Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 2 (1929)
- Issue
- Heft 76 (13.6.1929)
- Date
- 1929-06-13
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 76 DIE STIMME Seit© U Vereinsnachrichten Talmud-Thora-Schule im XVIII. Bezirk. Die heurige Schlußprüfung und Zeugnisverteilung fand am Mittwoch, den 5. Juni in feierlicher Weise statt. Als Vertreter der Kultusgemeinde wohnte, wie alljährlich, Herr Inspektor Wiesner der Feier bei, der sowohl der Vereinsleitung als auch den beiden Lehrern Antschcrl und Gollerstepper für ihre aufopfernde Tätigkeit dankte. Insbesondere aber galt sein Dank dem Leiter dieser Schule, Herrn Rabbiner Dr. David Feuchtwang, der trotz der Erweiterung seines Wirkungskreises sich der Mühe unterzog, den Unterricht zu inspizieren. Der Obmann des Vereines zur Erhaltung einer Talmud-Thora-Schule im 18. Bezirke, Herr Medizinalrat Dr. Ignaz Winter, dankte dem Vorredner für seine anerkennenden Worte und versprach, auch künftighin im Interesse dieser eminent wichtigen Sache tätig zu sein. Nachdem noch der Ehrenpräsident des Vereines, Rabbiner Dr. Feuchtwang, einige herzliche Worte an die Anwesenden richtete, wurde die überaus schöne Feier geschlossen. Die Misrachi-Jugend-Zentrale Wien (II., Praterstraße 11) hat. beschlossen, für den 23. Juni 1. J. nachmittags im großen Saale ihres neuen Heimes die erste W c’i d a h der Misrachi- Jugendgrüppen Wiens einzuberufen. Zelre Misrachi, Wien II. (Praterstraße 11/6). Donnerstag, den 13. d. M., Schewuoth, V210 Uhr abends, «Tikun Schewuoth». Für gutes Büfett ist bestens gesorgt. Montag, den 17. d. M., VzÖ Uhr abends, in unserem Heime Mitgliederversammlung. Thema: Unsere 1. We’idah. Referent: Cn. Koppel Blum. Erscheinen aller Mitglieder Pflichtl Brith Hanoar Hamisrachi, Wien II. (Praterstraße 11/6). Jeden Montag, 8 bis 9 Uhr, Mittwoch, /yß bis Y29 Uhr, und Samstag, 3 bis 4 Uhr, Gemarrah-Kurs. Traktakt Pesachim. Sonntag, den 16. d. M., findet eine Zentralwanderung statt. Treffpunkt: 8 Uhr 30 Min. vormittags und 2 Uhr nachmittags Stadtbahnstation Schottenring. Ziel: Sulzwiese. Alle Chawerim haben in der Tracht zu erscheinen. Zeire Misrachi Wien, Sektion XX (Jägerstraße 30). Alle Chawerim der Sektion beteiligen sich am Sonntag bei dem Ausflug der Gruppe II. Treffpunkt: Stadtbahnstation Schottenring, $9 Uhr vormittags und 2 Uhr nachmittags. Montag, den 17. d. M., y29 Uhr abends, Plenarversammlung. Thema: Unsere 1. We’idah. Referent: Ch. Isak Teitelbaum. Erscheinen Pflicht! Jugendverein «Erez Israel». Sonntag, den 23. Juni 1929 (Herzl-Grabgang) veranstalten wir um ^ll Uhr nachts im Centralkino, II., Taborstraße 8, eine S o n’d c r v 0 r f ü hrung der Filme «Herzl, der Bannerträger des jüdischen Volkes» und «Frühling in Palästina». Gedenkrede: Dr. Josef Löwenherz. Karten von S 1.50 bis 3.— im Centralkino, Zion. Bureaus, I., Kärntnerstraße 28, Tel. R,27-4-85/86, Jugendvcrcin Erez Israel, II., Zirkusgasse 33, Tel. R-49-8-98, und bei allen Vcreinsmitgliedern. Jüdischer Angestelltenverband «Emunah», Wien. Sonntag, den 16. d. M., um 11 Uhr vormittags, Besichtigung des Jüdischen Museums. Treffpunkt: II., Malzgasse 16,. Gäste willkommen. Montag, den 17. d. M., im Saale det Volksbibliothek «Zion», II., Kleine Mohrengasse 3 b, Monatsver- Sammlung mit Vorlesung des Koll. Grünhut: «Aus Herzls Tagebüchern». Beginn S. Uhr abends. Gäste willkommen. Der jüdische Wanderbund «Blatt-Weiß» veranstaltet auch heuer wieder sein Hüttenlager in Auen bei Velden am Wörthersee (Kärnten), das aus 28 Hütten besteht und 112 Leute faßt. Einige Burschen und Mädchen im Alter von 10 bis 15 Jahren finden nach vorheriger Anmeldung noch Aufnahme. Der Preis für das Lager, welches vom 1. bis 31. Juli dauert, beträgt einschließlich der Fahrt 110 S pro Kopf. Anmeldungen bis spätestens 21. Juni, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 6 bis 9 Uhr abends im «Blau-Weiß»-Heim, IX,, Währingerstraße 15, 4. Stock. Jüdische Jugendgruppe MariahUf-Neubau. Wir treffen uns Sonntag, 16. Juni, um 8 Uhr,. Kreuzung Mariahilferstraße- Gürtel, gegenüber Cafö Westend, zu einem Badeausflug. Mädchen und Burschen im Alter von 10 bis 20 Jahren herzlichst willkommen. Die Bezirkssektton besitzt eine Tennis-, Leichtathletik- und Schwimmsektion. Sommerlager in Velden am Wörthersee. Näheres bei cand. jur. Walter Eckstein (Tel. B-26-6-78) und Max Appenzeller (Tel. B-22-7-96). Die Z. M. V. Mirjam veranstaltet Samstag, den 15. Juni d. J. am Konstantinhügel im Prater-Hauptallee ein Gartenfest. Garteneröffnung 18 Uhr; Programmbeginn 20 Uhr. Musik, Tanz, Vorführungen. Verband der Zionisten-Revisloiilsten. Montag, den 17. d. M., im Cafe Metropol, IX., Berggasse 33, um 8 Uhr abends, Wählerversammlung. Redner: M. Gourary, Dr. N. Hoffmaiin und Dr. M. Landau. Klub der vereinigten Zionlsten-Revisionisten. Dienstag, den 18. d. M., um 8 Uhr abends, im Cafe Metropol, IX., Berggasse 33. Klubversatnmlung. Die A. H. A. H. aller wehrhaft zionistisch-akademischen Verbindungen werden vom S. C. zu der Donnerstag, den 13. d. M., um 8 Uhr abends, im Cate Arkaden stattfindenden Besprechung eingeladen. Tagesordnung: Die letzten Vorfälle an der Universität. Erscheinen aller A. H. A. H. notwendig. _ , Vortrag des Oberrabbiners Prof. J. L. Landau. Der Jüdische Hochschulausschuß, Wien, veranstaltet Montag, den 17. d. M., um y2S Uhr abends, im Festsaale des Handelsmuseums, Wien, IX., Berggasse IG, einen Vortrag des Herrn Prof. Dr. J. L. Landau, Oberrabbiners aus Johannisburg, über «Die jüdisch-nationalen Aufgaben der jüdischen Hochschüler.» Bei dieser Gelegenheit wird der Referent auch über «Die Lage der luden in Südafrika» berichten. Es wird um zahlreiches Erscheinen gebeten. Verband zionistischer Mittelschüler, Sektion II (II., Untere Augartenstraße 35). Samstag, 15. d. M., y2S Uhr, Sektionsversammlung. Referent: Dr. Leo Göldhammer: Die zionistischen Zentrumsparteien. — Sektion IX (IX., Währingerstraße 15). Samstag, 6 Uhr, Sektionsversammlung. Referent: Dr. A. Engel: Der Antisemitismus in zionistischer Betrachtung». — Sektion V (V., Margaretenstraße 10). Freitag, 4 Uhr, Sektionsversammlung. Referent: Josef Fränkel. — Sektion XX (XX., Jägerstraße 30). Samstag, 7 Uhr, Sektionsversammlung. Referent: Leo Mcnczer: Jüdische Erziehung. Sonntag, 16. d. M., findet eine Zentralwanderung auf den Rähmberg statt. — Am 22. d. M. findet im Jüdischen Zentrum eine Herzl-Gedenkfeier statt. Gedächtnisfeier für Rabbiner Dr. S. Funk. Mittwoch, den 19. Juni, um 7 Uhr abends, findet im Tempel, II., Pazmanitengasse 6, eine Gedächtnisfeier anläßlich des crsto,i Jahrestodestages des Herrn Rabbiners Dr. Salomon Fiiü statt. «Die wenigsten Herren wissen, — daß Rasieren auch ein Vergnügen sein kann —, aber nur mit «Swing», der einzigen Original schwedischen Klingenweltmarke. Aus edelstem nach einem Gelieimvcrfahren gehärtetem Spezialstahl in Schweden hergestellt, bildet sie ein Meisterstück der Qualitätsarbeit dieses Landes. Ueberzeugen Sic sich selbst, daß es nichts Besseres geben kann!» E Jüdischer Sport Eine Niederlage Halcoah unterliegt gegen Wacker 1:2 (1:2). Die jüdische Mannschaft trug am vergangenen Sonntag ein Freundschaftsspiel gegen Wacker, einen Verein der ersten Liga aus, bei dem es um einen vom Präsidenten des F. C. Hakoah, Herrn Schiffmann gestifteten Pokal ging. Die Blau-Weißen konnten ihre auch gegen erstklassige Gegner in der letzten Zeit gezeigten Leistungen nicht wiederholen und verließen geschlagen das Feld. Das Resultat 1:2 stand bereits zur Pause fest. Den Führungstreffer hatte M a u s n e r, der einen Elfmeter verwandelte, erzielt.. Hakoah hatten eine schwache Halvesreihe, in der sich besonders Strohs nicht zurechtfinden konnte. Eine sehr gute Leistung bot Oppenheim im Tore, auch Feldmann, Posaner und N e u f e 1 d, der erst nach der Pause cinsprang, gefielen. Stern war von Schußpech verfolgt. Hakoah bestritt das Spiel in folgender Aufstellung: Oppenheim; Scheuer, Feldniann; Posaner (Fried), Strohs, Pollak; Katz (Neufeld), Heß, Stern (Neumann), Mausner. Durch Sport zur jüdischen Leistung! Von Heinrich Kuhn, Charlottcnburg. Die Jüdische OÖffentlichkeit ist in der letzten Zeit erheblich am jüdischen Sport interessiert Sie freut sich seiner Erfolge, die in hervorragenden Einzelleistungen die 1 Ebentafel des jüdischen Volkes bereichern und ln einer allgemeinen gesunden Lebensweise der jüdischen Jugend neue Lebenskräfte Zufuhren. Aber die Gefahren vermag sie nicht zu sehen, da sie zu weit ab vom Aktionsradius der Bewegung steht und nur die Rolle des wohlwollenden Zuschauers hat. Und es gibt Gefahren. Die wesentlichste besteht ln einer Ueberschätzung der jüdischen Leistung des sportlichen Erfolges, das heißt in dem Mißverhältnis, in dem sich der äußöre Wert des Sieges zu den inner-jüdischen Werten der Sieger befindet. Wie auf allen Gebieten für uns Juden besondere Bedingungen gelten, so ist nämlich dies auch auf dem sportlichen der Fall. Am Sieg des nichtjüöischen Sportmannes hat vornehmlich er allein teil, sodann sein Klub. Die Leistungsfähigkeit seiner Volksgemeinschaft wird ohne weiteres anerkannt, und selbst die Internationale Olympiade drückt nur eine feinere Wertnuancierung aus, ohne ein absolutes Werturteil zu fällen. Der jüdische Sieger aber gilt als E x p 0 n e n t, als Repräsentant seiner Gemeinschaft. Schon dadurch, daß die Blicke der jüdischen Sportgemeinde ' und weiter Kreise auf ihn konzentriert sind, wird er auch in der Oeffentlichkeit als solcher angesehen. Jüdische Organisationen und Körperschaften wetteifern an allen Orten, auswärtige Mannschaften und Einzefkämpfcr zu bewillkommnen, befinden sich zusammen mit der jüdischen Bevölkerung in freudiger Erregung über die repräsentative sportliche Leistung und sind bei näherer Bekanntschaft mit so manchem Sieger überrascht — über das Minus an jüdischen Gehalten, das ein großer Teil besonders der großstädtischen Sportsleute repräsentiert. Der Sport ist Selbstzweck geworden, Eigenbezirk, hat sich wie in der ganzen Welt auch bei uns von den übrigen Kulturgebieten abgesondert und vervollständigt. Was aber nutzt dann der Sport der jüdischen Kultur, wenn er diese Gemeinschaft nicht bewußt in sich trägt Sportsleger Repräsentant der jüdischen Gemeinschaft, wenn er diese Gemeinschaft nicht bewusst in sich trägt oder wenn gar sein Sport dahin tendiert, die Kulturwcrte dieser Gemeinschaft zu entwerten? Oder wirkt nur seine sportliche Tat, die mit uns ln keinem wesentlichen Zusammenhang steht? Die Losung der jüdischen Turn- und Sport verehie beißt: Durch Sport zur Jüdischen Leistung. Solange aber der Sport bei uns in Rekord- und Wettkampfgedanken kulminiert, wird er beim ersten stehen bieiben und das zweite nicht erreichen. Höchstleistung darf nicht zur beherrschenden . Tendenz unserer Vereine werden! Unsere Aufgabe muß es sein, in die breiten jüdischen Massen den Willen zu einem körperlichen Vollkoimraenheitsideal zu tragen, das ein Korrelat zum jüdischen Kulturideal ist; nicht mehr und nicht weniger. Höchsterfolge sind Begleiterscheinungen, nicht Wesen der jüdischen Sportbewegung. Nicht der Rekord- . mensch, sondern der jüdische Mensch ist ihr Ziel. Als Gegenbeweis darf man weder einen Vergleich mit dem internationalen Sport heranziehen noch Nützlichkeltsmomente finanzieller Art geltend machen, wie es oft geschieht. Nun behauptet man ln den jüdischon Sportkreisen, dass Förderer und Gönner nur durch Gipfelleistungen veranlasst werden können, die erforderlichen Mittel zur Verfügung zu stellen. Unsere Entwicklung widerlegt dies. Wir hatten früher mehr Förderer, die mit regelmäßigen Beiträgen unsere Etats balancierten, als heute Wodurch hatten wir diese? Durch unsere Jüdische Leistung! Wir boten weitesten Kreisen ein Lebern ln einem jüdischen Milieu und gewannen uns damit das Wohlwollen der jüdischen Oeffentlichkeit. In der jüdischen Sportwelt sind diese Fragen nicht neu. Seit Jahren ringen die Gegensätze miteinander. Die Praxis beweist, daß die Gruppen, die neben der körperlichen noch eine geistig-jüdische Arbeit betreiben, nicht nur in sich geschlossen sind, sondern auch zu gleichen oder ähnlichen Gruppen in lebendiger Verbindung stehen, während sie dem Nur-Sportler eine gewisse Reserviertheit entgegenbringen. In einigen Vereinen hat man zwar die jüdische Tendenz.wenigstens theoretisch anerkannt; in anderen überwiegt die technische Richtung; wenige sind zu einer harmonischen Lösung des Problems vorgedrungen. Es ist an der Zeit, dieses Problem allgemeingültig m lösen. An einer reinen Sportbewegung ist die jüdische Oeffentlichkeit nicht interessiert. «.Es ist nicht ein Körper und es ist nicht ein Geist, den wir er* ziehen, sondern ein Mensch», sagt Montaigne. Wir fordern von der jüdischen Sportwelt, ganz gleich welcher Richtung, zur körperlich-technischen die j ü fd i s c h - k u 11 u r e 11 e Leistung! Verstärkungen für die Hakoah. In nächster Zeit erhält der jüdische Verein wieder einige Verstärkungen: W e g n e r I, der ehemalige Verteidiger der Hakoah, wird von Budapest wieder zu den Blau-Weißen übersiedeln. Außerdem sollen die ungarischen Spieler Bader und Moskowitz den Krieauern beitreten. Fabian, der ehemalige Tormann der Hakoah, ist aus Amerika eingetroffen und befindet sich jetzt bei seinen Angehörigen in Budapest. Fabian soll nicht abgeneigt sein, wieder in Wien zu spielen, doch dürfte man bei der Hakoah kaum auf ihm reflektieren, da außer dem tüchtigen Oppenheim demnächst auch der ehemalige Rapidspieler F e i g 1 als Torhüter der Hakoah zur Verfügung stehen wird. Hakoah (Graz) siegte in einem Freundschaftsspiel gegen den Akademischen S. C. 4:1 (2:0). In der jüdischen Staatsmeisterschaft der Tschechoslowakei siegte H agib0 r (Prag) gegen Makkabäa (Preßburg) 4:1 (1:1). Die jüdischen Amateurvereine Wiens hatten am vergangenen Sonntag folgende Ergebnisse aufzuweisen: Hasmonea unterlag gegen Strebersdorf 0:2, Hagibor-Makkabi verlor gegen Cechie 1:2, Menorah spielte gegen Orient 2:2. Petschaner, der berühmte jüdische Fechter, hat in der diesjährigen ungarischen Säbelmeisterschaft den zweiten Platz erzielt. Jüdische Touristik Touristik- und Skiklub «Hakoah». Tourenprogramm für Sonntag, den 16. Juni: Fußtouren: Anmnger (8.30 Uhr, Straßenbahnende Mauer). Kletterkurs: Gesäuse. Näheres Freitag von 20 bis 22 Uhr. Jugendgruppe: Troppberg. Näheres Donnerstag von 19 bis 21 Uhr. IC I u b h e i m: I., Wipplingerstraße 24 (Durchgang Cafe Altes Rathaus). Gäste willkommen! AmtlicheVerlautbarungen der Israelitischen Kultusgemeinde Wien ZI. 3949 ex 1929. Wien, 10. Juni 1929. Israelitische Kuftusgemeinde Wien. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeindc Wien beabsichtigt für die jüdischen Bewohner des XXI. Bezirkes eine Koscherfleischbank unter Aufsicht des Rabbi na tes der israelitischen Kultusgemeinde Wien zu stellen. Fleischhauer, welche bereit wären, ihre Fleischbank unter ritueller Aufsicht der Ku-ltusgememde zu betreiben, mögen ihre Gesuche an den Kulutsvorstand, Wien, I., Seitenstettengasse 4, bis spätestens 28. d. M. richten. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wie n. Predigten in den israelitischen Gemeindetempeln. Am kommenden Wochenfeste finden in den israelitischen Gemeindetempeln bei dem um 8 Uhr 30 Minuten beginnenden Morgengottesdienste Predigten statt und zwar: I., Seitenstettengasse 4 (Rabbiner Dr. Max Grunwald), Freitag, den 14. Juni 1929; II., Tempelgasse 5 (Rabbiner Dr. Max Grunwald), Samstag, den 15. Juni 1929; XV., Turnergasse 22 (Rabbinern Dr. I. Tageslicht), Samstag, den 15. Juni 1929; XVI., Hubergasse 8 (Rabbiner Dr. J. M. Bach), Freitag, den 14. Juni 1929; XXL, Holzimeistergasse 12 (Rabbiner Dr. M. Rosenmann), Samstag, den 15. Juni 1929. Mitteilungen des Keren Kajemeth Wien, I., Kärntnerstraße 28, Telephon R-27-1-86. Postsparkassenkonto 100.208. Ausweis Nr. 22. Summe der Eingänge vom 15. bis 31. Mai 1929 . S 12.321.14 Summe der Eingänge von Rosch Haschanah 5689 „ 93.176.42 Spezifikation der Eingänge nach Spendenarten. Allgemeine 8736.34; Büchsen 2364.71; Baumspenden 856.—; Imitaschen 140.29; Tempelspenden 125.40; Sammlungen bei Veranstaltungen 51.80; K. K. L.-Abgaben 34.—; Goldbuch 12.50.