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Die Stimme · 1929-11-15 · Heft 100 (15.11.1929) · page 9

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Journal
Die Stimme
Volume
2 (1929)
Issue
Heft 100 (15.11.1929)
Date
1929-11-15
Page
– (sequence 9)
Language
German
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Nr. 100 Seite 9 oin Musikbrief aus Tel-Aviv*) Von Üija 3 i 1 b e r in a n n. Tel-Avivs Musiksehnl- und Konzerlkben bietet cki vielfältige.; Gesicht. Ucbcrall find et man nmsikali- -*-he initiative uü'J A-oeit. Schon ,a Jen KinJeigä.ii.n die in Erez-Israel un eigenartiges Spezialgebiet ilarsr eilen, ist man um Jas Erwecken und lumftrii d inusilcalischen UeUbiis ganz besonders bemüh!. ••Mu-sikalisciic Kinderstunden» — Vorführungen und Erklärungen musikalischer Kinderstücke — kleine Kindergartenorchester, Theater und Konzerte für Kind_r (wenn nur die geringste materielle Möglichkeit vorhanden ist, -werden cKwe auch in Koiuiiien abgehalten) all dies — sind neue Wege, die geradeaus zum Ziele führen. Die weitere musikalische Erziehung über das vorschulpflichtige Alter hinaus besorgen dann die eigentlichen musikalischen Institutionen Tel-Avivs. Um nur das nennenswerte zu nennen: Ein Konservatorium «Schulamith», dessen Direktor Herr Opcnko ist — die älteste und fcstfundierteste Anstalt des Landes, 1910 gegründet; «College of Mnsic», Beth-Leviim von Frau Levit 1914 ins Leben gerufen, neuerdings unter Vorsitz Prof. Schors (der nicht nur musikwissenschaftlich, sondern auch als Klavierpädagoge und Kammernnusikispieler tätig ist) in eine «Lehrerkooperative» verwandelt; ein Pianistenseminar der Pädagogin und Pianistin R. Burstein-Arber etc. Genug, übergenug, wenn man die Menge der Privatle-hrer dazu rech net, für eine Stadt wie Tel-Aviv! Kulturelle Arbeit wird hier trotz der herrschenden Konkurrenz nicht zu einem Berufsgeheimnis degradiert. Prospekte mit der Angabe durchzunehmender Literatur (was gewiß nicht einmal in Europa überall der Fall ist), öffentliche Prüfungen mit ausführlichem Programm, geben einem Außenseiter Gelegenheit sich zu überzeugen,, in welcher Weise der Unterricht vor sich geht. Was da an diesen Institutionen heran- und ausgebildet wird, weist ein erhebliches musikalisches Niveau auf. Ein Strotzen von Talenten — mehr ausübender als kompositorischer Art — vielfach auch frühreif, dehn das Studientempo ist hier oft überstürzt schnell. Zu bedauern wäre noch, daß die jüdische und moderne Musik von den Schülern verhältnismäßig wenig zu Gehör gebracht wird. Das Fehlen einer didaktisch geordneten jüdischen musikalischen Literatur macht sich jetzt besonders fühlbar und die kürzlich gegründete «Weltgeselischaft zur Förderung jüdischer Musik Hanigun» hofft dem Uebel abhelfen zu können. .... . Trotz .der erdrückenden Hitze waren die heuer im Sommer stattgefundenen Tel-Aviver-iConzerte gut be-, sucht. Die Prominenten aus Europa blieben aus; vorher waren hier Hubermann, Osip, Gabrilowitsch, Kainfetz etc. Man hörte also nur Trios, Quartette unter Teilnahme der Schwestern Bentowioh, — eine ist Geigerin, die andere Cellistin — zählen heute zu den wertvollsten Musikkräften Erez-Israels, ein kleines Orchesterensemble unter bewährter Leitung des Dirigenten Kompaniejetz, der regelmäßig aufgetreten ist. Vor allem und nach allem aber den ehemaligen Sänger der Berliner Staatsoper, und Schauspieler der «Habima», Izchack Goland, der auch voriges Jahr eine Reihe von Konzerten absolvierte. Ein Künstler von Format, bekommt Goland von der Perspektive des Jüdischen aus gesehen eine eigene Bedeutung. Sein zutiefst musikalisches Singen ist zugleich ein Schaffen von Gestalten — enormes schauspielerisches Talent kommt ihm da zu Hilfe. Mit gleicher Kraft des Ausdrucks ein galanter, lustiger «Figaro» und im extatiochen Versunkensein betender «Chnssid» ... Als Schaljapin voriges Jahr sein einziges Konzert in Wien gab und. das Konzertpcdium in eine Bühne verwandelte, behauptete ein Teil der Kritik, daß sich seine Interpretationsart dem Kabarett- und Chansonsgenre nähert. Man hat nämlich in Wien eine ganz klare Differenzierung der Begriffe «Konzertsänger», «Bühnensänger». Palästina ist aber jung und besitzt keine künstlerische Tradition — denn wieviel haben wir schon solche Sänger wie Goland, die echt jüdisch fühlen und dabei eine so hohe Gesangskultur besitzen? Dem orientalischen Temperament aber, den allgemeinen, überall Freiheit ausatmenden Bedingungen des Landes, ist diese Art des spontanen, durch keine Tendenz gehemmten Ausdrucks — sicher am nächsten,, und wenn-im Laufe der Zeit die jüdische Liedcrliiteratur ihren Weg endgültig findet, dann wird vielleicht auch ein eigener Stil des Kop.izert.singeiis herausgearbeitet, der möglicherweise verschieden von dem des Westens Fein wird. Aufruf! Einftein-Läcratur für die Jerufalemer Univerfitäts-Bibliothek. Vor kurzem hat die getarnte Kulturwelt den fünzigften Geburtstag Albert Einftcins gefeiert. Alle Teile des jüdifchen Volkes nahmen dabei die Gelegenheit wahr, ihren Stolz auf diefen großen Sohn unteres Stammes und ihre tiefe Verehrung für ihn zum Ausdruck zu bringen. Mit befonderem Hochgefühl aber kann die Hebräifche Univerfität in jcrufalem auf Albert Einftcin blicken, dem lie mannigfache Förderung verdankt. Er war der erfte Lehrer, der an diefer Univerfität einen Vortrag hielt; ihr mathematifch- *) Siehe „Stimme“ Nr. 97, wo der erfte Mufikbrief abgedruckt wurde. /-V w! * > 's-.. phylikalifchcs Inftitut feinen Namen und das koftlv.re Originalmanufkript leinen Allgemeinen Relativitätstheorie hat' er ihr zum Gcfchcnk gemacht. In der Ueber/eugung nun, daß die Univcrfitätsbiblimhck in Jt, i'i ii- ..1 eine a?m'r-ii,.mmelftcllc füi alle Veröffentlichungen ■j bilden hat, die ,m.; Jic Einftcinfche Theorie Bezug h »ben, hat f!..b sin Kur he.? gebildet, das die Bibliothek bei diefer!pe-Allen Sammrlarbcit untcrllützcn will. — Es dürfte für himit.ige Generationen von großem Wert und lntcrcüc lein, erfahren zu können, was Einftcins Mitwelt über, für und gegen leine Lehre gcfagi: und gcfchricben hat. Wir wenden uns daher an alle Verehrer Einftcins mit der Bitte, der hiefigen Univcrfirätsbibiiothck f o r 11 a u f end alles zuzufenden, was über feine Theorie und Pcrfönlidikcit ohsher crfchicncn ill und weiter crfdicint: Bücher, wifTcnfchaltlichc und populäre Schriften und Artikel, die ganz oder tcilwcifc.von diefer Lehre handeln, fclbft kleine Notizen, Vcrfc, Witze u. dgl. in Zcitfchriftcn aller Art, in allen Sprachen ünd in jeder Form. Audi Porträts und Karikaturen, Briefe Einftcins fowie die anderer hervorragender Perfönlidikeitcn über ihn find fchr erwünfeht. Wo eine Ucberfendung des Orignals abfolut unmöglidi ift, wird um einen cntfprcchendcn Auszug oder genauen Hinweis gebeten. Für das Komitee zur Gründung eines Einftein-Archivs.au der Jcrufalemcr Univcrfitäts-Bibliothek: Dr. Abraham Sdiwadron. Jcrufalem, Oktober 192.9. Alle Sendungen und Zufchriften find direkt an die Untverfitätsbibliothek mit dem Vermerk „Einftcin-Litcratur“ erbeten. Auskünfte werden bereitwillig!! erteilt. Literarische Notizen Weltkongreß für die Wiflenfchaft des Judentums geplant. Die zum Jubiläum des Jüdifch-Theologifdien Seminars in Breslau erfchicnert Vertreter jüdifdier wilTenfdiaftlidier Inftitutc verfdiiedener Länder kamen nadi einer Auslprachc, die am 4. November unter Vorfitz Prof. Dr. L. Blau, Budapeft, flattfand, zu folgenden BefchlülTen: 1. Die Anwcfenden erklären es als eine dringende Aufgabe, daß möglich!!’ bald ein Zu-, famnicnfdiluß aller beftehenden jüdifchen wißcrifdiaftlidich ' Inftitute herbeigeführt werde, 2. daß die beftehenden jüdifdierr - wilTenfchaftlichcn Inftitutc von Zeit zu Zeit zu einer Aüsfr fpradie über die allen gemcinfamcn Aufgaben zufammenkommen, 3. daß die von anderer Seite bereits angeregte Ein- , berufung eines Weltkongreßes für die Wiffenfchaft des ■Juden'-'1 tumä in die Wege geleitet werde.- ' .■. 1 Dritter Band des Jüdifchen Lexikons. Von dehi fünfbändigen „Jüdifchen Lexikon“, das im Jüdifchen . Y/SSffeS’ Berlin W 50, unter Redaktion von Prof. Dr. J. Elbogcn, Dr. G. 'Herlitz, Dr. j. Meifl, Dr. A. Sandler, Dr. M. Solöweitfchik, : Dr. F. A. Thcilhaber, Dr. R. Wcltfch und Rabb. Dr. M. Wiener erfchcint, wurde vor kurzem der dritte Band äusgegeben, der Das berühmte Künstlerpaar ab Freitag, den 15. November täglich in den Mfösfan BQnStlerS|liEletl (Theater Reklame) Wien, II., Praterstraße 34 die Stichwortc „I—Ma“ umfaßt. Der dritte Band, der einen , noch größeren Reichtum an Illuftrationen, Beilagen, Kunft-- druckblättern ufw. als die früheren Bände auf weil!, enthält!, auß.cr vielen kleineren Beiträgen wiederum eine große Zahl/ umfangreicher Artikel, in denen zum Teil zum erfienmal das! bisher nur verftreut vorhandene Material gefammclt erfdieitit. " Jefus von Nazareth, feine Zeit, fein Leben und feine Lehre.. Von Dr. Jofcph Klausner, Profeffor an der Hcbräifchcn Univerfität in Jcrufalem. Im Dezember d. J. crfcheint im Jüdifchen ’ Verlag, Berlin, die deutfehe Ausgabe des bereits hebräifch und englifdi in einer Reihe von Auflagen vorliegenden Werkes,, der erften groß angelegten wißcnfchaftlichen Darftdlung des. Lebens und der Lehre Jefu, vom jüdifchen Standpunkt gefehen. Das etwa 600 Seiten umfaßende Buch, deffen englifche Uebcrtragung cler anglikanifche Bifchof von Jerufalem beforgt hat,. hat ilärkfte Beachtung gefunden und auch leidenfchaftliche- Diskußionen zwifchcn der jüdifchen Orthodoxie ünd der jü-: difdi-liberalcn Riditung hervorgerufen. Die „Gcfcllfdiaft für jüdifdie Familienforfchung“ gibt foeben das 19. Heft ihrer Zcitfdirift heraus, in dem Otto Neumann* Berlin, feinen Artikl über Profcßör Tydifens Chronik beendet. Diefer originelle mccklcnburgifdie Theologe hatte 1769. eine Chronik verfaßt, in der er alle damals , lebenden Juden feines Heimatlandes, mit denen er in regem mündlichen und fchrirtlichen Verkehr fland, fo genau als möglich fdiilderte. —. Alfonfo Caßuto, Hamburg, befchreibt den alten Friedhof der portugiefifchen Juden, der fogenannten Sephardim, in Emden.. Gründung einer jiddischen Staatsoper Das ukrainische Bildungskommissariat in Charkow hat. den Plan der Gründung einer Staatsoper, die klassische und moderne Opern in jiddischen Texten sowie originale jüdische Opern aufführen soll, ausgearbeitet. Das Bildungskommissariat-hat für diesen Zweck 150.000 Rubel zur Verfügung gestellt. Die jiddische Oper wird als Wanderoper organisiert sein und in jüdischen Zentren Gastauffühnmgen veranstalten.. Bibliographie Tau/fik Canaan: Däimonemglaube im Lande der Bibel. J. C. Hmricii, Leipzig, 1929. — Walter Bloem: Heid seines Landes. K. F. Köhler, Leipzig, 1929. — Josef Delmont: Juden in Ketten. Fr, Wilh. Grunow, Leipzig. 1929. — Kurt GalJiing: Der alte Orient. J. C. Hinrichsche Buolihandluiig,. Leipzig, 1929. — Max B1 a 11: Eine Schicksalsfrage des jüdischen Volkes, M. A. Wahrmann, Frankfurt, 1929. — Dde Welfcreiüg-ionen gegen den Krieg. Verlag Bauer, Marburg, 1929. —• Julius R i ege r; Die Bedeutung der Geschichte für die Verkündigung des Amos und Hosen. Alfred Töpeianann, Gießen, 1939. — J. Herzberg: Moses Mendelssohn. M. W. Kaufmann, Leipzig, 1939. UI. Hebräisches Konzert Wie bereits bekannt ist, veranstaltet das HiJfskoniiiee des Chajes-Realgymnasiuims gemeinsam mit dem Jugendverein «Erez Israel» das Ifl. Hebräische Konzert, welches am Sonntag, den 15. Dezember 1. J. um halb 8 Uhr abends im Großen Konzerthaussaal stattfindet. Die künstlerische Leitung liegt in den bewährten Händen des Herrn Prof. Artur Wolf. Unter anderen wird Kammersänger Josef Manowarda von der Wiener Staatsoper mitwijiken. Karten von S 1.— bis S 8.— sind in den Zion. Bureaus, I., Kärntner« straßc 28, Telephon R 27-4-85/86, Jugcndvercin «Eresz Israel», II., Zirkusgasse 33, Telephon R 49-8-98, Chajes- Realgymnasium, II., Castellezgasse 35, und bei den üblichen Verkaufskassen erhältlich. Um den Gesinnungsgenossen in den äußeren Bezirken die Möglichkeit zu geben, Karten in ihren Bezirken zu kaufen, wird in der nächsten Nummer der «Stimme» bekanntgegeben werden, wo sich diese VorverkaufssteHen befinden. Das Reinerträgnis fließt dem Chajes-Realgymnasium und dem Chajes-Walde zu. Theater S. Schwagers Schalotn-Alejchem-Abentl. S. S ch w a g e r, der fich als- Interpret jiddifefaer Dichtung in Wien einen guten Namen gemacht hat, lief! Mittwoch, den 20. d. M., im Fcftfaal des „Hotel Pol!“ aus Schalom Alejchems Werken. Im Mittelpunkt des Programms ftcht „Das neue Kaßriliwke“, das Schwager in reiner, unnachahmlicher Art vortragen wird. An dicfcni Abend wirkt auch der Charakterkomiker der „Jüdifchen Künftlerfpiclc“ Simon F o ft c 1 mit. Nach Abfolvierung des Schalom-Alejchcm-Abcnds wird fich S. Schwager auf eine Tournee nach Belgien und Polen begeben. Jüdifdie Künftlerfpiclc. Das G a ft f p i e 1 der W inte rf a i f o n. Das bekannte Kiinftlerpaar Vera K a n i c w s k a; und Paul Breitmann ift nadi Abfolvierung der polnifdien Tournee in Wien cingctroffen und beginnt fein Gaftfpiel in den „J ü d i f di c n K ü n f! 1 c r f p i e 1 c n“ (Theater Reklame) Freitag, den ij. d. M. Zur Aufführung gelangt die Komödie „Die Japanerin“ von A. Sigall, Mufik von J. Sekunde: Die Infzenicrung beforgt P. B r c i t m a n n,' die Einftudicrung der Tänze Vera K a n i c w s k a, die mufikalifchc Leitung A. L c i b o w i t f di, die Bühnenbilder D. Sdtafr e n k o. Außerdem wirken im ganzen Enfcmble die ebenfalls verpflichteten M. B r y n, Frl. M. W c i I a n d und Simon F u ft c 1 mit. Das Gaftfpiel der jüdifchen Künftlcrtruppc aus Bukareft prolongiert. Die Jiidifchc Bühne (II., Taborftraße 12) hat das Gaftfpiel des Bukareftcr Theaters infolge der fcnfationcllcn' Erfolge verlängert. Die Aufführung der bekannten Komödie ’ „Dus Chafendl“ geftaltctc fidi zu einem Triumph der ITauptdarftellcrin Sevilla P a!! o r. Sevilla Paftor als Chafendl ift in diefer Rolle kaum zu übcrbictcn, Rcidicn Beifall fanden die Damen E. und R. Siegler fowie die Herren Coffowf k i und Paftor. Einen großen Erfolg vcrfpricht die Komödie „Verlangt a Chufen“, die Freitag zur Erftaufführung gelangt,. Samstag und Sonntag wiederholt wird. Im Rahmen des Gaftfpieles des Bukareftcr Theaters foll der berühmte New Yorker Star Mali Picon auftreten. Volkstiinifidie Preife von 1 bis 4 Schilling. Die neue Lehar-Opcrettc „Das Land des Lächelns“ hatte bei der Premiere im Berliner Metropol-Theatcr einen durch- . fchlagendcn Erfolg. Beim Lcfen diefer Nachridit wird - wohl mandicr denken, wie fchön, wenn ich jetzt in Berlin fein könnte und audi an diefern erlcfcncn Kunftgenuß teilnehnien könnte. Man ahnt nicht, wie leidit diefer Wunfch in Erfüllung gehen kann. Soeben bringt das regfame Mufikhaus Excclfiör die einzig exifticrenden Originalaufnahmen mit der Primiercnbefetzung unter perfönlidicr Leitung Franz Lehars und mit Richard Tauber und der genialen Vera Schwarz auf den guten Odeonplatten heraus. Spczialkatalogc auf Wunfch gratis. Aber audi viele Neuaufnahmen Ipezicll jüdifchen und hebräifdien Genres find diefern Unternehmen zu danken. Wie leidit man glücklicher Befitzcr einer Wundcr-Sprcchmafchinc werden kann, zeigt unfer heutiges Tnferat auf Seite 3, Der Ruf des Nordens. Filme im alpinen Milieu lieben immer fehr viel A ng beim Publikum gefunden. Die „weiße Schönheit“ der Gebirge, ihre Einfamkeit in guten Bildern cingrfangcn zu haben, il! das hervorftcdiendftc hier! ra! eines neuen Fi’ms „Der Ruf des Nordens“, der, hauprfächiieh in Grönland gedreht, ab 22. d. M. in Wien zu fehen fein wird. 7 ir» Trcnker uni die junge Wienerin Eva v. Verne fpielcn die Hzunrrollcn. Wenn der weiße Flieder wieder blüht. Robert Wohlmuth, der Wiener Rcgißcur, ha’ in M'indicn diefen Film infzeniert, der am ß, \L In -.len Wiener Kinos erfchcint. Die Liebe zweier junger Leute i-, vI. des Murcucr- Milieus“, die trotz MißverlK-ndnißcn zum r; ift das Leitmotiv diefcs Filmes. Der Hund von Baskerviüe. Lange fuchtc cler Regißeur Oswald, bis er uv . i. :äg..-r der Titelrolle diefes Films fand. Es ift ein Hefiger Bernhardiner, der erf! richtig für die Filmkamera dreßiert \/ci den muß'.'-. Iber Film ift nadi dem bekannten Roman von Conan Dryie infzeniert. U lautet Her leftte SoUaeitPdD 309 Beite äluiit ift Saltr wm' i

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