Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 3 (1930)
- Issue
- Heft 126 (15.5.1930)
- Date
- 1930-05-15
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/3053752-3053859-3053879--1737-3057110- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Sette 8 DIE STIMME Nr. m firhl gemehrt (Ooft gSKdtet 3. M. KJ, T8: «Da sollst Dich nicht rächen und nicht nachtnagen, Du sollst lieben peinen Nächsten wie Dich selbst»), sondern die Sühne Mn*d Strafe. Indem Gott sich selbst Rache (besser {Strafe) und Vergeltung zueignet, behält er sich auch |tie mildernden Umstände vor. «Wie ein Maua Semen 8ohn züchtigt», heißt es 5. M. 8, 5, «so züchtigt dich 0er Ewige, dem Gott», das heißt, wie ein Hebender Vater. «Mir gehört die Eifersucht», heißt es im Tafmtid, sagt Gott, «Ich habe sie, aber sie hat nicht mich», & h. Gott läßt sich nicht durch sie beherrschen. Was aber die so anstößig scheinende Strafandrohung im Dekalog anlangt, so muß betont wenden, daß sie an allen Stellen nur vom Götzendienst, nicht tiber von jedem Vergehen gilt. Und wenn Benjamin ponatft meint, die höchste religiöse Ethik widerstrebe dem, daß Kinder für die Schuld des Vaters bestraft werden, so müßte er auch dagegen Einspruch erheben, daß sie für das Verdienst des Vaters belohnt wenden: NVenn jeder nur für seine Schuld Strafe erleiden soll, po soll auch jeder nur für sein Verdienst belohnt werden, und doch nimmt niemand-daran Anstoß, daß Gott, denen, die ihn lieben, Huld bis ins tausendste Geschlecht verheißt, wohl aber spricht man vom Alttestatnentarischen Haß oder, wie Donath, vom Rachegott, weil er denen, die ihn hassen (das heißt, die von ihm Abfallen und Götzendienst treiben) Strafen bis ins dritte und vierte Geschlecht androht. Aber schon ein talmudisoher Ausspruch, der viel älter als Hieronymus Ist, bemerkt hierzu: «Das Maß der Güte ist größer als das Maß der Strafe, 500fach, denn beim Maß der Strafe heißt es «Er ahndet die Sünden der Väter an den Kindern (usw.), hingegen heißt es beim Maß der Güte (Gnade): «Und er übt Gnade an tausenden von Geschlechtern», womit klar bewiesen ist, daß Hieronymus an dem von Donath grundlos angenommenen Irrtum unschuldig ist, er hatte ja tatsächlich, wie er mitteilt, einen talmudischen Lehrer Bar Chanina. Auch darauf wird bereits im Talmud verwiesen, was jeder Bibetkenper weiß, daß derselbe Gott, 5. M. 24, 16, sagt: «Es Rollen nicht Väter sterben wegen ihrer Kinder und nicht Kinder wegen ihrer Väter, jeder sterbe für seine Sünde», pnd der darin zum Dekalog bestehende Widerspruch jdamit erklärt «Hier (für den Fall), daß die Kinder an dem Werk der Väter festhalten, dort, wenn sie daran picht festhalten», und noch deutlicher lehrt der Prophet pzechiel (18, 6. 20), daß jeder die eigene Schuld büße. yVber auch das weiß jeder Bibelkenmer und daran läßt pich nichts ändern, daß Gott am Prinzip von Lohn und Strafe festhält und nicht müde wird, sie zu verkünden, der alte Gott vertritt eben die alte Pädagogik, die die Menschen dadurch zu erziehen sucht, daß sie Lohn und Strafe verheißt. Die Bibel spricht nach einem Ausspruch im Talmud in der Sprache der Menschen. Darin liegt ihre, durch die Jahrtausende unverminderte Wirkung. Damit sollen sich auch Benjamin Donaith und sein Herold beruhigen. Aber sie sollten sich doch vor Augen halten, daß es sich nur um eine Strafandrohung, die das Verbot eindrucksvoller machen soll, und nicht . um einen Straf v o 11 z u g handelt Und der wegen der Strafandrohung so furchtbar erscheinende Gott nimmt nicht nur den reuigen Sünder gnädig auf, sondern läßt sich durch die Fürbitte Mosis nicht nur besänftigen, sondern er verzeiht, ja, er bereut sogar das Ueble, das pr verkündigt hatte, seinem Volke zu tun (2. Mos. 32, 12 xl 14). Nun hatte unser Freund Daniel Soldat auch schon eine «Parmisse» und dachte ans Heiraten. «Ein Jude muß eine Frau haben ...» Er begab sich zu Jankale (Schadchen, zahlte ihm ein Glaserl Schnaps und flüsterte fihm ins Ohr: «Jankale, mein Freund, eine Frau! Ich verspreche die die übliche Vermittlungsprovision und außerdem ein Ehrengrab auf meinem Friedhof.» Jankale Schadchen ließ sich noch ein Glaser! und noch ein /Glaserl zahlen und versprach, sich umzuschauen. Leider, leider — es fand sich kerne, die geneigt gewesen wäre, Daniel Soldat zu heiraten. Unglaublich! Trotzdem er ein Kerl wie ein Baum war, trotz der roten Wangen, der glänzenden Stiefel und der goldenen Medaille konnte sich keine entschließen. Sie sagten, die Töchter des Städtchens, sie wollen nicht einen Totengräber, sie fürchten sich, auf dem Friedhof zu wohnen, usw. Das war der Grund, warum er in der Lehmhütte allein iwohnte! Damit hatte er nicht gerechnet. Es gab sogar Zeiten, in denen er sich ernstlich mit dem Gedanken 'henumgetragen hatte, den Friedhof zu verlassen. Aber dann fand er sich mit der Lage ab. Er war es dem Kaiser, den er einmal gesehen hatte, und der goldenen Medaille schuldig, Wort zu haben und auf seinem Posten a/usz/u harren. Es vergingen Jahre, Daniel Soldat hat einen langen, struppigen Bart bekommen und seinen Beruf sogar lieb gewonnen. Einsam und diktatorisch residierte er in seinem Lehmhäuschen, pflegte und hegte die Totengräber und sprach mit ihnen wie mit Kindern. Für ihn ■waren die Toten nicht tot, er glaubte an ein Gebundensein der Seelen an ihre irdischen Hüllen. «Erzähle uns eine Friedhofgeschiehte, Datflel Soldat!» baten ihn oft die Chederjungen. U..:d Daniel Soldat erzählte. Er erzählte von den weißen Nächten der Friedhöfe, vom Mond, der die sandigen Felsen silbern beleuchtet, und von den Toten, die HetnrleK Monn über den Antisemitismus ernd seine Heilung Unter dem Titel «Sieben Jahre, Chronik der Gedanken und Vorgänge» läßt Heinrich Mann, der berühmte Dichter und Zeitkritiker, hn Verlag Paul Zsolnay (Berlin—Wien- Leipzig) eine Samiung von Aufsätzen und Reden erscheinen, die auch einen Aufsatz «Der Antisemitismus tmd seine Heilung» enthält. «Die selbstbewußtesten Völker unseres Kulturkreises», schreibt Heinrich Mann, «sind am wenigsten antisemitisch. Der Antisemitismus beginnt dort, wo man an Erfolge nicht lange genug gewöhnt ist und die eigene Stellung in der Welt noch als Problem empfindet. Er artet aus, wo ein Volk geknechtet ist. Er erhält sich in mehr oder weniger bösartiger Form nach nationalen und politischen Befreiungen, die zwar im Aeußeren vollzogen, aber innerlich nocii nicht erworben sind. Der deutsche Antisemit oder vielmehr der «national» genannte Menschentyp, der die meisten Antisemiten stellt, war Franzosenfresser, bis der Zwischenfall eines deutschen Sieges über Frankreich ihn in dieser Hinsicht erleichterte. Er verlegte sich auf den Haß Englands, bis der Weltkrieg ihm die Wohltat erwies, ganz Europa, auch England, im Wert herabzusetzen. Sieger, denen selbst nicht allzu wohl ist, zehren immerhin weniger an seinem ungefestigten Selbstbewußtsein, als vor der Niederlage. Die Qual dagegen, die sein Judenhaß ihm bereitet, kann der deutsche Antisemit durch gewalttätige Ereignisse nicht loswerden. Das wäre Selbstzerstörung, denn er hat mit seinen Juden alles gemein, das Land, die Wirtschaft, die Art zu denken und zu leben, seine Haltung vor Fremden, vor den Aufgaben der Welt, und sogar die Güte seines Selbstbewußtseins. ... Sein Gedächtnis bildet in ihm einen «Minderwertigkeitskomplex». Er kann die Zeiten der nationalen Unterlegenheit nicht vergessen. Er braucht daher die Ueberbetonung des nationalen Wertes. Unentbehrlich ist ihm der Haß und unentbehrlich die Nähe des Gehaßten, ein sichtbarer, täglich erreichbarer Gefährte, an dem er sich ausläßt, mit dem er um die Palme streitet. Denn Antisemitismus ist nicht nur die Ablenkung eigener innerer Nöte. Er ist auch der schwierige Vollzug einer Angleichung oder der bittere Verzicht auf sie. In der Vorstellung des Antisemiten ist der Jude der schlaueste und härteste der Lebenskämpfer. Jeden, der Erfolg hat, ist er zuerst geneigt, als Juden anzusprechen. Man frage nicht lange, was der Antisemit am liebsten auch seinerseits wäre und in gelungenen Fällen wirklich wird. Er wird genau das, was man jüdisch nennt. Ihm entgeht freilich zumeist der Anteil des Juden an der gerade vorhandenen Geistigkeit — und eben dies ist ein wichtiges Geheimnis der jüdischen Erfolge. Der Antisemit wäre konkurrenzfähiger, v/enn er weniger Geringschätzung hätte für Worte, die nicht sogleich Geld ergeben. Er täte gut, seine Begier nach Macht auf die Ideen auszudehnen. Sie sind große Mächte.. _ . Wenn der Antisemit denken lernte, würde ererstens Zusammenhänge entdecken, die ihm noch fehlen, so die hier genannten. Wie, erst, wenn er besser denken lernte als die Juden, die darin heute auch nicht Meister sind! Er würde sich selbst samt seinen Juden über die Landesgrenzen hinweg in eine umfassende, bei weitem wichtigere kulturelle Gesamtheit einreihen. Der Gedanke an seine Nation wäre ihm kein Grund zur Gereiztheit mehr, keine Qual mehr. Er wäre zugleich bescheidener und stärker. Er würde sich vor der Welt nicht mehr brüsten, mit den Juden sich nicht mehr messen wollen. Er würde, um leben zu können, des Hasses nicht mehr bedürfen. Er wäre glücklicher. Er wäre daher kein Antisemit mehr; um Mitternacht, in höchster Extase, eine« Reigen zuern Lobe des Allmächtigen aufführen. «Kinder», schloß er gewöhnlich seine Geschichte», seid brav, ehrlich und fromm, damit unsere toten Väter Ruhe in ihren Gräbern haben ...» Und die Chederjungen mit den verträumten, glänzenden Augen versprachen, brav, ehrlich und fromm zu sein. Da erschien eines Tages in den Gasserr des Städtchens ein Plakat mit der Ueberschrift: «An meine Völker!» Der Kaiser, Daniel Soldats Kaiser, teilte seinen Völkern, denen er sonst nichts mitzuteilen pflegte, mit, daß er (der Kaiser!) nach reiflicher Ueberlegung beschlossen Habe, Krieg zu führen. Gott segne unsere Waffen! Die Juden des Städtchens begaben sich zu Daniel Soldat, der in ihren Augen die höchste militärische Kapazität war, und fragten ihn nach seiner Meinung. «Was soll ich euch sagen!» antwortete ihnen Daniel Soldat, indem er über seinen langen, struppigen Bart mit der Hand fuhr. «Wenn der Kaiser Krieg erklärt hat, wird er schon wissen, warum. Ich garantiere euch, daß wir (das heißt er und der Kaiser) mit Rußland innerhalb eines Monates fertig werden. Spielt euch mrt «Jossel Froim!» Prompt hatte er des Kaisers Namen verjirdischt. «Ich weiß ganz genau», fuhr er fort, «wie unsere Truppen operieren werden: Wir werden die Russen einfkreisen und Schluß . . .1» Es vergingen keine achtundvierzig Stunden seit der Kriegserklärung und schon mußte Daniel Soldat einrücken. Der Totengräber und Friedhofswächter wurde wieder in einen wackeren Reiferemanu umgewandelt. Trara, trara — als eines der ersten Opfer des blutigen Schlachten* fiel Daniel Soldat. Wie ich aus einer sehr verläßlichen Quelle erfahren habe, hat er vom Kaiser, von seinem Kaiser, nach dem Tode noch eine zweite Medaille bekommen . . * Perez über Anski Zorn 15. Todestage von J. L. Perez. J. L. Perez, der weitgefeierte Dichter des Chassidismus* und Anski, der weltberühmte Dichter des «Dybuk», waren miteinander befreundet. Anläßlich des 15. Todestages von Perez sind dem verstorbenen Dichter viele Ehrungen zuteil geworden. Einige polnische Städte von überwiegend jüdischer Majorität haben nach ihm Straßen benannt. Viel unbekannt gebliebenes Material aus dem Leben des Dichters ist veröffentlicht worden. Auch an dieser Stelle sei ein interessanter Brief Perez' über Anski wiedergegeben. Dieser Brief ist einige Zeit vor dem Weltkrieg geschrieben und an den heute noch in Bendzin, in der Nähe von Kattowitz in Polen wohnenden Herrn M. D. Rottner gerichtet. Der Brief lautet: . A Lieber Herr Rottner! Der Ueberbringer dieses Briefes ist nicht mehr und nicht weniger — nur Herr Anski, der russisch-jüdische, eigentlich der jüdisch-russische Schriftsteller. Sein richtiger Name ist Rapoport und er selbst ist ein guter Jude. Er hat im Ausland eine wichtige jüdische Angelegenheit zu erledigen und zu wenig Zeit, um die Erlangung eines regulären Passes abzuwarten. Da aber derselbe doch ein Jude mit einem «innerstaatlichen Passe» ist, wird es bestimmt nicht schwer sein, für ihn einen Grenzübertritt zu erlangen, schließlich eine Sache, die einem jedem gebührt, auch wenn man keine Protektion besitzt. Ich bitte Sie deshalb in meinem eigenen, wie auch im Namen der jüdischen Allgemeinheit, Sie mögen so gut sein und diesem Juden helfen. Sie kennen ihn bestimmt aus der Literatur und haben vielleicht auch vernommen, daß er jetzt mit der Mission, ein jüdisches Museum zu gründen, herumreist. Ich fühle mich verpflichtet, Ihnen für die gute Tat, die Sie vollbringen werden, zu danken, da Sie doch selbst mit der jüdischen Allgemeinheit verwandt sind, genau wie ich, aber doch — ich danke Ihnen und will ihnen noch einen guten Rat erteilen: Gewinnen Sie Anski bei seiner Rückreise für einen Vortrag in Ihrem Verein. Er ist ein ausgezeichneter und sehr intetessanter Redner. Mit Achtung J. L. Perez. In jener Zeit war Anski dem Publikum fremd. Er blich es trotz seines großen Talentes bis zu seinem Tode..Erst als kurz nach dessen Tode die «Wilnaer Truppe» sein Meisterwerk, «Der Dybuk», aufführte, wurde Anski weltberühmt. Doch Perez gehörte zu den wenigen Menschen, die rechtzeitig das große Talent Anskis erkannten. Dr. T. Nussenblatt. Neues von der WIZO-Arbeit in Palästina , Die Immigrationspolitik 'der Regierung gegenüber den Mädchen zeigte in der letzten Zeit eine besondere Zurück* haltung, die die Zionistische Exekutive und die Moazath Hapoaloth veranlasten, in gesonderten Memoranden zu dieser Frage Stellung zu nehmen. Es wurde darin ausführlich die Lage der Chaluzoth im Lande erörtert, die Möglichkeiten für die Aufnahme neuer Einwanderinnen unedle Vorkehrungen für ihre Unterbringung in Arbeitsstellen dargelegt. . Die für dieses Frühjahr in der Mädchenfarm Ness Zionä vorgesehene Anpflanzung von 50 Dunam Orangen und 5 Dunam Bananen ist durchgeführt worden. Während der Pflanzungszeit arbeiteten 23 Mädchen in der Plantage. Die laufenden Arbeiten werden von 10 bis 12 Arbeiterinnen äüsgeführt werden, deren Zahl nach Bedarf bei Erweiterung der Arbeit vergrößert werden wird. ln der Mädchenfarm Afule wurden ein neuer Hühner- Stall und der Kuhstall für. 10 bis 14 Stück Vieh fertiggestellL Nach Schluß der Regenperiode hat die Arbeit im Felde und in der Baumschule verstärkt eingesetzt. Die Blurnenkohlemte war in diesem Jahre sehr erfreulich; der Bruttoertrag für das Stück von 5 Dunam Bodenfläche war 40 Pfund. Im nächsten Jahre soll versucht werden, eine noch frühere Ernte zu erzielen. Eine Tageskrippe für Jerusalem ist anfangs April von der Histadjruth Naschim im Lina- und Nathan Strauß* Gesundheitszentrum eröffnet worden. Es ist die erste Tageskrippe in der Stadt, die einem sehr dringenden Bedürfnis entgegenkommt. Hausfrauensorgen — Sommersorgen Dr Beginn des Sommers bringt die Motte n p 1 a g e mit sich und jede Hausfrau bemüht sich, die Motten fern zu halten und zu vernichten. Trotz aller Arbeit gehen alljährlich wertvolle Teppiche, kostbare Gobelins und teure Pelze zugrunde, da nicht jede Hausfrau über die notwendige fachgemäße Routine zur Mottenvertilgung verfügt. Daher sehen die Hausfrauen eine wahre Wohltat darin, daß das seit Jahrzehnten bestehende Mottenfraßverhütungsunternehmen „Zaeher 1“ alle von Motten gefährdeten Gegenstände sorgfältig, sicher und zu den kulantesten Bedingungen in ihren Lagerräumen (Wien, XIX., Nußwal dgaeee 14/16) aufbewahrt. Dort ist modernste Technik mit Jahrzehntelanger Erfahrung vereinigt und genießt die Unternehmung „Zacher 1“ auch bei allen Besitzern von Pelzwerk, Teppichen, Kleidern, Vorhängen uew. den besten Ruf.