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Die Stimme · 1929-12-19 · Heft 105 (19.12.1929) · page 10

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Journal
Die Stimme
Volume
2 (1929)
Issue
Heft 105 (19.12.1929)
Date
1929-12-19
Page
– (sequence 10)
Language
German
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Seite 10 DIE STIMME Nr. 105 iiteroiur und Kunst III. Hebräisches Konzert Es soll als eine Bestrebung gewertet werden, die darauf hinausgeht, der hebräischen Sprache Eingang und volle Geltung im Konzertsaal zu verschaffen. Diese Bestrebung ist vom besten Erfolg begleitet worden. Die hebräische Sprache hat zum wiederholten Male bewiesen, daß si-e sich für Gesang außerordentlich eignet (trotz einiger gutturaler Buchstaben). Daß arische Künstler, denen diese Sprache vollkommen fremd ist, sich im Liede mit derselben nicht nur abgefunden haben, sondern es vokal beherrscht haben, bekräftigt das oben Erwähnte in hohem Maße. Erika Wagner sang mi. Anmut Volkslieder, und der prächtige Josef M a n o w a r d a verlieh einigen Liedern von Artur Wolf seine ganze, große Künstlerschaft. Die eminente Sängerin Rena Pfiffer-Lax — die zu Unrecht von der Staatsoper noch immer nicht engagiert ist — sang mit ihr eigenem Charm und Noblesse drei Lieder und das Solo in einem Chorwerk von Artur Wolf. Prof. Wolf dirigierte einen Chor, der bis auf 7 Mitglieder ausschließlich aus seinen Schülern bestand. Das merkte man an dem abgerundeten Klang und der einheitlichen Intonation und Dynamik, die seine bewährte Schule immer kennzeichnet Bewundernswert seine Energie in den früher erwähnten Bestrebungen; daß dieselben auf einen ersprießlichen Boden fallen, bewies der vollkommen ausverkaufte Saal und begeisterter Applaus. Zum Schluß sei die prächtige Leistung des beliebten Oberkantors Gerson Margulies erwähnt, der in den Liedern von Großmann, Roskin und Artur Wolf (Chazoth) das Publikum zu begeistertem Applaus hinriß. Von den Werken Prof. Wolfs sei besonders «Kotei maaravi» und «Chazeth» hervorgehoben. Die Beigleitung der Gesänge besorgte der Meister dieses Faches Prof. Carl L a f i t e. Besonderer Dank gebührt dem Jugendverein «Erez Israel», der trotz obwaltender Schwierigkeiten diesen schönen Abend veranstaltet hat. w. Violinabcnd Max Jaekel Ein verheißungsvolles Debüt! Der junge, strebsame Geiger besitzt unleugbar schätzenswerte Qualitäten, vor alletn eine reine Intonation und ausgefeilte Technik. Rühmenswert die Zusammenstellung des Programms, das einige bedeutende Werke der klassischen, romantischen und modernen Literatur und eine überaus interessante Komposition Ernest Blochs «Improvisation», das in Troppstil gehalten ist, enthalten hat. Jaekel spielte diesen echt jüdischen Nigun mit verständnisvollem Eindringen in die Tiefe dieses herrlichen Werkes und erzielte einen verdienten Erfolg. jw. Fiin Abend jüdischer Musik in der jüdischen Yolksbibliothek „Zion“ Den Anfang machte Musik leichteren Genres, und zwar «Bar Kochba* von Goldfaden. Das Orchester, von Max Opfermann feinsinnig geführt, zeichnete sich durch einwandfreies Zusammenspiel und flotter, dabei aber reiner Wiedergabe glänzend aus. Prof. Roderichs Baß Klavier-Kompositionen, die er selber meisterhaft zu Gehör brachte, waren erlesene Köstlichkeit. In Frau Dr. Meczes fand man eine Sängerin von künstlerischem Format. Ein strahlend-beschwingter Sopran von hervorragenden Qualitäten. Herr Leo Funke, im jüdischen Publikum wohlbekannt, brachte Volkslieder schön zum Vortrag. Fräulein Saphier rezitierte vorzüglich Gedichte. Stärkste Wirkung übte das romantische Klavier-Trio von Prof. Rod. Baß. Ausführende: Prof. Roderich Baß, Professor Julius Lubowsky (Neues Wiener Konservatorium) und Max Opermann. Zum Schluß wurde die «Hatikwah», fabelhaft instrumentiert, gespielt. Den Mitwirkenden gebührt für diesen schönen Abend viel Dank. Dank verdient auch der J. V. «Erez Israel» für die tadellose Durchführung der Veranstaltung. Mordechai Türkl. Vorlesung Brind N. Brind liest auf Einladung des «Vereines zionistischer Hochschüler Z. P. Chajes» Dienstag, den 24. Dezember um 8 Uhr abends im Festsaal des «Jüdischen Zentrum», Wien, II., Untere Augartenstraße 35, das Kriegsstück: «(Wehmütig) Er wird niefit zurückfinden» von N. Brind und A. Orel. Buchbesprechungen Karl Teller: „Vor Sacrum“*) Karl Teller hat sich bereits mit seinem «Judenroman: Altneue Menschen» als Erzähler sympathisch eingeführt. Sein «Ver Sacrum, Roman einsamer Mädchen», — auch er ein Judenroman, wird ihm ohne Zweifel die Sympathien weiterer Kreise gewinnen. Als ein besonders charakteristischer Zug seiner künstlerischen Eigenart tritt uns ein ansprechender Parallelismus entgegen zwischen grüblerischer Problematik und sinnlich plastischer Gestaltung. Das Sujet ist, wie auch schon in der ersten Erzählung: der Lebens- und Seelenkonflikt jüdischer Menschen, genauer, jüdischer Jugend in ihrem Schwanken und Kämpfen zwischen zwei Welten der abendländischen Kultur und Lebensführung, — und der Forderung und der Sehnsucht nach einer jüdischen Eigenkultur auf eigener Scholle der Urheimat — Palästina. Die in bewußter, künstlerischer Sammlung auf nur wenige Gestalten begrenzte Menschengruppe ist mit einer psychologischen Eindringlichkeit gezeichnet, die starke und nachhaltige Wirkung übt. Ganz besonders gilt das von den jüdischen Mädchen- und Frauen- *) Heitsverlag Rudolfzell a. B. 1929. gestalten, ln der liebevollen, aber ganz und gar unsentimentalen Schilderung derselben erhebt sich die Diktion wie von selbst zu dichterischem Schwung, und gar in: Ruth, die im Mittelpunkt der spannungsvollen Erzählung steht, steigert sich diese Form zu tragischer Höhe. B. T. „Lanoar“ Von dieser Buchseric, die vom Keren Kajemeth, Jerusalem (Hauptbureau) und dem Verlag «Omanuth» herausgegeben wird, sind erschienen: «Rabbiner Alkalay» von Gur-Ari. In lebendiger Weise die Gestalt dieses Rabbiners, der zu den ersten politischen Vorläufern unserer Bewegung gehört, geschildert. «Tiberias» von Schachrai.. Zum ersten Male werden die Geschicke dieser jüdischen Stadt historisch-chronologisch dargestellt. Der Text ist durchgehends punktiert. Der Druck und das Papier erstklassig. Diese wie auch die vorangehenden Bücher sind zum Preise von je S 1.50 pro Nummer im Bureau des Keren Kaje meth, Wien, I., Kärntnerstraße 28, erhältlich. Nur das Doppel heft von Sch. Ben-Zion «Kotel-Maarawi» kostet S 3.—. Amalthea-Verlag, Zürich, Leipzig, Wien. Chajim Bloch: «Priester der Liebe» (Die Welt der Chassidim). Zirka 250 Seiten Text, 7 Brief-Wiedergaben und 22 Unterschriftfaksimiles berühmter Rabbis. Geheftet M 6.—, Leinen M 8.50. Theater Habimah wieder in Berlin Das hebräische Theater «Habimah» ist nach erfolgreichen Gastspielen in Italien, Schweiz, West- und Siiddeutschland zu einem kurzen Gastspiel in Berlin eingetroffen und hat dasselbe am L. ..iierstag, den 12. Dezember, im Lessing-Theater mit einer Aufführung von «Keter David» (Die Krone Davids) nach Calderon begonnen. Der Eindruck auf die Zuhörerschaft, in der sich die maßgebenden Berliner Kunstkreise und führende Persönlichkeiten des Judentums befanden, war ein außerordentlich tiefer. Nach jedem Aktschluß erscholl stürmischer Beifall. „Jankale“ Vorige Woche wurde in der Jüdischen Bühne. II., Taborstraße 12, wo bekanntlich derzeit das Gastspiel der berühmten rumänischen Theatergruppe M. Siegler stattfindet. «Jar.kale» neuinszeniert, mit Sevilla Pastor in der Titelrolle, aufgeführt. Sie spielt die Titelrolle «Jankale», einen übermütigen, witzigen Judenburschen. Sevilla Pastor hat alles, was für diese Rolle Äftvendig ist. Eine zarte, knabenschlanke Gestalt, ein frisches und anmutiges Gesicht, eine feine und angenehme Stimme. Der reiche Beifall des Publikums galt vor allem dieser begabten Künstlerin, aber ebenso den übrigen Mitgliedern, j©e©e«m»o®©©«w&©eeeee0®©©©«0®«««eo«oö©e und zwar den Damen E. Siegler, E. Silber, Cosowski und den Herren Pastor, Siegler, Waldberg, Cosowski, Reißmann, Grimminger und Hausknecht. Freitag gelangt das Lebensbild «Joske Chwat» zur Erstaufführung. Das Stück wird Samstag und Sonntag wiederholt. Sonntag um 3 Uhr Nachmittagsvorstellung bei ermäßigten Preisen. Zur Aufführung gelangt die berühmte Komödie «Der Rebbe heißt fröhlach sein». Jüdische Künstlerspiele. Von Freitag, den 20. bis Sonntag, den 22. Dezember geht die Operettennovität «Die schöne Bella» mit Frau Vera K a n i e w s k a in der Titelrolle in Szene. — Montag, den 23. Dezember findet eine^ Sondervorstellung der großen, jüdischen, musikalischen Komödie «Das Chasendl» statt. — Dienstag, den 24. Dezember keine Vorstellung. — Für Mittwoch, den 25. und Donerstag, den 26. Dezember ist eine sensationelle Premiere in Vorbereitung. Sämtliche Vorstellungen beginnen um 1^9 Uhr. Die jüdischen Verein Wiens werden hiemit aufmerksam gemacht, daß der bekannte Sänger J. Segal-Rosenbach (jiddisch und hebräisch) seine Wohnung nach Wien, VIII., Lenaugasse U/9l(>verlegt hat. Diejüdischen Künstlerspiele sprechen hiemit Herrn Rechtsanwalt D r. Reiß (I., Stephansplatz) für die dem Theater uneigennützig geleisteten Dienste ihren ergebensten Dank aus Zugunsten der Schülerausspeisung an der jüdischen Volks- und Hauptschule, Wien, II., Malzgasse 16, veranstalten einige hervorragende Kantoren und Künstler Sonntag, den 29. Dezember d. J., präzise 8 Uhr abends im Festsaale des Hotel Continental, II., Taborstraße 2, einen Künstlerabend. Erstklassige Kräfte wie die Herren Oberkantoren Fränkel, Margulies, Müller und Weiß sowie die Herren Oskar Beregi, Dr. Robert Weil (Humunkulus), Ernst Friedländer, bürgen für ein sicheres Gelingen. Karten sind in allen jüdischen Buchhandlungen sowie in der Schülerausspeisung, II., Malzgasse 16, Tel. R 45-4-94, und an der Abendkasse erhältlich. Film «Broadway.» Ein in Amerika, von dier Universal FSctures Corporation hengestelüton, durchwegs deutscher Sptieoh- und ToniföJm «Broadway» wird ab 26. d. M. wn Apollo zur Vorführung gebracht. «Die Zirkusprinzesski.» Eän Film nach der bekannten, in Wiiien oftmals aufgeführten Operette. Fünf Fümlielbtimgie, Hanry Liedtlce, Emst Venebes, Fritz Kamp eis, Hans Junokeirmian.n, Hi!1,da Rosch und Marianne Winketetenn, spielen die Hauptroton dieses Lustspiels, das ab heute in den Kinos zur Vorführung gelangt. «Wien, die Stadt meiner Träume.» Ein Wiener Film mit Miaria Paudler in der Baiuptroffle. «Die große Tat des Andreas Hamier.» Im Sascha- Atelier haben die Aufnahmen ziu einem neuen Film «Die gnoße Tat des Amdras Härtner» (Drei Minuten vor Zehn) bcigonnen, dessen Regie Deutsch-Germain führt. Unter der Produktionsleitung der Herren Dir. Grünstein und M o r v a y arbeiten ausländische und Wiener Künstler. An der Kaimcina: Hans Theyer, Aufnahmeleitnng: I. Weaeiy, Bauten: Arch. Stepanek. loooossooooooooooaoooooooocxxxxxxxxxxxxs Die M. H. Landau-Stiftung Bekanntlich hat aus Anlaß des achtzigsten Geburtstages des Herrn M. H. Landau in Wien (am 23. Kislew 5689) ein Jubiläums-Komitee, bestehend aus den Herren: Isak Thumim (als Obmann), Kommerzialrat Julius Gourary, Naum Magasanik, Hofrat S. Kwaszenwsky, Abraham Rappaport, eine Stiftung beim Badener Waisenhause auf Namen des greisen Jubilars ins Leben gerufen. Der Appell des genannten Komitees hat unter den Freunden und Verehrern des Herrn Landau Widerhall gefunden und haben die Zuwendungen für diesen Zweck vorläufig einen Betrag von S 4698.95 ergeben. (Ausweis untenstehend.) Indem das Komitee allen hochherzigen Spendern für die erstmalige Zuwendung besten Dank sagt, gratulieren wir gleichzeitig Herrn Landau zum bevorstehenden 81. Geburtstage (am 25. Dez.) und laden seinen p. t. Freundeskreis ein, auch aus diesem Anlasse die genannte Landau- Stiftung mit Spenden zu bedenken* Sigmung Royka S 200.—; J. Tumim S 50.—; Abe Rappaport S 10.—; Julius Krupnilc S 50.—; Menasche Baron S 10.—; Isak Reich S 30.—; Wolf Pappenheim S 3.—; Rab. J. Friedmann, Czortkow S 40.—; Rab. B. Friedmann S 10.—; Rab. N. M. Friedmann S 10.—; Mechel Margulies S 5.—; N. Wikler S 5.—; Hermann Bloch S 5.—; Hersch Twersky S 10; B. Gutwirt, Anwers S 700.—; N. Magasanek S 100.—; N. Eidinger. S 500.—; Gerson Honig S 10.—; Moses Dorf, Czemowitz S 25.—; M. L. Schalit, London S 505.95; Rab. J. Heschel, Kopicince S 18.—; Dr. S. Rappaport S 10.—; Rab. Abr. Heschel S 10.—; Reich & Kolischer S 200.—; Dr. Marie Hertz S 50.—; Ch. Finkeistein, Anwers S 50.—; Dr. Ignaz Landau S 168.—; Karl Beer S 100.—; Baron S. Sohner, Budapest S 200.—; Baron W. Kohner, Budapest S 200.—; Hofrat S. Kwaszewsky, S 50.—; Rab. M. Perow, Stolin S 35.—; Jakob Griffel S 20.—; Abraham <5 Lipa Heller, Kolomea S70.—; H. Haas S 4.—; Ewa Herson, London S 340.—; S. Rachmut S 10.—; S. Lehr S 20.—; M. Warkany S 12.—; Dawid Lemberger S 10.—; Dr. M. Stark S 10.—-; Dr. A. Pines S 10.—; Rab. S. Friedmann S 10.—; Rab. N. Friedmann S 10.—; Rab. Jakob Friedmann S 10.—; H. Bauminger S 10.—; Dr. Heinrich Goldschmidt S 20.—; P. Gottesmann S 5.—; Rab. Dr. D. Feuchtwang S 5.—; Kommerzialrat Jules Gourary S 700.—; Dr. Wachstein S 10.—; Dr. A. Ehrenstein S 33.—. Jüdischer Angestellteu-Verband «Emunah». Der Verband der jüdischen Angestellten «Emunah» richtet an alle, jüdischen Angestellten und Arbeiter einen Aufruf, ln dem sie unter Hinweis au! den< Antisemitismus und die schwere wirtschaftliche Lage der jüdischen Angestelltenschaft amfgefordert werden, dem Verbände beizutreten. Der jüdische Angestellten-Verbaud «Emunah» steht keineswegs ln irgend einem Gegensatz zur Berufsorganisation (Gewerkschaft), sondern ist eine nichtpolitische Bdldiungs- und Unterstützungisvercin.igung der jüdischen Angestellten und bezweckt: 1. Gewährung von unentgeltlichen Rechtschutz (in Streitfällen, die aus Dienstverhältnissen entspringen; 2. Unterstützung der Mitglieder bei Stellenlosigkeit und anhaltender Krankheit oder außergewöhnlicher Notlage; 3. unentgeltliche Arbeitsvermittlung; 4. kostenlose Unterrichtskurse und Vorträge über wissenschaftliche und ökonomische Themen; 5. Anlage von' Bibliotheken und Lesehallen; 6. Erwirkung ökonomischer Begünstigungen für die Mitglieder und Gründung von Wohlfahrtseinrichtungen (ärztliche Beratung); 7. gesellige Veranstaltungen usw. Anmeldungen jeden Dienstag vor 8 bis V610 Uhr abends, II., Kleine Mohrengasse 3 b. Vereinigung jüdischer Auslands-Berichterstatter in Wien In der kürzlich stattgefundenen ordentlichen Generalversammlung der «Vereinigung jüdischer Auslands- Berichterstatter in Wien» wurden folgende Herren in den Vorstand gewählt: M. Henisch (Präsident), Dr. J, Finkelstein, S. Haber, D. Schechet, M. A. Tenenblatt, M. Ungerfeld, D. Weinstein, Dr. S. Wolf. CXXXXXXXXXXXXXXXXXXSOCXXXXXSOQOOOOOOOOOO Abg. Dr. Rosmarin beim Staatspräsidenten (Eigenbericht der «Stimme».) Warschau, 16. Dezember. Anläßlich des Empfanges des Abgeordneten Dr. Rosmarin beim Staatspräsidenten Mosclcki äußerte letzterer den Wunsch, ihm ein eingehendes schriftliches Memorandum über die gegenwärtige Lage der Juden in Polen zu überreichen. Dr. Rosmarin wird diesen Bericht im Einvernehmen mit dem jüdischen Klub im Jänner dem Staatspräsidenten überreichen.

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