Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 3 (1930)
- Issue
- Heft 141 (4.9.1930)
- Date
- 1930-09-04
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6 DIE SUMME Glossen Ein antisemitisches Curiosum Vor dem Wiesbadener Gericht wird jetzt ein Prozeß verhandelt, in dem ein Neger eine Rolle spielt. Ein nationalsozialistischer Negert Es fand irgendwo in der Umgebung von Wiesbaden eine nationalsozialistische Versammlung statt, in der ein Hakenkreuzler namens PiekarsJci (urgermanischer Name!) mit tönender Stimme rief: Für Juden als Rassenfremde sei kein Platz in Deutschland. Was tut aber Gott? Schickt in jene Versammlung einen Neger, der der nationalsozialistischen Partei angehört, folglich trotz seiner Hautfarbe nicht rassenfremd ist. Vor Gericht erklärte nun Piekarski, daß dieser Neger nicht mehr der Hitler-Partei angehöre, sondern Mitglied des Stahlhelms sei. Es gibt eben antisemitische Curiösa, von denen die Philosophen der Hitlerbewegung nie träumten: ein Jude ist rassenfremd und für ihn gibt es keinen Platz in Deutschland, trotzdem er schon viele Jahrhunderte in Deutschland lebt. Aber ein Neger . . . Das ist ganz etwas anderes. Vorausgesetzt natürlich, daß der afrikanische Bruder ein Stahlhelm-Mitglied ist. S. Zur Weltkonferenz der Hitachduth Die Konferenz der Hitachduth ist für den 21. d. M. nach Berlin einberufen. Während dfe letzte Konferenz von Zürich unter der damaligen freudigen Stimmung stand, tritt die diesjährige in einer für den Zionismus ungemein schweren Zeit zusammen. Sie findet eine völlig veränderte Situation vor. Die August-Unruhen des vorigen Jahres und ihre Folgen lasten noch immer auf den Gemütern der Zionisten. Es ist deshalb nur zu begreiflich, daß als erster Punkt der Tagesordnung ein 'Referat über die Lage im Zionismus und in Erez Israel vorgesehen ist. Die Konferenz wird zur neu entstandenen Situation klar und eindeutig Stellung nehmen müssen, denn Klarheit tut vor aljem im jetzigen Moment not. Politik heißt, die Wirklichkeit stets im Auge behalten und mag sie noch so bitter sein. Unter |der Wucht der Realitäten werden oft die Wege zur ^Erreichung eines Zieles geändert. Kompromißloses {Festhalten an Althergebrachtem ist nicht immer von {Nutzen für das endgültige Ziel. Die Hitachduth hat es jünmer abgelehnt, sich von Doktrinen leiten zu lassen |und sollte auch diesmal nicht anders handeln. Unter dem Eindrücke der Geschehnisse in Erez (Israel ist dort ein Prozeß zu Ende geführt worden, der (mehrere Jahre lang die zwei großen Arbeiterparteien {beschäftigt hat. Die Vereinigung beider Parteien, der i«Acbduth Haäwodah» und des «Hapoel Hazair» ist Tatsache geworden und in einem stärkeren Maße gelungen, als es sich auch die größten Anhänger vorgejStellt haben. Die Frage des «Ichud» auch in der Galuth wird einen breiten Raum in den Konferenziberatungen emnehmen. Es ist zweifelsohne im Interesse des Zionismus Im allgemeinen, der jüdischen Arbeiterbewegung Im Erez Israel und der zionistisch-sozialistischen Bewegung im besonderen, daß es zu einer Konzentration der (Kräfte komme. Die letzten zwei Kongresse und viele;A. C.-Sitzungen haben deutlich bewiesen, daß es in ‘Fragen des Aufbaues gar keine ideologischen Unterschiede gebe. Wenn es welche Differenzen gab, so waren sie rein sachlicher Natur, die es auch innerhalb ,einer festgescblossenen Partei immer geben wird. Dagegen gibt es speziell in den Ländern jüdischer Massen- 'siedl-uing, hauptsächlich in Polen, große Gegensätze, wie z. B. ln der LandespolttSk und Sprachenfrage. Es Ist nicht sicher, ob der «Ichud» schon jetzt Zustandekommen wird. Sicher wird aber diese Frage von der Tagesordnung der beiden Parteien, der Hitachduth und Poale Zion, nicht mehr verschwinden. Die Konferenz müßte zumindest Vorschläge für eine enge Zusammenarbeit beider Parteien, ausarbeiten, ln der täglichen gemeinsamen Arbeit werden auch die restlichen Gegensätze verschwinden oder wenigstens gemildert werden. Die Fragen der Jugend und des «Hechaluz» werden ebenfalls ausführlich besprochen werden müssen. Es ist mit Bestimmtheit anzunehmen, daß die Chaluz-AHjah demnächst wieder freigegeben werden wird. Der Chaluz und die zionistische Jugend müssen für diesen Moment gerüstet sein. Die Konferenz wird daher zur Jugendbewegung der zionistischen Frage par exceilence im allgemeinen und zum «Hechaluz» im besonderen Stellung nehmen. Eine Stärkung unserer Jugendbewegung und des «Hechaluz» ist ein Gebot der Stunde, Saul Weinreh. Tagesordnung der Weltkonferenz der Hitachduth: 1. Die Lage im Zionismus und in Palästina. Eröffnungsreferat von Josef Sprinzak, 2. Bericht über die Tätigkeit des Zentralbureaus und über die Lage in der Weltbewegung. Referent: Dr. Arje Tartakower. 3. Die Jugend und der Hechaluz. Referenten: Lubjanfker und Schächter. 4. Die Frage des «Ichud». Referenten: Elieser Kaplan und Dr. A. S'!be:schein. 5. Unsere zukünftige Arbeit. Referenten: Dr. G. Landauer und Dr. Koppel Schwarz. 6. Resolutionen und Wahlen. Die IDMfce Paris. Der soeben veröffentlichte Jahresbericht des Konsistoriums der Juden in Frankreich enthält einen Protest gegen die «in Palästina vollzogenen Akte der Intoleranz and des Hdsscsti Bukarest Aaf einer Eisenbahnfahrt verstarb plötzlich im After von 49 Jahren der hervorragende sozialdemokratische Führer und Deputierter Dr. Jakob Fistiner. Er war Chefredakteur des Czernowitzer «Vorwärts» und Mitbegründer der jüdisch-sozialistischen Partei «Bund» in der Bukowina. Kissingen. Hier wurde dem zur Ktir weilenden Herrn M. M. UssiSchkin der ihm anläßlich der Einweihung des König- Peter-Waldes in Palästina verliehene jugoslawische Saba- Orden überreicht Budapest In einer Versammlung prominenter ungarischer Juden wurde beschlossen, ein Zentralkomitee der Föderation ungarischer Juden zu bilden, in dem alle Organisationen der ungarischen Judenheit vertreten sein sollen. Hamburg. Der Haniburgische Senat überreichte am 26. August in feierlicher Sitzung Herrn Dr. Karl Melchior. Mitinhaber des Hamburger Bankhauses Warburg, die Bürgerin eister-Stoiten-Medaille, die bisher nur wenigen hervorragenden Hamburgern gegeben Worden ist Gleiwitz. ln der Nacht vom 20. August wurde der alte jüdische Friedhof in Kieferstädtel bei Gleiwitz geschändet Würzburg. Am 24. August wurde hier die 50jährige Jubiläumsfeier des Jüdischen Lehrervereines in Bayern abgehalten. Berlin. Der Reichskanzler Dr. Brüning empfing das Präsidium des hier tagenden Sabbath-Weltkongresses. Aus Rußland Der Chefagroiiom des Agrojoint Lubarski in Rußland verhaltet Wie die J. T.-A. erfährt, ist vor kurzem in Moskau der Chefagronom des Agrojoint, Herr Samuel Lubarski* durch die G. P. Ü. verhaftet worden. Herr Lubarski ist einer der populärsten Männer unter den Juden Rußlands und genießt als Agronom einen weit über Rußland hinaus und besonders in Amerika hochgeachteten Namen Wie die J. T.-A. weiter erfährt, steht die Verhaftung Lubarskis durch die G. P. U. in keinerlei Zusammenhang mit dem Aufbauwerk des Agrojoint in Rußland, andererseits besteht für jeden, der Lubarski ’ kennt, eine Selbstverständlichkeit, daß er sich nichts hat zuschulden kommen lassen, was eine Verhaftung rechtfertigen könnte. Stimmen der Presse Die «'1 ir.ies» über Palästina Die «Times» brachte in letzter Zeit eine interessante Artikelserie über Palästina. Der Korrespondent der «Times» meint, die Frage, ob er für die Juden oder für die Araber sei, erfasse nicht das Problem, es handle sich hier um zwei Zivilisationen, die asiatische und die .europäische. Der Unterschied springe in die Augen. . Das meiste am Land ist asiatisch. Es wird von Leuten bebaut, die ihren täglichen Lebensunterhalt mit weniger als einem englischen Schilling bestreiten. Das Vieh sei minderwertig, die Bewässerung primitiv. Die Dörfer sehen aus, wie sie wahrscheinlich vor 1000 Jahren aussahen. Die Leute, die darin wohnen, sind teils christliche teils mohammedanische Araber: Es gibt aber auch viele luden die ein typisch asiatisches Leben führen, die Chaluka-Juden. Und mitten in dieser asiatischen Welt sieht der Reisende plötzlich europäische Niederlassungen,, das Resultat großer Geldaufwendungen für die Kultivierung des Landes. Bodenverbesserung und Pflanzungen. Das Vieh hat eigene Stallungen, die Wasserförderung geschieht durch moderne Pumpanlagen, die Siedler wohnen in reinen Häusern, die Dörfer sind planmäßig angelegt. Ein Siedler mit 3 Acres bewässertem Boden lebt wie ein Europäer. Die Orahgenpflanzungen haben sich prächtig entwickelt, der Absatz ist §ut und es gibt noch genug unbebautes Land. Die Zionistische rganisation geht systematsch darauf aus. die Siedler so zu stellen, daß sie leben können und erwartet keine Verzinsung. Dieses Koloriisationswerk ist nicht durch die Regierung geschaffen worden, die sich einer geringschätzigen Neutralität befleissigt, richtiger gesagt, wie ein Fremder benimmt, den die Sache nichts angeht. Dieses Gehaben ist wirtschaftlich sinnlos, solange europäische und amerikanische Juden bereit sind, Geld in der Landwirtschaft Palästinas zu investieren. Der Korrespondent fügt hinzu, daß durch diese Investitionen noch zirka 10.000 Familien durchwegs Se’hsterhalter, angesiedelt werden könnten. Es gibt noch genug unbebaute» Land, so die Huleh- und Kabaralandereien, deren Drainage möglich und in Angriff genommen sei. Es gibt noch 100.000 Acres Sümpfe, die kultiviert werden können. Das Jordantal-Wasserwerk werde segensreich wirken, sobald das Ruthenberg-Elektrizitätswerk weiter vorgeschritten sein werde. Wenn ein englischer Farmer »inige jüdische Kolonien sehen v/ürde, müßte er bedauern, daß sie nicht in England liegen. Abgesehen von einigen Landstrichen, hat das Land Mittelmeerklima. Es gibt noch 40.000 Acres Land, das für Orangenkulturen prädistiniert ist. Auffällig ist die Verbesserung der Straßen und der Hotels durch die Juden, bewundernswert die Waldpflanzungen. Eine Gefahr bilden die Dünen, die sich ausbreiten. Mühselig sind auch die Aufforstungen auf den steilen Hügeln. Die Heranwachsenden Wälder von Bai el Wad, an. der Strecke Jcrusä- Jem-Jaffa. der Balfour-Wald und viele andere Wälder von den Hügeln Ga’iläas bis hinunter zur Ebene von Esdrealon werden Zeugenschaft ablegen von der einzig dastehenden zionistischen Arbeit. Kleine Nachrichten ausPalästina Die Palästina-Regierung hat den Hebroner PoJizeileiter Cafferate zum Inspektor der Polizei in Tel-Aviv ernannt. Die hebräische Presse protestiert dagegen. Der Leiter des Bureaus der arabischen Exekutive Subhi Bey El Habra wurde wegen der Veröffentlichung eines scharfen antibritischen Artikels verhört. Die Zeitung («El Jamea El Arabia») wurde verboten. In Jerusalem wurde eine Organisation junger moslemischer Absolventen europäischer Hochschulen gegründet, die vorder Regierung verlangt, daß. die Beamtenstellen ausschließlich durch Einheimische besetzt werden sollen. Die Landeskonferenz der hebräischen Lehrer wandte sich ln einer scharfen Resolution gegen die beabsichtigte Uebergab$ der Verwaltung jüdischer Schulen an eine gemischte Körperschaft aus Vertretern der Jewish Agency und des Waad Leumi. Die Errichtung der Eisenbahnwerkstätten in Haifa, für die ein Betrag von 57.700 Pfund vorgesehen ist, wurde an jüdische Unternehmer aus Jerusa'em übergeben. Am Karmel wurde ein jüdisches Kindertuberkulosenheim eröffnet. Nr. 141 Der Sabbath-Weltkongreß Referate und Dcbattb ln der Nachtsitzung vom 24. August erstattete Stadtrat Desider K o t e i n (Budapest) sein Referat über «S onntagsruhe, Kirchen und Sozialpolitik». In der Vormittagssitzung vom 25. August sprach Rabbiner Doktor Ansbacher (Wiesbaden) über «Sabbathidee und Zeitgeist», in dem er eine ideologische Grundlegung des Sabbathgedankens und der Sabbathbewegung in dieser Zeit zu geben versuchte. Anschließend referierte. Dr. Bernhard Drachmann (New York) über «Die fünf Tage Aebeitswoche als Lösung des Sabbathprob 1 e ms». Dr. Henry Keller (New York) sprach dann Über «Di e medizinische - B e d e u t u n g d e r Fünf- Tage-Arbeitswoche». E. E. Ascher (Amsterdam) berichtet übe* dieSabba + hhbewegunginHolland, die dort bereits seit 35 Jahren besteht . . •- In der Diskussion äußerte sich zu den angeschnittenen Problemen u. a. Dr. Mayer Hildesheimer (Berün), Dr. Alfonso P a c i f i ci (Florenz), Bin Nun (Tel Aviv) und Dr. Würzburger. Am Montag Nachmittag’ sprach Jakob Rosenheim (Frankfurt a. M.) über die Arbeit des Reichsverbandes für Stellenvermittlungen. An der Debatte nahmen weiter, teil: Dr. Neuwirth, Abramczyk, Rabbiner Jaffa aus Manchester und andere. In der Vormittagssitzung des dritten Konferenztageu referierte E. A. Genachowsky (Antwerpen) über «Sabbath und Jugend», Rabbiner Dr. Mayer-Hildesheim er berichtete über die Lage der Judenheit in Südafrika und Dr. Langer (Paris) über die Lage der französischen Juden. Raw Werner (Rosch Pina) und Schriftsteller Rabbi..Benjamin wiesen darauf hin, daß Palästina das einzige Land sei, wo eine vollkommene Sabbathheiligiing möglich sei. A. Adler (Berlin) erstattete das Referat für die Finanz- und Wirtschaftskommission. Der letzte Kongreßtag war hauptsächlich der Beratung über die Statuten des Weltverbandes der Schomre Schabbos gewidmet. Nach mehrstündiger, oft recht lebhafter Debatte wurde der Statutenentwurf angenommen.' Der Kongreß schritt dann zur Vornahme der Wahlen. Zum Präsiden* ten des Weltverbandes wurde der Bisherig« vorläufige Präsident Seminardozent Dr. Samuel Grünberg, zu Vizepräsidenten Dr. Paul D u 1 db er ger u nd Dr. Emil H i r s e g e w ä h 11. Es wurde außerdem ein vielglledriges .Zentralkomitee gewählt, dem jüdische religiöse Führer aus ajlen Ländern angehören. Mit einer Ansprache des Präsaderiten Df. Grünberg schloß der Kongreß. Von den angenommenen- Resolutionen . sind zur .erwähnen: . r ,r Resolution zur Kalenderreform. Der in Berlin vom 24. bis 26. August 1930 tagende . «Weltkongreß für Sabbathschutz» hat sich mit der geplanten Kalenderreform eingehend beschäftigt Von der Erkenntnis-getragen, daß die Heiligung des siebenten Wochentages im göttlichen Schöpfungswerk unlöslich verankert ist, richtet der Weltkongreß den Appell an die gesamte Kulturwelt, im besonderen an alle Instanzen, die sich mit einer'' Abänderung des Kalenders befassen, diese in einer Weise durchzuführen, durch die die Unverrückbarkeit des Sabbatlis gewährleistet wird. Unerträgliche Seelennot müßte für die gesamte Judenheit die Folge sein, wenn der Kalender durch Einsetzung eines Blankotages einen beweglichen Sabbath vorsähe. Resolution zur Frage der Fünf-Tage-Arbeitswoche. Nach Anhörung der amerikanischen Referenten zur Frage der Fünf-Tage-Arbeitswoche beauftragt der Kongreß . das Präsidium, dafür einzutreten, daß überall da, wo der Gedanke der Fünf-Tage-Arbeitswoche verwirklicht wird, der jüdische Sabbath einer der beiden Wochen-Ruhetage sein soll. Resolution betreffend Sonntagsruhe-Gesetzgebung. Der Kongieß erblickt in den Beschränkungen, die auf die jüdische Erwerbsfredheit durch die Sonntagsruhe-Gesetzgebung gelegt sind, eine Beeinträchtigung der Religionsfreiheit und richtet an die Regierungen der Welt den Appell, ihnen, den Sabbath beobachtenden jüdischen Bürgern, gegen- 1 über die Strenge der gesetzlichen Bestimmungen der Sonntagsruhe zu mildern. Sozialwirtscliaftüche Entschließungen: Der Weltkongreß weist die jüdischen öffentlichen Institutionen darauf hin, daß sie in erster Reihe in der Lage und dazu berufen sind, durch Anstellung von sabßathhaltenden Beamten die Idee der SabbathheiKgung zu stärken. Der Weltkongreß erwartet von allen selbst den Sabbath beobachtenden Unternehmern, daß sie dazu beitragen, Schomre Schabbos Existenzmöglichkeiten zu gewähren. Der Weltkongreß appelliert gleichzeitig an die Inhaber anderer Betriebe, sabbathfreie Stellen zu schaffen. Der Kongreß beschließt die Einsetzung eines ständigen, aus Männern der Wirtschaft zusammengesetzten Wirtschaftsausschuß, der am Orte des Präsidiums seinen Sitz hat. Zum Aufgabenkreis des Wirtschaftsausschusses gehört die Prüfung und Bearbeitung aller Vorschläge, die geeignet sind, . Schemiras Schabboth zu ermöglichen. Der Kongreß bevollmächtigt die zentrale Wirtschaftskommission, sogleich nach ihrem Zusammentritt sich an den Vorarbeiten zur Gründung einer Garantiebank zu beteiligen, unter der Bedingung, daß die unparteiische Leitung und Verwaltung der Bank gewährleistet ist