Mannheim
Compact Memory

Die Stimme · 1930-10-16 · Heft 147 (16.10.1930) · page 10

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Stimme
Volume
3 (1930)
Issue
Heft 147 (16.10.1930)
Date
1930-10-16
Page
– (sequence 10)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
96% known words query
IRI
…/3053752-3053859-3053900--1968-3057362
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Sef» *0 DIE STIMME Nf« 147 Oeffentliche Sitzung des Kultusvorstandes am 11. Oktober 1930 Vor Eingang in die Tagesordnung hielt der Präsident Prof. Pick dem verstorben#: Kultusvorsteher und Mitglied des Vertreterkollegiums Kommerzialrat Max Markus einen tiefempfundenen Nachruf, in welchem er dessen Bedeutung als Obmann des Versorgnngshehnes und seine Tätigkeit als Leiter des Vereines „Seudath Schabbos" besonders hervorhob. Hierauf würdigte in ergreifender Weise Df. Löwenherz die Tätigkeit der verstorbenen Gattin des Präsidenten, der Frau Regina Pick. An Stelle des verstorbenen Kommerzialrates Max Markus nimmt an der Sitzung Kultusrat Albers teil. Aus dem Spenden-Verzeichnisse seien angeführt: Eine Spende der Herren Ernst und Fritz Hirsch von 1000 S für das Blindeninstitut anläßlich des Ablebens des sei. Herrn Arnold Rosenthal; eine Spende des Herrn Kommerzialrates Richard Lichtenstern von 400 S für verschiedene Wohltätigkeitsanstalten anläßlich der Wiederkehr des Todestages seiner Gattin Elsa; unter der Chiffre N. N. sind dem Präsidium als Spende für arme Kinder 300 S zugekommen. Dankschreiben sind an das Präsidium der Israelitischen Kultusgemeinde gelangt: Von Herrn Vize- Bürgermeister Emmerling, für die Gratulation anläßlich seines 60. Geburtstages; von Prof. Jehudo Epstein aus dem gleichen Anlaß; von Herrn Justizrat Dr. Adolf Adler für die Beglückwünschung anläßlich seines 70. Geburtstages; von Herrn George Alexander Kohnt in New York für die Ueberlassung der Publikationen der «Historischen Kommission der Israelitischen Kultusgemeinde Wien»; die «Anglo Jewish Association» in London hat dem Kultusvorstande in warmen Worten für die Kondolenz anläßlich des Ablebens des Herrn Luden Wolf. s. A., gedankt. Trotz der ungünstigen Wirtschaftslage hat die OpferwiHigkeit unserer Gemeindemitglieder in den ansehnlichen Spenden, welche sowohl in den Gemeindetempeln, als auch in den Vereinssynagogen an den hohen Feiertagen bei Aufrufen zur Thora erflossen sind, sich neuerdings bewährt Noch liegen abschließende Ergebnisse nicht vor, doch ist zu gewärtigen, daß das Gesamtergebnis nicht wesentlich hinter dem des Vorjahres Zurückbleiben wird. Knapp vor den Sommerferien haben die Delegierten des «Verbandes der jüdischen Jugendvereine Deutschlands», mit dem Sitze in Düsseldorf, in Wien geweilt und es war das Präsidium bemüht, den Gästen durch einen Empfang im Sitzungssaale, durch Besichtigungsmöglichkeiten der Wiener jüdischen Institutionen etc. den Aufenthalt angenehm zu gestalten, kt einem überaus herzlichen Dankschreiben niefür betonen die Teilnehmer die wundervollen und nachhaltigen Eindrücke, welche der Aufenthalt auf sie gemacht hat Im August d. J. bat hi Berlin der «Sapbath-Weltkongreß» stattgefunden, zu welchem seitens des Präsidiums der Obmann der «Kommission für Kultus und rituelle Angelegenheiten», Herr Viktor Bauminger, als Vertreter der Israelitischen Kultusgemeinde Wien delegiert wurde. Herr Kultusvorsteher Bauminger hat hierüber dem Kultusvorstande berichtet und es liegt dieser Bericht im Einlaufe vor. Der statistische Ausweis des Matrikenamtes der Kultusgemeinde für die Monate Jufi und August d. J., welcher zut Einsichtnahme für die Mitglieder' des Kultusvorstandes aufliegt, weist folgende Daten auf: Zahl der Trauungen: 163, Scheidtragen: 41, Geburten: 183, davon 97 männlich, 86 weiblich, Sterbefälle: 396, Austritte aus dem Judentum: 109, Eintritte in das Judentum: 47. Präsidialbericht Kultus. Die vom Kultusvorstande beschlossene Renovierung und Neueinrichtung des Zereraoniensaales des Stadttempels wurde zu Beginn der Ferien in befriedigender Weise zu Ende geführt und während der Sommermonate sind die umfassenden R e n o v i erongs- und Adaptierung« arbeiten im Ottakringer Geraeindetempel durchgeführt worden, so daß dieses Gotteshaus mit einer würdigen Feier am 18. September d. ]. seiner Bestimmung wieder übergeben werden konnte. Für die diesjährigen hohen Feiertage waren dem Minjanim-Komit6e Ansuchen um Bewilligung von 70 temporären Betlokalen Vorgelegen, ln 62 Fällen wurde die Zustimmung erteilt, 8 Fälle wegen Nichtzutreffens der erforderlichen Voraussetzungen abgelehnt Hievon haben 5 Einschreiter Rekurse an die ans dem Präsidium, dem Obmanne der Kommission I und dem Obmanne des Verbandes der Tempelvereine bestehende Berufungskommission eingebracht und es konnte all diesen Rekursen deshalb stattgegeben werden, weil inzwischen die Umstände, welche für die abschlägige Entscheidung des Minjamin-Komitees maßgebend waren, in Wegfall kamen. Dank den 67 bewilligten Betveranstaltungen konnten insgesamt an den hohen Feiertagen für 46.200 Personen behördlich normierte Sitzplätze zur Verfügung gestellt werden. Die Zahl dieser Gratiskarten hat in diesem Jahre 3500 betragen. Gleich wie in den Vorjahren wurde seitens der Kultusgemeinde für die rituelle Verköstigung der Häftlinge in den Strafgefangenhäusern und Bezirksgerichten vor und nach dem Fasttage vorgesorgt. An der Aktion gegen die Kalenderreform hat sich die Kultusgemeinde durch Sammlung von 20.000 Unterschriften beteiligt und sie an den Völkerbund geleitet Unterricht. Auf dem Gebiete des Religionsunterrichtes wurden alle jene Vorkehrungen, welche für den Beginn des Schuljahres 1930/31 erforderlich waren, rechtzeitig getroffen, damit eine möglichst ungestörte Unterrichtserteilung schon bei Schulbeginn einsetzen könne. Am 18. Oktober d. J. wird in sämtlichen Gemeinde- und Vereinsbethäusern der Jugendgottesdienst wieder aufgenommen. Die umfassende Propaganda, die vom Kultusvorstande in dieser Richtung unternommen wurde, läßt eine günstige Frequenz auch im kommenden Schuljahre erwarten. Fürsorgewesen. Die im Mai d. 1. angenommene Tätigkeit der neugeschaffenen «Fürsorge-Zentrale der Israelitischen Kultusgemeinde» war zunächst eingerichtet, den organisatorischen Bestimmungen zu entsprechen, indem die Ernennung der Mitglieder der «Zentraikommission» vollzogen und die Berufung der Mitglieder der «Bezirksfürsorge- Kommissionen* nach Einholung der Vorschläge der Bezirkskommissionen durchgeführt wurde. Unmittelbar nach den Feiertagen wird die erste Zusammentretung dieser Körperschaften stattfinden und es werden auch bis dahin die für die «Fürsorge-Zentrale» freigemacliten und instandgesetzten Räumlichkeiten im Hause Scitenstettcngasse 2 bezogen sein. Umfassende Arbeit hatte die «Fürsorge-Zentrale» mit der Durchführung der Ferienaktionen zu leisten, aus welchen besonders die im letzten Plenum des Kultusvorstandcs bewilligte Errichtung einer eigenen Ferienkolonie nächst KottJngbrunn hervorgehoben scT. 1027 Kinder wurden eines Erholungsaufenthaltes teilhaftig. In Ausführung der diesjährigen Beschlüsse des Kultusvorstandes ist in den letzten Tagen als erstes Heft der «Mitteilungen der Israelitischen Kultusgemeinde Wien» unter dem Titel «Unser Fürsorgewerk» eine eingehende und durch Abbildungen belebte Darstellung des Fürsorgewesens der Kultusgemeinde erschienen und an sämtliche Gemeindemitglieder zur Versendung gebracht worden. Es ist zu hoffen, daß diese Informationsschrift dazu beitragen wird, die Gemeindemitglieder in ihrer Opferwilligkeit und Opferfreudigkeit zu bestärken, dem «Fürsorgefonds» neue Mittel zuzuführen und die Bereitwilligkeit zur Steuerleistung zu heben. Das Spital und die Versorgungsanstalt der Israelitischen Kultusgemeinde wurden vom Präsidium während der Somiwerfenen inspiriert, und es waren die Ergebnisse der Visitationen durchaus erfreuliche. Im Spital hat mit 1. September d. J. der neuemannte Primarius der gynäkologischen Abteilung, Herr Dozent Dr. Blau, sein Amt angetreten. Während die Inanspruchnahme von Gratisbetten den vom Kultusvorstand im Rahmen des Budgets normierten Stand stetig überschreitet, ist leider ein starker Rückgang des Belages der Klassenbetten zu verzeichnen. Ira städtischen Versorgungsheim in Lainz war seitens der Israelitischen Kultusgemeindc eine eigene Küche zur Versorgung der darauf reflektierenden jüdischen Insassen mit Koscherkost eingerichtet. Ueber Auftrag des Magistrates mußte die Auflassung der Küche und die Räumung der Lokalitäten wegen eines «dringenden Eigenbedarfes» vor sich gehen. Die hierüber unternommenen Interventionen des Präsidiums an den maßgebenden Stellen waren erfolglos, so daß nunmehr die Koscherkost außerhalb der Anstalt bereitet »md dahin zugestellt werden muß. Während der Sommermonate wurden die im Rahmen des Budgets gelegenen Renovierungsarbeiten in den Anstalten und Bethäusern der Kultusgemeinde durchgeführt und von den berufenen Sachverständigen jene Versuche fortgesetzt, welche auf eine Verbesserung der Akustik in der neuen Zeremonienhalle am Israelischen Friedhofe abzielen. Was die finanzielle Lage der Kultusgemeinde im gegenwärtigen Zeitpunkt anbetnfft, muß dieselbe als nicht befriedigend bezeichnet werden. Die Kultussteuereingänge sind nicht nur wegen der Wirtschaftslage, sondern auch wegen der Stockung, welche während der Sommerferien und der Feiertagsperiode im Mahnverfahren platzgegriffen haben, spärlicher geworden. Die Vorarbeiten für den Voranschlag der Israelitischen Kultusgemeinde pro 1931 wurden in den Aemtern und Abteilungen bereits in Angriff genommen, damit möglichst zeitgerecht die Beratungen der einzelnen Instanzen hierüber einsetzen können. Schwere und mühevolle Arbeit steht dem Kultusvorstande bevor, um all jenen Anforderungen gerecht werden zu können, welche teils der Erfüllung harren, teils durch die Zeitverhältnisse täglich auf neue der Kultusgemeinde erwachsen. An die jüdischen Eltern! 2, 6654 ex 1930. Wien, im September 1930. Betrifft Jugeodgottesdfaist mtd Btoelschule. Jugend-Gottesdienst inr L Halbjahr des Schuljahres 1930/31. Bezirk und Synagoge [ Sabbat Beginn 1., Seitenstettengasse 4 2., Sebastian Kneippgasse 14 2., Tempelgasse 5 8 T3 3. Untere Viaduktgasse 13 g~ M 05 5n Siebenbrunnengasse la li * es 6., Schmalzhofgasse 3 1* a 1 s 8^ Neudeggergasse t2 lg $ i a 9., Mflllnergasse 21 lg £1* HX, Humboldtgasse 27 «M*** M .00 % 13., Eitelbergergasse fl 15., Turnergasse 22 16., Hubergasse 8 18., Schopenhauerstraßc 39 19., DoIIinergasse 3 Jä & m 20., Kluckygasse 11 21., Holzmeistergasse 12 M oirr f . *** Dieser Gottesdienst, der für Volks-, Bürger-, Haupt-, Mittelschüler- und -Schülerinnen bestimmt ist, wird schulbehördlich verlautbart und von den Religionslehrem ihren Schülern in Erinnerung gebracht. Gleichzeitig wird die Aufmerksamkeit auf die in fast allen Wiener Bezirken bestehenden hebräischen Sprach- und Bibelschulen gelenkt, die der Vertiefung und Erweiterung des Religionsunterrichtes dienen. Der Schuljugend wird in diesen Anstalten Gelegenheit geboten, hebräische Kenntnisse zu erwerben und zu vermehren, wodurch dieselbe befähigt wird, am Gottesdienste aktiv teilzunehmen und unser erhabenes Schrifttum in der heiligen Sprache kennen zu lernen. Die dem Wohnorte zunächst gelegene Sprach- und Bibelschule kann im Schulamte der Ku/tusgemeinde erfragt werden. Jüdische Eltern] Es handelt sich um Euer Teuerstes, um Eure Kinder, von denen Ihr doch sicherlich erwartet und wünschet, daß sie Euren? und Eurer Väter Glauben, Eurem Volke, Euch und sich selbst treu bleiben. Unterstützet uns daher In unserem Bestreben, Eure Kinder religiös zu erziehen, zunächst dadurch, daß Ihr sie veranlasset, allwöchentlich am Jugendgottesdienste teilzunehmen und die hebräischen Sprach- und Bibelschulen regelmäßig zu besuchen. Der Vorstand. Israelit r Jugendgottesdienst Am Samstag, den 18. Oktober )., findet um 3 Uhr nachmittags der erste Jugendgottesdienst im Schuljahr 1930/31 für die israelitische Schuljugend in den Gemeinde- und Bezirks-Synagogen statt. Die Installierung des Rabbiners Dr. Taubes im Pazmanitentempel 'Die Installierung des Rabbiners Dr. Taubes im Pacmanitentcmpel war eine erhebende Feier. Imposant war der Einzug in das festlich geschmückte Gotteshaus, erhebend die Ansprache des* Rabbiners Dr. Feuchtwang an seinen Amtsbruder, ergreifend und begeisternd die Antrittsiede des jungen Kanzelredners, der durch die formvollendete Schilderung des jüdischen Lebens von den Propheten bis zur Neuzeit die kaum übersehbare Menge im Gotteshause zu fesseln verstand. Sein Bestreben werde dahin gerichtet sein, so führte Dr. Taubes u. a. aus, die Jugend mit der alten Gotteslehre vertraut zu machen. Er warf einen Rückblick auf die Geschichte der Wiener Rabbiner, hob ihre Leistungen auf dem Gebiete des jüdischen Wissens und ihre Rednergabe hervor, namentlich die Leistungen seines Lehrers, des uns allen unvergeßlichen Oberrabbiners Chajes, wie auch seines Vorgängers, Rabbiners Dr. Funk, und gab bescheiden, jedoch selbstbewußt der Hoffnung Ausdruck, den konservativen Geist, der bisher an dieser Stätte herrschte, auch weiterhin erhalten zu können. Anschließend an diese Feier fand im Krügerheim ein Festbankett statt, bei welchem Rabbiner Dr. Taubes vom Obmann des Pazmanitentempels Schramek und, im Namen des Vorstandes und seiner Mitglieder, von dem Vorstandsmitglied Dr. Tänzer begrüßt und beglückwünscht wurde. Im Namen des Wiener Rabbinerverbandes überbrachte Rabbiner Dr. Rosen mann seine Wünsche. Kultusrat Prof. Rath übermittelte als guter Freund Rabbiner Dr. Taubes’ in hebräischer Sprache seine Gratulation, während der Onkel des bestallten Rabbiners, Löbl Taubes, in jüdischer Sprache eine imposante Toastrede hielt. Zum Schlüsse sprach Rabbiner Dr. Taubes seinen Dank und die Hoffnung aus, daß seine Tätigkeit den von ihm gewünschten Erfolg erzielen werde. M. Ch. Aus der Provinz Zionistische Ortsgruppe 3t. Pölten Samstag, den II. Oktober 1930, fand unser erster Vortragsabend statt. Herr Dr. Oskar Grünbaum, Präsident des Zionistischen Landeskomitees, hielt einen beifällig aufgenommenen Vortrag über «Die Lage ira Zionismus nach der Berliner Aktionskomitee-Tagung». Ueber Wunsch der Versammlung referierte der Redner auch über die gegenwärtige politische Lage der Juden in Oesterreich. An den Vortrag schloß sich eine Diskussion. In vier Wochen findet der zweite Vortragsabend statt, bei welchem Frau Dr. Amalie Kantor das Thema «Die jüdische Frau» behandeln wird. Zionistische Ortsgruppe Lina Am 9. d. M. beginnen die Vortragsabende der Zionistischen Ortsgruppe, die allwöchentlich, jeden Donnerstag um 20 Uhr, im Braunen Zimmer des Kaufmännischen Vereinshauses stattfinden werden, mit dem Bericht über die IV. Weltkonferenz der Union der Zionisten-Revisionisten in Prag. Referent: Herr Max Adler. Es werden die aktuellen Probleme des lebendigen Judentums behandelt werden, insbesondere die Araberfrage vom Erscheinen Mohammeds bis zum Wiedererwachen der Nationalitätenbewegungen im Orient; von der modernen hebräischen Literatur wird insbesondere Bialik behandelt werden. Donnerstag, den 16. d. M.: «Die Nationalitätenbewegung inr Orient». Referent: Dr. Karl Schwager. Von Mitgliedern eingeführte Gäste willkommen! Ab 15. Oktober wird der Hebräiach-Unterricht wieder aufgenommen. Interessenten mögen sich bei Frau Wally Schwager, Bischofstraße 7, melden. Wiener in Palästina Auszug aus einem Briefe eines vor einigen Monaten nach Erez Israel gereisten Wiener Chaluz und Jugendführers an den Leiter des Wiener Palästinaamtes, Herrn Dr. Ch. Tartakower. „Bei dieser Gelegenheit will ich nun Ihnen, Herr Doktor, und der gesamten Beamtenschaft viel Glück zum Neuen Jahre wünschen und viel Erfolg bei der Arbeit Das Land wird es gut brauchen können; sowohl die Geldmittel als auch die moralischen Werte, die diese Aemter hervorzubringen imstande sind. Möge ferner allen Mitarbeitern bewußt werden, daß alle ihre Leistungen verschwindend sind gegenüber den Anforderungen, die der palästinensische Alltag an jedes einzelne Mitglied desjischuw stellt. Was uns betrifft, nehmen wir als Teil des Jischuw an seinem zähen Lebenskämpfe teil, erfüllt von Sorgen und Freuden, Genugtuung und Mißerfolg. Doch hier herrscht eine Atmosphäre, die es ermöglicht, diese Schwierigkeiten des Alltags leicht zu tragen. Ebenso haben wir von den anderen Wienern der fünften Alijah durchaus befriedigende Nachrichten; zurückgekehrt ist niemand, es denkt auch niemand daran, zurückzukehren ... Warum? Auf Grund der zweckmäßigen Zusammensetzung und der vorzüglichen Erfolge, welche von namhaften Aerzten in zahlreichen Kliniken und Krankenanstalten mit Togal erzielt wurden, hat Togal in kurzer Zeit allgemeine Anerkennung gefunden. Alle Urteile stimmen darin überein, daß Togal ein prompt wirkendes schmerzstillendes Mittel darstellt, das unübertroffen ist bei gichtischen, rheumatischen und nervösen Schmerzen, bei Schmerzen in den Gelenken und Gliedern, bei nervösen Zahnschmerzen «nd ferner bei Kopfschmerzen.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.