Mannheim
Compact Memory

Die Stimme · 1930-10-16 · Heft 147 (16.10.1930) · page 9

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Stimme
Volume
3 (1930)
Issue
Heft 147 (16.10.1930)
Date
1930-10-16
Page
– (sequence 9)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
93% known words query
IRI
…/3053752-3053859-3053900--1967-3057361
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

Nr. 147 DfC STIMME Seite 0 Aus alter Wett Colutnbus und die Juden Die Frage, ob Columbus ein Jude war, ist bisher ungelöst. Sein Sohn Fernando erzählt in der von ihm verfaßten Biographie seines Vaters, daß dieser von seiner Frau wegen seiner Vorfahren oft geneckt wurde. Columbus wollte nie über seine Ahnen sprechen. ln der Zeit, als sich Columbus um eine Audienz beim König von Spanien bewarb, wurde ein Jude namens Colon (Columbus) am Scheiterhaufen verbrannt. Columbus selbst beginnt sein Tagebuch mit der Feststellung, daß er die Betrauung zur Führung seiner Expedition in demselben Monat erhielt, in dem ihre christlichen Majestäten die Vertreibung der Juden aus Spanien anordneten. Die Gegenüberstellung dieser beiden Ereignisse ist jedenfalls auffallend. Das gleiche gilt von dem Umstande, daß Columbus in seinem Testament einem Juden, der im Ghetto wohnte, eine kleine Summe hinterließ. Sicher ist jedenfalls, daß die Juden an der Expedition des Columbus großen Anteil h itten. Es ist bemerkenswert, daß der große Entdecker die erste Nachricht vom Gelingen seiner Entdeckungsreise an einen Juden namens Luis de Santangel sandte. Der Onkel dieses Santangel war ein einflußreicher Jude und hieß ebenfalls mit Vornamen Luis. Er wurde verbrannt, nachdem er einen Inquisitor in einer Kirche ermordet hatte. Seinem Neffen Luis Santangel scheint diese Affäre nicht geschadet zu haben; er erhielt eine Bestätigung, die ihn allen Angriffen der heiligen Inquisition entzog und wurde sogar Finanzminister, nachdem er scheinhalber Christ geworden war. Ferdinand und Isabella schützten ihn vor der Inquisition. Dieser Santangel war es nun, der bei Ferdinand und Isabella die Expedition des Columbus durchsetzte. Columbus selbst hatte vier Jahre auf eine Audienz gewartet, endlich wurde sie ihm bewilligt, sein Expeditionsplan wurde aber abgelehnt. Jetzt griff Santangel ein. Glücklicherweise gibt es eine Aufzeichnung der Argumente, die Saniangel zugunsten seines Freundes Columbus der Königin vorbrachte. Er sagte; «Eure Majestät mögen bedenken, welche Möglichkeiten, Reichtümer. zu erwerben, sich durch diese Expedition ergeben. Schiffe werden von den neuen Ländern große Mengen Gold zurückbringen, welche die Goldkisten Kastiliens und Aragoniens füllen und uns ermöglichen werden, erfolgreiche Kriege zu führen. Eure Majestät sagten, Sie hätten alles im Kampfe gegen die Ungläubigen aufs Spiel gesetzt. Städte und Provinzen werden dezimiert um der Kirche willen. Hier, Majestät, ist das Risiko kleiner, hier ergibt sich die Möglichkeit, für die Kirche Tausende von Seelen in den neuentdeckten Ländern zu gewinnen. Denken Ew. Majestät an den Lohn der Kirche!» Dann wies Santangel noch darauf hin, daß für den Fall der Feststellung, daß es keine unentdeckten Länder gäbe, Spanien wenigstens etwas für die Wissenschaft getan haben würde. Schließlich stimmte Isabella zu. Es ist unrichtig, daß sie ihre Juwelen für die Finanzierung der Expedition hergab. Die Wahrheit ist, daß die Expedition durch einen Geheimfonds des aragonischen Staatsschatzes finanziert wurde. Ohne den Juden Santangel hätte also Columbus keine Möglichkeit gehabt, die Expedition auszurüsten und zu unternehmen. Luis Santangel war aber nicht der einzige Jude, der für Columbus arbeitete. Der Dolmetsch der Expedition, Luis Torres, der Schiffsarzt und einige Mitglieder der Schiffsbesatzung waren Juden. Bekanntlich war es nicht leicht, die komplette Mannschaft anzuwerben. Der König ließ Gefangenen die Freiheit versprechen unter der Bedingung, daß sie bei Columbus anheuerten. Da die spanischen Gefängnisse damals mit Juden überfüllt waren, denen vielleicht die Inquisition ein «Verbrechen» nicht nachweisen konnte, besteht die Möglichkeit, daß sich vjele Juden, unter der Schiffsmannschaft befanden. Schließlich sei erwähnt, daß die astronomischen Tafeln, die Columbus auf seiner Fahrt benützte, von einem Juden stammten, und zwar von Abraham Zaento, der Professor der Astronomie an der Universität in Salmanca war. Die zweite Expedition des Columbus wurde vollständig von den Juden «finanziert», stand doch schon das Geld der aus Spanien vertriebenen Juden zur Verfügung. Die Inquisition hatte sich ja nicht damit begnügt, die Juden zu verbrennen und zu vertreiben, sie hatte sich auch ihres Vermögens bemächtigt. Columbus hafte von der ersten Expedition keine großen Reichtümer mitgebracht. Als er aber seine zweite Expedition ausrüstete, gab es jüdisches «expropriiertes* Geld genug. Die erste Expedition war durch ihren Protektor Santangel, wahrscheinlich durch Columhums selbst, und durch den größten Teil der Besatzung eine jüdische. Und es war nach dem jüdischen Kalender am Hoschanah rabba-Tage, als ein Matrose den freudigen Ruf «Land, Land!» ausstieß. (Nach einem Artikel «Rosch Haschanah 1492» von Harry G. Freudenberg in «The Jewish Tribüne»). Jüdisches Leben im alten Rußland «Erzählungen aus einem verschwundenen Lande, Memoiren einer Jugend im alten Rußland», lautet* ins Deutsche übersetzt, der Titel eines kürzlich in Amerika erschienenen Buches. Der Autor, Harry E. Burroughs ist ein angesehener Rechtsanwalt. Die Juden, die Rußland verließen, weil sie dort nicht toben konnten, bewahrten, ungeachtet der Unterdrückung in der sie in Rußland gelebt hatten, ihrer Heimat, die sie ausgestößen hatte, doch immer noch eine gewisse Anhänglichkeit. Der Autor verließ zu Beginn dieses Jahrhunderts seinen Geburtsort Kaschofka in Wolhynien. Dieses Kaschofka ist jetzt zerstört, Armeen gingen int Krieg darüber hinweg. Der Autor erzählt in fesselnder Weise von seiner Jugend und dem patriarchalischen Leben unter den russischen Juden, und schildert mit Begeisterung seine Mutter, eine Frau von hervorragender Güte. Ein besonderer Vorfall zeigt die Atmosphäre, in der die Juden in Wolhynien lebten: Die Mutter des Autors lag im Sterben, di machte sein Vater einen sonderbaren Vorschlag: die Sterbende habe ihre Wohltätigkeit mit dem von ihm erworbenen Gelde ausgeübt, er habe daher ein Recht auf eine der von ihr ausgeübten Mizwoth. Die Mutter stimmte sofort zu und die Zeremonie begann: «Die Rabbiner kamen in ihren Kitteln und Tallessim, gespenstisch leuchteten die langen, weißen Bärte im Dämmerlicht des Korridors. Draußen erhob sich ein Sturm und die Rabbiner mußten laut sihgen um das Toben der Elemente zu übertönen. Nur wenn die Mizwoth freiwillig aufgehoben werden, kann die Zeremonie Erfolg haben. Die Mutter, noch bei voller Besinnung, aber schon sehr kihwach, nahm das rote Taschentuch aus der Hand des Rabbiners und hielt es mit einer nicht nachzuahmendeh Geste, in welcher sich ihr gutes Herz spiegelte, gegen meinen Vater’ Und mein Vater stand vor dem Bette hielt einen iZipirel des Taschentuches, blickte hernieder auf die abgezehrte Hand der Mutter und lauschte den Worten des Rabbiners. Und aus den sterbenden Augen der Mutter leuchtete helle Freude, glaubte sie doch durch diese Zeremonie ihrem geliebten Gatten mit za verhelfen zu einem ewigen Leben im Garten Edfen.» In solchen Szenen schildert der Autor das Leben der Juden in jenem Rußland, das der Vergangenheit angehört. Die „Taten* oder Bergjuden Bekanntlich ist das in seiner Oberschicht vor mehr als 1000 Jahren zum Judentum übergetretene Chazarentum in Südostrußland durch griechisch-orthodoxe Einflüsse so gut wie gänzlich verdrängt worden. Aber ein gewisser Rest von dieser dem Kultus nach jüdischen Volksgemeinschaft und ihrer primitiven Gesittung lebt, wfehn man von den wenigen tatarisch sprechenden Karaiteh der Südkrim absieht, noch im Kaukasus fort. Da? sind die Taten* auch Bergjuden genannt. Sie Siedeln verstreut in den Bergen Daghestans und Aserbeidschaans, nördlich und südlich von den Ostausläufem des kaukasischen Hochgebirges. Auch die Taten sprechen fürk-tatarische Mundarten, und ihre Zahl erreicht noch lange nicht das volle Hunderttausend. Dem Glauben nach Juden, erkennen sie jedoch, gleich den Karaiten, den Talmud nicht an. Ihre Geistlichen beherrschen das Hebräische nur ganz unvollkommen. Dennoch machen diese letzten Vertreter des sonst vom Pruth bis zur Wolga ausgestorbenen Chazarentufns Proselyteti, so besonders unter der russischen Nachbarbevölkerung südlich vom Terek. Nun Soll auch das Volk dfer Taten geweckt werden. Auf Antrag der Witwe Lenins beschloß die Söwjetregierung das Volksschulwesen in den Gebieten der Taten zu heben; im allgemeinen sind diese noch zu 751 bis 90 v. Hl Analphabeten. Eine «Literatursprache» der Taten soll jetzt künstlich geschaffen werden, das wird eine russisch-hebräisch beeinflußte mittelkaukasische Mundart sein,. die der erst noch zu erwartenden jungen geistigen Pührerschicht der Taten künstlich aufgepfropft werden soll. Für die Tatsprache soll an Steile des arabischen das hebräische Alphabet, inr übrigen aber eine «verbesserte Rechtschreibung» gelten. Auf dem Programm stehen zunächst Uebefsetzungen kurzer Auszüge aus den Schriften Marx’ und Lenins, natürlich auch parteipolitische Flugschriften. Entdeckung von moabitischen Altertümern Von einer Armenierin wurden Budapester Antiquitätenhändlern Terrakottatäfefdien zum Verkaufe angeboten, die angeblich von dem moabitischen König Meshä; der zur Zeit Jesajas gelebt hat, stammen. Eine Untersuchung der Tontafeln durch ungarische Gelehrte ergab, daß sie mit phönizischen Schriftzeichen in der Ofthögraphie des Alten Testaments bedeckt waren. Der bekannte Semitoioge Professor Kmozko hält sie für eine atöddings bemerkenswerte Fälschung, die vermutlich aus der Falsifikatensammlung des Jerusalemer Händlers Schapiro stammt. Das Tote Meer Das «Tote Meer» nennen die Araber «Bahr Lut», d. h. der See des Lot. Die Bibiel hat verschiedene Bezeichnungen dafür; der Talmud entnahm der Genesis XIV, 3 den Begriff «Salzsee», während Josephus den Ausdruck «Asphaltsee» gebraucht. Andererseits wird der Name «Totes Meer» nur von den griechischen Schriftstellern (Pausanias, Justinius u. a.) angewendet. In den Gewässern des Sees können keine Fische existieren — insoweit stimmt der Volksmund mit der Wirklichkeit überein —» aber die Version, wonach kein Vogel tobend über den See Im Fluge gelangen oder keine Flpra sich an seinen Gestaden entwickeln könne, gehört in das Reich dec Legende. Der See war zu Josephus’ Zeiten schiffbar. Ehrung von Juden durch eine Baptistenkirche Unter den 42 größten Führern auf dem Gebiete der Religion, Philosophie und übrigen Wissenschaften, deren Steinbüsten, das Tor der neuen Riverside-Kirche in New York schmücken, befinden sich 10 Juden. Professor Einstein ist der einzige lebende Jude, dessen Büste zu sehen ist. Die anderen sind Moses, Jesaiah, Jeremiah, Hosea, Arnos, Michah, David, Salomon und Spinoza. ^Jüdische Boxer Ungefähr vor einem Monat errang der New Yorker Jude AI Singer durch einen Boxsieg über Sammy Mandell die Weltmeisterschaft iib Leichtgewicht. Kurze Zeit später besiegte Jackie-Berg, genannt der Londoner Wirbelwind, ebenfalls ein Jude in einem Kampfe, der das sportkundige Publikum begeisterte, Kid Chorolate. Nun erwartet man ein Match zwischen Ai Singer und Jackie Berg. Viele Wetten wurden bereits abgeschlossen Die beiden Boxer haben aber den Sportenthusiasten einen Strich durch die Rechnung gemacht. Singer und Berg sind nämlich gute Freunde und wollen nicht gegeneinander kämpfen, auch nicht, wenn man ihnen eine noch so große feö/se aussetzt. Dadurch kommt aber Berg um die Möglichkeit, die Weltmeisterschaft zu erwerben. Ein Halsmann-Prozeß in Riga? Riga, 9. Oktober. (J. T. A.) Philipp Halsmann, der in Riga geboren wurde und Iettländischer Staatsangehöriger ist, bestrebt sich — wie die Rigaer Zeitungen melden — die Wiederaufnahme des Mordprozesses in Riga zu erwirken. Er wird in diesen Tagen der lettländischen Staatsanwaltschaft die Mitteilung über die Ermordung seines Vaters Max Mordechai Halsmann in den Tiroler Bergen machen und hieran das Ersuchen knüpfen, eine Untersuchung einzuieiten. Man ist in Riga überzeugt, daß Halsmann in Riga, wo die Gerichtsatmosphäre nicht, wie in Tirol, antisemitisch verseucht ist, .völlig reingewaschen werden wird. Im übrigen wird auch seitens des Halsmann-Verteidigungskomitees,: dem Persönlichkeiten wie Einstein, Gerhart Hauptmann, Jacbb (Wassermann, Paul Painleve, der Präsident der französischen Liga für Menschenrechte, Prof. Victor Basch u. a. m. angehören, die völlige Rehabilitierung Halstrranns betrieben. Ritualmordprozeß in Karpathorußland Prag, 9. Oktober. (J. T. A.) Am Vorabend des verfiel senen Pessach-Festes haben in der kleinen Gemeinde Ujszeme,. Karpathorußland, zwei christliche Mädchen im Spiele sich gegenseitig verletzt. Jetzt erst wird bekannt, daß in dieser Angelegenheit beim Bezirksgericht in Velka Berezna eine Strafsache gegen den jüdischen Hausierer Moritz Steinberger anhängig ist. Der^rathenische Lehrer Polyak und einige Ortsbewohner sagten aus, daß der Hausierer den Kindern den Arm aufschnitt, ihnen Blut entzog und in eine Flasche füllte. Ein im Orte wohnender Arzt erklärte, daß eine Blutentnahme erfolgt sei. In der Oeffentlichkeit werden diese Behauptungen nicht ernst genommen; mran hält sie für einen Ausfluß antisemitischer Hetze und religiösen Fanatismus. Kabinett Mironcseu in Rumänien Bukarest, 10. Oktober. (J. T. A.) Der bisherige Außenminister Rumäniens, Mironescu, der mit der Bildung des neuen Kabinetts an Stelle des zurückgetretenen Kabinetts Mahiti betraut wurde, hat dem König seine Ministerliste unterbreitet. Es handelt sich also wieder um ein Kabinett der Nationalen Bauernpartei (Nationälzaränisten), auch an der personellen Zusammensetzung ist nicht viel geändert worden, nur daß Maniu als Ministerpräsident und Vaida Voevod, dem ein großer Teil der Schuld an dem Aufkommen der neuen antisemitischen Welle zugeschrieben wird, als Innenminister im neuen Kabinett, fehlen. Mironescu gilt als ein Staatsmann, der Klugheit und Energie vereinigt. Gegenüber den Juden, die er für ein nützliches und staatserhaltendes Element hält, hat er stets eine loyale und freundüche Haltung eingenommen. M a n h o f f t, d aß es Mironescu gelingen wird, die auch dem Staate gefährliche antisemitische W e H e z u r ü ckzn d ä m men. Richter Jiilian W. Mäck in Palästina Der bekannte Führer der amerikanischen Zionisten, Richter Julian W. Mack, ist in Palästina eingetroffen und hat dit Kolonie Dilb sowie die chemischen Werke am Toten Meer besucht, ln einem Gespräch mit dem Vertreter der JTA. äußerte sich Richter Mack in folgender Weise über die empfangenen Eindrücke: Während die Massakers im vorigen Jahre und die nachfolgenden politischen Rückschläge mein Vertrauen in unser Werk erschüttert hatten, habe ich durch meinen jetzigen Besuch wieder volle Zuversicht in das Gedeihen unserer Arbeit gewonnen. Besonders haben mich die Fortschritte der Kolonie Dilb in der Nähe des Toten Meeres überrascht. Im Jahre 1923 war ich zum letztenmal in Dilb und zweifelte damals an der Möglichkeit erfolgreicher landwirtschaftlicher Nutzung dieser kahlen Hügelhänge. Auch die gemeinwirtschaftliche Organisation der Siedlung betrachtete ich mit einigem Skeptizismus. Heute habe ich eine blühende Siedlung vorgefunden, die Jerusalem mit Milchprodukten und anderen Lebensmitteln versorgt. Seit Gründung dieser Kolonie wurden dort 30 Kinder geboren, für die eine vorbildliche gemeinschaftliche Erziehung vorgesehen ist. In den Werken am Toten Meer leben die Arbeiter in äußerst günstigen Wohnverhältnissen und sind durch moderne hygienische Einrichtungen geschützt. Juden und Araber lernen einander dort in gemeinsamer Arbeit kennen und verstehen. Die Ausbeute an Pottasche war in diesem Jahre sehr hoch und dürfte auch in der kommenden Produktionsperiode nicht sinkon. UM

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.