Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 3 (1930)
- Issue
- Heft 115 (27.2.1930)
- Date
- 1930-02-27
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 8 ÖIE STIMME Nf. 115 Erweiterung des Wirkungskreises des B. J. A. Die Vereinigung Jüdischer Hochschüler und Akademiker, Zürich, ist in den Bund, dessen Organisation sich bisher auf Deutschland und Deutschösterreich beschränkte, über seine alten Grenzen hinausgetreten und hat so seinen Wirkungskreis wesentlich erweitert. Die V. J. A. Zürich wurde Ende 1928 gegründet und hat bereits eine recht intensive Tätigkeit entfaltet Die deutsche Organisation zählt nach diesem neuen Zuwachs 13 Vereinigungen und 2 akademische Stammtische. In einer Sitzung der Budgetkommisslon des polnischen Senates sprach Senator Dawidsohn (Jüdischer Klub) über die Schikanen, denen jüdische Studenten ih Polen ausgesetzt sind. Augenblicklich studieren im Auslande zirka 9000 polnische Juden — in Polen selbst bloß 8000. Die sogenannten Qualifikationsprüfungen bedeuten nichts anderes als einen versteckten Numerus clausus, da nichtjüdische Studenten diese Prüfungen durchwegs bestehen, Juden dagegen, sehr selten. Der Redner berührte dann die Paßfrage und protestierte gegen die Schwierigkeiten, welche den jüdischen Studenten, die sich ins Ausland zu Studienzwecken begeben müssen, seitens der Behörden gemacht werden. Die Nostrifizierung ausländischer Doktorate ist eine wahre Hölle; Juden werden prinzipiell keine Dozenturen und Professuren übertragen: die Angelegenheit der Leichen für die Seziersäle bildet alljährlich nur einen Anlaß au antisemitischen Exzessen. Der bei der Sitzung anwesende Minister versprach die vom Senator Dawidsohn vorgebrachten Beschwerden zu prüfen und eine Abhilfe zu schaffen. Verein zionistischer Hochschüler «Theodor Herzl». Heim: II., Untere Augartenstraße 35, 11/17. Donnerstag, den 27. d. M., 8 Uhr, hebräische Lesegemeinschaft, um 9 Uhr Seminar über «Das Wesen des Antisemitismus». — Samstag, den 1. März, halb 8 Uhr, Vortrag A. H. Ing. J. Laszkowitz über «Wirtschaftsprobleme Palästinas». Zu allen Veranstaltungen jüdische Hochschüler und Hochschülerinnen willkommen. Lese- und Redehalle jüd. Hochschüler in Wien, IX., Türkenstraße 9. Samstag, 1. Mcörz, 8 Uhr abends, im Rahmen des Konventes, Vortrag Dr. Tulo Nussenblatt: «Romanfiguren um Herzl». Eingeführte akad. Gäste willkommen. Festakaclemie zugunsten der Mensa academica judalca. Donnerstag, den 6. März d. J., um 8 Uhr abends, findet in den Sälen des Kursalons der Stadt Wien zugunsten der Mensa academica judaica eine Festakademie mit anschließendem Tanze statt. Ihre freundliche Mitwirkung haben in selbstloser Weise zugesichert: Klaviervirtuose Prof. Roclerich Baß; Konzertsängerin Frau Gusti Bondy, begleitet von Frl. Ada Goldschmied; das Mitglied des Burgtheaters Frau Blanka Glossy; der Dramaturg des Deutschen Volkstheaters Prof. Heinrich Gliicksmann; das Mitglied der Staatsoper Frau Adele Kern, begleitet von Prof. Erich Meller; Tanzkiinstierin Frl. Gerda Mare; das Ehrenmitglied des Burgtheaters Frau Lotte Medelslcy; Opernsängerin Frl. Ella Nikolaus; das Quartett «Die Bohemes». Karten zu S 6.— sind erhältlich im Sekretariat des Vereines, IX., Zimmermannplatz ‘8, Tel. A 25-2-28, bei den israel. Humanitätsvereinen B’nai B’rith, IX., Universitätsstraße 4, Tel. A 20-5-42, und an der Abendkassa. Unentgeltliche Arbeitsvermittlungsstelle des Jüdischen Hochschulausschusses. Hofmeister, Hauslehrer mit Kenntnissen fremder Sprachen auch für Nachhilfeunterricht in allen Mittelschulfächern (Philosophen, Pädagogen), erstklassige Kräfte für kommerzielle Unternehmungen und Advokaturslcanzleien (Handelshochschüler, Juristen), Privatsekretäre vermittelt prompt und unentgeltlich der Jüdische Hochschulausschuß, IX., Zimmermannplatz 8, Tel. A 25-2-28. Telephonischer Anruf oder Postkarte genügt. Verein zioniftifcher Hochfchüler Z. P. Chaje*. Samstag, i. März., fpricht Herr Dr. Ludwig Thieben über „Erkenntnisgrenzen und ihre Ueberwindung durch Antropofophie". Der Vortrag findet um % 8 Uhr abends ftatt. Montag, 3. März, referiert Kollege Zellermeyer um K9 Uhr abends in der „Hebräifchen Arbeitsgemeinfdiaft“ über „Aktuelle Agency- Fragen“. Hebräifche und zioniftifche Zeitungen aus aller Welt liegen im Vereinsheim, II., Untere Augartenftraße 35, 2. Stock, auf und werden auf Wunfdi verliehen. Der Central-Verein lehnt jede national-jüdische Propaganda in der Jcwish Agency ab Berlin. CJ. T. A.) Der Hauptvorstand des Centralvereines deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens teilt in einem Kommunique folgenden Beschluß mit: «Der C. V. hat stets jede national-jüdische Bestrebung abgelehnt, ln Uebereinstimmung damit haben diejenigen Mitglieder des Hauptvorstandes, die sich an der Palästina-Arbeit beteiligen, stets erklärt, daß sie als deutsche Juden den Mittelpunkt ihres politischen und kulturellen Lebens in Deutschland erblicken, und daß sie jede national-jüdische Propaganda, auch im Rahmen der Jewish Agency, abweisen.» Ist also die Majorität des Hauptvorstandes gegen jede Beteiligung am national-jüdischen Palästinaaufbau überhaupt, so lehnen auch diejenigen Hauptvorstandsmitglieder, die der Agency nähestehen, für diese programmatisch neutrale Körperschaft national-jüdische Bestrebungen ab. Beide Trile des Hauptvorstandes sehen einmütig in Deutschland den Mittelpunkt ihres geistigen und kulturellen Lebens. Beide bejahen damit die unverrückbaren Grundlagen des C. V.: Deutschtum und Judentum. Sollte vielleicht Oskar Wassermanns Artikel über die Jewish-Agency dieser Auffassung Rechnung getragen haben? 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Es zeugt für den Weitblick Ruppins, daß er schon bei seinem Amtsantritt, 1908, diese Gesellschaft schuf. Was seither an jüdischem Boden durch sie erworben wurde, weiß jeder Zionist. Aber von allem Anfang an litt die P. L. D. C. an mangelndem Interesse der zionistischen Organisation und ihrer höchsten Spitzen. Sie konnte es nie zu einem nennenswerten Aktienkapital bringen. Dafür wurden ihr alle Risiken des Bodenkaufes aufgelastet. In dieser Hinsicht war sie eine «zionistische Institution», wenn sie aber unter dieser Last in schlechten Zeiten fast zusammenbrach, da war sie, in deren Leitung der Keren Hajessod und der Keren Kajemeth sowie die Exekutive vertreten sind, eine «private Aktiengesellschaft», die schlechte Geschäfte gemacht hatte und deren Leitung die bittersten Vorwürfe zu hören bekam. Gewiß mag die Leitung der P. L. D. C., die eine so schwierige Aufgabe zu bewältigen hat, auch Fehler gemacht haben, wie jede andere. Aber diese sind nie rein geschäftlicher Natur gewesen, sondern sie stammten vorwiegend daher, daß die P. L. D. C. sich zuerst als Institution des Zionismus fühlte und zuletzt als Erwerbsgesellschaft. Wenn sie 1926 immobilisiert war — wer wollte ihr daraus einen Vorwurf machen? Bei der großen Einv/anderuhgswclle 1924—1925 kamen zahlreiche Leute ins Land, die Geld hatten und stürmisch Boden verlangten: die P. L. D. C. mußte sehen, der Nachfrage zu genügen. Sie mußte die Böden auf Abzahlung verkaufen — dann kam die Krise, die Käufer zahlten nicht weiter, die P. L. D. C. hatte die Böden und die darauf haftenden Kaufsraten auf dem Hals. Sie mußte ACMtiNG! PALÄSTINA-ORANGEN BILLIGER in Aroma und Geschmack vorzüglich Kisten mit 60, 75 80 und 90 Stück statt S 23.—.- - ä S 19. 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C. für eigene Rechnung arbeiten, das heißt, Böden, die ihr angeboten werden, für die sie aber noch keinen festen Käufer hat, erwerben («Bodenreserve») und sie bei eintretender Nachfrage mit angemessenem Nutzen wieder abgeben. Dies ist eine wichtige Aufgabe der P. L. D. C. und im eminenten zionistischen Interesse gelegen. Doch wie hat man die P. L. D. C. dazu ausgerüstet? Ihr Kapital, beträgt einschließlich von Teileinzahlungen auf Aktien heute ca. 81.000 Pfund- Zwei Kongresse haben bereits beschlossen, daß ihr Kapital verdoppelt werden muß. Aber nicht das geringste ist dafür geschehen. Man wird sagen, die P. L. D. C. zahle seit Jahren keine Dividende, wie soll man dann Aktien verkaufen? Hier klafft der Zwiespalt: Man weist der P. L. D. C. eine Funktion allererster Wichtigkeit zu, wodurch sie einen public Service leistet, die Mittel dazu soll sie sich aber nur auf geschäftlichem Wege verschaffen! So geht das nicht. Die Form einer Aktiengesellschaft ist aus verschiedenen Gründen gewählt worden, sicherlich auch deshalb, damit die P. L. D. C. eine richtige geschäftliche Gebarung führt, Sie hat sich auch, wie die kürzlich erschienenen Zahlen ihrer Bilanz und ihrer Liquidität beweisen, konsolidiert — den Aktiven von ca. 340.000 Pfund stehen Passiven (ohne Aktienkapital) von 188.000 Pfund gegenüber. Aber man kann yon ihr, so kurz nach der Krise und dem Stand des Bodenkaufsgeschäftes in den letzten Jahren nicht verlangen, daß sie für diese Jahre eine Dividende hätte herauswirtschaften sollen. Deshalb muß die nötige Auffüllung des Aktienkapitals ohne Rücksicht auf Dividenden erfolgen. Es wird bei einer entsprechenden Aktion möglich sein, Shares dieses Institutes abzusetzen, auch wenn die Aussicht auf Dividenden noch nicht groß sind. Auf die P. L. D. C. als Bodenkaufsinstrument der Jewish Agency zu rechnen, ist wohl noch zu früh. Jedenfalls aber tut es not, dieses Aschenbrödel der Organisation aus seinem Winkel hervorzuholen und es offiziell und von oben her zu unterstützen. Für den Absatz von Obligationen ist der Status der Bilanz günstig. Sollte der «Investment-Trust» zustande kommen, wie es den Anschein hat, Sö wird darauf zu dringen sein, daß er Obligationen der P. L. D. C. übernimmt. Die Stärkung ihres Aktienkapitals bleibt aber die erste Notwendigkeit ’ Die Lage der Juden in Rußland Weitere Schreckensnachrichten über Verfolgungen Das offizielle Organ der Sowjetregierung, «Iswe&tija», teilt mit, die Rabbiner und Gemelndeführer in Minsk seien nicht als religiöse Führer verhaftet worden, sondern darum* weil sie geheime Beziehungen konterrevoiu fcionärer Natur mit dem Ausland unterhalten haben. Der Protesttumult deT ausländischen Presse wegen der Verhaftungen In Minsk, fährt dje Zeitung fort, sei nichts anderes als ein Glied in der Kette des antisowjetistischeu Kampfes, den das Ausland gegen die Sowjetunion führt. Wie der J. T. A.-Vertreter erfährt, werden die verhafteten Rabbiner und Gemeindeführer in kurzem unter der Beschuldigung, antisowjetistische Informationen nach dem Ausland gesandt zu haben, vor Gericht gestellt werden. Auf ein solches Vergehen steht schwere Strafe. In einem Teil der polnischen und der ausländischen Presse waren Alarmnachrichten verbreitet, wonach, das Wilmaer Rabbinat die Nachricht erhalten hätte, daß die ih Minsk verhafteten Rabbiner und Gemeindefüh'reT züm Tode verurteilt worden wären. Das Rabbinat erklärt nun, eine solche Nachricht nicht erhalten zu haben. _ # Von einer russisch-jüdischen Persönlichkeit erfährt die J. T. A., daß der Leningradet Rabbiner Rabbi Kazenellenbogen, einer der ältesten und angesehensten Rabbiner in ganz Rußland, von den Sowjetbehörden den Befehl erhalten hat, sofort Leningrad zu verlassen.' Rabbi Kazenelfenbogen hat diesem Befehl bereits Folge geleistet. Laut Beschluß der Gewerkschaft der Elektriker wurde allen Synagogen, Rabbinern und religiösen Funktionären in Kiew und in den Städten des Kiewer Kreises die Lieferung elektrischen Lichtes gesperrt. Die in der Liquidation stehende «Jewsekzija» richtete an das Handelskommissariat der Sowjetunion die strikte Aufforderung, in diesem Jahre jede Einfuhr von Mazzoth für die Juden in Rußland zu sperren. In der in Form einer Warnung ausgesprochenen Forderung wird gegen das Handelskommissariat der Vorwurf erhoben, daß es durch die Förderung der vorjährigen ausländischen Mazzoth- Aktion der Konterrevolution gedient hat. In der Stadt Pastow wurden alle dort vorhanden gewesenen fünf Maschinen für Mazzoth-Herstellung zugunsten des lud us t r i all si e ru n g s f and s b eschla gn a hm t. Der Moskauer Stadtsowjet richtete an .die Moskauer jüdische Gemeinde die offizielle Aufforderung, binnen 14 Tagen die Große Chorsynagoge dem Arbeiterklub der Fabrik «Sichel und Hammer» zu übergeben. Aus verschiedenen Städten und Städtchen treffen Meldungen ein, daß in den letzten Tagen massenhaft Synagogen beschlagnahmt worden sind. Die Moskauer, Zeitung «Emess» druckte kürzlich eine Liste von mehreren Dutzend in der allerletzten Zeit beschlagnahmter Synagogen ab und teilt dabei mit, daß in dem Städtchen der kollektfvisierten Rayone ausnahmslos alle Synagogen «ohne viel Federlesens» beschlagnahmt werden. Die Charkower jiddische Zeitung «Stern» teilt mit, daß gegenwärtig in der gesamten Ukraine unter der jüdischen Bevölkerung. Gebet-Utensilien (Tephilin, Tallthim) und religiöse Bücber ab gesammelt, werden, damit sie als «Ramsch» nach dem Ausland verkauft werden; der Erlös wird dem Industrialisierungsfonds zugeführt. Angeblich wurden Schulkinder für' diese Sammelaktion mobilisiert. Im Kreis Schepetowke wird laut «Stern» der Erlös für die verramschten religiösen Bücher zur Anschaffung von Musikinstrumenten für das Orchester der Jungkommunisten verwendet, Der Proteststufm in Amerika und England Die Protestbewegung gegen die Rcligionsvenfolgung in der Sowjetunion nimmt in den Vereinigten Staaten an Ausdehnung zu. ' ' . Rabbi Dr. Stephen S. Wise, Ehrenpräsident des American Jewish Congress, richtet in einer am 16. Februar abends auf einem Diner des American Jewish Congress gehaltenen Ansprache heftige Angriffe gegen die Sowjetregierung wegen ihrer Politik der Religionsverfolgung und schloß mit dem folgenden Gelöbnis: «Wir werden unsere moralischen Waffen nicht niederlegen, bis die Sowjetregierung ihren grausamen Krieg gegen die Religion beendet und jedem die Freiheit ungestörter Religion«Übung gewährt.» Die Leitung des American Jewish Congreß veröffentlicht eine Protesterklärung gegen die Unterdrückung der Religion in Sowjetrußland und fordert die amerikanische Judenheit auf, sich mit allen anderen Glaubensgemeinschaften in der Bemühung zu vereinigen, «dem — sonderbar genug im Namen der sozialen Gerechtigkeit — fortgesetzt geübten schweren Unrecht ein Ende zu bereiten». Der Sonderausschuß des amerikanischen Synägogenrates faßte eine Resolution, in der gegen die Unterdrückung der Religion in Sowjetrußland nachdrücklich protestiert wird. Es wurde beschlossen, daß am Sabbatheingang, 7. März, in allen amerikanischen Synagogen Gebete um Abwendung der religiösen Verfolgung in Rußland gesprochen werden. Der Chiefrabbi von England, Dr. J. H. Hertz, fordert ih einem in den «Times» veröffentlichten Schreiben die Oeffentlichkeit auf, ihre Aufmerksamkeit der antireligiösen Kampagne in Rußland zuzuwenden. Es gibt in England Gelehrte und Schriftsteller von internationalem Ruf, deren Worte in Rußland Gewicht haben und deren Proteste von den kriegerischen Atheisten nicht al§ die, Meinung von «Klerikalen» und «Reaktionären» werden hingestellt werden können. Mögen diese Führer der öffentlichen Meinung ihrer Entrüstung und ihrem Abscheu angesichts dieses geistigen Pogroms Ausdruck geben. Gewissen, religiöse Freiheit und alles Göttliche im Menschen werden heute in Rußland mit Füßen getreten. Senator Borah wandte sich in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Kommission für auswärtige Angelegenheiten an die Sowjetreglerumg, ihm die Mögliobkeit zu geben, in Rußland die religiösen. Verfolgungen za studieren. Dies« Aufforderung Borahs steht In Verbindung mit seinem im Kongreß vorgebrächten Vorschlag, wonach Amerika Rußland insolang« de jure nicht anerkennen darf« bis nicht die religiösen Verfolgungen eingestellt werden. Zu bemerken ist, daß Borah seit Jahr und Tag für die Anerkennung Rußlands eint ritt.