Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 3 (1930)
- Issue
- Heft 126 (15.5.1930)
- Date
- 1930-05-15
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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Sette 4 Die Juden in Belgien Dieser Tage feierte das Königreich Belgien die Jahrhundertfeier seiner politischen Unabhängigkeit. Im Zusammenhänge damit ist es interessant, in wenigen Strichen die Geschichte der Juden in Belgien im letzten Jahrhundert zu skizzieren. Obwohl in Belgien noch lange vor der Gründung des Königreiches Belgien Juden angesiedelt waren und sie äuf eine jahrhundertelange Geschichte zurückblicken konnten, besteht so gut wie gar kein Zusammenhang zwischen dem ehemaligen und heutigen Judentum. Infolge der Judenverfolgungen im 14. und 15. Jahrhundert mußten die Juden Belgien verlassen. Im Jahre 1550 wurden aus Belgien sämtliche Juden vertrieben und seit dieser Zeit durfte kein Jude in Belgien wohnen. Erst irr, 18. Jahrhundert setzt eine neuerliche Einwanderung von Juden ein, die unter dem Einflüsse der französischen Revolution am 6. Dezember 1796 gleichberechtigt werden. Anfangs des 19. Jahrhunderts vergrößert sich die jüdische Ansiedlung in Brüssel, Antwerpen und Gent. Während des Befreiungskrieges der Belgier um ihre Loslösung von Holland im Jahre 1830 begegnen wir in der Befreiungsarmee Josef Oppenheim, unter dessen Führung jüdische Freiwillige mitkämpfen. Im Jahre 1830 wurde in die neue Verfassung auch der Grundsatz der Gleichheit und Gleichberechtigung aller Belgier aufgenommen. Am 25. März 1832 wird in Brüssel das zentrale Konsistorium der belgischen Juden ins Leben gerufen, dem die Führung der religiösen und charitativen Angelegenheit der Juden zufällt. Um diese Zeit lebten in Belgien bereits 3000 Juden. Die einzige wirkliche jüdische Gemeinde bestand aber nur in Brüssel, die aber nicht in der Lage war, einen eigenen Rabbiner zu erhalten. Erst unter dem Einflüsse der holländischen Juden konsolidierte sich das jüdische Gemeindeleben. Allmählich bauen sich die Grundlagen der jüdischen Gemeindeautonomie immer mehr aus, was umso leichter geschieht, als die Juden hier keinen Kampf um ihre Gleichberechtigung zu führen hatten. Die jüdische Religion wurde von Staatswegen anerkannt und hn Staatsbudget waren besondere Posten für die Erhaltung von Rabbinern und Kantoren sowie Synagogen vorgesehen. Einer der ersten führenden Rabbiner Belgiens war der Rabbiner Carmoly, der nebst seiner wissenschaftlichen Betätigung auf dem Gebiete der Organisation des jüdischen Gemeindewesens Bedeutendes geleistet hat. Er hat auch in der Synagoge Reformen eingeführt und im jüdischen Gebetbuch eine Reihe von Streichungen vorgenommen. Seine Neuerungen riefen aber innerhalb der Gemeinde eine Opposition hervor, so daß bereits im Jahre 1834 das Konsistorium den Beschluß faßte, Carmoly zu entlassen und den Rabbiner Dr. Henri Laub aufzunehmen, der von Ludwig Philipsohn empfohlen wurde. Ihm folgte, als Oberrabbiner, Armand Bloch, unter dessen Einfluß das Konsistorialstatut festgelegt wurde. Das Leben der belgischen Juden nahm einen regelmäßigen Verlauf und wurde durch keine besonderen äußeren Erschütterungen berührt. Wohl versuchten die Klerikalen in den Jahren 1863/70 einen Kampf gegen den Einfluß der jüdischen Bankiers zu führen. Sie forderten .sogar die katholische Bevölkerung auf, ihre Depots in den jüdischen und protestantischen Banken zu beheben. Diese Agitation verlief jedoch ohne jedweden sichtbaren Erfolg und war kaum gegeignet, das Wirtschaftsleben der Juden irgendwie zu erschüttern. in den 80er Jahren begann auch ein regeres gesellschaftliches Leben, das die Gründung einer ganzen Reihe von Institutionen zur Folge hatte. Die belgischen Juden nahmen am Wirtschafts- und Finanzleben einen überaus starken Anteil. Die Familien Bischoffsheim, Phillipsohn hatten als Financiers die Führung des gesamten Wirtschaftslebens inne. Auch an der beginnenden Kolonisation von Kongo nahmen Juden regen Anteil. Jüdische Ingenieure, Unternehmer, Angestellte und Arbeiter kamen in größerer Anzahl nach Kongo, wo sie auch in Elisabetville die erste jüdische Gemeinde begründeten. In den Jahren 1900—1905 versuchte man abermals eine antisemitische Bewegung zu inszenieren. Der damalige sozialistische Senator Ed. Picard suchte mit einem Programm des «wissenschaftlichen und humanitären Antisemitismus» eine judenfeindliche Bewegung ins Leben zu rufen. Er wurde aber .von seiner eigenen Partei desavouiert und seine Propaganda zeitigte gar keinen Erfolg, Während im Jahre 1891 Belgien 3000 Judenseelen zählte, finden wir bereits im Jahre 1901 12.000 Juden. Nach dein Kriege verstärkte sich auch die Einwanderung von ostjüdischen Elementen, die hauptsächlich in der Diamantenbranche beschäftigt sind. Gegenwärtig zählt Belgien 44.000 Juden, von denen allein in Antwerpen 22.000, in Brüssel 20.000 Seelen wohnen. Ein politisches Attentat auf einen Araber. Jerusalem. (J. T.-A.) Der Nablus-Araber Mohammed Mtiti, der prozessionistische Sympathien hegte und zusammen mit einem anderen Nablus-Araber im «Palestine Bulletin» eine. Kondolenzkundgebung zum Tode Balfours veröffentlichte, wurde durch Messerstiche schwer verletzt aufgefunden. Sein Zustand ist sehr ernst. Man nimmt mit Beifciramtheit an, daß es sich um einen Racheakt nationalistiicher Araber handelt. (Verurteilungen wegen Kommunismus in Palästina Jerusalem, 11. Mai. (I. T. A.) Die Tel Aviver jüdischen Hädchen Lea Fisch und Chawa Halpern wurden wegen Teillahme an der kommunistischen 1. Mai-Kundgebung zu 6 Mo* laten Gefängnis und Landesverweisung verurteilt. Die am JO. April verhafteten Joseph Herschenbaum, Mordechai Berdisehewski und Pua Alami wurden zu je 35 Tagen Gefängnis, tbzulösen durch je 7 Pfund Geldbuße, verurteilt. WE STIMME Die Sondermission des Sir John Simpson ' Als Berater des High Commissioner und zur Berichterstattung über die Entwicklung des Landes, Landbcsiedlung und Einwanderung. London (I. T. A.). Der Staatssekretär für die Kolonien Lord Passfield hat Sir John Hope Simpson, der früher längere Zeit im indischen Zivildienst tätig war, mit einem zeitweiligen Auftrag fiir Palästina betraut; Sir John Simpson wird mit dem High Commissioner für Palästina Besprechungen pflegen und der britischen Regierung über Fragen wie Bodenbesiedlung, Einwanderung und allgemeine Entwicklung des Landes Bericht erstatten. Sir John Hope Simpson hat sich bereits Anfang dieser Woche nach Palästina begeben. Das Kommentar der „Times“. «Times» äußern sich in einem Leitartikel u. a. wie folgt: Es ist offensichtlich, daß die Regierung die Lage in Palästina genau beobachtet. Sir John Hope Simpson, früher ein ausgezeichnetes Mitglied des indischen Zivildienstes, der sich zuletzt Erfahrung in Dingen des näheren Ostens angeeignet hat, ist damit betraut worden, mit dem High Commissioner Besprechungen zu pflegen und der Regierung Seiner Majestät über die in dem Bericht der Shaw-Kommission aufgeworfenen drei wichtigsten und strittigsten Fragen Bericht zu erstatten. Man wird sich erinnern, daß Sir Walter Shaw und seine Kollegen Empfehlungen über Entwicklung, Einwanderung und Bodenbesiedlung Palästinas gemacht haben, die die Ausfindigmachung von Methoden zur Regulierung der jüdischen Einwanderung gemäß der Aufnahmefähigkeit des Landes, die Prüfung der Möglichkeit einer dichteren Besiedlung auf dem Lande durch Experten und Vorschläge für Entwicklung der landwirtschaftlichen Hilfsquellen Palästinas betreffen. Die Frage, ob Palästina eine größere landwirtschaftliche Bevölkerung, als es gegenwärtig hat, erhalten könnte, ist von gleich großer Bedeutung für die Mandatarmacht, die Zionisten und die Ureinwohner des Landes. Die jüdische Einwanderung hat nur etwas früher Schwierigkeiten an den Tag gebracht, die sich gewiß einige Jahre später allein durch den natürlichen Bevölkerungszuwachs der Araber ergeben hätten. Es ist möglich, daß verbesserte landwirtschaftliche Methoden dieses Problem lösen könnten. Viel hängt von der Möglichkeit der Einführung solcher Methoden in Palästina ab; über diese Möglichkeit sind die Meinungen‘in Palästina selbst geteilt. Wenn es keinen weiteren Raum für eine «dichte Ansiedlung von Juden Hochfrequenz-Bestrahlung gegen Nervenleiden, Rheumatismus, Ischias. Heilanstalt Sol-Ra, I., Kärntperatraße 10, Eingang Seitengasse. Tel. R 27-1-83. auf dem Boden» ohne Beeinträchtigung der Rechte und der Lage anderer Bevölkerungsteile — wie in Artikel 6 des Mandates vorgesehen — gibt, und wenn keine Wahrscheinlichkeit für Schaffung von Raum für neue Einwanderer durch eine neue landwirtschaftliche Technik besteht, dann müssen die Konsequenzen gezogen werden. Dann werden wohl das Mandat und das zionistische Programm in gleicher Weise einer Revision unterzogen werden müssen. Pessimistische Betrachtungen der jüdischen Presse Palästinas. Die hebräische Presse Palästinas äußert sich pessimistisch über die Ernennung von Sir John Hope Simpson zum Sonderkommissär für Palästina. Der revisionistische «Doar Hayom» schreibt: es wi|l scheinen, daß Großbritannien sich zu einem entscheidenden Angriff gegen die Rückkehr der Juden in ihr Land rüstet. Sir John Hope Simpsons Ernennung hat offenbar den Zweck, die Empfehlungen der Shaw-Kommissipn zu verwirklichen. In der offiziellen Mitteilung über seine Ernennung wird gesagt, daß es seine Aufgabe sein wird, Vorschläge über Einwanderung und Kolonisation zu machen. Das bedeutet, daß das Kolonialamt entschlossen ist, die Forderung nach Ernennung einer autoritativen Kommission zur Untersuchung der Wirksamkeit des Mandates hinsichtlich seiner Erfüllung nach seinem Buchstaben und seinem Geiste — wie sie Lord Balfour, Lloyd George und General Smuts aufgestellt haben — über Bord zu werfen. Statt einer solchen autoritativen Royal Commission kommt ein Mann nach Palästina, dessen Aufgabe es wohl sein wird, nachzuweisen, daß eine jüdische Mehrheit und ein jüdischer Staat in Palästina unmöglich sind. Die hebräische Tageszeitung «Haarez» führt aus: Wir hatten gehofft, daß Großbritannien das uns seitens der Untersuchungskommission angetane Unrecht gutmachen werde, indem es eine Kommission, politischer Führer nach Palästina entsenden werde, wie dies Lord Balfour, Lloyd George und General Smuts gefordert haben. Wir hatten gehofft, daß Herr Ramsay Mac Donald zumindest eine Persönlichkeit nach Palästina entsenden werde, die fähig ist, ein hohes menschliches ideal«, wie der Zionismus es darstellt, zu erfassen und das jüdische Aufbauwerk ohne Vorurteil und nicht durch das enge Fernrohr eines Kolonialbeamten zu sehen; einen Mann, der fähig wäre, alle Mängel und Fehler der Palästina-Administration zu sehen und Vorschläge zu machen, wie solche Ffehjer in der Zukunft zu vermeiden sind und wie EngUüds Ehrenwort, das in dem Mandat verankert ist, am besten gehalten werden kann. Statt dessen wird ein Kolonialbeamter, der früer im indischen Zivildienst gestanden hat, mit der Aufgabe betraut, über Nf. 126 Fragen zu berichten, über die die Shaw-Kommission Vorschläge gemacht hat. Herr Ramsay MacDonald, fährt «Haarez» fort, hat anscheinend seine am 3. April im Unterhaus abgegebene unzweideutige Erklärung vergessen. Er scheint auch seine eigenen vor einigen Jahren geschriebenen Artikel vergessen zu haben, in denen er über die zionistischen Leistungen in Palästina in Tönen höchster Begeisterunig sprach. Er habe einen indischen Kolonial-Bürokraten mit der Mission betraut, über die kardinalen und vitalen Probleme des Zionismus Bericht zu erstatten. Es ist anzunehmen, schließt «Haarez», daß, wenn die politischen Bedürfnisse des Augenblicks befriedigt sein werden, uns eine neue feierliche Erklärung darüber, daß die Politik des Palästina-Mandates und des Jüdischen Natioaalheims unangetastet bleiben, gegeben werden wird. Aber diejenigen, deren Existenz von diesem Wortspiel abhängt, werden inzwischen ihre eigenen Schlußfolgerungen gezogen haben. Sie werden in solche Worte kein Vertrauen mehr setzen. Protest der ungarischen Juden gegen eine den Sabbath tangierende Kalenderreform Budapest, 11. Mai (I. T. A.) Die Pester Isr. Kultusgemeinde hat in einem Rundschreiben alle Bezirksorganisationen, Anstalten und Vereinigungen aufgefordert, ihren Widerspruch gegen jede etwa geplante, die Stabilität des Sabbath m der Woche tangierende Kalenderreform in einer schriftlichen Erklärung der Kultusgemeinde zukommen zu lassen. Ein ähnliches .Rundschreiben hat auch die Israelitische Landeskänzlei erlassen. Das Material wird der Völkerbundkommissäon für Kalenderreform zugeleitet werden. Wahlen ln die Repräsentanz der Prager Jüdischen Gemeinde Prag. (I. T. A) Am 4. Mai wunden in Prag die Neuwahlen in die Repräsentanz der Jüdischen Gemeinde wiederholt, die bekanntlich bereits am 10. November 1929 durchgeführt, jedoch wegen Mängel der Wahlbestimmungen und wegen Wa'hlschwindeleien anm’^e'tt worden waren. Die Wahlen ergaben folgendes Stimmverhältnis: Demokratische Partei 2740 Stimmen, 7 Mandate (gegen 6 bei den annullierten und 8 bei den letzten Wahlen); Jüdisch nationale Partei und Poale Zion 2427 Stimmen, 7 Mandate (gegen 6 bei den annullierten Wahlen); Tscfrechojuden 2162, 6 Mandate (8 bei den annullierten,'6 bei den letzten gültigen Wahlen); Orthodoxe Mittelstandspartei 1037 Stimmen, 3 Mandate (3); Fortschrittsparteien 372 Stimmen, 1 Mandat (1). — Die Prager Jüdische jGemeinde zählt rund 30.000 Seelen. r Die Bewegung für Schaffung einer jüdisch-arabischen Arbeiterorganisation Jerusalem. (1. T. A) Unter dem Namen «Wotkers Brotherbood» (Arbeiterverbrüderung) wurde eine Organisation gebildet, die für organisatorischen Zusammenschluß der jüdischen und der arabischen Arbeiter Palästinas eintritt. Leiter dieser Bewegung sind der Bibliothekar der Jüdischen Nationalbibliothek, Dr. Hugo Bergmann, David Weißmann, einige Führer der Poale Zion, der arabische Arbeiterführer George Nasa u. a. m. Die neue Organisation will dahin wirken, daß sich die jüdische Arbeiterkonföderation (Histadruth HaoVrdim) in eine jüdisch-arabische Konföderation umwandelt und für die Gleichberechtigung beider Palästina bewohnenden Völker eintritt. Brith Schalom für die Begnadigung der Araber Jerusalem. (1. T. A.) Die für jüdisch-arabische Zusammenarbeit in Palästina eintretende Organisation Brith Sehalbm hat dem High Commissioner Sir John Chancellor ein Memorandum überreicht, in weichem der High Commissioner gebeten wird, alle im Zusammenhang mit den August-Unruhen in Palästina zum,.Tode verurteilten Personen, Juden wie Araber, zu begnadigen. Die zionistische Exekutive Palästinas und der Waaid Leumi haben in einer gemeinsam abgehaitenen! Sitzung beschlossen, den Juden zu empfehlen, sich in die$e,Angelegenjieit, die einen ernsten politischen Charakter trägt, nicht einzumischen. Die allgemeinen Zionisten haben beschlossen, Dr. Weizmann in London, und die zionistische Exekutive in Palästina zu ersuchen, der Tätigkeit privater Gruppen, wie des Brith, Schalom, die dem High Commissioner Petitionen unterbreiten; und an anderen, die Interessen der Palästina-Judenheit schädigenden Aktionen teilhaben, ein Ende zu bereiten. Solche separatistische Aktionen werden in dem Beschluß als verräterisch bezeichnet. Ungarische Kulturspenden für Palästina Budapest, 4. Mai. (I. T. A.) Das Universitätskomitee ■des Pro-Palästina-Bundes hat unter dem Vorsitz von Univensitätsprofessor Dr. Julius Donath eine Aktion :ejnseleitet zur Unterstützung der Kulturinstitute in Palästina, Von Spendern ohne konfessionellen Unterschied sind bisher eingelangt: 226 Bände wissenschaftlicher, schönliterarischer, populär-wissenschaftlicher, religiös-sittlicher Werke, 7 ungarische Musikwerke u-nd ein schönes Oelgemälde («Ungarische .Ebene»), Eine, Tagung der niederösterrejehisühen und hurgenjändischen Kultusgemeinden Sonntag, den 18. Mai 1930, findet in Mödling eine Tagung der Kultusgemeinden Niederösterreichs und des Burgenlandes mit nachstehender Tagesordnung statt: 1. Begrüßung; 2. VerwaltungsgerichtshQfTBhtscheiduiig vom 11. Jänner 1930. —. Referent Dr, Robert Schwarz-Hiller; 3. Die Lage der Kultus* gemeinden (Referent Dr. Emst Moser); 4, Anfragen und Anträge. J I