Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 3 (1930)
- Issue
- Heft 125 (8.5.1930)
- Date
- 1930-05-08
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
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Sefte 6 DIE STIMME Nr. 125 Kleine Nachrichten ausPalästina In Jerusalem begann ehr Prozeß gegen 10 Araber ans Hebron, die beschuldigt werden, 5 Jescbiwah-Stodenten ermordet zu haben. Rin jüdischer Landarbeiter, der beschuldigt trat, während der August-Unruhen einen Araber ermordet zu halben, wurde von dem Distriktsgericht in Haifa frergesprocheu. Die hebräische Presse klagt darüber, daß in Ttberias, wo die Juden drei Viertel der Gesamtbevölkerung ausmachen, in der Polizei nur 6 Juden angesteWt sind. In der Nähe des Kinderdorfes Kfar Jeladim wurde ein Zentralkrankenhaus für innere Krankheiten eingeweiht. Es umfaßt 60 Betten und ist auf modernste Art ausgestattet. Das Hauptbureau des Keren Kajemeth ist in sein schönes, neues, modemst ausgestattetes Gebäude, gegenüber der King George Avenue, eingezogen. Das Gebäude ist mit einer Zentralheizanlage versehen. In Jerusalem wurde ein Araber za 10 Tagen Gefängnis verurteilt, weil er den jüdischen Gottesdienst an der Klagemauer störte. Ein Beisaner Judo wurde auf Grund einer Klage des Obersten moslemitischen Rates, daß er den mohammedanischen Glaube« verhöhnt bat, zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Zwischen der Bistadnuth Haowdim und dem Verbände der jüdischen Kolonisten Palästinas ist es hinsichtlich des Kfar Saba-Konflfktes zu elftem vorläufigen Uebereinkommen gekommen. In der Kolonie Kaiandia kam es zu einer Keilerei zwischen Arabern und Juden, die dadurch hervorgerutfen wurde, daß die Araber ihr Vieh auf den jüdischen Boden trieben. Es fielen auch einige Revolverschüsse. «Falestiti» fordert hi einem Leitartikel die Amtsenthebung des Chefs des Justiz-Departements, Norman Bentwich, des Chefs des Ehiwanderungsamtes ACb«rt M. Hyamson, und des Bodenkommissars Abramsobn. «Falestin» behauptet, daß diese drei Zionisten seien. In Petach Tikwah wurden einige Mitglieder der Schorore Scba/böos zu je 5 Pfund Geldstrafe verurteilt, well sie das Eintreffen einiger Autos, darunter auch einer britischen Motorlore in die Kolonie am Samstag verhindert haben. Der Leiter des Jüdischen Nationalfonds, Ussischkiin, sprach in einer Pressekonferenz eingehend über die Probleme der Keren Kaiemeth. Eine arabische Delegation begibt sich demnächst nach Java und anderen Insein Niederländisch-Indiens, um dort Propaganda für die Ziele der palästinensischen Araber zu betreiben. Die zionistische Exekutive hat sieli um eine Zusammenkunft mit der arabischen Delegation in London nicht bemüht London. Wie der I. T. A. aua Jerusalem telegraphiert wird, verbreitet die palästinensisch-arabische Presee eine Mitteilung von Azmi Naehaehibi aus London (die auch in der „Neuen Freien Presse“ veröffentlicht wurde. Anm. d. Red.), der gemäß der Präsident der Zionistischen Organisation und der Jewiöh Agency, Dr. Chaim Weidmann, den Wunsch geäußert hat, mit der palästinensisch-arabischen Delegation in London zueammenzutreffen; die Mitglieder der Delegation hätten es aber abgelehnt, mit dem Zionistenführer Besprechungen zu pflegen, indem eie geltend machten, daß eie einzig und allein mit denn Kolonialamfc über palästinensische Fragen verhandeln wollten. Auf eine Anfrage der Londoner Jüdischen Telegraphen-Agentur beim Bureau der Zionistischen Exekutive wurde ihr seitens der Exekutive mitgeteilt, daß die arabische Mitteilung, Weizmann hätte sich irgend wie bemüht, mit der arabischen Delegation in London zusammenzutreffen, von Anfang bis zu Ende erfunden sei. Weder Dr. Weizmann noch ein anderes Mitglied der Zionistischen Exekutive hat den Versuch gemacht, sieh der arabischen Delegation zu nähern. Nicht einmal gegenüber dem Kolonialamt hat die Zionistische Exekutive einem solchen Wunsche Ausdruck gegeben. Es handle sich bei dieser Mitteilung um nichts anderes als um eine grobe Unwahrheit. (Ebenso unrichtig ist die Nachricht, daß Prof, Weizmann sich demnächst zu Heilungszwecken nach Berlin begehen soll. Anm, d. Red.) Prof, Einstein und die Liga fUr Menschenrechte für die Begnadigung Halsmanns Paris. Der Präsident der Liga für Menschenrechte, Prof. Viktor Basch, wandte sich mit einer Petition an den Präsidenten der österreichischen Republik, uro die Begnadigung des jüdischen Studenten Philipp Halsmanu zu erreichen. Bekanntlich wurde er wegen angeblichen Vatermordes zu vier Jahren Gefangenschaft verurteilt. Sodann wandten sioh verschiedene prominente französische Gelehrte an Prof. A. Einstein, in dem sie ihn baten, seinen Einfluß für eine Begnadigung Halamanna zu verwenden. Prof. Einstein antwortete, daß er alles aufbieten werde, um der Begnadigungebewegung zugunsten Haiemanns zum Erfolge zu verhelfen, Fachärztliche Behandlung von Haut- und Geschlechtskrankheiten Physikalisch« Therapie, ärztliche Kosmetik. Heilanstalt Sol-Ra, 1., Kftrntneratraße 10, Eingang Seitengasse. Tel. R 27-1-83. AAAAAAAAAAAAAAAAAAA die Wodke Dannstadt Die Tagung des Landesverbandes der Israelitischen Religionsgemeinde des Volksstaates Hessen faßte einstimmig eine Entschließung, in der das Bedauern 2um Ausdruck gebracht wird, daß di« Regierung des Volksstaates Hessen den Juden jede Subvention verweigert, obwohl andere Konfessionen Subventionen bewilligt erhalten. Kassel. Der nationalsozialistische Agitator Werner Bergemann wurde wegen Beschimpfung der jüdischen Religionsgemeinschaft und ihrer Bräuche zu einer Geldstrafe von 180 Reichsmark verurteilt. Königsberg. Hier wurde das Jüdische Altersheim feierlich eingeweiht. Danzig. Hier wurde vor einigen Tagen ein jüdisches Volkshaus, das Eigentum der Danziger Jüdischen Gemeinde ist, eröffnet. New York. Im Alter von 80 Jahren ist Oberster Richter Samuel Kalisch, ein Jude, das älteste Mitglied des Obersten Gerichtshofes des Staates New Jersey, gestorben. — Infolge der wirtschaftlichen Krise und Arbeitslosigkeit hat die Jüdische Kredithilfsgesellschaft in New York ihre Tätigkeit verstärkt. Im Jahre 1929 wurden 9551 Darlehen in der Gesamthöhe von 1,130.000 Dollar gewährt. Reval. Im Herbst 1930 wird an der Universität zu Dorpat der neugeschaffene Lehrstuhl für jüdische Wissenschaften eröffnet. Prof. Einstein und eine Reihe namhafter jüdischer Gelehrter im Auslande haben versprochen, im Rahmen dieses Lehrstuhles Vorlesungen zu halten. Prof. Einstein Wird bereits seine Vorlesungen im Monat September aufnehmen. Warschau. «Gazeta Warszawaska», das Hauptorgan der nationäldemokratischen Partei Polens, verbreitet in letzter Zeit Ritualmordlegenden. Berlin. Der Frankfurter Ordinarius Prof. Kurt Goldstein übernimmt die neurologische Abteilung im Krankenhaus« Moabit. — Der preußische Unterrichtsminister hat die jüdische Religionslehre als Haupt- und Nebenfach bei der wissenschaftlichen Prüfung für das Lehramt an den Höheren Schulen ab 1. April d. J. zugelassen, -r- Auf dem 8. ordentlichen Delegiertentag des Verbandes der jüdischen Jugendvereine Deutschlands, der an den beiden Pfingsttagen in München stattfindet, werden 150 Bünde vertreten sein. — Die Eröffnung des Sommersemesters im Rabbinerseminar zu Berlin ist am 29. April erfolgt. — Im Alter von 56 Jahren ist in Amstadt (Thüringen) Dr. Max Maurenbrecher, der einstige radikale Sozialist, später Antisemit und Chefredakteur der «Deutschen Zeitung», gestorben. Er förderte besonders die Legenden vom «jüdischen Bolschewismus* und von den «Weisen von Zion». eWimar. Die Landtagsfraktion der nationalsozialistischen deutschen Arbeiterpartei hat eine Erklärung gegen die Boykottdrohung der jüdischen Warenhäuser herausgegeben und ihre Mitglieder aufgefordert, den Beweis zu erbringen, daß die Thüringische Bevölkerung die «jüdischen Warenhausmagnaten* nicht fürchtet. Warschau. Die Jeschiwah von Pinsk wurde von einer Gruppe Hulligans überfallen, die die Insassen schwer mißhandelten. Nach einem hartnäckigen Kampf gelang es den Je8Chiwah-Schi)Jern, die Hulligans hinauszubringen, wobei ein Schüler schwer verletzt wurde, Die Angreifer entkamen unerkannt. H ▼tytwvy ▼▼ ▼▼ ▼ ▼ ▼ ▼ fff „Al Karmel“ gegen die arabische Delegation Jerusalem. Die arabische Zeitung «Al Karmel» Veröffentlichte einen Artikel über die arabische Delegation nach London und führte unter anderem aus: «Wir haben bereits früher festgestellt, daß die arabische Delegation im gegenwärtigen Moment nicht nach England reisen sollte. Ihre Pflicht war es, afeuuwarten, bis sich eine arabische öffentliche Meinung berausbiWet, die es ihr ermöglicht hätte, kn Namen aller Araber .in Palästina zu sprachen, Dieser Standpunkt war jedoch Jeaten, die nach Geschäften eiten, nicht genehm, Es wird wohl interessant seht, was diese Herren sa*«n werden. In der Tat müssen die Araber auf ein Wunder warten, falls sie glauben, dje Aufnahme der Delegation Im Kolonialamt den Araber! etwas Gutes bringen könnte. Es kann möglich seht, daß dt« Delegation die Politik der Ballour*Deklaratiofl a«- nehmen wird, wofür dann alle, zum Tode verurteilten Araber begnadigt werden.* «Al Karmel» weftrt, daß e* lächerlich wäre, wenn die arabisch« Delegation iMlehe rechtliche Zustände für Palästina wie für Trawdordanien verlangen möchte, da cs klar sei. daß ein Diatriktkonmiissär in Palästina mehr Rechte als der Premierminister in Transjordanien ausübe. In Transjordanien darf kein Gesetz ohne Zustimmung des britischen Kommissär« erlassen werden. Bentwich stellt einen Prozeß gegen einen Araber ein Jerusalem, Der Untersuchungsrichter kt den Alteber Mahoromed Abdul dem Gericht übergeben, da festgesteHt wurde, daß er während der August-Unruhen den jüdischen Bootsmann Ben Schimon aus Tel Aviv ermordet Hat. Staatsanwalt Norman Bentwich hat die ElnateHwg des Prozesses a-ngeordnet. Bestrafung der Hobrouer Amber Jerusalem, Die arabische Bevölkerung von Hebron wurde zu einer Strafe von 10.000 Pfund Sterling, die Nachbarprtschaften m einer Straf« von 6000 Pfund Sterling wegen ihrer Teilnahme an den Unruhen und UoberfäHen Im August verurteilt. Die Strafen sind tim Lauf« von 5 Jahren zu entrichten. In sechs Monaten über ein« Million Dinar Einnahmen des Jüdischen Nationalfonds in Jugoslawien Belgrad, 2. Mai. (1. T. A.) Im ersten Halbjahr 5690 erzielte der Keren Kajemeth Lejierael in Jugoslawien das Rekordengebnte von 1,047.000 Dinar (3721 Pfund). Mitte Mal wind ln Zagreb, unter dem Protektorat de» Königs Alexander und unter Beteiligung aller jüdischen Kreise ein Basar des Keren Kajemeth, die erste Veranstaltung dieser Art in Jugoslawien, abgehalten. Das Verkehrsministeriurn bewilligte den Besuchern de« ßasam, dessen Erträgnis dem König-Peter-WaWe in Palästina gewidmet ist, Fahrtbegünsrigungen auf den jugoslawischen Staatebahneti. Die Lage der Juden in Rußland Während mit politischer Arbeit betraute Kommunisten bemüht sind, dl« DorikollektivJemng als nicht nachteilig für die Städte bimzusteilen, haben in den letzten Tagen namhaftt in der Volkswirtschaft tätige kommunistische Führer in der Presse das Wort zur Frage der Kollektivierung ergriffen und nachgewiesen, daß bisher mindestens 400 von Juden bewohnte Kleinstädte in der Ukraine als Folge der Kollektivierung der Dörfer und ihrer Umgebung ökonomisch ruiniert worden sind und keine Aussicht 'haben, je wieder au-f einen grünen Zweig zu kommeu. Der Oekonomist Weizblat-t, der mit der Erforschung der Wirtschaftslage der jüdischen Städte im Rayon Kamiuka betraut war, berichtet in der Charkower jiddischen kommunistischen Zeitung «Stern», daß die Lage dieser Städte eine verzweifelte ist Ein vom Volkskommissar für öffentliche Arbeiten Uglanow und vom Vorsitzenden des Kornzet Smidowitsch Unterzeichnete« Zirkular gibt allen mjt Bodenangelegenheilen sich befassenden Beamten in allen Ländern der Sowjetunion die Anweisung, von jetzt ab auch «Lischenzes» (Personen ohne Wahlrecht) zu dem Besuch der Baukurs«, Landwirtschaftskurse und Traktorenkurse zuzulassen. In die Bodenbearbeitungs- und Traktorenkurse sollen 8000 jüdische Junge Leute aufgenommen werden. In den Industriezentren wie Lugansk, Charkow, Kiew u$iw. sollen laut Beschluß des Volkskommissariats für Volksbildung 13 Fabriksschulen für die jüdische Jugend errichtet werden. Die Universität in Wladiwostok hat 200 Plätze für Ausbildung jüdischer junger Leute aus der Ukraine und Zentrafrußland Jn Bodenentwässening und Waldtcchnik reserviert. Diese jungen Leute sollen nach Beendigung der Stedten afs Instrukteur« nach Biro BkUchan gehen. Das Zentralkomitee der kommunistischen Partei hat dem Finanzkommissariat ein Memorandum überreicht, «i welchem auf dl« Fehler hingewiesen wird, die bei der Besteuerung der Heimarbeite* begangen worden sind. Das Flnanzkommlssariat hat daraufhin alle Finanzämter ln der Sowjetunion dahin instruiert, den Heimarbeitern Steuererleichterung zu gewähren und sie von der Zahlung von Steuerrückständen aus früheren Jahren zu befreien. Die Steuerpolitik gegen die jüdischen Heimarbeiter war bisher rücksichtslos. Die jiddische kommunistische Tageszeitung «Emeß» klagt darüber, daß der Zustrom von jüdischen Neusiedlern nach den Kolonien der Krim ein schwacher sei und daß es bei der Frühfahrskampagne in diesen Kolonien an Arbeitskräften fehlt. Es wurden 2530 freie Plätze angewiesen, es hatten sich aber Insgesamt nur 996 Neusiedler efngefmtden. «Emeß» teilt mit, daß über 5000 jüdische junge Leut aus den ärmeren Schichten dje Qualifikation erhalten werden, ln dl« Staatsfahrfken Sowjetrußlands «inzutreten. «Emeß» klagt darüber, daß die Fabriksbehörden sich gegenüber der Frage der Anstellung junger Juden kühl verhaften; so sollten vor kurzem im Rayon Smolensk 125 jüdische junge Leute in -die Fäbriksschulen eintreten, in Wirklichkeit aber wurden nur 25 junge Juden aufgenommen. «Emeß» ersucht die verantwortlichen Stellen, darauf zu achten, daß sätmtfehe 5000 Fabriksstellen für di« jüdische Jugend wirklich nur mit jüdischen jungen Leuten besetzt werden. Die Charkower Zeitung «Stern». teilt mit, daß in der ersten Hälfte des Monats weitere 1200 deklassierte Juden ln einer großen Fabrik In Lugansk angestellt werden würden. In dieser Stadt Kamenez hat sich eine Brigade aus Schuljungen und jungen Arbeitern gebildet, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, «illegale Ghedarim. die die Seelen der Kinder verkrüppeln», ausfindig zu machen und sie -den Behörden anzuzeigen. Ihre erste Entdeckung war ein greiser «Melamed», der einige jüdische Kinder in der jüdischen Rekgionslehr« unterrichtet hatte; er wird demonstrativ abgeurteilt werden. Amerikanische Jüdische Arbeiter bringen 80.000 Dollar für das palästinensische Arbeiterwerk auf New York, 1, Mai. (I, T, A.) Der Sekretär der Gewerkschaftskampagne für Palästina, I. Hamlin, teilt mit, daß seit Eröffnung der diesjährigen Gcwerksebaftsksanpagne zugunsten des Werkes der organisierten jüdischen Arbeiter und Chatuzün in ^Palästina bis Ende April 80.000 Dollar an Spenden aus Arbeiter» kreisen eimgelauten sind. Eine revisionistische Antwort auf den Bericht der 5haw- Kommteslon Paris. (I, T. A.) Vor einigen Tagen fand in Parte unter dem Vorsite von Meir Großmann eine Sitzung der Weltexekutive der Zionisten-Revisionisten statt. Die Staung galt der Erörterung lautender politischer, organisatorischer und finanzieller Fragen der Weltorganisation, sowie Fragen der Hachacharaih und Alijah, de» Brith Trumpeidor und der Tozeret Haarez, Es wurde beschlossen, eine Antwort der Union der Zionisten-, Revisionisten auf den Bericht der britischen Palästina- Untersuchungskommieslon in Buohfown herauwugebea Die Publikation wird in den nächsten Tagen erscheinen und durch Aufklärungsarbeit bei den maßgebenden politischen Faktoren begleitet sein, Die vierte Weltkonterenz der Union der Zionisten- Revisionisten wurde endgültig für den 3, bis 8, August 1930 nach Prag einöerufen. Der Vorsitzende der Weitunion, Wladimir Jaboti-neky, hat seinen Aufenthalt in Südafrika wegen der bevorstehenden Landeskonferenz der südafrikanischen Zionisten verlängert. Am 16, Mai verläßt Jabotinsky daa Land. Jttamar Ben Avi über ein Kantonsystem in Palästina Paris, 28. April. (I, T, A.) Pariser Zeitungen veröffentlichen Auszüge aus dem demnächst in Paris er» scheinenden Buch von Ittamar Ben Avi, über die Einführung eines Kanton-Systems in Palästina nach dem Muster dir Schweiz. Die Idee hat ln einem Teil der französischen Presse lebhafte Diskussion hervorgerufen.