Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 3 (1930)
- Issue
- Heft 111 (28.1.1930)
- Date
- 1930-01-28
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Sette 6 DIE STIMME Nr. 111 Eine arabisch-zionistische Dis* kussion London. Unter dem Vorsitz von Dr. E. H. Grifftn fand am Abend des 22. Jänner im Hause von Mrs. Arthur MacGrath (Rosita Forbes) eine Zusammenkunft der Near and Middle East Association statt, in der das Mitglied der arabischen Exekutive und der arabischen London-Delegation Dschemal Husseini über die Lage in Palästina eine Rede hielt, an die sich eine Aussprache schloß. Dschemal Husseini machte für die palästinensischen Unruhen die Politik der britischen Regierung verantwortlich, die ihr im Krieg den Arabern gegebenes Unabhängigkeitsversprechen nicht eingehalten habe. Die prozionistische Politik der Palästina-Regierung brachte eine Erhöhung der Steuerlast und eine Verarmung der arabischen Wirtschaft. Die Juden seien der einzige Bevölkerungsteil gewesen, der von der Politik der Verwaltung Nutzen gehabt habe. Die Verwaltung selbst verfahre automatisch. Die Araber seien ln ihr nicht vertreten und hätten auf ihre Maßnahmen keinen richtunggebenden Einfluß. Als Lösung der gegenwärtigen Schwierigkeiten forderte Dschemal Husseini die Einrichtung einer Selbstverwaltung, in der Juden und Araber entsprechend ihrem Anteil an der Bevölkernngszaihi vertreten sein sollen. Als erster Diskussionsredner führte der Sekretär der Zionistischen Weltorganisation, Israel Cohen, aus, die Anwesenheit Dschemal Husselnis ln London in diesem Zeitpunkt hänge mit dem Wunsch der arabischen Führer zusammen, die Aufmerksaimkeit von den grauenhaften Untaten, die im letzten August geschehen seien, abzulenken, indem sie eine Nebelwand aus haltlosen Beschuldigungen aufrichten. Cohen bestritt, daß den palästinensischen Arabern im Laufe des Krieges ein Unabhängigkeitsversprechen gegeben worden sei, und sagte, das einzige auf sie bezügliche Versprechen sei das ln der Balfour-Deklaration enthaltene, das Versprechen nämlich, daß bei der Errichtung des Nationalheims für da« jüdische Volk nichts geschehen soll, was die bürgerlichen oder religiösen Rechte der nichtjüdischen Gemeinschaften in Palästina beeinträchtigen würde. Dieses Versprechen ist ehrlich erfüllt worden. Wenn behauptet worden ist, daß die Steuerlast unter der britischen Verwaltung gesteigert worden sei, so ist genau das Gegenteil wahr. Die unter den Türken üblich gewesenen Methoden der Steuererhebung sind abgeschafft worden und der von der Ernte abzuführende ■Zehent ist von l2]/2 auf 10 Prozent ermäßigt worden. Die britische Verwaltung hat in ungeahnter Weise die hygienischen Einrichtungen verbessert, das Eisenbahn- und Straßenwesen entwickelt und für den Wohlstand;der Bevölkerung wesentliche Neuerungen eingeführt. Die Juden bilden nur knapp 20 Prozent der Bevölkerung und kommen trotzdem annähernd für die Hälfte der Steuereingänge auf. Die jüdische Einwanderung, die auch viel Wohlhabende ins Land geführt hat, hat in den letzten zehn Jahren 45 Millionen Pfund nach Palästina gebracht und von diesem Betrag haben die Araber mindestens 3% Millionen Pfund allein als Kaufpreis für ihre an die jüdischen Siedler verkauften Böden erhalten. Die Araber haben ferner in weitem Ausmaß aus dem Verkauf von Konsiunartikeln an die Juden im Befrage von ungefähr 800.000 Pfund im Jahre und aus Abvermietung von Wohnhäusern und größeren Gebäuden an die Juden Nutzen gezogen. Eine genaue Prüfung der von Dschemal Husseini vorgebrachten Anklagen würde zeigen, daß sie entweder die Tatbestände unmäßig übertreiben oder überhaupt in der Wirklichkeit keine Grundlage haben, ln Palästina gibt es weiten Spielraum für die Entwicklung des jüdischen Volkes ohne Schaden für die arabischen Interessen; denn das Land kann bei intensiver Kultivierung eine Bevölkerung von mindestens drei bis vier Millionen ernähren. Mrs. McGrath erzählte, daß sie über diese Fragen mit Lord Passfleld, dem Staatssekretär für die Kolonien, gesprochen und daß dieser gesagt habe, wenn die Araber in Palästina mit den Bedingungen dort nicht zufrieden seien, hätten sie ja die Möglichkeit, nach Irak zu gehen. Major E. W. Polson Newman bedauerte es, daß die Balfour-Deklaration so ungenau gefaßt sei, und daß die Methoden ihrer Erfüllung nicht genau bestimmt worden seien. Der Zusammenkunft wohnten auch der Gesandte des Irak in London, ferner Lord Danesfort, Lord Leigh, das Parlamentsmitglied Sir Robert Hamilton, Mrs. Steuart Erskine, Mrs. John Philby u. v. a. bei. (J. T. A.) Dr. Wilensky beim Volkswohlfahrtsminister Ungarn) Dr. Josef Vass Budapest, 22. Jänner. (J. .T. A.) Der Stellvertreter des Ministerpräsidenten und Volkswohlfahrtsminister Dr, Josef Vass empfing heute den Delegierten der Jewish Agency, Dr. J. Wilensky, in längerer Audienz. Dr, Wilensky berichtete über die Aufgaben der Jewish Agency und die Tätigkeit des Keren Hajesaod, sowie über die auf dem Gebiete der Kolonisierung Palästinas erzielten Ergebnisse. Minister Dr. Vass hörte den Bericht mit Interesse an und betonte in seiner Antwort, er halte es für selbstverständlich, daß auch die ungarische Judenschaft an dieser Arbeit teilnehme. Dr. Vass verabschiedete sich herzlich von Dr. Wilensky und wünschte ihm besten Erfolg für seine Wirksamkeit. Warburg an Weizmann Anläßlich des Banketts der Zionistischen Organisation Amerikas für General Smuts, in der Smuts seine große Rede gehalten hat (worüber wir bereits in der letzten Nummer der «Stimme» berichteten) sagte Warburg am Schlüsse seiner Ansprache, zu General Smuts gewendet, Smuts möge in London dem verehrten Führer Dr. Weizmann die Liebe und Ergebenheit der Anwesenden verdolmetschen. Die letzten Monate, sagte Warburg, waren sehr quälend für ihn, und wenn es auch gewisse Dinge gibt, die wir im Wege des Kabels nicht erledigen können, so möge er wissen, daß wir die Zukunft Palästinas in unseren Herzen tragen. Wir hoffen, daß in kurzer Zeit in Palästina wieder Frieden und Sicherheit, die für die Einwanderung so wichtig sind, hcrgestellt sein werden. Sie Wodke Berlin. Der Gefchäftsordmmgsausfchuß des Reichstages befchloß, die Immunität des nationalfozialiftifchcn Abgeordneten Feder-Sachfen aufzuheben, weil in dem von ihm verantwortlich gezeichneten Blatte die iüdifdie Religion befchimpft worden ift. — Der bekannte atnerikanifche Rabbiner Rabbi Abba J. Krim weilt zurzeit in Deutfchland. — Das jiddifch-wiffenfchaftliche Inftitut vcranftaltet in den Räumen der Jüdifchen Gemeinde Vorlefungskurfe über jüdifche Gefchichte, Stauflik und Literatur. — Der bedeutende Altertumshifloriker Prof. Dr. Eduard Mayer begeht am »j. Jänner feinen 7j. Geburtstag. — Der bedeutende evangeHfdie Theologe Prof. Dr. Alfred Bertholet hält am 3. Februar an der Hochfchule für Wiflcnfchaft des Judentums eine Gaftvorlefung. — Im Krankenhaus der Jüdifchen Gemeinde wurde ein neues Rönteeninfticut eröffnet. — Der Voranfchkg der Jüdifchen Gemeinde Berlin pro 1930 beträgt fall 12 Millionen Mark. — Tel-Aviv. Das Organ der jüdifchen Arbeiterfchaft in Tel-Aviv „Dawar“ wird demnächfl neben feiner englifchen und arabifchen Wochenausgabc auch eine deutfehe Wochenau3gabe herausgeben. — Bukareft. Die Verordnung über das von der Kammer und dem Senat angenommene Gefctz über die Jüdifche Gemeinde wird vor deren Publizierung in einer gemeinfamen Konferenz zwifchen der Regierung und den jüdifdien Vertretern durchberaten werden. Die Durchführung der Verordnung lieht eine Autonomie der Jüdifchen Gemeinde im weiteften Rahmen nebft dem Recht der Zwangsbeftcuerung durch die Gemeinde vor. — München. Der VerfaUungsausfchuß des bavrifchen Landtages hat den von der Regierung eingebrachten Scnlachtgefetzentwurf, der das betäubungslofe Schächten verbietet, mit iS £egeo 1: Stimmen der Bayrifchen Volkspartei angenommen. Die Sozialdemokraten ftimmten für den Entwurf, — Moskau. Letztens wurden 6 j Zionillen verhaftet, — In den erflen acht Monaten 1929 wurden 99 Synagogen bcfchlagnahmt. — Die „Komzet“-Konfercnz faßte radikale Bcfchlüflc zur Durchführung der Kollektivifierung der jüdifdien Koloniften in Sowjet-Rußland. Das Organ der Jcwfekzia „Eines" veröffentlicht eine Statiflik, aus der hervoreeht, daß in der Ukraine 6f.ooo Juden durch die neuen Verhältnifle brotlos geworden find. — Riga. Zum portugififchen Gcneralkonful für Lettland wurde der jüdifche Industrielle Brakrnan ernannt. ~ Prag. Zu Mitgliedern des Staatsgerichtshofes pro 1930 wurden auch einige jüdifche Rechtsgelehrte, Dr. Nußbaum (als Vizepräfident des Staatsgerichtshofes), Dr. Mandel, Dr. Meißner, Dr. # Karl Hermann, Dr. Moritz Epflein und Prof. Dr. Heinrich Singer, ernannt. — New York. Am 24. d. wurde hier die Erfle Landeskonferenz der Volkswerkzcugskampagne für die deklamierten Juden in Sowjet-Rußland eröffnet. — Die Judengemeinde von Gerry im Staate Indiana wandte (ich an die großen jüdifchen Blätter in Amerika mit dem Erfuchen, ihr eine Stadt namhaft zu machen, in der (amtliche Juden den Schabbath heiligen. In diefem Falle wäre die Gemeinde bereit, in diefe Stadt zu überfiedelu. — Warfchau. In der VerfaiTungskommiffion des polnifdien Sejms legte Abgeordneter Grünbaum in einer längeren Rede den Standpunkt der Juden zur Revifion der VerfafTung dar. — Lodz. Anläßlich des 60. Geburtstages Dr.. Markus Braudes fanden hier große Feierlichkeiten ftatt. — Warfchau. Hier fand die fünfte Landeskonferenz der Zeirei Misrachi ftatt. Nahum Sokolow hielt eine Begrüßungsaafprache. Biu Gurion über den Hapoei Hazair In der letzten Konferenz der Achduth Ha&wodah, welche vor der Vereinigungskonferenz der beiden paläftinenfifchen Arbeiterparteien abgehaiten wurde, äußerte fidi Bin Gurion über den Hapoei Hazair folgendermaßen: „Wir vereinigen uns mit einer Partei, die im Laufe von 25 Jahren treu der Arbeiterbewegung und den Intereilen der Arbeiterfchaft diente; die die erfte Kwuzah gründete; die mit uns zufammen una^dic anderen Errungenfchaften der Arbeiterfchaft kämpfte, uR^l^ric nicht den Klaffenftandpunkt anerkannte; die den Mu^^ätte, elf Jahre lang ohne uns zu gehen, und den Mut befi^//$rch jetzt mit uns zu vereinigen-“ , , , Vorboten <Ier*A4emverkalkung bei älteren Leuten, dje sich matt und abgespannt fühlen, über Kopfschmerzen, Schrwhidelgefühl, Herzbeklemmung, Ohrensausen, gichtische und rhumatisohe Schmerzen klagen, lindert frei verkäufliches, radiuinhaitigejs Radios hierin, das das Blut auffrischt, bessere Durchblutung des ganzen Körpers bewirkt, körperliche und geistige Arbeitsfähigkeit bis ins hohe Alter erhält. Radi umgehalt amtlich geprüft. Depot und Auskunft: Apotheke Bayer, Wien, I., WoHzelle 13. JÜmSCHE K&MSTLBltai‘IELE Sonntag, den 2. Februar Zwei Tor»iellun«|en T 7 Uhr abends 10 Uhr abends WILNAER TRUPPE „Der Sänger seiner Trauer Die Tagung der Chaluzverbände der mitteleuropäischen Länder Am 25. und 26. Jänner fand die Tagung der Chaluz-Veröände der mitteleuropäischen Länder statt. Es nahmen daran 35 Vertreter aus Deutschland, der Tschechoslowakei, Ungarns und Oesterreichs teil, wie auch Vertreter der chaluzischen Jugendorganisationen. Deutlich kam der Wille zu einer verstärkten Chaiuzarbeit in den jüdischen Jugendbünden zum Ausdruck und aus dem Munde der Vertreter einer Reihe von Jugendbünden, die bisher nicht ausschließlich auf Chaluziut eingestellt waren, konnten wir erfahren: Chaluziut steht heute im Mittelpunkt der Arbeit der jüdischen Jugendbünde. Am Samstag nachmittags wurde die Tagung eröffnet. In der internen Besprechung der Vertreter berichtete Chawer Goldblatt (Budapest) über die junge Bewegung in Ungarn. Es ist zu hoffen, daß der Hechaluz i-n Ungarn in der nächsten Zeit an Kraft wachsen wird. Chawer Fritz Flußmann (M.-Ostrau) berichtete über die Bewegung in der Tschechoslowakei. Chawer Alexander Oscherowitsch skizzierte in kurzen Worten die Lage im deutschen Verband. Die ganze Chaluzreserve ist dort in einem großen Bunde vereinigt (J. J. W. B.), der 1100 Mitglieder zählt. Die Arbeit erfährt insbesondere eine starke Förderung durch die Anwesenheit und die Mitarbeit einer ganzen Reihe von Palästinensern. Schließlich wurde auch von Chawer Biberstein über die Arbeit in der österreichischen Organisation berichtet, die einerseits unter der ungeheueren Zersplitterung der jüdischen Jugend Wiens, andererseits auch unter den allgemeinen Verhältnissen im österreichischen Zionismus leidet. Dessenungeachtet ist hier wie überall ein Aufschwung zu verzeichnen. Am Samstagabend wurde anläßlich der Tagung ein Jugendmassenmeeting im alten Rathause abgehalten, das eine große Zahl von jungen Menschen aus allen Bünden zu einer eindrucksvollen Kundgebung vereinigte. Chawer Jakob Singer, der die Versammlung eröffnete, wies auf die Bedeutung der Tagung hin. Gerade der Aufschwung, den die Chaluzberwegung in der letzten Zeit genommen hat, macht uns reif zu einer Zusammenarbeit. Der Vorsitzende erteilte hierauf Chawer E 1 i j a 1 i n D o b k i m, dem Leiter des Welthechaluz, das Wort zu einem Referat. Dobkiai gab eine ausführliche Schilderung der Entwicklung der Chaluzöewegung im Osten. 2 2.0 0 0 Menschen vereinigt heute der Welthechaluz. Mehr als 90% der Alijah wurde von den Hechaluz gestellt. Das vergrößert unsere Verantwortung, das legt uns neue Pf lichten auf. Seine Worte machten einen tiefen Eindruck. Naoh ihm sprach noch kurz Chawer S c h u r a aus Berlin. Der näohste Tag diente der Aussprache mit den Jugendbündeii. Die Aussprache wurde durch ein aufschlußreiches Referat Hugo Heiners eröffnet. An Hand eines reichen statistischen Materials beleuchtete er die wirtschaftliche Lage der Juden Mitteleuropas und wies auf die Schwierigkeiten einer Chaluzarbeit hin. Er hob alle Momente hervor, die fördernd oder hemmend auf die Entwicklung des Hechaluz wirken. Sein Referat gab die Grundlage zu einer ausführlichen Diskussion, an der alle Vertreter sich rege beteiligten. Sehr eindrucksvoll waren die Worte des Chawers Arno Nellenbogen vom J. J. W. B.-Berlin. Er sagte, daß wir in den wenigen Jahren, da wir in der Galuth sind, uns ganz auf unser Ziel einstellen müssen. Daneben gibt es keine Möglichkeit zu einer Betätigung auf einem anderen Gebiete. Chawer Singer faßte in einem Schlußworte die Meinungen, die zum Ausdruck gebracht wurden, zusammen und machte eine Reihe von Vorschlägen für die Zusammenarbeit der Chaluzverbände. Den Wortlaut der Resolutionen bringen wir in der nächsten Nummer der «Stimme». Kleine Nachrichten ausPalästina In Jerusalem verlautet es, daß Emir Abdullah von Transjordannien die arabische Delegation nach London begleiten wird. — Die palästinensisch-arabische Exekutive hat eine neue Protestkundgebung gegen die Kollektivstraßen, die Presseunterdrüokung und die Hausdurchsuchungen bei prominenten Arabern erlassen. —■ Der Oberste moslemi tische Rat bereitet die Entsendung einer Delegation in alle muselmanischen Länder vor, die für die palästinensisch-arabische Sache Propaganda machen und Hilfsgelder für die geschädigten Araber sammeln soll. — Nach längerer Verhandlung sind in dem Prozesse gegen eine Anzahl von Arabern, die beschuldigt waren, das Gemetzel ln der Familie Makleff ln Moza veranstaltet zu haben, sämtliche Angeklagte wegen Mangel an Beweisen freigesprochen worden. — An der Klagemauer hat ein Trupp von jungen Arabern am 20. Jänner die dort beim Abendgebet brennenden Lichter entfernt. Ein arabischer Polizist weigerte sich, einzuschreiten, mit dem Hinweis, daß das Anbringen von Lichtern an der Klagemauer nicht gestattet sei. — Eine Statistiker-Konferenz, die von der Zionistischen Palästina-Exekutive nach Jerusalem einberufen wurde, hat den Beschluß gefaßt, der Regierung die Vornahme einer neuerlichen Volkszählung vorzuschlagen. — In der Flugstation Ramleh wurde ein englischer Flugoffizier erschossen aufgefunden. Jedwede Spur von Tätern fehlt. — Auf der Strecke Jerusalem—Jaffa zeigen sich in den letzten Tagen große Scharen von Heuschrecken.