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Die Stimme · 1930-07-10 · Heft 134 (10.7.1930) · page 7

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Journal
Die Stimme
Volume
3 (1930)
Issue
Heft 134 (10.7.1930)
Date
1930-07-10
Page
– (sequence 7)
Language
German
Belongs to
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Nf. 134 rnf STIMME Setw 7 Zlonlsflsdics leben m men Zionistisches Landeskomitee für Oesterreich Richtigstellung, ln der Nr. 18Ä der „Stimme“ Ist in der Liste der P&rteirätsmitgUedar ein Irrtum unterlaufen. erscheint nie Mitglied des Perteiretes Prnü Pntiln Stricker, richtig soll es Frau Erna P&tak helfen. Die Arbeit des Keren Kajemeth Sehr erhöhte Steigerung der Spendeiteingänge des Keren Kajemeth in Oesterreich. Die Spendenein* gänge des Keren Kajemeth betragen in den Mönaten Oktober 1929 bis Juni 1930 S 99.162, während sie im gleichen Zeiträume des Jahres 5689 S 59.528 ausmachten. Die Steigerung beträgt 67 Prö^ent und erstreckt sich auf fast alle Spendenzweige. —* Die öesämteingänge (inklusive Versicherungsabteilung) hetragen 8 l2l.il 4 gegen S 96:868 im Vorjahre. Dr. l^idwig Rosenhek-Garten, Mödling. Mit dem vörige Woche ausgewiesenen betrag von S 137 sind insgesamt auf diesen öarten S 315.50 eingegangen. Dr. (.60 Broü-Garten. Durch die zuletzt eingegangenen Spenden ist dieser Garten komplett Thoraspenden vom Bethaus «Emes w’Schalom». Herr Abramowitz hat an den Kören Kajemeth den Betrag von S 1Q0 als Spenden dieses BefhauSeS abgeführt. Reren-Kajemeth-Spenden statt Hochzeitstelegrammen, Die Gg. Stella Meller und Ing. Siegfried Horöwitz haben den Einladungen zu Ihrer Trauung Keren Kaiemeth-Erlagscheine beigelegt und gebeten, statt der Telegramme dem Keren Kajemeth Spenden mittels beiliegender Erlagscheine zu überweisen. Eine Reihe der Eingeladenen folgte tatsächlich dieser Aufforderung.. Mischnah mit Bialiks Kommentar. Der Verlag , «Dwir» hat Einzelhefte, und zwar vollständiger Text der Mischnah mit einem Wunderbaren Kommentar von Bjalik herauszugeben begonnen. Der Text i$t voll punktiert. Jedem Heftchen ist eine Einleitung - von Bialik vorausgeschickt. Bisher sind erschienen 3 Heftchen, und zwar Brachoth, Peah, Dmai. Preis , pro Heft 50 g. D.ie Hefte sind beim Keren Kajemeth. erhältlich. Neue Telephon-Nummer. Der Keren Kajemeth hat ab heute eine eigene Telephonnummer und kann nur mittels dieser Nummer angerufen werden, also nicht mittels der Nummern der anderen zionistischen fifureaus. Die neue Nummer lautet: R 27-3-20. Ring des Keren Kajemeth, Zwi Kanner spendet $ 5; — und ruft zu Spenden auf: Frl. Frieda Hudes, Moses Salzhauer, Pinkas Silberherz, Abraham Bloch, David Mauser. J. A, V, I v r i a h spendet S 4.— und ruft?u Spenddn auf: A. V. Kadimah, j. A. V. ünltas, A. V. Libanonia, J. A. V. Makkabäa, J. A: y. F.munah, J. A. V. Zephira. A r c h. Dr. G u i d o K a tu i n k a spendet: S, 3r~* Ufid ruft zu Spenden auf; Frl. Hedda Bondi, Paul Fischer, Hans Mensel, rredl Katz, Dr. Leopold Murray, Johanna Griffel spendet 5 3»*r- und ruft zu Spi^d^n auf: Frau Großrabbifier $aräh Friedmaun, Frau Rabbiner Regel Frledmann, Frau Erna Kanner, Frau Minna Göttinger, Frau Blanka Kraus, Frau Sabine Weinfeld. M a x D i a m a u t spendet S 2,— und. ruft zu Spenden auf« Erich Jellinek, Dr. Jakob Weiner, Dr. Franz Schüß, Df.' NäJiUm Bandler, Moses Blütstein, Adolf Langer, Isidor •Schächter, Adolf ftlsjnger. A n n 1 H e c h t spendet $ 2.— und ruft zu Spenden auf: Dr. Gerschon. Reif, Helli Käufer, Mosche E. Klarmann,. I$ä Lauer, Fred! Platzner, Ghana Müller, Zippe Müller, Dr. Sofia Raporisdi, Mania Kandl, Berta Brandmänn., Otto Meißner speiidst 5 2.— und ruft zu Spenden auf; Isidor Spund, Grefe Fischbach, Nidka Karliner, Leo Tauber. Gebrüder Teich Spenden S. ,2.-~ und. rufoii zu Spenden .auf: Dr. Jakob Klapjiolz, Arlj Kanner, lei Alster, Dr. Isak Teich, Viktor Lemberger, Isidor lebensohn. Zwi Hager spendet S 2.— und ruft zu Spenden auf; Mendel Teig, David Reiner, Jehuda Axelrad, Mordechal Maier. Josef Keßler spendet S 2.— urtd ruft zu Spenden auf: Gerty Morgenstern, Rudi Morgenstern, Hanna Eiliger, Hedi Traub, Ada Feldschreiber, Sidy Kormisch, Theodor Grubner. «Die Stimme» spendet S 2.— und ruft:zu Spenden auf: «Die Neue Welt*, «Der jüdische Arbeiter», «Dewarenu», «Hechaluz», «Palästina». Dr. Dora R a p p a p o r t spendet S 2.— und ruft zu Spenden auf; Hofrat Dr. Lipschütz, Ass. Dr. Joti&s Reich, Univ.-Prof. Dr. Fritz Silberstein, Reg.-Rat Dr. B. Wachstein. Elia hu Strauß spendet S 2.— und ruft zu Spenden atif:Fritz Kalisch, Josef Röthfeld, Simon Reinisch, Klagefifurt, Efraim Fcuerlich, David Stößl, Kiagenfurt, Norbert Wand, Paul Lustig, Edda Zellermaicr, Rosa Seidmann, Prof. Viki Löwenfeld. Zwi Hai per n spendet S 2.— und ruft zu Spenden auf: Von «Gdud Zlrim* die Plugpth Aleph, Beth, Brith Hanoar Haniisrachl, Schomer Haoathi. Das schönsteBad in derUmge bung Wiens ist zweifellos das Strombad Kritzendorf- Die Moazah des Österreichischen Hechaluz Am *8. und! Judi f«ld tiöe Möiiih dti Österreichi«h*n H^duiaz $Utu Mt nahte** o* ihr die VÄTtretar aller sdur&hgrüppea, weitat* di« «ö* dar Jluüer.Weid&h gewählten Mitglieder, eme gfdäa Anzahl von Chawerim und als auswärtige Gäste fiiieser Shöub, Zwi Jadtieii und.Chajite Höf. njaoo teil. Den Vorsitz io dieser Tagung, führte Elieser Galili. Aö» Eröffnun|«aM&d hielt Shoub tie groß angelegtes Referat (hebräl&h) Über die politische Lage im Zionismus und die Aufgaben der Choluzbewegung. Der Refereoe zeidte die grölten Gefahren auf, denen der Ztoojsmu* itn Augenbliqte au«, gesetzt ist und hielt dem den eisernen unbeugsamen Wille«, der Ghaluzzim entgegen dk eine sein die* große Aüjah breudien, die Iren Israel smaften «rollen und schaffen müßten. Er Nieder, holte all die einfachen Wahrheiten, die da» Grundlagen de? Ghaluibewegunfc sind, die aber inuner wieder wiederholt wer. den müssen, damit auch die es hören, die zu ermüden drohen. Am folgenden Tag gab Jakob Singer in einem ausführlichen Referat einen Beruht über die Lage ln der österreichischen Örgaoisatlön, die Arbeit der letzten sechs. Monate seit der Weidah kn Jänner und das Programm für die nächsten Monate und den Herbat. Aue diesem Berichte war zu ersehen,, daß die Chaluzbewegung in Oeaeerreich in einem steten Aufstiege sich befindet, der seinen Atnidruek nicht nur in der verhältöiiäiäßig großen Aiijaji, die zum erstienmal seit einer Reihe von Jahren in konzentrierter und organisierter Forip erfolgte, gefunden hat, sondern auch in der Haeh&jbereh dieeel Sommers. Im Frühjahr bestand der Plan, 6c Leute neu zur Hacnseharah zu bringen. Ungeheure Schwierigkeiten stellten sich der Verwirklichung dieses Planes entgegen, che in dir öbjektlven Lage Österreichs begründet waren. Ahe?, es ist gelungen, diese Schwierigkeiten zu einem großen Teile zu überwinden. Es arbeiten derzeit: in P e r i n ö f e n ß, in M Ö n <h h ö f 8, am Köbenzl zj, in Mftteregg at in Haidershdfen t, in Glömnitz i$ und am Priedhöf in ^Vien j Leute, insgesamt' alSö 64 Leute« Die MktadrUth Zählt insgesamt zaö Mitglieder, von denen etwa 80 Prozent aus den Jugendbünden kommen. Die nicht In der Landwirtschaft tätigen Chawerim sind zumeist in handwerklichen Beruicn ausaebildet, aber auch in der Gärtnerei üsw und warten auf ihre Alijah. Größe Aufmerksamkeit muß den Sommerlagern der Bünde zugewendet werden; es besteht eine grötc Wahrscheinlichkeit, daß im Herbst 50 bis 60 neue junge. Menschen aus den Bünden zum Hcchaluz kommen werden. Die Zionistische Öeffentlichkeit hat ihre Pflicht gegenüber den Verwlrklichero des' Zjönismüs, die die Ghaluzim sind, nöch nicht in genügendem Maße erfüllt. An der Diskussion beteiligten sich hauptsächlich die Vertreter der Gruppen, die von den Schwierigkeiten der Arbeit erzählten und von ihrem Willen, mit ihrer Arbeit dem Hcchaluz die Positionen für den Hechaluz zu sichern. Galili, schilderte den Eindruck, den er ln den dfei Moneten, da .er in Wien tätig ist, von der Organisation und den sonderbaren Verhältnissen des öffentlichen Lebens m Wien er halten hat. Die österreichische Organisation befindet sich im Stadjum des Aufstieges, es muß intensiv in die-gleiche Richtung wehes^earbeieet werden, Position um Position müssen errungen werden, wenn auch Oesterreich ein -wichtiger Teil in der Gesamtbewegung werden soll. Nachdem eine Reihe von Beschlüssen gefaßt wurde, blieb man noch einige 2>eit beim Singen von Chaluzlicdern zusammen. Dann war die Möaz&h zu Ende und die Vertreter der Gruppen fuhren wieder zu ihrer Arbeit hinaus... Beschlüsse und Resolutionen. L Zur Lage im Zionismus. x. Die Mo»*ab de» Hähaluz, öeforfoldhischer Landesverband, protestiert auf das schärfste gegen das AEjahverbot, das an den Lebensnerv unserer Bewegung rührt. 2. Die MoaZah prötestiert gegen alle VeTäudie» die unter den versduedeneten Vorwänden gemadit werden, unsere zionistische und sozialistische Arbeit in Erez Israel zu untergraben. Diese Versuihe dnd der Ausdruck politische? Vnehrllchkät und des WüleUe* die öffentlidxe Meinung zu fälschen. 3. Die Moazih begrüßt mit Genugtuung die groß« Vertrifteruhg» die die ganze Judenheit erfaßt liet und die ihren Ausdruck gefunden hat in der Protestbewegung« ahg^fangen Vom jüdischen jisdmw in E. L bis zu deih Kieiniten 'Städtchen im fofpsfon Winkel der GaJuth. Die Moazafi betont aber, daß die notwendige Antwort zugleich damit in unserer Lage die sein muß: Vergrößerung der nationalen Fonds und Stärkung der zionistischen Bewegung, 4. Die Moazab tieht in dum objektiven Bedürfnis und in dem energütdkea Willen der jildiächep jügefid tur Alijah die bauptsachHche Kraft, die verschlossenen Tore Rrcz Israels zu Sprengen und ruft die ganze jüdische Jugend auf, sich um den Hcchaluz zu gruppieren und m den .Hecheluz gjneutreteo. 5. Dl« Möizth schickt ihre aufrichtigen Gruße der jüdischen Arbeiterschaft Erez Israels» die' unettebÜtcerlich ist in ihrem Kanapfo» m ihrem politischen und wirtschäftlidien Kampfe zut Verwirklichung Unserer aiömatliehen und sozialistischen Mission. 6. Di«. Moaz«h sieht in der KibbiizbewijguQg, .die die Aufgaben der Erdbehing der Arbeit ih Stadt und Dorf erfüllt, womit allein das Rückgrat, der uatipnalen _ Und sozialistischen Kolonisation geschiffen wird, d4n am ‘ddutijdjsceil ausgeprägten Ausdruck der Revolution de? jüdischen Jugend zu normaler Existenz auf dtir Grundlage produktiven Schaffens zu gelangen. Dip Moazah Begrüßt die Kibbüziiti inä Lands in ihrem Schweren Kampfe» dieses hohe Ziel zu erreichen.' II. Allgemeine Beschlüsse und Resolutionen. 2. Die Moazah beauftragt den Merkas, an alle Chawerim dea Hcchaluz, den. Schekel zu kaufen. Die Moazah beauftragt den Merkas, all 4it> die den Schekel nicht gekauft haben, aus der Histadruth auszuadiUeßen. 2. Die Moazaha beauftragt den Merkas, an alle Chawerim der Bistadruht einen Aufruf zu erlassen, in welchem auf die Notwendigkeit hingewiesen wird, das arbeitende Erez Israel in $cinem schweren Kampfe zur Stärkung seiner Positionen im Lande, die in ihrer Existenz bedroht sind, in seinem schweren Kampfe, die Errungenichaftcd zu befahlen und neue Positionen zu schaffen, zu unterstützen, dürch Schaffung emer gemeinsamen Front aller Teile der zionistischen Bewegung, die auf dem Boden des arbeitenden Erez Israel stehen. Ä. Die Moazah ermächtigt den Merkas, die Chawerim zu ichtcn, ira Zuge einer Selbstbesteuerungsaktion den Ertrag eines Arbeitstages Zwecken der Histadruth zur Verfügung zu stellen« QI. Hadischarah. t. Die Moazah beschließt, naß Ncucintrctendc auf ihre zionistische und chalvutischc Gesinnung geprüft werden müssen, indem man sie vor Zulassung tu Ha&sdutah durch «in* destens einen Monat tur aktiven Teilnahme an allen Sitiitoth des Hechaluz verpflichtet. 2. Der Merkte darf nur midie Grupp*« (Bodedimkwuzoth) auf Hadistharah schicken, deren Mitglieder Gelegenheit hatten, in mindestens einer Sieh ah einander kennenzulernen. 3. Die Moazah beauftragt den Merkas, bei Besetzung neun Arbeitsstellen in bestehenden Arbeitsgruppen* die Wünsaie die ser Gruppen zu berücksichtigen. IV. Alijah. 1. Die Moazah begrüßt die Schaffung der Piugah Risdion Lestion, in dtp die erat« große Gruppe der östefr. Alijah, die Gruppe des Mischmar Haotvdim und jSAJ. konzentriert wurde; weiters, dis Bestrebung des Haschömer Hazaif, in Erez Israel den Kern eines österf. Schomerkibbuz zu sdiaffep, was mit der Alijab im Herbste verwirkheht werden Söll Ut)d den Beginn einer Verstärkung der Cbaluzlut ln den Jugendbünden Zi r cm u und Makabi HaZSir, die ihren Ausdruck gefunden h|t in der Konzentrierung einer Gruppe in Raanananah. 2. Die Moazah hält die Schaffung eines österr. Kibbuz irrt Lande für eine Lebensfrage der österr. Chaluz- und Jugendbewegung und erachtet ein Zusammengehen der Teile der osterreichlichen Alijah, die auf einer gemeinsamen ideologischen Grundlage stehen, für möglich und notwendig. 3. Die Moazah spricht auch weiterhin dem Merkas das Vertrauen bei der Verteilung von Zertifikaten, di« auf den Hechaluz entfallen, aus und begrüßt die Beschlüsse des Merkas, dahingehend, die Alijah trotz Sperre und Suspendierung unter allen Bedingungen fortzusetzen und billigt die Schritte, die in dieser Richtung unternommen werden sollen. Von der Arbeit des Palästinaarbeiterfonds in Der vom Zionistischen Delegiertentag gefaßte Beschluß, der alle Zionisten auffordert, den Palästinaarbeiterfonds auf das tatkräftigste zu unterstützen, lenkt die Aufmerksamkeit auf die Arbeit dieses Fonds (P. A. F. oder Kapai-Keren Poale Erez Israel). Die vor kurzem stattgeiunücne Generalversammlung des 'ereines der Freunde für das Arbeitende Erez Israel, der in Oesterreich den P. A. F. vertritt, gab Aufschluß Über die Tätigkeit für diesen Fonds in Oesterreich. Aus dem Berichte des Vorsitzenden, Ing. Zwi K t ä m e r, wär zu ersehen, daß im abgelaufenen Arbeitsjahr drei Häusersammlungen durchgeführt wurden, von denen sich insbesondere die Jugändbünde, die dem Verein angeschlossen sind, beteiligten («Linkskartell»), der.BJau-Weiß führte eine Sonderaktion durch, die S 1188.— einbrachte, eine Selbstbesteuerung der Mitglieder beschloß die Reihe der unmittelbaren Gcldäktionen. Insgesamt wurden an die Zentrale in Tel Aviv S 7408.— überwiesen. Der Fonds arbeitet auf diese Weise ganz ohne Regien, indem alle Eingänge aus den angeführten Aktionen direkt nach Palästina überwiesen werden konnten. Einen sehr, großen Erfolg brachte ein glänzend gelungener Jüdischer. Kunst abend im Großen Konzerthaussaal, weiters wurden für die Küpat-Cholim (Afbeiterkrankenkasse) eine große Zahl von Instrumenten gesammelt und abtransportiert. Die Bestrebungen des Vereines gingen dahin, neue Kreise für das Arbeitende Erez Israel zu gewinnen, um so die Leistungen für den Kapai, zu erhöhen. Diese Bestrebungen zeitigten auch den Erfolg, daß die Wiöner Kultusgemeinde Ihre Subvention für das Jahr 1930 auf S 2 000.— erhöhte. Eine Reihe von großen Aufgaben steht vor den Freunden des Arbeitenden Palästina im neuer Arbeitsjahr« Es ist ihnen Erfolg zu wünschen. Ankündigungen und Mitteilungen Histädrpth Iwrith. Q., Kitine Mohrengässe 3, In Anbetracht der Fülle von Arbeiten, die die Entwicklung der Histadruth und ihr hehr. Organ „Dewarenu^ mit sich' gebracht haben, sah sich der Ausschuß veranlaßt, die Demission unseres Obmannes Chawer Prof. F. Gelernter als. solchen enegegenzunehmen, um ihm die Möglichkeit' zu gewähren, der Ausgestaltung., des „Dawarenu“ sich voll und ganz widmen zu können. Ein Direktorium des „Dewatctiu* > bestehend aus Chawer Prof. F. Gelernter als Redakteur, Schlomoh Auerbach als Schriftführer und Abraham Selzer als Kassier, wird schon in den nächsten Tagen eine Aktion zugunsten der „Dewarenu“ Unternehmern Der Ausschuß setzte infolgedessen die Chawerim Isak Herzberg als Obmann, Moses Rosen als Schriftführer und A. Kretsduner als Kassier der Histadruth ein. In. Ferienmonaten wird der Ausschuß der Histadruth ein Programm für das nächste Arbeitsjahr; in allen Einzelheiten ausarbeiten. Den abtretenden Funktionären Chawer Prof. F. Gelernter als Obmann und Isaak Herzberg als Sdiriftführer, spr^dicn wir für ihre hingebungsvolle Arbeit den Dank der gsfetn Histadruth aus. *•* Sonntag uns % Ühi» Tijul. Treffpunkt ^Stadtbahnhaltestclie Schottenring. Misraclii-Zentrate, Wien, II. Praterstraße 11. Bei der am 29. Juni d. J. ■*. stettgefundenen außerordentlichen Generalversammlung ^urde der Frieden im Gesamt-Misrachi geschlossen und elhverhfchmlich folgende Herren in den Vorstand gewählt: Markus Abrahamowicz, Isak Austern, Hermann Bloch, Hirsch Birnbaum, Viktor Bauminger, Jopas Backenroth, Rabb. Sal. Friedmann, Adolf FrenVel, Selig Gitter, Kopel Glasberg, Leon Göttinger, Julius Gruber, Markus Gerstel, M. D. Groß, Peretz Gärtner, Rabb. Moses Heschel, Lipe Hoehnrann, Jakob Heliczer, Moses Jakob, Oslas Knall, Mendel Kohn, Baruch Löw, Meier Liebermann, Simon Lamm, Salom Lilienfeld, Samson Leejnann, Adolf Meiseis, Isak Neumann, Osias Perl, Dr. Josef Rosner, Moses Sobel, Samuel Sperling, Julius Schanirer, Rabb. Jakob Twersky, Wolf, Tuchmann, Efraim Tumini. — Am 7. Juli d. J. hat unter Vorsitz des Alterspräsidenten Osias Knoll die konstituierende Sitzung stattgefunden und wurden gewählt: Zum Präsidenten: Herr Baruch Löw, zum I. Vizepräsidenten; Herr Hermann Bloch, zum II. Vizepräsidenten: Herr Leon Göttinger; zum Kassier: Herr S. Gitter; zu Kontrolloren: die Herren Samuel Sperling und Dr. Josef Rosner; zum Schriftführer: Herr Isak Neumann. Der neugewählte Präsident dankte allen Mitgliedern für das ihm geschenkte Vertrauen und drückte die Hoffnung aus, nachdem alle Parteirlchtungen im Vorstand vertreten sind, daß nunmehr ein gedeihliches Zusammenarbeiten möglich sein werde. Schließlich wird auch hervorgehoben, daß der neugewählte Vorstand den Gesamt-Misrachi repräsentiert, mithin der vor kurzem ins Leben gerufene Misrachi-Landesverband zu bestehen aufgehört hat.

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