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Die Stimme · 1930-08-28 · Heft 140 (28.8.1930) · page 6

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Journal
Die Stimme
Volume
3 (1930)
Issue
Heft 140 (28.8.1930)
Date
1930-08-28
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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DIE STIMME <te ß Luden Wolf gestorben Aus London kommt die Nachricht, daß der angesehene jüdische Journalist und Diplomat Lucien Wolf am 23. August gestorben ist. Lucien Wolf wurde in London im Jahre 1857 geboren. Seine literarische Tätigkeit begann mit dem Abdrucke eines Artikels im «Jewish World» im Jahre 1874. Wolf ist dann der Redakteur dieser Zeitung geworden, die er bis 1893 leitete. Gleichzeitig war er der Sekretär der Zeitung «Public Leader», wo er das Referat der Auslandspolitik innehatte. Im Jahre 1890 hat er eine Redaktionsstelle im «Daily Graphic» übernommen. Seine Aufsätze, die er mit dem Kryptonym «Diplomaticus» zeichnete, und insbesondere seine Aufsätze über die Lage der russischen Finanzen in den «Times», machten seinerzeit einen großen Eindruck, nicht nur in England, sondern auch in der ganzen Welt. Wolf war ein hervorragender Kenner der englisch-jüdischen Geschichte, über die er viel geschrieben hat. Sehr bekannt ist seine Biographie des Mos es Montefiore und sein Werk über die Geschichte der Juden Englands. Er war der Organisator und der erste Präsident der «Jüdischen Gesellschaft» in England. Im Jahre 1905 wurde er Territorialist und war einer der Mitarbeiter von Zangwill. In den letzten Jahren war Wolf der Generalsekretär der Anglo-Jewish-Association und als solcher intervenierte er öfters in verschiedenen Ländern, wo antijüdische Exzesse vorgekommen sind und arbeitete mit an der Schaffung der Minderheitstraktate. Im Jahre 1919 vertrat er auf der Friedenskonferenz in Versailles die «Anglo Jewish Association». Die Minderheits-1 Verträge in Polen, Rumänien, Tschechoslowakei und Griechenland wurden unter seiner tätigen Mitarbeit beschlossen. Er starb im Alter von 73 Jahren. Hitleriana «Frick jagt die Kurgäste weg.» Von einem Kurgast, der Thüringen sejt Jahren regelmäßig besucht, wird der «Vossischen Zeitung» geschrieben: Die Aera Frick hat dem Lande ungeheuer geschadet. Sämtliche thüringischen Badeorte — eine wichtige Steuerquelle des Landes — haben schlechten Besuch aufzuweisen. Die Stimmung unter den Hoteliers und Geschäftsleuten ist delsahlb außerordentlich aufgebracht. Man hört in den meisten Geschäften im Gespräch, daß «der Frick die Gäste weggejagt habe» . . . Man spricht es ganz offen aus, daß man auf das schwerste enttäuscht von der Politik der Nationalsozialisten sei. Hitler-Zellen bei der «Mitropa»? Das sozialdemokratische Hauptorgan «Vorwärts» schreibt: «Vor uns liegt ein Flugblatt an die Mitropa-Angestellten, in dem diese zu einer «Gründungsversammlung einer N.-S.-Betriebszelle» eingeladen werden. Vorgearbeitet -ist ja in der Mitropa schon fleißig. Das leitende Personal und auch das Aufsichtspersonal ist — zweifellos unter tätiger Mithilfe des Personalchefs — von Nationalsozialisten furchsetzt.Im übrigen ist die Haltung der Generaldirektion der Mitropa derart, daß das leitende Personal annehmen kann, die Förderung der Nationalsozialisten ist erwünscht. Vielleicht hängt demnächst am Eingang der Speise- und | Schlafwagen der Mitropa ein Zettel mit der Inschrift:! «Juden, Ausländer und Republikaner haben hier keinen Zutritt.» Das Martyrium von Nathan Frank in Dolgesheim. lieber den nationalsozialistischen Terror in dem rheinhessischen Orte Dolgesheim bei Worms, vor dem die jüdische Familie Frank flüchten mußte, werden der «C. V.-Zeitung» aus Dolgesheim noch folgende Einzelheiten berichtet: Am stärksten konzentrierte sich das Vorgehen der «Hitler-Gruppe» gegen den seit sechsunddreißig Jahren in Dolgesheäm ansässigen angesehenen jüdischen Einwohner Nathan Frank, einen ruhigen älteren Mann. Seit Monaten konnte er nicht über die Straße gehen, ohne mit Zurufen, wie «Jrda verrecke» behelligt zu werden. In den letzten Wochen steigerten sich die Angriffe und körperlichen Anrempelungen gegen seinen Sohn und seine Tochter sowie Steinwürfen gegen sein Haus. Der Terror wurde so stark, daß die Familie Frank stets für Gesundheit und Leben fürchten mußte und sich geewungen sah, eine Wohnung in Worms zu mieten. Bis zum Tage des Umzugs aber mußten Nacht für Nacht ein Dutzend und noch mehr Freunde zum Schutze im Hause . nqit wachen. In der Nacht vom 9. zum 10. August rotteten sich die Nationalsozialisten wieder einmal zusammen, schlugen die Fensterläden ein, gaben einen Schuß ab und belagerten das Haus, bis am nächsten Tage ein größeres Polizeiaufgebot von auswärts eintraf. Unter dessen »chutze mußte die Familie dann ln aller Eile ihre Möbel verladen und fliehen. (Wie berichtet, hat die Staatsanwaltschaft gegen die Täter ein Verfahren wegen Landfriedensbruches eingeleitet. Die zuständige Behörde hat nach diesen Vorgängen die Ortsgruppe Dolgesheim der NSDAP, aufgelöst.) Für Mittelstandseinwandcrung Jerusalem. (J. T. A.) Vor kurzem fand in Tel- Aviv eine Sitzung der Immigrationskommission der Jewish Agency unter Vorsitz von J. Sprinzak statt. Folgende Beschlüsse wurden der Immigrationsabteilung der Jewish Agency zur Kenntnis gebracht: a) Bei aller Dringlichkeit, clie die Immigrationskommission der Verstärkung der chaluzischen Alija zuschreibt, hält sie es doch für sehr notwendig, daß die Leitung der Jewish Agency auch der Regelung der Einwanderung des Mittelstandes ihre besondere Aufmerksamkeit zuwendet, b) Die Kommission hält es für notwendig, die Einwanderung des ^UftelstaixJes auf landwirtschaftliche Ansiedlung, Industrie und Handwerk zu lenken nn-d fordert die Agency aut. einen Plan hierfür auszuarbeiten und es so dem Einwanderer aus dem Mittelstände zu ermöglichen, sich im Lande einzurichten. Die Woche Montreal. Die kanadische Regierung hat durch eine Kabinettorder ein* Verbot der Einwanderung aus Mittel- und Osteuropa ausgesprochen. Der J. T. A.-Vertreter erfährt hiezu, daß dieses zeitweilige Einwanderungsverbot die jüdische Einwanderung nicht betrifft. Im zweiten Halbjahr 1929 wanderten nach Kanada 2087 Juden ein. Frankfurt a. M. Der Geschäftsausschuß der Agüdas Jisroel-Weltorganiisation dementiert die Meldung, daß die Jugendorganisation der Agudas Jisroel sieh der in Genf gebildeten Arbeitsgemeinschaft jüdischer Jugendorganisationen angeschlossen hätte. Washington. Im Mai 1930 wanderten 913 Juden in U. S. A. ein. Vom Juli 1929 bis Mai 1930 kamen ins Land 10.800 Juden. Gegenüber der gesamten Einwanderung betraf die jüdische Einwanderung 4'/$ Prozent. Budapest Hofrat Dr. Salomon Eulenberg, der geschäftsführende Präsident der ungarisch-israelitischen Landeskanzlei, ist im Alter von 79 Jahren gestorben. Der Honvedminister Gömbös, der Führer der ungarischen Rassenschützler, hat in einer großen Versammlung zum erstenmal gegen den Antisemitismus und für Öen Frieden unter den Konfessionen gesprochen. Prag. M. M. Ussischkin Leiter des Jüdischen Nationalfonds, wird Ende September in Prag erwartet, wo er an mehreren zionistischen Veranstaltungen teilnehmen wird. Belgrad. Das antisemitische Pamphlet «Protokolle der Weisen von Zion» ist in kroatischer Uebersetzung im Verlag der katholisch-wissenschaftlichen Zeitschrift «Nova Revija» erschienen und wurde in Zagreb anläßlich der Abhaltung des Eucharistischen Kongresses kolportiert, Warschau. Die französische Regierung hat dem Warschauer Stadtpräsidenten und allen Vizepräsidenten ' das. Kreuz der Ehrenlegion verliehen, dabei aber den jüdischen Vizepräsidenten Maurycy Meisel übergangen. Diese Zurücksetzung führt man auf den Einfluß einer von Warschau aus gesponnenen antisemitischen Intrige zurück. Kowno. Der Generalstaatsanwalt hat beschlossen, den früheren Diktator Waldemaras wegen Anstiftung zum Judenpogrom in Slabodka im August 1929 zur Verantwortung zu ziehen. Die litauische Regierung hat entschieden, daß Besitzer vpn sogenannten Nansen-Pässen kein Recht haben, in Litauen zu arbeiten. Dadurch sind über 1000 jüdische Familien betroffen. Berlin. Eine Studiengesellschaft von 28 jüdischen Aerzten und Aerztinnen aus Polen weilte einige Tage in Berlin. Hier wurde eine außerordentliche Beratung der Zentralverwaltung und des Ratspräsidiums des Verbandes «Orth» eröffnet. Wie der J. T. A.-Vertreter erfährt, wird in den nächsten Wochen zu einer Notaktion in Europa sowie in den überseeischen Ländern mit Ausnahme der Vereinigten Staaten geschritten werden . Robert John veröffentlicht im katholischen «Hochland» einen Artikel, in dem er die Juden zur Bekehrung aufruft. Großfleischhauerei SIEGM. KORN MEH L Zentrale IX, Berggasse 19, Tel, A 17-3-99 u. A16-9-34 Lieferant für Heilanstalten unter /ufsicht des Ehrwürdigen Rabbinats der Israelitischen Kultusgemeinde Wien Autozustellung kostenlos IX, Beregasse ls XVIII, Währingerstraße 97 Bruch der arabischen nationalistischen Front J e r u s a 1 e m. (J. T. A.) Die arabische nationalistische Front steht wieder vor einem Bruch. Infolge vielfacher Konflikte mußte Auni Bey Abdul Hadi den Obersten Moslemitischen Rat verlassen: Sein Amt als Sekretär der arabischen Exekutive hat er aber behalten. Allgemein wird erwartet, daß der alte Konflikt zwischen dem Moslemitischen Rat und der arabischen Exekutive, der eine Zeitlang geruht, jetzt wieder offen ausbrechenwird. Im Mittelpunkt dieser Konflikte stehen die Personen des Jerusalemer Mufti Haj Emin a1 Husseini und des arabischen nationalistischen Führers Auni Bey Abdul Hadi. Der Mufti, auf die wachsende Macht Auni Beys und auf seinen steigenden Einfluß in den arabischen politischen Kreisen eifersüchtig geworden, erzwang den Austritt Auni Beys aus dem Moslemitischen Rat und stellte sich damit in einen Gegensatz zu der Mehrheit der arabischen Exekutive. Ein führendes Mitglied der arabischen Exekutive teilte dem J. T. A.-Vertreter mit, daß der Konflikt zwischen arabischer Exekutive und Moslemitischem Obersten Rat infolge der Eigenmächtigkeit des Mufti sich immer mehr verschärft, so daß mit einem baldigen Bruch zu rechnen ist. Der Präsident der Exekutive, Muza Kazim Pascha, wehrt energisch die Versuche des Mufti, sich In die Angelegenheiten der arabischen Exekutive einzumischen, ab und die große Mehrheit der Exekutive ist über die Anmaßungen des Mufti, der in diesen Kreisen «der palästinensische Mussolini» genannt wird, sowie die von ihm beim Obersten Moslemitischen Rat eingeführten Vetternwirtschaft sehr empört. Weizmann verhindert das Gesetz über das Bodenkauf verbot «Jewish Chronicle» bespricht in einer der letzten Nummern die Geschichte des nicht verwirklichten Bodenkaufverbotes in Palästina. Als das Kolonialamt in London ein Gesetz vorbereitet hat, das den Bodenkauf durch Juden beschränken sollte, weilte Professor Welzmann in Genf. Zur Zeit seiner Anwesenheit vertrat ihn Ruthenberg, der eines Tages in das Kolonialamt gerufen würde. Dort hat man ihm namens der Regierung erklärt, daß Schritte unternommen werden müssen, um den Bodenkauf durch Juden zu be- , __Nr. 140 schränken. Daraufhin schlug Ruthenberg, um einer offiziellen Kundmachung eines derartigen Verbotes vorzubeugen, vor, daß Weizmann einen Brief an die Regierung richten werde, in dem er sich verpflichtet, daß Juden in der Zukunft keinen Boden ohne die Zustimmung der Palästina- Regierung ankaufen werden. Ruthenberg reiste dann nach Paris ab, wo er mit dem aus Genf zurückkommenden Professor Weizmann /usammentraf. Weizmann hat aber den Vorschlag, einen derartigen Brief zu schreiben, entschieden abgelehnt und erklärte, daß er mit allen Ihm zu Gebote stehenden Mitteln gegen die Absichten der Regierung opponieren werde. Nach einigen Tagen wurde die Idee dieses Gesetzes falten gelassen. «Jewish Chronicle» sieht in dieser Tat Welzmanns einen großen zionistischen Erfolg. Die Juden und die Wahlen in Deutschland Auf Veranlassung des Central-Vereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens traten — wie der J. T. A. mitgeteilt wird — am Mittwoch, den 20. August, Vertreter des Vorstandes der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, der Zionistischen Vereinigung für Deutschland, des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten und der Großloge für Deutschland U. O. B. B. zu einem Reichstagswahlausschuß 1930 zusammen. Unter Vorsitz von Rechtsanwalt Dr. Bruno Weil, stellvertretendem Vorsitzenden des Central-Vereins und unter Mitwirkung von Kurt Blumenfeld, Präsidenten der Zionistischen Vereinigung für Deutschland, sowie in Anwesenheit des Vorsitzenden des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten pr. Leo Löwenstein konstituierte sich der Ausschuß nach einem Referat des Syndikus des Central-Vereins, Dr. Alfred Wiener, der zum Vorsitzenden des Ausschusses bestimmt wurde. Zu Geschäftsführern des Ausschusses wurden Doktor Alfred Hirschberg, Stellvertretender Syndikus des Central- Vereins, sowie ein Mitglied der Zionistischen Vereinigung, dessen Persönlichkeit noch nicht feststeht, bestellt. Der Zweck des Ausschusses besteht in der Erfüllung der Aufgaben, die zum Wohle der deutschen Juden von allen Organisationen* gemeinsam erfüllt werden können. Inbesondere soll der Ausschuß finanzielle Mittel neben den Sammlungen der Organisationen beschaffen. Die im Ausschuß vertretenen Organisationen stimmen darin überein, daß es sich bei diesem Ausschuß um keinerlei Gesinnungskompromiß handelt und daß die eigene Tätigkeit der Organisationen durch die Existenz des Ausschusses in keiner Weise geändert werden soll. Beginn der Session des Völkerbundrates verschoben Genf, 23. August. (J. T. A.) Der Beginn det 60. Session des Völkerbundsrats, in der die Palästina- Frage zur Behandlung kommen soll, ist vom 5. September auf den 8. September verschoben worden. Wie der J. T. A.-Vertreter erfährt, ist es wahrscheinlich, daß die Session nicht vor dem 10. September beginnen wird. Auch die Veröffentlichung des Berichtes der Mandatskommission über die Verwaltung des Palästina- Mandats durch England nebst den Bemerkungen der englischen Regierung zu diesem Bericht, die zuerst für den 21., dann' für den 25. August angekündigt war, ist verschoben worden. Diese Maßnahmen bestätigen die von der J. T. A. verbreitete Mitteüung, daß seitens des Völkerbundssekretariats Anstrengungen gemacht werden, um einen Ausgleich zwischen den scharf gegensätzlichen Auffassungen der Mandatskommission einerseits und der britischen Regierung anderseits herbeizuführen. Aus Rußland Antireligiöse Kampagne. Die Organisation «Kriegerische Atheisten» hat beschlossen, in der Zeit vom 15. September bis 15. Oktober unter den jüdischen Massen der Ukraine eine antireligiöse Kampagne durchzuführen und vor allem die Jugend dazu zu bringen, daß sie die hohen jüdischen Feiertage sabotiert. Biro-Bidschan wird ein jüdischer Rayon. Das Präsidium des Zentral-Exekutivkomätees der Sowjetunion hat in seiner am 16. August im Moskauer Kreml abgehaltenen Sitzung beschlossen, Biro-Bidschan im Fernen Osten als jüdischen Ansiedlungsrayon mit dem Zentrum in Tichonkoje zu erklären. Bekanntlich sollen gemäß dem Fünfjahrplan 50.000 Juden innerhalb fünf Jahren in Biro-Bidschan angesiedelt werden. Am l. Oktober wird in Tichonkoje, dem zukünftigen Hauptort von Biro-Bidschan, eine Berufsschule für die Kinder der jüdischen Neusiedler eröffnet werden. Kleine Nachrichten ausPalästina In der Nähe von Ness Ziona wurde der Grundstein zur neuen Kolonie Beth Chanan gelegt, wo sich 25 jüdische Familien aus Bulgarien ansiedeln. Die Jewish Agency hat beschlossen, zur Behebung des Schadens, der durch die Feldmäuseplage hervorgerufen wurde, den geschädigten jüdischen Kolonien 10.000 Pfund zur Verfügung zu stellen. Vom September 1929 bis Ende Juni 1930 sind in Palästina 5671 Juden eingewandert. Die Zahl der jüdischen Bevölkerung beträgt 172.000, d, s. 20 Prozent der Gesamtbevölkerung. Die Führer der jüdischen Arbeiterschaft in Amerika, Shipliakow, Finestone und Hemlin, sind in Palästina eingetroffen, Die Stadt Tel-Awiw gab zu ihren Ehren einen Empfang. Die palästinensische Eisenbahnvcrwaltung hat das Ersuchen der Jewish Agency um Fraditfreiheit für die den durch die Fedmäuseplage lieimgesuchten Emek-Siedlungen zuzüführenden Sämereien abgelehnt

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