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Die Stimme · 1930-05-23 · Heft 127 (23.5.1930) · page 8

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Journal
Die Stimme
Volume
3 (1930)
Issue
Heft 127 (23.5.1930)
Date
1930-05-23
Page
– (sequence 8)
Language
German
Belongs to
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Sette 8 DTE STIMME Nr. 1’27 i * iiiiniian—— Aus Rußland Besserung der Lage der Juden seit Auflösung der «Jewsekzija» Die Zeitung «Emeß» hat Leute in die Städte der Ukraine entsandt. die die Wirkung der Auflösung der «Jewsekzija-» nui die Lage der Juden studieren sollen. Ein Bevollmächtigter des «Emeß», der soeben von seiner Reise zurückkehrte, teilt mit, cs habe sich überall infolge der Auflösung der «Jewsekrija' die Stimmung unter den jüdischen Massen gebessert, nuch sei die Lage eine bessere geworden. Die lokalen Sowjets kümmern sich jetzt mehr um die Bedürfnisse der jüdischen Bevölkerung, da nach Auflösung der «Jewsekzija» diese Behörden angewiesen wurden, sich um die Wohlfahrt der jüdischen Einwohner zu kümmern und Maßnahmen zur Milderung der wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Juden in den Kleinstädten zu ergreifen. Der Rat der Volkskommissare (Sowuarkom) hat soeben den Beschluß gefaßt, die Leiter der Regierungsrnagazine anzuweisen, von jetzt ab auch jene jüdischen Heimarbeiter, die Produktionsgenossenschaften nicht angeschlossen sind, sondern zu Hause arbeiten, mit Rohstoffen zu versorgen. Das Volkskommissariat fiir soziale Fürsorge in der Ukraine hat soeben bestimmt, daß auch Juden, die kein Wahlrecht haben, durch die städtischen gegenseitigen Hilisgeseüschaften unterstützt werden müssen. Ein jüdisches Seminar für antireligiöse Propaganda In Charkow wurde ein jüdisches Seminar zur Heranbildung von antireligiösen Agitatoren eröffnet. Das Seminar wird von 32 jüd'sdien Hörern besucht, die nach Absolvierung des Kurses sich in die Städte und Städtchen mit größerer jüdischer Bevölkerung begeben werden, um dort die antireligiöse Propaganda zu leiten. Fortschritt der gewerblichen Entwicklung in Biro-Bidschan Der Gesellschaft für Landansiedlung von Juden (Gezerd) werden aus Chabarowsk in Biro-Bidschan über die Fortschritte der gewerblichen Entwicklung Biro-Bidschans Mitteilungen gemacht. Am 1. Mai ist in Tichanowka eine Fabrik für gebogene Möbel eröffnet und anfangs Mai sind auch noch einige kleinere Kollektivgenossenschaften gegründet worden. Mit der Kolonisationsabteilung für den Fernen Osten wurde eine Abmachung getroffen, auf Grund derer 375 Handwerker mit ihren Familien in Biro-Bidschan untergebracht werden können. In Biro-Bidschan gibt es bereits drei jüdische Sowjets und vier jüdische Arbeitsschulen. «Wahlrechtslose» jüdische Krim- und Biro-Bidschan-Kolonisten erhalten Bürgerrechte In einer unter dem Vorsitz von Kalinin abgehaltenen Präsidialsitzung der Z. I. K. (Zentralexekutivkomitee) wurde folgende Bestimmung beschlossen: Juden, die sich mit landwirtschaftlicher oder einer anderen produktiven Arbeit in der Krim oder Biro-Bidschan befassen, sollen nicht als «Lischenzis» (Wahlrechtslose) angesehen werden, ohne Rücksicht darauf, ob sie bis zu diesem Zeitpunkt zur arbeitenden Bevölkerung gehörten oder nicht bzw. ob sie nach den gesetzlichen Bestimmungen zu den Wahirechtslosen zu rechnen wären. Die linken Poale Zion in Moskau schworen den Zionismus ab 24 bekannte Mitglieder der vor zwei Jahren wegen ihrer Gegnerschaft zum jüdischen Siedlungswerk in Biro-Bidschan aufgelösten Parteien der linken Poale Zion in Rußland haben nun der kommunistischen Partei Rußlands ein Memorandum überreicht, in welchem sie erklären, daß sie sich von nationalzionistischen Prinzipien lossagen und bitten, sie als Mitglieder in die kommunistische Partei aufzunehmen. Entfernung der jüdischen Bettler aus dem Gebiet der Klagemauer Jerusalem (J. T. A.). Die Palästina-Regierung hat der Polizei die Weisung erteilt, die jüdischen Bettler aus dem Gebiete der Klagemauer zu entfernen, weil die Stelle vor der Mauer eine öffentliche Passage ist. Diese Maßnahme hat in Jerusalem Aufsehen erregt. Als vor einiger Zeit das Betteln in den Hauptstraßen Jerusalems verboten wurde, gab der Gouverneur von Jerusalem Keith Roach einer Abordnung der jüdischen Gemeinde das ausdrückliche Versprechen, daß diese Maßnahme gegen die Bettler an der Klagemauer nicht Anwendung finden werde, we-1 der Platz vor der Mauer nicht als eine öffentliche Passage angesehen werde. In jüdischen Kreisen weist man darauf hin, daß die Bettler vor der Omar-Moschee und vor dem Heiligen Grabe ungeschoren gelassen werden. Die jüdischen Bettler an der Klagemauer boten dem einzelnen Besucher eine gewisse Sicherheit gegen arabische Ueberfälle, auch gaben sie dem Klagemauergebiet einen gewissen jüdischen Aspekt. Kleine Nachrichten ausPalästina Der Kolonist Schapiro aus der Kolonie Klar Chassidim wurde von einer Schlange gebissen und starb. Die palästinensische Polizei setzt ihren verschärften Kurs gegen die Kommunisten fort. Neuerdings wurden vier Kommunisten verhaftet. Nach einer Nachricht, die aus französischer Quelle stammt, soll der Endpunkt der Mossul-Oelröhrenleitung nach dem syrischen Tripoli und nicht nach Haifa verlegt werden. Die in Palästina in Gefängnissen untcrgebrachten verhafteten Kommunisten haben den Hungerstreik aufgegeben Rabbi Schapiro aus Munkacs wurde am Betreten des Dawid-Grabes am Berge Zion durch Araber verhindert. Zwei angesehene Hebroner Araber wurden zum Tode verurteilt. Fünf arabische Polizisten in Jerusalem wurden, wahrschcin'ich im Zusammenhang mit Ihrem ungehörigen Verhalten während der August-Unruhen, aus dem Dienst entlassen. Es läßt sich eine erneute arabische Boykottpropaganda bemerken. Die Gesellschaft für Gleichberechtigung der jüdischen Frauen überreichte der Regierung ein Memorandum, in dem gegen die Verordnung, daß weiblichen Awälten verboten sei, vor religiösen Gerichten oder ln bestimmten Kriminalfällen vor normalen Gerichten zu plädieren, protestiert wird. «Dawar» erhielt vom Berliner Sekretariat der Anti* imperialisten-Liga ein Kabeltelegramm, in dem die Begnadigung der zum Tode Verurteilten sowie eine aügemelne Amnestie verlangt wird. AAAAAAAAAAAAAAAAAAA —m—iw n—wwffiff hihi iif 11 Die Wodke Berlin. Am 1. Juni d. J. finden in den Schulen die Elternbeiratswalilen statt. — Wie der J. T. A. mitgeteilt wird, ist dem Zentralbureau des Weltverbandes fiir Sabbatschutz eine Schrift des Oberrabbiners Dr. Landau-Johannisburg zugegangen, die sich mit dem Sabbatproblem befaßt. — Wie der Weltverband Schomrei Schabbos der J. T. A. mitteiit, ist es ihm gelungen, jüdische Kinder am Sabbat und den Feiertagen vom Schulbesuch zu befreien. — Anläßlich des Berliner Aufenthaltes des Herausgebers der «New York Times» Adolf Ochs auf seiner Durchreise nach Karlsbad, veranstaltete der amerikanische Botschafter ein Dinner. — Reichsinnenminister Dr. Wirth hat in einem Schreiben an den thüringischen Ministerpräsidenten Baum auf die Bedenken hingewiesen, die das Vorgehen des Ministers Frick mehrfach hervorgerufen hat. — Im Maiheft des Gemeindcblattes der Berliner Jüdischen Gemeinde veröffentlicht Dr. Ismar Freund einen interessanten Aufsatz über «Die Rechtsteifung des Judentums in Preußen seit der Weimarer Verfassung». Amsterdam. In Harlem wird ein neues jüdisches Spital, das Joles-Spital, eröffnet. —• Oberrabbiner Onderv/ijzer wurde von der Konferenz der holländischen Rabbiner als Präsident dieser Organisation bestätigt. New York. Mr. Luden Wolf wurde vom Jewish Institute of Religion, New York, zum Ehrendoktor der Hebräischen Wissenschaften ernannt. — In einer groß angelegten Rede regte Dr. Leo ßramson, Vorsitzender des Weitverbandes «Ort», die Organisierung der Feier des 50jährigen Jubiläums des «Ort» an. — Der Phüantrop Nathan Strauß, der nach dem Ableben seiner Gattin erkrankte, hat sich nach europäischen Kurorten begeben. Breslau. Die Breslauer «Jüdische Zeitung» veröffentlicht in ihrer Nummer vom 16. Mai einen interessanten Aufsatz von Dr. Fritz Becker, Breslau, über die Wirtschaftslage der Juden in Schlesien. — Frau Paula Ollendorf, die bekannte Führerin der jüdischen Frauenbewegung und der jüdischen sozialen Fürsorge, feierte am 13. Mai d. J. ihren GO. Geburtstag. Saloniki. Der Verband der jüdischen Gemeinden Griechenlands hielt seinen ersten Kongreß in Saloniki ab. — Henry Morgenthau, gewesener amerikanischer Botschafter in Konstantinopel und Präsident der Vö-ikcrbimdkomniission zur Unterbringung der griechischen FUichtl'ngc, hat gemeinsam mit dem Älinisterpräsidenten Venize’os eine Inspektionsreise durch Mazedonien und Thrazien absolviert; in Saloniki traf er mit den Führern der jüdischen Gemeinde zusammen. Prag. Unterrichtsminister Dr. Derer empfing eine von dem jüdischen Abg. Dr. Singer geführte Delegation und verhandelte mit ihr über die Unterstützung des jüdischen Schulwerkes. — Adolph Zukor. Präsident der Paramount Public Corporafon, ein Jude, hielt sich auf seiner Europatournee in seinem Geburtsort Riese auf, wo er von Vertretern jüdischer Gemeinden feierlich empfangen wurde. — Oberrabbiner Dr. Heinrich Brody hat eine Aufforderung der jüdischen Gemeinde, im Amte zu verbleiben, endgültig abgelehnt. Weimar. Laut einer Verordnung des thüringischen Innenministeriums werden in Zukunft Gesuche fremdrassiger Ausländer um Naturalisierung grundsätzlich abgefeimt. München. Am 22. d. M. findet die Jub:'äumsfeier des seit 28. Mai 1830 bestehenden Israelitischen Frauenvereines statt. Köln. Am 11. und 12."Mai fand in Köln eine von Belgien, Deutschland und Holland beschickte Sitzung der "Arbeitsgemeinschaft misrachistischer Verbände» statt. Paris. Als Leiter des vom Völkerbund eingesetzten Internationalen Institutes für geistige Zusammenarbeit ist Prof. Andre Siegfried ausersehen. Magdeburg. Der ehemalige Borlcumer Pfarrer und Antisemit Münchmeyer wurde wegen öffentlicher Beleidigung der jüdischen Religionsgemeinschaft an Stelle einer verwirkten Gefängnisstrafe von 3 Monaten zu 1500 Mark Geldstrafe verurteilt. Warschau. In Siedlce starb im Alter von 74 Jahren Rabbiner Chaim Jehuda Ginsburg. Detroit Rabbi Joseph Isaac Schneursohn, der berühmte «Lubawitscher Rebbe», der Sowjetrußland verlassen mußte, ist auf seiner Reise durch die Vereinigten Staaten hier eingetroffen. Brooklyn. Mr. William Green, einer der bedeutendsten Wirtschaftsführer Amerikas, erklärte in einer Versammlung des Unabhängigen Ordens «Brith Abraham», daß die Fiinftage-Arbeitswoche die wirksamste Lösung des Problems der Arbeitslosigkeit sei. Antwerpen. An Stelle des verstorbenen Führers Jean Fischer wurde Nachum Torczyner (Sohn unseres Gg. E. Torczyner. Anm. d. Red.) zum Vorsitzenden der belgischen zionistischen Föderation gewählt. wmm L,r/rW.Btoi, aaiifaiii A'-A Erklärung Die Unterzeichneten Mitglieder des früheren Keren-Hajessod-Präsidiums erklären gegenüber den in den Wahlaufrufen der Demokratischen Zionisten enthaltenden unwahren Mitteilungen folgendes: 1. Der Keren-Hajessod ist vor keinem Niederbruch gestanden. Seine Einnahmen sind seit 1928 in ständigem Steigen begriffen gewesen. 2. Eine Unordnung in der Gebarung hat seit Bestand des Keren-Hajessod nicht stattgefunden. 3. Es ist unwahr, daß auf Eingreifen der demokratischen Zionisten das Direktorium eingeschritten ist und auf dieses Eingreifen hin eine scharfe Kontrolle eingeführt wurde. 4. Es ist unwahr, daß aus diesem Grunde ein Wechsel des Präsidiums und der Geschäftsleitung stattgefunden hat. Unterzeichnet: Ludwig Bato, Adolf Böhm, Dr. Fritz Eckstein, Dr. Gelbard, Dr. N. M. Gelber, Dr. Löwenherz, Siegfried Grau hart, Prof. Moses Rath, Komm.-Rat Markus. Rabbi Meir Berlin Zu seinem 50. Geburistag aml 2t. Mai 1930 Von M. D. Groß, Wien. Wir unterscheiden Tage und Jahre im menschlichen Leben, die bloß verbracht, durchlebt werden, und Tage und Jahre, die der Mensch durch 'l aten für sein Volk und dessen Zukunft ausgefüllt, bezw. erlebt hat. Nur die letzteren können als wirkliche Lebe nsjahre bezeichnet werden. Als Pharao an unseren Erzvater Jakow die Frage richtete: «Wie viel sind deine Lebensjahre?», antwortete dieser in seiner Bescheidenheit: «Die Zeit meiner Aufcnthaltsjahre», gemeint: die Jahre, welche ich auf dieser Welt bloß verbrachte, «sind hundert und dreißig Jahre; wenig und trübe waren meine «Lebensjahre» und reichten nicht an die Lebensjahre meiner Väter . . .» Nicht allzuviele Menschen können sich rühmen, daß sie ihre hienieden verbrachten Jahre zu wirklichen Lebensjahren gestalteten. Unter diesen nicht vielen Menschen nimmt unser Raw Berlin sicherlich einen der ersten Plätze ein. Aus hervorragendster rabbinischer Familie stammend: Sohn des großen Naziw (Rabbi Naftali Zwi Jehuda Berlin, gewesener Rösch Jerchiv/a in Wolozyn), Enkel des Verfassers dos Aruch Ilascluilchan, Bruder des Rabbi Chaim Berlin, nahe verwandt mit der Familie Soloweitschik etc., empfing er von seinem unslcrbliehen Vater neben über den Durchschnitt reichender Thoragelehrsamkeit, tiefer Religiosität t:::.l Ilerzensndcl auch warme Chibbath Zion als teueres Erbgut. War doch schon sein Vater, eine der ersten rabbinistischen Kapazitäten seines Zeitalters und Lehrmeister der russisch-rabbinischcn Welt, ein wahrer Chovvcw- Zion, der seiner Chibbath Zion durch damals üblich gewesene Merkmale: Empfehlungsschreiben, Aufstcllen von Kaaroth am Erew jom kinpur, Verbot von griechischen Ethrogim u. bei. unzweideutigen Ausdruck gab. Wie demnach nickt anders zu erwarten, war unser Raw Berlin schon von frühester Jugend her Vorkämpfer und zufolge sei:.er hervorragenden geistigen Qualitäten erfolgreicher Propagotor des Zionismus auf dem Wege des Misracin, der ualioivil-rciigiösen Bewegung, die einen Vollzionismus als Ausdruck eines Voiljudmitums propagiert. Zuerst organisierte und propagierte unser Raw Berlin den Misrachi in Deutschland, redigierte hier und nachher in Amerika, lange Jahre liuiciiireli das voizügiiehe hebräische Wochenblatt «Maiv/ri.». Sodann gründete Raw Berlin die Misrachiorganisr.tion in Amerika, wo er zug'kuch erfolgreicher Führer des orthodoxen Judentums und Mitbegründer des Joint *und des Central-Rcliefs war. Wenn heute fast sämtliche,orthodoxe Rabbiner und Führer in Amerika citirch den Misrachi der zionistischen Sache hingebungsvoll ergeben sind, so ist das das fast ausschließliche Verdienst unseres Raw Berlin. Nach Erez Israel übersiedelt, widmete er sich als Mitglied der Misrachi-V/dtexekutive der Leitung der Misrachi-Weltorganisation, wobei er als Mitglied des Direktoriums des KerenKajerneth auch für diesen lebensnotwendigen Fonds tätig ist. Auf dem letzten Kongreß wurde Raw Berlin in die zionistische Wcltexekutive bezw. in die Exekifr tive der jev/ish Agency gewählt. Als Talrnid Ciiachnm, als Redner und Schriftsteller ist. Raw Berlin gleich hervorragend, ein restloser, hingebungsvoller Arbeiter, ein seelensguter Mensch mit echt jüdischem Herzen und lauterstem Charakter, wie selten zu finden. Möge dieser bedeutende Jude und Führer unserer Bewegung in ungebrochener Gesundheit und Tatkraft uns erhalten bleiben ad Mea wncssrim Schana. Wechsel der deutschen Vertretung in der Mandatskommission Genf (J. T. A.). Seitens der Mandatskommission v/ird offiziell bekannt gegeben, daß der bisherige Vertreter Deutschlands in der Mandatskommission Dr. Ludwig Kastl aus der Mandatskommission ausgeschieden ist, da es ihm an Zeit mangelt, seine Funktion innerhalb der Mandatskommission in Zukunft auszuüben. Als neues deutsches Mitglied tritt Dr. Ruppel in die Mandatskommission ein. Doktor Ruppel gilt nicht nur in deutschen, sondern auch in internationalen Kreisen als ein besonderer Kenner kolonialer Fragen. Mit der Palästina-Frage, die in der Regel einen wichtigen Platz in den Arbeiten der Mandatskommission einnimmt, hat er sich bisher öffentlich nicht befaßt. Warum? Auf Grund der zweckmäßigen Zusammensetzung und der vorzüglichen Erfolge, welche von namhaften Aerztcn und in zahlreichen Kliniken und Krankenanstalten mit Togal erzielt wurden, hat Togal in kurzer Zeit aWgenmeine Anerkennung gefunden. Alle Urteile stimmen darin überein, daß Togal ein prompt wirkendes schmerzstillendes Mittel darstellt, das unübertroffen ist bei gichtischen, rheumatischen lind nervösen Schmerzen, bei Schmerzen in den Gelenken und Gliedern, bei nervösen Zahnschmerzen und ferner bei Kopfschmerzen. OCOOOOOOC^XXXX>OOOOOOOOOOOQOOOOOOOOOCXX> Streng orthod. Selchwarenbuffet ln der Hauptallee. Im Cafe-Restaurant «Praterfee—Lustige Witwe» wurde am 15. Mai ein Selchwarenbuffet, beliefert von der bestrenommierten Selclnvarcnfabrilc Petyan & Co., eröffnet. Dasselbe steht unter strengster Aufsicht und Ist für volle Einhaltung der -Vorschriften Vorsorge getroffe.n. Der herrliche Garten und uie erstklassige Qualität aller Erzeugnisse obiger Firma bieten die Gewähr fiir einen angenehmen Aufenthalt für alle unsere Gesinnungsgenossen. Q0000000OP00OGOCXXXKXX300O0CXXXX3O000000

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