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Die Stimme · 1929-11-21 · Heft 101 (21.11.1929) · page 11

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Journal
Die Stimme
Volume
2 (1929)
Issue
Heft 101 (21.11.1929)
Date
1929-11-21
Page
– (sequence 11)
Language
German
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Nf. 101 DIE STIMME Seite 11 Filmrubrik der „Stimme“ Neue Filme „Frau im Mond." 3er (lumme Film kann nicht tot fein, folänge folche Ktinftler wie Fritz Lang (lumme Filmwerke fchaffen. Zugegeben, der Tonfilm i(l auf dem Marfdi» er gewinnt immer mehr Terrain, aber in diefem Fall hat er eine beachtenswerte Niederlage erlitten. „Frau im Mond“, der Fritz-Lang-Film, erzählt von der gigantifchen Ausführung einer Mondfahrt mittels einer Raketen-Kanone, die Landung auf dem Mond, die dort ausbrechenden Uneinigkeiten, denen zwei der Fxpeditiönsteilriehmer zum Opfer fallen, bis es dann zu einem gar nicht fchablonenhaften Ende kommt. Fritz Lang hat diefen Vorwurf, unterflützt durch ein fehr gut abgedimmtes Enfemble, in dem Willy F r i t f ch und Fritz R a t p auffallen, der jedem zum Erlebnis werden muß. Kapellmeider Julius Herrmann vom Zentral-Kino illudriertc diefen Film temperamentvoll und doch cinfühlend. Der am Schluß losbrechende Beifall galt nicht nur dem Regiffeur, der perfönlich anwefend war, fondern auch zu einem gewiffen Teil ihm. H. „Die unvollkommene Ehe.“ Das erde „Tonludfpiel" enttäfcht ein wenig, denn vom Tonfilm id nicht viel zu hören. Immerhin reißt Buder K c a t o n s unerfchöpflichc Komik das Publikum zu Lachdürmen hin. „Der Ruf des Nordens.“ Luis T r e n k e r; der Naturburfche, fpielt in diefem Film, der hauptfächlieh in Grönland aufgenommen, die Hauptrolle mit bezwingender Eindringlichkeit. Eva v. Berne id feine kongeniale Partnerin. „Wenn der weiße Flieder wieder blüht.“ Die Liebe zweier junger Leute — alfo ein alltägliches Gefdiehen — id das Motiv diefcs fauber infzenierten Films, de(Ien Hauptrolle Walter G r ü t e r s, ein neuer Filmdern, inne hat. „Der Hund von Baskcrvilie.“ Nach dem bekanten Roman von Conan Doyle von Richard Oswald infzeniert. Betty Bird, Livio P a v a n e 11 i und ein rieliger Bernhardiner fpielen die Hauptrollen. Kommende Filme Eine Fülle intcreüantcr Filme crfcheincn in der nächden Woche in den Wiener Lichtfpieltheatern. Eine jener grandios aufgemachten Revuen, wie de in Amerika hcrauskommen, wurde mit allen tcchnifchen FinelTcn und Mitteln aufgenommen und kommt unter dem Titel „Apollo-Apollo“ im Apollokino ab Montag, den aj. d. M., zur Vorführung. „Die Docks von New York“, ein neuer George-Bancroft-Film,gibt diefem prachtvollen Charaktcrdardeller wieder die Möglichkeit, (ich voll auszuleben. (Erfchcinungstag: 29. d. M.) In dem Film jo«tmo»eoeoeoooooooeoooooooooooeooB6QO 9999909090999999990909999999999909990' „Meineid“ trifft Franz Lederer tragifches Verhängnis, wie es in letzter Zeit wieder fo aktuell geworden. La J a n a id die weibliche Hauptdardellerin diefes erfchütternden Dramas, das ab 29. zu fehen id. Gleichfalls ein Probefilra id „F1 u ch t in die Frcmdenlegio n“, der die Beweggründe eines jungen Menfchen, Fremdcnlegionär zu werden, und feine furchtbaren Erlebniflc in der Legion aufzeigt. ,»D i e P e i t f ch c“, ein Film mit der fchönen Doröthy Mackaill in der Hauptrolle. „W affer hat Balke n“, ein Ludfpiel mit Buder Keaton in der Hauptrolle. Der Tonfilm als Kulturdokumen c. Die große Bedeutung des Films als Kulturträger und Bildungsmittel hat (Ich im Laufe der Jahre immer mehr verdärkt. Die Wichtigkeit des Films in diefer Hinfichc wird durch die Errungenfchaft der Tonfilnnechnik noch gedeigert, die, verbunden mit dem Farbcn-Film-Verfahren das lebende Bild zu verblüffender Wirklichkeitstreue bringt und fo imdande id, aus den tönenden und farbigen Bilddreifen Kulturdokumente von bleibendem Wert zu fchaffen. Einer der neuen Tonfilme, der Paramount-Film „R o t h a u t“, id in diefer Beziehung als ein ungewöhnlich intereffantes Werk zu betrachten. Er gibt durch das farbige Bild — es handelt fleh um einen fad hundertprozentigen Tonfilm — bisher nie gefehene Einblicke in das Leben der Indianer, die heute noch in ihren Refervationen ihre jahrhundertealten Traditionen beibehalten haben. Er bringt die original-indianifchen Melodien zu Gehör, die bei den zeremoniellen Gebräuchen der Stämme ertönen, und vermittelt durch alle klanglichen Details, den dumpfen Schlag der Trommeln bei den religiöfen Tänzen, di« Hochzeitsgcfänge indianifcher Männer und Frauen, kurz, durch das typifche mufikalifchc Geräufdi- Koloric einen fo echten Eindruck des Lebens der Indiaaner, daß diefer Film als ein tatfächliches Kulturdokument zu bezeichnen i(l. Touristik und Skiklub «Hakoah», Wien,!„ Wiesingersttfaße 11. Tourenprogramm für Sonntag, den 24. November 1929: Fußtouren: 1. «Drei Berge», ZusammenkunftStadtbahnendc Hütteldo-rf, 8 Uhr 30; 2. Hageobachklamm, Zusammenkunft Straßenbahne'itde 39, 8 Uhr 30; 3. Rosaliongebirge, Voranmeldung. Skitouren: Kurse: Donnerstag, den 21. November: «Erste Hilfe», Dr. Viktor Mud«. Näheres Freitag von, 20 bis 22 Uhr. Jugendgruppe: Sternwanderung auf den Schöpf!. Näheres Donnerstag von 19 bla 21 Uhr. Klubheim Wien, I., Wieaingtrstraße 11 (Telephon R 25-0-10). Jüdischer Sport Die Generalversammlung des Sportklubs „Hakoah“ Am 16. d. M. fand in den Klubräumen des Sportklubs «Hakoah», I., Wiesingerstraße 11, dessen ordentliche Oeneralversamlumg statt, die einen äußerst würdigen Verlauf nahm. Um 6 Uhr nachmittags eröffnete Herr DeszÖ Herbst die Generalversammlung mit einem Nachruf für die jüdischen Opfer der Palästinaunruhen sowie für die im Jahre 1929 verstorbenen Mitglieder der Hakoah. Es sind dies: Schachmeister Rechart Reti, Mitglied der Schachsektion; Otto Holub, Mitglied des Schwimmklubs Hakoah und Erika Schreiber, Mitglied der Orchestersektion. — Sodann hielt Herr Herbst namens der scheidenden Leitung den Tätigkeitsbericht über das abgelaufene Vereinsjahr. Er dankte in diesem Bericht insbesonders Dr. Fritz Löhner-Beda für die großen Unterstützungen, die er dem Verein gewährte und speziell dafür, daß er in den Zelten der höchsten Not sich bereitwilligst an die Spitze stellte. Er dankte allen Sektionen für die große geleistete sportliche Arbeit und schließlich dem Sekretär Herrn Goldberg für seine Tätigkeit. Die Haupttätigkeit der Leitung war es, den Schuldensitand der Hakoah zu veringern, was auch nach den Bilanzziffern als gelungen bezeichnet werden muß. Der Bericht wurde mit großem Beifall aufgenommen. Nach dem Herrn Herbst erstattete Herr Goldberg an Stelle des Kassiers den Kassenbericht. Die Schulden des Vereines sind von S 48.000.— auf S 30.000.— gesunken und es ist zu hoffen, daß die endgültige Sanierung des Vereines in Bälde bewerkstelligt sein wird. Sodann berichteten die Revisoren, die auch den Entlastungsantrag für die scheidende Leitung stellten. Dann folgten die Tätigkeitsberichte der Sektionen. — Herr Herbst übergab nun den Vorsitz an Herrn Julius Rosenfeld, dem Vorsitzenden des Permanenzausschusses. Der Antrag auf Entlastung wurde einstimmig angenommen. Sodann wurden einige Statutenänderungen und administrative Aenderungen einstimmig zur Kenntnis genommen. Die Wahlvorschläge des Permanenzausschusses, wurden einstimmig per acclamation zur Kenntnis genommen und lauten wie folgt: Präsident: Deszö Herbst, Vizepräsidenten: Dr. Eugen Felix, Robert Glücksmann, Univ.-Prof. Doktor Bruno Klein, Max Schiffmann (der Präs, des F. 0.), Kassiere: David Bieler, Samuel Deutscher, Schriftführer: Julius Rosenfeld, Beisitzer: Dr. Hugo Benedikt, jur. Referent: Dr. Josef Menkes, med. Referenten: Dr. Alois Heller, Dr. Markus Pfeffer, techn. Referent: Baumeister Ing. Richard Beck, Platzreferenten: Josef Bruckner, Samuel Deutscher, Verwaltungsreferent: Ingenieur Wilhelm A. Hofmann, Revisoren: Hermann Adler, Rudolf Buxbaum, Disziplinarausschuß: Doktor Josef Menkes, Ing. Georg .Farkas, Richard Gänsler, Dr. Paul Geiger, Jakob Kulka, Dr. Hugo Kurzmann, Ing. Alfred Nossig, Zionistischer und Jugendreferemt: Dr. Nacbum Samonsky. — Eine Protestresolution Dr. Körners gegen die Vergewaltigung der jüdischen Studenten an den Wiener Hochschulen wird mit stürmischem Beifall zur Kenntnis genommen. Dr. Samonsky hält sodann eine kurze Vorschau über die von ihm geplante Arbeit. Seine künftigen Vorträge werden folgende Themen behandeln: «Warum sind die Juden ein Volk?»; «Ethik des Judentums»; «Was will der Zionismus?»; «Palästina als historisches Land»; «Die jüdische Kolonisation Palästinas»; «Das Wirken verschiedener jüdischer Personen in Vergangenheit und Gegenwart». Mit Absdngung der «Hatikwah» wird die Generalversammlung nach zweistündiger Dauer von Herrn Herbst geschlossen. Besonders erwähnenswert ist, daß die selbständigen Klubs, u. zw. der Schwimmklub «Hakoah», der Fußballklub «Hakoah» upd der Touristik- und Wintersportklub «Hakoah» gleichfalls während der Generalversammlung Tätigkeitsberichte erstatteten, um dadurch das Zugehörigkeitsgefühl zur großen «Hakoah» zu dokumentieren. Nachrichten des Makkabi-Weltverbandes Oesterreich. Der Makkabi Wien hat die Ausschreibungen für das Makkabi-Turnfest am Sonntag, den 30 März 1930, bereits ausgegeben. Teitaahmsbecechtigt sind alle dem Makkabi-Weltverband an geschlossenen Vereine. Die Ausschreibungen sind durch das Sekretariat des Makkabi-Weltverbandes erhältlich. Die Nennungen für das Wetturnen müssen bis zum 15. Februar 1930 beim Makkabi, Wien, IX., Liechtensteinstraße 20, erfolgt sein. Die Teilnehmerzahl bei den Vereinsmeisterschaften beträgt 5 Teilnehmer, von denen die besten drei gewertet werden. Das Präsidium hofft, daß recht viele Vereine die Gelegenheit wahrnehmen, um zu zeigen, daß auch das Turnen durch das erhöhte Interesse für die Leichtathletik nicht vernachlässigt worden ist. Palästina. Am 22. Tischri fand in Tel-Aviv bei außergewöhnlich starker Beteiligung die Jahresversammlung des Makkabi Palästina statt. Zur Leitung wurden folgende Chawerim gewählt: Abieser Yellln, Redakteur der Zeitung und Propaganda Uri Nadaw, Organisation und Pessach Trefffahrt, Zwi Zießttng, Vorsitzender der Sitzungen, Joseph Ben- Schemesch, Sekretariat, Jehoschuah Aluf, Technik, Josef Jekutlell, Makkabiade und Archiv, Meir Caspi, Kasse, Baruch IJsiel, Petach Tikvah, Kulturarbeit und Provinzvereine, Rabinowltsch Haifa, Makkabi Hazair. Polen. Aus Anlaß der 20jährigen Jubiläumsfeier des Makkabi fand eine Besprechung der Führer der größten gstoischen Makkabivereine in K r a k a u statt. Es wurde der eschluß gefaßt, am 22. und 23. Dezember nach Wafschäu eine Konferenz sämtlicher nationaljüdischer Tum- und Sportvereine Polens einzuberufen. — Die Jubiläumsfeier des Krakauer Makkabi verlief unter Teilnahme der jüdischen Oeffentlichkeit äußerst stimmungsvoll. Dem Makkabi Krakau wurde eine Fahne gespendet. Auf dem Begrüßungsabend tiberbrachte Dr. Rosemeid in hebräischer und polnischer Sprache die Glückwünsche des Präsidiums. Dem Gründer des Makkabi Krakau, Herrn Dr. Leser, wiurde von den Mitgliedern ein Ehrcndiplom überreicht. Gleichzeitig mit den Tubiläumsfeierlichkeiten fanden die polnischen Makksbi- Fußballmeisterschaften statt, für die das Präsidium einen Preis gestiftet hatte. Vor der Tagung in Krakau fand eine Besprechung der Führer der jüdischen Tum- und Sportvereine bei Anwesenheit von Dr. Rosenfeld in Lemberg statt. Dort wurde beschlossen, einen ostgaliizischen Makkabiverband zu gründen. Der langjährige verdienstvolle Führer der jüdischen Tum- und Sportbewegung in Lemberg, Ing. Zinn, hat die Leitung dieses Untetverbandes übernommen. AmtlicheVerlautbarungen der Israelitischen Kultusgemeinde Wien Zahl 7803 ex 1929. Kundmachung. An den im Schuljahre 1929/30 neu errichteten Bibelscliulen der israelitischen Kultusgemeinde Wien findet der Unterricht ab Sonntag, den 24. November 1. J. in folgender Einteilung statt: a) II., Tempelgasse 3, 1) für Volksschüler: Dienstag von 2—3 Uhr nachm., Mittwoch von 2—4 Uhr nachm., Freitag von 3—4 Uhr nachm.; 2) für Volksschülerinnen: Dienstag von 2—3 Uhr nachm., Freitag von 2—3 Uhr nachm.; 3) für Haupt- und Mittelschüler: Mittwoch von 3—5 Uhr nachm.; für Haupt- und Mittelschülerinnen: Dienstag von 3—5 Uhr nachm. Weiters ist die Errichtung eines Talmudkurses für reifere Jünglinge in Aussicht genommen, soferne eine genügende Teilnehmerzahl sich meldet; die Festsetzung der Unterrichtsstunden, für diesen Kurs wird mit den sich meldenden Teilnehmern vereinbart. Anmeldungen für denselben werden sowohl im Schulamte der israelitischen Kultmagemeinde, I., Seltenstettengasse 4, III. Stock, als auch bei dem Leiter des Kurses für Haupt- und Mittelschüler (Mittwoch von 3—5 Uhr nachmittags) entgegengenommen. b) II., Sebastian Kn ei pp gasse 14, für Volks-, Bürger- und Hauptschüler u. -Schülerinnen; Sonntag von 9—12 Uhr vorm., Dienstag von 3—5 Uhr nachm. c) XV., Turnergasse 22, für Hauptschüler und -Schülerinnen: Dienstag von 6—7 Uhr abends, Mittwoch von 6—7 Uhr abends, S c h ü I e r a n m e 1 d u n g e n für diese Bibelschulen finden an den obbezeichneten Unterrichtstagen statt. — Der Untericht an allen Abteilungen ist unentgeltlich. Wien, 17. November 1929. Der Vorstand der Israel. Kultus gemeinde Wien. Sprechsaal der Stimme (Alle Mitteilungen in diefer Rubrik erfolgen auf die Verantwortung des Einfenders.) Wir erhalten folgende Zuschrift: Emile Zola rief bei der Affäre Dreyfus mutig in alle Welt hinaus: «J’accusei» Er wußte, daß der Dichter auch Brophetensendung zu erfüllen hat. Er kämpfte, bis er die Wahrheit an-den Tag gebracht. Außer Jakob Wassermann hat leider niemand die Stimme in Causa Halsmann erhoben. Wo bleiben denn die großen gefeierten Dichter und Denker? Arthur Schnitzler, Franz Werfel, Stephan Zweig usw.? Wo bleibt Gerechtigkeitssinn, die warmfühlende Menschenbrust, die über tausend Probleme sinnende Seele? Es gibt, abstrahiert von der Judenfrage, ein Menschenleben zu retten, zu rehabilitieren 1 Vielleicht würde der Zugriff zu solchem Wahrspruch mehr als viele Werk« bedeuten! Mehr Ruhm bringen! Ottilie Gfoebel. Austritte aus dem Judentum 18. Oktober 1929: Margarete Spitzer, geb. 12. Juli 1899, Wien, led., II., Zirkusgasse 32. — 19. September 1929: Heinrich Ändorff, geb. 26. September 1910, Wien, led., XII., Promenadegasse 11. — 25. September 1929: Friedrich Fischer, geb. 24. Dezember 1904, Wien, led., XVII., Pezzlgasse 14. — 5. September 1929: Mathilde Taub, geb. 7. Jänner 1897, Trneive, led., XVII., Hormayrgasse 37. — 15. Oktober 1929: Edwin Hüler, geb. 12. Jänner 1888, Kukovar, led., IX., Servitengasse 1. — 14. Oktober 1929: Anna Tyrnauer, geb. 16. Juli 1905, Baden, led., Dreihackengasse 10. — 17. Oktober 1929: Marianne Rosenniann, geb. 13. Februar 1900, Wien, Lemberg. •— 19. Oktober 1929: Anna Fellner, geb. Schwarz, geb. 4. September 1900, Wien, ger. gesch., XIX., Pantzergasse 19. — 14. Oktober 1929: Fritz Lederer, geb. 18. Februar 1907, Wien, led., XVI., Grundsteingasse 64. — 21. Oktober 1929: Gisela Hauser, geb. Singer, geb. 23. Mai 1881, Wien, ger. gesch., II., Darwingasse 4. — 21. Oktober 1929: Dr. Salomon Goldmann, geb. 20. Juni 1870, Plock, led., XIX., Peter-Jordan-Straße 8. — 4. Oktober 1929: Mario Kafka, geb. Sinia, geb. 8. Juni 1902, Wien, ger. getr., XVII., Haslingergasse 9. — 17. Oktober 1929: Therese Deutsch, geb. Fuchs, geb. 14. April 1848, Margarethen, XVII., Hernalser Hauptstraße 23. — 7. Oktober 1929: Grete Wertheimer, geb. Hohn, geb. 24. Dezember 1982, Wien, verh., XX., Rafaelgasse l. — 9. Oktober 1929: Max Wertheim, geb. 9. Juni 1886, Wen, verh., XX., Rafaelgasse 1. — 14. Oktober 1929: Eduard Land-

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