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Die Stimme · 1930-01-16 · Heft 109 (16.1.1930) · page 6

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Journal
Die Stimme
Volume
3 (1930)
Issue
Heft 109 (16.1.1930)
Date
1930-01-16
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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Se#t 6 DIE STIMME Chanukah in Tel-Aviv Von C. Sirkes. Donnerstag Vorabends der Auftakt, Beginn der achttägigen Feier. Im Herzen der Stadt, am Wasserturm, hock über den Häusern, ragt schlank die achtarmige Menorah. Um die starken Pfeiler, die den Turm tragen, die ersten Ankünder des Festes. Glühende Fackeln. Ringsum ein bewegliches, rauschendes Oewoge von Köpfen. Unübersehbare Kinderscharen, alle Schulen, alle Jugendlichen Verbände mit Fahnen und Massen, cHe dicht zusammengedrängt, die riesige Fläche in erregter Erwartung des Zeichens füllen. Der sonnenhelle, klare Tag geht schnei! zur Neige. Noch schimmern im verblassenden Gold violette Schatten und vergehen, Nacht kommt — ohne Uebergangsstufen der langsamen, leisen Dämmerung — und legt sich welch um die Stadt. Himmel und Erde sind verbunden in der schwarzen Samthülle des Abends. Der kurze Segen oben am Turm wird gesprochen und plötzlich wächst aus dem Dunkel, innerhalb der Menorah, ein lichtumflossener Arm: Das erste Chanukahiieht Gleichzeitig mit dem einsetzenden Orchester beginnen in den Händen der versammelten Kinder und Jugend kleine Lichter zu flackern. Unzählige flimmernde Lichtpunkte, als wären die Sterne vom Himmel auf der Erde aufgegangen. Doch nein. Sie leuchten am gespannten Himmelsbogen. Oben und unten Lichtsterne. Die Musik, frisch und munter, übertönt das ferne Brausen des Meeres, das Stimmgewirr der Menschenmassen, zündet, weckt die verschütteten Freudequellen. Chanukah — das Wunder des Liohts. Die Oelkanne von einst, sie reicht bis in unsere Zeit, bis in die schioksaisschwere Gegenwart. Der Vorrat der Helligkeit ist unerschöpflich, ewig zerstreut das Dunkel der Pein, verscheucht Aengste. Die Makkabäer weilen in unserer Mitte. Die stets wachende Schar, namenlos, ohne persöhnlichem Ehrgeiz, ohne Anspruch auf Ruhm und Auszeichnung, ln der Not und Gefahr sind sie da, tun ihre Pflicht, sterben, wenn es sein muß, und verschwinden wie Geister, wen»» der Augenblick, der ihren Arm, ihren Mut, ihr Herzblut erheischt hat, vorbei ist. Man kennt sie nicht, ahnt sie nicht, obwohl sie uns täglich und stündlich im werktägigem AHtag, bei der Arbeit, begegnen. Das Konzert ist zu Ende. Durch die kompakte Masse geht ein Riß, sie zerfällt, gliedert sich. Ein Umzug durch die Stadt Kinder und jugendliche Verbände mit Fahnen und Orchester voran. Eine riesenhafte, unendlich lange Schlange zieht langsam durch die Hauptstraßen, wird immer mächtiger, trägt das flackernde Licht — Symbol dieses Festes — in die sich weitende Ferne der Stadt, verebbt dann unmerkbar, dringt in das Innere der Häuser, die es acht Tage lang uneingeschränkt beherrscht. Chanukah. Das Fest der Kinder, die mit Weihe und Andacht jeden Abend in die Hausmenorah Lichter steoken. Eins, zwei, drei, bis es acht werden. Sie werden besohehkt, sind schulfrei. Ueberall, zu Hause, in den Schulen, Kindergärten werden für sie Feste veranstaltet Kinder für Kinder. Orchester, Chöre, Turnübungen, Tanzvorführungen, Theater . . . Auch den Erwachsenen blühen in den Chamrkahtagen nicht alltägliche Genüsse. An Litfaßsäulen prangen Ankündigungen: Die Premiere von F. Moinars «Spiel Im Schloß». Neues Programm im satirischen Kleinkunsttheater «Ma/tateh». Arbeitertheater «Ohel»: «Jakob und Rachel». Orchestenkon-zert Drei Btlderaussteilungen: «Die jungen Maler Palästinas»; Eine Sonderausstellung von Lifsohütz «Die Psalmen Im Bilde»; Sammelausstellung der Künstlervereinigung, Chana Orloff, Rubin, Abel Pan, Guttmann u. a. Tanzabend der Schwestern Ornstein. Eröffnung des Büchermarktes im Ohel-Schem durch Blank: «Eine Revue durch die Neuerscheinungen der hebräischen Literatur». Vorträge im Beth-Haam. Sammelausflüge, In den Kinos: Großfilme. In Tel-Aviv nehmen an den stattfindenden Veranstaltungen gewöhnlich am Schabath zirka 10,000 Menschen teil Ein enormer Prozentsatz der Einwohnerschaft, die in Tel-Aviv insgesamt um die 40.000 Seelen zählt Jede Gelegenheit, zu feiern wird ergriffen und mit Leidenschaft ausgekostet. Touristen sagen: «Die Judenheit In Tel-Aviv Ist In Anbetracht der wirtschaftlichen Verhältnisse — zu vergnügungssüchtig.» Aeußerlich gesehen, mag es wohl stimmen. Doch wer die Zusammenhänge kennt, wird dieses Urteil oberflächlich finden. Denn eben die Lebensunrstäade, der schwere Existenzkampf, der nervenaufpeitschende Alltag wecken das Bedürfnis, den Heißhunger nach Entspannung und Ablenkung. Und Entspannung, Kräfteaanwneln heißen hierzulande: Theater, Büchereien, Bilder, Touren, um Sehenswürdigkeiten des Landes zu besichtigen, Natur und alte Kulturen, Vorträge, Konzerte, Kunst. Thomas Mann sagte einmal: «Die Qual mit Anmut tragen — ist Heldentum.» Um dieses Gefaßtsein der Wirklichkeit gegenüber zu bewahren, nehmen die Massen bewußt und unbewußt ihre Zuflucht zur Kunst. Nr. 109 Wir wissen: Es sind nur zage, unbeholfene Versuche. Ein Tasten, Suchen und Irren um Ausdruck und Form. Mehr Wollen als Können. Die Kunst reift hier nicht in der Sonne des Behagens, unter gesicherten seelischen und ökonomischen Verhältnissen, sondern sie wird unter dem Druck der Not, des Leidens und der Gewalt erzeugt Wird unter primitivsten Bedingungen, Mängel und Entbehrungen wiedergegeben. Der Geist der die täglichen Hindernisse überwältigt, das Unerträgliche erträglich, das Unwahrscheinliche zur Wirklichkeit macht, dieser Geist der um Nah rin/ gend, nach dem Gebotenen mit Leidenschaft und Besessenheit greift, — Ist das Merkmal einer Kraft die den Weg zur befreienden, schöpferischen Größe und Reinheit finden wird, finden muß. Chanukah. — Das Fest des Lichtes, des Geistes... Die Woche New York. Die vereinigte jüdifche Kampagne in Amerika ergab ij Millionen Dollar in barem. — Breslau. Der jüdifche Hiftoriker Rabb. Dr. Hermann Vogelftein vollendete fein Äo. Lebensjahr. — Kowno. Lithauifche Hulligans überfallen ln lcuter Zeit allabendlich die berühmte Jefehiwa in Slobodka. — Darmftadt. In Alzey haben Nationalfosrialiüen den jüdifchen Kaufmann Richard Kahn fchwer verletzt, der kurz darauf geworben ift. — Berlin. Für den »3. März 19*0 wurde der Preußifchc Verbandstag einberufen. — New York. Zum Nachfolger Louis Marfhalls als Präfident des Tempels „Emanuel” wurde Richter Irving Lehmann gewählt. — Budapeft. Zum Nachfolger des verdorbenen Oberrabbiners Kopcl Reich im Oberhaus wurde der Präfident der Orthodoxen Landeskanzlei Adolf Frankl gewählt. — Moskau. Der erde jüdifche Bezirk der Sowjetunion (Kalinindorf) wurde zur Gänze kollektivifiert. Die Sowjetregierung fetzte eine Kommifiion zur Unterfuchung der Lage der nationalen Minderheiten ein. — Saloniki. Die griechifche Regierung hat die Enteignung des alten jüdifchen Friedhofes zur Errichtung von Wohnftätten für Flüchtlinge angeordnet. — Berlin. Schwarzbarts Verteidiger Henri Torres hielt am 10. d. einen Vortrag „Vor den Gefdjwornen“ und dreifte den Schwarzbart-„Prozeß“. — Zürich. Das „IfracKtifche Wochenblatt für die Schweiz" trat in den 30. Jahrgang feines Erfcheinens. — Berlin. Der letzte der Rathenau-Mörder, Ernd ferner Techow, wurde aus dem Gefängnis entladen. — Moskau. 1373 jüdifche Familien aus der Ukraine follen in der Krim, 1*00 in Biro Bidfchan angefiedelt werden, da in der Ukraine kein freier Boden mehr. vorhanden id. — Berlin. Eduard Berndein wurden anläßlich feines 80. Geburtstages von der Regierung und verfchiedencn Organifationcn fowie vom Berliner Magidrat große Ehrungen zugedacht. — Minsk. Jüdifche Koramuniden verlangen die Abfetzung eines Richters, weil er die Kinder eines der älteden Minsker Rabinner zur materiellen Uoterdützung ihres Vaters verurteilt hat. In diefer Entfcheidung erblickt che „Jewfekzia“ eine Ermutigung der religiöfen Kreife. — Chicago. Dow Ber Aberfon, einer der Gründer der Poale Zion und Redakteur der Londoner „Cajt", id im Alter von 16 Jahren gedorben. Der Verdorbene id ein Bruder des Vertreters des Komitees der Jüdifchen Delegationen beim Völkerbund, Zevi Aberfon. — New York. Die bekannte jüdifche FUmfchaufpielcrin Perl Ginzberg heiratete kürzlich den Neffen des König« Fuad von Aegypten, Mohammed Ali Ibrahim. — Berlin. Die dritte Weltkonfefcnz des liberalen Judentums wird für den Monat Juli 1930 nach London einberufen werden. — Bielsko, Ueber Antrag der zionidifchen Mandatare wurde in der Kultusgemeinde die Einführung einer demokratifchen Wahlordnung befchiofien. — Berlin. Am 12. d. fand eine, feierliche Akademie des Jüdifchen Friedensbundes datt, bei der ein Aufruf Pro/effor Eindeins zur Verlefung gelangte, in dem er die Einführung einer jüdifchen Friedenskopfdeuer im Betrage von 1 RM zwecks Schaffung eines Friedensbudgets im Gegenfatz zu den ftaatlipheo Kriegsbudgets vorfchlägt. — New York. Die Vereinigung der rumänifchen Juden in Amerika fordert von der rumänmhen Regierung eine därkere Bekämpfung de« Antifemitismus, da bisherige Vorfprechungen nichts genützt haben. — New York. Der amerikanifai-jüdifche Kongreß fetzte eine Kommifiion zur Unterfuchung der Lage des Judentums in Rußland ein. — Saarbrücken. Nationalfozialiden überfielen eine Vercinsfeicr von Oftjuden, und verletzten mehrere Perfonen. — Haag. Am tz, d. wurde hier ein Spinoza-Mufeum eröffnet. — New York. Der Bodoner jüdifdie Bankier Abraham Ratfhefky wurde zum amerikanuchcn Gefandten in Prag ernannt. — Warfchau. Die Jüdifche Gemeinde verandaltete zu Ehren Sokolows eine Fcft- «wung* Prag. Am 1. Februar findet hier eine jüdifche Kunft- »usftellung datt. Laß mich das Land durchreisen! Das Hauptbureau des Keren Kajemeth ln Jerufalem, das mit befonderem Eifer die zionidifehe Jugendliteratur pflegt (wir erinnern nur an „Lanoar", die Materialien zu jüdifchen Feden ufw.), hat ein ausgezeichnetes Palädina-Reifefpiel herausgebracht. Die äußere Form ift die der Wettrennfpiele, feinem Wefen nach ift es ein glänzende« Mittel zur Einführung der jüdifchen Jugend im Alter von 10 bis 13 Jahren in die Kenntniile der Geographie von Erez Urtel, Es belicht aus zwei Teilern einer farbenprächtigen P&leftma-Landksrte und einer Brofchüre, die Erklärungen zum Spiele enthält. Die Landkarte ftellt ln leuchtenden Farben die Oberflächengeftaltung des Landes dar. Ferner find dort die wichtigften Städte und Siedlungen plaftifdi dargeftellt, von denen jedo eine Nummer trägt, und Merkmale, aus denen das Kind fehr bald heraus hat, ob diefe Siedlungen jüdifche, arabifche oder gemilchte find, ferner ob fie auf Kcren-Kajcmeth-Boden, auf dem des Baron Rothfchild oder auf privaten errichtet find. Die Brofchüre erläutert lehr lebendig und kurz die Art der Siedlung, das Alter, fowie die auf diefen Ort fich beziehenden Spielanweif ungen. Der Autor des Spieles ift der bekannte hebräifche Pädagoge Jechiel Halpern. Die künftlcrifchc Ausftattung beforgte der Maler Guttmann, Das Spiel ift erhältlich beim Keren Kajemeth, Wien, I., Kärntncrftraßc 28, Tel. R-27-4-8J und R-27-4-86, zum Prelle von S 10.—. Groß-Enzersdorf. Der Kultusvorftand von Groß-Bnzcrsdorf hat Rabbiner Dr. Albert S ch w c i g e r aus Mödling mit der Rabbinatsvertrctung für Groß-Enzersdorf und Bezirk bc- Oennetetag, 23. Jänner, halb 8 Übr ebda,, im Saa/e des Arkadencatö, IXUniversttätsstr, Vorircut vom OMo Kami! Über die Schaffung einer Jüdischen wissenschaftlichen Gesellschaft“ mit folgenden Aufgaben 1. Erforschung der Lebensführung, die dem gegenwärtigen Stande der wissenschaftlichen Erkenntnis von der Einordnung des Menschen in das Weltgeschehen entspricht. 2. Vergleichung dieser Lebensführung mit den Lehren der Thora. 3. Erforschung des Weges zur Verwirklichung dieser Lebensführung — innerhalb ihrer Uebereinstimmung mit der Thora — in der jüdischen Heimstätte in Palästina. Zutritt frei. traut. Am erften Chanukahtage hielt Rabbiner Dr. Schweiger im Tempel feine Antrittsrede und würdigte die Vcrdienfte des verewigten Rabbiners Dr. Funk, worauf er dann über die Bedeutung des Chanukahfeftes in der Gegenwart fprach. W. H. Die Bergjuden im Kaukasus Die kaukasischen Bergjuden, die zur Zeit des Zarentums in einer halbwegs guten wirtschaftlichen Lage lebten, haben unter der Herrschaft des Sowjets schwere wirtschaftliche Krisen durchzumachen. Obzwar seit 1922 von der Zentralregierung ununterbrochen Kommissionen zur Untersuchung ihrer Lage delegiert werden, haben die Behörden nicht das Geringste unternommen, um ihre wirtschaftliche Not zu lindern. Seit Jahr und Tag ist eine ausgesprochen antisemitische Haltung den Bergjuden gegenüber, die durchwegs als Landwirte tätig sind, zu bemerken. 1926 fanden sogar in der Hauptstadt der kaukasischen Sowjetrepublik regelrechte Pogrome auf der Grundlage eines Biutmärchens statt. Die von der Zentralbehörde gemachten Zusagen, den Bergjuden genügend Bodenflächen zur Bearbeitung zu übergeben sowie ihre Gartenwirtschaften zu fördern, wurden von den lokalen Organen einfach nicht erfüllt. Nur dank der Unterstützung der jüdischen Organisationen, hauptsächlich aber des «Oset», ist es gelungen, sie vor der äußersten Not zu retten. Das Versprechen der Moskauer Zentralbehörde, den jüdischen Landwirten in den Bezirken «Kaljnin» und «Lazin» Boden zur Verfügung zu stellen, wurde bis heute ebenfalls nicht eingehalten. Die «Jewsekzja» hat in den letzten zwei Jahren in den Kreisen der Bergjuden eine erhöhte Propagandatätigkeit entfä£ tet und versucht, die Jugend durch Heranziehung in die kommunistische Organisation dem Judentume abspenstig zu machen. In letzter Zeit herrscht unter den Bergjuden die Tendenz vor, nach Palästina auszuwandern. Die Lage der Juden' in Rumänien Senator Dr, Mayer Ebner, Präsident des jüdischen Parlamentsklubs in Rumänien, gewährte dem Vertreter der Jüdischen Telegrapben-Agentur ein Interview, in welchem er sich über die Aufgaben der jüdischen Politik in Rumänien aussprach. Ee ergaben sich die folgenden Fragen und Antworten: ft Welches ist das Resultat dös ersten Re* gierungsjahres der Nationalzaranisten für die Juden? — Nach einem Jahre verhältnismäßiger. Ruhe, die durch gütliches Einwiri$en der Regierung auf die ouzistischen Studenten erzielt wurde, hat die antisemitische Agitation und haben die antisemitischen Exzesse' wieder begonnen. Die Ursachen sind: 1. Dib weiterbestenende antisemitische Mentalität einer gewissen intellektuellen Schicht; 2. die fortgesetzte Hetze, die vom ouzistlschen Zentrum in Jaesy ausgebt; 3. die allgemeine Not' jm Zusammenhang mit der Wirtschaftskrise} - 4, die partelolitische Opposition gegen die Regierung ürfte die cuzistische Agitation direkt oder Indirekt heimlich fördern, um der Regierung Verlegenheiten zu bereiten und eie zu stürzen. Die gegenwärtige Regierung will wohl die antisemitischen Exzesse nicht, aber eie bringt nicht die Kraft auf, den gewalttätigen Ant’eemitiemue mit Gewalt zu unterdrücken. Das verflossene Jahr braohte den Juden an positiven Erfolgen ©ehr wenig, außer einer sehr geringen Subvention für den jüdischen Kultus, 10 Lei pro Kopf; ferner eJue Subvention für die jüdischen Privatsohulen in der Höhe von etwa 4 Millionen Lei, d. s. ungefähr 17 Prozent von den 25 Millionen JLei, welche den Privatschulen der Minderheiten bPwllUgt worden sind. Es wurden uns jüdische Staatsgymnas’en und eine Staatenormalsohule versprochen. Das Versprechen wurde bis heute nicht erfüllt. Dem Zionismus gegenüber verhält »loh die rumänische Regierung sehr freundlich, wir bekommen im allgemeinen alle notwendigen Erleichterungen.

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