Mannheim
Compact Memory

Die Stimme · 1930-07-17 · Heft 135 (17.7.1930) · page 6

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Stimme
Volume
3 (1930)
Issue
Heft 135 (17.7.1930)
Date
1930-07-17
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/3053752-3053859-3053888--1836-3057218
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

PIE STIMME Nh 13-r> Die Arbeiten der Klagemauerkommission Als erster moslemitischer Zeuge wurde von der Klagemauerkommission der oberste Geistliche des Moslemitischen Religiösen Gerichts vernommen. Er wies Besitztitel vor, die zeigen sollen, daß das Mugrabi-Viertel in Jerusalem Eigentum des Wakf (moslemitisches Kirchengut) ist und daß die Klagemaigr die Grenze dieses Gebietes darstellt. Hingegen könnte der Zeuge das Eigentum des Wakf an den anderen an die Mauer angrenzenden Häusern nicht erweiseri. Der frühere diplomatische Vertreter Iraks in London, Mezah Bey P a c h a c h i sagte aus, daß er in Vertretung des in Irak gebildeten Komitees zum Schutz der moslemitischen Rechte in Palästina einschließlich der Rechte an; Burak gekommen sei, um Zeugenschaft abzulegen. Er habe nie gewußt, daß der Burak Klagemauer genannt werde. Der Burak sei den Moslems heilig, da er im Koran erwähnt ist und einen Teil der Aksa-Moschee bildet. Die betenden Moslems wenden sich, bevor sie sich nach Mekka richten, in die Richtung der'Aksa-Moschee. Es sei daher unzulässig, daß die Jugen an der Mauer eine Synagoge errichten. Die Moslems des Irak und Indiens sind sehr erregt darüber, daß sich der Zustand an der Mauer dem Effekt der Errichtung einer Synagoge nähert. Auf Befragen seitens des Dr. Eliash wußte der Zeuge . nicht zu sagen, ob Biirak und Klagemauer identisch sind, auch wußte er nicht, daß der vom Obersten Moslemitischen Rat herausgegebene Führer für den Tempelplatz und seine Moscheen die Mauer nicht erwähnt. Er hat die Mauer in den Jahren 1927 und 1929 besucht. Der1 Zeuge sagte, er würde die Moslems, die in der Nähe der Mauer eine Latrine errichtet haben, hängen. Dr. David Yellin erzählte, als Zeuge vernommen, von einer Unterredung, die er gemeinsam mit Chiefrabbi Franko, Albert Antebi und Dr. Isaak Lfvi noch in der Kriegszeit mit dem türkischen Oberbefehlshaber in Palästina, Dschemal Pascha, hatte. Dschemal Pascha schlug damals vor, daß der ■ Platz vor der Mauer für die jüdischen Beter in geeigneter Weise erweitert wird, auch wenn dadurch ein Austausch1 des dort gelegenen Wakf-Eigentums gegen ein ähnliches Besitztum an-anderer Stelle notwendig werden sollte; Die Juden reichten im Zusammenhang mit dieser Anregung I später Karten und Pläne ein, doch kam man auf die Sache j nicht'weiter zurück. Dr. Yellin, einer der Verfasser desjüdische^- Memorandums über die Klagemauerlrage,' sagte, er kenne die arabische und islamische Literatur in sehr weitem Umfange, ihm-1 sei auch die Legende von der Himmelfahrtdes Propheten sehr wohl bekannt.! ’ ■■■• er habe aber nichts gehört und an keiner Stelle etwas . gelesen, was. die. Identität der Klagemauer mit dem Plätze,; an. dem - das legendäre Pferd des Propheten. el Burak angekettet gewesen war; bestätigt, oder was sonst dafür angeführt werden könnte, daß die Klagemauer den Moslems heilig ist. Dr. Yellin legte weiter dar, daß sich die Archäologen darüber oteh’t '.einig sind, ob gewisse sichtbare Mauersteine der Klagernauer auf die Zeit des König Salomon zurückgeheh; .aber Fast alle 'stimmen da'ri.n überein, daß die unterste Schicht salomonisch .ist.' Aisweiterer jüdischer Zeuge wurde der Palästina- Geograph und Publizist Dr. B r a w e r vernommen. Er erinnert sich, daß im Jahre 1913, als einmal der Platz vor der Klagemauer überfüllt war, den Betern von den Nachbarn gestattet würde,- in dem jetzt als Zawieh-Moschee eingerichteten Gebäude zu beten.; Für die arabische Seite wurde dann Mohammed Altaftazani S u f i, der «Wächter» des ägyptischen Wakf, vernommen; Er sagte, el Burak erinnere die Moslems an die nächtliche' Himmelfahrt des Propheten. Alle Sufis müssen zur Aksä- und ider Burak-Moschee pilgern. Im Kreuzverhör' gab er zu,'daß die Burak-Moschee auf dem Haram-Gebiet, also jenseits der Klagemauer liegt. (J. T. A.) Aguda bei Sir John Simpson Jerusalem, 8. Juli (J. T. A.) Eine Abordnung der Agudas Jisroel in Jerusalem, bestehend aus Rabbiner Blau und Herrn Enda, besuchte-;Sir John Hope Simpson, und ersuchte ihn im Namen der Aguda Jisroel, sich für die Erleichterung der Einwanderung von Angehörigen des Mittelstandes nach Palästina eiuzusetzei). Sie wies darauf hin, daß vor dem Kriege praktisch .keinerlei Einwanderuqgsbeschränkungen wirksam waren ,und bat' auch um Rückgängigmachung der Suspendierung der Zertifikate. Kauiliaus Weinstock. II., Untere Augartenstraße 13 /Inh. Pani Weinstock), bietet Ihnen Gelegenheit, Ihren ausständigen Sommer- und Badebedarf zu äußerst reduzierten Preisen einzudecken. Nachfolgend ein Auszug der billigen Preise; ■ i> a d e a r c i k oI: Hereubadeanzüge iu allen Größen S 2.50. Damenbadeanzüge von S 2.70, Strandhauben und Hüte S 1.30. Original-Pullrnannkappen S 2.50. Herrenwäsche: la weiße Chiffonhemden mit Rayebrust S 3.70. la Rips Adriahemden S 4.50, Ia Rayc-Ktiiehose S 2.50. Orig. engl. Kasha-Sporthernden mit Binden und Sattel;S 7.80- .Große Auswahl in engl. PopeÜn-Touring- und Tenuishcrndeii. Damenwäsche: la Chiffon-Kombinationen mit Stickerei S 2.30, la Bembcrg-Seidenkqmbinationen S 7.80. Enormes Lager in Damenwäsche vom billigsten bis feinsten Genre. . T c p p i c!i c und Deck e n: Teppiche 140/200 S 19.—, Sommer- und Rcisedecken von S. 2.40. Eigene Teppichabteüung in Maffersdorfer Erzeugnissen. Wir verweisen weiters aut die billigen Preise tu Herrenaiizug.'-atoif du. Textilien. Wirk- und Strick waren und v-cGm anderen Artikeln--Be:-ichn Sie die Auslagen des Leopold-* Städter Warenhauses der Zukunft! Die Frickschen Haßgebete müssen aus deü Schulen verschwinden Entscheidung des Staatsgerichtshofes: Die Haßgebete verfassungswidrig. Leipzig, 12. Juli. (J. T .A.) Der Staatsgerichthof verhandelte am 11. Juli unter dem Vorsitz des Reichsgerichtspräsidenten Dr. Bumcke über die «Schtilgebete» des thüringischen nationalsozialistischen Kultus-. und Innenministers Frick. Präsident Dr. Bumcke verkündete folgendes Urteil: «Die im Amtsblatt des thüringischen Ministeriums vom 22. April 1930. veröffentlichte Empfehlung von Schulgebeten vom 16. April 1930 ist, soweit sie sich auf die Gebete 11, III und IV. bezieht, mit Artikel 148, Abs. 2, der Reichsverfassung nicht vereinbar.» In der Begründung des Urteiles führte Präsident Bumcke aus: -Artikel 148, Absatz 2, der Reichsverfassung lautet: «Beim Unterricht in öffentlichen Schulen ist Bedacht zu .nehmen, daß die Empfindungen Andersdenkender nicht verletzt werden.» Die Art der Empfehlung der Gebete und ihre Erläuterung durch den verantwortlichen Minister, der sic empfohlen hat, kann bei der Beurteilung der Gebete nicht außer Betracht gelassen,werden. Es wird dann klar, daß die von der Reichsregierung beanstandeten Stellen der Gebete sich gegen die politischen Anschauungen weiter Teile des deutschen Volkes wen.den und . ' ’ . - ein Bekenntnis zum Antisemitismus enthalten, und zwar in der Form, daß die Anhänger anderer politischer Anschauungen und die Juden als Volksbetrüger und Landesverräter gebrandmarkt werden. Diese Art .der Stellungnahme muß die Empfindungen Andersdenkender verletzen und hat sie, wie die Aufnahme der Gebete in der Oeffentlichkeit beweist, in weitem Umfange schwer verletzt. ■ ’ül populär gewordener Romane, Erzählungen und sozialistische Schriften, schrieb eine zweibändige Geschichte der Vereinigten Staaten sowie eine Anzahl Werke in englischer Sprache. Unter seiner Leitung wurde der «Vorwärts» zu einer der größten und gelesensten Zeitungen der Welt. Die Zeitung hat heute eine Auflage von mehr als 200.000. Das Monumentalhaus des «Jewish Daily Forward» (10 Etagen), in welchem die Büros der Trade .Unions, der ErziehungsgeseKschaften usw. untergebracht sind, ist gleichzeitig der Mittelpunkt der sozialen und kulturellen Bestrebungen der jüdischen Arbeiterschaft der Vereinigten Staaten. Cnhan besuchte wiederholt Europa, 1924 kam er zum erstenmal nach Palästina und ist seitdem ein warmer Freund des palästinensischen Aufbauwerkes. 1926 gab er den ersten Teil seiner großen Autobiographie heraus (3 Bände, umfassend die Zeit bis 1897), cs folgten weitere Bände, die alle wertvolle Ein blicke in die Geschichte der Juden Osteuropas und Amerika1 und in ihre soziale und kulturelle Entwicklung bieten. Daniel Pasmanik gestorben In Paris verstarb an Tuberkulose Dr. Daniel Pasmanik, der bis zur bolschewistischen Revolution in der zionistischen Bewegung eine bedeutende Rolle gespielt hat. Im Jahre 1864 in Rußland geboren, war Pasmanik einige Jahre als Privatdozent der Medizin in Genf, tätig. Der zionistischen Bewegung schloß er sich im Jahre 1900 an und wurde bald einer ihrer tätigsten Mitarbeiter. Während des Krieges war Pasmanik als,Militärarzt in der russischen Armee tätig. Nach der bolschewistischen Revolution nahm er Aufenthalt in der Krim, wo er einige Zeit der liberal-bürgerlichen Regierung angehörtc. Er floh dann vor den Bolschewisten ins*Ausland und lebte zurückgezogen von aller öffentlichen Betätigung zuerst in London, und nachher in Paris. In deutscher Sprache erschien von Pasmanik «Die Scclclsracls» (Jüdischei Verlag 1911). ßcfcbicket und befuchet die i rrager | Herbstmesse 1930 | vom 4. bis 7. September Größte EinkaufsgelcgcnJieit der ganzen Welt. D ■«aeaesasmBBBB sr •m Antijüdische' Note"bei' den Ausschreitungen irn Rheinland Die befreiten Gebiete im Rheinland sind sofort nach dem Abzug der feindlichen Besatzung bekanntlich Schauplatz von Ausschreitungen meist rechtsradikaler Kreise gegen Separatisten, geworden. Der «Jüdischen Rundschau» wird mitgeteilt, daß sich unter den Geschädigten viele .jüdische Firmen befinden, obwohl sich die Juden nach übereinstimmender Ansicht aller Kreise im besetzten Gebiete, wie es nur. selbstverständlich ist, außerordentlich loyal und taktvoll verhalten haben. Abraham Kahan 70 Jahre alt Am Sonntag, den 13. Juli, vollendete Herr Abraham Kahan (engl. Abe Cahan), der hervorragende jiddische Schriftsteller und Publizist, Mitschöpfer und Führer der modernen jüdischen Arbeiterbewegung in den Vereinigten Staaten, Chefredakteur der großen jiddischen Tageszeitung «Vorwärts» (Jewish Daily Forward), sein 70. Lebensjahr. Abe Cahan ist einer der populärsten Männer des jüdischen öffentlichen Lebens in den Vereinigten Staaten und er genießt auch unter den jüdischen Massen in den. Ländern Osteuropas großes Ansehen. Abe Cahan wurde in Podberezie, Rußland, geboren. 1881 trat er in das Lehrerinstitut in Wilna ein. Er schloß sich der revolutionären Partei an und mußte vor der zarischen. Ochrana ins Ausland flüchten. 1882 kam er nach Amerika, wo er die sozialistische Partei begründen half. Er begründete auch die. erste jüdische Gewerkschaft, aus der die große jüdische Gewerkschaftsbewegung hervorwuchs, arbeitete an sozialistischen Zeitungen.mit,, begründete 1185 die «NeuZeit», später die «Arbeiterzeitung»; von 1895' bis 1897 war er Redakteur des bekannten Journals «Die Zukunft». 1897 begründete er die jiddische Tageszeitung «Vorwärts» (Jewish Daily Forward) mit, deren Chefredakteur er seit 1902 ist. Er arbeitete viel an englisch-amerikanischen i Zeitungen mit, verfaßte in jiddischer Sprache eine Anzahl Rubaschows Palästinabcriclit auf dem Internationalen Gewerkschaftskongreß in Stockholm Stockholm. (J. T. A.) Auf dem gegenwärtig in Stockholm statfindenden Fünften Ordentlichen Internationalen Gewerkschaftskongreß ist die palästinensische Gewerkschaft (Histadruth Haowdim) durch die Führer der jüdischen Arbeiterschaft Palästinas Ben G u r i o n und Salman Rubaschow vertreten. Gleich nach dem : Referat des Sekretärs der Gewerkschaftsinternationale, Sassenbach, erhielt Rubaschow das Wort zu einem Referat über die Gewerkschaftsbewegung in Palästina. Er führte u.’ a. aus: Bevor die jüdische Einwanderung eingesetzt hat, gab es im Lande weder eine organisierte Arbeiterschaft, noch irgendeine wirtschaftliche Voraussetzung für ihre Entstehung. Die landwirtschaftlichen Arbeiter bildeten den Kern der Gewerkschaftsbewegung im Lande, die gegenwärtig einen Verband der landwirtschatflichen Arbeiter, der Lohnarbeiter und der genossenschaftlich Angesiedelten, einen Verband der Eisenbahner und Transportarbeiter, der Industriearbeiter, des neu entstandenen Elektrizitätswerkes, den Handelsangestellten-Verband usw. umfaßt und insgesamt über eine. Mitgliedschaft von zirka 30.000 Arbeitern verfügt. Das im Lande immer noch geltende türkische Recht kennt den europäischen Arbeiterschutz nicht, und wenn es uns trotzdem gelungen ist, menschliche Arbeitsbedingungen zu schaffen, und in fast allen größeren Unternehmungen den achtstündigen Arbeitstag zu verwirklichen, so ist das in erster Linie der Geschlossenheit der Arbeiterorganisation und dem Charakter der zionistischen Kolonisation zu verdanken. Die arabischen Großgrundbesitzer und der arabische Klerus, geleitet von der Angst, daß die jüdische Arbeitereinwanderung und das kolonisatorische Arbeiterwerk auch die arabischen Arbeiter zum Kampf für die Erhöhung ihres Lebensniveaus anspornen wird, haben gegen die jüdische Einwanderung und Kolonisation den «heiligen Krieg» erklärt. Ihre Hetze war es, die die blutigen Ereignisse vom August vorigen Jahres mitgezeitigt hat. Aber niemals und nirgends konnte' brutale Gewalt und Herrschsucht der Entwicklung eines Landes und der Freiheitsbewegung eines Volkes den Weg versperren. Der Tag des Sieges der Arbeiterklassen in Großbritannien war für uns ein Tag der Freude. Sie werden es sicher begreifen, wie tief schmerzlich wir es empfinden mußten, als wir in dein System der Kolonialbeamten, die das von London weit entfernte Land verwalteten, vergebens die Spuren des Geistes der Arbeiterschaft zu finden suchten. Oscar Fischei feiert seiueu 60. Geburtstag. Der bekannte Kunsthistoriker Oscar Fisclil, außerordentlicher Professor au der Universität Berlin, wurde am 10. Juli 60 Jahre alt. Der Jubilar ist ein Raffael-Forscher von Weltruf, er edierte die Handzeichminge>n des Meisters und schrieb auch eine Monographie über «Tizian». , Forschungsinstitut für Geschichte und Quellenstudium der hebräischen Dichtung. Herr Salmaun Schocken hat in Berlin ein «Forschungsinstitut für Geschichte und Quellenstudium der hebräischen Dichtung» in Berlin errichtet. Als wissenschaftlicher. Leiter dieses Institutes ist Herr Doktor Brody, der bisherige Oberrabiner in Prag, berufen worden. Geplant sind grundlegende textkritische Ausgaben der Hauptdichter der hebräischen Dichtung sowie die Veröffentlichung von Quellcnmn’terialien und Forschungen. Für den wissenschaftlichen Rat des Institutes sind die Herren Professor Dr. Ismar Hlhogen und Professor Dr. (.lotthoid Weil gewonnen worden- Als Assistent steht dem Institut Herr Dr. Schinnnmi zur Verfügung. * <'Urie! Acosta»; auf der hebräischen Bühne.'Das Ireb/äi-’ sehe tneater «tiabirnah. hat mit der Einstudierung von Gutzkows Drama «Uriel Aeosta» begonnen. Die Regie führt Alexis Granowsky. Begründer und ehemaliger. Leiter dos Moskauer Jiddischen Akademischen Theaters. Das Drama wurde vom hebräischen Dichter Dr. Saul Tscheniichowsky ins Hebräische übertragen. Die Bühnenausstattung wird Robert Falk besorgen. Die begleitende Musik schrieb Dr. Karol Rathaus. •— Die Einstudierung von Shakespeares «Was Ihr wollt» unter der Regie von M. Tschechow wird in den nächsten Tagen beendet- Das Kinowesen in Palästina. Es sind jetzt in Palästina 23 Kinos iu Betrieb mit etwa 20.000 Sitzplätzen. Die Kinns werden wöchentlich von über 30.000 Personen besucht. Etwa 250 Personen finden ihren Unterhalt im Zusammenhang mit den Kinos. 7 Kinos sind für Vorführung von Tonfilms eingerichtet. Ein jiddisches Wochenblatt ln Berlin, Seit einigen Wochen erscheint in Berlin ein jiddisches Wochenblatt unter .dem Titel ''Unser Wort-. Die Redaktion hat Gg .losch I .am.'. 'Her i::ue, weicher unseren (*;?.■ in \Wycu .tluicL seine Arbeit in der hiesigen zionistischen .lugeiKlbeweguii.e bekannt ist.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.