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Die Stimme · 1930-04-24 · Heft 123 (24.4.1930) · page 7

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Journal
Die Stimme
Volume
3 (1930)
Issue
Heft 123 (24.4.1930)
Date
1930-04-24
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Nr. 12S DIE STIMME Seite 7 Unsere nächsten Aufgaben« Von Agr. Dr. M. Zagorodsky, Tei-Aviv. Die Aufgaben des Keren-Hajessod in der nächsten Zeit sind sehr mannigfaltig und viel komplizierter als früher. Auch bisher hatte der Keren-Hajessod die ganze Last der schweren Arbeit des Aufbaues Erez-Israels auf sich getragen. Während der Keren-Kajemeth nur eine einzige Aufgabe auf sich genommen hat: Erwerbung des nötigen Bodens für neue Ansiedlungen, hat der Keren Hajessod die basten der Kolonisation, der Qesundheit, der Volksbildung, der. Immigration etc. des Volkes Israel in Erez-Israel auf sich genommen, oder mit anderen Worten: der Keren- Hajessod hat alle Lasten des Aufbaues Erez-Israels, alle Pflichten «eines Landes und eines Volkes im Werden» auf sich genommen. Um die Größe dieser Aufgaben zu erfassen, wird hier nur etwas über eine Seite der Arbeit des Keren-Hajessod, und zwar über die Kolonisation in der nächsten Zukunft gesagt., Es sind bis zum Jahre 1929 auf Kosten des Keren- Hajessod beinahe 60 Kolonien und Ansiedlungen errichtet worden; von diesen sind einige nur teilweise unterstützt worden (Kfar-Aaron, Kfar-Saba, Balfourja, Herzlia). Die meisten, mehr als 50 Ortschaften, sind vollständig durch Unterstützung des Keren-Hajessod entstanden und bis heute unterhalten worden. Und alle diese Siedlungen fordern endgültige Konsolidierung. Diese Konsolidierung erstrebt eine Einrichtung der Wirtschaften derartig, daß sie in ökonomischer Weise möglichst viele und wertvolle Güter hervorbringen, daß sie die Bedürfnisse der Ansiedler befriedigen und auch, im Interesse der Volkswirtschaft, einen Ueberschuß produzieren, welcher zur Ernährung der jüdischen städtischen Bevölkerung diene. Nun hat uns die Praxis der letzten Jahre erwiesen, daß Wirtschaften, welche aus 9 Hektar (ca. 100 Dunam) Boden brutto entstehen, nicht im Stande sind, die gestellte Forderung mit Erfolg zu erfüllen. Und das ist der Fall nämlich in allen Ortschaften, in denen keine Bewässerung vorhanden ist, wo die Felder und Gärten nur auf Regenwasser angewiesen Bind. Die kleinste Fläche, welche noch im Stande ist, eine Bauernfamiiie im Emek und Galiläa zu ernähren, sei nach neueren Studien 15 Hektar. Die Folge ist, daß man Kolonien wie Nahalal, Tel-Adaschim, Kfar-Gideon, Kfar- JeheskieJ, Merchawia, Kfar-Chitiru, Moscha,w Chassidim, Kfar-Baruch, Kfar-Joschua, Atoroth, und auch Wirtschaften wie Gnigar, Merchawia (Kewuza), Zrifin, Jadjur, Sarona, Hascharon, Mischmar-Haemek, Gabät usw. an Fläche vergrößern muß. Diese Erweiterung der Flächen kommt durch den Erwerb vieler zu der American Zion Commonwealth gehörigen Böden zustande, welche an den Keren-Hajessod übergehen, da dieser jener Gesellschaft fast eine halbe Million Dollar zur Verfügung gestellt hatte. Nun geht aber die Vergrößerung der Fläche Hand in Hand mit der Vergrößerung des stehenden und umlaufenden Betriebskapitals; um eine fast doppelte Fläche zu bestellen, muß man mehr Geräte, Maschinen und Arbeitstiere anschaffen, ebenso muß mehr Saatgut, Dünger etc. angeschafft und verbraucht werden. Das alles wird die Konsolidierungskosten um ein Vielfaches vergrößern, ln allen diesen Punkten müssen Meliorationen durchgeführt werden, denn die Praxis der letzten Jahre hat auch erwiesen, daß zusammen mit Aenderungen in der Größe der Fläche, auch Aenderungen im Betriebe oder in der Form der Wirtschaft eintreten müssen. Die Körnerwirtschaft hat ganz bankerottiert; die Bauern hatten im vergangenen Jahre 1929 8 big 9 Dollar für den Doppelzentner Saatweizen zahlen müssen und dieselben Bauern müssen die Ernte jetzt um 4 bis 4,5 Dollar dem Markte anbieten. Es ist unseren Bauern ganz unmöglich, dem Weltgetreidemarkte auf dem Fuß zu folgen. Sie müssen daher dem Markte andere Produkte senden. Das ist auch im vergangenen Jahre zahlenmäßig erwiesen worden: die Wirtschaften haben an allen Getreiden Verluste gehabt, mit der Ausnahme von Mais, welcher, weil er als Futtermittel in der eigenen Wirtschaft Verwendung gefunden hat, einen Reingewinn aufgewiesen hat. Einen solchen haben die meisten Wirtschaften auch an Milch, Geflügel und Bienenzucht gehabt. Alle ackerbautreibenden Wirtschaften werden die Milchwirtschaft, Viehzucht, Geflügelzucht und Bienenzucht einführen oder vergrößern, womöglich anstatt Getreide Futterpflanzen anbauen, d je Gemüsezucht intensiver ausbilden, dem Obst- und Rebenbau mehr Aufmerksamkeit schenken müssen. Wo Bewässerungsmöglichkeiten vorhanden sind, muß man diese ausnützen, um die Wirtschaft stark intensiv auszubilden und mehr «privilegierte Pflanzen» anzubauen: Bananen, Orangen, Limonen, Pampelmussen, vielleicht auch Avocados, Mangos usw. Um aber allen diesem gerecht zu werden, wird der Keren Hajessod sehr große Summen auftreiben müssen. Hier müssen einige Worte über die Bedeutung der Meliorationen in Palästina gesagt werden. Die Bodenverbesserungen sind da von solcher Wichtigkeit, daß ohne sie der Boden gar keinen Wert hat; die Käufe, welche der N. F. macht, sind in den meisten Fällen Stätten, wo man den notci Cafe M Continental Wien. ll. Praterstr. 7 Treffpunkt aller Wiener und Fremden Fachärztliche Behandlung von Haut- und Geschlechtskrankheiten Physikalische Therapie, ärztliche Kosmetik. Heilanstalt Sof*Ra, I. Kärntnerstraße 10, Eingang Seitengasse. Tel. R 27-1-83, Boden erst neu schaffen muß, denn in den meisten Fällen sind sie unkultivierbar und nur wenn man Entsteinung, Terrassierung, Drainage oder Entwässerung, dann Trinkwasserversorgung, Bewässerung etc. durchführt, erhält der Boden einen wirtschaftlichen Wert. Nach der Praxis, welche Keren Kajemeth und Keren Hajessod bis jetzt geführt haben, werden Drainage und auch Trinkwasserversorgung durch den Keren-Kajemeth durchgeführt, alle übrigen obenerwähnten Arbeiten aber durch den Keren-Hajessod. Es ist zu bemerken, daß in den meisten Kolonien Wohnhäuser fehlen, es werden heuer nur in den Kwutzah- Wirtschaften Häuser gebaut; in Jadjur, Merchawia (Kolonie) Zrifin, Ein-Harod, Tel-Josef, Chefzi-Bahn, Haschomer- Hazair, Gewah, Um-Guni (Kfar-Gun), Kfar Melal, Nahalal, Tel-Adaschim, Kfar-Gideon, Kfar Chassidim, Kfar Boruch, Kfar Joschua fehlen noch Wohnhäuser; in einigen fehlen noch Kuhställe, in anderen HühnerstäHe. Der Mangel an Wohnhäusern und die Notwendigkeit, mit den Familien in Baracken zu wohnen, drücken die Produktivität der Arbeiter sehr herunter, verursachen Krankheiten und Vernachlässigung der Wirtschaft. Daher ist die Aufgabe, Wohnhäuser in allen schon existierenden Kolonien aufzurichten, eine der wichtigsten und der Keren-Hajessod wird die Konsolidierung nicht vollständig durchgeführt gehabt haben, wenn er nicht allen Kolonien Anleihen für Häuserbau geben wird. In den Kolonien Judeas hat man auch noch viel zu tun, bis die Kolonien festen Fuß fassen werden; so muß man noch große Stütze geben Kfar Malal, Ramataim, Magdiel, Nachlath-Jehuda und vielen anderen, deren Orangen- oder Pampelmussenplantagen erst nach 2 bis 3 Jahren tragend werden und bis dahin frische Kapitalien für Unterhaltung erfordern. Bis dahin soll die Konsolidierung der alten Kolonien durchgeführt sein. Wir können uns aber nicht mit dem schon Vorhandenen befriedigen. Wir müssen immer neue Kolonien gründen und in den nächsten Jahren obliegen uns einerseits Kolonien, deren Bau wir schon angefangen haben, und andererseits solche, für welche das Menschenmaterial schon seit Jahren bereit ist und der Bödenkauf durch den N. F. ebenso schön seit langem angekündigt worden ist. Es sind 'schon einige Kolonien aus ihrem Embryonalzustande gewachsen, so die Kolonie für 50 Familien bulgarischer Juden in der Nähe von Neß-Ziona (Kubeiba): diese bekommen Wohn- und Wirtschaftsgebäude, ameliorierten Boden, Brunnen und Wasserwerke, Bewässerung für die Orangerien und Gemüsegärten, Kühe, Geflügel und Betriebskapital. Dasselbe haben auch die jemenitischen Kolonisten auf dem Kubeiba Boden zu! bekommen, dasselbe die Kolonisten in der Marmorekkolonie unweit Rehobot und dasselbe die 30 Kolonisten in Hatechia (jetzt Gat-Rimon) neben Petach-Tikwah. Es werden zwar die Bulgaren je 300 Pfund pro Familie beisteuern, doch wird der Keren-Hajessod 400—500 Pfund pro Familie seinerseits investieren müssen, und wenn ca. 180 solcher Familien in den obgenannten Kolonien sein werden, so wird der Keren-Hajessod fast 90.000 Pfund aufbringen müssen, um dieser Aufgabe Rechnung tragen zu können. Es hat der Keren-Kajemeth den Auftrag bekommen, Boden für ca. 1500 Familien anzukaufen; der Boden ist in Wirklichkeit schon gekauft, aber formell noch nicht auf Namen des N. F. übertragen und dies kann nach den jetzt in Palästina waltenden Verhältnissen entweder Monate oder auch Jahre lang dauern. Der Keren-Hajessod aber muß bereit sein, für diese 1500 Familien mindestens eine Summe von einer Million Pfund zu investieren. Die Pläne für beinahe 20 neue Siedlungen sind verschieden, je nach der Güte des Bodens, der Nähe der Großstädte und der arbeitgebenden Kolonien, aber um den neuen Kolonisten eine existenzfähige Wirtschaft zu schaffen und nicht die Irrtümer der bisherigen Kolonisation zu wiederholen, muß man in einer solchen intensiven Wirtschaft, wie für diese 1500 Ansiedler geplant, mindestens 700 bis 800 Pfund investieren, außer dem Boden, welcher durch den K. K. L. erworben wird. Zusammen mit der Konsolidierung und den Reformen in den Wirtschaftseinrichtungen müssen auch Reformen in den Systemen der Kolonisation durchgeführt werden. Als Beispiel soll Merchawia dienen. In der Kolonie Merchawia sind jetzt ca. 40 Ansiedler, welche sich sehr kümmerlich fortbringen. Daneben existiert noch eine Farm, in welcher immer Kwuzot wirtschaften und die Wirtschaftsjahre meist mit großem oder kleinem Defizit endigen, daher hier nicht festen Fuß fassen können und stets wechseln: die eine Kewuza verläßt die Wirtschaft, die andere nimmt sie, fast immer versuchsweise auf. Dem Keren-Kajemeth gehören hier ca. 7000 D.; dem Keren-Hajessod gehört der an der Grenze Merchawias liegende Boden von Schunem (Solem), welcher Boden von der A. Z. C. W. auf den Keren-Hajessod tibergegangen ist. Der ganze Boden muß an die Kolonisten, je mindestens 150 D. (15 ha), verteilt werden, eine neue Parzellierung muß durchgeführt, Wasserleitung in alle Häuser und Höfe eingeführt, die Straße gepflastert, und mit der Chaussee Afule-Nazaret verbunden, Wohnhäuser gebaut, die fehlenden KuhstäHe und HühnerstäHe errichtet werden. Jedem Kolonisten soll dann eine langfristige Anleihe für Erwerbung von 3—4 Rassemilchkühen, auch für bessere Entwicklung der Hühner- und der Bienenzucht und anderer landwirtschaftlicher Hilfsgewerbe gegeben, auch alle nötigen Maschinen und Geräte für die vergrößerte Molkerei etc., ebenso Lastautomobile und andere Utensilien angeschafft werden. Auf dem Boden von Solem sollen noch einige Bohrungen durchgeführt werden, um neue Wasserquellen 7.u finden. Das alles dürfte ungefähr 17.000 Pfund kosten; dadurch aber wird man eine gesunde Kolonie erbauen und auch von der Last der Farm los werden. Eben diese Farm, in welcher man schon seit beinahe 20 Jahren Versuche macht und in welcher schon viele Kwuzot kaleidoskopisch nacheinander folgten, hat kein Existenzrecht und muß endlich aufgehoben werden. Rituabnordanklagen in Saloniki Saloniki. (J. T. A.) Während der zwei letzten Wochen wurden in Saloniki drei Anklagen wegen Ritualmords erhoben. ln allen drei Fällen handelt es sich um kleine griechische Kinder, die — da sie sich beim Spielen verirrt hatten — mehrere Stunden vermißt waren, dann aber gesund wiedergefunden wurden. Die Klagen wurden abgewiesen, aber keiner der Verleumder belangt. Die Zeitungen protestieren gegen die Polizei, die solche Beschuldigungen bis zur Erhebung einer Anklage kommen lassen. Tagung des Obersten Rates der jüdischen Gemeinden in der Tschechoslowakei Prag. (J- T. A.) Dieser Tage fand hier unter dem Vorsitz von Dr. A. Stein die Tagung des Obersten Rates der jüdischen Gemeinden in der Tschechoslowakei statt. Dem durch den Sekretär des Rates, Dr. G. Fleischmann, erstatteten Bericht ist zu entnehmen, daß die Gründung eines Rabbinerseminars in Prag aufgeschoben werden müsse, da eine ausreichende staatliche Subvention im Jahre 1929 nicht erreicht werden konnte. Um dem immer stärker werdenden Rabbinermangel abzuhelfen, hat der Oberste Rat Stipendien an ausländische Hörer in Höhe von je 1000 Mark zur Verteilung gebracht. Der Beschaffung tschechoslowakischer Staatsbürgerschaft für im Staate wirkende Rabbiner stellen die zuständigen Stellen noch immer große Schwierigkeiten in den Weg. Der Oberste Rat erhält einen zweijährigen Kursus zur Heranbildung von Religionslehrern. Die Uebertragung des ersten Bandes des Pentateuch ins Tschechische wurde beendet. In der Frage des Religionsunterrichtes an den Staatsschulen steht der Oberste Rat vor schweren Aufgaben, da der Staat die Erteilung solchen Unterrichtes von einer Mindestzahl von 20 Teilnehmern abhängig macht und von diesem Standpunkt auch für die jüdische Religionsgemeinschaft nicht abweicht. Der Bericht hebt hervor, daß es verhältnismäßig selten notwendig war, gegen antisemitisches Treiben Stellung zu nehmen. Die Regierung hat dem Obersten Rat eine Subvention von 100.000 tschechische Kronen für seine administrativen Bedürfnisse bewilligt. Die Tagung beschloß, die Funktionsdauer des Obersten Rates, die eine provisorische gewesen war, auf weitere zehn Jahre zu verlängern und bei der Regierung energische Schritte zur Schaffung eines gesamtstaatlichen Verbandes der jüdischen Gemeinden zu unternehmen. Der Oberste Rat wird im Jahre 1930 eine Kantorenschule, voraussichtlich in Brünn, errichten. Ein jüdischer Bankier Kommandeur des päpstlichen Ordens Pius XI. New York. (J. T. A.) Dem jüdischen Bankier Albert Greenfield in Philadelphia wurde im Aufträge des Papstes vom Kardinal Doughberty der Titel eines Kommandeurs des Ordens Pius XL verliehen. Es ist das erstemal, daß ein amerikanischer Jude eine Auszeichnung vom Pabst erhalten hat. Erhöhte Aktivität des bessarabischen Hechaluz Kischinew. (J. T. A.) In den letzten Monaten hat der bessarabische Hechaluz seine Tätigkeit außerordentlich steigern können. In neun Gruppen sind 364 Chaluzim in den letzten Monaten nach Palästina eingewandert, ln den nächsten Wochen treten in die Wirtschaftsbetriebe des Hechaluz 600 neue Jugendliche ein, um dort ihre Ausbildung zu erhalten. Panik bei einem Anti-Seder-Konzert des „Bund“ Warschau. (J. T. A.) Ein Unglücksfall, der sich am zweiten Sederabend in Lodz ereignete, hat in der Stadt außerordentliches Aufsehen erregt und wird von der jüdischen religiösen Bevölkerung der Stadt als Gottesgericht gedeutet. Die jüdische Arbeiterorganisation «Bund» veranstaltete demonstrativ am zweiten Sederabend im Philharmoniesaal ein Konzert mit einem Arbeiterchor. Während des Konzertes stürzte plötzlich die Bühne, deren Stützpfosten morsch waren, ein, so daß die Sänger mitgerissen wurden und unter die Trümmer kamen. Es entstand eine unbeschreibliche Panik. Die Feuerwehr griff ein und zog aus den Trümmern die zahlreichen Verletzten, darunter mehrere Schwerverletzte, hervor. aroBfleisdtltaiierel SIEGM. KORNMEHL Zentrale IX« Berggasse 19, Tel. A17-3-99 u. A16-9-34 Lieferant für Heilanstalten unter Aufsicht des Ehrwürdigen Rabblnats der Israelitischen Kultusgemelnde Wien äulpsuilslluns kostenlos IX, Berggasse 15 XV11I, Wihringerstraße 97

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