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Die Stimme · 1930-02-06 · Heft 112 (6.2.1930) · page 12

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Journal
Die Stimme
Volume
3 (1930)
Issue
Heft 112 (6.2.1930)
Date
1930-02-06
Page
– (sequence 12)
Language
German
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So’fe 12 DFE STIMME Nr. 112 Msteine Friedländer & Dentsch Wien, I , Seitenstettenfasse Nr. 2 Tel. U 28-1-28 XI,, Zentralfriedhof, neben dem I. Tor, Tel. U 18-0-85 G. XX. Othmargade 46. x. Bibclfchule für Knaben und Mädchen (Hebräifch, Lefen, Sicldur, Pentateuch): Sonntag 10 bis 1 Uhr vormittags, Mittwoch 2 bis 5 Uhr nachmittags, Donnerstag 7 bis 8 Uhr abends. 2. Talmud: Montag 2 bis 4 Uhr nachmittags, Samstag 4 bis 6 Uhr nachmittags. 3. Barmizwahkurs: Sonntag 9 bis 10 Uhr vormittags, Donnerstag 7 bis 8 Uhr abends. 4. Hebräifche Kurfc (Iwrith b’Iwrith) für Knaben und Mädchen: Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag 3 bis 8 Uhr abends. Der Vorftand der ifraelitifchen Kultusgemeinde Wien. Ifraclitifche Kultusgemeinde Wien. Z. 640 ex 1930. Wien, im Februar 1930. Konfirmandcn-Untcrricht. Der Vorftand bringt zur Kenntnis, daß der alljährlich in den Gemeinde- und Vereins-Synagogen ftattfindenden Konfirmation der ifraelitifchen Mädchen ein Konfirmanden-Unterricht vorausgeht. Die Teilnahme an diefem Unterrichte fteht folchen Mädchen frei, welche im Laufe des Kalenderjahres das 14. Lebensjahr bereits erreichen. Die P. T. Eltern oder Vormünder werden demgemäß cingeladen, ihre Töchter bezw. Mündel zu veranlagen, Geh bei ihrem Religionslehrcr oder im Schulamte der ifraelitifchep Kultusgemeinde, Wien, I., SeitenftettcngalTe 4, III. Stock, bis fpäteftens 25. Februar 1930 wegen Teilnahme an dem Konfirmanden-Unterricht zu melden. Mädchen, die keinen öffentlichen Religions-Unterricht genießen und über Wunfch der Eltern oder Vormünder konfirmiert werden follen, Gnd gleichfalls im Schulamte der ifraclitifchen Kukusgemeindc bis zu dem angegebenen Termin anzumcldcn. Der Unterricht iftunentgeltlich. Der Vorftand der ifraelitifchen Kultusgcmcinde Wien. ZI. 511/1930. Verzeichnis jener Koscherfleischbänke, welche unter Aufsicht des ehrw. Rabbinates der israelitischen Kultusgemeinde Wien stehen. Gültig ab 15. Jänner 1930 bis auf weiteres. 1. Bezirk: SchwarzbrocTjosef, Seitenstettengasse 3. — 2. Bezirk: Fellner Julius, Haidgasse 7; Gerst Ignatz, Malzgasse 5; Gerstler Leib, Schiffamtsgasse 14; Hasten Süssie, Obermüllnerstraße 5; Hirschler Josef, Wolfgang-Schmälzl-Gasse 4: Kronland Michael, Herminengasse 12; Kurzrock Osias, Gr. Sperlgasse 2S; Lustig Nathan, Leopoldsgasse 49; Lubczer Kalman, Rueppgsse 27; Rüber Markus, Schiffamtsgasse 19; Schönfeld Israel, Krummbaumgasse 1; Schönfeld Hirsch, Große Sperlgasse 31; Täuber Michael, Haidgasse 3; Walfisch Moses, Förstergasse 5; Wlach Viktor, Im Werd 3; Winter Moritz, Heinestraße 9. — 3. Bezirk: Hacker Paula, Dianagasse 8. — 9. Bezirk: Kornmehl Sigmund, Berggasse 15. — 10. Bezirk: Spuller Emil, Planetengassc 3. — 14. Bezirk: Loheit Froim, Rauchfangkehrer,gassc 22. — 15. Bezirk: Margulcs Josef Leib, Oesterleingasse 4. — 16. Bezirk: Melzer Simon, Friedmanngasse 29; Piontkewitz Wolf, Hofferplatz 10. — 18. Bezirk: Kornmehl Siegmund, Währingerstraße 97. — 20. Bezirk: Eichner Heinrich, Rauscherstraße 3; Hirschl Eugen, Treustraße 1; Hornung Leopold, Jägerstraße 26; Kurzrock Osias, Mortaraplatz 4; Lederer Josef, Jägerstraße 24 (Heinzeimanngasse 16); Lempert Moritz, Klosterneuburgerstraße 1; Petyan Wilhelm, Klosterneuburgerstraße 10; Rottenstreich Hermann, Hannovergasse 12. — Unter Aufsicht Sr. Ehrv/ürden Rabbiner Dr. M. Rosenmann: 21. Bezirk: Käufer Aron, Schloßhoferstraße 6. Wien, im Jänner 1930. Der Vorstand der israelitischen Kuitusgemeinde Wien. Ifraelitifcher Jugendgottesdienfl. Am Samstag, den 8. Februar, findet um 3 Uhr nachmittags der Jugcndgottcsdienll für die ifraclitifche Schuljugend in den Gemeinde- und Bezirks- Synagogen ftatt. Predigten in den ifraelitifchen Gemeinde- und Bezirks- Synagogen. Freitag, den 7. Februar, werden bei dem um j Uhr 10 Minuten beginnenden Abendgottesdienft in nachbenannten Gemeinde- und Bezirks-Synagogen Predigten abgehalten, und zwar: II., Tempdgafle 5 (Rabbiner Dr. M. Grunwald); V., Siebenbrunnengaffe 1 a (Rabbiner Dr. M. G. Mehrer); VI., Schmalzhofgaffe 3 (Rabbiner Dr. J. Drobinsky); VIII., Neudeggergaffe 12 (Rabbiner Dr. M. Bauer); XV., Turnergaffe 22 Wir richten an unsere verehrten Abonnenten und Leser die Bitte, sämtliche Familienereignisse — Geburten, Brith Mila, Barmizwa, Verlobungen, Heiraten, Jubiläen — in unserer Rubrik die wir ab nächster Woche einführen, behanntzugeben. Da wir für diese Anzeigen einen überaus billigen Preis von S 3.SO festsetzen, hoffen wir, daß unsere Leser von diesem günstigen Offert ausgiebigen Gebrauch machen werden. DIE STIMME ADMINISTRATION Lebensversicherungs- Gesellschaft PHÖNIX GEGRÜNDET IM JAHRE 18 8? Varsicharungsbeotand Garantlemittal Ende 1028 2 Milliarden Schilling 242 Millionen Schilling Prämien- und Zineeneinnahmen Im Jahre 1928 975 Millionen Schilling Auszahlungen an die Versicherten im Jahre 1928 26.5 * „ Tätigkeiteneblet der Geeellsohaft: Oesterreich, Deutsches Reich, Tschechoslowakische Republik Belgien, Holland, Frankreich, Spanien, Italien, Ungarn, Polen Jugoslawien, Bulgarien, Griechenland, Rumänien, Palästina, Syrien Türkei, Aegypten Die Gesellschaft schließt zu billigen Prämien und günstigen Bedingungen Kapitals- und Rentenversicherungen jeder Art ab Neueingefflhrt: KINDER-VERSORGUNGS-VERSICHERUNG (Auszahlung eines Kapitals bei Verheiratung, Studienbeitrag, Rückerstattung der eingezahlten Prämien bei Ableben des Kindes) Invaliditätsversloherung (Zahlung einer Rente bei Eintritt der Erwerbsunfähigkeit und Auszahlung des versicherten Kapitals nach dreijähriger Dauer der Invalidität) H-.f * V. // (Rabbiner Dr. I. Taglicht); XVI., Hubergaffe 8 (Rabbiner Dr. J. M. Bach). — Samstag, den 8. Februar, finden beim Morgengottesdienft (Beginn 8 Uhr 30 Minuten) in den Gcmeindctempeln XVIII., Schopenhauerftraße 39 (Rabbiner Dr. D. Fcuchtwang) und XXL, HolzmeiftergafTe 12 (Rababiner Dr. M. Rofeamann) excgetifche Vorträge ftatt. Aus der Provinz Gründung einer zionistischen Gruppe in Vöslati Dank den Bemühungen des Herrn Moses Schwager gelang es, in Vöslau eine Reihe von Personen für unsere Bewegung zu interessieren, die sich zu einer zionistischen Ortsgruppe zusafnm erschlossen. Am Sonntag, den 26. Jänner, fand in der Ortsgruppe der erste öffentliche Vortrag statt. Die sehr gut besuchte Versammlung, an der sich auch Vertreter von Wiener- Neustadt und Baden beteiligten, leitete Herr Hermann Ehrlich durch eine sachliche und dabei von Beg«i: sterung getragene Ansprache ein. Das Heuptreferat hielt Herr Dr. Chaim Tartakower, der auf den unaufhörlichen Zusammenhang zwischen Volk und Land hin wies: er wies nach, daß seelisch und geistig, aber auch physisch das jüdische Volk mit Erez Israel ständig verknüpft war, ja, so weit es die Umstände zuließen, wurden stets, Versuche gemacht, Erez terael zum jüdischen Lande zu machen. Schließlich wies er auf die großen Leistungen der zionistischen Bewegung unserer Zeit hin, die es der ganzen Welt beweisen, daß der Wille des jüdischen Volkes, Palästina aufzubauen, unerschütterlich sei. Die Ausführungen des Referenten hinterließen einen nachhaltigen Eindruck. Es ist zu hoffen, daß die neubegründete Ortsgruppe eine ersprießliche zionistische Tätigkeit entfalten wird. Sprechsaal der Stimme (Für die Mitteilungen, die in diefer Rubrik erlchcincn, übernimmt die Redaktion keine Verantwortung.) An die Redaktion der Stimme! Als Mitglied einer hcbräifchen Vereinigung (Chug I-*’ ri) und organifiertcr Zionift fühle ich mich verpflichtet, an die Oeffcntlichkeit nachftehendc Zeilen zu richten: Anläßlich der Anwefenhcit des hcbräifchen Dichters Doktor Tfchernifchowsky hat „Die Neue 'Welt" erft auf Veranlagung Außenftehcnder einige Zeilen dem Dichter gewidmet. Nun haben wir leider einen zweiten derartigen Fall erlebt. Der bekannte paläftinenfifchc Dichter Avigdar Hameiri weilt. feit einigen Tagen in unterer Stadt und reift dcmnächft im Aufträge der Keren Hajcffod nach Ungarn, um dort Propaganda für unfer Aufbauwerk zu machen. Wiederum findet es „Die Neue Welt“ nicht für notwendig, wenigftens einen kurzen Bericht über diefen hervorragenden hcbräifchen Dichter zu bringen. Hat „Die Neue Welt“ fo wenig Intercfle für die hebräifche Kultur? Indem ich Sie bitte, fchr geehrter Herr Redakteur, diefe Zeilen zum Abdruck zu bringen, zeichne ich hochachtend: Markus G c 1 b a n d. Kohlenspende für die Bedürftigen Wiens! Das Gremium der jüdischen Kaufmannschaft, des Gewerbes und der Industrie in Wien erhielt von einem unserer Funktionäre eine Kohlenspende von 350 Sack für Bedürftige und hievon sind dem Herrn Bundeskanzler Schober 200 Sack mit dem Ersuchen zur Disposition gestellt worden, dese an Unbemittelte ohne Unterschied der Konfession verteilen lassen zu wollen, während 150 Sack das Gremium der jüdischen Kaufmannschaft zur Verteilung bringt an bedürftige jüdische Handwerker und Kleingewerbetreibende. Erkältungskrankheiten. Altbewährt sind Togal- Tabletten bei Erkältungskrankheiten und als Vorbeugungsmittel gegen Grippe. Zur Verhütung von Erkältungskrankheiten wird Togal mit glänzendem Erfolge arogewendet. Die große Beliebtheit des Togal beruht auf vielen ausgezeichneten Erfolgen, die zahlreiche Aerzte und Kliniken damit erzielten. Austritte aus dem Judentum Klein Elifabeth, 2. November 1901, XVIII., Anaftafius- Grün-Gaffe 22; Jerufalem Edith, 7. Juli 1902, XVII., UrbangalTe io; Umfchweif Abraham, 11. April 1896, II., Fcrdinandftraße 22; Bcck Jcti, 23. Juni 1904, II., Rembrandtftraße 17; Szuldiaan gcb. Anna Handi, 17. November 1900, XVII., Urbangaflc 8; Weiß Fritz, 26. September 1923, IX., PorzellangaÜe Nr. 49 a; Hereik Valerie, 4. Auguft 1903, XV., Schönerergaffe 9; Strauß Artur, 8. Jänner 1892, IV., Blechturmgafte 22; Rofenzweig Hans, 30. März 1911, XIX., Okkirchergafle 43; Pfeffer Rofa, 1/. Februar 1911, XIV., Rcindorfgafle 17; Gans Heinrich, 29. Mai 1900, XIV., Oclwcingaflc 9—11; Großmann verw. Gcrbel Lydiz, IX., Währingerftraße 76; Gerbei Eva Jofefine Lina, 8. Februar 1923, IX., Währingerftraße 76; Cerner Arthur, 11. September 1890, II., Tandelraarktgafle 20. 7t. PV. V. TOSB-JiCTiam. Wir haben einen wertvollen Menschen, unsere Hebe Bundesschwester & MEMME PfiCESNER am 2. Februar d. J. zu Grabe getragen. Alle, die-sie kannten, werden ermessen können, welchen Verlust unsere Gemeinschaft durch ihr Scheiden erlitten hat. Z. M. V. Mirjam, Gruppe I. Dr. Isidor Klaber und Frau zeigen hlemlt die Geburt ihres Sohnes an. Wien, Im Februar 1930. aus besserem Hause mit Englisch und Französisch aufgenommen. — Zuschriften unter der Chiffre »Junge Kraft« sind an die Redaktion zu richten. in gebrauchtem Zustande, zu kaufen gesucht. Angebote an: Alex. Graß, Wien, II., Helnestraüe 16, Tel. R-41-9-53. Lehrer für Hebräisch und Englisch gesucht. Zuschriften mit Pieisangabe unter »Palästinenser bevorzugt« an die Redaktion. Bernhard Kohn WIEN, I., HIMMELPFORTGASSE 20 KLAVIERE in allen Preislagen, neu von S 1440 an vom einfachst, b. zum felnstan Ganre erzeugt Korbwaronlnduetrl* M. ENGELBERG, XX., Wallen Stehplatz 9 (Eingang BSuerlegesae I) Plioie: XX., KloatarneuburgsratraOe 19 Telephon A 41.405 und A 47.497. Kataloge grell« Eigentümer Verleger und Herausgeber: Zionistischer Landesverband für Oesterreich. Wien. I.. Kärntnerstraße 28. — Verantwortlicher Redakteur: Dr. Sigmund Finkeistein, * Wien. I., Raubenstelngasse 1. — Druck: «Inva», Wien, VTI.. Leichenfelderstraße 1.

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