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Die Stimme · 1929-11-07 · Heft 99 (7.11.1929) · page 10

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Journal
Die Stimme
Volume
2 (1929)
Issue
Heft 99 (7.11.1929)
Date
1929-11-07
Page
– (sequence 10)
Language
German
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Sette 10 DIE STIMME Nf. 99 Zlonisflsditt Leben in Wien Vom Zionistischen Landeskomitec Dr. Desider Friedmann trat krankheitshalber einen kurzen Urlaub an. Während seiner Abwesenheit übernahm dessen Vertretung im Vorsitz des Landeskomitees Oberfinanzrat Doktor Hugo Benedikt. Kommerzialrat Max Markus 70 Jahre alt Man kann daran kaum glauben, es ist aber doch wahr, daß unser alter Freund, Komm.-Rat Max Markus, 7d: Jahre alt geworden ist. Max Markus ist einer unserer alten Vorkämpfer und zählte noch zu Lebzeiten Theodor Herzls zu unseren aktivsten Mitarbeitern. Der Jubilar, der einer altehrwürdigen jüdischen Familie in Kolomea angehört, kam in sehr jungen * Jahren nach Wien und bekundete stets für jüdische Fragen Interesse. Als der politische Zion! .is seine Propagandatätigkeit aufnahm, war Markus einer der ersten, der sich vollkommen in den Dienst unserer großen Sache stellte. Seit Jahren finden wir ihn überall;n den ersten Reihen der aktiven Zionisten. Es gab und gibt kaum eine zionistische Aktion, an der Markus nicht n führender Stellung teilnehmen würde. Jahrelang gehörte Komm.-Rat Markus dem österreichischen Distriktskomitee und dem Zionistischen Landesk jmitee für Österreich als Mitglied an. Seit fünf Jahren ist Komm.- Rat Markus im Präsidium der österreichischen Keren Hajessod-Kommission tätig. Im Kultuswahlkampf 1918 wurde Markus auf der zionistischen Liste als Kultusvorstand gewählt, dem er noch heute angehört. In der Kultusgemeinde hat Komm.-Rät Markus als zionistischer Mandacar auf verschiedenen Gebieten eine ersprießliche Tätigkeit entfaltet. Seit dem Jahre 1928 ist Komm.-Rat Markus Präsident der Kommission für das Versorgungshaus und d:e unzähligen Beweise der Dankbarketi und Anhänglichkeit der Insassen des Versorgungshauses weisen darauf hin, mit welcher Hingabe und Liebe Markus seinen Aufgabenkreis zu erfüllen versteht. Ihm, der uns allen als Beispiel eines mustergültigen, disziplinierten Gesinnungsgenossen, vorbildlich sein kann, ist keine zionistische Arbeit zu geringfügig, die er nicht zu leisten bereit wäre. Indem wir ihm auf diesem Wege unsere herzlichsten Glückwünsche entbieten und ein inniges «ad meah w’essrim schanah» zurufen, geben wir der Hoffnung Ausdrück, ihn noch lange in den ersten Reihen unserer treuen Mitarbeiter sehen zu können. Zehn Jahre Volksbibliothek „Zion" An der Wiege der Volksbibliothek Zion, die ein Jubiläum feiert, standen die Schöpfer des Vereines «Zion», der im Kriege und unmittelbar nachher die aus dem Osten stammenden Zionisten umfaßte. Zu den Gründern dieser Bibliothek gehörte Herr LÖbl Taubes, der Ehrenpräsident des Vereines, Dr. Z. F. Finkeistein und Dr. Ch. Tartakower. Diese unterstützte hierbei der heute in Palästina als Bauingenieur weilende Israel Körner. Alle diese Mitarbeiter konzentrierten sich auf den Ausbau der Bibliothek, um sie zu einem wirklichen hebräisch-jüdischen Zentrum in Wien auszugestalten. Eine Zeit lang war im Sitze der Bibliothek, Glockengasse 30, der «Waad Alijaih» untergebracht, jenes historische Palästina-Einwanderungskomitee, das vom «Hapoel Hazair» in Palästina und der später in Prag geschaffenen «Hitachduth» eingesetzt worden war und welches fast die ganze dritte Alijah nach Palästina leitete. Dort war auch in den ersten Jahren das Hauptbüro der Hitachduth untergebracht. Es möge daran erinnert werden, daß es H. Israel Körner gelang nach längerer Vorarbeitungsarbeit von den bedeutendsten Juden Wiens (Arthur Schnitzler u. a. m.) die Unterschrift für einen Aufruf zu erlangen, mit welchem sich JA Unterschriebenen zwecks Unterstützung und Ausbaues der Volksbibliothek an die jüdische Oeffentliohkeit wandten. Eine Zeit lang haben Herr Saul Weinreb und Herr Saiomon Picker sich um die Ausgestaltung der Bibliothek Verdienste erworben. Eine ganze Reihe führender Männer der zionistischen Bewegung Oesterreichs haben die Bibliothek als Präsidenten geleitet. In der letzten Periode ist Präsident der Bibliothek Doktor David Rothblum, während die Gesohätfsgebarung ganz in den Händen des Dr. Arje Birnbaum liegt, der mit außerordentlicher Hingabe die Bibliothek leitet und sich redlich bemüht, aus ihr tatsächlich ein hebräisches Zentrum in Wien au schaffen. Wir wünschen der Bibliothek anläßlich des zehnjährigen Jubiläums, daß sie ihrer Tradition als Verbreiter. jüdischer Kultur in Wien treu bleibe. Jubiläumsfeier der Volksbibliothek „Zion“ Am 2. d. M. fand im Festsaal der Volksbibliothek «Zion», II., Kleine Mohwngasse 3 a, eine Feier anläßlich des zehnjährigen Bestandes der Bibliothek statt. Unter den überaus zahlreichen Amresiemden, t e alle Räume der Bibliothek iflttten, bemerfett maai Vertreter der Israelitischen Kultusgemeinde, de* Zionistischen Landeskomitees, der Wizo, des jüdischen Hoc^cbuiausschusses und anderer jüdischer OlSaolsatioRen ‘and Vereine wie auch die Herren Professor Dr. Frankfurter, Regierungsrat Dr. Wachstein, Primarius Dr. Robinsohn und viele andere. Der Vorsitzende Herr Dr. Birnbaum, hob den Mut der Gründer der Bibliothek hervor, die es wagten, in einer Zeit größter Not, im ersten Naohkriegsjahr, an geistige Nahrung zu denken und unter Führung unseres unermüdlichen Löbl Taubes die Gründung dieses nützlichen Werkes vollbrachten. Der Präsident, Herr Dr. Rothblum, hielt die Festrede über Volk und Buch — «Volk des Buches». In einem geschichtlichen Ueberblick wies er auf die Beziehungen zwischen unserem Volke und seinem Buche hin, die am deutlichsten bei historisch wichtigen Ereignissen hervortreten. Hierauf schilderte der Ehrenpräsident, Herr Löbl Taubes, die Gründung der Bibliothek und ermahnte die Anwesenden zur Mithilfe an der weiteren Ausgestaltung des Instituts. Nach den Begrüßungen, aus denen die in überaus warmem Tone gehaltene Ansprache des Herrn Regierungsrates Dr. Adler iim Namen der Israelit. Kultusgemeinde, des Hofrates Professor Dr. Frankfurter und die des Herrn Lebensohn im Namen des Vereines «Erez Israel», der den Beschluß des Vereines, der Bibliothek eine Subvention von 200 Schilling zu gewähnin, verkündete, besonders hervorzuheben sind, begann der künstlerische Teil des Abends. Es wirkten mit: Violinvirtuose Herr Professor Zimbler mit seinem Trio, das ein Mendelssohn-Konzert und Bal- Schem-Thema von Ernst Bloch vortrog. Herr Oberkantor Margulies (hebräische und jiddische Lieder), die junge Künstlerin Lizzi Robinsohn (hebräische und jiddische Lieder zur Laute) und Herr Schwager (Rezitation aus Schalom Ateichiem). Sämtliche Mitwirkende ernteten begeisterten Applaus. Um das Gelingen der Veranstalung haben sich besonders die Ausschußmitglieder Frau Dr. Gelber, Fräulein Seidenbau, Herr Kupfermann und die Mädchengruppe «Deborah» verdient .gemacht. Büchsenaufstellungsaktion des Keren Kajemeth Die Vorbereitungen für die Büchsenaufsteliumg sind im vollen Gange. Folgende zionistische Jugendgruppen haben es übernommen, sich an der systematischen Büchsenaufeteltu-ng in den Bezirken XIII, XVIII und XIX zu beteiligen: Trumpeldor, Makikabi Hazair, Chejes-Gyninasium, Gdtid Zirim, Verband zionistischer Mittelschüler, Bund jüdischer Jung wände rer, BaHourä I. A. V. Nehemia. Die anderen Gruppen folgen. . Die Aufstellung erfolgt in der Zeit vom 9. bis inklusive 17. November. Der Brith Gordomiah macht eine Separataufstellung im XVI. Bezirk. Die erwachsenen Zionisten werden bei je zwei neuen Familien Büchsen aufstellen. Hain auf den Namen des seligen Direktor Salo Hauptmann Unmittelbar nach dem Tode des Herrn Salo Hau.ptmann, Direktors der LebensversicherungsgeseLlschaft «Phönix», beschlossen einige seiner Freunde, seinen Namen mit d'jim neuen jüdischer Palästina zu verbinden. Sie gingen daran, einen 1000 Bäume umfassenden Hain auf dessen Namen zu stiften. Diese Aktion wurde damals nicht zu Ende geführt. Jetzt haben es Gesinnungsgenossen, Herr Direktor Sternfeld und Herr Gerschon Wittlin, Leiter der Versicherungsaibteilung des Keren Kajemeth, unternommen unter der Beamtenschaft der Versicherungsgesellschaft «Phönix» den bereits begonnenen Hain zu komplettieren. Es haben bisnun gestiftet: Herr Prokurist Friedrich Griibel 10 Bäume, Herr Direktor Sternfeld 10 Bäume, Herr Gerson Wittlin 10 Bäume. Die Aktion wird fortgesetzt. Die Eingänge des KKL im ersten Monat des neuen Jahres Im Monat Oktober 1929 betrugen die Eingänge des KKL Oesterreich S 21.206.— gegenüber S 6041.— im selben Monat des Jahres 5689. Also 3>/2mal mehr als im Vorjahr. Dies trotz der .wirtschaftlichen Krise — dank dem erwachenden Gewissen der Zionisten gegenüber dem Keren Kajemeth und der gestiegenen Einsicht, daß das Bodenproblem mit .«ich nicht spassen läßt, sondern in den allernächsten Jahren positiv im gesamtnationalen Sinn gelöst werden muß Aufruf! Der «Verein zionistischer Hochschüier Z. P. Chaies» (früher «Verein der Abiturienten des Chajes-Realgymnasrums») hat in der am 29. Oktober 1929 stattgehabten Versammlung beschlossen, das Hebräische in den Mittelpunkt seiner gesamten Vereinstätigkeit zu stellen. Die «Hebräische Arbeitsgemeinschaft», der die Pflege des Hebräischen obliegt, hat sich bereits konstituiert. Sie setzt sich die organisatorische Zusammenfassung aller Hebräisch sprechenden Studenten Wiens zwecks gemeinsamer Arbeit an der Verbreitung der hebräischen Sprache in ihrem lebendigen Ausdruck und in ihrem reichen Schrifttum zum Ziele, Wir appellieren insbesondere an die Studenten aus Palästina und aus dem Osten, die in einem hebräischen Milieu aufgewachsen sind und die bisnun ihrer gewohnten Umgebung schmerzlich entbehren mußten. Wir hegen die feste Ueberzeugung, daß jeder Student, item es um die Zukunft des Hebräischen als Grundpfeiler des Zionismus ernst ist, raschest beitreten wird. Die Gründung einer «Agudath Akademaim Iwrim», die bis vor kurzem noch als Utopie angesehen werden konnte, rückt in greifbare Nähe. Kollegen! Zögert nicht mit eurem Beitritt! Nur in dei Geeintheit liegt unsere Kraft! Anmeldungen sind zu richten an den «Verein zionistischer Hochschüier Z. P. Chajes», Wien, II. Untere Augarten- Straße 35. Zionistische Bezirkssektion Landstraße. Am 8. Oktober fand die Generalversammlung statt. Nach Anhören der Tätigkeitsberichte, der Kassen-, Keren-Kajemet- und Keren-Hajessod-Referate und nach einer anregenden Aussprache Uber Propaganda und Organisation, wurde dem abtretenden Ausschuß das Absolutorium erteilt. In Anerkennung der sachlichen und würdigen Tätigkeit ist der abtretende Obmann, Dr. Emil Schmitz, ins silberne Buch des Keren-Kajemeth eingetragen worden. Im neuen Ausschuß wurden Herr Dr. Siegfried Seidner zum Obmann, Simon Gaspara zum Obmannstellvertreter und Prof. Dr. Jos. Silbiger zum Schriftführer gewählt. Die Arbeit wurde mit einem überaus wirkungsvollen Vortrag des Herrn Dr. J. Löwenherz über aktuelle zionistische Organisationsfrageu eröffnet. Der übervolle Saal, die lebhafte Anteilnahme an dem Vortrajg beweisen das rege Interesse in unserem Bezirke. — Am 12. November, präzise *,£9 Uhr abends, findet im Klublokal (Cafe Lovrana, III., Löwengasse 36) ein Vortrag des Herrn Redakteur Hanns Margulies über Eindrücke im Prozeß Halsmann statt. Als Gerichtssaalberichterstatter des «Tag» hat Herr Redakteur Margulies in Innsbruck den Prozeß miterlebt und wird nun in gewohnt fesselnder Weise darüber sprechen. Gäste herzlich willkommen! Vereinsnachrichteti Generalversammlung der Wizo XIX. Bei der letztens stattgefundenen Generalversammlung der Wizo, Döbling, die unter dem Vorsitz der Frau Ajalah Tartakower stattfand, beteiligten sich 20 Mitglieder. Frau Dr. Löwenherz referierte über die Wizo-Institutionen. Nach der Berichterstattung erfolgten die Wahlen, die folgendes Resultat ergaben: Vorsitzende Frau Ajalah Tartakower, Stellvertreterin Frau Alice Engel, die auch das Keren-Kajermeth- Referat führt, Frau Hofrat Stein, Keren Hanaschin Frau Schanzer und Fräulein Lipscbütz, Schriftführerinnen; in den Ausschuß wurden weiter gev/ählt: Frau Marianne Hamburger, Frau Herzog. Frau Kiarmann, Frau Dir. Offner und Frau Th um in. Die Generalversammlung ließ bei allen Beteiligten den Eindruck zurück, daß das bevorstehende Geschäftsjahr ein Jahr sachlicher und produktiver zionistischer Arbeit sein werde. Misrachi-Zentrale veranstaltet Samstag, den 9. November, abends, eine Massenversammlung in dem Vereinslokal, Praterstraße 11, in der Rabbiner Fisch mann über die Ereignisse in Palästina sprechen wird. Zionistische Sektion VI—VII. Sitz: VI., Mariahilferhiiferstraße 89a, «Caf6 Mariahilf». Am Montag, den 11. November 1929 um 20'/2 Uhr im Klublokal, VI., Mariahilferstraße 89a (Cafe Mafiahilf) findet unsere Zweite Generalversammlung statt. Tagesordnung: 1. Rechenschaftsbericht; 2. Kassabericht; 3. Neuwahlen; 4. Eventualia. Oneg Schabbath-Kreis, Wien, II., Praterstraße 11 (Lloydhof). Programm für Schabbath Parschath Noach: (9. November). Beginn präzise 3 Uhr nachmittags: 1. «Toldoth Hazionuth w’Hamisrachi» von Sch. Ch. Landau s. 1., vorgetragen von Ch. Koppel Blum; 2. Vortrag des Herrn Ludwig Bato, Thema: «Die Wanderungen des jüdischen Volkes»; 3. Tefilath Mincha und Schalos Seudoth, anschließend Ge? sänge des Haschomer Hadati. Wir bemerken, daß die Veranstaltungen des Oneg Schabbath pünktlich beginnen und im großen Saale des Misrachi stattfinden und bitten um pünktliches Erscheinen. Jüdische Toynbeehalle (Josefine Mendl-Wohlfahrtshaus, XX., Denisgasse 33). Samstag, den 9. November 1929 um 19 Uhr Konzert: Klavier und Violine: Berta Bernert-Ernst Feiner; Gesang: Grete Winkler. Sprechvortrag: Helene Gerber. Verein zionistischer Hochschüler Z. P. Chajes. Dienstag, den 22. Oktober 1929 hielt in unserem Heime Herr Doktor Goldhammer einen Vortrag über die «Wirtschaftlichen Tendenzen im Judentum», der von einer lebhaften Debatte gefolgt war. Montag, den 11. November um V28 Uhr spricht Herr Dir. Dr. Kellner über den «Brith Schalom», dessen Politik jetzt im Vordergründe der öffentlichen zionistischen Diskussion-steht. Erscheinen Pflicht! Die «Hebräische Arbeitsgemeinschaft» hat sich unter Leitung des Herrn Dr. Horowitz bereits konstituiert. Die Teilnehmer versammeln, sich jeden Montag um 8 Uhr äm Heim. Hebräische' Zeitungen aus aller Welt werden aufliegen. Auch die «Sozialistische Arbeitsgemeinschaft» hat ihre Tätigkeit bereits aufgenommen. Zeit: jeden Dienstag um Y28 Uhr. Unsere allgemeinen Veranstaltung und Heimabende finden von nun an jeden Samstag abends statt. . Histodruth Iwrith. Sonntag, den 9. d, M., 8 Uhr abends, Volksbiibliothek «Zion», II., Kleine Mohrengasse 3, Sichah, geführt von Schlornah Auerbach über «Sifruth hamHchamafi we haschalom». Der jüdische Sprechchor übt jeden Montag von '/sP bis 10 Uhr abends im Jüdischen Zentrum, II., Untere Augartenstraße 35 (Leitung: Oskar Teiler). Mädchengruppe «Dvvorah», II., Kleine Mohrengasse 3, eröffnet Mitte November Hebräischkurse für Mädchen und Kinder. Preise sehr gering. Anmeldungen täglich von 6 bis 8 Uhr. Jüdischer Angestelltenverband «Emunah», Wien. Montag, den 11. d. M., Y?ß Uhr abends, findet eine wichtige Vorstandssitzung des Verbandes im Cafe «Produktenbörse», H., Taborstraße 10, statt. Mitglieder und Freunde des Verbandes als Gäste willkommen. Zuschriften sind zu richten an Herrn Kultusrat Moses Weiner, IX., Servitengasse 13. Die Misrachi-Zentrale, Wien, II., Praterstraße 11, dankt allen Teilnehmern an dem von ihr anläßlich der hohen Feiertage veranstalteten Gottesdienst ferner für die aus diesem Anlaß ihr zugeflossenen Spenden. Insbesondere spricht die Misrachi-Zentrale den Dank aus an folgende Bsthäuser.. bezw. Vereine, welche anläßlich der hohen Feiertage für die Misrachi und ihre Talmud-Thora gesammelt haben, und zwar: Achan Wereai S 141.97 und S 13.50, ferner: Wiznitzer Klau (durch die Herren Jägerndonf und Eifermann) S 16.34, B-" Wischek S 9.—.

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