Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 3 (1930)
- Issue
- Heft 139 (21.8.1930)
- Date
- 1930-08-21
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/3053752-3053859-3053892--1874-3057260- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
SeHe 4 DIE STIMME Nr. 189 ihr vom jüdischen Volk übertragene Aufgabe nicht zu lösen verstand. Eine Revision der politischen Methoden der Leitimg ist daher die erste Voraussetzung, wenn das englische Volk und die englische Regierung zu einer Revision ihrer Haftung zum Zionismus gebracht werden soll. 5. Wir erkoren vor aller Welt, daß es nur eine Deutung des Zionismus gibt, und daß diese Deutung aus dem Wortlaut und dem Sinne des Basler Programms und der damit übereinstimmenden Batfour-Dekiaration und des Mandats unmittelbar folgt. Alle diese Dokumente, ihre Geschichte und ihre Deutung durch hervorragende Staatsmänner, beweisen, daß es die Absicht des Zionismus ist, in Palästina auf beiden Seiten des Jordan ein jüdisches Gemeinwesen zu errichten. An diesem Ziel halten wir unerschütterlich fest und wir fordern im Namen des uns in der Balfour-Deklaration und im Mandat feierlich gegebenen Versprechens, daß England uns;ak Erreichung dieses Ziels behilflich ist. Das jüdische Volk ist bereit und hat diese Bereitschaft durch Taten bewiesen, für «fieses Ziel große Opfer zu bringen, Menschen und Kapital nach Palästina zu senden, Unternehmungen zu schaffen, und die notwendige Verteidigung des jüdischen Gemeinwesens selbst durch jüdische bewaffnete Kräfte zu übernehmen. Es fordert von der englischen Regierung nur eines: die Erleichterung seiner Arbeit in Palästina durch die wörtliche Erfüllung der Mandatsbestimmungen. 6. Zu vereinen mit der Zielsetzung des Zionismus ist die materielle Wohlfahrt, die religiöse und bürgerliche Freiheit und Gleichheit aller Bewohner des Landes, und damit der kulturelle und ökonomische Aufstieg des arabischen Teiles der Bevölkerung. 7. Das politische Programm des Zionismus ist bei gutem WiUen aller Beteiligten ausführbar. Es gibt in Palästina zu beiden Seiten des Jordans genügend Land für die Ansiedlung mehrerer Millionen Menschen, und die zu erwartende Entwicklung von Industrie, Handel und Verkehr schafft weitere Aufnahmemöglichkeiten für die jüdische Immigration. Wir appellieren an die englische Regierung, sich nicht zum Anwalt der politischen Aspirationen ausbeuterischer Effendis zu machen, sondern die friedliche Kolonisationsarbeit des jüdischen Volkes zu unterstützen, die mit der ökonomischen Entwicklung der arabischen Bevölkerung vollständig vereinbar ist. Wir empfehlen die Kooperation der englischen Regierung und der zionistischen Bewegung zur Schaffung einer dem Bodenwucher entzogenen Landreserve, die Juden und Arabern zugute kommen soll. 8. Wir stellen fest, daß die Errichtung des jüdischen Gemeinwesens in Palästina nach unserer tiefsten Ueberzeugung ein gemeinsames Interesse des britischen Reiches und des jüdischen Volkes ist. 9. Die kommende Zeit muß die Zeit des letzten Versuchs sein, mit der Mandatarmacht zur Verständigung über den Sinn und die Ausführungen des Mandates zu gelangen. Wenn England das von der zionistischen Bewegung statuierte gemeinsame Interesse an der Errichtung des Jüdischen Nationalen Heims nicht anerkennt, und nicht innerhalb einer absehbaren Frist die jetzige kritische Lage in der Richtung unserer Forderungen umgestaltet, so wird das erschütterte Vertrauen des jüdischen Volkes zur Mandatarmacht nicht wiederhergestellt werden können. Wenn England seine klaren und unzweideutigen Verpflichtungen, wie sie aus dem Mandat hervorgehen, nicht erfüllen will, oder wenn es glaubt, daß seine politische Gesamtentwicklung ihm die Erfüllung dieser Verpflichtungen nicht gestattet, so werden wir vor aller Welt erklären müssen, daß England dann sein moralisches und formelles Recht verloren hat, das Mandat über Palästina auszuüben. Wir erachten es als oberste Pflicht der revisionistischen Union, die volle Wahrheit über die Lage zu sagen, das alleinige und unveränderliche Ziel des Zionismus zu verkünden, das jüdische Volk zu einer Reform seiner Führung aufzurtrfen, und den feierlichen Appell an die Mandatarmacht und den Völkerbund zu richten, das Recht zu achten und das Mandat zu erfüllen — ln dem Sinne, wie es erdacht und geschrieben und vom ganzen jüdischen Volke verstanden worden ist. Wahlen Nach' Ämiatrine der Resolutionen wurden 'die Wahlen vorgenommen. Per Akklamation wurden Wladimir Jabotinsky zum Präsidenten, Meer Großman und Richard Lichtheim zu Vizepräsidenten der Exekutive der Union gewählt. Mitglieder der Exekutive sind ferner Angel, Schechtmann, Tiomkin, Trivus, Machover, Rospff. Die Exekutive hat Kooptationsrecht. In den Parteirat wurden gewählt: Dr. Soskin, Doktor Brutzkus, Justizrat Bodenheimer, Dr. Schwartzmann, J. Klinoff, Dr. J. Hoffmann, Adv. Weinschall, Belilovsky, Weinstein; in das Parteigericht: Koulicher, Dr. Lachmann, Gold. Offizielle Anerkennung der erweiterten Jewish Ageney Prag, 15. August. (J. T. A.) In einem Brief des Colonial Office an die zionistische Exekutive ist die offizielle Anerkennung der erweiterten Jewish Agency im Sinne des § 4 des Mandates erfolgt. Dieses Schreiben hat den folgenden Wortlaut: «Im Falle der Auflösung der erweiterten Jewish Agency wird die britische Regierung, nach* dem ihr die Auflösung durch die Zionistische Organisation zur Kenntnis gebracht wurde, die Zionistische Organisation als Jewish Agency im Sinne des Artikels 4 des Mandates für Palästina anerkennen, vorausgesetzt, daß ihre Organisation und Verfassung zu dieser Zeit angemessen sind. Die Organisation soll in diesem Falle in allen Beziehungen als in den Stand zurückversetzt gelten, den sie vor der Erweiterung der Agency eingenommen hatte.» Geschäft ist Geschäft «Doar Hayom» teilt mit, daß der Bürgermeister von Jerusalem, Nashashibi, der von der jüdischen Bevölkerung Jerusalems wegen seiner .Teilnahme an der antijüdischen arabischen Politik stark angefeindet wird, in einem Gespräch mit dem Präsidenten des Waad Leumi Pinchas Rutenberg sich bereit erklärt hatte, einen weniger feindlichen Standpunkt gegenüber den Juden und ihren Bestrebungen einzunehmen, wenn sich die Juden seiner neuerlichen Kandidatur auf den Jerusalemer Bürgermeisterposten nicht widersetzen w ür-d-e n. I Warschauer Brief Kiesenmectings. — Wachsendes Interesse am Zionismus. — Disknssionsabende. — Ans dem jüdischen Theatcrleben. — Sport Von unserem Warschauer Berichterstatter Dr. Arnold Friedmann Warschau, cm August. Es ist keine teichte Aufgabe, die Fülle und Mannigfaltigkeit des jüdischen Kulturlebens der größten Massensiedlung unserer Volksgemeinschaft in Europa in einem kurzen Bericht zusammenzufassen. Einem ortsfremden Beobachter — und man wird hier auch nach zehnjährigem Aufenthalt kein Einheimischer — drängt sich auf Schritt und Tritt eine Unmenge von Eigentümlichkeiten auf, welche ungeheuer interessant und für den westlichen jüdischen Leser bemerkenswert sind. Der Ausdruck imposant ist viel zu schwach, um das Aufgebot jüdischer Menschenmengen bei irgendeinem Großmeeting zu charakterisieren. Die letzten Wochen gaben recht viel Anlaß zu gewaltigen Volksversammlungen. Die Besucherzahl einer derartigen Veranstaltung beträgt gewönhlich das Vielfache des Fassungsraumes des größten Versammlungslokals. Am bedeutendsten war die Protestversammlung gegen die bekannten Palästinaverordnungen der englischen Regierung. Viele tausende Menschen füllten die Tribünen des größten Zirkusplatzes der Stadt, während die Arena von den führenden Persönlichkeiten des zionistischen Lagers und Vertretern der Presse okkupiert wurde. Alle Fraktionen entsandten ihre besten Wortführer und es ergab sich eine eindrucksvolle, durch keinen Parteihader gedämpfte, einheitliche Protestwelle, deren machtvolle Schwingungen die Herren der Welt erreichen mußten. Wichtige Neuerscheinung! In unserem Verlage erscheint soeben: MACHSOR (Festgebete für die hohen Feiertage) mit vollständigem, ungekürztem Texte, mit einer neuen Uebersetzung von Professor Dr. ]akob Bronn er, Wien Diese neue Übersetzung zeichnet sich vor allen anderen, bisher vorhandenen durch ihren modernen Stil und ihre Klarheit aus. Der Name des Übersetzers bürgt für deren Zuverlässigkeit und Gründlichkeit. Sowohl der hebräische, als auch der deutsche Text (Lateinschrift!) ist in klarer, schöner Type auf vorzüglichem holzfreiem Papier gedruckt und sorgfäiitigst korrigiert. Der Machsor eignet Sich vorzüglich auch für Geschenkzwecke und darf in keinem jüdischen Hause fehlen! Preis: in 2 Leinenbänden.5 7.—“ Preis: in 4 Leinenbänden.. . . S 10.— Preis: in 4 Luxusbänden.S 14-— Verlagsbuchhandlung Mendl Salzmann WIEN, II., GROSSE SCB1FFGASSE Nr. 4 Oittmeichisohes PostBparkaBsen-Konto B. 81.671! Telephon-Nr. B-27-6-71 Nicht minder imposant wurde der Todestag Herzls gefeiert. Abermals strömten tausende Gesinnungsgenossen in den riesigen Zirkusraum, welcher nur einen Teil der Einlaß Heischenden aufnehmen könnte. Ein dritter trauriger Anlaß versammelte in großen Mengen die Warschauer Zionisten bei dem Begräbnis und den Trauerakademien (wie man hierzulande sagt) zu Ehren des Nestors des polnischen Zionismus, Abraham PodliszewskL Die große Beteiligung der jüdischen Gasse bei diesen drei Gelegenheiten beweist ein wachsendes Interesse am Zionismus, welches die jetzige volkstümliche Parteileitung zu nähren versteht Es erfordert eine große Wachsamkeit der verantwortlichen zionistischen Organe, den vorhandenen Gegenströmungen stets erfolgreich entgegenzuarbeiten und die Wirkung der giftigen Pfeile, welche von link» und rechts kommen, zu paralysieren. Eine gute erzieherische und didaktische Einflußnahme auf die jüdischen Massen wird durch spezielle Diskussionsabende, ebenfalls mit Massenbeteiligung, erzielt Zuletzt gab es im großen Saal des Kanrinekl-Theaters ein Rededuell zwischen Grünbaum und Schytlowski, dem bekannten Theo- , retiker des jüdischen Sozialismus über «Hebräisch und Jiddisch», in welchem Argumente pro und kontra in formvollendeter Weise vorgebracht wurden. Djese Diskussionsabende machen den Veranstaltern und den Besuchern alle Ehre und zeugen von der geistigen Vitalität des Warschauer Judentums. Trotz der im Sommer gewöhnlich aussetzenden Theater erfreuen sich die drei jüdischen Bühnen Warschaus dank der Qualität des Gebotenen einer bemerkenswert guten Besucherzahl. Die Warschauer Neue Jüdische Theater-Gesellschaft, kurz «Wnit» genannt, macht in ihrer künstlerischen Entwicklung Fortschritte. Seit einigen Wochen wirkt in diesem Ensemble Paul B a r a t o w mit, der vor etwa einem Jahrzehnt in Wien den Anschluß an die jüdische Bühne gefunden hat. Unter Baratows Regie wurde «Der Vater» von Strindberg und «Hinkemamu von Ernst Toller herausgebracht. In beiden großen Tragödien offenbart sich die gewaltige Kunst dieses jüdischen Mimen, dessen Popularität in Warschau von Tag zu Tag wächst. Baratows ebenbürtige Partnerin ist Klara Segalowicz. Der jüdische Schauspielerverein hat kürzlich m War¬ Brena Kohle, KoK$, Brennholz zu billigsten Tagespreisen. Telephonische Bestellungen werden franko zugesiclit Wien, I., Hofburg, Sctiweizerfrafct, 2* Stock, Tür 15 / Toi.: R-22-3-11 schau seinen Kongreß abgehalten und eine Revue veranstaltet, an welcher die prominentesten jüdischen Schauspieler teilgenommen haben. Die Revue begann um 9 Uhr abends und währte bis 3 Uhr nachts. Aus der Fülle des Gebotenen möchte ich nur zwei Namen unterstreichen: Julius Oskar, den ältesten jüdischen Schauspieler, welcher trotz seiner neunzig Jahre auf der Bühne seinen Mann stellt, und Menachem Rubin vom jüdischen Stadttheater in Riga. Menachem Rubin ist der erste Regisseur dieser Bühne. Seine Interpretation des jüdischen Volksliedes ist ganz hervorragend und originell. Sein großeg Talent offenbart sich insbesondere in der Wahl und Bearbeitung der Texte, denen er eine persönliche Note aufdrückt. Zum Schluß möchte ich noch hinztrftigen, daß auch auf dem Gebiete des jüdischen Sports Bemerkenswertes zu verzeichnen ist: Vor allem die sportliche Heerschau der revisionistischen Jugend von ganz Polen, welche den Warschauern lange im Gedächtnis bleiben wird. Die palästinensischen Motorradfahrer, die über Belgien, Deutschland, nach Posen kamen und einen Triumphzug durch ganz Polen veranstalten, bilden eine große sportliche Sensation und wurden ebenso herzlich und feierlich von der jüdischen Bevölkerung der Metropole begrüßt, wie die bereits populäre Wiener «Hakoah»-Elf, der ein wohlverdienter Sieg 9 :0 hier zufiel. Vor dem Kongreß für das arbeitende Palästina Jean Longuet kommt zum Weltkongreß Paris. (J. T. A.) Unter den führenden Sozialisten de» verschiedenen Länder, die sich zum Weltkongreß für das arbeitende Palästina, der am 27. September in Berlin eröffnet wird, einfinden werden, wird sich auch der französische Deputierte Jean Longuet, einer der prominentesten Führer der französischen sozialistischen Partei und der internationalen sozialistischen Bewegung befinden. Jean Longuet wird dem Kongreß die Grüße der französischen Arbeiterschaft überbringen und seine wie seiner Freunde Stellung zum Palästinawerk darlegen. Jean longuet ist ein Enkel von ’ Kärl Marx. Die Sitzung des sozialistischen Komitees für das arbeitende Palästina unter dem Vorsitz von Vandervelde entsendet eine Delegation zum allweltlichen Kongreß Freitag, den 1. August, hat unter dem Vorsitz von Emil Vandervelde, dem Vorsitzenden der sozialistischen Arbeiter-Internationale, in Brüssel eine Sitzung des internationalen Komitees für das arbeitende Palästina stattgefunden. Bei dieser Sitzung hat M. Jarblum (Paris) über die jetzige Lage im Zionismus und über den allweltlichen Kongreß für das arbeitende Palästina, den die Histadruth in Palästina auf den 27. September , in Berlin einberuft, referiert Es wurde einstimmig beschlossen, der Einladung zum allweltlichen Kongreß Folge zu leisten und sich durch eine eigene Delegation zu beteiligen. Der Sabbath-Weltkongreß Vom Kongreßbureau des Weltverbarides für Sabbathschutz Schomre Schabbos wird uns mitgeteilt: Die Vorbereitungen für den am Sonntag, den, 24. August, in der Singakademie zu Berlin zusammentretenden Sabbath- Weltkongreß haben ihr Endstadium erreicht. Ueber 220 Delegierte aus den verschiedensten Ländern werden zu der Tagung erwartet. Naturgemäß wird Deutschland am stärksten vertreten sein. Die Jüdische Gemeinde Berlin entsendet ihren 1. Vorsitzenden, Herrn Direktor Kareski, und ihren 2. Vorsitzenden, Herrn Kammergerichtsrat Wolff, als Delegierte. Die Kultusgemeinde Wien hat ihr Mandat ihrem Vorstandsmitglied Kommerzienrat Lettner übertragen. Namhafteste Vertreter des jüdischen Geistes- und Wirtschaftslebens der verschiedenste ti Länder, hervorragende Persönlichkeiten der mannigfachen jüdisch-politischen Richtungen finden sich als Delegierte im Zeichen der überparteilichen Arbeit für den Sabbath zusammen. Neben den größten Rabbinern Litauens sind auch namhafte Rabbeim, angemeldet, ebenso die Landesrabbihen einiger Länder des Balkans. Aus der Reihe der Delegierten seien genannt: Dr. Mirvish, Cape town (Südafrika), Dr. Drachman-New York, Dr. Dreistman, Vertreter der Young I$rael-Organisation-New York, Redakteur Gedaljah Bublik, Vorsitzender der Misrachi-Organisation Amerikas, Großkaufmann Staviski-New York, Oberrabbiner Dr. Friediger-Kopenhagen, Fabrikant Frederik Hertz-Kopenhagen, Chief-Rabbi Dr. Herzog-Dublin, Dr. Gutnick-London, Alexander Rubens-London, Rabb. Dr. Langer-Paris, Großkaufmann Rekanati-Saloniki, Vorsitzender der jüdischen Gemeinde und Stadtrepräsentant, E. Ascher-Amsterdam, Fabrikant Henry Guggenheim, Dr. Sluys und Rabbiner Saarlouis-Amsterdam, Rabpmo Maggiore Dottore Gustavo Castellbolognesi-Padova, Dottore Alfonso Pacifici, Direktor des «Israeb-Firence, Oberrabbiner Dr. Frankfurter-Vinkovci (Jugoslavien), Sejm-Abgeordneter Dubin (Lettland), Großrabbiner Schneersohn (Lubawitscher Rebbe), Samarius Gourary, Oberrabbiner Rubin-Vilkomir, Oberrabbiner Schapiro-Kowno, Rabbiner Kahnemann-Pontwesch, David Yellin, vormaliger Präsident des Waad Leuml- Jerusalem, Rabbi Meir Berlin, Präsident des Welt-Misrachi, Jakob Rosenheini, Präsident der Agijdas Jisroel-Welt- Organisation u, a. m.