Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 3 (1930)
- Issue
- Heft 131 (19.6.1930)
- Date
- 1930-06-19
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
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sm 6 DIE STIMME Nr. 13t Kleine Nachrichten ausPalästina f AAAAAAAAAAAAAAAAAAA Zwei jüdische Wächter der Kolonie «Achusath Sir Herbert Samuel» wurden zu je acht Monaten Gefängnis oder je 40 Pfund verurteilt, weil sie, kurz nach den Augustunruhen, auf arabische Eindringlinge geschossen haben. Die ägyptische Zeitung «Mokhatam» meldet aus Haifa, daß die drei nicht begnadigten Araber am 17. Juni hingerichtet werden sollen. Die Rückkehr der ara.'.sehen Delegation aus London, der mit einiger Besorgnis entgegengesehen wurde, verlief vollständig ruhig. Das Oberste Gericht hat die Petition von arabischen Pächtern des Wadi Hawarith-Distriktes auf Annullierung der Regierungsverordnung, nach der sie ihre Böden verlassen haben, 2urückgewiesen. Infolge des Auszuges der jüdischen Bevölkerung ist die Stadt Hebron an den Rand des Ruins geraten. Es setzt auch schon eine Abwanderung von Arabern aus Hebron ein. Die P. L. D. C. hat in Jerusalem einen Komplex von zirka 250.000 Quadratellen neu erworben. Diese Fläche wird den Namen «Rechawia B» führen. König Carol II. und die Juden Köllig Carol II. verspricht der Judenheit Rumäniens Schutz gegen antisemitische Gewalttaten König Carol empfing am 11. Juni abends im Palais auf der Calea Victoriei die Vertreter der ausländischen Presse, unter ihnen den Vertreter der Jüdischen Telegraphen-Agentur, und gab ihnen Erklärungen über seine Politik als konstitutioneller König. Zum Schluß richteten verschiedene Pressevertreter Fragen an den König, die er einzeln beantwortete. Der Vertreter der Jüdischen Telegraphen-Agentur richtete an den König das Ersuchen, der amerikanischen Judenheit und der Judenheit der übrigen Welt die Versicherung zu geben, daß die Juden in Rumänien unter seiner Herrschaft gegen antisemitische Hetze und Gewalt geschlitzt sein und wie ln den westlichen Ländern volle Gleichberechtigung gleich den übrigen Bürgern genießen werden. Der König erwiderte: Ich bedaure, daß diese Frage überhaupt noch besteht. Das rumänische Volk ist von Natur tolerant. Leider existiert eine kleine antisemitische Partei, die aber von der Regierung in keiner Weise unterstützt wird. Ich betrachte die Minderheiten als Rumänen, als treue Söhne des Landes, Angehörige des gemeinsamen Vaterlandes. Eine Darlegung Dr. Mayer Ebnere Senator Dr. Mayer Ebner, der bekanntlich In der Nationalversammlung die Deklaration des jüdischen Parlamentsklubs für König Carol und die Dynastie verlesen hat, veröffentlicht in der von ihm herausgegebenen „OstjücTscben Zeitung“ einen Leitartikel mit der Ueberschrift „Der König. Ein Ereignis, gesehen von einem Juden.“ Er glaubt, daß die Propheten nicht Recht behalten werden und fragt: Was haben wir Juden von ihm zu erwarten? Daß die cuzisti sehen Studenten ihm zu jubeln, beweist nichts gegen ihn. Es ist die allgemeine Stimmung. In der Nationalversammlung huldigte dem neuen König Prof. A. G. Cuza und nach ihm sprach ich als jüdischer Vertreter. Prinz Carol war viele Jahre im westlichen Ausland. Er hat sicherlich gesehen, was die Juden draußen in der Welt für ihre Vaterländer bedeuten. Er weiß auch sicherlich, daß die Behandlung der Juden ein Barometer ist für das Urteil des Auslandes. Die Juden Rumäniens haben warme, offene Herzen für ihn. Er kann diese Herzen ganz für sich erobern. Dann wird er stärker sein als er es ahnt und seine Stärke wird ein Segen sein für das Land. Gebe Gott ihm die Weisheit, daß er diese Wahrheit erkenne! Diesen Aeußerungen ist zu entnehmen, daß die Juden Rumäniens mit Bezug auf König Carol nicht ganz frei von Besorgnis sind. Aegyptische Arbeiter wandern ein Jerusalem. Der Jüdischen Telegrapheny.gentur wurde vor einiger Zeit aus autoritativer Quelle mitgeteilt, daß fortwährend kleinere Gruppen von Aegypten als Packer, Transportarbeiter und für ähnliche Arbeiten in Palästina einwandern. Als Sicherheit dafür, daß sie innerhalb einer gewissen Zeit nach Aegypten zurückkehren, hinterlegt jeder Arbeiter fünf Pfund; zu einem großen Teil lassen die eingewanderten Aegypter die Garantiesumme verfallen und bleiben in Palästina. Außerdem werden ägyptische Arbeiter fortwährend durch den Wüstenweg nach Palästina eingeschmuggelt. Auf eine Anfrage von Captain Cazalet im englischen Unterhaus hat Dr. Drummond Shiels vor einiger Zeit erklärt, er habe keine Information über die Einwanderung ägyptischer Arbeiter. In Palästina aber ist die Tatsache der Einwanderung von Aegyptern allgemein bekannt. 200 in den Hotels beschäftigte jüdische Arbeiter haben eine Versammlung abgehalten und eine scharfe Protestresolution gegen Einwanderung ägyptischer Arbeiter bei gleichzeitiger S*rre der Einwanderung für jüdische Arbeiter ge taßt. Die Woäke Kowno. Der hervorragende Führer der Orthodoxie, Rabbiner Ifak Silipan, ift geworben. Riga. Auf der fiebenten Konferenz des Verbandej der jüdifchen Kooperativen in Lettland wurde mitgeteilt, daß die Foundation befdiloften hat, den lettländifchen jüdifdien Kooperativen einen neuen Kredit in der Höhe von 20.000 Dollar einzuräumen. Budapeä. Die Nachricht über eine Auszeichnung de« jüdifchen Gaswirts Fröhlich durch Hindcnburg beruht auf einer Myftifikation. New York. Der Oberrichter Hugo Pam aus Chicago, der mehrere Jahre lang Mitglied der Ziöniftifdien Organifation war, ift plötzlich geftorben. — Der bekannte Anwalt Jofiah Cohen, der zeitlebens in verfchicdenen jüdifdien Organifationcn tätig war, ift im Alter von 90 Jahren geftorben. München. Am 8. und 9. Juni wurde hier die 8. ordentliche Dclcgiertentagung des Verbandes der jüdifdien Jugendvereine Deutfdilands abgchaltcn. Das Motto der Tagung lautete: „Jugend hilft der Jugend.“ Dresden. In der Jüdifdien Gemeinde Dresden kam es zu einer Krifc, derzufolge die Gcmcinderäte der Volkspartei ihre Mandate niederlegten. Warfdiau. Der „Bund“ (allgemeiner jüdifcher Arbeiterbund) befchloß auf feinem, in Lodz abgchaltcnen außerordentlichen Parteitag, der fozialiftifchen Arbeiter-Internationale beizutreten. Buenos Aires. Im Jahre 1929 find nach Argentinien J986 Juden eingewandert. Stockholm. Anläßlich des Namenstages des Königs wurde der Oberrabbiner von Stockholm, Dr. Markus Ehrenpreis, zum Ritter des Nordfiernordens ernannt. Berlin. Vom 8. bis 12. Juni tagte hier der erweiterte Vorftand der Zentralverwaltung des Verbandes „Ort“, um den Bericht des foeben aus Amerika zurückgekchrten Vorfitzcndcn der Zentralverwaltung, Dr. Leo Bramfon, entgegenzunehmen. — Der deutfehe Landesverband „Ofe“ veranfialtcte eine Verfammlung der Berliner jüdifdien Acrztcfchaft, in der über die gefundheitliche Not unter den Juden Oftcuropas gefprochen wurde. — Am 20. Juni begeht Frau Geheimrat Martha Cohen, die Witwe nach dem jüdifdien Philofophen Hermann Cohen, ihren 70. Geburtstag. — Deutfdiland trauert jetzt um einen feiner größten Gelehrten, den im Alter von 79 Jahren verdorbenen Profcfior von Harnack. Er war ein großer Gegner der jüdifdien Religion. Paris. „Chema Ifrael“, eine Organifation, die der rcligiöfen Erziehung gewidmet ift, hat hier einen Kongrcft abgehalten, der im wefentlidien von der Sabbathfragc beherfdit gewefen ift. — Der in diefen Tagen in Beziers abgehaltene Kongreß der franzöfifdicn Friedensfreunde hat eine Rcfolution, in der der Anwfemitismus verurteilt wird, angenommen. London. Hier wurde eine Schomrei-Schabbos-Gruppc gegründet. Kifchinew. Dem Tätigkeitsbericht der Gefellfchaft „Ofe" in Kifdiinew ift zu entnehmen, daß die Fürforge von „Ofe“ faft alle neugeborenen jüdifdien Kinder betrifft. Der Antisemitismus in Deutschland «Niederschlagen, erledigen, erschießen!» Unter der Ueberschrift «Wanderung durch Fricks Reich. Pogromstimmung in Thüringen» bringt das «8-Uhr- Abendblatt» eine Schilderung seines nach Thüringen entsandten Sonderberichterstatters, in der es heißt: Die Agitatoren des Hakenkreuzes haben in Thüringen eine Drathensaat ausgestreut, die fürchterliche Ernte zu tragen droht. Man braucht nur Unterhaltungen zu belauschen, um immer wieder die Worte zu hören: «Niederschlagen, erledigen, erschießen». Es entsteht in den Köpfen die Auffassung, daß eine Gruppe von Mitbürgern für alles verantwortlich zu machen sei; so entsteht jene dumpfe Feindschaft, die notgedrungen einmal zur Explosion führen muß. Dabei gibt es für Thüringen überhaupt kein «jüdisches Problem». Die Juden machen etwa 0.2 Prozent der Bevölkerung aus. Man muß in Thüringen auf die Dörfer gehen, um in voller Schärfe zu erkennen, wie weit die Pogromstimmung schon vorgeschritten ist. Meist sind es die Lehrer, die hier die Leitung übernommen haben, die die erste nationalsozialistische «Zelle» gebildet haben, die sich dann wie ein böses Geschwür weiterverbreitet. Die Führer des Zentralvereins beim Reichsinnenniinister Dr. Wirth Der Reichsminister des Innern Dr. Wirth empfing am Freitag, den 13. Juni, die Führer der größten Organisation der deutschen Judenheit, des Zentralvereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens, Justizrat Dr. Brodnitz und Rechtsanwalt Dr. Weil, sowie den Syndikus Dr. Reichmann, die hiebei Gelegenheit nahmen, die Beschwerden der deutschen Juden über die Vorgänge in Thüringen ausführlich vorzutragen. Die thüringische Regierung billigt die Frickschen Gebete Vom thüringischen Staatsministerium ist das in dem Streit um die sogenannten «Freiheitsgebete» des Kultusministers Dr. Frick an den vom Reichsinnenminister Doktor Wirth angerufenen Staatsgerichtshof für das Deutsche Reich gerichtete Schreiben bekanntgegeben worden. Die Ausführungen bedeuten eine Identifizierung der gesamten Landesregierung mit der Frickschen Verordnung. Die Bestattung von Rabbi Perlmutter Warschau. (J. T. A.) Unter Teilnahme von vielen tausenden Warschauer Juden wurde der jm 96. Lebensjahr verstorbene älteste Warschauer Rabbiner Zwi Abraham Perlmutter zu Grabe getragen. Offizielle Vertreter des Innenimnistcriums, des Außen- und des Bildungsministeriums sowie der Militärrabbiner Dr. Joseph Mises als Vertreter des Kriegsministeriums nahmen an der Bestattung teil. Aus Rußland ij.000 jüdifdic Studenten in den ukrainifdhen Hochfdiulem» Die offizielle Scatiftik teilt mit, daß an den ukrainischer Hodifchulen und tcchnifchcn Anftalten gegenwärtij 14.453 Juden, das find 2j Prozent der allgemeinen Studenten zahl, ftudieren. Erhöhung der Zahl der jüdifdien Kommuniften. Der 16. Konferenz der kommuniftifdien Partei Rußland die am ij. Juni in Moskau beginnt, wird ein Bericht vorliegc au* dem hervorgeht, daß die Zahl der jüdifdien Kommuniftr in der Sowjetunion in den letzten zwei Jahren um etwa jo Prozent geftiegen ift. Wiederaufnahme von deklamierten Juden in die Produktiontgenoffenfehaiten. Der Verband der Hcimarbeiter-GcnolTenfchaften in der gefamten Sowjetunion, der als eine halboffizicllc Inftitution angefchen wird, befchlof:\ alle „Lifchcnzcs“ (Wahlrcditsiofc), die als ehemalige Händler aus den Produktions-GcnofTcnfchaften ausgcchloffen, bezw. in folchc nicht aufgenommen wurden, in den Verband aufzunchmcn. Alle dem Verbände angcfdiloffenen GcnofTenfchaften wurden angewiefen, DcklalTicrtc als Mitglieder aufzunchmen. Ein Jude Verkchrsminiftcr der Sowjetunion. Der jüdifchc Kommunift Moifci Rucliimowitfdi, der Sohn eines Schmiedes, wurde 2um VolkskomtnilTär für das Verkehrs¬ und Eifcnbahnwcfcn der Sowjetunion gewählt. Er ill neben dem Landwiirtfchaftskommiftär Jakowlcw der zweite Jude im Kabinett der Sowjetunion und ift 41 Jahre alt. Tagung der Sephardischen Welt-Konföderation ln Belgrad — Sephardisches Judentum und £wislj Agency Belgrad. (J. T. A.) Auf Einladung der sqhardischcn Organisation in Belgrad fand vor kurzem hör die II. Tagung der sephardischen Weltkonföderation (Blkankonferenz) statt, der außer den sephardischen Fiirem Jugoslawiens Delegationen aus Rumänien, Bulgarien, Griechenland, Italien, Frankreich, Aegypten und dem Crient beiwohnten. Zu Präsidenten wurden Lazar Avramovitscli (Besgrad]f und Picciotto (Aegypten), zu Vizeprisidnten Pincas, David Florentin und A. M. Altarac, zum Ehienstkretär Dr. ßraco Poljokan gewählt. Nach Verlesing von Begrüßungen seitens der zionistischen Exekutiie Palästinas, des Keren Hajessod, der »Union Espagnde» aus Wien und zahlreicher auswäriger sephardischer Ogartisationen wurden die folgenden Referate erstattet: M.D. Picciotto: «Die Lage der Sephardirn in Palästina»; Großrabbiner von Jugoslawien Dr. lsaac Alcnlay: «Die mierielle, soziale und kulturelle Lage der Sephardirn»; David 'yjade: «Die Arbeit der Sephardirn in Vergangenheit, Gegenwrt und Zukunft»; Frau Mosa Soka Josif: «Zionismus undlewish Agency»; Frau Jelena de Majo: «Die sephardische 'rau»; Benjamin Pinto: «Die sephardische Jugend»; Dr. lafael Margulis: «Ueber Maßnahmen zur Stärkung der ^genseitigen Beziehungen zwischen den Balkan-Sephardin und den Sephardirn aus anderen Ländern». Das Refera des Großrabbiners Dr. Alcalay zeichnete sich durch einefiefe Kenntnis der Lage der verschiedenen Gemeinschaften der Sephardirn aus und fand viel Beifall. Picciottos Aufüh- 1 urigen über eine angebliche Zurücksetzung des sejiardischen Elementes innerhalb des Palästinawerkes erraten Widerspruch. Mehrere Redner führten daraufhin oter großem Beifall der Konferenz aus: Sephardirn und Asckenasim sind ein Körper und eine Seele, Teile einer einten jüdischen Nation. Es besteht aber die dringende Notendigkeit, die sephardischen Massen für allgemein jüdche Ziele zu erziehen. Separatistische Tendenzen sind zu erurteilen, Konflikte mit den Aschkenasim und der Zhistischcn Exekutive müssen vermieden werden. Der griechische Delegierte David Piorentin braite eine scharfe Protestresolution gegen die Suspendierung er Einwanderung nach Palästina ein, in der diese Maßnahe als eine Verletzung der Balfour-Deklaration durch Gßbritannien bezeichnet wird. Als einige Delegierte glaiten, die Verantwortung für diese scharfe Resolution nkt übernehmen zu können, erhob sich der Großrabbiner m Jugoslawien Dr. lsaac Alkalay und trat in eindrucksvoll» Ausführungen für die Annahem der Resolution ein. Diaufhin wurde diese unter starkem Beifall einhellig z« Beschluß erhoben. Unter begeistertem Absingen cc Hatikwah ging die Konferenz auseinander. ABONNIEREN SIE DIE „PRESSE-REVUE” HERAUSGEGEBEN VOM ZENTRALBÜRO DER ZIONISTISCHEN ORGANISATION Die „PRESSE-REVUE“ bringt Woche für Woche eine Zusammenfassung wichtiger Aeußerungen der zionistischen Prosse unter besonderer Berücksichtigung der hebräischen Zeitungen Palästinas. Jede Nummer enthält: 1. Eine Uebersioht Uber die hebräisch* palästinensische Presse und ihre .Stellungnahme zu den Problemen des Aufbaus und der Politik. 2. Eine Revue der allgemein zionistischen Presse der Diaspora. 8. Anszüge aus der arabischen Presse, die die Stellungnahme der palästinensischen sowie syrischen und ägyptischen Araber zur zionistischen Bewegung und Arbeit beleuchten. Im Hinblick auf die jUnguten Ereignis«) in ralüstijm ist diesem Teil der lievao ein erweiterter Kn um gewehrt worden. Jeder Zionist, der mit der Gedunkonwult und den Leistungen d)r rionistischon Bewegung In engem Kontukt tu bleiben wtinscfit. miß die „l'UEHSE-KEVUE“ ubounieron. Du« Abonnement für die „l'KEKSE-KEVUE“ kostot 10 eii'-l. Sliilliig pro Jahr. Es wird gebeten, dun Abonnomoutsbetrag der i.e.slelhtg bui/ulegeu, ZENTRALBÜRO DER ZIONISTISCHEN CIGAN- SAT10N — VERLAG DER „PR ESSE-R E VUI“’ 77, GKBAT KUSSEU, STJtEKT, 1,UN HON, W. t . 1