Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 3 (1930)
- Issue
- Heft 126 (15.5.1930)
- Date
- 1930-05-15
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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i Nr. 1*6 OK STIMME 9Wte5 Die Lage der Juden in der ganzen Welt Jahresnrersamtniiittg der Angto-Jewish-Association. Unter dem Vorsitz des Präsidenten Leonard Q. Monteftore fand am 4. Mai in London die 58. Jahresversammlung der Anglo-Jewish- Association statt. Der Bericht über das abgelaufene Jahr, der der Jahresversammlung Vorgelegen hat, enthält einen Ueberblick über die Lage der Juden in den verschiedenen Ländern, der folgendes feststellt: Der verhältnismäßig ungetrübte lieberblick über das Jahr 1928 konnte für das Jahr 1929 nicht wiederholt werden. In Polen hat eine wirtschaftliche, in Rußland eine politische Verschlechterung der Lage Plat2 gegriffen, an den Universitäten Mittel-, Ost- und Südosteuropas war die antisemitische Hetze wieder entfacht worden, und schließlich war das Jahr Überschattet wo’rden durch die Erhebung der arabischen Bevölkerung Palästinas gegen die in Palästina lebenden Juden; Das Joint Foreign Committee der englischen Juden arbeitete Hand in Hand mit den übrigen Körperschaften, indem es gegenüber der Regierung dem Entsetzen und der Trauer der englisch-jüdischen Gemeinschaft über diese tragischen Vorkommnisse Ausdruck gab und die ernste Hoffnung aussprach, daß wirksame Schritte zur Bestrafung der Schuldigen, zur Entschädigung der Opfer und zur Verhinderung ähnlicher Vorkommnisse in der Zuktihft ergriffen werden würden. In Europa hat sich die Haupttätigkeit des Committee auf Rußland und Polen konzentriert. Im Verlaufe des Berichtsjahres machte sich in der Religionsverfolgung in Rußland und besonders in der Behinderung der religiösen Beziehung keine Milderung bemerkbar. Seit 1923 hat das Committee keine Gelegenheit verabsäumt, um den russischen Glaubensbrüdern zum Teil durch direkte Vorstellungen bei der Sowjetregierung, zum andern Teil durch Inanspruchnahme der Intervention der englischen Regierung zu Hilfe zu .kommen. Sofort nach Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen Großbritannien und .Rußland, im Oktober 1929, wurde eine Anstrengung nach dieser Richtung gemacht. Die Juden Rußlands haben aber im vergangenen Jahre nicht allein unter der Religionsverfolgung zu leiden gehabt. In der Errichtung landwirtschaftlicher Kolonien in Südrußlqnd und in Sibirien sah man eine Hoffnung .für eine wirtschaftliche Rehabilitierung der Juden,, die!diesbezüglichen Projekte der Sowjetregierung hatten in Westeuropa und in Amerika viel Sympathie und Förderung gefunden. Vor ganz kurzer Zeit aber begann die Moskauer 'Regierung eine neue Landwirtschaftspolitik zu betreiben, die dazu angetan war, die ganze ackerbautreibende Bevölkerung auf . eine streng kontrollierte kollektivistische Basis zu setzen. In, Polen hat die stufenweise sich verschlechternde Wirtschaftslage der Juden den Grad einer neuen Krisis erreicht. Wegen der verminderten Kaufkraft der Bauern sind letztens wieder große Massen der Kleinhändler an den Rand des- Ruins gebracht worden. Die Hilfsgesellschaften können eine wesentliche Hilfe nicht bringen, und allgemein wird anerkannt, daß nur eine Auswanderung auf breiter Basis die jüdische Bevölkerung vor Hungersnot retten kann. Nun aber bestehen in den Ueberseeländern harte Einwanderungsbeschränkungen.; Das Quotensystem Nordamerikas und Australiens wird gegen Osteuropäer mitleidlos geübt, jetzt hat auch Südafrika ein Quotengesetz angenommen, das noch härter als das anderer Länder ist. Für auswärtige Organisationen ist es eine delikate Angelegenheit, sich in eine innere Gesetzgebung dieser Art einzumischen, aber die Lage der jüdischen Massen ist eine so verzweifelte, daß man sich aus humanitären Gründen wird entschließen müssen, solche Skrupel fallen zu lassen. Im Gegensatz zu den genannten Ländern ist die Lage in Ungarn ürid Rumänien, Länder, die viele Jahre lang als Schwarze Flecke auf der Landkarte der europäischen Judenhdt figurierten, weniger beunruhigend geworden. Als im Herbst 1929 an den Universitäten dieser Länder die Studenten die Numerus-Clausus-Propaganda wieder aufnahmen, wurden sie mit starker Hand in den Grenzen der Ordnung gehalten. In Ungarn besteht erfreulicherweise die Neigung, daß verbesserte Numerus-Clausus-Gesetz zu respektieren, der Untefrichtsminister Graf Klebelsberg hat in einer bedeutsamen Ansprache kundgetan, daß er mit einer antijüdischferi Gesetzgebung nichts mehr zu tun haben will: Was Rumänien betrifft, so bereitet es, ohne mehr eine Quelle akuter Besorgnis zu sein, immer noch Enttäuschungen. In dem letzten Bericht des Joint Foreign Committee wurden große Hoffnungen auf die neue Regierung Maniu gesetzt, die Hoffnungen haben sich nicht erfüllt. Nicht nur fehlt es an Anstrengungen, die jüdischen konstitutionellen Klagegründe zu berücksichtigen, sondern wo immer eine die Juden berührende Gesetzgebung Platz gegriffen hat ~ wie z. B. bei dem Gesetz über religiöse Gemeinden und dem Gesetz betreffend Kooperativen — sind neue, die Juden benachteiligende Unterscheidungen gemacht worden. Die. Schritte des Committee gegen die Einführung eines Sehächtverbotsgesetzes in Norwegen waren leider ohne Erfolg. Glücklicher war das Committee in seiner Intervention gegen die Ausweisung der russischen Flüchtlinge aus Konstantiriopel, die bisher nicht durchgeführt worden ist. Zusammen mit der Zionistischen Organisation und dem American Jewish Committee war das Joint Foreign Committee bestrebt, den. verfolgten Juden des Yemen zu helfen. Das Committee bemüht sich, vom Völkerbund einen Kalenderreformplan zu erhalten, der die Beobachtung der jüdischen religiösen Vorschriften nicht gefährdet, es ist dem in Zürich errichteten speziellen Bureau zur Aufklärung der öffentlichen Meinung über die jüdische Stellungnahme zur Kalenderreform tmd zur Erhebung von Vorstellungen beim MMtetb«md beigetreten. Joseph Meller berichtete über die Bewegung zur Rückkehr zum Judentum unter den Marranen Nordportugate. Die Bewegung macht unter der Leitung der Herren Samuel Schwartz und Kapitän Barros Basto gute Fortschritte. Das Hauptbureau der Bewegung besteht in Oporto, wo Kapitän Basto die Arbeit mit nie ermüdender Energie führt. Er gibt die Monatsschrift «Halapid» (Die Fackel) und andere Publikationen historischen und religiösen Charakters heraus. In einem theologischen Institut zur Ausbildung jüdischer Religionslehrer unter den Marranen wird bereits eine Anzahl Juden für den Lehrerberuf unter den marranischen Volksgenossen vorbereitet. Dringend notwendig ist die Ernennung eines Rabbiners, für dessen Besoldung (400 Pfund jährlich) ein in Holland gebildetes Komitee aufkommen will. Die Auswahl wird unter drei geeigneten Kandidaten für dieses Rabbineramt getroffen werden. Für einen Weltverband jüdischer Frontsoldaten Paris, 11. Mai (I. T. A.). Am 9. Mai begann in Paris die erste europäische Konferenz der Landesverbände ehemaliger jüdischer Frontsoldaten europäischer Länder. Den Vorsitz führt der Deputierte des polnischen Sejm Zewi Heller (Warschau). Der Reichsbund jüd,. eher Frontsoldaten in Deutschland ist nicht vertreten. Auf der Tagesordnung steht die Frage der Gründung eines Weltverbandes jüdischer Frontsoldaten im Weltkriege. Der Vorsitzende, Dep. Zewi Heller, gab in seinem Referate einen Ueberblick über die Geschichte der jüdischen Beteiligung an Kriegen und setzte die Ziele und Aufgaben eines Weltverbandes jüdischer Frontsoldaten auseinander. Am Abend des ersten Sitzungstages begaben sich die Delegierten zum Grabe des unbekannten Soldaten, wo sie einen Kranz niederiegten. Am 10. Mai fand aus Anlaß des 15. Jahrestages der Schlacht bei Carency eine große Manifestation der ehemaligen jüdischen Kriegsfreiwilligen in Frankreich im Palais du Trocadero statt. Das Ehrenpräsidium der Veranstaltung hatte der Großrabbiner von Frankreich, .Israel Levi und der Kriegsminister inne. Es beteiligten sich eine große Zahl führender Persönlichkeiten. IHRE KOSTBAREN Pelze, Teppiche und Gobelins schützen Sie vor Mottenfraß durch Aufbewahrung bei: J. ZiGlEBL WIEN, XIX., NÜSSWALD6ASSB14 / TEL. 1-13-3-24 „OSE“ und ,,TÖZ“^ Hygiene-Äjussteliung in Dresden Berlin, 9. Mai (I. T. A.). Per Verband. der Gesellschaft für Gesundheitsschutz der Juden ÖSE wird auf der internationalen Hygiene-Ausstellung Dresden 1930, die vom 17. Mai bis Ende September d. J. dauert, durch eine eigene Abteilung im Palais der Nationen vertreten sein. Zur Darlegung der Prinzipien dieser besonderen jüdischen Exposition hat der Verband OSE in Berlin die Vertreter der jüdischen Presse zu sich geladen. Herr Dr. J. Brutzkus führte aus* der Verband OSE wolle zeigen, daß die Juden, die als ' Stadtvolk unter besonderen Bedingungen leben, auch eigene Methoden und Ziele im Gesundheitsschutz verfolgen müssen. Dr. Brutzkus erklärte im einzelnen Zweck und Ziele der von OSE in Osteuropa unterhaltenen 460 Anstalten und teilte mit, daß auf allen Gebieten der Gesundheitsarbeit außerordentliche Fortschritte erzielt worden sind. Die heranwachsende Jugend ist in einem ungleich besseren physischen, und demgemäß auch geistigen Zustand als in früheren Jahren. Herr Dr. Olswanger erläuterte die sozialhygienischen Grundsätze und Methoden von OSE und TOZ. Das Hauptgewicht wird auf die prophylaktische und soziale Medizin gelegt, die Vorbeugung von Krankheiten, Bekämpfung der gesundheitsschädlichen Gebräuche, Gewohnheiten und Milieuzustänc(e, auf die hygienische Belehrung, körperliche Kräftigung des Nachwuchses und Ausrottung der in der jüdischen Bevölkerung besonders stark verbreiteten und die’ Gesundheit der ganzen Gemeinschaft gefährdeten Seuchen. Dr, Olswanger schilderte im einzelnen Aufbau und Gruppierung der ÖSE-Exposition in Dresden. Delegiertentag des Schweizerischen Zionistenverbandes Basel CI T. A;) Im Städtischen Großratesaale zu Basel fand am Sonntag, den 4. Mai, der diesjährige Delegiertentag des Schweizerischen Zionistenverbandes bei Anwesenheit von 73 Vertretern säpitlicher Ortsgruppen statt. Nach der Eröffnung ergriff Herr Lazarus Barth, Mitglied der Zionistischen Weltexekutive, das Wort zu einem Referate über «den Zionismus in Erez Israel und in der Galuth». Nach ihm sprach der Delegierte des Hauptbüros des Keren Kajemeth; Herr Adolf Pollak, über die Leistungen und Aufgaben dieser Institution in Erez Israel. Der Schluß der Vormittagssitzung war ausgefüllt von kritischen Bemerkungen Dr. SoskinSj zur Zeit .Genf, zu dem Bericht der Shaw-Kommission, die er nicht von?'revisionistischen, sondern vom allgemein jüdischen Standpunkt machte. Die Nachmittagssitzung begann mit einem Bericht des Zentralkomitees und seiner Ressortleiter über "die Monistische Tätigkeit in der abgelaufenen Amtszeit. Als Folge des Zionlstenkongresses und der Gründung der erweiterten Agency in Zürich , Der Zionismus in Australien Von Hans Vajda, Jof*»f Cowmissioner of Australia, President of the Junior Union of Sydney Zionists. Herr Hans Vajda, ein geborener Wiener, der Jetzt in Sydney lebt und eine bedeutende Rolle in der zionistischen Bewegung Australiens spieit, weilt augenblicklich in Wien und stellt uns auf unser Ansuchen nachstehendere Artikel zur Verfügung. Herr Vajda ist gerne bereit. Personen, die sich jfür australische Verhältnisse und Einwanderung in dieses Land interessieren, Auskunft zu erteilen. Die Adresse ist der Redaktion der «Stimme» bekannt. Australien, das beinahe gleicher Größe wie Europa, nur 6% Millionen Einwohner zählt, beherbergt auch zirka 22.000 Juden, wovon 8000 in der größten Stadt Australiens, in Sydney, wohnen. Die Anfänge der Zionistischen Organisation reichen schon sehr lange zurück und die Gründer der Bewegung in Australien »nd auch außerhalb ihrer Organisationen bekannt geworden. Ich möchte hier nur Mr. Aron Blashky, welcher derzeit in London weilt, und Mr. Morris Symonds erwähnen, welcher einen namhaften Betrag für den Bau der Universitätsbibliothek in Jerusalem gespendet hat. Anläßlich des Besuches des Herrn Dr. Alexander Goldstein, der im Auftrag der Organisation und der beiden zionistischen Fonds Australien bereiste, kam es zu einem Zusammenschluß aller Provinzorganisationen (Neu-Süd-Wales, Queensland, Victoria, Süd- und West-Australien) in die «Australian Zionist Federation», welche jetzt das dreijährige Bestehen feiert. Die anfängliche Organisation wurde Herrn Ettinger jun. übertragen, der sehr viel zur Belebung der zionistischen Arbeit beigetragen hat. Ihm sind auch die Gründungen der verschiedenen zionistischen Frauenorganisationen zu verdanken, die sehr erfolgreich tätig sind. Der Leitung der A. Z. F. gehören die prominentesten Mitglieder der Judenheit Australiens an. Das Ehrenpräsidium hat Lieut. General Sir John Monash inne, welcher Oberbefehlshaber der australischen Armee zur Zeit des Weltkrieges war. Präsident ist der Oberrabbiner Dr. Brody aus Melbourne, dessen hervorragende Persönlichkeit auf die Bewegung stark einwirkt. Besonderes Augenmerk wendet man in Australien der Jugendbewegung zu. Anläßlich des letzten All-Australian Zionist Congreß wurde ein Jugendtag in Anwesenheit von Vertretern aller Staaten abgehalten und ein großes Arbeitsprogramm festgelegt. Bei dieser Gelegenheit wurde mir vom Kongreß die ehrenvolle Aufgabe erteilt, die ganze Jugendbewegung Australiens zu organisieren. Im Verband der Jugendorganisationen sind heute zirka 20 Vereine mit insgesamt 1200 Jugendlichen zusammengeschlossen, was immerhin zirka 60 Prozent der ln Betracht kommenden jungen jüdischen Menschen darstellt. Die Federation gibt auch eine allwöchentlich erscheinende Zeitung heraus, die «Australian Jewish Chronicle», der Redakteur, J. K. Sampson, schon seinerzeit in der Südafrikanischen Partei eine große Rolle spielte und derzeit als Nachfolger Ettingers das Sekretariat der Federation innehät. Wohl die hervorragendste Kundgebung der australischen Zionisten war die anläßlich der Vorfälle in Palästina abgehaltene Massenversammlung in der Town Hali in Sydney, welche unter dem Vorsitz des Lord Mayors stattfand und der 5000 Juden beiwohnten. Da zeigte es sich, daß Entfernung keine Rolle spielt, daß jüdisches Leid immer ein gemeinsames ist. Diese Massenversammlung der Zionisten im fernen Australien bewies den unbeugsamen Willen, der alle Zionisten beseelt: aus Palästina die jüdische Heimstätte zu machen. hat sich die Zahl der organisierten Zionisten beträchtlich vermehrt. Die gesteigerte Anteilnahme der Freunde des Palästinawerkes ist aus den Eingängen des Keren Hajessod ersichtlich, der im Jahre 5689 1183 und im Jahre 5690 bis 1. Mai 1930 bereits 2433 Pfund an die Zentrale abföhren konnte. Die wachsende Pupularitat des Keren Kajemeth ergibt sich nicht nur daraus, daß seine Einnahmen aus mehr als 50 Orten flössen, sondern daß die Entnahmen aqs dem letzten Halbjahre Ws Ende März m der Höhe yon Fr. 28.465 diejenigen des ganzen vorigen Jahres,, das durch die außerordentlichen Spenden während des Züricher Kongresses beeinflußt war und die Fr. 53.020 aufweisen, pro« portional überstiegen haben. Nach einer ausgiebigen Generaldebatte schritt der Delegiertentag zu den Neuwahlen. Es wurden zwei Listen, die eine von den Misrachisten und Revisionisten, die andere von den Allgemeinen Zionisten präsentiert, wobei die letztere mit geringer Mehrheit durchging. In dem neuen Zentralkomitee mit dem Sitz in Basel sind die beiden ersten Richtungen nicht vertreten. Die deutsche Akademie plant eine wissenschaftliche Erforschung des Jiddischen Wie die Jüdische Telegraphen-Agentur erfährt, besteht in den Kreisen der Akademie zur wissenschaftliche» Erforschung und zur Pflege des Deutschtums ein starkes Interesse für eine wissenschaftliche Erforschung der jiddischen Sprache, Literatur und Folklore im Rahmen der Arbeiten der Akademie. Der Plan, ein Institut für Nebensprachen zu errichten und hierbei der Erforschung des Jiddischen einen besonderen Platz einzuräumen, hat bereits greifbare Gestalt angenommen. Es gilt dabei, noch manche Voreingenommenheiten und auch finanzielle Schwierigkeiten zu überwinden. Der Deutsche Sprachverein hat sich grundsätzlich bereit erklärt, die Errichtung eines NebensprachtiÄinstitutes gemeinschaftlich mit der Deutschen Akademie m Angriff zu nehmen. Aber bis es zur Errichtung eines solchen Instituts kommt, wird daran gedacht, au die Erforschung des Jiddischen heranzugehen.