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Die Stimme · 1930-06-12 · Heft 130 (12.6.1930) · page 8

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Journal
Die Stimme
Volume
3 (1930)
Issue
Heft 130 (12.6.1930)
Date
1930-06-12
Page
– (sequence 8)
Language
German
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nt« «mniF (/IC1 9 I ImMC* Nr. 180 Seite* llleraiur and Kunst Der jüdische Beitrag zur europäischen Kulturentwicklung In den letzten Jahren sind, abgesehen von Dubnows Jonumentaler «Weltgeschichte des jüdischen Volkes», verrhiedene verdienstvolle Werke, besonders in englischer Iprache, erschienen, die sich mit der Geschichte des jüdischen Volkes beschäftigen. Neben der (inzwischen ins Deutsche übertragenen) geistesgescnichtlichen Monographie liber die «Pharisäer» von Travers Herford sei vor allem des Standardwerkes «The Legacy of Israel» («Das Erbe Israels») edacht, das die Oxford University Preß unter Mitwirkung ervorragender jüdischer und nichtjüdischer Gelehrter erausgebracht hat. Als Gegenstück und Ergänzung zur «Legacy of Israel», die das klassische Zeitalter Israels zum Vorwurf hat, unternimmt es Laurie Magnus, der bekannte englisch-jüdische Literarhistoriker, in seinem letzten Werke: «The Jews ,jn the Christian Era»*) («Die Juden in der christlichen Aera»), die nachexilische Geschichte des jüdischen .'Volkes unter dem Aspekt seines Beitrages zur christlichen Zivilisation aufzuzeichnen. Denn das Grandiose in den letzten zweitausend Jahren jüdischen Gechichtserlebens erblickt;Magnus (mit Recht, wie mir scheinen will) nicht in den mit unendlicher Geduld und Zähigkeit ertragenen Leiden und Martyrien, sondern in dem Umstand, daß die Juden trotz hartnäckigen Verfolgungen und vielfachen Vernichtungsversuchen die moralische Kraft bewiesen haben, der jüdischen Idee treu zu bleiben, in Lehre und Wissenschaft zu wirken und so die christlich-europäische Zivilisation, die ja von allem Anfang an ihre beiden Fundamente, Jesus und die Bi- |bel, den Juden verdankt, in ihrer weiteren Entwicklung entscheidend zu beeinflussen. Mehr noch, den Juden ist überhaupt das langsame Durchdringen einer gesamteuropäischen! Gesinnung und Gelehrsamkeit zu verdanken. Sie, «die ersten j Europäer», waren es, die im Mittelalter, da der freie 'schöpferische Geist von der Allmacht der Kirche gefesselt i war, die Kontinuität antiker Poesie und. Philosophie wahrten. Juden waren es, die die Schriften Aristoteles, eine Grundlage {jedes Philosophierens im Mittelalter und Platos durch Jahri hunderte europäischer Barbarei studierten, kommentierten I und übersetzten und so der westeuropäischen und italienfj sehen Gelehrtenwelt zugänglich machten. Die berühmtesten , Universitäten des späten Mittelalters, wie die zu Bologna, | Oxford und Paris, verdanken ihre Bekanntschaft mit griechii scher Philosophie jüdischem Forschereifer. (Gleichwohl woll-! ten sie nie ihre Quellen eingestehen, da sie ja von «Ungläubigen» stammten). Daß Dante mit den zeitgenössischen geistigen Strömungen des spanischen Judentums vertraut war, ist erwiesen. Auch Petrarca zeigt auffallende Aehnlichkeit, sowohl was Stoffwahl, wie dessen Behandlung anlangt, mit verschiedenen Schriften Philos, während der Ketzerphilosoph Giordano Bruno offen auf ibn Gabirol Bezug nimmt. Genannt sei an dieser Stelle auch der große Humanist Pico della Mirandola, der, in den Pfaden Philos und Maimonides wandelnd, die Synthese zwischen Philosophie und Religion, zwischen Ratio und Glauben versuchte. Mit ihm beginnen die Humanisten hebräischen Studien denselben Platz anzuweisen, wie griechischen und lateinischen. Daß er in der .Platonischen Akademie zu Florenz ais ihr hervorragendstes Mitglied galt, spricht deutlich genug für die Achtung, die »man dem Hebra isten Pico della Mirandola entgegenfbrachte. Besondere Aufmerksamkeit widmet Magnus der Stellung Spinozas in der Geistesgeschichte Europas. Seine Ausführungen beweisen, daß es keine Kulturnation Europas gibt, auf deren führende Geister Spinoza nicht den nachhaltigsten Einfluß ausgeübt hätte. In England sind es Dichter vom Range eines Coleridge, Wordsworth und Shelley, in Deutschland sind es die Romantiker Lessing und Goethe, ln Frankreich die Deisten und Aufklärer, deren Weltbild Spinozasche Elemente aufweist. Neben Spinozas philosophischem Gebäude werden aber auch seine Ideen über den Staat, über die in vielen Staaten noch heute nicht durchi geführte Trennung von Kirche und Staat, über die j Freiheit des Individuums immer Bestand haben, j Seine Leistung als einer der Schöpfer des modernen Bei wußtseins, das sich nicht vor Autoritäten beugt, das sich das } unbedingte Recht des freien Denkens und Forschens erobert hat, ist unumstritten. *) Erschienen im Verlag Emest Benn Ltd., London. Laurie Magnus «Jews in the Christian Era» stellt eine einzigartige Fundgrube glänzend verarbeiteten jüdischen Kultur- und literaturgeschichtlichen Materials dar. Magnus ist in allen Literaturen aller Zehen zu Hause. Die Ergebnisse seiner Forschungen sind zuweilen geradezu verblüffend. Er weist z. B. — an Hand von Textproben — gedankliche und stilistische Verwandtschaften zwischen John Miltons «Paradise Lost», («Das verlorene Paradies») einem Hauptwerk der englischen Literatur, und ibn Gabirols «Keter Malchuth» («Königliche Krone») nach. Er erzählt uns von dem gewaltigen Anteil der Juden an den abenteuerlichen Entdeckungsfahrten Vasco de üamas und Columbus, die jüdischen Geographen, Astronomen und Kartographen ihre wissenschaftliche Ausrüstung verdanken. Ein Wunsch sei hier noch ausgesprochen: Der Jüdische Verlag in Berlin, von dem man leider viel zu wenig hört, möge das Wagnis unternehmen und Magnus «The Jews in the Christian Era» in einer deutschen Uebertragung herausbringen. Juden wie Nichtjuden werden diese" klug und gelehrt geschriebene Kulturgeschichte mit großem Genuß lesen. Alle, die ehrliche Verständigung suchen, werden aus ihr den Geist wahrer Humanität lernen. Wilhelm Ebenstein. Hofrat Dr. Michael Holzmann, Oberbibliothekar d. R. der Wiener Universitätsbibliothek, wurde am 21. Mai d. J. 70 Jahre alt. Er ist einer der wertvollsten jüdischen Persönlichkeiten unserer Stadt und hat dauernde literarische Werke geschaffen. Von 1801 bis 1922 wirkte er voll Fleiß und Hingabe an der genannten staatlichen Bibliothek. Zu seinen Werken gehören die Würdigung von Ludwig Börne, die allseits bei den Germanisten großen Beifall fand, dann das siebenbändige deutsche «Anonymenlexikon» und ein Band «Deutsches Pseudonymlexikon», endlich eine große Anzahl von Aufsätzen in österreichischen und deutschen Zeitschriften. Vor allem aber ist die übergroße Bescheidenheit des Hofrates Dr. Michael Holzmann hervorzuheben. Er lebte und wirkte nur für seine Bibliothek und dann für die Würdigung der Juden Mährens und seiner engeren Heimat. Möge der treffliche Mann mit seiner Frau nur mehr in Gesundheit und Zufriedenheit zur Freude seiner zahlreichen Verehrer noch viel Gutes schaffen. Dr. S. Kr. Sondervorstellung ln den «jüdischen Künstlerspielen». Nachdem die Wilnaer Truppe (hoffentlich nur für kurze Zeit) Abschied genommen hat, wurden Gertrud Kraus und Jehuda Ehrenkranz für einen Abend am Dienstag, den 17. d. M., verpflichtet. Die beiden Künstler werden ein außerordentlich interessantes Programm bieten. Karten- «Ketuwim», Kampforgan der jungen palästinensischen Schriftstellergeneration. Wir haben in unserer vorletzten Nummer über diese wertvolle hebräische literarischen Zeitschrift geschrieben und mitgeteilt, daß demnächst in Wien eine .Aktion zur Verbreitung dieses Wochenblattes eingeleitet wird. Wir haben an diese Mitteilung den Wunsch geknüpft, es möge von allen jenen Kreisen, die ein Interesse für die hebräische Literatur in Palästina haben, dieser in der hebräischen Weltliteratur einzig dastehenden Wochenschrift die entsprechende Förderung zuteil werden. Anfragen sind an Herrn Dr. Jakob Rosen thal, Wien, II., Zirkusgasse 16, zu richten. Interessenten stehen auf Wunsch Probeexemplare zur Verfügung. Abraham Schiionski, der führende Dichter Jung-Palästinas, der sich gegenwärtig in Europa auf einer Ürlaubsreise befindet, soll demnächst auch Wien besuchen. Schiionski ist ebenso wie der jetzt in Wien weilende Schriftsteller Dr. Jakob Horowitz Mitredakteur der literarischen Wochenschrift «Ketuwim». Wie wir erfahren, soll anläßlich der Anwesenheit Schiionskis in Wien ein literarischer Autorenabend der «Ketuwim»-Gruppe, in dem Schlionski und Horowitz aus ihren Werken lesen werden, stattfinden. Jüdischer Sport Jüdischer Sport- und Schützenverein «Menorah». Donnerstag, 12 d. M., 19 Uhr: Boxkurs, IX., Liechtensteinstraße Nr. 20. Sonntag, 15. d. M.,: Schießkurs; Treffpunkt der Teilnehmer um 1/29 Uhr früh bei der zweiten Haltestelle der Linie 25 hinter der Reichsbrücke. Montag, 16. d. M., 19 Uhr: Boxkurs. Makkabi in Palästina spielt an Sabbathtagen nicht Fußball. Der palästinensische Makkabi hat auf einer Mitgliederversammlung beschlossen, gemäß einem Abkommen zwischen Waad Leumi und Agadus Jisroel an Sabbathtagen an keinem Fußballspiel mehr teilzunehmen. Ein jüdischer Stierkämpfer verunglückt. Sydney Franklin, ein aus Brooklyn stammender Stierkämpfer, ist bei einem Stiergefecht in Madrid schwer verwundet worden. Franklin dürfte der einzige Jude überhaupt sein, der den Beruf eines Torrer^’’ '• i? man sagt, aus Begeisterung n»«übt. Lebensversicherungs- Gesellschaft GEGRÜNDET IM JAHRE 1882 Verefeherungtbeatand Garantiemittel Ende 1928 2 Milliarden 8ohlllfng 242 Millionen Schilling Prämien- und Zineeneinnahmen Im Jahre 1928 97 5 Millionen GohfHing Auszahlungen an die Versicherten Im Jahre 1928 26.5 „ „ Tätigkeitsgebiet der QeseHsohaft: Oesterreich, Deutsches Refch, Tschechoslowakische Republik Belgien, Holland, Frankreich, Spanien, Italien, Ungarn, Polen Jugoslawien, Bulgarien, Griechenland, Rumänien, Palästina, Syrien TQflcei, Aegypten Die Gesellschaft aohlleBt zu billigen Prämien und gOnatlgen Bedingungen Kapitale- und Rentenversicherungen jeder Art ab WetiSfogeftthrt; KINDER-VFRSORGUNGS-VERSICHERUNG (Auszahlung eines Kapitals bei Verheiratung, Studienbeitrag, Rückerstattung der eingezahlten Prämien bei Ableben des Kindes) Invafldltätaveralohefung (Zahlung einer Rente bei Eintritt der Erwerbsunfähigkeit und Auszahlung des versicherten Kapitale nach dreijähriger Dauer der Invalidität) Grabsteine Friedländer & Dentsch Wien, I., Seltenatettengaaae Nr. 2 Tel. Ü 28-1-28 XIM Zentralfrieähof, neben dem t. Tor, Tel. U 18-0-85 Aus der Provinz Protestversammlung in St. Pölten Am 31. Mai 1. J. veranstalteten die Zion. Ortsgruppe und der Jiid. Jugentlbund aus Anlaß der Einwanderungssperre nach Palästina durch die englische Regierung eine Protestversammlung, welche gut besucht war. Herr Dr. D. Bukspan, Wien, hielt eine gegen die Verfügung der englischen Regierung gerichtete Protestrede, welche von den Erschienenen mit demonstrativem Beifall aufgenommen wurde. AmtlicheVerlautbarungen der Israelitischen Kultusgemeinde Wien Z. 4146 cx 1930. Wien, im Juni 1930. Kundmachung. Die Konfirmation der Mädchen in den Gemeindetempeln finden im Jahre 1930 an folgenden Tagen statt: I. Bezirk: (Stadttempel) Scitcnstcttengassc 4, Sonntag, den 15. Juni um 11 Uhr vormittags. II. Bezirk: (Leopoldstädlcrtempel) Tempelgasse 5, Sonntag, den 15. Juni um halb 10 Uhr vormittags. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Im Charlotte Merores-Itzeles Mädchenwaisenhause werden nach Schulschluß einige Plätze gegen Vollbezahlung und Ermäßigung vergeben. ln Betracht kommen Mädchen im Alter zwischen 6 und 10 Jahren. Anfragen sind an das Kuratorium des Merores- Waisenhauses, I. Scitenstettcngassc 4, II. St. zu richten. Stipendien der Gemeinde Wien. Wie der Wiener Magistrat verlautbart, gelangen im Studienjahre 1930/31 für Schüler der Wiener Obermittelschulen (Obergymnasien, Oberrealschulen und sonstige Obermittelschulen, die dieselben Berechtigungen zum Besuche der Hochschulen gewähren), der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien, der Wiener Lehrerbildungsanstalten, der Wiener Staatsgewerbeschulen, des Wiener Technologischen Gewerbemuseums, der Wiener Handelsakademien mit Oeffentlichkeitsrecht, der Kunstgewerbeschule des österreichischen Museums für Kunst und Industrie, der Bundeslehranstalt für Textilindustrie und der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt in Wien ungefähr 150 von der Gemeinde Wien errichtete Stipendien von je 300 S jährlich und für Hörer der Wiener Universität, der Wiener Technik, der Wiener Tierärztlichen Hochschule, der Hochschule für Welthandel, der Hochschule für Bodenkultur, der Fachhochschule für Musik und darstellende Kunst, der Akademie für bildende Künste und der Akademischen Spezialschule für Medailleurkunst in Wien ungefähr 50 von der Gemeinde Wien errichtete Stipendien von je 420 S (396 S für Hörer der Rechte) jährlich nach den hiefiir bestehenden allgemeinen Vorschriften und unter besonderen Voraussetzungen und Bedingungen welche in der Kundmachung des Wiener Magistrates vom 15. Mai 1930, Z. M. Abt. 8/9400 angeführt sind zur Verleihung. Näheres hierüber ist in der Mag.-Abteilung 8 zu erfahren. Israelitischer Jugendgottesdienst. Am Samstag, den 14, Juni 1930 um 3 Unr nachmittags findet der Jugendgottesdienst für die israelitische Schuljugend in den Gemeinde- und Bezirkssynagogen statt. Austritte aus dem Judentum Wilhelm Eisenberg, wohnhaft Wien, VIII., Florian!* gasse Nr. 68 (ausgetreten am 21. November 1924), ist am 6. Juni 1930 zum Judentum zurückgetreten. — Engel geb. Ibolya Gerö, 2. April 1898, VH., Stoilgasse 5 a; Engel Hedwig Jolantlie, 15. Juli 1924, VII., Stoilgasse 5 a; Beckmann Gertrud Marie Elisabeth, 3. Jänner 1904, L, Böcklinstraße 110; Türy Anna verw. Haselmann geb. Him nielberg, 27. August 1894, X., Leibnitzgasse 16; Drucker Serafinc, 24. Juli 1907, X., Kundrathstraße 3; Heiduschka Marie geb. Kummer, 25, November 1904, X., Fernkorngasse 33; Glusner Valerie, 12. September 1900, VL, Mariahilferstraße 105; Hahn Anna, 28. Mai 1900, IV., Waaggasse 12; Schulsinger Olga, 19. August 1906, X., Leibnitzgasse 73; Erber geb. Anna Müller, 18. April 1901, 11., Wohlmuthstraße 14; Erber Robert, 7. November 1895, II., Wohlmuthstraße 14; Erber Erich, 6. April 1924, II., Wohlmuthstraße 14; Wertheim Eduard, 4. Juni 1902, II., Nordbahnstraße 52; Krausz Michael (Kertesz), 5. Februar 1882, IX., Zimmermanngasse 22; Deutschberger Eduard, 4. März 1903, UI., Lagergasse 1; Gerenday Risa geb. Bruck, 24. September 1891, III., Jacquingasse 31; Eisenberg Heinrich, 7. Dezember 1913, XV., Vogelweideplatz 10; Husserl Gertrude geb. Hirsch, 12. |ulii 1888, XIX., Hochschulstraße 40; Kohn Alfred, 21. luli 1889, III., Baumgasse 54; Spitz Elsa, 3. Oktober 1907, ill., Radetzkystraße 26; Straß Clarisse, 3. Juni 1907, III., Strohgasse 25; Rauch Martha, 20. September 1905, VI., Stumpergasse 34; Plaschkes Fritz, 21. August 1905, X., Bürgergasse 22; Glaser Heinrich, 2. Februar 1903, IX., Alserstraße 12; Winkler Leopoldine geb. Damm, 6. Mai 1897, III., Landstr. Hauptstraße Nr. 143; Gerö Lilli, 28. Juni 1901, III., Hohlweggasse 24; Gerö Ren6, III., Hohlweggasse 24. Bernhard Kohn WIEN,!., HIMMELPFORTGASSE 20 KLAVIERE in allen Preislagen, neu von S1440 an »©OOOOOOOOö«1» :5fi vom einfachsten bis zum telnsten Genre erzeugt ENfiELBERfi xx>’ Wai|enstei,»p*at* 3 UUUliUmitlU F'llaie: XX.. Klosterneuburgeratraße 91 Billigste Einkaufsquelle. Uebarzeugen Sie sich! iiit/etttQraor. Verleger und Herausgeber: Zionistischer Landesverband für Oesterreich, Wien, I.. Känitnersiralie 28. — Verantwortlicher Redakteur: Dr. Sigmund Hnkclstem. Wien, l, Rauhensteingasse 1. — Druck: «Inva», Wien. VII.. Leichenfelderstraße 1. ***

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