumte wohl irgendeinen Traum. Mirjam hüllte es ein. Und es wurde wieder still. Von der Ferne hörte man die Stimme eines Esels. Auch ihm war kalt. Und vielleicht hatte er auch Hunger. Und der Rege» schlug an die Fenster, wie wenn er drohen würde . . , In den Baracken drüben schlummern die Eltern — dachte Mirjam. Und auch hier schlafen die Kinder in stiller Ruhe. Doch die Gefahr ist wach und lauert mit tausend Augen. Sie lauert dem Menschen, der sich erfrecht, in die Wüste zu kommen und sich dort ein festes Haus zu bauen. Von überall her starrt sie, von drinnen und von draußen, ln der Arbeit des Tages und in.der Ruhe der Nacht. - Doch diese Kinder werden größer, Immer größer. Und mit der Muttermilch saugen sie in sich die Schärfe der Gefahr, die über uns allen schwebt. Sie werden größer werden und groß und Stark sein. Ein schmaler Streifen erhellte den Osten. Es wurden die Nebel sichtbar, die über den Baracken lagerten, wie wenn sie sie einibüllen würden in ein Winterkleid. Wieder erklangen die Schritte Mosches, des Wächters, der durch d<ie Nässe und das Dunkel sich einen Weg bahnte. Er ging zwischen dem Baracken und weckte diejenigen, die früh aufstehen mußten, die Hirten und die Mütter, daß sie die Kinder säugen gehen. Mirjam beeilte sich, die Milch für die Mütter herzurichten.. Nach und nach kamen die Mütter. Ihre Gesichter waren noch vom Schlafe gerötet und ihre Brüste gefüllt. Die Kinder erwachten, da sie die warme Milch fühlten und da sie ihre Mütter erkannten, Öffneten »je weit i-hre Strahlenden Aeuglein. N i w. Aus dem Hebräischen übersetzt von J. Singer. Antisemitische Propaganda auch in Argentinien Buenos Aires. (J. T. A.) Auf den Anschlagbrettern des von Juden bewohnten Stadtteiles von Buenos Aires erschienen dieser Tage antisemitische Anschläge, in denen die Vertreibung der Juden aus Argentinien gefordert wird und die Juden für die Existenz des Mädchenhandels im Lande verantwortlich gemacht werden. Die Anschläge sind mit der Unterschrift «Söhne des Volkes» gezeichnet. Es handelt sich um eine mysteriöse Organisation, die mit einer antisemitischen Studefitengruppe in Zusammenhang gebracht wird, welche Vor einigen Wochen ein Plakat mit der Losung: «Erschlagt die Juden» angebracht hat. Die Juden vört Buenos Aires sind wegen des Erscheinens der Anschläge nicht übermäßig beunruhigt. Sie haben volles Vertrauen zu dem demokratischen Geist des argentinischen Volkes und zu der Wirksamkeit der argentinischen Gesetze. Zehn einfache Fragen 1. Was bedeutet der Ruf «Hep, Höp»? 2. Wie war David mit Saul verwandt? 3. Wie lange wohnte Jakob in Aegypten? 4. Wieviel Talmude haben wir? 5. Wekhe beiden großen Geister und späteren Freunde wurden im Jahre 1729 geboren? 6. Wie hieß die Gattin des Königs Ahab? 7. Wer war der Vorgänger des Propheten Samuel? 8. Was bedeutet das Wort «Maschiacb» (Me» sias)? 9. Wie hieß der Vater des Königs David? 10. Welcher Prophet hat die Worte geprägt' «Haben wir nicht alle einen Vater, hat e i n Gott uns nicht alle geschaffen?» (Antworten in nächster Nummer.) FUSSLEIDENDE! Individuelle Beratene kostenlos. Bewährte Heilbebelfe bei Müdigkeit, Schmerzen te Bist und Höhlung, Frostballen, harter Haut, Bohlenbrennao, Hühneraugen usw. u»w. Institut BstSndig, I., Teinfaltstraße 7 (Straßenbahnhaltestelle Durgtbeater.) Warmes Wetter bringt fubscbmerxenl Von Fußexperte Paul Bständig. Sobald der Frühling mit einigen schönen Tagen den Beginn der warmen Jahreszeit aokündigt, macht der Arzt uud dor OrthopAde di© Beob&ohtuug, daß violo Leute, dlo bi&Uer gut SU Fuß waren, über Müdigkeit ln den Boineo uud verschiedenartigen Schmerzen ln den Füßen klagen; RUteohmersen, KnöchelsohweUuugön, Schmerzen in der Fußhöhlung oder vorderen Querhöhlung, an den Zehen, Geloukeu (Frostballen), Brennen an der Sohle, Hühneraugen, harte Haut usw„ sind die tn der Sprechstunde am häutigsten wiederkebrenden Worte. Fußleiden, welche während dos Winters keine oder minimale Schmerzen verursachen, werden durch den Wechsel der Jahreszeit wieder akut uud äußern sieh, anßer durch die vorerwähnten Schmerzorscbeloungen oft »ueh durch solohe in Knie und Wade, Hütte und Kreuz. Alle diese Leiden und deren Folgeschmerzou können aber durob entsprechende liellbehelte und deren richtige Anwendung behoben werden. Natürlich kann nur der Fachmann auf diesem Gebiet entscheiden, welcher Hellbebel! für den einseinen Fall anzuwenden ist, und einen solchen wtrd man eben bet derartigen Beschwerden zu Rate sieben müssen. 1