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Die Stimme · 1930-09-11 · Heft 142 (11.9.1930) · page 7

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Journal
Die Stimme
Volume
3 (1930)
Issue
Heft 142 (11.9.1930)
Date
1930-09-11
Page
– (sequence 7)
Language
German
Belongs to
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Nf. 142 PfB STIMME vVnC i Zlonlsosdics Ida li Wien Die Arbeit des Keren Kajemeth Chajes-Wald. Wir haben von unserem Hauptburean den Situationsplan der Gärten und Haine, die von Oesterreich gestiftet wurden, erhalten. Er enthält auch den Plan der im Jahre 5689 gepflanzten Bäume des Chajes- WaJdes. . Der Plan ist im Keren-Kajemeth- Bureau einzusehen. Dir. Salo Hauptmann-Hain. Auf diesen Hain sind bisher S 9486.— eingegangen. Dies entspricht einer Anzahl von 900 Bäumen. Alle Freunde und Bekannte des Verewigten werden ersticht, den noch fehlenden Betrag von S. 1014.— vor Schluß dieses Monates aufzubringen, damit dieser Hain noch in diesem Geschäftsjahr (5690) komplettiert werden kann. Gelungener Versuch der Ablöse von Glückwunschtelegrammen durch K. K.-Spenden. ln der letzten Zeit gelang dies in zwei Formen- 1; Die Gg., die heiraten sollten, legten den Hochzeitseinladungen Telegrammhlankette des Keren. Kajemeth und Erlagscheine bei mit dem Ersuchen, sich für die Zwecke der Gratulation des Keren Kajemeth-Telegrammblankettes zu bedienen und dem Keren Kajemeth den Telegiamshgegenwert mittels des Erlagscheines zu überweisen; 2. der betreffende Gg. versandte an alle Eingeladenen Z u s.c h r I f t e n des Keren Kajemeth, die das oben skizzierte Ersuchen enthielten. — Eine stattliche Anzahl von Eingeladenen reagierte tatsächlich im Sinne dieses Ersuchens. Die Gg. werden gebeten, diese Methoden zu befolgen. Ring des Keren Kajemeth Chaim Hirschfeld spendet S 2.-— und ruft zu Spenden auf: Trude Bloch, Makkabi XV., Makkabi-Hazair, Lilly Brust, Hugo Reiskin, Manfred Weinstein, Robert Lustig. Dr. Nahum Samonsky spendet S 2.— und ruft zu Spenden auf: Fritz Deutscher, Dr. Zwi Wies,eiberg, Dr. Marcus Bokser, Georg Fleseh. Frieda Hudes spendet S 2.— und ruft zu Spenden auf: Frau Dr. Ämalia. Kantor, Naftali und Max Pluznik, Sohuhwarenerzeugüng, Doktor- Nahum Blauer, Meier Teichberg, Käthe Tugendhat.. -;; Ankündigungen und Mitteilungen S. Rubaschow ja Wien. Der prominente Führer der jüdischen Arbeiterschaft Palästinas Salman Rubaschow, Mitglied des Zionistischen Aktionskomitees und des Adminiatrated Committee» der Jewish Agency wird Ende dieser Woche in Wien eintreffen. Aus diesem Anlaß veranstaltet der Verein der Freunde des arbeitenden Palästina (Palästina-Arbeiterfonds) Samstag, den 13d. M., um V28 Uhr abends im Saale des Hotel «Bayrischer Hof», Taborsträße 39, ein großes Meeting, in dem Salman Rubaschow über die Stellung der Arbeiterschaft zur Lage im Zionismus nach den Berliner Tagungen und über den bevorstehenden allweltlichen Kongreß für das arbeitende Palästina sprechen wird. Rabbiner-Installierung. Mittwoch, den 24, Eiul (17, September) findet anläßlich des Amtsantrittes Sr. Ehrwfirden des Herrn Rabbiner Dr. Zwl Taubes präiise T Uhr abends im Pazmanlten-Tempel (IL, Pazmanitengässe 6) ein Fest- Gottesdienst statt. Am gleichen Tage veranstaltet der Verein im «Krügerheim», .11., Malzgasse 7, um 9 Uhr, abends ein Festbankett, , Zionistische Bezirkssektion Leopoldstadt Wir veranstalten während der hohen Feiertage in den Räumen des Zehtralkino» Taborstraße 8 bi einen Gottesdienst, ■ Vorbeter Oberkantor Jakob Kosttow^ Karten sind täglich von 10 Uhr vormittags ln diesen Räumen zu haben. Hebr. Schule, Wien, IL, Zirkusgasse 33. Wir veranstalten während der hohen Feiertage in unseren Lokalitäten, Zirkusgasse 33, einen Gottesdienst. Karten , sind täglich von 6 Uhr abends zu haben. Die Mlsr acht Zentrale veranstaltet — wie alljährlich — auch in diesem Jahre in ihren geräumigen Lokalitäten zu den hohen Feiertagen ein Mi-njan und werden alle Freunde und Gesinnungsgenossen ersucht, sich Sitzplätze rechtzeitig zu besorgen. Karten täglich von 10 bis 12. und von 4 bis 6 Uhr im Misrachi-Bureau. Die Zionistische Sektion Zwischenbrücken veranstaltet heuer anläßlich der hohen Feiertage einen Gottesdienst im Saale des Cafä Schlosser, XX., Mortaraplatz 4, und bittet alle Mitglieder und Freunde, an ihrem Gottesdienst teilzunehmen. Karten bei allen Ausschußmitgliedern erhältlich. Bethaus in der Mensa academica judaica, Der Verein zur Erhaltung und Förderung der Mensa academica judaica veranstaltet auch heuer anläßlich der hohen Feiertage im Lokal der Mensa, IX., Zimmermannplatz 8, ein Bethaus (Minjan). Für gute Vorbeter wurde gesorgt. Das Reinerträgnis wird zur Gänze für Freitische an arme Studenten verwendet. Kartenverkauf täglich von 9 bis 4 Uhr im Sekretariat der Mensa, IX., Z-immermannplatz 8, Tel, A 25-2-28. Unentgeltliche Arbeitsvermittlungsstelle des Jüdischen Hochschulausschusses. Hofmeister, Hauslehrer mit Kenntnissen fremder Sprachen, auch für Nachhilfeunterricht in allen Mittelschulfächern (Philosophen, Pädagogen), erstklassige Kräfte für kommerzielle Unternehmungen und Advokaturskanzleien (Hnhdelshochschüler, Juristen)., Privatsekretäre vermittelt prompt und unentgeltlich der Jüdische HochscHuiausschuß, IX,, Zimmermanoplatz 8, Tel. A 25-2-28. Telephonischer Anruf oder Postkarte genügt. ' Verband der Sabbathfremtde «Schomre-Schabbos». Der Verband der Sabbathfreunde «Schomre-Schabbos» ersucht uns um Veröffentlichung folgender Aufrufe: An alle jüdischen Arbeitslosen! Die bevorstehenden Feiertage geben uns Veranlassung, wiederholt darauf hinzuweisen, daß wir in der Lage sind,. für alle jene Arbeitslosen, deren Kontrollgang oder Aüszahlungstag ein Samstag ist oder auf. einen jüdischen Federtag fällt, die Bewilligung zu erwirken, daß derKontrolltag. bezw. Auszahlungstag auf einen anderen Wochentag verlegt wird. jüdische Arbeitslose, die die Sabbath-, bezw, Feiertagsruhe einhalten wollen, mögen sich daher an unser Sekretariat, Wien, II., Leopoldsgassb 16 (Tel. 40-0-80) wenden. An die jüdische Kauf mannschaft! Anläßlich der bevorstehenden Feiertage haben wir Summierte Aushängzette! drucken lassen, die den Kunden as Gesperrtsein der Geschäfte mit den Feiertagen begründen sollen. Die Zettel haben dem Wortlaut «Feiertagshalber am 23. und 24. September geschlossen-* (Rosch-Hascnonoh), bezw. «am 2. Oktober» (jaum-Klpur), bezw. «am 7. und 8. Oktober», bezw. «am 14 und 15. Oktober» (Sukoth). Die Zettel werden in unserem Sekretariat, Wien II., Leopoldsgasse 16, in beliebiger Anzahl ausgegeben oder über telephonische Bestellung (Tel. R 40>0-80) im Wege der Post zugesandt. Der jüdische Kindergarten, WL, Bennoplatz 1 a, der sich allgemeiner Beliebtheit erfreut, wird jetzt wieder eröffnet. Einschreibungen werden dortselbst täglich von 9 bis 12 Uhr vormittags entgegengenonrmen. Mittellosen wird Ermäßigung, eventuell Freiplatz gewährt. Der Jüdische Kindergarten und die Hebräische Schule der Zionistischen Bezirkssektion X,, Humboldgasse 25, be« ginnen am Montag, den 15. September d. J. mit ihrem unterricht. Kindergarten: i/jö Uhr vormittags. Die Schüler de, hebräischen Schüler versammeln sich um 3 Uhr nachmittags im Schullokale. Uoberfiihrnng der sterblichen Ueberreste des Hermann Graf He rin an ai Graf. Neffe des Prof. SSegmuna Freud, der der zionistischen Bewegung aalgehörte und den starken Willen in sich trug, sein Schicksal mit Palästina zu verbinden, nahm auf österreichischer Seite am Weltkrieg teil und fiel knapp vor seinem 20. Geburtstage am 19. Juni 1917 an der italienischen Front bei Porta Lepozzo. Er wurde im Carnpo Callina begraben. Seine Gebeine wurden nach Wien überführt und werden nun am Donnerstag, den 11. ds. um 10 Uhr vormittags auf dem Zentraliriedhof, L Tor. bestattet werden. Vertreter unserer Organisation, der Israelitischen Kultusgemeinde, Mitglieder des «Heobaluz» und Angehörige des Gefallenen sowie Vertreter der österreichischen Militärbehörden werden am Begräbnisse teilnehmen. lUerainr und Kunsl Eduard Meyer Von Dr, David Feacbtwang. Die Gelehrtenwelt beklagt einen gießen Verlust* Die jüdische Welt der Forscher1 und Gelehrten hat nicht minder Veranlassung, den Tod Eduard Meyers als einen großen Verlust zu betrachten. Er war unstreitig einer der größten, wenn nicht sogar der bedeutendste Historiker der Gegenwart. Ich mögehte es.wägen, ihn ein historisches Genie zu nennen. Universalgeschichte im Sinne Rankes ist nicht mehr Gebiet der Erforschung und Darstellung des einzelnen belehrten. Dies gilt als unmöglich. Populäre Zusammenfassungen, wie bei Wells, gehören nicht in das Gebiet exakter, wissenschaftlicher Forschung! Ein Lehrstuhl für Universalgeschichte wird wohl kaum an einer Universität errichtet. Max Büdinger, ein Schüler Rakes, war der letzte Hochschullehrer für Universalgeschichte. . Eduard Meyer war es in gewissem Sinne; er war in der Tat die Universalgeschichte der Antike. Von der Vorzeit und Urzeit der Babylonier und Assyrer bis Über die Zelt der Entstehung des Christentums hinaus erstreckte sich sein ungeheures Arbeitsgebiet; es umfaßte alsoden ganzen vorderen Orient: Babylonien, Aegypten, Palästina, zum Teile Kleinasien, . Arabien und wurde ergänzt durch Werke über Griechenland und Rom. Meyer schöpft nur aus primären Quellen; dazu befähigten ihn seine ungewöhnlichen und das normale Maß weit überschreitenden philologischen Fähigkeiten. Er verstand die Sprachen der Babylonier, Assyrer, Araber, Römer, Griechen in souveräner Weise; kannte alle Quellen, die er mit scharfem kritischem Verstände las und — unabhängig von den Ergebnissen anderer Forscher — deutete, um in genialer Konstruktion die Geschichte dieser Völker darzustellen. Es ist ein wissenschaftlicher Hochgenuß, seine Werke zu studieren und auf dem von ihm gebahnten Wege durch die Geschichte jener Völker zu wandern, geführt von einem Meister und Kenner höchsten'Grades. Auch die Schönheit der Darstellung, vereint mit scharfsinniger Ausschöpfung der sichersten Quellen ist erquickend und genußreich. Der Geschichte des Judentums mußte sich naturgemäß ein Erforscher der Geschichte Vorderasiens vom Format Meyers zuwenden. Direkt beschäftigte sich mit Judentum seine zurzeit vielumstrittene Arbeit: «Die Entstehung des Judentums», welche die Periode Esras und Nehemias (und des baylonischen Exils) kritischer Beleuchtung und Darstellung unterwirft. Wenn man auch nicht mit allen Resultaten übereinstimmt, so ist doch die Behandlung und Interpretation und Verwertung der hebräischen Texte und Quellen exemplarisch für die Art der Forschung dieses ehrlichen, gradlinigen Forschers, der nie lit seichten Gewässern, fährt Das Werk «Israel und seine Nachtbarvölker» schließt sich würdig an. Lächerlich wäre es, von der Üeberfülle an Wissen bei Meyer zu sprechen; die Erkenntnisse und Ergebnisse sind Früchte genialer historischer Kritik und Kommnation. Wir haben unter uns Juden wenige seinesgleichen, die $0 wie er Quellen zu lesen und zu deuten verstehen. Irrtümer sind naturgemäß auch bei ihm olcht ausgeschlossen;; Das gorße Werk «Ursprung und Anfänge des Christentums» ist nach meiner Ansicht das Beste, was auf fiesem Gebiete geschrieben worden ist, obzwar man noch immer die Empfindung hat. daß vollkommene Klarheit undunbestreitbare I Wahrheit für diesen merkwürdigsten Zeitabschnitt der Geschichte des Orients wohl kaum Jamals wird geschaffen wer- 1 den können. . > . . Das Werk «Blüte und Niedergang des Hellenismus» kenne ich leider nicht. Wohl aber, kenne ich' Meyers Werke; über Aegyptcr, Babylonier,. Cheritfr,’ Juden, Israel, Christentum, Römer und Griechen. Man muß sich in Ehrfurcht vor solchem Lebenswerk beugen, das der Erforschung geschichtlicher Wahrheit gegolten und sieh mit Vöikergruppen beschäftigt hat, deren Leben .und Geschichte für die, Universalgeschichte und die Entwicklung der Weltkultur so ungeheure Bedeutung hatte. Daß ich das Glück hatte, Eduard Meyer persönlich zu kennen, mag wohl auch ein Grund dafür sein, daß ich das Bedürfnis fühlte, ihm ein Wort des Gedenkens zu widmen* Per sechste Band der «Encyclopaedla judaica» erschienen. Von der in Berlin unter der Chefredaktion von Doktor Jakob Klatzkin und Prof. Dr. Ismar Elbogen im Verlag «Eschko!» erscheinenden «Encydopaedia Judaica» ist soeben der sechste Band (Drama-Gamnius) erschienen. Gleich den vorigen Bänden enthält auch Band VI eine Reihe von groß angelegten Monographien, darunter über «Drama», «Druckwesen», «Ehe», «Emanzipation», «Emigration», «Engel», «Europa», «Finanz- und Bankwesen», «Frankfurt a. M.» und «Frankreich». Der Band ist reich illustriert und mit zahlreichen Tabellen, darunter mit farbigen, und Tafeln (Ex libris, Estherrollc u, a,), sowie Noten und Landkarten ausgestattet. Die neueste Npmmer «Devarenu», hebräische Monats- ' schrift der «Histadrujh Iwrith», ist eben als Doppelheft erschienen. Es bringt Beiträge von Picker, Großmann, L. Ganani, Lea Goldberg, Silberbusch, M. Goldberg, Warschawjan, Stöckhammer, G. Goldberg, NefesCh, Schimonowitz, Fahn, Awiachaj, M. Mohr, Procnownia, Bartlni, Pirides, Epstein, Lieber, J. Gelernter, Daniel Persky u. a. Preis der Doppelnummer 60 Groschen, in allen Trafiken erhältlich. Neue jüdische Bühne, II., Praterstraße 60. Donnerstag, den 2. Oktober, J£9 Uhr abends, wird unter der Direktion der bestbekamiten Schauspielerin Paula Dreiblatt die diesjährige Saison der Neuen jüdischen Bühne eröffnet. Unter anderen wurden Herr Bozik als Komiker und die berühmt Soubrette Frau Erna Zucker verpflichtet. Wichtige archäologische Entdeckungen in Palästina Die von Professor Albright geführte gemeinsame Expedition des Xenia-Seminars und der Amerikanischen Schule für Archäologie hat in Tel-Bait-Mirsin, 13 Meilen von Hebron entfernt, wo einmal die Stadt Kirjath Sepher gestanden hat, wichtige Gegenstände ausgegraben, die biblische Angaben über verschiedene Ereignisse beglaubigen. An diesen Funden läßt sich die kulturelle Entwicklung Palästinas von 2000 bis 586 Jahren vor der christlichen Zeitrechnung verfolgen. Prof. Albright erklärt, er habe Spuren aus der Zeit, da Abraham aus Kanaan auszog, bis zur Zeit der Eroberung dieses Landes, durch die Juden und dann weiter bis zur Zeit, da Ncbu- , chadnezar Kirjath Sepher dem Boden gleichmächte, gefunden. Der Führer der jüdischen Arbeiterpartei Palästinas und bekannte Archäologe Isaac Ben Zwi hat in einem verödeten Dorf in Ober-GsÜlSa die Ruine eines jüdischen Hospizes ausgegraben. Die Türbalken enthalten hebräische Inschriften, aus denen zu entnehmen ist, daß das Hospiz noch in der talmudischen Epoche erbaut wurde. Das Hebräische enthält einen starken Einschlag von aramäisch. Das Gästehaus stammt wahrscheinlich aus der Zeit des dritten bis sechsten Jahrhunderts nach Christi. Aus katholischen archäologischen Kreisen wird mitge« teilt: Durch die neuesten Grabungen des römischen Bibelinstitutes in Transjordanien bei Teil Gassul, etwa 6 km nordöstlich vom Toten Meer am Wady el Jorfeh, soll nun die Stätte des geschichtlichen Sodom festgestellt worden sein. Es Wurden an dieser Stelle zahlreiche Häuser, die Reste von Oefen, Kornspeichern und Mühlen zusammen mit mensch» liehen Ueberresten freigelegt, daneben eine große Mengt von Messern, Pfeilen, Tonscherben, Halsketten, Alabaster* kugeln usw. Weitere Grabungen wurden dann nach dem Norden und Süden auf einem Gebiet von etwa 600 Metern vorgenommen, und im Süden wurde ein Gebiet von etwa 1500 Quadratmeter durchforscht, in dem die Fundamente von Steinmauern zutage traten. Es ergab sich, daß die Ruinen von Teil Gassul bis etwa 3000 v. Chr. zurückreichen und daß die hier gelegene Stadt, die eine Blüte erreicht hatte, um 20QQ v. Chr. zerstört wurde. Infolgedessen ist man zu der Ueberzeugung gelangt, daß die Stätten von Sodom und Oomorrah im Norden des Toten Meeres lagen, nicht im Tale Siddim am Südende des Toten Meeres, wie man früher angenommen. Jüdischer Sport Neues von der „Hakoah“ Die Wiederaufnahme der Sportbetätigung nach de» großen Sommerpause, hat in allen Sektionen der Hakoah in großem Stile begonnen. Alle Sektionen haben bereits große Sportliche Schlachten geschlagen und ehrenvolle Resultate erzielt. Der Sportplatz der «Hakoah» in der Krieau wurde unter enormen finanziellen Opfern der Killbleitung vollkommen neu renoviert. Die wichtigsten sportlichen Ereignisse der letzten zwei Sonntage waren: Belm internationalen Jubiläumsmeeting des W. A. F., an welchem sich japanische, tschechische und un* garfsche Athleten beteiligten, errang die Leichtathletik s e k t i 0 n der Hakoah einen grandiosen Sieg, indem tk den Ehrenpreis des Grafen Gudenps für die beste Leistung in den Staffelkonkurrenzen überlegen vor dem W, A. P., de* Moravska Slavia und den Japanern gewann. Die Sektion er-

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