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Die Stimme · 1930-02-20 · Heft 114 (20.2.1930) · page 11

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Journal
Die Stimme
Volume
3 (1930)
Issue
Heft 114 (20.2.1930)
Date
1930-02-20
Page
– (sequence 11)
Language
German
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Nr. 114 DIB STIMME Seite 11 wobei Deutschland und Oesterreich ein sehr erhebliches Kontingent stellen, abgesetzt worden. Die Bodenpreise sind dort an den heutigen Preisen des in der Nähe gelegenen Hadar Hakarmels gemessen, recht niedrig. Die Preise der Bauparzellen, die 1000 Dis 1500 Quadratmeter groß geschnitten sind, liegen rwischen 100 und 300 Pfund Sterling und es hat sich Im Laufe der Jahre die Praxis entwickelt, daß die Pareellen dort in Ratenzahlungen, über ein bis zwei Jahre verteilt, erworben wurden. Die Motive der Käufer aus allen Ländern der Welt waren mannigfaltige. Sie wußten, daß sie, wenn zur Liquidierung der Bodenbestände der zionistischen «Palestine Land Development Co.» beitrugen, die Möglichkeit zu neuen Bodenkäufen durch Freiwerdung dieser Kapitalien schufen. Sie wußtenweiter, daß jeder, der Boden in Palästina Emil Ludwig für ein jüdisches Nationalheim in Palästina. Snll Ludwig, der hervorragende Schriftsteller, der soeben von einer Orientreise nach Berlin zurückgekehrt ist, veröffentlicht unter dem Titel «Der Kampf um Palästina» einen Artikel, als Anfang einer Aufsatzserie in der «Vossischen Zeitung»; er führt u. a. aus: . . . Von den 15 Millionen der gegenwärtig lebenden Juden wohnt nur ein Prozent in Palästina . . . Und doch liegt hier die Lösung der Frage, eben weil unter allen Völkern der Erde die Juden allein heimatlos sind, sich aber als eine Art von Nomaden in allen Ländern hervorgetan haben, weil die Kraft dieser 15 Millionen, ohne Zentrum, ohne Regierung, ohne Waffen überall fühlbar ist und darum Eifersucht und Haß erzeugt hat; weil eine Kultur sie zusammenhält, die ins Christentum mündet und darum eine halbe Milliarde Menschen tiefer angeht als alle Schätze der arabischen Weisheit, hat man in dieser Zeit der neuen Völkerwanderungen beschlossen, diesem merkwürdigen Volke eine Art von Zentrum zurückzugeben, das es einst verlor. Daß es gerade die Engländer waren, diese modernen Römer, die die Gewalttat ihrer antiken Vorgänger nach einem ungeheuren Zeita*blauf wieder gut zu machen und auf einer höheren Stufe den Juden zurückgeben wollen, was man ihnen damals nahm, das setzt die Entwicklung vollends in eine historisch und symbolisch großartige Beleuchtung.» — Emil Ludwig schildert die Widerstände der Araber gegen die jüdische Kolonisation und meint: Wenn es sich hier um das fruchtbarste Stück arabischer Erde handelte, wenn wirklich Milch und Honig hier flössen, so könnte man den arabischen Widerstand er.er begreifen; hier fließt aber nicht einmal Wasser, ein hartes, steiniges Land kann nur mit größter Mühe, Kunst und Kosten aufgeschlossen werden, und eben das haben die Araber jahrhundertelang vernachlässigt. Mit Geld und Energie haben die Juden in einem Jahrzehnt hier mehr geleistet als Türken und Araber seit so langer Zeit. Fährt man heute durchs Land, so werden die Grenzen der jüdischen Kolonien jedem Laien ohne Hinweis deutlich: hier weiden die besten holländischen Kühe, in großen hygienir sehen Volieren breitet sich die Hühnerzucht aus, in einer landwirtschaftlichen Schule mitten im Emek lernen die Mädchen pflanzen, säen, düngen und abends theoretisch begreifen, was sie am Tage praktisch betrieben haben; überall wird Gemüse gebaut, und wo man Korn sät, dort arbeitet eine deutsche oder amerikanische Maschine, um den Boden rationell umzuwühlen. Jenseits aber, wo das arabische Feld aufs neue beginnt, sieht man den Fellachen hinter dem von zwei Büffeln gezogenen Nagelpflug hergehen, der mit einem einzigen Holze den Boden bearbeitet. Es ist leicht begreiflich, daß die Araber grollend zusehen, wie es ein anderer auf ihrem Boden besser macht! Das Individuum und vollends eine Gemeinschaft verliert die Logik, wenn sie sich überflügelt fühlen, und auch der vermögende Araber, der jetzt auf klassischen Autostraßen bergauf und bergab durchs Land fährt, will es nicht wahr haben, daß beinahe altes Geld, das dieses Land in einem Jahrzehnt ruckweise emporgehoben hat, von Juden stammt, die weit überm Meere die Augen nach dieser Kliste richten und nur aus moralischen Gründen, aus Gefühlen für eine alte, längst vergessene, fast plötzlich wieder emporgetauchte Heimat, ein Stück ihres Einkommens oder ihres Erbes hierher senden. Die Kommunistische Internationale förderte die Palästina- Unruhen. «Doar Hayom» veröffentlicht eine Unterredung seines Pariser Korrespondenten mit dem ehemaligen Botschaftsrat der Pariser Sowjetbotschaft Bessedowsky, dessen Abkehr vom Bolschewismus und Flucht aus dem Botschaftshause seinerzeit viel Aufsehen erregt hat. Bessedowsky erzählte, die kommunistische Internationale habe seit dem Frühjahr 1929 der kommunistischen Partei Palästinas ihr be: sonderes Interesse zugewandt und in speziellen Zirkularschreiben die palästinensischen Kommunisten aufgefordert, ihre Tätigkeit unter den jüdischen und arabischen Arbeitern zu verstärken und die Opposition gegen die jüdische Kolonisation zu kräftigen. An arabische Organisationen und Scheichs wurden große Geldunterstützungen gesandt. Die Sowjet- Handelsmission, die sich 1929 nach dem Ycmen begab, hatte die Aufgabe, eich mit der Revolutionierung der Bevölkerung Palästinas besonders zu befassen. Die Mission verteilte Zehntausende Dollars unter die verschiedenen Scheichs Palästinas und Transjordaniens. Die Lage in der zionistischen Bewegung. Im «Haaretz» vom 23. Jänner setzt M. G. (G1 u e c k s o h n) seine Artikelserie über die Lage in der zionistischen Bewegung fort. Ein trauriges Charakteristikum der letzten zionistischen Delegiertentage sei der Mangel an Einigkeit und der Mangel an Klarheit, ln Polen sei der Sieg von «Al Hamischmar» nicht etwa als ein Sieg der politischen Opposition anzusehen, denn «Al Hamischmar» habe gegen die oppositionellen Anträge der Revisionisten gestimmt, während «Eth Liwnoth» diesen Anträgen viel näher gestanden habe. In Deutschland habe auch die Teilnahme Dr. Weizmanns nicht die notwendige Klarheit herbeizuführen vermocht. Dr. Weitzmann habe den «BrJth Schalom» angegriffen, aber zwischen Dr. Weltsch und dem «Brith Schalom» zu trennen versucht. Nach dem Delegiertentage habe jedoch Weltsch sich ausdrücklich solidarisch mit dem «Brith Schalom» erklärt. Auch die politische Resolution Blumenfelds, die in schroffem Gegensatz zu den Ansichten des «Brith Schalom» stehe, habe keine genügende Klarheit geerwirbt, sich und seine Nachkommen für alle Zeit aufs engste mit dem Lande verbindet und daß jeder Bodenkauf die Voraussetzung für spätere Arbeitsmöglichkeiten für jüdische Bauarbeiter und Gärtner, die mit der Bepflanzung der Grundstücke bauftragt werden, schafft. Sie wußten ferner, daß durch die Erweiterung unseres Bodenbesitzes die politische und wirtschaftliche Stellung der Juden in Palästina entscheidend gestärkt wild. Und sie wußten zuletzt, daß privater Bodenbesitz eine einwandfreie Kapitalsinvestierung darstellt, deren Wert mit der Entwicklung unseres Landes steigt, und daß sich besonders auf dem Gebiet städtischer Kolonisation große Aufgaben für fruchtbare Betätigung des Privatkapitals bieten, wie dies die Erfahrung der letzten 20 Jahre schon bewiesen hat. schaffen, wie aus der Tatsache hervorgehe, daß die Kollenscher Gruppe, die doch auf dem Boden von Dr. Weitzmanns Politik stehe, nur unter unmöglichen Bedingungen in die Leitung des Landesverbandes einzutreten bereit gewesen sei. In keiner der Tagungen sei über die reale Aufbauarbeit in Palästina in ernsthafter Weise gesprochen worden. Auch «Hasman» vom 2. Jänner beklagt, daß auf allen zionistischen Tagungen der letzten Zeit nur geredet, aber nicht gehandelt worden sei und rühmt demgegenüber die Keren Kayemeth-Tagung in Philadelphia. «Hasman». Am 23. Jänner erschien die erste Nummer einer neuen hebräischen Tageszeitung «Hasman», die in Tel- Aviv herausgegeben wird. In einem redaktionellen Artikel klärt die Zeitung über die politischen Richtlinien auf, nach denen das Blatt geführt werden soll. Die Zeitung will die dem politischen Leben fernstehenden Kreise des Jischuw zu interessieren suchen, will den Gedanken vertreten, daß es auf Taten und nicht auf Worte ankomme, daß der Aufbau wichtiger sei als die Formen des Aufbaus, daß der Friede mit den Arabern nur das Ergebnis gegenseitigen Verstehens sei, für das heute notffi die Voraussetzungen fehlten. Die Zeitung will gegen die hohle Phrase kämpfen, den Gedanken des Zionismus und die Erweiterung des zionistischen Aufbauwerkes vertreten und für die Einigkeit des Volkes und des Jischuw kämpfen. Das arabische Organ «Felestin» nimmt Gelegenheit, in einem seiner letzten Artikel sich mit der Frage der Inspektionsreise des Generals Dowbegin zu beschäftigen, ln dieser Inspektionsreise und der Reorganisation der palästinensischen Polizei sieht das arabische Organ ein Mißtrauen gegen die palästinensische Administration und eine Berücksichtigung der jüdischen Wünsche, wie sie von den jüdischen Zeugen vor der Untersuchungskommission, Sacker, Hoofien und anderen, vorgebracht wurde. Das Colonial Office scheint sich veranlaßt zu sehen, die Reorganisation gegen den Willen der arabischen Bevölkerung in Angriff zu nehmen, ein neuerlicher Beweis, wie stark der Einfluß der Zionisten beim Colonial Office ist. Der älteste arabische Journalist Nadjib Nissar, Redakteur des «Karmel», veröffentlicht einen offenen Brief an KasJm Pascha, den Präsidenten der Arabischen Exekutive, in dem er darauf hinweist, daß er bereits seit 21 Jahren die arabische Welt vor der Gefahr des Zionismus warne. Noch zur Zeit der türkischen Regierung habe er auf die Gefahr der Bodenkäufe der Zionisten hingewiesen. Zur Zeit der Palästina-Regierung haben arabische Delegationen mehrfach Interveniert, jedoch ohne Erfolg. Die arabischen Massen sind verarmt und verfügen über keine Mittel für die kostspieligen Reisen der Delegationen. Während der Fellache halbnackt und barfuß herumgeht, reisen die arabischen Delegierten nur erster Klasse und wohnen in den besten Londoner Hotels. Es sei unmöglich, dem Rufe der Exekutive folgend, einen neuerlichen Beitrag zur Deckung der Kosten der Delegation aufzubringen. Wir haben den Boden verloren, der Handel überging in jüdische Händex alles gewannen die Juden, die fortwährend Emigranten ins Land bringen. Es sei daher nutz- und zwecklos, auf Lustfahrten von Delegationen Geld auszugeben. Während die Juden Oeld für Errichtung eines Nationalheimes aufbringen, tun es die Araber nicht. Es wäre daher viel ratsamer, die Araber, die in Amerika leben, aufzufordern, zurückzukommen. ln diesem Falle benötige man nicht London. Denn die Reisen dorthin werden nur Geldsummen verschlingen, aber gar keinen Erfolg zeitigen. Wenn aber die Delegation hinreisen will, so tue sie das auf eigene Kosten, die arabische Bevölkerung möge sie aber in Ruhe lassen. Die Studentenschaft der Hebräischen Universität grüßt Einstein Der Verband der Studenten der Hebräischen Universität in Jerusalem sandte aus Anlaß der Einweihung des Einstein-Waldes in Kirjath Anawim an Professor Einstein durch die Jüdische Telegraphen-Agentur den folgenden telegraphischen Gruß in hebräischer Sprache: «Die Organisation der Studentenschaft der Hebräischen Universität in Jerusalem, die das Qlück hatte, sich an der Feier der Anpflanzung des Haines, den das jüdische Volk zu Deiner Ehre auf dem Boden des Keren Kajemeth erstehen läßt, zu beteiligen, sendet Dir, Genie Israels, ehrfürchtig ihre warmen und herzlichen Grüße. Mögen die Bäume, die Israel in seinem Lande pflanzt, starke Wurzeln schlagen, die keine Winde der Welt zu entwurzeln vermögen. Sie sollen ihren Schatten auf den ewigen Wanderer, der nach Ruhe schmachtet werfen! Der Vorstand.» T. B. Macaulay, ein Verfechter der Judenemanzipation Von Dr. Henriette Rappaport Zum 70. Todestag Am 28. Dezember 1929 sind 70 Jahre seit dem Tode Thomas Babington Macaulays vergangen. Es ist hier nicht der Ort, seine Bedeutung als Forscher und Historiker darzutegen, dessen «Geschichte Englands seit dem Tode Jakob I.» zu den grundlegendsten Werken des 19. Jahrhunderts gehört. Worauf ich heute Hinweisen will, ist ausschließlich die Rolle, die er in dem Kampf um die Gleichberechtigung der Juden in England spielte. Macaulay wurde bei den allgemeinen Wahlen des Jahres 1830 ins englische Parlament gewählt und ergriff als Deputierter am 5. April des gleichen Jahres in seiner «Jungfernrede» (Maidenspeech) das Wort zugunsten der Juden. Sir Robert Grant hatte einen Antrag auf Abschaffung der bürgerlichen Unfähigkeitsbestimmungen der Juden eingebracht. Gegen diesen Antrag sprach Sir Robert Inglis, dem ■Thomas B. Macaulay erwiderte. Die Rede des jungen Parlamentsmitgliedes erregte großes Aufsehen und stempelte ihn selbst zu einem Verfechter der jüdischen Sache. Macaulay hatte noch mehrmals Gelegenheit, für die Emanzipation der Juden einzutreten, so in seinen Parlamentsreden im April 1833 und März 1841, und in einem Artikel, der im Jänner 1831 in der «Edinburgh Review» veröffentlicht wurde. Die Judenfrage in England schien so sehr an die Person Macaulays geknüpft, daß das Organ der Tories «The Quarterly Review», als es 1847 gegen die Ansprüche der Juden auftrat, sich darauf beschränkte, gegen die Argumente Macaulays Stellung zu nehmen. Tragisch bleibt es, daß Macaulay den Sieg der Idee, für die er kämpfte, nicht mehr erleben sollte. Die Gleichberechtigung der Juden in der von ihm angestrebten Form, also mit gewissen Beschränkungen, wie sie auch für die Katholiken Englands Geltung hatten, wurde erst 1860, ein Jahr nach seinem Tode, durchgeführt. Macaulay sucht in seinen schriftlichen und mündlichen Kundgebungen vor allem die Anwürfe der Judengegner zu entkräften und zu beweisen, daß gegen die rechtliche Gleichstellung der Juden weder vom Standpunkt des Christen noch des englischen Staatsbürgers etwas einzuwenden sei, daß es vielmehr den Forderungen des Christentums und eines wohlverstandenen Patriotismus entspricht, die Beschränkungen gegen die Juden aufzuheben. Denn, meint Macaulay, es ist unsinnig, die Juden deshalb als Fremde zu behandeln, weil sie die vorausgesagte Rückkehr nach Palästina erwarten. Ganz abgesehen davon, daß es auch Christen gibt, die an das tausendjährige Reich Christi glauben, würde es allen psychologischen Erfahrungen widersprechen, wenn man annehmen wollte, daß die Aussicht auf eine Erlösung, die selbst von den Gläubigen innerhalb der nächsten Generationen nicht erwartet wird, sie in ihrem alltäglichen Leben, in ihrem Handel und Wandel und dem Gefühl für ihr Vaterland irgendwie beein-* flussen könnte. Es widerspricht auch der christlichen Idee von der Menschenliebe, Menschen zu verfolgen. Die jetzige Rechtlosigkeit ist ebenso erniedrigend und qualvoll wie die physischen Peinigungen der Vergangenheit. Um eine ganze Klasse von Menschen ihrer Rechte zu berauben, müsse man einen genügenden Grund dafür haben. Der Ausschluß von bürgerlichen Rechten auf Grund der Religion ist aber unvernünftig. Denn, wenn nun die Religion wirklich ein solcher Ausschließungsgrund wäre, dann sind die früheren Generationen konsequent vorgegangen, als sie die Juden von jedem Besitz und jeder Machtstellung fernhielten. Heute aber bilden die Juden faktisch eine Macht im Staate und es würde ihre Liebe zu England nur vergrößern, wenn sie sich rechtlich, wie in anderen Staaten, nicht als Ausgestoßene betrachten müßten. Macaulay erinnert in diesem Zusammenhänge an Parallelerscheinungen in Frankreich zur Zeit der Hugenotten und in England während der Verfolgungen der Katholiken .unter der Königin Elisabeth. Haß kann keine Liebe erzeugen und wenn die Juden kein wirkliches Heimatsgefühl haben, so trifft nicht sie die Schuld, sondern ihre Wirtsvölker. Wenn aus dem Volke der heldenhaften Makkabäer, dem Volk der Weisen und der Märtyrer, ein Volk von Feiglingen und Wucherern geworden ■ist, so haben nur die Verhältnisse, unter denen lie leben mußten, sie dazu gemacht und die Verhältnisse können sie wieder ändern. Sklaverei kann nur Sklavennaturen hervorbringen. Es ist daher eine Forderung an die Menschlichkeit, den Entrechteten ihr Recht zu geben. Wer aber von der Hebung der Stellung der Juden ihre allzu große Ausbreitung und Uebermacht befürchtet, der sei darauf verwiesen, daß sich die Juden gegen jede Proselytenmacherei sträuben und nur mit Widerwillen Fremde in ihre Gemeinschaft aufnehmen. Gerade diese Exklusivität sei ihnen von gegnerischer Seite als Hochmut und Unduldsamkeit ausgelegt und sehr verübelt worden. Die Gedanken Macaulays, die ich hier kurz wiedergegeben habe, zeigen eine bewunderungswürdige Offenheit und Objektivität. Es ist kein einseitiges Loblied auf die Juden, das er vorbringt, sondern er kommt durch die Konstatierung ihrer Fehler zur klaren Erkenntnis der eigenen Schuld und zu dem Bestreben, das getane Unrecht wieder gut zu machen. Pressesrfaau lionisitsdie VrauenfSruppe VIIIIX Kil|dfrkl|C(ji|nffC( veranstaltet Sonntag, den 16. März I. J.; am 4 Uhr nachmittag«, in den Prunksälen des Handels- MUBlUvl IlVvIllIlIIvJjl museums, IX., Berggasse 16, vjj arten sind zu haben bei Frau Blauer, IX., Plluggasse 9, Frau Leser, IX., Lichteneteinstraße 23, Tel. A-10-5-71, und Frau Pass weg, IX., Schlickgasse 5, Tel. A-11-1-34

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