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Die Stimme · 1929-06-27 · Heft 78 (27.6.1929) · page 11

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Journal
Die Stimme
Volume
2 (1929)
Issue
Heft 78 (27.6.1929)
Date
1929-06-27
Page
– (sequence 11)
Language
German
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Nr. 78 DIE STIMME Seit© 11 Bevor Sie reisen kommen Sie zu uns! Badeanzüge, Frottiermäntel, Pyjamas, Damen-, Herren- und Klnder-Wäsche, Strumpf- und Strickwaren etc. En gros en detail Warenhaus Bergmann miomc Meiner Regien »potTOHIltf 1 eilte den Saal zur Nische, doch das Bett war leer. Die Wärterin kam. „Er ist fort,“ antwortete sie auf meinen fragenden Blick. „Wohin?“ „Das möchten wir gerne wissen,“ erwiderte sie. „In der Nacht hat er sich davongemacht.“ „Wie konnte er in seinem Zustande?“ „Das ist das Merkwürdige. Das Auto ist ja über seinen Leib gefahren.“ „Durfte er denn das Haus verlassen?“ „Danach fragte er nicht. Durch das Fenster nahm er den Weg und sprang in die Spitalgasse. Weiß Gott, wo er die Kraft hernahm.“ „Fand man keine Spur von ihm?“ „Keine. Ein Mann sah ihn wohl gegen den Gürtel marschieren. Dann verschwand er. Er scheint nicht recht bei Sinnen gewesen zu sein.“ Das Mädchen wurde an ein Krankenbett gerufen. Eine Weile starrte ich auf das leere Bett und machte mich dann in Gedanken versunken auf den Heimweg. Das Rabbinergirl am Volant Daß das Yankeeland mit Recht «das Land der unbegrenzten Möglichkeiten» heißt, bestätigt nochmals folgende kleine Episode. Eines Nachmittags raste über den Broadway ein Auto in einem Tempo, das' dem «Bobby» auf seinem Posten selbst für New Yorker Verhältnisse etwas zu gewagt erscheint. Auf seine «Halt»-Signale reagiert die hübsche Führerin des Wagens nur durch Verstärkung der Fahrgeschwindigkeit. Und so bleibt denn dem Auge des Gesetzes nichts übrig, als die Autonummer der Attentäterin pflichtbewußt zu notieren. Und eines Tages steht das Girl herzklopfend vor dem Tribunal: Ja, es stimmte, daß sie den Wagen mit unerlaubter Geschwindigkeit geführt habe — aber es war ein Freitagnachmittag — sie hatte sich verspätet — und es waren nur noch einige Minuten vor Sabbatan-bruch. Und das müsse man doch einsehen, daß die Tochter eines orthodoxen Rabbiners ihren Vater auf keinen Fall durch das Begehen einer so schweren Sünde wie der Sabbatentwei-hung kränken dürfe. Und der Richter — selbst ein Vater — sah es ein.; «Zum Glück», fügte er seinem Freispruch hinzu,, «gibt es nicht allzu viel so treue Anhänger des fünften Gebotes, so daß kein Anlaß zu .der Befürchtung besteht,' däß^ die Bürger New Yorks durch rasende Autos bei Eintritt des Sabbats gefährdet sein könnten . . .» Kleine Nachrichten Die Akademie der Wissenschaften in Italien hat den Preis für Archäologie dem jüdischen Gelehrten Prof. Alessandro Deila Scta von der Universität Rom und den Preis für. Physiologie dem jüdischen Gelehrten Prof. Carlo Foa von, der Universität Mailand zuerkannt. * Dieser Tage ist nach hier eingetroffenen Nachrichten in Zlatopol in der Sowjet-Ukraine Rabbi Mordechai Joseph Twersky im Alter von 68 Jahren gestorben. Rabbi Twersky, ein Abkömmling der altberühmten Familie der Chassidim- Rabbis, war in der chassidischen Welt sehr populär. » Der weltbekannte Berliner Röntgenologe Prof. Dr. Max, Levy-Dorn, Ehrenvorsitzender des deutschen Landesverbandes der Gesellschaft für Gesundheitsschutz der Juden «Ose», Ist wenige Wochen vor der Vollendung seines 66. Lebenswahres gestorben. Vereinsnachrichten Organisation zionistischer Frauen Oesterreichs. Anläßlich der am 22. Juli in Zürich stattfindenden Konferenz der W. Z. 0. wird bei genügender Teilnehmerzahl eine Gesellschaftsreise nach Zürich veranstaltet, bei welcher Fahrtbegünstigungen in Betracht kommen. Anmeldungen sind bis zum 1. Juli an die Zion. Organisation, IX., Nußdorferstraße 42 (Tel. A-16-0-44), zu richten. Herzl-Feicr des Vereines «Erez Israel». Der Jugendverein «Erez Israel» veranstaltete im Zentralkino eine überaus stark besuchte Herzl-Feier, bei der ein Film aus dem Leben Herzls zur Aufführung gelangte. Während der Pause hielt Herr .Dr, Josef Löwenherz eine Ansprache, in der er auf die Bedeutung Herzls als Erneuerer des jüdischen Volkes hinvvies. Die Aufführung des Herzl-Films, an dem sich auch ein Film «Frühling in Palästina» anschloß, übte stärkste Wirkung. Zionistischer Jugendverband. In der Donnerstag, den 20. Juni, im Zion. Landeskomitee stattgefundenen Vertretersitzung wurde, da die Tätigkeitsperiode des Jugendrates ab~ tjelaufen ist, die Wahl des neuen Jugendrates vorgenommen, n den zionistischen Jugendrat wurden gewählt: Dr. Henny Rappaport, Ahron, Moritz Teich, Sternberg, Max Schrötter. Die erste Sitzung des neuen Jugendrates findet Donnerstag, den 27. Juni, um punkt 8 Uhr abends, im Zion. Landeskomitee statt. Gartenfest der «Hakoah». Samstag, den 29. Juni, YjD.Uhr abends, veranstaltet die Hakoah-Ringsektion ein Gartenfest unter der Devise: «Eine Sommernacht am Konstantinhügel». Eintrittspreis S 3.—v Buch und Kunst Aufruf an jüdische Dramatiker. Die neugebildete Theatergemeinschaft «Jung-jüdische Bühne» in Brünn ersucht die jüdischen Autoren, ihre Dramenmanuskripte, die wegen ihrer jüdischen Tendenz von allgemeinen Bühnen nicht aufgeführt werden, zur Verfügung zu stellen. Manuskriptsendungen sind an Dr. Ed. Drachmann, Brünn, Masarykstraße 22—24, zu richten. Die «Kablmah» im Emek. Die Habimah hat nach erfolgreicher Uraufaufführung des Schauspiels «Keter David» in Tel Aviv und Jerusalem eine Reise nach dem Norden des Landes angetreten. Sie wird das Schauspiel in einer Reihe von Vorstellungen im Emek und in Tiberias wiederholen. Die hebräischen Schriften A. D. Gordons. Im Verlag des «Hapoel Hazair», Tel Aviv, erschien soeben der fünfte und letzte Band der Schriften A. D. Gordons. Das Buch enthält unter anderem auch die letzten Aufzeichnungen, die Gordon während seines Aufenthaltes in Wien, wo der Sterbenskranke einen Professor konsultierte, gemacht hatte. ““ «Bieter fun main leben». Der vierte Memoirenband des bekannten jüdischen Arbeiterführers und Redakteurs des New Yorker jiddischen «Vorwärts», Ab. Cahan, ist erschienen. Selbstmord eines jungen Dichters. Tn Sebastopol beging der junge jüdische Dichter Jascha Goldmann Selbstmord. Der Verstorbene war Redakteur der Zeitschrift «Oktiaber» in Minsk. «Herzl-sichrono liwrachah». Anläßlich des 25. Todestages Theodor Herzls erschien im Verlag des Hauptbureaus des Keren Kajemeth in Jerusalem ein Herzl-Gedenkbuch unter dem obigen Namen. Zola auf Hebräisch. Im Stybel-Veriag, Tel Aviv, erschien die hebräische Uebersetzung' von Z ö 1 a s «Erde». Der Uebersetzer ist Dr. Robinsohn. Die Zahl der Publikationen In Palästina. Während des Jahres 1928 wurden in Palästina 417 Bücher und Broschüren gedruckt. Darunter befinden sich 375 hebräische, 18 arabische, 13 englische, 15 jiddische, 8 deutsche, 8 armenische und je eine französische, italienische und russische Publikation. Ferner erschienen im Jahre 1928 54 Zeitschriften gegenüber 44 im Jahre 1927 (ohne Tageszeitungen). «D'wir-mada und d’wir la’am». Der von Bialik geleitete «Dwir»-Verlag richtet eine neue Abteilung unter dem Namen «Dwir-Mada» ein. Im Abonnementwege können 12 Standartwerke der hebräisch - wissenschaftlichen Literatur erworben werden. Es werden in diesem Jahre erscheinen: 4 Bände Dubnows Weltgeschichte; 2 Bände von Dr. Simon Bernfeld: Die politische Gemeinschaft in Israel in der biblischen Epoche; 2 neue Bände von Prof. Samuel Krauß über Archäologie des Talmud; 2 Bände Prof. Josef Klausners seiner berühmten kritischen Aufsätze über «Schöpfer und Bauer der hebräischen Literatur»; 1 Buch vom Historiker Rosanes über die Geschichte der Juden in der Türkei und in den Ländern des Orients und schließlich 1 Band von Dr. Normann Bentwitsch über «Hellenismus». Derselbe Verlag «Dwir» schreibt ein neues Abonnement für «D’wir-la’am» aus. Es sind dies Bücher aus dem Gebiete der schönen Literatur. Es werden erscheinen: 2 Bände Gedichte von Jehuda Leb Gordon; 2 Bände von Mendele mocher Sfarim; Schalom Alejchem: Komödien; J. D. Berkowitz: Erez Israel; 2 Bände von Schalom Asch; ferner Schriften von Jakob Fichmann, Schmarjahu Lewin, Mordechaj ben Jescheskel und Sch, Zemach. Beide Bibliotheken sind zu abonnieren beim Keren Kajemeth, Wien, 1., Kärntnerstraße 28, Tel. B-27-4-86. Neues jüdisches Theater (Praterstraße 60). Samstag und Sonntag Premiere der großen Revuekomödie: «Hulie Kabeen», in zwei Teile, von A. Golomb, Musik von Sch. Prisament. Autritte aus dem Judentum Hedwig Kohn, 3. Dez. 1906, Wien, 1., II. Bez. Elisabeth Schall, 3. Okt. 1906, Wien, 1., VIII., Laudong. 11. Margarethe Heller, 8. Februar 1907, Wien, 1., Vlli., Bennogasse 22. Moritz Freund, 29. November 1856, Wien, verh., VIIL, Blindengasse 16. Hans Wilhelm, 2. Sept. 1896, Wien, 1., VIII., Bennogasse 28. Wolf Gelber, 2. Dez. 1903, Przemysl, 1., IX., Glasengasse 6. Dr. Arnold Deutsch, 21. Mai 1904, Wien, verh., II., Unt. Augartenstraße 16. Fritz Fried, 16. August 1895, Bodenstadt, 1., II., Am Tabor 22. Ernst Wälder, 24. Mai 1898, Wien, verh., II., Haidgasse 14. Josefine Reisl, 7. Juli 1906, Wien, 1., XX., Treustraße 49. Hildegard Andorff, 2. Juni 1907, Wien, 1., XVIL, Promenadeg. 11. Margarethe Egger, 27. Oktober 1896, Wien, 1., XIX., Seitenberggasse 10. Charlotte Jellinek geb. Wohlinulh, 14. Juli 1900, Wien, verh., II., Vereinsgasse 16. Antoinette Thorsch, 19. Mai 1889, Budapest, verh., II., Böoklinstraße 2. Helene Steckerl, 20. Äug. 1910, Wien, 1., XX., Vorgartenstraße 89. Wilhelm Felix, 28. Nov. 1909, Znaiim, 1., IX., Llchtensteinstraße 23. Di*. Otto Fuchs, 23. Juli 1886, Baden, 1., IX., Aiserbachstraße 13. Dr. Leo Pistol, 10. April 1881, Stanl-slau, verh., VI., Köstlergasse 8. Serafine Stein geb. Götzinger, 8. Aug. 1891, Neunagelberg, verh., IX., Wiederhofergasse 3. Henriette Stein, 7. Oktober 1922, Wien, selbe Adresse. Wallisch Edmund, 6. Dez. 1877, Ob. Hollabrunn, verh., VII., Seidengasse 4. Flclschmann Michael, 9. Dez. 1900, Sarlusky Kajsa, 1., XVI., Ottakringerstraß? 120. Gruder Alfred, 1. Jänner 1888, Wien, verh., VII., Burggasse 89. Wälder Johanna geb. Schwarz, 18. Nov. 1902, .Wien, l.i RABCNSTEIG 3 (Ecke Seltenstettengasse) ■■■Ui1 B« Köpfe. Einen sehr bissigen Humor besaß der Prager Rabbinner Samuel Freund. Einst kam er zum Kultusvorstand, um gegen irgendeinen Beschluß der Kultipsgemeindeiepräsentanz zu protestieren. Der Präsident legte ihm alle Beweggründe dar, aber der scharfsinnige Rabbi wußte sie insgesamt zu entkräften. «Aber entschuldigen Sie, Herr Rabbiner», sagte schließlich der Präsident schon ein wenig gereizt, «es ist ja ein einstimmiger Beschluß der gesamten Repräsentanz, und si« werden wohl zugeben, .daß die zehn Köpfe der Repräsentanz mehr bedeuten als Ihr einziger Kopf». «Herr Präsident,» erwiderte R. Samuel im talmudischen Simg-Sang, «warum sagen Sie zehn Köpf’? Sagen Sie dooh lieber zwanzig FUß’!» . . . verh., II., Haidgasse 14. Greipl Nelly, 14. Februar 1905, Wien, 1., XVIII., Höhnegasse 1. Hajos Henrick, 21. Juli 1886, Budapest, 1., IV., Phorusgasse 3. Rosner Antonie geb. Roschütz, 2. Dez. 1897, Wien, verh., IV., Johann Strauß-Gasse. Zaliud Rudolf, 27. Jänner 1890, Wien, verh., XII., Tivoligasse 72. Kraus Anna geb. Weinberger, 1. März 1884, Wien, verh., XVI., Friedmanngasse 53. Ber6nyi Lilli, 4. Juni 1902, Budapest, 1., XIX., Hardtgasse 32. Herschi Irene geb. Wellner, 13. Dez. 1903, Wien, verh., XIII., Meiseistraße 54. Wadimirski Elkune, 23. Juli 1908, Sasnowice, 1., XX„ Kiosterneuburgerstraße 43. Fried Josef, 14. Oktober 1909, Wien, 1., XVIL, Nattergasse 2. Storch Paul, 24. Sept. 1906, Wien, 1., XIII., Hüttelbergstraße 18. Töpfler Friedericke geb. Bergstein, 29. Juli 1885, Wien, verh., XVIII., Amundsen.platz 2. Töpfler Albert, 21. Nov. 1877, Wien, verh., selbe Adresse. Töpfler Heinrich Ernst, 1. Nov. 1922, Wien, selbe Adresse. Heller Grete, 26. März 1$09, Wien, verh.,. X., Belgradplatz 3. Janowiizer Lotte, 20. Jänner 1908, Wien, 1., XVIII., Sternwartestraße 72. Schwarz Hilde, 9. Mai 1907,. Wien, 1., IX., Rote Löwengasse 17. Grünwald Margarethe, 6. Okt. 1905, Lugos, 1., IX., Nußdorferstraße 4. Lederer Karl, 15. April 1878, Leitomischl, verh., VII., Burggasse 49. Altmann .Wilhelm Leopold, 22. Februar 1906, Wien, 1., XX., Universumstraße 38. Singer Filip, 2. Jänner 1899, Stanislau, verh., II., Lampigasse 9. Singer Albert, 5. August 1923, Wien, selbe Adresse. Singer Ludwig, 23. Sept. .1926, Wien, selbe Adresse. Orenstein Ernst, 8. Februar 1892, Wien, verh., XIX., Krottenbachstraee 78. Dietrichstein Ella, 28. XII. 1886, Wien, 1., IX., Rosauergasse 5.- Blumberger Marianne getrennte Goldfeder, 31. März 1897, Wien, ger. getr., XIX,, Hardtgasse 29. Morawetz Fritz Hugo, 24. Februar 1898, Wien, verh., I., Morzinplatz 1. Biridel Julius, 17. Jänner 1903, Wien, L, XI., Dorfg. 18. Metzendorf Herta, 14. Jänner 1914, Wien, 1., XVI., Klausgasse 23. Pollatschek Melanie, 19. Dez. 1906, Wien, L, IX., Seegasse 2. Oberländer Ilse Karoline, 30. April 1912, Wien, 1., I., Sohwertgasse 3. Bachner Georg, 2. Aug. 1888, Graz, 1., III., Hauptstraße 58. Biber Abraham, 20. Dez. 1884, Przemysl, ger. gesch., III., Radetzkystraße 10. Roth Israel, 10. Jänner 1901, Czortlcow, 1., II., Lilienbrunngasse 18. ICleinberg Friedericke, 28. Okt. 1903, Plauen, 1., I., Singerstraße 13. Gruder Cäcilie, 22. Jänner 1879, Tarnopol, verh., 1., Nibelungengasse 1. Kurz Ernst, 3. Jänner 1891, Budapest, verh., XIX., Gymnasiumstraße 56. Kurz Bernhard, 19. Juli 1923, Wien, selbe Adresse. Fajud Alexander, 21. Juni 1897. Belgrad, 1., II., Springergasse 28. Zaliud Henriette geb. Dasnier, 20. Sept. 1888, Paris, verh., XII., Tivoligasse 72. Hollo Emilie geb. Götzhof, 17. Okt. 1886, Alexandrien, verw., XII., Hofbauergasse 1.. Jüdischer Sport Die Probleme des Makkabi- Weltverbandes Vom Präsidenten des M.-W.-V. Dr. Hermann Lelevar, Berlin. Der Weltverband befindet sich im Wiederaufbau. Es ist ihm gelungen, sich neue Kreise anzugliedern. Der Sporting-GUi'b Paris hat sich dem Weltverband angeschlossen und damit die Bahn für eine neue Entwicklung in Frankreich freigemacht. Neu angenommen ist in den Verband der Kreis Süd- Afrika, wo die Vereine in Johannesburg, Pretoria und Port Elizabeth für den Makknbi-Gedanken arbeiten. Ebenso ist in Argentinien mit dem Sitz der Zentralstelle in Buenos Aires eine neue MaikkabwOrganisation im Werden begriffen. Außerordentlich wesentlich ist die Entwicklung der Verhältnisse in Nord-Amer i k a. Es ist gelungen, die Verbindung mit dem Jewish Welfare Board aufzunehmen. Dieser Jewish Welfare Board ist die Spitzenorganisation der «Young Mens and Young Womens Hebrew Association» und eine der mächtigsten jüdischen Jugend- und Sportorganisationen Amerikas. Es braucht nicht im einzelnen nachgewiesen zu werden, welcher ungeheure Wert darin erblickt werden mußte, dahin zu streben, daß diese Oi- 9402

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