Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 3 (1930)
- Issue
- Heft 114 (20.2.1930)
- Date
- 1930-02-20
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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DIE STIMME Nr. 114 Seite« Die Lage der Juden in Rußland Nach Mitteilungen, die in Warschau eingelangt sind, wurden in den letzten Tagen in Minsk von der G. P. U. in den Wohnungen der Rabbiner, in Synagogen und jüdischen Lehrhtiusern in Fortsetzung der antireligiösen Aktion Hausdurchsuchungen durchgeführt. Nach sowjetischen Informationen hat die Revision zur Aufdeckung einer großen jüdisch-klerikalen Organisation geführt, die, gemeinsam mit der jüdischen Bourgeoisie, eine große konterrevolutionäre Tätigkeit entfaltet. An der Spitze dieser Aktion soll Rabbiner Schakowicki stehen, der im Jahre 1919 durch die Tscheka zum Tode verurteilt und nachher begnadigt worden ist. Nach denselben Quellen soll vor kurzem Rabbiner Leser zur Unterstützung dieser Tätigkeit aus Amerika gekommen sein. Diese konterrevolutionären Versammlungen sollen in Synagogen und sonstigen Bethäusern abgehalten worden sein, wo auch antisowjetische Literatur verbreitet wurde, darunter wird selbstverständlich die jüdische Religions- und talmudische Literatur verstanden. Ebenso soll man eine Chapirographmaschine gefunden haben, auf der Aufrufe gegen Sowjetrußland vervielfältigt wurden Die verhafteten Rabbiner werden auch beschuldigt, ein großes Netz illegaler religiöser Schulen und eine Jugendorganisation «Tifereth Bachurim» begründet zu haben. Diese Verhaftungen haben in der jüdischen Bevölkerung in Weißrußland Unruhe hervorgerufen. Alle Synagogen wurden gesperrt und die darin Vorgefundenen Bücher und Kostbarkeiten konfisziert. Wie die <tjta» berichtet, sieht sich die Gesellschaft «Ort» gezwungen, auf die jüdische Kolonisationsarbeit in den Distrikten Minsk und Mohilew zu verzichten und sich auf die Arbeit im Distrikt Bobruisk zu konzentrieren, wo die jüdischen Kolonisten nicht gezwungen sind, sich mit nichtjüdischen zu verschmelzen. In den Distrikten Odessa und Perwomeisk (Ukraine) wird der «Ort» sein Kolunisationswerk ungeschmälert fortführen und rein jüdische Kollektiven gründen. — Der «Komzet» hat beim Volkskommissarenrat Klage gegen das Kommissariat für Landwirtschaft erhoben, weil dieses die jüdischen Agrarkredite von 3 Millionen auf Ifi Millionen Rubel reduzierte. — In den jüdischen Kolonien in der Krim herrscht ein großer Mangel an Saatgut. Konzentrierter Kampf gegen die Religionsverfolgungen in Rußland London. (J. T. A.) Die Verschärfung des Kampfes gegen die Religionsgemeinschaften in Rußland hat in England zu einer Pressekampagne gegen Rußland geführt. Die Oberhäupter der christlichen Kirchen in England haben neuerdings geharnischte Erklärungen gegen das religionsfeindliche Sowjetregime erlassen. Auf zahlreiche im Unterhaus an ihn gerichtete Anfragen erwiderte der Minister des Auswärtigen, Arthur Henderson, die Berichte über die religiösen Verfolgungen in Rußland haben in England und in anderen Ländern tiefe Besorgnis erregt und die ernste Aufmerksamkeit der Arbeiterregierung gefunden. Der Außenminister bat das Parlament "jedoch, überzeugt zu sein, daß die Regierung, sofern dies im Interesse der Betroffenen liegt, all ihren Einfluß einsetzen wird, um die Sache der religiösen Freiheit und die Freiheit der Religionsausübung in Rußland zu unterstützen. «Daily Telegraph» gibt die Rede des Münchener Erzbischofs, Kardinal Faulhaber, wieder, die der Kardinal am achten Jahrestage der Krönung des Papstes in München hielt. Kardinal Faulhaber hat darauf hingewiesen, daß innerhalb eines Vierteljahres im Sowjetreich 200 Synagogen und Moscheen und 980 christliche Kirchen geschlossen und weltlichen Zwecken übergeben wurden. ' -— «Israelit» fordert «jüdische Einheitsfront» gegen die Religionsverfolgungen Frankfurt a. M. (J. T. A.) «Der Israelit» bespricht die Aktion des Papstes gegen die Religionsverfolgung in Rußland und schreibt unter dem Titel «Was ist zu tun?» u. a.: Wir haben keine zentrale Macht in der Diaspora, die ihre Stimme zum Proteste, zur Warnung und zur Sammlung zum Zwecke der Abwehr erheben könnte. Sollten wir darum schweigen? Wenn irgendwo das Wort «Jüdische Einheitsfront» Inhalt hätte, so in diesem Falle, wo Millionen unserer Brüder so schwer leiden, wie noch nie eine Religionsgemeinschaft gelitten hat. Warum ordnen wir nicht Fasttage an? Warum werden nicht in Stadt und Land, überall, wo jüdische Herzen schlagen, Vorträge über die Vorgänge gehalten? Wo bleiben unsere Organisationen? Auch die Zeitungen sollten mehr und lauter als bisher ihre Stimmen erheben. Schächten ist keine Tierquälerei Berlin. (J. T. A.) Der Strafrechtsausschuß des deutschen Reichstages beschäftigte sich am Freitag, den 14. Februar, mit den Paragraphen 366 und 412, die Tierquälerei mit Gefängnis bis zu sechs Monaten oder Geldstrafen bedrohen. Um nun zu verhindern, daß etwa von gewisser Seite das Schächten als Tierquälerei hingestellt und damit bestraft werden könnte, hatte das Zentrum den folgenden Antrag eingebracht. Dem Paragraph 412 des Strafgesetzbuches, der den Tierschutz behandelt, soll folgender Absatz 2 angefügt werden: «Handlungen an Tieren dürfen nicht mit Strafe bedroht werden, soweit sie zur Verfolgung ernster wissenschaftlicher Zwecke oder zur Erfüllung der Gebräuche einer Religionsgesellschaft des öffentlichen Rechts geboten sind.» Ein Vertreter des Reichsgesundheitsamtes gab die Erklärung ab, daß das Reichsgesundheitsamt, wie in früheren Zeiten, auch jetzt noch auf dem Standpunkt stehe, daß man in dem Schächtakt der Juden keine Tierquälerei sehen dürfe. Damit wurde die Debatte geschlossen. Die Abstimmung erfolgt Dienstag. Die zweite Lesung des Entwurfes zum Strafgesetzbuch wird Im Ausschuß erst nach geraumer Zeit erfolgen. . Flaschenhandlung ZIMET Wien, XX., Gerhardusg. 26, Tel. A-43 3-84 offeriert sämtliche Flaschen für den OSTERBEDARF sg». •aga; fgg; mm Ule Wotfke Bukarest. Der hiesige deutsche Gesandte von Mutius hielt an der jüdischen Volkshochschule einen Vortrag über Lessings «Nathan der Weise». — Rabbi Melr Berlin, weilte hier auf seiner Durchreise und hielt eine Beratung mit den Vertretern aller zionistischen Gruppen zwecks Schaffung einer zionistischen Einheitsfront In Rumänien ab. — Berlin. Die deutsche Landeszentrale des Weltverbandes «Schomrei Schabbath» veranstaltete vor einigen Tagen eine große Kundgebung für den Sabbath-Gedanken. — Prof. Gerhard Rosenbladt, der Präsident des archäologischen Instituts des Deutschen Reiches, begab sich nach Jerusalem, um dort ein Z-weiginstltut zu gründen. — Prof. Eduard Mayer sprach in der Preußischen Akademie der Wissenschaften über die «Kulturelle, literarische, religiöse Entwicklung der Israeliten in der älteren KönigS2elt». —* Die von Einstein angeregte Einführung einer jüdischen Friedenssteuer wurde vom Jüdischen Friedensbund in Angriff genommen. — Der Hilfsverein der deutschen Juden hat für die litauische Kin* derschutz-Organisation eine Hilfsaktion eingeleitet. — Der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde, Georg Kareski, hielt im Jüdischen Frontbund eine groß angelegte Rede über die wirtschaftlichen Probleme der Juden in Deutschland. — Kolberg. Das hiesige jüdische Kurhospiz hat Im letzten Jahre 592 erholungsbedürftige Kinder und Erwachsene aufgenommen. — Düsseldorf. Zu Ehren des ehemaligen russischen Staatsrates Jakob Teltel, der den Vorsitz des Verbandes russischer Juden führt, fand ein Begrüßungsabend statt. — Lemberg. Am 14. ds. erschien die tausendste Nummer des zionistischen Tagblattes In jiddischer Sprache «Der Morgen» (früher «Lemberger Tagblatt»). — Am 16. ds. wurde hier der zweite Todestag des verstorbenen jüdischen Abgeordneten und bekannten zionistischen Führers Red. Moses Frostig gefeiert. — Budapest. Der Konflikt der christllchsozialen Wirtschaftspartei mit dem Kultusminister Graf Klebersberg wegen seiner über den Numerus clausus gehaltenen Rede in der Festversammlung der Budapester jüdischen Gemeinde ist beigelegt worden. Die Partei nahm zur Kenntnis, daß die Rede des Kultusministers keinen Richtungswechsel in der christlichen Politik der Regierung bedeutet. — Graf Albert Apponyl, der bekannte ungarische Staatsmann, hat sich zu einem längeren Besuch nach Aegypten und Palästina begeben. — Die Fester Religions« gemeinde hielt am 9. Februar ihre ordentliche Jahresversammlung ab. — Kiscblnew. Den letzten antisemitischen Exzessen zufolge begab sich eine Abordnung führender jüdischer Persönlichkeiten zum Regionaldirektor für Bessarabien, Moldowano, und forderte Bestrafung der Schuldigen sowie Ergreifung von Maßnahmen, um derartigen Exzessen vorzubeugen. Die Abordnung protestierte auch gegen das skandalöse Verhalten der Polizei. Moldowano versprach, Maßnahmen zu treffen; eine Kommission zwecks Feststellung der Schäden ist bereits eingesetzt worden. — Zürich. Das jüdische Komitee in Sachen der Kalenderreform hat an sämtliche Oberrabbiner und Rabbiner der ganzen Welt ein Rundschreiben gerichtet, in welchem gegen die Propaganda für Kalenderreform Stellung genommen wird. Die Rabbiner werden aufgefordert, das Judentum über die durch eine Kalenderrcform mit Blankotag drohenden Gefahr des Sabbaths aufzuklären und Unterschriften zu sammeln. — New York. Der Präsident des «Ort»-Verbandes, Dr. Leo Öranson, hielt einen Radiovortrag über die Lage der Juden in Osteuropa. — Montreal. Hier fand eine Konferenz der Führer aller jüdischen Organisationen statt, an der auch der Sekretär des jüdisch-amerikanischen Kongresses, Mr. Richards (New York), teilnahm. Die Tagung befaßte sich mit dem Schutze der Jüdischen Minderheitsrechte In Europa. — Kapstadt. Die Judenschaft veranstaltete eine große Protestkundgebung gegen die vom Innenminister dem Parlament unterbreitete Bill 2ur Einschränkung der Einwanderung. — Prag. In einer Versammlung der deutschnationail-sozialistischen Studenschaft ln Prag sprach der Führer der Berliner Nationalsozialisten Dr. Göbbel. Als sich in der Debatte ein jüdischer Redner zu Worte meldete, erklärte Dr. Göbbel, daß es unter seiner nationalen Würde sei, mit Juden zu debattieren. Als auch Sozialdemokraten das Wort verweigert wurde, löst« der Polizeikommissär infolge der tumultarischen Auseinandersetzungen die Versammlung auf. — Kowno. Mitte Februar begann hier eine , neue unabhängige jüdische Tageszeitung ln jiddischer Sprache, «Folksblatt», zu erscheinen. — Riga. Itn lettischen Staatstheater wurde Scholem Alechems «Zweihunderttausend» mit großem Erfolg aufgeführt. Der Premiere wohnten der Staatspräsident und mehrere Minister bei. — Paris. Vor seiner Abreise nach Südafrika erklärte Jabotinsky, daß er in Südafrika die jüdische Bevölkerung über die wirkliche Lage ln Palästina informieren werde. Er wird auch, falls sich di« Notwendigkeit ergeben sollte, di« jetzt im Zuge befindliche Keren-Hajessod-Kampagne unterstützen. — Lemberg. Am 17. ds. wurde hier die Konferenz der ostgallziischen Zionisten-Revisionisten unter Teilnahme von 100 Delegierten eröffnet. — London. In der letzten Sitzung des Board of Deputles beantragte der Agudlst Goodmann, die Jewish-Agency aufzufordern, In Palästina nur orthodoxe Schulen zu subventionieren. Der Antrag rief stürmischen Protest hervor. Goodmann mußte seinen Antrag zurückziehen. — Jerusalem. Das Oberrabbinat erläßt einen Aufruf an die Gesamtjudenheit der Welt, die sowjetrussischen Juden mit Mazzoth zu versorgen. — Seit einigen Tagen herrscht hier große Kälte. Infolge starker Schneefälle unterbleibt der Autobusverkehr nach Syrien. — Warschau. Die Tagung der agudistlschen Mädchenschulen «Beth-Jaakow» forciert die Abschaffung des jüdischen Religionsunterrichtes an den allgemeinen Schulen. — Ueber Initiative der Wohlhynier Wojewodschaft wurde nach Luck eine Konferenz aller Rabbiner in Wolhynien einberufen. — In der Budgetdebatte des polnischen Sejm sprach namens des jüdischen Klubs Abgeordneter Farbstein über die wirtschaftliche Verelendung der polnischen Juden. Die jetzigen wirtschaftlichen Maßnahmen der Regierung, die an einen Staatskommunismus erinnern, tragen an dieser Verelendung der polnischen Judenheit schuld. Ein großer Teil von Berufen ist den Judon unzugänglich. Jüdische Händler und Handwerker werden durch die Steuerschraube ln ihrer wirtschaftlichen Existenz gänzlich vernichtet. AAAAAAAAAAAAAAAAAAA jSgBggsaj Proteste gegen die Einschränkung der nationalen Autonomie der Joden in der Tschechslowakei Prag. (J. T. A.) Die Frage der Neuordnung des Volkszählungsverfahrens durch die Gleichsetzung von Sprache und Nationalität (so daß nur Juden mit jiddischer oder hebräischer Umgangssprache ihre Nationalität als jüdisch werden angeben dürfen), steht nach wie vor im Mittelpunkt des Interesses auch der nichtjüdischen Öffentlichkeit. Die jüdische Presse weist auf den Motivenbericht zur Verfassungsurkunde hin, in welchem es bezüglich der jüdischen Nationalität heißt: «Da die Verfassungsurkunde die Wendung «ohne Rücksicht auf Rasse, Sprache oder Religion» annimmt, überläßt sie jedem die Entscheidung, worin er das Kennzeichen seiner Nationalität erblickt und wonach er sich auch frei entscheiden kann. Wenn also jemand die Juden als eigene Nation erachtet, ist er berechtigt, sich zur jüdischen Nation zu bekennen, auch dr^n, wenn er z. B, seinem religiösen Bekenntnis nach konfessionslos wäre und Tschechisch, Deutsch usw. als Muttersprache hätte. Die Juden sind also nicht gezwungen, sich bei der Volkszählung, bei Wahlen usw. zu einer anderen etnischen Nationalität zu bekennen als der jüdischen.» Dr. Emil Margulies nimmt als Vorsitzender der Politischen Reichskommission, die in den nächsten Tagen zu einer außerordentlichen Sitzung Zusammentritt, in der von jüdischer Seite Protest gegen die geplante Einschränkung des jüdischen nationalen Bekenntnisses eingelegt werden wird, in der folgenden Weise Stellung: «Die Gieichsetzung von Nationalität und Sprache entspricht weder dem Stande des internationalen Rechtes noch dem der Wissenschaft. Sämtliche Minderheitenverträge unterscheiden ausdrücklich dreierlei Minderheiten: religiöse, nationale und sprachliche. Niemals war dabei an eine Gleichsetzung der Begriffe gedacht. Was ist die Absicht und das Ziel dieser so offenkundig gegen die jüdische Nation gerichteten Aktion? Ich kann nicht glauben, daß dieser Vorschlag von der Regierung akzeptiert wird. Es wäre ein feindlicher Akt gegen das jüdische Volk in der Tschechslowakei.» Eine antizionistische Rede von Henry Morgenthad New York. (J. T. A.) Henry Morgenthau, der einstige Botschafter der Vereinigten Staaten in der Türkei, der als einer der unversöhnlichsten Gegner des Zionismus in der amerikanischen Judenheit bekannt ist, hielt in einer Versammlung in der East Side von New York eine Rede, in der er ausführte, der Zionismus sei zum Fehlschlagen verurteilt, er habe zwischen Juden und Arabern, die vor dem Kriege friedlich miteinander lebten, ein Moment ernster Unruhe hineingebracht. Indem die Zionisten Forderungen aufstellen, denen die Araber nicht zustimmen können, haben sie Palästina als Wohnsitz für die Juden unmöglich gemacht. Es war ein fundamentaler Fehler gewesen, die Balfour-Deklaration, die eine nationale Heimat für die Juden in Palästina versprach, so zu interpretieren, als ob Palästina in eine nationale Heimat der Juden umgewandelt werden sollte. Zwischen den Zeilen Ein Nachruf Im Mittelalter war der Torqaemada — im XX. Jahrhundert der Jude Nachamkes. Katholisches Spanien und bolschewistisches Rußland — beide zeichneten sich aus durch Judenverfolgungen, Verbrennungen der Thorarollen, Zerstörungen von Synagogen. < Aber damals — ein fanatischer Mönch; heute ein Jude, der sein eigenes Fleisch und Blut bis zum Wahnsinn quält. Ein würdiger Nachläufer zaristischer Pogromhelden. Die «Jewsekzia* war — aufatmend dürfen wir sagen €war», denn sie ist nicht mehr — päpstlicher als der Papst, ach nein, russisch-bolschewistischer als echte russische Bolschewiken. Sie wird diesen traurigen Ruhm in der Martyriumsgeschichte des jüdischen Volkes genießen. Oder — nicht. Wir Juden fluchen selten, unsere nationale Sprache ist nicht überreich an Kraftausdrücken. Aber einen Fluch gibt es im Hebräischen, der geeignet ist, unsere Oefilhle auszudrilcken, die uns übermannten, als die Nachricht von der Auflösung der «Jewsekzla» 1 s. A. kam: «Jimach schmäh w'sichrahh Ausgemerzt werde Ihr Name und ihr Andenken! Das Ist unser Nachruf für die jüdische Inquisition. Sem. Union der Zionisten-Revisionisten Oesterreichs Montag, den 24. Februar, V29 Uhr abends, Cafd Arkaden, I., Universitätsstraße spricht Dr* David B«ilass»«in liher Anschließend Diskussion Gaste willkommen i