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Die Stimme · 1930-06-12 · Heft 130 (12.6.1930) · page 7

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Journal
Die Stimme
Volume
3 (1930)
Issue
Heft 130 (12.6.1930)
Date
1930-06-12
Page
– (sequence 7)
Language
German
Belongs to
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Nr. 180 fit«? MtUUR l/Ii!) SFillnnlb me 7 ZlOnfctlSdltS LOCI ID WICD Verlautbarung des Zionistischen Landeskomitees für Oesterreich Oer ordentliche Delegiertentag findet am 14. und 15. Juni im Festsaale des Niederösterreichischen Gewerbevereines statt. Beginn: 14. Juni, halb 9 Uhr abends. Tagesordnung: 1. Eröffnung. — Wahl der Bureaus. Bericht des Landeskomitees. 5. Referat über die Lage im Zionismus. 4. Referat über Aliiah und Hachscharah. 5. Wahl der Kommissionen. ß. Debatte. 7. Beschlußfassung über den Antrag des Landeskomitces auf Einberufung eines außerordentlichen Delcgiertentagcs, mit der Tagesordnung: Landespolitik. 8. Neuwahl dos Landeskomitees und der sonstigen Parteifunktionäre. Die Delegiertenkarten und Gastkarten sind ab II. d.M. im Zionistischen Bureau. I., Kärntnerstraße 28, erhältlich. Für erstere ist eine Gebühr von S 2.— zu entrichten. Gastkarten für alle Sitzungen S 3.— (Jugendliche S 1.50), für einzelne Sitzungen S 1.—. Die Arbeit des Keren Kajemeth Dir. Salo Hauptmann-Hain: Auf den „Hauptmann-Hain“ sind neuerlich S 2338.32 eingegangen. JettyMamber- Garten: Auf diesen Garten sind zuletzt 8 73.50 eingegangen. Ring des Keren Kajemeth. Dr. David Rothblum spendet S 10.— und ruft auf: Dr. Michael Steinberg, Dr. Marek Scherlag, Dr. Wilhelm Jakob, Dr. Siegfried Kantor. Ing. Emil Krasny, Dr. Alfred Lanzer Dr. Norbert Immerdauer, Doz. Dr. Rotiert Wilhelm, Dr. Heinrich Kiwe. JP r.‘ a u l B e r g e r spendet S 10.— und ruft auf; Dr. Suchestow. Dr. Jellinek, Dr. Walter Werner, Ing. Gustav Lccferer, Dr. Seif, Dr. Max Rosenzweig, Dr. Mor. Tischler. Dr. Leopold Soferspendet S 5.— und ruft zu Spenden auf; Moritz Marienberg, Dr. Wilhelm Rosenfeld, Dr. Rudolf Berl, Dr. Max Berliner, Doz. Dr. Albert Blau, Dir. Oskar Botasch, Doz. Dr. ßrllnauer, Dr. Jakob Bugsbaum, Doz. Dr. Felix Deutsch, Komm.-Rat Karl Könlgsteln, Dr. Sal. Ticho. Jul. Toch. Vereinigung der zion. dem okr. Jugend spendet S. 4.— und ruft auf; V. Z. M. Sektion IL Brlth Trumpeldor, Erez Israel, Blau-Weiß, Verband demokr. Zionisten, Makkabi-Hazair, Gdud Zirlm. EfraimLenzspendet S 3.— und ruft zu Spenden auf: J. M. Jägerndorf, Juda Löw, Leon Wechsler, Dr. David Porille, Meier Lauterbach, Ch. Ederer, Samuel Zlmmermann, Max Ernst. Frau Frieda HaberspendetS 2.— und ruft zu Spenden auf: Ottilie OrÖbel, Frieda Nemon, Sophie Gelber, Ottilie Wasser, Leon Schräge, Phillppinc Brenner, Fanny Bloch, Rosa Juran, Frau Bez.-Rat Rappaport, Fanny Silberherz. Norbert Hochstimm spendet S 2.— und ruft auf: Israel Bauer, Max Diamant, Dr. Willi Knie, Max Ktile, Dr. Eduard Blody, Ing. Josef Fischmann, Dr. Josef Poliatscliek, Leopold Basch, Richard Basch, Oskar Schick. Frau Bronia Rokeach Bpendet S 2.— und ruft auf: Frau Blam, Frau Philippine Brenner, Frau Eisenberg, Kalman Friedmann, Frau Minna Göttinger, Frau Hochmann, Baruch Taube, Frau Chaja Zuiu. Simon Picker spendet S 2.— und ruft auf: Israel Bauer, Dr. Horowitz, Salomon Paßweg, Frau Rosalie Leser. Moses I r o ni spendet S 2.— und ruft auf: Komm.-Rat Max Markus, Dr. Leo Landau, Isidor Wortsmann, Adolf Luft, David Horowitz, Salomon öittelmann, Josef Mcrmelstein. Jakob Zehner spendet S 2.—* und ruft auf: Dr. Ciottiieb Stern, Perchtoldsdorf, Hanny Löwy, Fritz Rath, Ignatz Schapirn, die Nationalfonds-Kommissüre d66 «Zlfenu». Eisig Blei spendet S 2,— und ruft auf, Dr. E. Nelken, Dr. B. Nelken, Leopold Dichter, Moritz Rindenau, Israel Katz. Frau Sabine Pößweg spendet S 2.— und ruft zu Spenden auf: Sofie Walltuch, Josefine Modlinger, Rosalie Leser, Lotte Lehr, Erna Frankel. Else BeCk spendet $ 2.— und ruft zu Spenden auf: Spitalsdirektor Dr. Raschkes, Spitalsverwalter Hugo \Ve>iß, Dr. Jonas Reich, Dr. Isidor Klaber, Anny Hecht, Uli Lebensohn, Dr. Heinrich UeberaU, Frau Dr. Rappaport, Amtsleiter Julius Rosenfeld, Olga Feinberg. Dr. Zwi Wiesolberg spendet S 2.— und ruft zu Spenden auf: Dr. Saul Scnäfler, Max Kreppei, Jecheskel Rathaus, Adolf Wallach, Dr. Markus Bokser. Fritz Müller spendet S 2.— und ruft Zu Spenden auf: Dr. Adolf Götzl, Otto Faltitschek, Herma Weinstein, Lotte Herrmann, Irma Blaustein. Mädchengruppe «Dworah» antwortet mit S 3.*— und fordert folgende Organisationen zu Spenden auf; Wizo, Jüdische Volksbibliothek «Zion», Histadruth Iwrith, Mädchenvereinigung «Mirjam», Verband der zionistischen Hochschülerinnen, Jugend verein Erez Israel. Die Sorge der so viel geplagten GfOßstadtniertSChen ist derzeit Weekend und Wetter. Viele Dinge siritl ztl besorgen, um den Weekend angenehm verbringen zu können. Unerläßlich ist eine gute Sprechmaschine, welche mäft nur in einem guten Spezialgeschäft beziehen soll. Auf Seite 2 bringen wir ein Inserat des berühmten Musikhauses Excelslor, Wien, L, Adlergasse 5 (bitte genau auf die Hausnummer zu achten), aus welchem zu ersehen ist, daß diese rührige Firma dieses Jahr ein unerhört praktisches, sehr preiswertes Modell der englischen Columbia-Weltmarke herauibrirtgt. Der Ankauf wird unseren werten Lesern dürch äußerst bequeme Teilzahlungen erleichtert. Alle modernen Plattenschlager sowie jüdische und hebräische Neuaufnahmen in Wirklich größtem Ausmaß lagernd. Ferner Radio- und Rundfunkgeräte. Moses Hammer — fünftmdeiebzig! Alle diejenigen unter uns, die die ersten Phasen des Wiener Zionismus miterlebt haben, haben in Erinnerung den alten, jedoch lange nicht ältlich gewordenen Moses Hammer als einen der liebsten, der prachtvollsten Arbeiter in unserer Bewegung. Die paar Nichtakademiker, das Dutzend Maskillm aus jenen Zeiten — wie wohltuend ergänzend, wie wegweisend waren sie unter den vorwiegend aus einer Wegverirrung Zurückgekommenen. Sie leben noch 211m Teil unter uns und gelten in der Bewegung nicht weniger als je vorher. Moses Hammer, der aus Tarnopol In einem Jungen Mannesalter herüberkam, repräsentierte bei uns eine Generation hindurch die Verkörperung einer wahren Tarnopoler Moral, welche die Verleumdung derjenigen Lügen strafte, die Sie mit einem üblen Beigeschmack aussprechen. Als Maskil, als Jude und Mensch, als redlicher Kaufmann, als Mann mit einer geradezu unbeschreiblichen Bescheidenheit, ist Hammer einer der Beliebtesten. Seine fünfundsiebzig Jahre erreichen ihn bei voller Frische. Es Ist nicht das erstemal, daß eines Jubiläums Hammers Erwähnung getan wird. Mögen ihm noch viele Jahre der Wirkung und der Gesundheit beschert sein. s. p. Protcstvcrsammlung der Misrachi-Zentrale Wien Die Misrachi-Zentrale in Wien veranstaltete am 8. d. M. Im eigenen Heim eine Protestversammlung wegen der durch die englische Regierung erfolgten Sperre der Aliah, welche von Gesinnungsgenossen und Freunden zahlreich besucht war. Herr Präsident Löw eröffnete die Versammlung und warf einen Rückblick auf den Werdegang der zionistischen Bewegung. Dann sprachen die Herren Dr. M. Rosenberg, M.‘ D. Groß, Gerstl und namens der Jugend Kitaigorodzky und Teltelbaum. Sämtliche Redner betonten das krasse Unrecht, weiches England an dem jüdischen Volke begangen hat und noch weiter äu begehen sich anschickt. Alle Ausführungen gipfelten ln dem Ausdrucke des größten Mißtrauens gegen die Mandätarmacht und forderten von der „Zion“ Donnerstag, 19. Juni 1930, findet im Casino Zögernitz, XIX., Döblinger Hauptstraße 76, ein statt. Bei schlechter Witterung im Strauß-Saale des Casinos. Beginn 5 Uhr nachm Ende 12 Uhr nachts. Tanz, Tombola, Juxpost, Ballonschlacht und sonstige' Belustigungen. Karten erhältlich: Volksbibliothek «Zion», II., Kleine MohrengäSSe 3; Zionistisches Landeßkomitee, I., KärntnerStraße 28; Bücherstube M. Rath, II., Tabörstrafte 20a. J englischen Regierung die unverzügliche Rücknahme des Einwanderungssperredekretes und die restlose Erfüllung der seitens der englischen Regierung Übernommenen Verpflichtung. Eine in diesem Sinne abgefaßte Resolution wurde einstimmig angenommen und beschlossen, diese an die in Betracht kommenden Körperschaften zu leiten. Ankündigungen und Mitteilungen Chajes-Realgymnaslum, II., Casteliezgasse 35. Anmeldungen in die I. bis VIII. Klasse täglich von 12 bis 1 Uhr in der Direktionskanzlei. Verband zionistischer Mittelschüler, Sektion Ii. Samstag, den 14. d. M., Heimabend Im Festsaal des Zentrums, IL, Augartenstraße 35. Ferienkolonie Vöslau. Der Humanitätsverein der westlichen Bezirke Wiens eröffnet auch heuer, wie alljährlich, seine Ferienkolonie in Vöslau, Florastraße 15 und sind diesbezügliche Anmeldungen und Auskünfte beim Präsidenten Karl Fröhlich, Wien, VI., Möllardgasse 85, Telephon B 2Ö-1-65, und bei Frau Helene Kanitz (Mensa judaica), Wien, IX., Zimmermannplatz 8, Telephon A 25-2-28, vorzunehmen. 1 Im Rahmen des orientalischen, Kongresses findet Donnerstag, den 12. d. M., y,Q Uhr abends, ein Vortrag des Herrn Dr. Harry Torczyner über «Autorschaft und Eclitheitsfrage» im biblischen Schrifttum» statt. Kriegsbeschädigte. (Invalide Witwen und Waisen), welche seinerzeit bei der Erlangung ihrer Zuständigkeit nach Wien einen Revers unterschreiben mußten, werden im eigenen Interesse aufgefordert, sich im Bureau des «Hilfs- Verbftrtdes der jüdischen Kriegsopfer, Invaliden, Witwen und Walsen», VIII., Bennoplatz 1 a, zwischen Ö bis 12 Uhr und 3 bis 6 Uhr ehebaldigst zu melden. Der jüdische Kaufmann und seine Rechte. Sonntag, den 1. Juni d. J. fand eine große Protestversammlung im «Bayrischen Hof» statt, die vom Verband der Sabbathfreunde «Schomre-Schabbos» einberufen wurde und Bich gegen die Verweigerung der Bewilligung richtete, die am Samstag geschlossenen Läden der Lebensnüttelhändler und FleischhaüW am Sonntag, den 1. Juni, mit Rücksicht auf das auf Montag und Dienstag fallende jüdische Pfingstfest, Öffnen zu dürfen. Die glänzend gelungene Versammlung konnte insoferne auf einen kleinen Erfolg hinweisen, als im letzten Moment — es war Freitag nachmittag — wenigstens den Fleischhauern im 2. Wiener Gemeindebezirk die erbetene Bewilligung erteilt wurde. Die isr. Kultusgemeinde war durch die Herren Präsident Dr. Ornstein, Komrn.-R. Leitner und Viktor Bauminger vertreten. Präsident Dr. Ornstein berichtete über die seitens der Kultusgemeinde gepflogenen Verhandlungen. Er bezeichnefe die Bewilligung für die Fleischhauer als einen Erfolg, für den er dem Bürgermeister dankte, und gab der Hoffnung Ausdruck, daß es in Zukunft gelingen werde, die bereentigten Wünsche der jüdischen Kaufmannschaft vollauf durchzusetzen. Mit anhaltendem Beifall dankten die Zuhörer für die glänzenden Ausführungen. Berichtigung. Wie uns mitgeteilt wird, beruht die Nachricht, wonach die Frauen Gordon und Bentwich auf dem gegenwärtig in Wien tagenden Frauenkongreß Vertreterinnen des jüdischen Palästina seien, auf Unrichtigkeit. Erste medizinische Autoritäten, wie Prof. Dr. med. His, Prof. med. Lazarus, Prof. Dr. med. v. Noorden und viele andere bestätigen, daß Radium eine außerordentlich günstige Wirkung bei Adernverkalkung ausübt, indem es belebend und anregend auf den Organismus und vor allem lösend auf alle Ablagerungen wirkt. Radium in feinstverteilter Form befindet sich in denRadiosklerin-Tabletten, welche die Blutzirkulation fördern. Radiumgehalt wird amtlich überprüft. Depot und Auskunft: Apotheke Bayer, Wien, I., Wollzeile 13. Der jüdische Hochschüler V. Z. H. «Theodor Herzl», Wien, II., Untere Augarten- Straße 35. Dienstag, den 11. um halb 8 Uhr abends findet die hebräische Lesegemeinschaft statt. Anschließend Antisemitismus-Seminar. Referent Bb. Kornmehl. Donnerstag, den 13., um 8 Uhr abends, beginnt das Literarische Seminar mit dem Vortrag des Bb. H. Kaufmann: «A. Mapu und seine Zeit». Zu allen Veranstaltungen sind jüdische Hochschüfer und Hochschülerinnen als Gäste willkommen. Jüdisch-akademischer Juristenverein. Die Vereinsleitung hofft, -im Laufe des Sommersemesters eine Führung durch die Strafanstalt in Stein und eine solche durch das Jugendgefangenenhaus durchsetzen zu können. Da vermutlich wie bei den letzten auch bei diesen Führungen nur eine beschränkte Teiinehmerzahl bewilligt werden dürfte, werden die Mitglieder ersucht, ihre Teilnahme schon jetzt während der bekannten Amtsstunden anzumelden. — Der Vorbereitungskurs zur I. Staatsprüfung (Juli- und Oktobertermin) unter Leitung des Koll, Friedler findet am Montag, Mittwoch und Freitag von 8 bis 10 Uhr vormittags statt. Der von Dr. Hirni geleitete Kurs über römisches Recht eignet sich zur Vorbereitung für die Pflichtübungen, insbesondere die des Prof. Brässloff. — Die Kolleginnen und Kollegen werden neuerlich auf die Ausflugsaktion des Vereins aufmerksam gemacht. Die Besprechungen der Ausflüge finden an jedem Donnerstag abends 9 Uhr im Vereinslokal statt. Verband jüdischer Hochschüler polnischer Staatsbürgerschaft. Bei der 11. Generalversammlung wurde neuerlich Koll. Rothmann Samuel zum Präses und Koll. Hauser EmanueL zurrt "Vizepräses, ferner die Kollegen Lieblich, Schreier, Fränkel, Roth, Helm, Patron und Spindel als Ausschußmitglieder gewählt. Die ungarischen Kollegien Im Ausland vollkqmmet» judenrein. Im Verlaufe der Beratung des Kulturetats im ungarischen Parlament richtete der Abgeordnete Dr. Paul Sandor an den Kultusminister Grafen Klebeisberg die Frage, warum in den ungarischen Kollegien im Ausland noch kein einziger Hörer jüdischer Konfession aufgenommen worden ist. Eine Antwort ist nicht erfolgt. R. Schmuei Chajim Landau s. 1. (Zu seinem 2. Todestage am 15. Siwan 5690) Wieder jährt sich der Tag, an dem wir ednes Großen in Israel, des R. Schmuei Chajim Landau s. 1. gedenken. Am 15. Siwan 5688, ist die edle Seele unseres unvergeßlichen Führers und Kämpfers dem Körper entrissen worden. Jung an Jahren, hat ihn der Tod von seinem mit Hingebung geliebten Arbeitsfeld, von der Schar seiner vielen Mitkämpfer im heiligen Lande weggerissen. Eine, viele Tausende Mitglieder zählende Organisation trauert um ihren Wegbahner der ihr einen Weg für religiiös-nationale Betätigung im Geiste unserer Thora gezeigt hat. * Landau war nicht nur ein Mann der Theorie, sondern: auch der Tat. Er hatte den bewunderungswürdigen Mut auf-; gebracht, die jüdisch-religiöse Jugend aus ihrer Lethargie zu wecken und zur Volksarbeit aufzumuntern. Rechtzeitig erkannte er, daß die Jugend, die sich um die Fahne des Misrachi scharte, nicht ohne einem für sie besonders bestimmten Ziel arbeiten kann. Er ersah die Notwendigkeit, daß die Misrachi-Jugend, wenn sie nach Erez Israel geht, ein Arbeiterelement bilden muß, um auch dort durch positive und produktive Arbeit, die vom nationalen Standpunkt nötige wirtschaftliche Position zu erreichen und zu erobern. Und so ergriff Landau die großzügige Initiative, der misrachistischen Arbeiterschaft Erez Israels und auch der Misrachi-Jugend der Galuth eine programmatische Grundlage auszuarbeiten. Er schuf so die Synthese von Misrachismus und produktive Jugendarbeit — die Thora vva-Awodah-Idee. Diese Synthese predigte er zunächst in der Galuth: «Ihr Ze 1 re-Misrachijim, stellet unsere Thora Im Rahmen der Arbeit, lebt und arbeitet im Sinne unserer Thora». Eine solche Verkündung mußte und hat bei der gesamten Miisrachi-Jugend lebhaften Widerhall gefunden. «Thora wa-Awodah» ist heute bereits das Lebensideal und der Weg zur Lebensformung nicht nur unserer Pioniere in E. I. sondern auch aller J un gm Israeli ist en. der Galuth. R, Schmuei Chajim Landau s. 1. ruht in weiter Ferne, dort am Har Hasethlm in der Hauptstadt Jeruschalajlm, Doch sein Geist lebt und schwebt über jene große Gemeinschaft von Arbeitern, die unser Land bauen und die die heilige Scholle mit ihrem Blut und Schweiß bearbeiten und über all die jungen Juden, die in der Galuth für unsere Lehre, für das jüdische Volk und für das jüdische Land mit Stolz und Begeisterung kämpfen. R a b b ii Schmuei Chajim Landau! The nischmatcha zrura bizrer Hachajim! Schimeon Scheuermann. E Grand Hotel Bellevue, Bad Vöslau. Zimmer mit Pension. — Mäßige Preise. 6090

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