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Die Stimme · 1930-02-06 · Heft 112 (6.2.1930) · page 11

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Journal
Die Stimme
Volume
3 (1930)
Issue
Heft 112 (6.2.1930)
Date
1930-02-06
Page
– (sequence 11)
Language
German
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Nr. 112 DIE STIMME Seite 11 fasser die überaus instruktiven Aufsätze in der palästinensischen Tageszeitung «Dawar» nicht berücksichtigt, die in objektiver Weise die positiven Vorteile, die das jüdische Aufbauwerk den Arabern gebracht hat, aufweisen. Diese Broschüre scheint noch stark von panikartigen Eindrücken beherrscht zu sein. Trotz der vielen Lücken ist die Lektüre dieser Broschüre^ die wertvolles Material zusamnienträgt, zu empfehlen. „Die Wirtfchaft.“ Das Jännerheft der vom Verbände der lüdifchen Kaufleute und Gewerbetreibenden, Wien, herausgegebenen Zeitfdirift „Die Wirtfchaft“, die fidi auch im Auslände bereits viele Freunde erworben hat, bringt u. a. folgende Beiträge: „Die wirtfdiaftlidic Zukunft und der jüdifchc Kaufmann“ von Dr. Ernft Fcldsberg; „Arbcitslofigkcit und Stcucrfyftem" von Benno Dcutfch; „Die Juden im Handwerk" von Dr. Nahum Blauer; „Der brandicmäßige Bruttogewinn" von Oberfinanzrat i. P. Dr. Hugo Benedikt. Neben wichtigen Verbandsnachrichtcn, wirtfdiaftlidicn Notizen ufw. ift audi die weite Krcife intcreffierende Rubrik „Angebot und Nachfrage" enthalten. Der Bezugspreis diefer Zcitfdirift, die den Vcrbandsmitglicdcrn koftenlos zugcfchickt wird, betragt im Inland S 6.— jährlich. Redaktion und Adminiftration: Wien, VI., Mariahilferltraßc 113. Sokolow-Abend. Aus Anlaß des 70. Geburtstages Nahum Sokolows hatte der Jugendverein „Erez Ifracl" einen litcrarifdi-hcbräifchcn Abend veranftaltet. Dr. N. M Gelber fdiildcrtc in einer inhaltsreichen Rede das Wirken Sokolows als Sdiriftftcllcr und Politiker. Die Ausführungen des Referenten fanden großen Beifall. Herr Prof. Lubowsky (Cello), Herr Rofcnblum (Violine) fowie Herr Mennelftein (Gelang) unterhielten das Publikum im mufikalifchcn Teile des Abends. Chawer G c 1 b a n d las aus Sokolows Werken hebräifch und dcutfch vor. Gastspiel der „Wilnaer Truppe“ «Tewje der Milchiger.» Freitag, den 7. Februar, gelangt im Rahmen des Gastspiels der «W di 111 a e r Truppe» Schalom Alejchems Tragikomödie «Tewje der Milchiger» in Szene. Die Titelrolle spielt Adam D 0 m b, der auch die Regie des Stückes führt. Samstag, den 8. Februar, «Tewje der Milchiger». — Sonntag, den 9. Februar, vier Vorstellungen: Vormittag, i^211 Uhr: «Tag und Nacht»; nachmittags, Uhr: «Tewje der Milchiger»; abends, 7 Uhr: «Tewje der Milchiger»; abends, 10 Uhr: «Tag umd Nacht». — Montag, den 10. Februar, «Schwer zu sein ein Jud» (ermäßigte Preise). — Dienstag, den 11. Februar, «Tag und Nacht». — Mittwoch, den 12. Februar, «Tewje der Milchiger». — Donnerstag, den 12. Februar, «Schwer zu sein ein Jud». Für Freitag, den 13. Februar, stellt «Kid du sch Haschern» von Schalom Asch in Vorbereitung. Sondervorstellung, veranstaltet von der Zionistischen Bezirkssektion Wieden-Margareten in den Jüdischen Kammerspielen, II., Praterstraße 34, Sonntag, den 9. Februar, y2U Uhr vormittags. «Tag und Nacht», Legende von Anski. Vorverkaufsstellen: Zionistisches Bureau, I., Kärntnerstraße 28, Teehandlung Müller, IV., Argentinierstraße 62, Juwelier Heinrich Mayer, V., Margaretenstraße 61, Schneiderzugehör Feldschuh, V., Wiedner Hauptstraße 90. — Das gesamte Reinerträgnis fließt dem Keren Kajemeth zu. Podzamcze — jj Jahre Schaufpicler. Vergangene Woche wurde ln der Jüdifchen Bühne „Dus Pintele Jüd“ mit großem Erfolg aufgeführt. In der Fcftvorftellung, die dem Jubilar zu Ehren am Donnerstag ftattfindet, wird die Komödie „Der Rcbbc heißt fröhlich fein“ mit Podzamcze in der Hauptrolle aufgeführt. Freitag gelangt das moderne Stück „Darf ein Mädel darzeilen" zur Aufführung. Das Stück wird Samstag und Sonntag wiederholt. Sonntag, 3 Uhr: Nachmittagsvorftellung bei ermäßigten Preifen: „Die jüdifchc Kroin". Hebräisch-jüdisches Schallplattenkonzert In stets wachsendem Maße wird die Schallplatte populär, seit es der Technik gelungen ist, durch sie reine, klaglose Wiedergabe zu erzielen. Die Schallplatte hat doch den großen Vorteil, nicht an Ort und Zeit gebunden zu sein und jederzeit jeden beliebigen Künstler mit jeder beliebigen Darbietung herbeizaubern zu können. Dieser Umstand, verbunden mit den modernsten Errungenschaften auf dem Gebiete der Lautverstärkung, ermöglicht erst eine Vorführung vor. der Art des «Gramola»- Schallplatt enkonzertes am kommenden Sonntag vormittags im Ufa- To n k i n o. Eine derartige Zusammenfassung jüdischer Musik von der kantoralen bis zum Volkslied an einem musikalischen Vormittag wäre denn auch wirklich ohne diese Vorbedingungen nicht möglich. Die Vorführung steht einzig in ihrer Art da, da Dr. Sem Wolf seine Mitarbeit als Conferencier zugesagt hat, wodurch erst eine plastische Verbundenheit des Dargebotenen ermöglicht wird. Eine Riege des Makk a b i IX wird mit ihrer entzückenden Vorführung beleuchteter Keulen eine Abwechslung bringen. Die Veranstalter, der Jugendverein Erez Israel und der M a k k a b i H a z a i r, sind überzeugt, daß das jüdische Publikum für großzügige spezifisch-jüdische Darbietungen zu gewinnen ist, was durch ihre glänzend besuchten hebräischen Konzerte, bezw. Schauturnen bewiesen ist Auch von diesem Gesichtspunkt aus ist der Unternehmungslust der Veranstalter bester Erfolg zu wünschen. Gdud Zeirim. Sonntag, den 16. Februar, um 10 Uhr vormittags, wird im Helioskino, Wien, II., Taborftraßc 36, der Film „Frühling in Paläftina" zur Aufführung gelangen, wobei Dr. Ch. Tartakowcr fprcchcn wird. Reftlichc Karten lind in unterem Heim, II., Untere Augartenftraße 35, zu haben. Führung durch das Atelier des Malers Lasar Krestin Unter Leitung der Vizepräsidentin der «Wizo», Frau Blanka Federn-Lipsehütz, findet Sonntag, den 16. Februar, eine Führung durch das Atelier des Malers Lasar Krestin statt. Anmeldungen beim Präsidium der Organisation zionistischer Frauen schriftlich oder telephonisch (A-l6-0-44). Treffpunkt Sonntag, den 16. d. M., punkt 11 Uhr vormittags beim Haustor, I., Concordiaplatz 5. Jüdischer Sport Hakoah—Ottakringer Sp. V. 4:3 (3 :1); Auf dem Brigittenauer-Platz ftanden fidi letzten Sonntag Hakoah und Ottakring im Cup gegenüber. Der durch Nadler und Haar verftärkten Hakoah gelang cs, die äußerfl fpielftarkc Amatcurmannfchaft in einem fpannenden Kampfe zu bdiegen. Das Spiel ging auf fehr tiefem, fchon irregulärem Boden vor fich. Mit Intcreffe fah man dem Debüt von Nadler und Haar entgegen, von denen Sonntag aber nur Haar fich als Verftärkung erwies. Er ift rafch, tcdhnifdi gut ausgebildet, uneigennützig und fdiuf durch fein genaues Abgeben und PafTcn dem Innenllurm unzählige Chancen, die zumcift von Stern — vergeben wurden. Nadler fiel nicht auf; wahrfchcinlich Trainings¬ und Konditionsmangel, durch fein monatelanges Paufieren bedingt. Im Sturm konnten noch Fifcher und Mausncr gefallen. Im Half war Stroß der Belle. In der Verteidigung war nach langer Zeit wieder Fcldmann neben Aufchcr tätig; man merkte auch ihm das Ausfetzen an. Oppenheim im Tor gut. Das Spiel wird mit wuditigen Angriffen der Hakoah eröffnet, wobei zahlreidic Tormöglichkeiten, zumcift durdi Haar gefchaffcn, vergeben werden. Ottakring glüdet ein Durchbruch und fic führen i : o (20. Min.). Zehn Minuten fpätcr gleicht Stern durch ICöpfler aus. In der 40. Minute erringt Mausncr aus. einem fchönen Paß Sterns die Führung und knapp vor Halbzeit Stern im Solo Nummer drei. Nach Angriff gelingt cs Ottakring, durch einen Elfer den Vorfprung zu verringern, dodi wieder ift es Stern, der das 4. Tor fdiießt. Dann kann Ottakring noch ein Goal auf holen. Mannfchaftsaufftellung war: Oppenheim; Fcldmann, Aufchcr; Nadler, Stroß, Frcifcld; Haar, IHeß, Stern, Mausner, Fifcher. Hakoah trägt am Donnerstag das rückftändigc Herbftfpiel gegen Vienna auf deren Platz aus. Sonntag das erfte Frühjahrs- Jf meiftcrfchaftsfpiel gegen W. A. C. Eifenhofer und Molnar wurden engagiert. Diefc zwei „Amerikaner“ werden fdion in nädifter Zeit die Hakoah- Mannfchaft verftärken. Schwimmklub Hakoah. Um den breitesten Schichten der jüdischen Jugend Interesse am Schwimmsport, dem gesündesten und wichtigsten Sport für die körperliche Ertüchtigung, zu ermöglichen, hat sich der Schwimmklub Hakoah entschlossen, zwei Werbemonate von Mitte Februar bis Mitte April zu veranstalten, in denen Kinder zwischen 12 und 15 Jahren, welche bereits die Anfangsgründe des Schwimmens beherrschen, jeden Montag von halb 6 bis 7 Uhr unentgeltlich trainiert werden. Die ärztliche Aufsicht wird dafür sorgen, daß jeder einzelne auf seine Tauglichkeit zum sportlichen Training überprüft wird. Der Schwimmklub Hakoah hofft, daß möglichst viel Jugendliche von dieser Gelegenheit, sich mit dem sportlichen Schwimmen und den Anfangsgründen des Sportschwimmens vertraut zu machen, Gebrauch machen werden und sich zu diesem Zwecke zur Besprechung und Anmeldung bei der Versammlung im Klubheim der Hakoah, I., Wiesingerstraße 11, am 5. Februar 1930, um 7 Uhr abends, eventuell in Begleitung ihrer Eltern, einfinden werden, woselbst die Funktionäre und Aerzte der Hakoah die nötigen Aufklärungen geben werden. Das Schauturnen des Makkabi. Das Schauturnen des Makkabi, Kreis Oefterreich, findet am Sonntag, den 23. März, in den Sophienfälen ftatt. Am Abend wird neben gymnaftifchen und rhythmifchen Vorführungen fowie einem Keulenreigen die Entfcheidung in der Meifterfdiaft im Turnen durchgeführt. Am Vormittag desfelben Tages wird in einem noch bekanntzugebenden Saale die Makkabimcifterfchaft von Oefterreich ausgetragen (Nennungsfchluß 15. Februar). — Die Eintrittskarte für beide Vcranftaltung e n koftet S 3.50. An das Schauturnen am Abend fchlicßt Geh Tanz. Karten fowie Logenbcftellungen an folgenden Stellen: Zion. Bureaus, Wien, I., Kärntnerftraße 28; Sportklub Hakoah; Cafd Atlashof, Wien, I., Wiefingerftraße; Schuhhaus Dollingcr, Wien, I., Wollzeile; Jugendverein Erez Ifrael, Wien, II., Zirkusgaffe 33; Tageskaffe der Sophienläle, Wien, III., Marxergaffc 17; Caf6 Lovrana, Wien, III., Löwengaffe; Juwelier Eifinger, Wien, IV., Favoritenftraße 6; Sporthaus Fifchmann, Wien, X., Favoritenftraße 122; Sporthaus Lazaar, Wien, IX., Kolingaffc, fowie in allen Makkabivereinen und bei deren Mitgliedern. Touriftik- und Skiklub „Hakoah“, Wien, I., Wiefingerftraße 11. Jüdifche Touriftik (Touriftiku. Skiklub „Hakoah"): Tourenprogramm für Sonntag, den 9. Februar 1930: Fußtouren: nach Vereinbarung; Skitouren: Eibl. Karnerhoffpitze, Tiroler Kogel. Näheres Freitag von 20 bis 22 Uhr. — Jugendgruppe: Ski- und Fußtouren nach Vereinbarung. Näheres Donnerstag von 19 bis 21 Uhr. Klubheini: Wien, I., Wiefingerftraßc 11 (Telephon R 23-0-10). Gäfte willkommen! Makkabi ITazair. Sonntag, den 9. d. M., halb n Uhr vormittags, veranftaltet der Makkabi Hazair gemeinfam mit dem Verein „Erez Ifrael“ ein hebräifch-jüdifches Schallplattenkonzert. Es geht an alle Turner und Sportler die Aufforderung, diele einzigartige jüdifche Veranftaltung zu befuchen. — Sonntag, den 9. d. M., nachmittags, Prüfungen des Vorturnerkurfes. Jüdischer Sport- und Schützenverein «Menorah». Am Sonntag, den 9. Februar, 9 Uhr vormittags, Ausflug bei jedem Wetter, Treffpunkt Straßenbahnhaltestelle Reichsbrückendamm. — Sonntag, 9. Februar, 9 bis 12 Uhr: Obligate Schießübungen. — Montag, 10. Februar, 8 Uhr: Regelmäßiger Kurs. — Mittwoch, 12.Februar, 9 bis 12 Uhr: Obligate Schießübungen, abends 7 IJhr: Beginn des Topographischen Kurses, XX., Jägerstraße 30. Aus der hebräischen Bewegung Gründung einer hebräischen Sprachakademie ln Jerusalem Die hebräische Presse in Palästina veröffentlicht einen Aufruf von Dawid Yellin, Dr. Jeliuda Janowltz, Prof. Epstein, Ch. N. Bialik, Prof. Klausner und vielen anderen, in dem der Vorschlag unterbreitet wird, eine Akademie für die hebräische Sprache und deren Erforschung ins Leben zu rufen. Zu diesem Zwecke wurde bereits ein vorbereitendes Komitee eingesetzt, das die Aufgabe übernommen hat, in Jerusalem in der allernächsten Zeit die Vorarbeiten zur Gründung einer Sprachakademie in Angriff zu nehmen und die nötigen Mittel zu deren Erhaltung aufzubringen. Die Anregung zur Gründung dieser Akademie kam von der Jerusalemer «Agudath Chorin Bnei Brith», die auch seinerzeit an der Gründung der Jüdischen Nationalbibliothek großen Anteil hatte. Jfistavisifk Bedeutsame (füge dieser Woefke 6. Februar ( 8. Schwath) 8. 9. 10. 11. (10. (1 (12. (13. 1867: Der bedeutende Orientalist Salomon Munk gestorben. 1868: Lord Lionel Walter Rothschild, der Empfänger der Balfour - Deklaration, geboren. 1878: Martin Buber in Wien geboren. 1882: Berthold Auerbach zu Cannes gestorben. i V 1873: Der bekannte Orientalist und Präzionist Prof. Dr. Julius Fürst zu Leipzig gestorben. 1831: Der bekannte Präzionist Rabb. Dr. J. Rulf, Verfasser der Schrift «Aruchas bas ami», geboren. 1876: Adolf Cremieux, Begründer der Alliance Israelite universelle gestorben. 1924: Der bekannte Kantor und hebräische Schriftsteller Pinchas Minkowski gestorben. 1842: Der berühmte Schauspieler Ludwig Barnay in Budapest geboren. 1876: Die Dichterin Else Lasker-Schüler geboren. Vom Hilfsfonds Bis Mitte Jänner wurden aus dem jüdischen Hilfsfonds für die Geschädigten der Unruhen 25.618 Pfund Darlehen gegeben. Die Darlehen verteilen sich auf die einzelnen Städte folgendermaßen: Jerusalem, Hebron, Moza 12.013 Pfund, Safed 6923 Pfund, Haifa 3069 Pfund, Tel-Aviv 1963 Pfund, Ramath Rachel 650 Pfund. Ein großer Teil der Darlehensgesuche ist noch nicht zur definitiven Entscheidung gekommen. (Zi-ko) Karäer in Polen. Nach den letzten statistischen Untersuchungen leben zurzeit in Polen 800 Karäer, die in einen Religionsverband organisiert sind. Im Jahre 1927 fand die erste Konferenz der polnischen Karäer statt, die die Konstituierung des Religionsverbandes und die Wahl ihres obersten Chacham vorgenommen hatte. Zum obersten Chacham wurde Seraja Bej Schapschal, der ehemalige Lehrer des persischen Thronfolgers, gewählt. Die Karäer geben auch in polnischer Sprache ein eigenes Organ «Mysl Karaimska» heraus. Außerhalb Polens wohnen noch 4000 Karäer in der Krim. AmtlicheVerlautbarungen der Israelitischen Kultusgemeinde Wien Z. 767 ex 1930. Wien, 31. Jänner 1930. Gemeindebibelfdiulen — Neuaufnahme von Schülern im . II. Semefter. Kundmachung. Im II. Semefter des laufenden Schuljahres finden in der Zeit vom 9. bis 14. Februar 1. J. an den Bibclfdnden der ifraelitifchen Kultusgcmcinde Neuaufnahmen von Schülern und Schülerinnen der Volks-, Haupt- und Mittelfchulen ftatt. An diefen Anftalten wird, den Altersftufen und den Vorkenntniffen der Zöglinge entfprcchend, Ergänzungsunterricht in den hebräifchcn Lehrgegenftänden (Lefen, Liturgie, Pentateuch, Talmud) geboten. Der Unterricht ift unentgeltlich. Die Schüleraufnahmen finden in folgender Einteilung ftatt: A. I. Seitenftettengaffe 4, IV. Stock. 1. Für Knaben und Mädchen der Volksfchulc: Donnerstag, 6 bis 7 Uhr, Freitag halb 3 bis halb 4 Uhr. 2. Für Knaben der Hauptldiule: Donnerstag 6 bis 7 Uhr, Freitag halb 3 bis halb 4 Uhr. 3. Barmizwahkurs: Mittwoch halb 3 bis halb 4 Uhr. B. II. Tempelgaffc 5, III. Stock. 1. Für Knaben der Volksfeinde: Montag 2 bis 4 Uhr, Freitag 2 bis 4 Uhr, Saal I. 2. Für Mädchen der Volksfeinde: Dienstag 2 bis 4 Uhr, Saal I, Freitag 2 bis 3 Uhr, Saal II. 3. Für Knaben der Hauptfdndc: Montag halb 6 bis halb 7 Uhr, Saal II. 4. Für Knaben der Mittelfchule: Montag 4 bis 6 Uhr, Mittwoch 4 bis 6 Uhr, Saal I. 5. Für Mädchen der Mittelfchule: Mittwoch 3 bis 5 Uhr, Saal II. 6. Talmudkurs für Jünglinge: Montag 6 bis 8 Uhr, Donnerstag 6 bis 8 Uhr, Saal I. C. II. Sebaftian-Kneip-Gaffe 14. 1. Für Knaben der Volksfdiule: Sonntag u bis 12 Uhr, Mittwodi halb 4 bis halb j Uhr. 2. Für Knaben der Hauptfchulc: Sonntag 10 bis n Uhr, Mittwoch halb j bis halb 6 Uhr. 3. Für Mädchen der Volksfdiule: Sonntag 10 bis 11 Uhr, Mittwodi 3 bis 4 Uhr. 4. Für Mäddicn der Hauptfdndc: Sonntag 11 bis 12 Uhr, Mittwodi 4 bis j Uhr. D. II. Rembrandtftraße 32. Für Knaben der Volks- und Hauptfchulc: Sonnt 9 bis 12 Uhr, Mittwodi viertel 2 bis viertel j Uhr. E. VIII. Neudeggergaffe 12. Für Mädchen der Haupt- und Mittelfchule: Dienstag halb j bis halb 6 Uhr. F. XV. Turnergaffe 22. Für Knaben der Hauptfdiule: Dienstag 6 bis 7 Uhr, Mittwodi 6 bis 7 Uhr.

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