Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 3 (1930)
- Issue
- Heft 119 (27.3.1930)
- Date
- 1930-03-27
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 12 DIE STIMME Nr. Ui) jüdische nochschalausschiiß veranstaltet Dienstag, den 1. April, um 8 Uhr abends in den Räumen der Zionistischen Sektion, Vfil., Bennoplatz 1, eine Dallour Trauender Redner: Oberbaurat Ing. ROBERT STRICKER Studenten, erscheinet zahlreich! Gäste herzlich willkommen 1 Die Lage der Juden in Rußland Berliner Kreiic der rulTiichen fozialifHfchcn Zionillen erfahren, daß fleh in der letzten Zeit die zioniltifche Bewegung im Sowjetreich verftärkt hat und daß zahlreiche Pcrfonen, die wegen der Verfolgungen und aus anderen Gründen die zioniftifchen Reihen verlaßen haben, wieder in diefe Reihen zurückkehren. In Minsk wurden in den letzten Tagen fünf, in Odcila vier junge Zioniften verhaftet, von denen zwei aus dem Gefängnis flüchten konnten. In Bakl wurden 30 Pcrfonen auf einer Verfammlung verhaftet. In Charkow fand in diefen Tagen der Prozeß gegen Führer des geheimen „Verbandes zur Befreiung der Ukraine“ ftatt, die angeklagt waren, einen Aufitand gegen die Sowjetherrfchaft mit dem Ziele der Lostrennung der Ukraine von d«r Sowjetunion vorbereitet zu haben. In der Anklagefchrift wurde mltgeteilt, daß die Führer des Verbandes zur Befreiung der Ukraine befchloffen haben, die Judenfrage auf die folgende Weife zu löfen: 1. foilte eine Abfchlachtung von Juden organifiert werden; 2. follten die der Abfchlachtung entronnenen Juden in Waggons gefetzt und ins Ausland befördert werden; 3. follten alle jüdischen Angeftellten der Sowjetämter vor Gericht geftellt werden. Zwei antifemitifche Arbeiter in der ukrainischen Stadt Zaporofchje fchliechen fich an den in der gleichen Fabrik befchäftigten jüdifchen Arbeiter Winizki, während er in der Ruheftunde fchlief, heran und zündeten feine Kleider an. Durch rechtzeitiges Erwachen konnte er dem Verbrennungstod entrinnen. Die Täter wurden verhaftet. Das Zentralexekutivkomitee der Sowjet-Ukraine hat an die Oberftaatsanwaltfchaft di« Weifung ergehen laßen, amtlich feßzuftellen, wieviele Synagogen und Kirchen durch lokale Sowjetbehörden ohne vorher eingeholte Genehmigung der Zentralregierung gefchloßen worden find. Laut Gefetz dürfen Andachtsftättcn nur dann gefchloßen werden, wenn das Zentralexekutivkomitee der Sowjetregierung diefe Maßnahme gebilligt hat. In der Weifung des Zentralexekutivkomitees an die Oberftaatsanwaltfchaft wird feftgeftellt, daß in mehreren Gegenden, der Ukraine lokale Behörden in ungefetzlicher Weife Synagogen gefchloßen haben, ohne vorher die Erlaubnis des Zentralexekutivkomitces eingeholt zu haben. Im allgemeinen iß diefe Anweifung fymptomatifch für eine Politik der Mäßigung gegenüber den Religionen. Das offizielle Organ der Sowjetregierung „Isweftj“ ruft in einem Leitartikel den Kommuniften zu, das Volk in der religiöfen Übung nicht zu ftören. Der Zentralverband der Gewerkfchaften hat den lokalen Verbänden die Weifung zugehen laßen, fich an der antireligiöfen Kampagne im Zulammenhang mit dem jüdifchen Peßachr Fcfb und dem chriftlichen Ofterfeft intenfiv zu beteiligen. Der Verband der Atheiften hat befchloffen, für eine Verhinderung des öffentlichen Verkaufs von Mazzoth und Ofterciein zu wirken. In Vcibindung mit einer Straßen-Demonflration der Juden der Stadt Rogatfchow, Diftrikt Bobruifk (Weißrußland) gegen das Verbot der rituellen Schächtung und der Sammlung von Unterfcbriften für Aufhebung diefes Verbotes wurden alle vier Schächter der Stadt verhaftet. Die Sowjetregierung hat foeben den Befchluß gefaßt, für die technifche Einrichtung der Gcnoßenfchaftswerkftätten für die 32.300 neuen jüdifchen Kleinhandwcrker, die fich laut Befchluß der Sowjetregierung im Verlauf diefes Jahres zu „Artels“ zulammenfchließcn, eine Summe von 1,200.000 Rubel zur .Verfügung zu (teilen. Die Regicrungskommißion Komzet hat befchloßen, im Verlauf des Jahres 1931 10.000 jüdifche Familien in der Krina und joco jüdifche Familien in verfchiedencn anderen Gebieten der Sowjetunion auf dem Lande anzufiedeln. Die von dem Verband zur Förderung von Handwerk und Landwirtfchaft unter den Juden Ort in Mohilew Podofk erbaute große Uhrenfabrik ift heute vollendet worden, ijo Juden werden in diefer Fabrik dauernd Befchäftigung finden. Die Fabrik, die erfte ihrer Art in der Sowjetunion, wird jährlich 100.000 Uhren herftcllcn. In der gleichen Gegend wurde in diefen Tagen eine Textilfabrik durch Ort eröffnet, in der für 135 jüdifche Mädchen eine dauernde Befchäftigung gefchaffen fein wird.; Soeben find in Rußland 60.000 Kilo Garn eingetroffen, die, von Ort und Agrojoint im Auslände befchafft wurden. Das Garn wird unter frühere jüdifche Deklaßierte, die fich der Trlkotagcnfabrikation zugewendet haben, verteilt. Hüfe für jemenitische Juden. Im «Dawar» vom 4. Adar finden wir eine Mitteilung des Chaim Bdichi über die Tatsache, daß viele zugunsten der jemenitischen Juden in der züdischen Welt gesammelten Gelder ihrem Zwecke nicht zugeföhrt werden. Laut einem Briefe aus Jemen hat ein Wiener Kaufmann Lipa Schwager in Aden erklärt, daß in Wien für die jemenitischen Juden Gelder gesammelt wordensind* In Jemen ist aber bis nun kein Geldbetrag aus Wien angekommen. Die Jemeniten ersuchen, die betreffenden Gelder durch Vermittlung des Kaufhauses des Herrn Menachem Mosche in Aden zu übersenden. Ein Robert-Hamerling Denkmal für Wien Wir erhalten nachstehende Zuschrift: Zu den ausgezeichneten Ausführungen des Herrn Dr. Simon Fischei «Ein Robert Hamerling-Denkmal für Wien» in der «Stimme» vom 20. März 1930, erlaube ich mir zu beliebiger Verwendung bekanntzugeben: Ganz abgesehen von Hamerlings Auslassungen über Juden und Judentum in «Homunkulus», rein objektiv die Stellung des Dichters in der Literatur betrachtend und beurteilend, scheint mir ein Denkmal für ihn kaum seiner geringen Bedeutung entsprechend. Ein ganz bedeutender Literaturhistoriker, weil. Professor an der Universität Wien, Erich Schmidt, zu dessen Hörern ich vor einem halben Jahrhundert zählte, hat Robert Hamerling «ein ganz unbedeutendes Poetlein» (ipsissima verba) genannt. Eine in Aussicht genommene Hamerling-Feier wird der jetzt lebenden Generation verkünden, er sei ein großer Dichter gewesen, und die seine Werke nicht gelesen haben, werden es glauben. — Die nächste Generation wird, an seinem Denkmal vorübergehend, mit Recht fragen: «Wer war das?» Wollte man allen Dichtern vom Range Hamerlings in Wien Denkmäler errichten, dann würde unsere Stadt — ebenso wie einst Athen von Hennen — von solchen Denkmälern wimmeln, die laut genug nach einem übermütigen Alkibiades rufen würden. Dr. Adolf Kapralik. Aus der Provinz Brief aus Graz (Purimfeier des Bikor-Cholim-Vereines. — Vortragsabend Adolf Böhm.) Am 16. März veranstaltete der Verein «Bikur Cholim» seine schon traditionell gewordene Purimfeier. Fast die gesamte Grazer Judenheit fand sich zum fröhlichen Feste ein. E Herr Alois Dukes Fürsorgerat des II. Bezirkes, ein eifriges Mitgtlded des Misraohi, ist nach schwerem Leiden am 25. März d. J. im 68. Lebensjahre gestorben. Das Begräbnis findet Donnerstag, den 27. d. M„ %11 Uhjr vorm. , vom Trauerhause BI., Malzgasse 12, statt. Der Talmud Thora Betbausverein, der Befhanstverein Montefiore und auch Marpe Lanefesch verlieren eines ihrer tatkräftigsten Mitglieder. Nach einem sinnreichen Prodog kam eine Esteroper, mit Kinderballetteinlage, von Herrn Ludwig Berger verfaßt und inszeniert, zur Aufführung. Tosender Beifall wurde vor allem dem von Herrn Adolf Berger, dem Darsteller des Mordechai, dargebotenen chassidischen Tanz gezollt. Frau Dulickaja, Wien, eroberte sich mit ihren jiddischen Liedern die Herzen aller im Sturm. Frl. Thea Glan, Opernsängerin, brachte in künstlerischer Weise deutsche Lieder zum Vortrag. Herr Assatanovitz stellte einen gelungenen Typ eines jüdischen Straßenhändlers auf die Bühne. Die Gruppe der «Haschomer Hazair» brachte in ihren hebräischen Liedern stimmungsvoll wirklichkeitsnahes Judentum zum Ausdruck. Ueberhaupt verdient hervorgehoben zu werden, daß durch die Jugend ein neuer impulsiver, aktiver nationaler Geist in die Reihen des «Bikur Cholim» gekommen ist, so daß der Verein heute durchaus als festgefügte nationale Position zu werten ist. Der Verein hat sich mit diesem wohJgelungenen Feste, das Herr cand. jur. Ludwig Berger in hervorragender Weise arrangierte, weitere Sympathien erworben und ist zu hoffen, daß auch durch seine gesellschaftlichen Bindungen ein einigendes>Band die Grazer Judenheft noch fester als bisher verbinden werde. . Im Rahmen der öffentlichen Vortragsabende unserer zionistischen Ortsgruppe sprach Samstag, den 22. d. M., vor einem zahlreich erschienenen Publikum Herr Adolf Böhm aus Wien über das Thema: «Der Palästinaaufbau und die Araberfrage.»' In klaren, sachlich überzeugenden Ausführungen wies der Referent darauf hin, daß der Zionismus nur in friedlicher Zusammenarbeit mit dem arabischen Brudervolke verwirklicht werden könne, und daß es unsere Aufgabe sei, nach dieser Richtung eine aktive Politik zu betreiben. Nur ein Friede, der auf gegenseitigem Sichverstehen und Vertrauen basiert, sichert uns Expansionsmögüchkeiten, und jeglicher Streit im eigenen Lager über Minimahsmus oder Maximalismus würde verstummen. Zu Beginn der Versammlung hielt der Vorsitzende Herr Karl Schwarz einen tiefempfundenen Nachruf auf Lord Balfour. Amstetten. Der Israelitische Frauenverein veranstaltete am Sonntag, den 23. d. M., eine Purimunterhaltung, verbunden mit einer Kinderjause, die sehr gut besucht war. Aus allen Orten des Kultusgemeindesprengels kamen die Gäste. Nach einem Kinderreigen sprach die Tochter des Herrn Fiala ein von diesem verfaßtes Purimgedicht. . Der weitere Verlauf des Abends brachte Tanzvorführungen des Fräulein Vally Glaser, Linz, und ernste und heitere Vorträge des Herrn Oskaf Teller, Wien. Alle Anwesenden hoffen, daß dieser ersten gut gelungenen Veranstaltung des neugegründeten Frauenvereines, der in den bewährten Händen der Damen Fiala, Kerpen, Hnvas, Kolm, Fräulein Greger liegi, bald weitere Zusammenkünfte folgen werden und daß es der Präsidentin Frau üg. Fiala gelingen wird, auch in nationaler Hinsicht die Frauen zu gewinnen. Salzburg. Am Sonntag, den 16. d. M., veranstaltete der Israelitische Frauenvercin Salzburg ein Kinderpurimfest, das äußerst gelungen, l:ir die anwesenden Kinder viel Unterhaltung und Freude bot. Samstag, den 22. d. M., abends, veranstaltete der Israelitische Frauenverein im Hotel Bristol eine Purimakademie. Sprechsaal der Stimme (Für die Mitteilungen, die in dieser Rubrik erscheinen, übernimmt die Redaktion keine Verantwortung.) An die Führer der Juden Wiens, ohne Unterschied der Partei und Weltanschauung! Anläßlich der Budgetdebatte in der Wiener Kultusgemeinde will ich die Aufmerksamkeit aller jener, die es angeht, auf den furchtbaren Zustand, der unter der Wiener jüdischen Bevölkerung herrscht, lenken. Ich will von der Interesselosigkeit des größten Teiles der Wiener Juden für alles Jüdische sprechen. Es ist keine Uebertreibung, wenn ich behaupte, daß beinahe zwei Drittel der Wiener Juden in fast gar keiner Beziehung zum Judentum stehen, außer daß sie in den Matrikeln der Israelitischen Kultusgemeinde geführt werden und den — Friedhof frequentieren. ln den Bezirken Wieden—Margareten wohnen zirka 12.000 Juden. Von diesen 12.000 nehmen höchstens 10 Prozent in irgendeiner Form positiv zum Judentum Stellung. Wir haben in unseren Bezirken zwei religiöse Institutionen, einen Tempel mit einer angegliederten Bibelschule, der äußerst schlecht frequentiert wird, und ein orthodoxes Bethaus mit einer Taimudthora, das einen unausgesetzten Kampf um seine materielle Existenz führt. Dieses Bethaus, eine wahre Stätte der inbrünstigen Religiosität, feiert jetzt seinen 60jährigen Bestand und muß noch immer in einem finsteren, feuchten Keller sein Dasein fristen, und es ist nur einigen wenigen Männern, die sich materiell und physisch aufopfern, zu verdanken, daß es überhaupt noch besteht. Seit vielen Jahren haben wir in unseren Bezirken weder einen Schächter noch eine koschere Fleischbank. Die paar Familien, welche koscher leben wollen, fahren in andere Bezirke einkaufen, und den anderen fehlt eben das Interesse. Dem Jugendbund «Ziremu», der unter der größten Aufopferung ein eigenes Heim erworben und durch eigene materielle und physische Kraft sich aufgebaut hat, ist es nicht möglich, dasselbe fertig zu bauen, da ihm, trotz der größten Anstrengung, noch Geldmittel fehlen. Die Zionistische Bezirkssektion Wieden—Margareten macht die größten Anstrengungen, jüdisches Leben in diese judenreiche Bezirke hineinzutragen, doch scheinen alle Opfer umsonst zu sein. Die jüdischen Mandatare der Israelitischen Kultusgemeinde in unseren Bezirken sind auf Anregung der Zionisten daran, einen energischen Aufruf zu erlassen, um die jüdische Bevölkerung aus der Lethargie aufzurütteln. Ich bin in dieser Beziehung leider Pessimist und glaube, daß ein Aufruf, und mag er noch so flammend sein, nicht viel nützen wird. Die Verhältnisse in den anderen Bezirken sind bestimmt nicht viel beser. Es ist nicht meine Absicht, nur Kritik zu üben, sondern ich will zur Abhilfe folgenden Vorschlag zur Diskussion stellen: Die Israelitische Kultusgemeinde soll ein eigenes Wochenblatt ins Leben rufen, unpolitisch und neutral gehalten, aber unbedingt mit vollem jüdischen Geist und Inhalt. Dieses Blatt soll alle Vorgänge in der jüdischen Welt im allgemeinen und über Oesterreich und Wien im besonderen beinhalten. Es soll das Sprachrohr der Wiener jüdischen Gemeinde werden, den Leser über alle Belange des jüdischen Lebens unterrichten und an alle Kultussteuerträger gratis verteilt werden und mehr oder weniger einen amtlichen Charakter tragen. Durch die fortwährende Aufklärung wird der Irrglaube bei vielen, daß die Kultusgemeinde nur dazu da ist, Steuern und Taxen einzuheben, verschwinden. Ich habe noch die Pflicht, einigen eventuell auftauchenden Bedenken jetzt schon zu begegnen. Ich gebe iu, daß die Zeitung die Gemeinde materiell belasten wird, dies aber nur zu einem sehr kleinen Teil, denn bei einer Auflage von 60.000 Exemplaren (ich berücksichtige einstweilen nur die Steuerträger) decken die Annoncen den größten Teil der Regien. Aber selbst wenn die Gemeinde für die Erhaltung Zuschläge gewähren müßte, so wäre es noch immer keine unproduktive Ausgabe, denn sie wird mehr als materielle Früchte tragen. Zweitens sollten sich irgend welche schon bestehende jüdische Blätter in ihrer Existenz bedroht fühlen, so ist diese Furcht absolut nicht berechtigt, denn die bestehenden jüdischen Wochenschriften sind alle mehr oder weniger politisch eingestellt und verfolgen eine bestimmte Tendenz, während die Gemeindezeitung unpolitisch bleiben soll. Wenn die Kultusgemeinde als Vertreterin der Wiener jüdischen Bevölkerung ihrer Aufgabe gerecht werden will, so tue sie alles, um das jüdisch-religiösekulturelle und soziale Leben bei den breiten Massen zu wecken und dann ist der Tag nicht ferne, wo jeder mit Stolz sagen wird: Iwri Anochi! Wilhelm Feldschuh. Anläßlich des 25jährigen Todestages des berühmten Lemberger Oberkantors Baruch Schorr hat sich über Initiative der zahlreichen Verehrer seiner Kunst ein Komitee gebildet, das dem großen Künstler und Komponisten ein bleibendes Denkmal in der Form der Gründung eines Baruch- Schorr-Gartens im Chajes-Walde zu stiften gedenkt. Dieses Komitee beabsichtigt zusammen mit dem Verein der Lemberger, eine Baruch-Schorr-Gedenkfeier im Monat Mai mit reichhaltigem Programm, bestehend aus den Werken des Meisters, vorgetragen von ersten Wiener Kantoren und Chören, zu veranstalten. Verein der Lemberger in Berlin. In Berlin hat sich ein Verein der Lemberger gebildet. Die Gründungsfeier fand unter großer Beteiligung am 16. d. M. statt*