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Die Stimme · 1930-10-09 · Heft 146 (9.10.1930) · page 10

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Journal
Die Stimme
Volume
3 (1930)
Issue
Heft 146 (9.10.1930)
Date
1930-10-09
Page
– (sequence 10)
Language
German
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■** 4MB Siw? DJe Weltkonferenz des Hechaluz ln Berlin Die Weltkonferenz des Hechaluz wurde am 2. Oktober spat abends im Logenhaus in Berlin in Anwesenheit von 71 Delegierten ans Polen, Rußland, Litauen, Lettland, Rumänien, Deutschland, Tschechoslowakei, Oesterreich, Ungarn, Bulgarien, Holland und Belgien und unter Teilnahme der jüdischen Arbeiterführer Palästinas eröffnet. Der Vorsitzende D o b k i n gab einen Ueberblick über die Entwicklung des Hechaluz in allen Ländern und konnte große Fortschritte dieser Bewegung in den letzten Jahren feststellen. Im Namen der Histadruth begrüßte Josef S p r i n z a k die Konferenz. Namens der Zionistischen Exekutive begrüßte deren Mitglied Herr Felix Rosenblüth die Konferenz: Der Hechaluz sei jene Gruppe innerhalb der zionistischen Bewegung, welche wohl am meisten Ursache hat, mit den Ergebnissen der Arbeit m den letzten Jahren unzufrieden zu sein. Anderseits sei diese Arbeit, allgemein als Weizmannsche Politik definiert, rein praktisch auf den Ausbau der jüdischen Positionen in Palästina im Geiste des Hechaluz gerichtet gewesen. Die Sammlung von Mitteln für den Aufbau Palästinas sei der Weg, der zum Ausbau der Chaluziuth führe. Die zionistische Organisation betrachte den Hechaluz als die schönste, reinste und ehrlichste Verkörperung der Erez-Israel-Arbeit in der Galuth. Für die zionistische Organisation sei der Hechaluz dasselbe wie die zionistische Bewegung für die Jewish Agency: Träger der lebendigen Forderung des jüdischen Volkes. m der kommenden Arbeitsperiode werde die Zionistische Exekutive innerhalb der Jewish Agency energisch für die Forderung einer stets wachsenden Alijah eintreten. Der Präsident der Zionistischen Vereinigung für Deutschland, Herr Kurt B1 u m e n f e 1 d, führte aus, das Ziel Herzls sei nicht ein neuer Staat, sondern eine neue Gesellschaft in Palästina gewesen, welche durch soziale Erneuerung, durch Schaffung neuer Lebensformen, wie sie jetzt der Hechaluz suche, gebildet werden soll. In unserer Zeit sei das jüdische Volk in allen Ländern von Gefahren bedroht. Doch habe gerade die schwierige politische Situation in vielen Staaten, besonders auch in Deutschland, eine Stärkung des zionistischen Gedankens im Gefolge gehabt. Es zeige sich hier jene Erscheinung, die man in der Soziologie die «List der Idee» nenne und welche darin besteht, daß politische Bewegungen ihr Ziel mit Hilfe von Kreisen erreichen, welche der Ideologie dieser Bewegungen fernstehen oder sogar ihre ausgesprochenen Gegner säxL Der Zionismus habe die heutige Situation der Juden in Europa schon seit langem vorausgesehen. Aus dieser Situation gebe es nur mehr einen einzigen Ausweg: Palästina. Dies müssen in immer wachsendem Ausmaß auch diejenigen einsehen, welche dem zionistischen Gedanken bisher völlig unzugänglich waren. Die Hoffnung der Zionistischen Organisation und des jüdischen Volkes, daß auch die gegenwärtigen Nöte nicht imstande sein werden, die jüdische Welt zu erschüttern, entspringt dem Bewußtsein, daß Zehntausende, ja Hunderttausende junger jüdischer Menschen schon heute nach Palästina drängen. In der Vormittagssitzung vom 3. Oktober erstattete Dobkin für den Merkas Oiami den Rechenschaftsbericht. Der Mitgliederstand des Hechaluz ist während, der Berichtsperiode von 8000 zu Anfang 1928 auf 26.000 Mitte 1930 gestiegen. Die Zusammensetzung des Hechaluz wurde durch massenhaften Zustrom unorganisierter Arbeiterjugehd, aus der heute die größere Hälfte der Mitgliederzahl besteht, völlig verändert. Die organisierte Hachscharah in den Institutionen des Hechaluz umfaßt 44.000 Chawerim, doppelt so viel als in den vergangenen Jahren. Von diesen 44.000 Chawerim waren 2231 in ständigen Kibbuzim, 1905 in Saison-Kibbuzim, 264 in eigenen Wirtschaften. In den letzten Jahren stellte der Hechaluz 90 Prozent der ganzen arbeitenden Alijah. Im Verlauf der. letzten zwei Jahre wurden 3900 Zertifikate für chaluzische Alijah ausgegeben, auf Grund welcher 4678 Menschen die Alijah angetreten haben. Die übrigen chaluzischen Organisationen (Hechaluz Hamisrachi, Brith Trumpeldor) sind an dieser Alijah nur mit 5 bis 6 Prozent beteiligt. Der kibbuzistlschen Organisationsform, in welcher die Alijah des Hechaluz zu 70 Prozent vor sich geht, hat die leichte Einfügung der eingewanderten Chaluzim in die Wirtschaft des Landes ermöglicht. Die Alijah aus Westeuropa (Deutschland, Tschechoslowakei, Oesterreich) hat befriedigende Fortschritte gemacht. Leider wird die Einwanderung von Chaluzoth durch die Regierung behindert. Der Merkas Ölami hat für die Zwecke der Alijah gegen 20.000 Pfund aufgebracht. Seine Gesamteinnahmen vom 15. März 1926 bis zum 1. Oktober 1930 betrugen 34.300 Pfund. Die kulturelle Tätigkeit umfaßte die Herausgabe der Zeitschriften «Heatid», «Lebawoth», «Der junge Jude», einer chaluzischen Bibliothek, eines Sammelbuches und die Organisierung eines Weitseminars. (J. T.-A.) DES SUMME Eine interessante Gegenflberstellong Tramjordanien und Püirthii. In «TI« New Jndaea» stellt fi PmmWit Vergleiche zwischen Palästina und Transjordanien an. Ttansjordanien schläft noch einen Dornröschenschlaf. Es gibt dort keine Intensive Bodenwirtschaft. Die Schätzungen der Bodenfläche schwanken. Transjordanien hat ca. 40.000 km* oder 16.000 Quadratmeilen, es ist also eineinhalbmal so groß wie das Mandatstand Palästina. Die Bevölkerung setzt sich aus 130.000 seßhaften Bewohnern, 120.000 Halbnomaden and 50.000 Nomaden zusammen, das sind 300.000 Einwohner, somit ein Drittel der Einwohnerzahl Palästinas. Die Regierungseinnahmen Transjordaniens im Jahre 1929 betrugen 257.958 Pf. Ster!, ohne die Zuwendung der englischen Regierung für die Erhaltung der arabischen Legion von 64.012 Pf. Sterl. und ohne die Zuwendung der Palästinaregierung für die Teilnahme des transjordanischen Grenzschutzes an der Heuschreckenbekämpfung von 5500 Pf. Sterl. Das Durchschnittssteuereinkommen der Bevölkerung beträgt in Palästina nach der Berechnung, die Hoofien der Shaw- Kormmission übergab, 7.24 Pf. Sterl. pro Kopf, die arabische Steuerkopfquote nur 1.85 Pf. Sterl. In Transjordanien überstiegen 1929 die Einnahmen die Ausgaben um 11.935 Pfund Sterling, während sich in Palästina 1929 ein Einnahmenüberschuß von 183.539 ergab. Dabei zahlt Transjordanien keine Vorkriegs- oder Kriegsschulden. Palästina jedoch zahlte aus diesen Titeln schon 2,390.673 Pf. Sterl. Dazu kommen noch Aufwendungen für öffentliche Bauten, Wege, Bahnen usw. von 1,511.714 Pf. Sterl. Diese Ziffern wären ohne das jüdische Aufbauwerk unmöglich gewesen. Der letzte Bericht der englischen Regierung an den Völkerbund, der vor einigen Monaten pubfiziert wurde, liefert eine genaue Berechnung aller Aufwendungen des englischen Schatzamtes für Palästina, die sich auf 577.145 Pf. Sterl. belaufen, das ist um 267.029 Pfund Sterling weniger als die englischen Zuwendungen an Transjordanien. Interessante Resultate ergibt die Auflösung der Ausgabenposten Transjordaniens für 1929/30. Die Gesamtausgaben betragen 339.470 Pf. Sterl. Davon werden 99.434 Pfund Sterling für Polizei und Gefängnis und 23.633 Pf. Sterl. zur Erhaltung der transjordanischen Grenzstreitkrälte verwendet. 123.097 Pf. Sterl. betragen also die Aufwendungen Transjordaniens oder 36 Prozent der Gesamtausgaben. Damit erledigen sich die haltlosen Behauptungen, die jüdische Kolonisation habe der Palästinaregierung besondere Ausgaben für Sicherheitszwecke verursacht ln Palästina beträgt der analoge Anteil der Ausgaben für Sicherheitswesen nur 25 Prozent, also um 11 Prozent weniger als in Transjordanien, wo es eines Schutzes für jüdische Kolonien nicht bedarf. Für Unterrichtszwecke gab Transjordanien 1929 nur 22.350 oder 75 mils pro Kopf aus, Palästina jedoch 160 mite pro Kopf der arabischen Bevölkerung. Die Ausgaben Transjordaniens für Gesundheitswesen betrogen 192911.393 Pfund Sterling oder 40 mils pro Kopf, in Palästina 110 mite pro Kopf. Die Ausgaben Transjordaniens für öffentliche Arbeiten und Bauten betrogen 110 inäs pro Kopf, m Palästina hingegen 330 mife pro Kopf. Nach diesen Erklärungen erübrigt es sich, hmner und immer die Vorteile hervorzuheben, die Palästina den Juden verdankt Lord Birkenfaead und das Judentum Der am 30. September jn London Im Alter von 58 Jahren verstorbene ehemalige Lordkanzler und spätere Staatssekretär für Indien, Earl of Birkenhead, war Judenfreund und .entschlossener Kämpfer für das zionistische Aufbauwerk In Palästina. Auf einem Bankett, das im Jahre 1926 anläßlich einer Kampagne für das jüdische Hospital und Waisenhaus unter dem Vorsitz Lord Readings stattfand, fand Lord Birkenhead außerordentlich anerkennende Worte für die Juden Englands, denen, wie er sagte, die angelsächsische Rasse viel zu verdanken habe. Auf dem Bankett für den Balfour-Wald im Jahre 1928 huldigte Lord Birkenhead dem «großen Gedanken» des Wiederaufbaues Palästinas und würdigte die englische Judenemanzipation, die das Wirken von Männern wie DisraeH, Lord Reading und Lord Melchett für das British Empire ermöglicht habe. 1922 verteidigte Birkenhead im Oberhaus im Namen der Regierung das Mandat und die britische Palästina-Politik gegen Angriffe von Lord Sydenham. (J. T.-A.) Die Einwanderung in Palästina in den letzten vier Jahren In den letzten vier Jahren sind nach der Statistik der Jewish Agency 13.419 Einwanderer nach Palästina gekommen. Die Verteilung der Einwanderer auf die einzelnen Jahre und Monate ist aus folgender Tabelle ersichtlich: 1927 1928 1929 1930 Jänner . . , 1 m 102 75 232 513 Februar . . . 134 44 246 550 März .... 299 45 220 i87 April . . . 274 45 173 461 Mai .... » 284 105 89 213 Juni .... 286 50 122 390 Juli .... 225 35 166 291 August . . . 107 87 200 — September . . 191 71 527 — Oktober . . 118 64 998 — November . . 182 64 480 — Dezember . . 118 99 462 — Insgesamt: 2320' 784 3915 3205 Touristen, die im Lande die Erlaubnis zu dauerndem enthalt erhielten Auf- 714 . 1287 1194 Insgesamt: 3034 2071 5109 3205 Sir John Chancellor wieder in Palästina Jerusalem. (J. T.-A.) Der High Cömmissioner Sir John Chancellor ist am Jom Kippur in Jerusalem eingetrolfen. Nr« 146 Wir «hafte» tmter Berffaig auf das Paßgesetz nachstehende Berichtigung: „An die SfhfjWHftntg der «Stimme», Wien, t, Rauhensteingasse 1. Unter Bezugnahme auf die in Ihrer letzten Nummer der «Stimme» enthaltene Berichtigung des Herrn Malkiel Grünwald, ersuche ich als bevollmächtigter Vertreter der Misrachizentrale, PraterstraBe U, nachstehenden Zeilen in Ihrem gesch. Blatte Raum geben zu wollen: Im Gegensatz zu den von Herrn Malkiel Grünwald in der erwähnten «Berichtigung* aufgesteliten Behauptungen ergibt sich aus dem Protokollbuch der Misfachlzentrale, daß tatsächlich am 20. IX. 1930 eine Vorstandssitzung des Misrachi stattgefunden hat, welche sich mit der von Herrn Grünwald verfaßten Flugschrift befaßt und ihr Bedauern wegen dieser Schmähschrift ausgesprochen hat. Aus dem mir vorgelegten Protokoll habe ich weiters festgesteflt, daß dem Präsidium einstimmig das vollste Vertrauen und der Dank für seine bisherige Leistung ausgesprochen wurde. Dem Protokollbuch ist weiters zu entnehmen, daß bei dieser Sitzung der Vorstand festgestellt hat, daß Malkiel Grünwald schon seit Jahren nicht mehr Mitglied des Misrachi ist, und daß weiters vom Vorstand der Beschluß gefaßt wurde, Herrn GrUnwald auch in Hinkunft nicht als Mitglied aufzunehmen. Anlangend die in der «Berichtigung* des Herrn GrünwaM aufgestellte Behauptung, daß sich der Vorstand des Misrachi mit der von Herrn urünwaid veröffentlichten Flugschrift befaßt habe, zumal eine stattfindende Sitzung nur den Rat erteilen könnte, gegen Herrn Grünwald die Klage wegen Ehrenbeleidigung zu überreichen, wozu sich die Angegriffenen bisher nicht entschlossen hätten, erlaube ich mir höflichst darauf hinzuweisen, daß ich namens des Herrn Bloch unmittelbar nach dem Erscheinen der erwähnten Flugschrift vom 14. August 1930 beauftragt wurde, die EhrenbeTeidigungsklage gegen Herrn Malkiel Grünwald zu überreichen, über welche nunmehr das Verfahren zur G. Z. 5 U 1769/30 beim Strafbezirksgericht I anhängig ist. Wegen der seitens des Herrn Grünwald gegen* Herrn Bloch erstatteten Strafanzeige wurde gegen Herrn Grünwald die Anzeige wegen Verleumdung umf überdies auch wegen Erpressung eingebracht und ist über diese Anzeigen gegen Herrn Grünwala die Strafuntersuchung eingeleitet worden. Indem ich Ihnen für die Aufnahme dieser Zeilen bestens danke, zeichne ich mit dem Ausdrucke vorzüglicher Hochachtung Rechtsanwalt Dr. S. Ostersetzer.“ Aus der Provinz Kultaswalilen in Krems a. D. ln den nächsten Tagen wird die Wahl des Kuftusvorstandes der Jüdischen Kultusgemeinde, Krems, ausgeschrieben werden. In letzter Stunde ist es den zionistischen Mandataren gelungen, grundlegende Aenderungen in den Statuten der Kultusgemeinde durchzusetzen, so daß die bevorstehenden Wahlen bereits auf Grund der inzwischen genehmigten Statuten vor sich gehen werden. Die Kultusgemeinde Krems besaß seit ihrem mehr als 40jährigen Bestand noch immer die alten unveränderten Statuten, und trotz der vieljährigen Bemühungen der hiesigen Zionisten war es nicht möglich, die jeweiligen Machthaber von ihrem starrköpfigen Standpunkt abzubringen und sie dazu zu bringen, den neuzeitlichen Verhältnissen Rechnung zu tragen. Persönliche Sonderinterinteressen und Eitelkeit sind beschämenderweise wohl die stärksten Hindernisse gewesen, die sich den zionistischen Anträgen entgegengesteHt haben. Nunmehr ist es den zionistischen Mandataren doch endlich gelungen, in einer Sitzung des verstärkten Kultusausschusses, die sich teilweise überaus lebhaft gestaltete, einen Großteil ihrer Forderungen durchzusetzen. Insbesondere das allgemeine aktive Wahlrecht, die Verringerung des Vertretungskörpers, eine für besondere Angelegenheiten bestimmte Gemeindeversammlung und schließlicn die Umbenennung in «Jüdische Kultusgemeinde* sowie die Erweiterung des Tätigkeitsgebietes der Kultusgemeinde. Für die Einführung des beantragten Verhältniswahlrechtes mit freier Reihung war die erforderliche Zweidrittel-Mehrheit nicht erreichbar, da sich der derzeitige Kultusvorsteher gegen dieses Wahlrecht ausgesprochen hat und seine Freunde mehr Wert darauf legten, ihm eine persönliche Gefälligkeit zti erweisen, als den Interessen der Gemeinde zu dienen- Mit diesem Teilerfolg, der immerhin schon eine Basis dafür gibt, das Niveau der Kultusgemeinde zu heben, ist aber keineswegs die Arbeit der zionistischen Mandatare beendet; so werden diese ein von ihnen in Ausarbeitung befindliches gerechteres Steuersystem demnächst einbringen, und auch über das Wahlrecht ist noch lange nicht das letzte Wort gesprochen worden, da ohne Rücksicht auf den Ausgang der Wahlen sich die Zionisten durch die Gemeindeversammlung auch weiterhin eine Einflußnahme, auf die Tätigkeit in der Kultusgemeinde geschaffen haben. Der jüdische Hochschüler Die Zahl der jüdischen Studenten an der Wiener Universität im Sommersemester 1930, Juristen: Gesamthörerzahl 2971 (146), Juden: 526 (3); Mediziner: 2721 (55), Juden: 834 (19); Philosophen: 4213 (497), Juden: 672 43; zusammen: Gesamthörerzahl: 9905 (698), Juden: 2032 (65). Die eingeklammerten Ziffern bedeuten außerordentliche Hörer. Unter den 9905 ordentlichen Hörern der drei weltlichen Fakultäten der Wiener Universität gab es im vergangenen Semester 2023 Juden. An der Technik: Gesamthörerzahl: 2839, Juden: 309. Schuhe bestimmen das Erscheinungsbild der Persönlichkeit. Wollen Sie in Ihrer Umgebung vorteilhaft wirken, so müssen Sje auf Qualität und Paßform Ihr Augenmerk richten. Doruschuhe erkennt man am ersten Blick, da sie vornehme, sthicke und solide Qualitätsware sind. Die Anschaffung dieser Schuhe ist b«‘ den äußerst niedrigen Preisen jedem leicht möglich. Schuh* Dorn, n„ Taborstraße 8 a. Noch stehen wir im Banne der hohen Feiertage mit ihren Gebeten und kantoralen Vorträgen und werden uns des großen Reichtums der Musik und des Gesanges bewußt, per lückliche Besitzer einer Sprechmaschine weiß dies zu würden und sammelt fleißig die neuesten Schallplatten der großen'Sänger, wie Josell Rosenblatt, Sawel Quartin, Basser, Berl Chaggy usw. Verlangen Sie sofort die neuen Kataloge des Musiichauses Excelsior, Wien, I., Adlergasse 5. Radio, Grammophone und Schallplatten der besten Weltmarken.

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