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Die Stimme · 1930-05-08 · Heft 125 (8.5.1930) · page 4

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Journal
Die Stimme
Volume
3 (1930)
Issue
Heft 125 (8.5.1930)
Date
1930-05-08
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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Seatje .4 Nr. 125 DIE STIMME Leo Motzkin Hcm-ficioMoü ln men Die Feier anUUich des 70. Oeburls tages Theodor Herzls Große Rede Leo Motzkins im Großen Musikvereinssaale Anläßlich der Herzl-Feierlichkeiten beherbergte Wien einen lieben Gast. Leo Motzkin ist in Wien kein Unbekannter. Schon vor Jahren verbrachte Motzkin, abgesehen von Wiener Kongressen, bei uns einige Tage, um die Vorbereitungen für die Gründung einer Wiener Sektion der jüdischen Völkerbundliga zu treffen. Diesmal weilte Motzkin in Wien ausschließlich als Zionist. An anderer Stelle berichten wir über Motzkins inhaltsvolle Gedenkrede, die er im Rahmen der HerzKFeicr hielt. Leo Motzkin steht bereits seit mehr als vier Jahrzehnten in der jüdischen Renaissancebewegung und ist in ihr hervorragend tätig. In Rußland gebürtig, kam er in früher Jugend nach Deutschland. Noch als Student begründete er im Jahre 1889 zusammen mit N, Syrkin und Dr. Lourie den ersten jüdischnationalen Studenten verein (Verein russisch-jüdischer Studenten in Berlin). Aus den Reihen dieses Vereines gingen dann die bedeutendsten zionistischen Führer des osteuropäischen Judentums, unter ihnen Dr. Schmarjahu Lewin, Tschlenow, Dr. Ehrenpreis, Dr. Thon, Dr. Samuel Rapaport u. v. a. hervor. Schon damals hat Motzkin eine sehr erfolgreiche publizistische und propagandistische Tätigkeit für den Gedanken der jüdischen Wiedergeburt in Palästina entfaltet. Er war der Führer jener Kreise, die noch vor Herzl in Mittel¬ und Osteuropa Versuche unternahmen, eine zionistische Volksbewegung in die Wege zu leiten. Nach Herzls Auftreten schloß er sich dem politischen Zionismus an. Auf dem ersten Baseler Kongreß trat Motzkin bereits in führender Rolle auf. Er hatte an der Formulierung des Baseler Programms einen nicht unbedeutenden Anteil. Vor dem zweiten Kongreß (1898) wurde Motzkin mit der Mission betraut, den Zustand der jüdischen Kolonisation in Palästina zu studieren, worüber er auch dem Kongreß einen eingehenden Bericht erstattete. Seit dem Jahre 1897 finden wir Motzkin stets in der ersten Reihe unserer Bewegung. Seit 1911 gehört er dem Zionistischen Aktionskomitee an. Eine ungemein bedeutende Rolle fiel Motzkin während des Weltkrieges zu. Als Leiter des Zionistischen Bureaus in Kopenhagen hatte er ein besonderes Verdienst um die Aufrechterhaltung der zionistischen Organisation. In Schweden organisierte er auch eine großzügige Hilfsaktion für die notleidende Judenschaft in den kriegsbedrohten Gebieten. Er wurde auch mit den Vorarbeiten für den Friedenskongreß be-r traut und gab eine Schrift «Die Jüdenfräge der Gegenwart^ heraus, in der er ein zahlreiches Aktenmaterial zur Jüdenfräge und all den Problemen die auf dem Friedenskongreß aufgerollt werden sollten, veröffentlichte. Nicht unerwähnt sbJl bleiben, daß Motzkin vor dem Kriege ein zweibändiges Werk über «die Judenpogrome in Rußland» veröffentlichte, in dem er in sehr sachlicher Weise die Geschichte der jüdischen Pogrome in Rußland am Ausgang des 19. und zu. Beginn des 20. Jahrhunderts darstellt. Diese Schrift bildet noch heute eine sehr wertvolle Quellenschrift für den Historiker, der sich mit der Geschichte des jüdischen Volkes dieser Epoche befaßt. Nach Kriegsschluß wurde Motzkin zum Generalsekretär des von den Vertretern der jüdischen Nationalräte gebildeten Comite des Delegations juives bestellt und hat als solcher unvergängliche Verdienste bei der Behandlung der Judenfrage vor dem Forum des letzten Friedenskongresses erworben. Im Rahmen eines Artikels fällt es schwer, die diesbezügliche Tätigkeit Motzkins zu schildern. Während der Tagungen des Völkerbundes rollte Motzkin mehrmals die Judenfrage in den osteuropäischen Ländern auf und intervenierte für die jüdischen Interessen. Dank seiner Intervention wurde die Gleichberechtigung für die Memeler Judenschaft erteilt und er trug in vielen Hinsichten zur Klarstellung der Minoritätenfrage in Osteuropa bei. Er widmete auch einen großen Teil seiner Arbeit der Koordinierung sämtlicher jüdischer Hilfsorganisationen und schuf die erste jüdische Welthilfskonferenz, die auf diesem Gebiete Großes geleistet hat. Seit 1921 ist er Präsident aller Zionistenkongresse gewesen, und jedem, der an einem Zionistenkongreß in den letzten Jahren teilgenommen hat, ist sicherlich in Erinnerung, wie überaus taktvoll und klug, loyal und gerecht Motzkin die Verhandlungen führt. Kein Wunder, daß er der Liebling aller Gruppierungen geworden ist. Motzkins unermüdliche Arbeit für das Judentum stellt ihn in die vorderste Reihe der Männer, die seit Jahrzehnten in Hingebung und mit Aufopferung dem Judentum dienen. Seine letzte Rede bei der Herzl-Gedenkfeier erbrachte abermals den Beweis, mit welcher Liebe Motzkin an der zionistischen Sache hängt. Die Zionisten Wiens sind dem Präsidenten des Zionistischen Aktionskomitees dankbar, daß er der Einladung des Landeskomitees gefolgt war und einige Tage in unserer Mitte weilte. IQOOOOttOCX)OCXXXXXXX»OCX»OCXXXXXXXXXX»OÖ Tniiwkt tfrliift I im Cafe „Sites Rattans" (Cafetier Leo Ljowy) Größere und kleine Klublok'ale 1. Bez.y Wipplingerstraöe 24 | Tei. U 27-4-84, U 20-2-74 OOOOOOOOOOOOOOCXXWOOOQOOOOOOOOOOOOQOOq (w.) Es war ein denkwürdiger Abend. Zürn ersten Male feierte das Wiener Judentum Herzls Geburtstag. Wie anders war diese Feier, als alle diejenigen, an die wir seit Jahren, gewöhnt sind. Nicht die Schwere der Erinnerung an den Todestag lag über dem Raum — die lebendige Gestalt desjenigen, der am 2. Mai 1930, wenn auch nicht auf Erden, dennoch in den Seelen aller Juden 70 Jahre alt wurde, erfüllte den bis aufs letzte Plätzchen gefüllten großen Musikvereinssaal. Die Huldigung, die das Wiener Judentum Theodor Herzl zu seinem 70. Geburtstag darbrachte, war einfach, würdig und weihevoll. Die Rede des Präsidenten Motzkin, die wir im nachstehenden wiedergeben, übte .auf die große im Saale versammelte Menge einen ungeheuren Eindruck aus. Die schlichte, kluge, gefühlvolle Art, in der Motzkin Herzl würdigte, entbehrte jedes Pathos, war frei von Phrasen und doch, vielleicht sogar eben deshalb, eindringlich wirkungsvoll, ln den Momenten, in denen Motzkin über die persönliche Tragödie Herzls sprach, die darin ihren Grund hatte, daß er, der durch die zionistische Arbeit alles verlor, sein Ziel, an das er mit seinem ganzen Herzen glaubte, nicht nah erreichbar sah, lauschte man ihm mit dem Gefühle eines unterdrückten Schluchzens und der Bewunderung für den Großen, der seinesgleichen im jüdischen Volke nicht hatte. Im Laufe von 1 ^4 Stunden — so lange dauerte Motzkins Rede — wob sich die lebendige Wirklichkeitslegendc Herzls von Herz zu Herz bei den Anwesenden und verdichtete sich schließlich zu einem realen Erlebnis. Einen würdigen Rahmen zu Motzkins Rede,, der. zum Schluß auch einige Aeußerungen hochpolitischer Natur den Versammelten mitteilte, bildeten die einleitenden musikalischen Darbietungen. Ein Orgelvortrag des Prof. Hertz, stimmungsvoll gebracht, eröffnete die Feier. Es folgte ein Gesangsvortrag des Jüdischen Gesangsvereines mit dem Solo des Oberkantors Herrn M a r g u 1 i e s, dessen herrliche Stimme im Saale mächtig erklang. Hierauf begrüßte Dr. Jakob Ehrlich, Präsident des Zionistischen Landesverbandes für Oesterreich, die Versammelten mit einer Ansprache, in der e.r. folgendes ausführte: ‘ ' «.Die Wiener Zionisten haben bisher alljähflich dem Andenken Theodor Herzls an dessen Todestage gehuldigt. Alljährlich sind wir an diesem Tage, an dem vor 26 Jahren die Judenheit der ganzen Welt in tiefste Trauer versetzt wurde, zum Grabe des Mannes hinausgezogen, dessen Ruf vor etwa einem Menschenalter unserem uralten nationalen Hoffen neue Wege gewiesen hat., Umwälzungen von weltgeschichtlicher Bedeutung haben seither die Erde erschüttert und es wäre ein müßiges Beginnen, eine Erörterung darüber, zu versuchen, welchen Einfluß die machtvolle Persönlichkeit Herzls auf die Entwicklung der. Ereignisse genommen hätte, deren Kommen er Dezennien früher vorausgeahnt hatte. Aber sein Schicksal erscheint .uns im Hinblick auf. diese Ereignisse in besonderer «Tragik, da wir rückblickend es noch immer .nicht fassen können, daß der Mann, der heute erst das 70. Lebensjahr vollendet hätte, schon vqr 26 Jahren, kaum 44jährig, ins Grab sinken mußte, nachdem ihm eine nur achtjährige Arbeit für sein Volk gegönnt gewesen war. Wenn wir.heuer zum ersten Male darangehen, sein Andenken nicht an seinem Todestag, sondern an seinem Geburtstag zu feiern, hat hiezu wohl auch der Gedanke beigetragen, daß die Erinnerung an ihn nicht mehr der Trauer allein gewidmet sein kann, h?t uns die feste Ueßerzeugung geleitet, daß das Hoffen und Sehnen des Volkes mit ihm nicht ins Grab gesenkt wurde, daß der Gedanke, dem er sein Herzblut geschenkt hat, weiterlebt und immer größere Bedeutung für uns.und die gan?e Menschheit gewinnt. Je größer und segensreicher das Werk wird, das er begonnen hat, um so mehr tritt das Gefühl der Trauer über den frühen Tod in,den Hintergrund. An die Stelle des Menschen tritt sein Werk und der Tag, an dem er vor 70 Jahren unserem Volke geboren wurde, ist ein Tag des Segens und sei ein Tag. weihevollen Erinnerns. * Der Präsident des zionistischen Aktionskomitees, Herr -Leo^ Motzkin, hatte die Freundlichkeit, unserer Einladung, heute zu sprechen, Folge zu leisten. Ich begrüße ihn herzlichst pamens der Wiener Zionisten und bitte ihn, das Wort zu ergreifen.» Mit stürmischem Beifall begrüßt, ergriff Leo Motzkin das Wort zu seiner großangelegten Rede, in der er folgendes ausführte.; «Es ist mir eine große Freude, Herzl nicht in einer Trauerversammlung zu feiern. Es ist unglaublich und kaum faßbar, daß Herzl heute erst 70 Jahre alt'geworden wäre. Er ist ein Lebendiger, den wir als Toten beklagen, und ein Toter, der .unter uns ,immer wieder lebendig wird- .Um Herzl ist bereits eine Legende entstanden.. Aber wir wissen, nicht .eine Legende ipt es, sondern Wirklichkeit, Au.ch wir, die wir rpit ihm gearbeitet babefl, konnten niemals $pijie wirkliche Größe ergründen. Nur fühlen konnten wir, daß die Mitarbeit mit Herzl das. größte Erlebnis unseres Lebens war. Als Herzl .dahinschied, war der* Schmerz von uns allen ohne örenzen. Wie viele aridere, kam auch ich damals nach Wien. Und ich schrieb zu jener Zeit einen Brief an einen unserer alten Genossen, Dr. Mandelstan\m; zur selben Zeit schrieb auch er einen Brief an mich. Die beiden Briefe kreuzten sich und in beiden war derselbe Passus enthalten: «Was für ein Glück war uns beschieden gewesen, daß Herzl unter uns lebte.» Das ist keine Legende. Und wenn die junge Generation glaubt, daß Herzls Weggeriossen übertreiben, so mögen sie aus dieser kleinen Episode eines Besseren belehrt-werden. Ich weiß wahrhaftig nicht, was aus uns geworden wäre, wenn wir Herzl nicht gehabt hätten. Der Zionismus war auch vor ihm da. Aber ob wir einen Kongreß ohne ihn gehabt hätten, das bezweifle ich. Herzl war kein Schöpfer der zionistischen Idee, er hat sie aber anders, und daher von neuem geschaffen. Seit dem Jahre 1882 befaßte sich Herzl mitdem jüdischen Problem. Und was er innerlich durchlebte, bis er sich zum «Judenstaat» durchgerungen hat, dies können wir wahrlich nicht erfassen. Nachdem er den «Judenstaat» geschrieben hatte* war er befreit. Er war kein Utopist. Was Zionisten vorher schon schrieben, sprachen, und propagierten, das stand außerhalb des Lebens. Erst Herzl war es beschieden, den Zionismus vom Himmel auf die Erde herunterzuholen. Die Judennot — das ist-der Ausgangspunkt des Herzischen Zionismus. Und wer glaubt, daß dieser Ausgangspunkt verpönt sei, dem möge in Erinnerung gebracht werden, daß auch der gewaltigste Mensch, der je unter-der Sonne lebte, Moses, sich mit nichts-anderem als mit dem Auszug eines Volkes aus der Galuth beschäftigt hatte. , Die ursprüngliche Kompromißlosigkeit Herzls. weicht später auf den Kongressen notgedrungen den vom Leben anbefohlenen Kompromissen. Als auf dem ersten Kongreß der Kampf entbrannte, ob in die Definitionsformein des. Zionismus das Wort «rechtliche» oder «völkerrechtliche» angenommen werden soll und mit der Majorität der gemäßigte^ älteren Generation das Wort «rechtliche» angenommen wupite und dadurch ein Entrüstungssturm unter der Jugend entbrannte, erfand Herzl das Wort «öffentlich-rechtlich». Auf diese Weise wurde die Jugend beschwichtigt, der Sturm ■ legte sich, die drohende Spaltung kamnicht zustande. •: Rastlos eilte er von einem Monarchen zutn anderen, vori , Staatsmann zu Staatsmann. Wußte keine:,Rühe,r be'gfiügte sich mit keinem Erfolg. Denn das charakteristischeste Kennzeichen seines Wesens war Aktivität. Und Mut — das war seine Stärke. Der Kongreß war seihe: erste gelungene Improvisation. Aber dann häuften sich Schwierigkeiten auf Schwierigkeiten. Wie schwer damals zionistisch zu arbeiten war, können wir uns heute kaum vergegenwärtigen. Denn die Zeit, in der Herzl auftrat, war im Vergleich zur heutigen direkt idyllisch. Wenn auch hie und da antisemitische'Ausbrüche an der Tagesordnung waren, so sind sie doch ein Kinderspiel im Vergleich mit den Katastrophen, die das Judentum in den letzten Nachkriegsjahren durchmachte und noch immer durchmacht. Um so mehr ist der prophetische Blick Theodor Herzls zu würdigen, der damals das Wort von der Judennot prägte. '! Die ersten zionistischen Kongresse waren große Feiertage für all diejenigen, die sie miterlebt haben. Herzls Persönlichkeit erfüllte sie und belebte sie. Er war schlicht. Pathos war ihm fremd. Aber er war ein Besessener; Von seiner Idee und seiner Missionwar er besessen. Und wenn: er auch viele Erfolge hatte, wenn ihm auch vieles .gelang — ich glaube, er hatte keine Freude an all dem. Denn das Ziel war nicht erreicht. Und er wußte, daß >es übermenschlich war, das Ziel--zu erreichen. Ein erschütterndes menschliches Dokument sind seine «Tagebücher», in denen sich die Tragik der Erlebnisse widerspiegelt. Er litt unsäglich, ging von Mißerfolg zu Mißerfolg, erlebte ein Fiasko nach dem anderen und doch ließ er nicht nach, begann von neuem zu kämpfen, und wieder litt er . . . Er hat bei uns alles verloren: Geld, Gesundheit, sogar seine Schönheit. Als er zu uns kam, war er ein blühender Jüngling — als er von uns schied, ist er. ein alter Jude geworden. AU das ist aber nicht tragisch, sondern schön. Denn ein Glück ist es, für sein Volk sich opfern zu können. Aber unsäglich tragisch litt er, weil er sah, daß sein Ideal von der Stelle nicht rückte, daß es nach wie vor entfernt und unerreichbar war. Zwischenerfolge genügten ihm nicht. Und wie er sich abmühte, um den Ausgangspunkt wenigstens zu finden, um an den Hebel heranzukommen, durch den alles in Bewegung gesetzt werden könnte. Heute haßen wir einen Mandatarmacht, eine Palästinaregjerung, einen Völkerbund, — Stellen, an die wir uns wenden können, wo wir unsere Klagen, Beschwerden, Förderungen, anbringen können. Wo wir als eine gleichberechtigte Nation auftreten können. Aber damals gab es das alles nicht. Herzl brauchte es, suchte, fand nicht, und litt ... Nicht nach seinem Tode begann sich die Legende um ihn zu bilden. Wir-haben ihn oft auch zu seinen. Lebzeiten fühlen lassen, wje sehr wir ihn, der alle'überragte, bewundert haben. Und er überragte uns alle wirklich, im Können und im Wollen. Einmal saßen wir, eine Gruppe von Zionisten,. in Berlin und debattierten über die Gründung .einer jüdischen Agrarbank.. Z\veihunderttaiusend Franken sollte für diesen Zweck die russische Judenheit aufbringen. Da stand- Aebäd Haam auf und sagte, dies sei ausgeschlossen. Zwei Jahre später hat Herzl das Zwanzigfache dieses Betrages für die Kolonialbank vom russischen Judentum herausgebracht.

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