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Die Stimme · 1929-10-24 · Heft 97 (24.10.1929) · page 4

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Journal
Die Stimme
Volume
2 (1929)
Issue
Heft 97 (24.10.1929)
Date
1929-10-24
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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Seite 4 DIE STIMME Nr. 97 xxxttocxxxxaocxxxxxaooooooooooooooooooc» PrakHhanf(in) intelligent, aus gutem Hause gAtucht. Vorzustellen bei BUCHHANDLUNG M. RATH Wien, II., Taborstraße Nr. 20 A OOCXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX3 Henri Bergson Zu seinem 70. Geburtstag am i8. Oktober 1929. Von Dr. Max G r unxv ald. Was der Nobelpreisträger Henri Bergson, Sohn eines polnischen Juden, für das allgemeine Geistesleben jeleist*; hat, hob am klarsten und treffendsten Ren6 Doumic bei der Aufnahme Bergsons in die Akademie 1918 hervor. Er rühmte an ihm, daß er der bedrohlich fortschreitenden Welle der Entmutigung ein Ziel gesetzt habe, indem er dem Materialismus und dem kalten Intellektualismus entgegengetreten sei. Durch diese Bekämpfung eines lähmenden Pessimismus habe er ein Verdienst an dem Wiedererwachen des gesunden französischen Geistes und verdiene er, einem Pascal an die Seit gestellt zu werden. Was für die französische Jugend, gilt aber für die Jugend im allgemeinen und für die jüd. darum ganz besonders, weil Bergson im Grundzug seines Wesens jüdisch ist und deshalb auf die jüd. Seele durch die Geistesgemeinschaft unmittelbar wirkt. Man kann diesen Grundzug nicht besser kennzeichnen als mit Goethes Worten über das jüd. Wesen. Goethe schreibt in seinem Tagebuche: „Jüd. Wesen, Energie der Grund von allem. Unmittelbare Zwecke’'; in den Paralipomena: „Die jüd. Religion wird immer freien Klugsinn und lebendige Tätigkeit verbreiten.” Riemer überliefert von ifjm den Ausspruch: „Die Deutschen gehen nicht zugrunde, so wenig wie die Juden, weil es lauter Individuen sind”. Und in ,,Dichtung und Wahrheit” sagt er von dem jüd. Volke: „An Selbständigkeit, Festigkeit, Tapferkeit: und wenn alles das nicht mehr gilt, an Zäheit sucht es seinesgleichen. Es ist, es war, es wird sein.” Die Philosophie dieser rastlosen Energie als Lebensprinzip verdanken wir Bergson. Die weltschöpferische Persönlichkeit schleudert aus sich ein endloses Wirken, eine Spannung, die rastlos vorwärts drängt. Wo sie ihren Rhythmus verlangsamt, wird sie zur Ausspannung, zur Ausdehnung, zur Materie, die Persönlichkeit wird zum Automaten, die „Ausdehnung” in der Pflanze zur Zellulose, im niederen Tierreich zum Panzer, im Menschen zur entgleisten Gewohnheit. Ihr Wesen ist „dure” Dauer, ihr Leichnam die „Zeit”, d. h. das, was auf einem weißen Blatt Papier sichtbar wird, wenn man eine eingerußte Kugel darüber laufen "läßt. Diese Spur kann man messen, zählen, die „Dauer” selbst ist unmeßbar, dem Verstände unfaßbar. Der Verstand ist die Fähigkeit, zu fabrizieren, und dementsprechend wie Fabrikate durch Zeichen unterschieden werden mit unterscheidenden Marken, d. h. mit Worten und Begriffen zu operieren. Mit dem Verstände sehen wir die Dinge nur wie durch Schleier. Ihr Wesen erfassen wir allein durch den Instinkt intuitiv. Das Tier arbeitet stets mit Instinkt, der Mensdj nur im künstlerischen Schaffen. In uns rollt das Werden, die „Dauer”, die „Spannung” wie eine Kugel, die auf der fernsten Vergangenheit durch die Gegenwart in die Zukunft drängt. Es ist unser „memoire”, Das Badeasyl Von B. Neumann. (Schluß.) Kein Mensch ging vorbei, ohne sich mit ihm einen Spaß zu machen. «Benjamin! Benjamin!» Von allen Seiten wurde er gerufen. «Benjamin, was gibt’s? Wann heiratest Du?» «Ach was,» antwortete er, — «bis Er (dabei zeigte er mit den Augen auf den Himmel) mir helfen wird. Dann werde ich mir ein Pferd kaufen und eine Fuhre, werde nicht nwhr das Wasser so tragen müssen. (Das v/ar nämlich «ein kühnster Traum). Ein Zimmer erde ich mieten und heiraten, che, che, che . , .» Bei diesem Worte «heiraten» hatte sein Gesicht den Ausdruck eines Hungrigen, der die besten Speisen sieht, ohne auch mitessen m dürfen. «Benjamin, möbhtest Du die Dara Singer heiraten?» — Das war das schönste und reichste Mädchen des Städtchens. «Hy, hy, hy, ja . , .» antwortete er, au« Gewohnheit alles zu bejahen w>d aUe lachten über seine riesige Idiotie, die ihn so bl'nd machte, daß er den unüberbrückbaren Abgrund nicht sah, der ihn vom schönsten und. reichsten Mädchen des Städtchens trennte. «Das möchte Dir so passen, was? . j> «Benjamin, was wirst Du mit der Frau machen? Weißt Du was?» fragte ein anderer, der sich fürchtete, unbemerkt zu bleiben. «Hy, hy. hy . . .» lachte er geheimnisvoll und das!;:•-!* stieg Ihm ins Oealcht. «Tcha, das darf man nicht sagen. Ich weiß schon . . . hy, hy.» Wl# Ich bereits gesagt habe, hatte er seine JunggQteMtfflwohnung Im Bade. Hier hatte er in einem BlVjjoel «ein ganze« Hab und Gut, die «neuen» und die alte» Kleider. Auch hier robotete er. Wenn Petro be- , offen oder nicht bei Laune war, die ihm obliegenden Arbeiten zu leisten, dann sprang Benjamin für ihn ein. unser „Gedächtnis”, nicht in dem landläufigen Sinne als Reservoir vergangener Eindrücke, sondern als Aktivität, die uns neue Eindrücke schafft. Empfindung, Wahrnehmung kommen dadurch zustande, daß das „Gedächtnis” aus uns in die Umwelt hinausschießt und das Tempo des Lichtes, des Schalles usw., der Fassungsfähigkeit unserer Sinnesorgane anpaßt. Diese Kugel läßt Hindernisse hinter sich und sucht immer nur freie Bahn zu immer höheren Entwicklungsstufen. „Freiheit” ist die Zeit, die wir zwischen der Arbeit der sensorischen und der motorischen Nerven, zwischen Eindruck und Reaktion einschalten. „Hütet euch vor dem Automatismus, bleibet Persönlichkeiten!” So lautet das Leitmotiv der Bergson’schen Ethik. Nicht nur ln Einzlheiten streift er, wohl unbewußt, jüd. Gedanken. So, wenn er das intuitive Schauen ein Sehen, frei von den Schleiern der Begriffe, nennt, wie, nach der Bibel, Mose mit Gott ponim el ponim, unmittelbar geredet hat. Oder, wenn er die Tierwelt ursprünglich mit einem Panzer behaftet sieht, ähnlich der Hornhaut, mit der, nach der Agada, ursprünglich Adam bekleidet war. Oder, wenn er alle Wesen, ln innigem Ineinanderwirken, als einen einzigen Organismus zusammenfaßt, als einen Adam Kadmon, wie ihn die Kabbala annimmt. Vor allem aber ist Bergson jüdisch fon Kern seines Systems. Gott, der Urgrund, der Schöpfer, die allumfassende Persönlichkeit, — intuitiver Geist das Mittel der wahren Erkenntnis, — „Energie Grund von allem”, — rastloses Schaffen als ethische Tat. „Nicht die Mühe einer Stunde” wäre, nach Bergson, eine Philosophie wert, die nicht die Möglichkeit des Unsterblichkeits* gedänkens erweisen könnte. Eine Vereinigung von Realismus und Idealismus, von Monismus und Theismus, die dem „Materialismus und Pessimismus” den Krieg erklärt. Bergson hat das unbestreitbare Verdienst, mit den Methoden modernster Wissenschaft dem religiösen Gefühl, das wie eine Schlingpflanze ohne Halt in sich zu verfallen drohte, eine neue Stütze religiöser Gedanken geschaffen zu haben. /. P. Z. Eintragung der Stadt London in das Goldene Buch des jüdischen Nationalfonds London, 17. Oktober. (J. T. A.) Auf dem am 28. Juli 1928 in der Guildhall zu London stattgefundenen Bankett zugunsten des Balfour-Waldes wurde beschlossen, die Stadt London, den Lord Mayor Sir Kynaston Studd und die Sheriffs der Stadt in das Goldene Buch des Jüdischen Nationalfonds einzutragen. Die feierliche Ueberreichung der Diplome geschah aim 16. Oktober in dem Mansion-House durch Lord Meldiett, der aus diesem Anlässe eine Ansprache hielt. QQPQPQQOWHIOaOOPOQgOOOqOCreOgeOOHOePPOP Großer Saal 'des Konzerthauses, III., Lothringerstraße 20. MJttwoch, den 13. November 1929, halb 8 Uhr abends TF Ä M ü A § I M ® des bekannte^ palästinensischen Tänzers BARUCM AQADATI Karten von S —.80 bis S 8.— sind erhältlich bei: Konzertkasse Guttmann, I., Mahlersfraße, Karterabüro Aida, II., Taborstraße 1, Konzertkasse, Zion. Landeskomitee, I., Kärntnerstraße 28. poooeoeeoQaooooeaoaoeoooeooeooeftoegEsoe« Dafür hielt über ihn Petro, der unbeschränkte Badegebieter, seine schützende Hand. In diesem Junggesollenheime fühlte sich Benjamin ganz wohl. In stillen Stunden, wenn alle auf den Bänken schliefen und er nicht zu müde war, spann er hier seine Träume. Natürlich nicht Gott weiß was für kühne . . . Ein Pferd . . . eine Fuhre . . . eine Frau . . . Eine Frau! Bel diesem Gedanken wurde ihm ganz schwindlig. Eine ganz besondere Zuneigung hatte er zu Petros Frau. Ihre Wünsche pflegte er ihr von den Augen abzulesen und hätte sie erfüllt, wenn er auch gewußt hätte, daß das ganze Städtchen ohne Wasser eintrocknen würde. Sie tat ihm sehr leid, die Aermste, und auch sie fühlte, daß er ihr einziger Freund' war. Wenn ihr Mann sie prügelte, schaute sie immer Benjamin mit wehleidig-resignierten Märtyreraugen an. «So, so, das ist schon unser Los . . .» Die in ihr vergewaltigte Sehnsucht nach einem milden Frühlingswind der Liebe und Zärtlichkeit fühlte, daß dieser Idiot . . . nein, sie war Mutter und Frau, die Last des Elends und der Arbeit erdrückte sie, sie durfte ja nicht fühlen! . . . Sie war die einzige, die sich um Benjamin kümmerte. Wenn sie sich von niemandem belauscht fühlte, ßchlich sie zu seinem Bündel, nahm seine Wäsche heraus und flickte sie. Das bereitete Ihr viel Freude. Mitunter sparte sich Benjamin einige Groschen vom Munde ab und kaufte rote Zuckerln, die er Ihr und ihren Kindern schenkte. Große Gesten hatte ein Benjamin nicht. Worte — auch mit ihnen konnte er nicht recht umgehen. Aber in dieser schlichten, schamvoll-ungeschickten Art, wie er Ihr mit seinen abgearbeiteten Händen die Zuckerln übergab, lag sehr viel ... Sie dankte ihm nicht, sie schaute ihn nur mit ihren müden, zärtlich aufleuchtenden Augen an.'Dieser Blick streichelte seine Seele, wie wenn man sein blutendes Herz mit zarten, liebevollen Händen an einen hellenden Busen gedrückt hätte. Tränen überliefen seine Augen. Wenn er aber zufällig mit Ihrer Hand ln Berührung kam, dann fühlte Der achtundvierzigstündige Jom Kippur. Bemerkungen zum Aufsatz „Neujahrsfest und Versöhnungstag im Volksleben der Juden“ Zu dem in der «Stimme» vom 10. d. M. Nr. 95, Seite 5, unter dem Titel «Neujahrsfest und Versöhnungstag im Volksleben der Juden» erschienenen Aufsatz erlaube ich mir folgendes zu bemerken: 1. In bezug auf den Versöhnungstag heißt es dort: «Als 24stündiger Fasttag konnte er auch niemals verdoppelt werden». — Ich will aber fjier darauf hinweisen, daß das Judentum auch einen 48stündigen Jom Kippur kennt, wie aus dem Talmud, der Responsen- und Dezisorenliteratur des Mittelalters hervorgeht: An zwei Stellen im Talmud (Rosc.h ha-Schanah 21a und Jeruschalmi das I 4 Jerusch. Challali I 1) wird berichtet, daß manche Juden in Babylon zwei Tage zu fasten pflegten. Viel zahlreicher aber sind die Quellen aus dem Mittelalter. Von den vielen Autoren, die sich mit der Frage der 2 Jom Kippurtage befassen* mögen hier einige mitgeteilt werden: a) R. Isaak Or Sarua (Rabbiner in Wien, gestorben um 1250) erzählt (Or Sarua II, S. 129), daß es manche Juden gibt, die zwei Tage Jom Kipput feiern. «Hätte ich», so fährt er fort, «nicht gesehen, daß meine Lehrer R. JudaChassid (in Paris, gestorben 1224, nicht zu verwechseln mit R. Juda he- Chassid in Regensburg) und R. Elieserb. Joelhä- L e vi 2 Tage fasteten, so hätte ich gesagt, daß es nicht gut ist, so zu tun. Ich behaupte nämlich, daß man nicht zwei Tage fasten soll, weil es gefährlich ist (folgt die Stelle aus Jerusch, a. a. 0., wo berichtet wird, daß der Vater Samuels, nachdem er zwei Tage gefastet, gleich gestorben ist). Wenn mich jemand fragen kommt, ob er 2 Tage Jom Kippur feiern soll, rate ich ihm dies ab> Vgl. auch Minhagim des R. Abraham Klausner S. 16b* b) R. M e i r Rothenburg (Schüler des R, Isaak Or Sarua) wird folgende Frage vorgelegt (Rechtsgutachten ed. Prag N. 76). Es ist vorgekommen, daß der zweite Tag Jom Kippur auf einen Freitag fiel. Es entstand nun die Frage, ob andere Personen, die bloß einen Tag Jom Kippur feiern, am Freitag die Mahlzeiten für Sabbat für diejenigen zubereiten dürfen, welche auch an diesem Tage fasten. Die Entscheidung lautet, daß es nicht erlaubt ist. Diejenigen, welche am Freitag fasten, sollen vielmehr am Sabbat von den Speisen essen, die andere Personen welche nur einen Tag Jom Kippur feiern, für sich am Freitag vorbereiten. Daraus folgt, daß an beiden Jom Kippurtagen ohne Unterbrechung gefastet wurde. Denn wenn der zweite Jom Kippur bloß den Charakter eines gewöhnlichen Fasttages, der mit dem Aufgehen der Morgenröte beginnt gehabt hätte, so hätte man Donnerstag nachts die Speisen für Sabbat zubereiten dürfen. c) R. A s c h e r b. Jechiel (Schüler des R. Meir Rothenburg) entscheidet, daß derjenige, welcher zwei Tage Jom Kippur zu feiern pflegte, dann aber bloß einen Tag fasten will, gleichzustellen ist jemandem, der ein Gelübde getan, und sich das Gelübde aufheben lassen will, was erlaubt ist. Angeführt .in den Rechtsgutachten des Maharil ed. Cremona N. 185; vgl. auch R. Jakob Weil ed. Venedig S 79b und Tur brach Chajim Kap. 624. Eine andere Entscheidung R. Aschers das. d) R. Jakob Möln (Rabbiner in Mainz und Worms, gest. 1427) behandelt die liturgischen Vorer, daß von der Berührungsstelle aus ein warmer, seligmachender Strom in seinen Körper eindrang und von ihm Besitz ergriff. Das Blut stieg ihm in den Kopr, die Füße wurden ihm schwächer, er mußte sich abwenden . . . Zuweilen kehrte in der Nacht diese Berührung zurück. Er fühlte sie in sich, um sich ... Er fand keine Ruhe, es wurde ihm heiß, er ballte die Fäuste, er preßte die Zähne zusammen . . . Aus diesem Sinnestaumel riß ihn ein wildes, leidenschaftliches Atmen heraus und ein resigniertes Seufzen und schrilles Husten, das von der Seite cler Decke von unbestimmter Farbe und mit unzähligen Löchern kam. Wie eine kalte Dusche auf einen erhitzten Körper wirkte es auf ihn. Er konnte dieses Atmen nicht ertragen, ln diesem Augenblick haßte er Petro, am liebsten wäre er aufgestanden und hätte ihn weggerissen von .. . ihr? Fast jede Nacht wiederholte sich das Wüten dieser dunkeln Kräfte. Dies mußte natürlich allmählich alle Hemmungen, die noch in Benjamin lebten, untergraben und die Folge war eine Tat, die kein Mensch von ihm, dem Idioten, erwartet hätte. Es war also ln einer Nacljt . . . Nein, früher noch eine kleine Betrachtung. Wer weiß es nicht, daß der Wind mitunter einen Samen auf seine Flügel nimmt uifd ihn irgendwohin verschlägt. Fällt der Same auf unfruchtbaren Boden, dann stirbt er ab, hat er aber das Glück auf fruchtbarem Boden zu landen, dann beginnt sein Leben. Wir bemerken erst den Stengel oder Halm, der vom Boden schießt,*aber sein Embryonalleben, sein Aufwachen Im Schoße der Erde bleibt unserem Blick entzogen. So ist es auch in (unserem Leben. Wir gehen auf der Straße, ahnen nichts, aber von irgendwoher schleudert uns der Wind des Lebens einen Menschen entgegen, von dessen Existenz wir bis nun nichts wußten und dieser Mensch verschwindet nicht mehr au« dem Kreis unseres Daseins. Ein kleiner Zufall, eine unbedeutende Begebenheit, über die wir uns im Anfang

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