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Die Stimme · 1930-07-10 · Heft 134 (10.7.1930) · page 5

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Journal
Die Stimme
Volume
3 (1930)
Issue
Heft 134 (10.7.1930)
Date
1930-07-10
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Nf. W pw mm flfjy Die Lage des Antbanwerkes in Palästina Bericht der Paläetine-Exekutiv* der Jewleh Agency 01« F«18$tfn*.E**eutivt dar Jewjsh Af*ncy cibt nach* tfahend «inen Bericht ütw die laufend« ArpaR ihrer R«6sortn in den l«t*ten Monaten. Fortschritt In der K<*aso!Idterun*Mrb«|t, Oie Aufgabe dieses Jahres auf dein Gebiet« der Und* wjrtschaitlicnen i\o.on.t.a ion -.ar ■ ,ab,g cm- . n<- «olidienmg der Siedlungen der Jewish Agency ip der Jordanabant und im östlichen und mittleren Telle de« Emeit, wahrend die Koneolidierung der im Jahre \wl ney gegründeten Siedlungen im westlichen fmex im uäch$t#n Mr« durehaeführt werden tollte. Da« Ziel ist, durch lnv«r «ütjonan in den Siedlungen diese salfrsunporting su niachett und mgleicÄ durch Anschluß vqb Verträgen di« p* ajeliungen der Siedlungen cm der Kotonisatienainstanz, der Jewieb Agency, auf eine vertragsmäßige Grundlage?u stellen, im Sinne diese« Planes wurden In einer Rame von Siedlungen Bewässerungsanlagen geschaffen (?. fj. in Balföuria und der Kwuzab Schiller bei Reehoböth), in anderen durch Zukauf vpn Boden da« wirtschaftliche Gedeihen der Siedlung gesichert (?. B. in Kfar Jun, Kinereth, Merchavia, Kfar Jldur, und zum Teil im Nurlsgabtet), in anderen, wo der Zukauf vqn Boden unmöglich wer. durch Herabaataung der Zahl der Siedler den Zurückbleibenden die Führung einer rentablen Wirtschaft ermöglicht (?, B. Klar Hitlin). Durch eine Reihe von Chauaseebaut«« jm Emek und der Küstenebene und Anja#« von Telefonen wurde nicht nur die Sicherheit, sondern auch di« Verkehrs* und Absatzmöglichkeiten unter den Siedlungen verbessert, Neue KolonisatinasaFbejt, Neue Koloniaatiop liegt, wie oben ausgpführt, nicht im Rahmen de« diesjährigen Programms der Kolonisation?* Abteilung. Immerhin konnte eine neue Siedlung geschaffen werden: Beth Chanan, südlich von Rachoboth.- In Beer Tuwia wurden erfolgreiche Bohrungen nach Wasser unter* nomman und 2000 Dunam als Vorbereitung für die landr Wirtschaftliche Arbeit des nächsten fahres gepflügt. Ügber <iie Einzelheiten das Wiederaufbauplanes voh Beer Tuwia sind noch Verhandlungen mit den Siedlern im Gange* Ergebnisse der landwirtschaftlich«« Versuchsstation. Die landwirtschaftlich« Versuchsstation der Jewish Affency. deren Zenf'-^le '-aji Tel A',;v nr'-i, t?onhn"-n'h verteilt wird, Während in Gebata (westliches EmdO eine Filiale besteht, setzt ihre Arbeiten?u? wissenschaftlichen Erforschung der Bedingungen der palästinensischen Landwirtschaft und zur Einführung verbesserter Arbeitsmethoden in den Siedlungen fort. Vor einiger Zeit hat dip Station durch einen ihrer Beamten den Orangenbau in Qvnern unte,rsuchen lassen. Experimente mit bewässertem Kartoffelanbau auf den Versuchsfeldern der Station sind geglückt und werden deshalb im nächsten Jahre im größeren Uni» fange wiederholt werden,. Die Station sandte zum erstenmal iu jüdischen Siedlungen gezogenen flachs zur Unter* suchung nach London und wird, da die?« Untersuchung sehr gut ausgefallen ist,' im nächsten Jahre zum erstenmal Flachsexport ins Ausland organisieren. Märkte ffir Palnstfaa-Pfoduktiou. Der Absatz der Produkte unserer ßiedlungön ayf dem palästinensischen, vor allem dem palästinensisch-iildisdieh Markt, macht Fortschritte. Di« Absatzkopperativ« «Tenuva» hfit einen Bericht veröffentlicht, aus den} sieh ergibt, daß sowohl d«r Absatz von jMileh und jVtllchnrddnktßn wif VO|? CtemüM, Eiern, Geflügel und Obst in d«n let^tey Jahren an Umfang sehr sueenommen hat. Zunrßbidium der Frag« der Erschließung neuer ausländischer Absatzmärkte für die Produkte unserer Siedlungen ernannte die Exekutive ein besonderes Komitee, dessen Vorsitz der Direktor der Central Bank of Cooperatjve Institution«, Harr Viteles, ühai*- uomm^ h»b Die ErnUaussichten durch df« Faldmaijspfage verschlechtert. Di« Enit^upsichtgn wurden in diesem Jahr« *1* sehr gpt engesehen, und die Heuschrecken Haben in unseren Siedlungen nur sehr geringen ßehsden angerichtet, Leider haben §mh di« guten Aussichten nicht erfüllt und aig Säuger pjage, di« zunächst im westlichen und mittleren Emek aufr taucht« und jetzt auch das Nurj&spbiet ergriffen hat, bgr deutet einen sehr schweren Verlust für unsere Siedlungen Die Ehweflderunp *•!* den Augueterelgnfesgii. Seif: den Augustunruhen sind es, ßOQß Jüdisch« im* wandere nach Palästina gekommen, großenteils ChaJtjrim auf Zertifikaten der Jewish Anmuty. Es gelang ohne irgend» welch« Schwierigkeiten, dte Einwanderer z« beacb&ftlgen, in erst«? Linie in den Pflänzunggkoioniep. Frage der Einwanderung der yepiinuischep und der ms* sischen Juden, Zur Untersuchung der Bedingungen, unter denen di« Auswanderung yeminitischer Juden über Aden nach Ralf* Stina erfolgte, entsandt« die Exekutive die Herren Agr<?n$ky und ThabiR nach Aden, die uns über die Lage der Flucht*- finge jn Aden lind über die Möglichkeiten ihr<sr Ueberr füfirimg nach Palästina «inen Bericht und Vorschläge unter» breiteten. Die Exekutive ist ferner bemüht, auch die Be» dingungen der Einwanderung aus Rußland zu erleichtern. Sanitäre Lage. Zur Untersuchung der sanitären und Wohnverhältnisse in den großen Pflanzungskplcinien Samarias und Judäas, die eiiien großen Teil der ne« erwandernden Chaluzim aufjzunehmeh pflegen, entsandte die Exekutive eine spezielle Kommission, die sowohl Vorschläge über sanitäre Maßnahmen wis besonders zum Bau von Wohnungen gemacht hat. Ein Drittel des Jiscbuw setzt sieb aus Lohnempfängern zusammen. Teilweise in gemeinsamer Arbeit mit der allgemeinen jüdischen Arbeiterorganisation führte die Exekutive durch ihre statistische Abteilung im Monat März eine- Reihe wichtiger statistischer £ahjung«fl durch. £s wurden ai|c Lohnempfänger gezählt und es ergab sich, daß dies ungefähr 25.090 Personen sind, oder, bei Berücksichtigung ihr-r Familien, etwa 50.000 Personen oder beinahe ein Drittel des Jjschuw. tOCOO(XXX?OOeGOOOGOOOOOCOOOOQOG0QaOOOOOC Günstig« Arfei!tetef*u Die »tatfetfeehen Erhebungen heben erneut g«**fgb «faß die augenblicklich« Arbßitefii« ln Palästina ein« günstige ist wie gehl der jüdiiehen Arbeitslosen betragt höchsten« Ö00. Schlichtung de« Streite» gwteofceg Arbeitgebern und «pehmern. Mit Hilf« der Intervention der Exekutive gelang ee. dl« in Kfar Saba ausgebrochenen Streitigkeiten Iwiechen Arbeitgebern und Afoeitpehmern durch »inan bi? zum |. Jänner 1031 gültigen Vertrag zu beendigen, ln der iwiechenzeit werden Verhandlungen zum A%hiu8 eine« definitiven Vertrages geführt werden. Für di« Stärkung des Arbaltefriaden? im Land* ist ee von großer Bedeutung, daß di* aalt langem geführten Verhandlungen zwieehen den Pflanzern und den jüdischen Arbeitern wften Begründung pgritätlecher Arbeitebüro? in den letzten Wochen m einem boeitlven Ergebnis geführt haben, so daß in Magdjei und m Reanana Verträge zwischen den beiden Teilen abgeaehlossen und paritätische Arbeitsbüros errichtet wurden, nie Leitung des Arbeitsbüros ließt in den Händen je «Ines Vertreter? der beiden Beiten und eine? vpn beiden gemeinsam zu wählenden neutralen dritten Mitgliedes. Außerdem wird ein zentrales Arbeifsbüro als oberste Instanz ge* TfüHf dir Mm im Gsk „altes Rathaus“ (Catetlo? Leo Löwy) Großer« and kleine fClabjekaf« 1. Bez., Wipplingerstrafta 24 Tel. U 27-4-84, U?6-&74 OOOQOO<XXXXKXXX>OOCX>OOOQOOOOCOO(XK30D^C schaffe«, dem auch Vertreter der Exekutive und des Waad Leumi angehören. Erhöhung der Unterrfchtstätffkeitt 21.000 Schüler. Während jm Vorjahre j 9.500 Schnler in 227 Anstalten lernten, beträgt in diesem Jahr* di« 2ehl der Schüler in den Schulen der jewish Agency 21.009 und die £ahl der Anstalten beträgt 230. Dfe Schulen der Jewish Agency haben 13.200, die des Misrachj 9300 und die der jüdischen Arbeiterschaft 1500 Schüler. Neue Krankenhäuser* In den letzten Monaten wurden zwei jüdische Krankenhäuser eingev/eiht: das Zentrale Krankenhaus der Kupath Cholim im Emek und das Peter Sclnveitzer-Krankenhaus der Hädassa in Tjberias. Stimmen der Presse Nficht mUßig bloihuul Im Organe de? p^lRstinensisohen Arbiter» jsebalt, „Davar“ wir-* «Einen Augenblick gab es «inan Sturm von Protesten, — und schon herrscht Rühe. Einen Augenblick fühlte sich die englische Beamtenschaft ein bißchen unbehaglich, *-»* und schon hat sie wiederum ihre Ruhe- Genf verteilte kleine Denkzettel, Shiels glänzte durch alte und neue Definitionen, die Juden freuten sich ein bißchen, und schon ist alles im alten Geleise. Per Telegraph verkündete, daß Sjmpson sich London gegenüber schon in der Frage der katastrophalen Suspendierung der Zertifikate geäußert habe. Aber die Lage, wie sie geblieben ist, iäßf keinen Zweifel über den Inhalt von Simpsons Antwort Die zweite in Aussicht gestellte Verfügung, die Sicher infolge unserer «Erbringt §in* fabelhafte Auswahl gehicker, reizende* Modelle n Eidechse, Krpkpdji und Chevrdau in erstklassiger Qualität. Die soliden fixen Preise sind allgemein bekannt &dk*M$k-®&WWW, //-, ‘Gaborstraße 8a r«gung* über di« Angelegenheit der Aliiah ein wenig hmr ausgeschoberi wurde, ** unser« «Pfründe» fühlen sich b$- Jgidlgt»?i« hätten ein solches «Mißtrauen» von unserer §e!£e' nicht erwartet, ruhi irn PorMaujile der Beamteyr schüft und wird im gegebenen Moment, morgen, über» ojojrgen, veröffentiight wgrdrni. Und dj». jarysälsngr BeurmtQmhm bleibt sich tm; m?iaht di« Behlings um un» ^eren HnJg fester, versieht den §pnd«rkomml?§?r mit Ms- {nörandän und Informationen, ähniieh den Memoranden und Infbrmätionen» mit denen?ie die BhaWpKommi?s|on vergalt und verborgt«. Und tnitt^u in worfan der ^Bewunderung», die b^ den Besuchen des Sonderkommissare hing.eworfen werden, bereitet §icjt sicher «in zweiter Report vor, der die Tat der ßhaw-Kommigsion?u ergänzen bestimmt Ist. Und wir *v wir sind schon müde der Proteste, haben keine Kraft mph* im Kampfe. Manche vb«i «ns fanden auch dji paar Proteste, die von selbst h§rvorbr&sHen, schon umnotig. Wir find »tdlz SUf unser Bewußtsein, daß wir Mänfjgr des Aufbsus sind und durch die Wahrheit de? Aufbau? siegen werden. Die Schärf* ,de§ Schwertes berührt schon unsere Schulter und manche von uns haben einen?p stumpfe« Hals, daß sie sie nicht spüre«?,g§ gibt jn unseren Reihen gefühlvolle Menschen, die mp» ganz naiv rureden, das $chwe.rt nicht jsu beachten und?« tun, ajs wenn & nicht vorhanden wäre, ander» wieder zerstreuen sieh mit Soldatenspiel und Hejdenverfcleiduhg.» Fplitipiclic Offbrisive Dpi* „n % y § r w @ meint in einem Artikel „ppjitigßb© ün 4em mit sollte, wenn die Proteste auch den maximalsten Erfolg grgiejen würden, wird dUS bestenfalls gijie Rettung des gestrigen Status quo sein- Aber eine Offensive hat zum Ziele, ein besseres Morgen?u schaffen, n^ue, bessere Positionen zu erobern. Der unterschied ist klar . . .» Ganz richtig: Man will eine Gefahr abwenden, eine Maßnahme zunichte machen. Stimmt — das ist nicht politische Offensive, sondern Defensive. Die Tatsache, daß wir in die Defensive gedrängt worden?|iid, läßt sich eben nicht we^'-uimen F-s ist ab«*" wichhr* daß -vir diese .-»'-fol*-' - reich durchführen. Es ist sehr wichtig, daß wir uns in ihr stark und einig zeigen. Auf der Grundlage dieser Stärke und dieser Einheit werden wir dann zur Aufstellung neuer Forderungen, zu einem Angriff übergehen können. Vorläufig ist wie der «Nayer Weg» richtig meint, der Zorn des Volkes entbrannt und die Enttäuschung groß. Djese Enttäuschung findet ihren Ausdruck in der Protestbewegung. Und daß die Protestbewegung nicht ganz erfolglos ist, beweisen schon gewisse politisch« Symptome. Natürlich sind sie unbefriedigend und o§ wird unsere Sache §ein, im gegebenen Zeitpunkte die wachgawpr.deu.en Energien des jüdischen Volkes auszunUtzen und sie als treibende Kraft bei dem Kampfe um Verwirklichung unserer gerechten Pajästinafoipderungeu zu verwenden. Der 55iom$imiö im fiaiiij!# JDIq nJfJ'd!setie ij» £eitppjitjßiejl wjj’d; \ßt das, eine pplidgcha Offensive? Das i$t vor aljem eine systematische, durchdachte ginbeMfche Aktion, die nach einem bestimmten Piad organisiert und durchg.e* führt wird und von einem Zentrum geleitet wird. Es ist für jeden klar, daß das, was jetzt vergeht (die Protestwelle) nichts Gemeinsames mit einer derartigen Aktion hat. Das ist ejn typischer Ausdruck des Volkszörpes und der Volksenttäuscnijng, die spontan entstanden ist und durch äußere Umstände hervorgerufeu wurde , . . Das ist ein Partisaneukampf, aber keine organisierte «ationaLpolitische Of* fensive, wed die ganze Aktion einen negativen und nicht einen positiven Charakter trägt und eine politische Offensive ganz konkrete positive Folgerungen enthält. Sie will gewisse Positionen ‘erobern und bestimmte schöpferische Möglichkeiten realisieren, Das, was jetzt vprgeht, ist eine Reaktion auf eirje Maßnahme. Man kämpft nicht für bestimmte Prinzipien und Forderungen, sondern gegen einen Ukas, Man ist bestrebt, flieht Positives zu erringen, sondern eine Gefahr abzuwenden, eine Maßnahme zunichte zu machen und den früheren Zustand wiederherzustellen. Und selbst für den Fall, daß dieser Feldzug auch hundertprozentig gelingen #Di$ Beschlüsse der P©litj.»sJ*s» Kommissim’ dar Jawish Agency zeigen deutlich die Mache Bedeutung dss jetzigen Moments innerhalb <Jer zionistischen Entwicklung, gum ersten Mal? wird ’jn dem Beschluß einer ‘Körpersenaft der jewish Agency offen ausgesprochen, daß da? Vertrauen des lüdischgii Volkes 3?ur Mand&macht ^rseh'fittgrt ist, - Die fortgesetzten Enttäuschungen dureh Nichteinhaltung von Zusagen, dig äf» jewjsh'Agency aus 4«» irkJäfungen britischer Btaatsminfigr abzuiaifen b§reehtjgt war, die von der jüdischen Welt als Bedrohung der Nationalen Heimstätte empfundenen Abnahmen, haben die Veftriuenskrise horbeigeführt, deren sich England wohj bewußt ist, wie aus den beschwichtigenden Reden des Ministers SDr, Shi'äla in Genf hervbrgeht. Der Zionismus steht ajsp heute im Kampf für §§in§ 3lüa, und es ist notwendig, die gesamten Kräfte de§ jüdischen Volkes und der zionistischen Bewegung zusammen zufassen, um diesen Kampf erfolgreich durmizufjihren, Die Frage 4er jüdiseh-Nationalen Heimstätte ist in ihrem vollen Umfang aufgerollt. Und d.a? jüdische Volk hat heute d§6 Gefühl, daß es sich nur auf Sich selbst verlasse' kann.» De* Alltag in Palästina 1980 pr. Wolfgang Weisl veröffentlicht nach längere! P^tiso wieder eineri P.alästinarPerjcM, 4ün 4ie «;Neu? Freie Presse» an leitender §t§Ho .ihrpr Sonntagsbeilage veröffentlicht. In dem Artikel heißt es unter anderem, bezüglich auf die Wirtschaftslage ln Palästina: «Trotz Unruhen und politischer Kämpfe, trotz des lauten Boykotts von Arabern gegen Juden und des leisen Boykotts von Juden gegen Araber z.ejgt Palästina die beneidenswerten Zeichen eines blühenden Landes; bedeutende Ueberschüsse der Einnahmen der Regierung über dje Ausgaben, wachsender Import und wachsender Export, .stets steigende Bautätigkeit und — keine Arbeitslosigkeit. Die erstaunlich gute ökonomische Lage dieses kleinen Landes zwischen Jordan und Meer ist für mich, der jph noch die Klagen deutscher, tschechischer, österreichischer und ägyptischer Wirtschaftsführer in den Ohren habe, das Ueberraschendste. Die Weltwirtschaftskrise, die sich ypn New auch aus verschiedenen Ursachen. Nur in Palästina spürt man kaum etwas davon: kaum daß die Auswirkungen der diversen Börsenkrachs sich im schlechten Touristenverkehr dieses Jahres oder in den schlechteren Preisen auf dem englischen Orangenmarkt fühlbar machten.» P 3999999

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