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Die Stimme · 1930-03-27 · Heft 119 (27.3.1930) · page 8

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Journal
Die Stimme
Volume
3 (1930)
Issue
Heft 119 (27.3.1930)
Date
1930-03-27
Page
– (sequence 8)
Language
German
Belongs to
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Seite 8 DIE STIMME Nr. 119 P»—mm .. — » i Würstel-Biel i I., SCHOTTENRING 14 I., FUHRICHGASSE 3 * .— .- meine Wahlrecht eingeführt haben. Das Wahlrecht in der Wiener Kultusgemeinde ist ein ausgesprochenes Zensuswahlfecht, somit ein privilegiertes. Das Argument, daß man Nichteteuerträger zum Wahlrecht nicht zulassen darf, ist nicht stichhältig, denn das Wahlrecht kommt auch | e n en zu. die an den indirekten Steuern und Abgaben teilhaben. Es darf auch nicht vergessen werdeh, daß die Steuern in der Einnahmepost — bei einem Budget von sechs Millionen — nur zwei Millionen Schilling, somit 33Va Prozent, ausmachen. Die restlichen Einnahmen werden wohl aus indirekten Leistungen eingebracht, die von den vielen Hunderten und Tausenden aus den Kreisen der Nicht Steuer leistenden herriihren. Das seit Jahr und Tag vorgebrachte Argument, daß man für 25 Groschen das Wahlrecht erlangen kann, gehört wohl in das Reich der Phantasie. Unsere Steuerstatistik, die ähnlich wie im Vormärz nur «Herren-Steuerträger» über 50 Schilling kennt und die «misera plebs» in einer allgemeinen Rubrik «Steuerstufen unter 50 Schilling:» ausweist, kennt keine Steuerträger mit 25 Groschen. Die eigentliche Steuerleistung beginnt mit 2 Schilling und nur zwei Dutzend Menschen entrichten eine jährliche Steuer von 1 Schilling, die sich aus jenen 2430 Steuerträgern rekrutieren, die in den Jahren 1928 und 1929 infolge der wirtschaftlichen Deroute verloren gingen und sich freiwillig meldeten, die Steuer von einem Schilling zu bezahlen, um des Wahlrechtes nicht beraubt zu werden. Die übrigen aber haben ihr Wahlrecht verloren, obwohl sie jahrelang Steuer zahlten. Ist es nicht eine Schande, daß Steuerzahler wegen Armut ihr Wahlrecht verlieren müssen? Das ganze Steueranlagesystem ist in unserer Gemeinde falsch. Wenn sich jemand mit einem geringeren Betrag meldet, wird er einfach nicht angenommen. Diese Auffassung entspricht nicht der jüdischen Auffassung. Wir sind eine Zwangsgemeinde und jeder Jude muß Mitglied derselben sein. Niemand gibt uns das Recht, jemanden der Armut wegen auszuschließen. Die Majorität handelt eben« indem sie dies tut, unjüdisch. Ebenso ungerecht ist es, daß wir den Frauen kein Wahlrecht geben. Jm allgemeinen ist Steuerleistung kein Argument für die Nichtzulassung der Wahlreform. Wir Zionisten verlangen ln der Frage der Wahlreform eine Klärung, de aber bald kommen muß. Wird sie aber nicht bald kommen, dann werden wir darüber reden müssen, wie und wann sie kommen wird. Zum Schlüsse seiner Rede behandelt Dr. Friedmann das •Verhältnis der Gemeinde zu Palästina. Die Aufnahme der Post «Palästinasnbventionen» schlägt eben die Brücke zwischen uns und der Weltjudenheit. Hoffen wir, daß die Wiener Gemeinde auch Anschluß an die Strötmaigen unserer Zeit finden und endlich einsehen wird, daß die Zeit der Privilegien längst vorbei ist und daß gleiches Recht für alle Gemeindemitglieder herrschen muß. Ke ausgezeichneten Ausführungen des Herrn Dr. Friedmann, die einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen haben, wurden von allen oppositionellen Gruppen mit großem Beifall aufgenommen. Dr. Landau (Polnische Schul) appeHiert an die Parteien des Hauses, in Eintracht und Frieden die Fragen der Gemeinde zu behandeln. Hirschfeld (Werktätiger) behandelt das Steuersystem der Gemeinde und fordert diesbezügliche Reformen. Wolf Pappenheim (Agudah) bemängelt die geringe Subventionierung der Tempel und beantragt, den Vorstand zu beauftragen, die orthodoxen Schulen in höherem Ausmaße zu subventionieren. Gegen diesen Antrag spricht sich der Klubgenosse des Herrn Pappenheim, Börserat G1 ü c k, aus. Nach diesem Intermezzo gelangt Regierungsrar Dr. Oppenheim zum Schlußwort. In seiner Rede versucht Reg.-Rat Oppenheim mit wenig stichhältigen Argumenten zu beweisen, daß die Union gegen den Gemeindebund auftrete, weil darin ein jüdischer Parlamentarismus stecke (welch komische, absurde Auffassung!)- Nicht minder unrichtig sind seine Argumente gegen die Wahlreform. Das allgemeine Wahlrecht ist seiner Ansicht nach ein falsches Rezept; er und die Union sind wohl für das allgemeine Wahlrecht, aber außerhalb der Judengemeinde. Die Kultusgemeinde sei nur eine Verwaltungskörperschaft und als solche bedürfe sie keiner Wahlreform. BLAXKSCHEINS Pflanzen-Margarine fERNO Unerreicht in Qualität und Preis! Erzeugt unter streng ritueller Aufsicht Seiner Ehrwürden des Herrn Oberrabbiners S. Fürst Darf ln keinem Jüdisohen Haushalt fehlen! nDB “itw Ueberall erhältlich! KARL BLAIMSCHE1NS Vereinigte Margarine- und* Butterfabriken, Wien, XIV., Diefenbachgasse 59 AAAAAAAAAAAAAAAAAAA Die Wodte Paris. Alfred Dreyfuß erklärte auf eine Anfrage, ob ihm eine französische Aufführung der «Affäre Dreyfuß» genehm wäre, dal.» er keine diesbezüglichen Schritte unternehmen werde, um ein Gerichtsverbot zu erzielen. Aus diesem Grunde wird angenommen, daß das Stück in der Bearbeitung von Henry Torres in Paris zur Aufführung gelangen wird. — Laut Mitteilung der Hias-lca-Emigdirect sind im Jahre 1929 45.840 Juden ausgewandert. Von diesen gingen nach Amerika 13.500, Kanada 3680, Argentinien 5986, Brasilien 5610, Uruguay 2000, Palästina 5249, Südafrika 2465, Australien 350, nach den anderen überseeischen Ländern nngefähr 2000. Die Hauptmassen der jüdischen Auswanderung stammen ans Polen, Rußland, Rumänien, Litauen und Lettland. Dresden. An der Internationalen Hygeme-Ausstellung, die 1930 hier stattfinden wird, wird die Zentrale des Verbandes der Gesellschaften für Gesundheitsschutz der Juden «Ose» tcilnehmen. Prag. Die Kultusgemeinde Muntkacz hat dem Präsidenten Masaryk z<u seinem 80. Geburtstag eine große Talrmidausgabc in Pr ach taussta Hurtig überreichen lassen. Die «Chewra-Mischnajoth» m Rachovo ernannte Präsidenten Masaryk bei einer großen Sijutn-Feier zum Ehrenpräsidenten. Budapest. Das Otbcrhausmandat des Rabbiners Adolf Frankl wurde vom Verifiizierungsausschuß anerkannt. Seit dem Jahre 1844 sind bis zwm heutigen Tage in Ungarn ungefähr 100 jüdische Blätter erschienen. Posen. Der antisemitische Magistrat der Stadt Posen hat das von der Jüdischen Gemeinde erhaltene Spital besteuert. Die Jüdische Gemeinde erhob gegen diesen Anschlag beim Verwaltungsgericht Klage, die von einem positiven Erfolg begleitet war. Die Gemeinde hat laut Entscheidung des Verwadtomgsge rieh tos für das Spital keine Steuern zu leisten. Hannover. Vor einigen Tagen wurde dfie hiesige Synagoge von Kommunisten mit unflätigen Inschriften geschändet. New York. Die von «Better Times» gespendete Medaille für außerordentliche soziale Verdienste für die Stadt New York wurde Felix M. Warbu rg zuerkannt. Krakau. Hier wurde die Konferenz der jüdischen Wirtschaftsorganisationen in Westgalizien und Schlesien bei einer Teilnehmerzahl von 200 Delegierten eröffnet. Berlin. Am 30. März tritt der 6. Venbandstag des PreiuBischen Landesverbandes zusammen. Auf der Tagesordnung steht vor allem die Frage des Judengesetzes. Nationalsozialistische Städteverordnete stellten in der letzten Städteverordneteroversammlung einen Antrag auf Schächtvenbot, der afegelehnt worden ist. Die Repräsentantenversamimlung der Berliner Jüdischen Gemeinde nahm eine Vorlage an, wonach die Gründung einer Genossenschaft zur Errichtung eines Ledigenheimes auf dem Grundstück der Gemeinde sowie eines Asyls für jüdische Obdachlose beschlossen wurde. Das Organ des Verbandes ostjüdischer Organisationen «Die jüdische Welt» beginnt am 15. April mit der Herausgabe einer Monatsschrift «Der Jüdische Kaufmann und Gewerbetreibende.» Frankfurt a. M. Efn aus der Staatsbibliothek entwendetes hebräisches Pergamentmanuskript aus dem 12. Jahrhundert mit einem Macbso-fKonwnentar, wurde von einer jüdischen Buchhandlung wieder zustande gebracht. Die betreffende Handschrift ist vor - kurzem im «Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft» aibgebildet erschienen. In der letzten Sitzung der jüdischen Gerne indove r t re tu ng wurde der Haushaltsplan, der mit rund 1,830.000 Mark afeschMeßt, angenommen. ZUrich. Aus einem Bericht der Postbehörde des letzten Zlonistenkongresses geht hervor, daß während der Kongreßdauer beim Postbureau des Kongresses 20.000 Briefe angekommen sind und 30.000 Briefe befördert wurden. Bern. Der Prediger der hiesigen Israelitischen Kufen sgemeinde Josef Messinger feierte seinen 50. Geburtstag. Warschau. Die im Polnischen Kultusministerium bestehende jüdische Abteilung bat die letzte jüdische Beamtin in eine andere Abteilung versetzt, so daß nunmehr die jüdische Abteilung vollständig judenrein ist. Konstantinopel. Das hiesige Gericht hat 9 Konstantiuopler Juden im Zusammenhang mit der Elsa-Niego-Affärc nach drei Jahren zu einjährigem Gefängnis verurteilt. Breslau. Das Breslauer Statistische Amt stellt fest, daß im Jahre 1929 auf 218 Selbstmorde in Breslau 14 jüdische d. h. 6.4 Prozent entfallen. VWVVWVVTWTTWVVV Redner versucht, mit allerlei Sophismen gegen das Wahlrecht zu argumentieren, und erklärt dann unumwunden, daß die Union das allgemeine Wahlrecht bekämpfen müsse, weil dieses gegeignet wäre, den wohlhabenden Klassen keine Möglichkeit mehr zu geben, in die Gemeindegeschäfte nach ihrer Lust dreinzureden. Er persönlich wäre sogar dafür, daß man die Frage der Einführung einer Kurie der Höchstbesteuerung erwäge, wobei Redner eine leise Andeutung macht, daß die eventuelle Einführung des Wahlrechtes die wohlhabenden Gemeindemitglieder zwingen könnte, eine eigene Gemeinde ins Leben zu rufen. Sodann beschäftigt sich Redner mit der Frage des Bundeszuschusses. Mit der Rede des Reg.-Rates Dr. Oppenheim wurde die Generaldebatte geschlossen. Montag, den 24. d. M., fand die letzte Budgetsitzung statt, in der die Spezialdebatte durchgeführt wurde. Zuni Kapitel Kultuswesen sprach namens der zionistischen Fraktion Viktor Bauminger, der die Zustände im Rabbinat erörterte und die Fragen des Kultuswesens behandelte. Prof. Moses Rath unterzog beim Kapitel «Unternichtswesen» einer eingehenden Behandlung den jüdischen Religionsunterricht sowie die Arbeit der Kultusgemeinde auf dem Gebiete des Erziehungswesens. Auf Grund eines reichlichen und auf Tatsachen fundierten Materials behandelte der Redner die einschlägigen Fragen. Anläßlich der Erwiderung des Dr. Ticho, der versuchte, gegen die jüdische Schule zu polemisieren, kam es infolge eines unqualifizierten Zwischenrufes | des Kultusvorstehers Komm.-Rat Buchwald (Union) zu « c 0 nri i Sefer Thorah tadellos erhalten, billig verkäuflich. Telephon A 17-8-69 vor 12 bis 3 Uhr. Briefliche Anfragen an die Administration der «Stimme» oder Telephon A 17-8-69 von 12 bis 3 Uhr. stürmischen Auseinandersetzungen des Zionistischen Klubs mit der Union, die sich erst nach mehreren Minuten legten. In seiner Replique konnte Kultusvorsteher Dr. Ticho als Obmann der Schulkonimission nichts gegen die Stichhältigkeit der zionistischen Schulforderungen Vorbringen. Eine überaus sachliche Rede hielt Univ.-Prof. Dr. Geiger (Zionist), der die Vorteile der jüdischen Erziehung und das hohe Niveau des Jüdischen Realgymnasiums hervorhob. In überaus scharfer Weise nahm er Stellung gegen die Intoleranz der Agudah und der Union, die im Namen der Religion jedwede jüdische Erziehung, die nicht in ihrem Sinne geleitet wird, zu unterdrücken sich berechtigt fühlen. Er verlangte auch die Durchführung einer Enquete über die Reform des Religionsunterrichtes. Bei der Behandlung des Kapitels «Fürsorge» präzisierte Dr. Klaber den diesbezüglichen Standpunkt des zionistischen Klubs und entwickelte das Reformprogramm auf dem Gebiete des Fürsorgewesens. Sodann wurden die einzelnen Budgetkapitel aufgenommen. Am Schlüsse der Sitzung beantragte Dr. L ö w e n h e r z, die Palästinasubventionen zu bewilligen, und zwar: Keren Hajessod 20.000 S, Arbeiterfonds 1500 S, Keren Hajischuw 5000 S, Chaluzwesen 12.000 S. Kultusvorsteher Moritz beantragte die Erhöhung der Subvention für den Arbeiterfonds auf 3000 S. Wolf Pappenheim (Aguda) gibt die Erklärung ab, daß er gegen die Bewilligung einer Subvention an den Keren Hajessod sei und sich daher der Abstimmung enthalten werde. Dr. Friedmann erklärt, daß der für den Arbeiterfonds bewilligte Betrag angesichts der Leistungen der jüdischen Arbeiterschaft in Palästina viel zu niedrig sei. Da aber die Palästinasubventionen auf Grund parteilicher Vereinbarungen festgestelit wurden, beantragt er, die Erledigung dieser Angelegenheit dem Vertreterkollegium zu überlassen, mit welchem Anträge sich Kultusvorsteher Moritz einverstanden erklärt. Nach kurzen Dankesworten des Reg.-Rates Dr. Oppenheim und des Präsidenten Fick an den Amtsdirektor Regierungsrat Fuchsgelb und alle Beamten, die an den Vorarbeiten bei der Erstehung des Budgets tatkräftig mitgeholfen haben, wird in später Nachtstunde die Sitzung geschlossen. Kleine Nachrichten ausPalästina Die Eingänge beim Hauptbureau des Keren Hajessod in Jerusalem betrugen im Februar 1930 52.305 Pfund. Die Gesamteinnahmen des Keren Hajessod betragen bis 28. Februar 1930 4,098.009 Pfund. Die August-Unruhen haben auf den Touristenverkehr keine besonders nachteilige Wirkung ausgeübt. Im Jahre 1929 haben 60.212 .Touristen (gegen 63.319 im Jahre 1928) Palästina besucht. — Die arabische Delegation hat am 20. März die immer wieder verschobene Reise nach London endlich angetreten. Für die. Zwecke dieser Delegation wurden im ganzen 1000 Pfund (präliminiert waren 3000) aufgebracht. — Der Bürgermeister von Jerusalem, Ragheb Bey ^ashashibi, hat für die Zeit seiner Abwesenheit den christlichen Vizebürgermeister Jakob Faraji betraut, obwohl er von rechts wegen den jüdischen Vfcebürgermeister Chaim Solomon hätte betrauen sollen. —■ Eine Abordnung der jüdischen Arbeiterföderation unterbreitete dem Oberkommissar die Forderung der Arbeiterschaft hinsichtlich Arbeiterschutz-Gesetzgebung. — In Jerusalem wurden 17 Kommunisten, unter ihnen 4 Juden und 2 Mitglieder der H n s s c i n i - F a m i 1 i e verhaftet. — Eine Gruppe des Brith Trtimpeldor kam bei Nablus einem Detachement britischer Truppen, das bei einem Zusammenstoß verunglückt wurde, zu Hilfe. — Fünf Araber, die beschuldigt waren, die Mitglieder der jüdischen Familie Abuschid in Hebron ermordet zu haben, wurden zum Tode verurteilt. — Im Monat Jänner sind in Palästian 555 Juden, 105 Christen und 15 Mohammedaner eingewandert. Die Zahl der Auswanderer betrug if>7 Juden, 29 Christen und 33 Mohammedaner. — Die Araber stören noch immer ununterbrochen den jüdischen Gottesdienst an der Klagemauer. Vergangenen Freitag herrschte dort während der jüdischen Andacht ein ungeheurer Lärm. — Das Porto für Briefe nach England wird vom 1. April an ermäßigt. — Am 11. März begab sich die erste Gruppe der neuen Siedler von Beer Tuwia, das im August zerstört wurde, in die Kolonie zurück. — In dieser Saison wurden mehr als 20.000 Kisten Grapefruit exportiert. — Hier macht sich eine Bewegung bemerkbar, die versucht, die Jesclüwoth auf stabilere wirtschaftliche Grundlagen zu stützen, indem die Anlage von Orangengärten die Existenz der Anstalten sichern soll. Es hat sich bereits ein «Verein zur bäuerlichen Ansiedlung der Jeschiwah- Studierenden» gegründet. — In Tel Aviv befinden sich augenblicklich 6799 jüdische Arbeiter gegenüber 6471 im Februar vorigen Jahres. — In Jerusalem wurde vom «Nathan und Lena Strauß-Gesundheitszentrum» eine besondere Abteilung für die Diätetik errichtet. — Ein Mitglied der berühmten englischen Familie Viscount R. B. Gage traf in Palästina ein und besuchte viele jüdische Kolonien. — Am 14. April wird das neue Gebäude der Hebräischen Universitätsbibliothek, das den Namen «Wolfsohn» trägt, eingeweiht werden. Großfloischhauerel SIEGM. KORNMEHL Zentrale IX, Berggasse 19, Tel. A 17-3-99 u. A 16-9-34 Lieferant fflr Heilanstalten Abteilungen fOr "U^P-Fleisch unter Aufsicht des Ehrwürdigen Rabblnats der Israelitischen Kultusgemeinde Wien Autozustellung kostenlos IX, Berggasse 15 XVIII, Wfihringerstraße 97

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