Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 2 (1929)
- Issue
- Heft 101 (21.11.1929)
- Date
- 1929-11-21
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/3053752-3053805-3053853--1393-3056742- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Seite!0 DIE STIMME Nf. 101 Zionismus und Klassenkampf Was ist Klassenkatnpf? Er ist der natürliche Ausdruck Öhrr OeseHsclni't, die in Klassen gespalten ist. Falsch ist es, zu glauben, daß der Klasscnkampf das Produkt des Marxismus sei. UebcraM dort, wo Menschen mit der Struktur «Herren —- Sklaven, Ausbeuter — Ausgebeutete» Zusammenleben. ergeben sich wirtschaftliche und politische Gegensätze und Spannungen. Wer das Programm der Sozialdemokratie kennt, weiß, daß sie die klassenlose, darum jeden Klassenkampf ausschließliche Gesellschaft zum Endziel hat. Anders das Bürgertum. Dieses kann nur in einem Klassenstaate bestehen, denn nur hier kann es mit Hilfe der Klasseninstrumente: Staat, Gesetz, Schule usw., Privilegien und andere Vorteile jeder Art, natürlich auf Kosten der proletarischen Bevölkerung, erreichen. Aber der Klassenkampf der Arbeiter geht nicht mir um wirtschaftliche oder politische Forcjerungen. Er fordert auch Kultur für die Masse. «Wir haben,» schreibt Schrötter, «bei dieser oder jener Nation es erlebt, daß dann, wenn es um das Wohl aller gegangen ist, alle Gegensätze fallen gelassen wurden und eine gemeinsame Sache der Nation daraus gemacht wurde.» Doch schauen wir uns die Geschichte näher an, z. B. die Jahreszahl 1789, 1848. Da hat das aufbKihende Bürgertum gegen FeudaladeJ und Absolutismus sich erhoben, da hat es an die Proletarier appelliert, hat ihm Gleichheit, Freiheit und Brüderlichkeit versprochen. Die Gegensätze sind fallen gelassen worden, aber, und das ist das geschichtliche Memento, nur so lange, als man auf das Proletariat angewiesen war. Auch der Weltkrieg ist-ein Beispiel dafür, wie die Bourgeoisie die Massen für ihre Zwecke unter der Parole des Nationalismus mißbraucht und der Dank . . . ich verweise nur auf die Geschichte . . . Woau brauchen wir aber in Palästina den Klassenkampf, wir sind doch so schwach und haben so viele Gegner? Es wäre doch das Gebot der Stunde, daß wir alle Gegensätze ansschalten, insbesondere den Klassenkampf, der überhaupt «an.jüdisch» ist. Diese Worte anerkennen wir voU und ganz, aber die Adresse, an die sie gerichtet sind), ist falsch. Dieselben bürgerlichen Zionisten, die die Einheit des jüdischen Volkes postulieren, bedienen sich gerne der marxistischen Terminologie zur Erklärung des Kapitals. Sie sagen (Daar Hajom Jabotinsky): «Das Kapital gehorcht eigenen Gesetzen, es fließt nur dorthin, wo e9 die meisten Profite findet.» In unserer Sprache heißt das, das Kapital muß Mehrwerte akkumulieren können und Mehrwert ist nichts anderes als unbezahlte Proletenarbeit. Also muß nach Jabotinsky «die Gewerkschaft faßen und der jüdische Arbeiter durch Kot und Blut gehen, um die Rente des Kapitals zu sichern». Wir Juden sind alle Brüder und brauchen ' keinen Klassenkampif. «Nur" die jüdische Zündholzfabrik mißbraucht jüdische Kinderarbeit, Petach-Tilcwah usw. Ich gebe gern zu, daß die Form des Klassenkampfes, in Palästina als auch im Zionismus, wo sich die Klassen nicht unmittelbar gegenübersteben, aber auch deshalb, weil beide Gruppen eine große Strecke des Weges gemeinsam gehen, ein anderer ist und sein muß als die Europas. Aber nur dann, wenn Palästina dem jüdischen Arbeiter die Verwirklichung seiner nationalen Kultur die freie LebensgestaJtung und die wirtschaftliche Möglichkeit) an den Schöpfungen seines Volkes Anteil nehmen zu können, bieten wird, nur dann wird es ein wahres Erez- Israel sein. Ti- T- Jugendmeeting. Am Samstag, den 9. d. M., fand im Saale, VIII., Bennoplatz, ein Jugendmeeting statt, das sich mit den Fragen des österreichischen Zionismus befaßte. An der Debatte, die von Dr. A. Löwy eingeleitet wurde, nahmen Julian Aron, Max Schrötter, Fritz FdschJ, Pani Solomonika u. a. teil. In der Debatte wurde einhellig die äußerste Reinheit der Organisation, Einigkeit sowie Offenheit und Aufklärung zum Zwecke der Sistierung jeglicher Gerüchte gefordert Die Jugend des zionistischen Jugendverbandes bekennt sich voll zur zionistischen Landesorganisation und 6tettt sich ihrem Wiederaufbau ganz zur Verfügung. Es ging aus der Debatte auch hervor, daß die Jugend sich nur in dringendster Zeit mit Politik befassen wolle und ihr Hauptaugenmerk auf Erziehung und Palästina-Aufbau lenken müsse. Jugendverein «Erez Israel». Dienstag, den 26. d. M. findet ui unserem Heim, II., Zirkusgasse 33, eine Mitgliederversammlung um V28 Uhr abends mit anschließendem Vortrag statt. Wir machen die Mitglieder darauf aufmerksam, daß Sie sich rechtzeitig mit Karten für das III. Hebräische Konzert, welches am 15. Dezember 1929, im Großen Konzerthaussaal stattfindet, verso gen und auch Karten zum Verkauf zu übernehmen. Vereinsnachrichten Verein für jüdische Geschichte und Literatur in Wien, IL, Ferdinandstraße 23/8. Am Montag, den 25. November 1929, findet im Klubsaale der «Hakoah», I., Wiesingerstraße 11 (Cafö Atlashof, eigener Eingang, Souterain) ein Vortrag des Herrn Ludwig Bato: «Die jüdische Kultur der Renaissance in Italien» statt. Beginn '/28 Uhr abends. Eintritt frei. Gäste willkommen. Der Senioren*Verband der Z. M. V. teilt mit: Alle auswärtigen Zionistischen Mittelschüler-Verbindungen werden hiemit aufgefordert, ihre Adressen so bald als möglich dem Senioren-Verband der Z. M. V. zu Wien, unter der Adresse Z. M. V. Giskala, III., Rechte Bahnstraße 22, oder an Heinrich Katz, 11., Taborstraße 8, zu übermitteln. Die Generalversammlung des Komitees zur Herausgabe der Werke des Oberrabbiners Jeruchem findet am 24. Novem- Ver«tnf «bzelclien s. KRETscnim Am 19. Dezember 1929 veranstaltet der «Verein der Freunde des arbeitenden Palästina in Wien» einen Abend Jüdischer Kunst I. Teil: Musik. Kiftra9tfB«riscBa«5 a«M«antg: Jf. SB«atfüdfl«ewsBcl Zur Aufführung gelangen Uraufführungen jüdischer Kammeimusikwerke und Klavierkonipositionen, Cellovorträge, Gcsnngsvorträge. Es wirken mit: J. Stmtschewski, J. Brandmann, B. Gimpel, der Wiener Jüdisch? Gesangverein u.?.. II. Teil: Tanzdarbietungen. KiAnsBlerflsdttae Eelüaaaag: dBkcerBraeB Kraus Uraufführung eines biblischen Zyklus «Frauengestalten», ausgeführt von Gertrud Kraus und ihrer Tanzgruppe. Der gesamte Reinertrag wird dein - vrfonds in Tel-Aviv überwiesen und dient vor allem dem Wiederaufbau der anläßlich der letzten Vorfälle in Paläst n zerstörten Arbeiterwirtschaften. ' Karten Vorverkauf: Konzcrthauskasse, Sekretariat des Vereines, II.. Tar.delniarktgasse 10, Tür 9 (7 bis 8 Uhr abends), Kartenbureau «Aida», II., Taborstraße 1, Buchhandlung Rath, II., Taborstraße 10, «Hechaluz», I., Kärntnerstraße 28. , ber 1929 um 3 Uhr nachmittags im Saale der Zabner Klaus, H., Leopoldsgasse 16, statt. Jüdische Toynbechalle (Josefine Mendl-Wohlfahrtshaus), XX., Denisgasse 33. Samstag, den 23. November um 19 Uhr Konzert (Klavier- und Gesangsvorträge), veranstaltet von der Gesangspädagogin Elsa Funk-Freund. Jüd. Tischgesellschaft Landstraße. Oberbaurat Robert Stricker spricht über «Innerpolitische Fragen in Oesterreich» am Dienstag, den 26. d. M. um y29 abends im Soutenaiö-: lokal des Cafe Lovrana, III., Löwengasse 36. Gäste - sind, herzlich willkommen. Nach dem Vortrag gemütliches "Beisammensein. Oneg Schabbath für Schulkinder. Veranstaltet von «Dworah», Mädchengruppe der Wizo. Jüdische Eltern! Wir wollen regelmäßig an Samstagnachmittagen mit Ihren Kindern einen schönen, gemütlichen und frohen «Oneg- Schabbath» feiern. Märchen und Geschichten nach Bibelstoffen, Lieder, Singspiele und auch was «Süßes» bieten wir unseren lieben jungen Gästen. Vertrauen Sie uns Ihre Kinder für 1 bis 2 Stunden nach dem Jugendgottesdienst an! Sie sollen mit immer größerer Freude zu uns kommen. Wir beginnen am Samstag, den 30. November d, M. um 4 Uhr nachmittags. Ort: Jüd. Volksbibliothek Zion, II., Kl. Mohrengasse 3/1. Für die «Dworaii»: Hella Seidenfrau, Sara Gelber. Jüdische Studenten polnischer Staatsbürgerschaft. Sonntag, den 24. d. M.. um 9 Uhr vormittags, findet in der Rede- und Lesehalle jüdischer Hochschiii!er, IX. Türkenstraße 9, die erste Plenarversammlung jüdischer Studenten polnischer Staatsbürgerschaft mit folgender Tagesordnung statt: 1. Eröffnung und Wahl eines Tagespräsidiums; 2. Bericht über den 1. Kongreß jüdischer Studenten polnischer Staatsbürgerschaft in Warschau. Referent Samuel Rothmann; 3. Ziele und Aufgaben des Verbandes. Referent Dr. Osias Kohlberg; 4. Statuten des Verbandes; 5. Generaldebatte; 6. Wahl der Verbandsexekutive; 7. Eventualia. Histadruth iwiith ladet alle Mitglieder und Freunde zu dem Samstag, den 23. d. M., um 8 Uhr abends in der Voiksbibliothek Zion, II., Kleine Mohrengasse 3, statt find enden Vortrag des Herrn Dr. S. Horo-witz über das Thema «Sifrutenuhachadaschah». — Der Bet-Hamidrasch leam der Histadruth Iwrith ist eröffnet. Samstag, den 23. d. M., um 6 Uhr abends findet das erste Seminar fiir Mischnah statt. Dozent Dr. Nisan Goldstein, Ort: Volksbibliothek Zion, II., Kleine Mohrengassc 3. Alle Interessenten werden ersucht, Seder Nesikin mitzubringen. Klub jüdischer Frauen. Vortrag Fanny Freund-Marcus über «Einfluß der Frau auf Politik und Wirtschaftsleben». (Diskussion.) Cafe Colonaden, I., Rathausplatz 4 Donnerstag, 21. November, y2 5 Uhr. Zionistische Frauengruppe Favoriten. Donnerstag, den 21. November, Punkt ¥48 Uhr abends, im Heim, X., Humboldtgasse 25, I. Vortrag der Frau Dr. Henriette Rappaport über das Thema «Zionistische Frauenarbeit». — Voranzeige Donnerstag, den 5. Dezember, Generalversammlung. Näheres wird noch bekantgegeben. Die Zionistische Bezirkssektion XX veranstaltet Samstag, den 23. d. M. um y28 Uhr abends im Heime, XX., Jägerstraße 30, einen Diskussionsabend über die Frage. «Landespolitik durch die Zionistische Organisation». Zu Worte sind gemeldet: Dr. F i n ke 1 stei n, Dr. Ge 1 b er, Ing. Laszkowitz, Dr. M. St ei nb erg, Emil Nimhäuser, 5. P i c k e r u. a. Samstag, den 30. d. M. Literarisch-Musikalischer Abend im Heime. Zion. Sektion Prater, IL, Jungstraße 8. Freitag, den 22. d. M. um V28 Uhr abends im Heime, II., Jungstraße 8, Chumaschvortrag. Gäste willkommen! Mädchengruppe Dworah fordert noch einmal Mädchen und Kinder zur Anmeldung für H e b r äi s c h k u r s e auf. Einschreibungen täglich von 6 bis y29 Uhr abends in der Volksbibi. Zion, 11. Kl., Mohrengasse 3/1. Je größer die Teilnehmerzahl, desto geringer die Preise. Verein zionistischer Hochschüler Z. P. Chajes. Samstag, den 23. November, findet, wie bereits angekündigt, die Fortsetzung der Diskussion über den «Brith Schalom», die gegenwärtige Lage im Zionismus und in Palästina und ihre zukünftige Gestaltung statt. Herr Dr. Kellner, der am 11. November ein längeres Referat über die Ideologie des «Brith Schalom» gehalten hat, wird an dieser Aussprache teilnehmen. Die «Hebräische Arbeitsgemeinschaft» versammelt sich jeden Montag um 8Uhr im Vereinsheim. Palästinensische Zeitungen liegen bereits auf. Hebräisch-sprechende Studenten, herzlich willkommen! Montag, den 25. November um 1^8 Uhr spricht Herr Dr. Tartakower über den «Allgemeinen Zionismus». Der Vortrag ist in hebräischer Sprache. Zioniftifche Arbeitspartei Hitadiduth, II., Ausftellungsftraßc 19. Donnerstag, den 21. d. M., 8 Uhr abends, findet im Heime, II., Ausftellungsftraße 19, ein Diskuffionsabcnd ftatt. Thema; Der Ichud und feine Auswirkung auf die Galuth. Einleitung: Dr. Tartakower. — Vorher, präzife 7 Uhr, dringende Ausfchußfitzung. Donnerstag, den 28. d. M., 8 Uhr abends, Fortfetzung des Vortrages von Dr. Leo Goldhammer über: Die Struktur* wandlmgen des jüdifchen Volkes. Wir erfuchen untere Mitglieder, fich die Donnerstag- Abende ftets freizuhalten. Union der Zionirten-Revifioniften Oefterrcidis teilt mit» daß am Montag, den 25. November um halb 9 Uhr abends, im Souterrainlokale des Cafe Arkaden eine Verfanunlung ft.mfindet, in der Benjamin Lubotzky aus Riga über das Thema „Der Brith Trumpeldor und die revifioniftifche Jugendbewegung“ fprcchen wird. Gärte willkommen! jüdifchc Toynbechalle (Jofcfinc Mendl-Wohlfahrtshaus), XX., Denisgafle 33. Mittwoch, 20. November, 7 Uhr abends, Redakteur Theodor Montefer: Die Juden und die Naturwirtenfehaften. — Mittwoch, 27. November: Dr. Eifa Volk- Fricdland: Ucbcr Infektionskrankheiten, deren Verhütung und Behandlung. Zioniftifche Bezirksfektion VIII/IX. Mittwoch, 17. November, 8 Uhr abends, lieft in unferem Vereinsheim, VIII., Bcnnoplatz i, akad. Maler Profcffor Jehudo Ep ft ein aus feinem Buch „M ein Weg von Oft nach We ft“. Gäftc hcrzlidift willkommen! Zioniftifche Bezirksfektion Leopoldftadt. Die Gencralvcrfammlung findet Samstag, den 30. November 1. J. um 7 Uhr in den Sektionsräumen, Zirkusgaffe 33, ftatt. Anträge für die Generalverfammlung müften drei Tage vor dcrfelben eingebracht werden. Jüdifcher Angeftclltcnverband „Emunah“, Wien. Dienstag, den 26. November, findet im Lokale der Volksbibliothck „Zion", II., Kleine Mohrengaffe 3 b, 1. Stock, eine Mitgliederverfammlung der „Emunah“ ftatt. Tagesordnung: 1. Bericht über die bisherige Tätigkeit. 2. Referat des Koll. Grünhut über: Das öfterreichifche Angeftelltenrecht. 3. Eventuelles. Die Mitglieder werden crfucht, beftimmt zu er- Ichcincn. Beginn präzife 8 Uhr abends. Gäfte willkommen! Offene Stellen bitten wir an Herrn Kultusrat Mofes Weiner, IX., Servitengaffc 13, Telephon U 26-6-64, anzumelden. Jüdifches Zentrum der Sozialen Hilfsgcmeinfchaft II., Untere Augartenftraße jj. Montag und Mittwoch findet von 8—9 Uhr ein Englifdikurs für Anfänger und von 7—8 Uhr für Fortgefchrittene ftatt. Donnerstag von 7—8 Uhr Erläuterungen des Wochenabfchnittes, von 8—9 Uhr: Jüdifchc Gefchichtc. Leitung Herr Z u de c r. Jeden Montag und Donnerstag findet das fchwedifchc Turnen von K8—9 Uhr abends ftatt. Leitung. Ing. Patltf ch e n k o. Anmeldungen für diefe Kurfe werden täglich von 5—8 Uhr abends im Sekretariat, II., Untere Augartenftraße 35, entgegengenommen. Brith Hanoar Hamisrachi, Wien, II., Praterftraße ii (Mezz.). Samstag, 23. November, 8 Uhr abends, Heimabend. Programam: 1. Sprcchchor. 2. Paläftina-Lichtbildervortrag: Ch. Mordechai Türkl. 3. Hebräifche Lieder: Cho^ndes Hafthomer Hadathi. 4. Jüdifchc Volkslieder: Oberkantor Frommer. 5. Rezitation: Ch. Brafmann. Voranzeige! Samstag, 30. November, 8 Uhr abends: Plcnarverfammlung. Hechaluz Hamisrachi, Wien, II., Praterftraße n. Sonntag, 24. November, 4 Uhr nachmittags: Vollverfammlung. Erfcheinen Pflicht! Mitgliederanmeldungen täglich im Bureau der Misrachi-Jugend-Zentraie. Oneg Schabbath-Kreis, Wien, II., Praterftraße 11 (Mezzanin). Programm für Schabbath, Parfchath Wajera (23. Nov.): 1. Midrafch, vorgetragen von ftud. theol. et phil. Ch. M. Gerftel. 2. Hebräifche und jiddifche Volkslieder: Ch. Redlich. 3. Tfilath Mincha und Schlofch Scudoth. Gäftc herzlich!) willkommen! Chanukah-Feier der Misrachi-Jugendzentrale Wien. Am Samstag, 28. Dezember 1. J., findet im Feftfaale des Hotel Port eine Chanuka-Fcicr der Misrachi-Jugend-Zentraie mit reichhaltigem Programm ftatt. Karten find fchon jetzt in unferem Bureau, II., Praterftraße ix (Mezzanin), fowic bei allen Vorftandsmitgliedcrn erhältlich. Misrachi-Jugendzentrale, Wien, II., Praterftraße 11. * Wödxenprogramm: Jeden Montag und Mittwoch, 8 Uhr abends, Talmudkurs. Leiter: Herr Guftav Auftcrlitz. Dienstag und Donnerstag, 8 Uhr abends, Hebräifchkurfe für Anfänger und Fortgefchrittene. Jeden Freitag, 8 Uhr abends, Chumifch. Vortragender: Rabbiner Dr. M. Wundermann. Jeden Schabbath, 3 Uhr nachmittags: Oneg Schabbath, Schalos Seudoth. 8 Uhr abends: Vorträge mit Diskuffionen. Thema wird jeweilig bekanntgegeben. Zu allen Vcranftaltungen find Gäfte ftets willkommen! Israelitischer Jugendgottesdienst. Am Samstag, den 23. November d. J. findet um 3 Uhr nachmittags der lugendgottesdienst für die israelitische Schuljugend in den Gemeinde- und Bezirkssynagogen statt. Predigten in den israelitischen Gemeindetempeln. Freitag, den 22. November 1929 werden bei dem um 4 Uhr 15 Minuten beginneden Aibendgottesdieinst in folgenden Gcmeimdetempelin Predigten abgehalten, und zwar: I., Seitenstettengasse 4 (Rabbiner Dr. M. Grumvald); XV., Tumergasse 22 (Rabbiner Dr. I. Taglicht); XVIII., Schopenbauerstraße 39 (Rabbiner Dr. D. Feucbtwang); XXL, Hoizmeistergasse 12 (Rabbiner Dr. M. Rosenmann). VII. Ausweis. Hilfe d. Aufbau. Sammlung Friedrich Rath: Friedrich Rath, Schifcha, Karth, Fränkcl, Julius Freund je S 10.--, Liefingcr, Dr. Weisl, Eislitzer, Kalinhof, Wiener, Rofc, Löwy Egon, Himler je S j.—, Div. S 14.—, zuf. S 104.—, Friedrich Rath S to.—, zuf. S 1x4.—. XI. Ausweis für die Opfer in Erez-Ifrad. Sammlung der Hakoah-Hockoyfcktion zuf. S 176.30. Bisher S 1991.jo. Tüchtiger Holzbildhauer sucht B.‘:;challigung, übernimmt eventuell jede andere Arbeit. Gef. Zuschriften an Max Singer, Wien, XIV., Johnstraße 23, 1I./11.