Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 2 (1929)
- Issue
- Heft 72 (16.5.1929)
- Date
- 1929-05-16
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/3053752-3053805-3053824--1031-3056351- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Nr. n tm STIMME Seite 9 Samuel Goteswilens letzter Gang Von John Henry Mackay Alte Jahre, .wenn es warm wurde, wunderte Samuel Goteswilen aus der Heimat fort, auf Deutschland ’zu und nach Leipzig hinein und auf dem Hin- und Rückweg berührte er viele Städte, große und vor allem kleine, und sah und sprach viele, viele Menschen, mit denen er seine kleinen Geschäfte machte (kleine Geschäfte, keine großen, aber viele und jeder Art) — in Kaufen, Verkaufen, Besorgen und Vermitteln, und überall, wohin er kam, hatte er seine verschiedensten Beziehungen, die wohlgebucht in seinem großen Kopf standen. Bis zur Grenze und zurück fuhr er gewöhnlich eine Strecke mit der Bahn. Aber von da an machte er fast die ganze Reise zu Fuß von einem Ort zum anderen imd bei jedem Wetter, wenn er nicht von irgend einem Fuhrwerk mitgenommen wurde. Hier blieb er länger, dort nur einen Tag und oft wanderte er schon ein paar Stunden weiter, immer, wie diese Geschäfte es erheischten. Für sich brauchte er fast nichts. So oft er zwanzig Mark beisammen hatte, tauschte er sie gegen einen Schein ein. Den tat er in ein Kuvert und sandte es eingeschrieben nach Hause. •Das geschah jede Woche einmal, zuweilen auch zweimal. Daheim aber wußten sie: wenn ein Brief kam, kann auch Geld. Und er: daß er alle die Kuverts, wie •r sie gesandt, zu Hause, wiederfand und keinen Pfennig unnütz verausgabt, denn Rebekka, sein Weib, war eine kluge Frau, eine sehr kluge Frau, die dafür sorgte, daß fast jedes der dreizehn Kinder satt wurde, aber auch dafür, daß jedes das seinige verdiente, wenn es eben konnte. Heute war die letzte Sendung nach Hause abgegangen. Nun mußte er noch über diese Höhen, dann kam das Tal und die Grenze, und war er dort erst einmal an der Bahn, war er auch bald zu Hause. Aber wie heiß es doch war! Wie die Sonne brannte, obwohl sie nicht mehr hoch stand! — Der alte Jude . ging mühsam in seinem staubigen, schwarzen Kaftan und den harten Stiefeln. Die beiden Köfferchen, die zur Seite niederbaumelten, schlugen beim Gehen gegen seine Knie, und scharf schnitten die Bindfäden, an denen sie hingen, in seine Schultern. Endlich erreichte er die Höhe, überstieg die Kuppe und warf sich jenseits ins Gras. Für eine Weile schloß er die Augen. Dann, als er sie wieder aufschlug, öffnete er sie weit; in Entzücken. Denn vor ihm lag unübersehbar in Licht und Luft das weite Land: in die grüne Mulde der Wiesen, die sich von hier oben sanft hinunterwölbte, lagen hineingebettet die alten Häuser der Bauern, weithin verstreut, jedes für sich und jedes beschirmt von den alten Bäumen, weithin, bis sie sich dort unten um den Bahnhof zu einem kleinen Orte scharten. Zur Seite aber, zur Rechten und Linken, rollten die waldbedeckten Hügel wie Wellen weit, weit hinaus: duftiger und erdenloser, je weiter sie rückten, und hinter der letzten Welle — der letzten, kaum mehr erkennbaren — lag seine Heimat, seine, Samuel Goteswilen Heimat, die er, wenn alles ging, wie er dachte, übermorgen um diese Zeit Wiedersehen sollte . . . Die Beine bis an die Brust hochgezogen, saß der alte Jude und schaute und schaute. Er hatte sein Brot essen wollen hier auf der Höhe, und er vergaß es. Er schaute nur und schaute ... Er hatte nur einen Wunsch: so viel von dieser Herrlichkeit mit seinen Blicken zu fassen und in sich zu trinken wie möglich. Und er trank und trank — mit weit geöffneten, großen Augen: trank den Duft der Wiesen; die letzten zarten Wolken am Himmel; das dunkle Wogen der Wälder — trank den Hauc'h der fernen Ebene und die ganze, unendliche Harmonie dieses Bildes! Lange saß er so. Er, wußte nicht wie lange. Dann erwachte er langsam wie aus einem schönen Traum. Eine große Sehnsucht nach der Heimat überkam ihn plötzlich. Wenn er sich aufmachte, den Bahnhöf dort unten in einer Stunde erreichte und die Nacht dort mit dem letzten Zuge fuhr, konnte er vielleicht 6ohon morgen zu Hause sein. Es kostete an die zwei Mark mehr, aber dann war er schon morgen daheim, schon morgen, statt erst am übernächsten Tage. Ja, ec wollte heim, noch heute ... Er wollte aufstehen und vermochte es nicht. Und auf einmal wußte er es: daß dies sein letzter Gang gewesen war, und daß er nie mehr hinunter ln das Tal gelangen würde, und nie mehr über die blauenden Höhen dort hinweg, und nie mehr nach Hausei Er fühlte keine Schmerzen. Nur diese unbesiegbare Mattigkeit nach einem langen Leben voll Mühen und Sorgen. Es war kein Erschrecken in ihm und keine Angst Er war «in kluger Mensch, der über vieles nachgedacht hatte, woirüber die Menschen sonst nicht nachdenken, und er wußte, daß das Sterben nicht schwer, sondern leicht war. Einmal mußte es kommen, und wenn er auch gewünscht hätte, daheim zu sterben bei seinem Weibe und seinen Kindern, — daß es hier kam, an diesem Abend und mit diesem Bild vor Augen, war nicht das schlimmste. An viel Schönheit der Erde mußte er vorübergehen in der Hast und Unrast des Erwerben«. So war es gewesen. Nun zeigte sie sich ihm noch einmal in ihrer ganzen Herrlichkeit »m Glanze und im tiefsten Frieden des Abends. Und Samuel Goteswilen schaute und schaute, trank und trank mit heißen, gierigen und unersättlichen Augen ... Er fühlte noch immer keine Schmerzen, aber eine Kälte stieg von den Füßen auf zu seinem Herzen, und seine Augen wurden müder und müder. Dann sanken die Lider, und dankbar schloß er sie. Sein Kopf fiel schwer, zwischen seine Schultern. Während er mit den Händen, in letzter Kraft die Knie fester umklammerte, bewegte er sich hin und her, und ein leises Stöhnen kam aus seiner Brust Dann ging es in Murmeln Über, und so, vor sich hinmurmelnd und murmelnd, ging er seinen letzten Gang . . . Das jüdische Gesicht Aus Berlin wird uns geschrieben: In der phystognomischen StudiengeseHfechaft zu Berlin hielt Herr Dr. Arthur GzeMibzer einen Lichtbildervortrag über den jüdischen Typus. Gäbt es einen speziell-jüdischen Typus? Diese Frage wird, wie Dr. GzeMfctzer ausführt, von den Spezialfofsohem in diametral entgegengesetztem Sinn beantwortet: während Fisttberg in seinem Buch «Rassemmericmaie der Juden» m dem Schluß gelangt, daß es keinen einheafcliüben; jüdischen Typus gibt findet ZoMschan in dem Werfe «Das Rassenproblem» einen räumlich und zeitlich konstanten Typus des jüdischen Gesichts. Diese Ansicht lehnt der Vortragende zwar ab, zeigt aber, gestützt auf das Buch von Feist «Stammesfcuode der Juden» doch semitische und israelitische Typen ältester Zeit, die den unter uns wandelnden Juden verblüffend gleichen. Daneben aber gibt es eine ganze Anzahl Juden, die sich weitgehend an die Umwelt angeglichen haben. Der jüdische Typus hat also eine sehr beträchtliche Variationsbreite: in Rußland trägt der Jute slaviscbe, in Deutschland deutsche Züge; der amerikanische Jude gleicht sich nach Prof. Boas in Sohädelfom» und Gesächtsousdmdc dem einheimischen Vorbild an usw. Daran ist aber weniger die Mischung mit fremdem Blut schuld, die ja zu keiner Zeit ganz gefehlt hat, als Klima und Lebensweise, Tracht und Sitte verantwortlich. Redner charakterisiert dann, unter Uebergefeumg der jüdischen SpEttergruppen, die zwei Haupttypen des heutigen Juden, die Sephardim (Spaniolen) in Hordafrika und der Levante . und die Asohkenasim, die hauptsächlich in Rußland, Rumänien und Polen neben den größten Ausstrahlungscsentren New York und London wohnen. Den letzteren hat er. seine besondere Aufmerksamkeit zugewendet Dank dem Entgegenkommen der Berliner Paßstelle hat er die Möglichkeit gehabt, viele hundert Photographien von Köpfen jüdischer Durchreisender zu sammeln, und zwar nacht nach willkürlicher Auswahl, sondern in der Reihenfolge, wie sie sich in der genannten Stelle einfanden. Diese legte er zur Prüfung mehreren Sachverständigen vor. Sowohl von jüdischer wie mchtjüdiisoher Seite ergab sich als Resultat, daß nur 28% dieser Ostjuden als unverkennbar jüdische Typen erkannt wurden, während das jüdische Gesicht bei. den von Doktor CzeMitzer aus illustrierten Zeitungen gesammelten Bildern prominenter Westjuden ctoarakterisoher Weise. auf 30% stieg. Uebrigens sehen die Frauen in beiden Gruppen jüdischer aus als die Mannen Encyclopaedia Judaica Die Juden find feit jeher das Volk des Buches gewefen. Und je mehr fie vom Schauplatz weltgefchichtlicher Betätigung verdrängt wurden, je weiter fie in ihre Paffivität hineingezwängt wurden, defto ftärker wurde ihre Befchäftigung mit ihren Büchern, mit Literatur und Wiffenfchaft. Und wenn auch diele Aauptfächlich religiöfen Charakter hatten, fo war doch foviel von „Profanwilfenfchaften" darin enthalten, daß der Jude des Mittelalters auch im AllgemeinwifTen den Durchfchnitt feiner Mitbürger übertraf. Durch diefe jahrtaufendlange intenfive wiifenfchaftliche Betätigung wuchs die hebräifdie Literatur riefengroß an und fdion frühzeitig ergab fich die Notwendigkeit für ZufammenfalTungen, Kompendien, doch waren diefe zunächft nur auf den religiöfen Teil des Schrifttums befchränkt. Der Einfluß der franzöfifchen Enzyklopädien war es wohl, der den Juden eine Enzyklopädie nicht religiöfen Wiffens, fondern der Naturwiffenfchaften in hebräifcher Sprache fchenkte. Um 1790 erfchien in Brünn unter dem Titel »Sehr l habrith“ eine ausgezeichnete Zufammenfaffung naturwiffenfchaftlicher Erkenntniffe in hebräifcher Sprache. Aehnliche Zufammenftellungcn erforderte dann dar Wiffensdurft der Oftjuden im 1$. Jahrhundert, mehrere aus verfdiiedcnen Gebieten, fie alle dienten aber nicht der Wiffenfchaft des Judentums, fondern dem Zwecke, die verfchiedenen wiffcnfchaftlichcn Gebiete den Juden, die nur hebräifch oder jiddifch fpradien, zu erfchließen. Die weitverzweigte Wijfcafchaft des Judentums, die nicht minder umfaffende Wiffenfchaft vom Judentum, fie blieben in diefer Hinficht verwaift; das Bedürfnis nach einer folchen Enzyklopädie wurde wohl dringend#: empfunden, Moritz Steinfchneider hat es vor faft hundert Jahren ausgefprochen, der Prominenteften einer, Achad Haam, weit mehr als ein halbes Jahrhundert fpäter es noch wiederholen muffen. Erft im Jahre 1900 erfchien die erfte moderne jüdifche Enzyklopädie in englifcher Sprache, einige Jahre fpäter die Evreichaja Enciklopedija in rtiffifdier und dann eine nicht ganz einwandfreie in hebräifcher Sprache, die allerdings zum Teil nur ein Auszug ihrer Vorgänger ift. Immerhin erfchienen im Laufe von einigen In irgendeiner idekien Prorvinzgemeinde geschah es. Frau K. traf morgens beim Einkäufen den Rabbiner. ♦Guten Tag, Herr Rabbiner», sagte sie. «Warum waren Sie denn gestern bei der Predigt so ungehalten?» ♦Ich habe mich über Ihren Mann geärgert», erwiderte der Rabbiner streng. «Er dürfte wohl wissen, daß es sieh nicht gehört, während der Predigt die Schul zu verfassen.» Frau K. senkte beschämt ihren Blick zu Bodeij und stammelte: «Bitte, seien Sic ihm nicht böse, er ist ein Schlafwandler.» Jahren drei folche Sammelwerke, und welche Ironie: Deutfchland, die Wiege und Pflegeftätte der jüdifchen Wiffenfchaft, mußte noch immer darauf verachten, die Notwendigkeit, die Steinfchneider vor achtzig Jahren betont hatte, blieb unberüdtfichtigt. Erft nadi dem Kriege traten die wiffenfchaftlichen Leiter des Berliner Verlages „Eichkol“, Dr. Klatzkin und Dr. Goldmann, an die Erfüllung des alten Defideriats heran; es gelang ihnen, weite Krcife von Gelehrten und Förderern der Wiffenfchaft dafür zu intcreffieren. In mehr als vierjähriger Arbeit wurden die Stichwortc fcftgeftcllt; mehr als 40.000 Artikel find das Minimum, um die Wiffenfchaft des Judentums und vom Judentum erfchöpfend darzuftellen, ij große Lexikonbändc werden — von den Regiftcrbänden abgefehen — dazu notwendig fein. Daran kann man ermeffen, welches Organifatlonstalent dazu erforderlich ift, die ungeheuren Koften für ein folches Unternehmen ficherzuftellcn und für die Bearbeitung diefer riefigen Materie die Gelehrten zu finden, die den Stoff beherrfchen und nach dem ncueften Stande der Wiffenfchaft darftellen. Kein Wunder, daß auch nach der Ankündigung der Herausgabe der Enzyklopädie in vielen Kreifen Skepfis über die Durchführbarkeit herrfchte. Mit dem Erfcheinen der vorliegenden erften drei Bande find nun nicht nur die Zweifler gefchlagen, es find auch die kühnften Erwartungen der Optimalen übertroffen. Der ftattliche erfte Quartband zählt außer einer mehrere Bogen Harken Einleitung über 1200 doppelfpaltige Seiten und umfaßt nur einen Teil des Buchftabcn „A“ (bis Akademie). Von der Fülle des Gebotenen kann man fich nur an der Hand des Buches eine Vorftellung machen. Neben rein biblifdien Artikeln, wie dem mehrere Seiten umfaffenden *Aron“, flehen kabbaliftifche, wie „Adam Kadmon“, eine vortreffliche lange Orientierung über das mehr philologifche Gebiet der „Abbreviaturen“ ufw. Bei aller ftrengen Wiffenfchaftlichkeit hält fich das .Werk von gelehrtem Krimskram, einfchlicßlich der Fachausdrückc, frei, die Darftellung ift allgemeinverftändlich Und wird durch eine große Zahl von Farbtafeln und Abbildungen belebt. Die Ausftattung ift hervorragend. Das Berliner Ralativitätsgeschenk für Einstein Berlin. In der letzten Sitzung der Stadtverordnetcnverfammlung wurde die Annahme der „Felix-Deutfch-Stiftung“ auch mit den Stimmen der Dcutfchnationalen dankend zur Kenntnis genommen. Die den Namen „Felix-Dcutfch-Haus" tragende Stiftung foll geiftig und künfllerifch in fchöpferifchem Sinne tätigen Perfönlichkeiten zur Erholung und Arbeitsruhe zur Verfügung geftellt werden. Als aber darauf die Vorlage über die Schenkung eines kleinen unbebauten Grundftückes an der Havel an Profeffor Albert Einftein (das Geburtstagsgefchenk der Stadt Berlin an den großen Gelehrten) zur Behandlung gelangte, machten die deutfchnationalen Stadtverordneten Schwierigkeiten und drohten, die Befchlußfahigkeit der Verfammlung zu verhindern. Um dies zu vermeiden, kam man überein, die Befchlußfaffung bis zur nächften Sitzung, die nach Pfingften ftattfindet, zu vertagen. Es heißt, daß einige extreme Antifemiten unter den Deutfchnationalen diefe Haltung ihrer Fraktion erzwungen haben. Brief an Otto Abeies (Zu seinem fünfzigsten Geburtstag.) Lieber Freund! Fern von der lieögewonnencn Stätte Deines langjährigen zionistfischen Wirkens in Transsylvanien, der heiligen Sache des Wiederaufbaues der jüdischen Heimat dienend, begehst Du Deinen fünizögsten Geburtstag. Fünfzig Jahre sind eine große Spanne Zeit, zumal da sic bei Dir zweinniddreißig Jahre zionistischer Arbeit bedeuten. Von Theodor Henzls erstem Auftreten an hast Du mitgewinkt und bliebst seinem Rufe treu, über die schwersten Zeiten unserer Bewegung hinaus, bis zum heutigen Tage. Deine ganae Persönlichkeit stelltest Du in den Dienst der Sache unseres Voilkes. Ausgangspunkt war der «Jüdische Volikskalender» in Deiner Heimatstadt Brünn, weitere Etappen: die «Jüdische Zeitung» in Wien und das politischliterarische Jahrtmch «Jüdischer Natiionalkalender». Inzwischen lerntest Du die vorn ihrer Scholle losgerissenen Ostjuden als Flüchtlinge in Wien kennen und schriebst ein Büchlein über sie, das mit Recht tiefen Eindruck machte, Dir danken wir die Herausgabe der Gedichte von Hugo Zudkenmann, denen bald ein Band eigener lyrischer Dichtungen folgte. . Zwischendurch erschienen Deine stimmungsvollen Bilder von der Judengasse in Nlkolsbirrg, Sagen aus denn Krakauer Ghetto, dann Deine Feuilletons und Theaterkritiken in der «Wiener Morgenzcitung», Deine leuchtenden lebenswahren Schilderungen aus Erez Israel usw. Ich habe die feste Ueberzeugung, daß ich im Namen aller Zionisten Oesterreichs — und vieler anderer Juden über die Grenzen tfjjiseres Landes hinaus — spreche, .wenn ich Dir aus Anlaß der Beendigung des ersten halben Jahrhunderts Deines Lebens aus veilem Herzen viel Gtück wünsche. Herzlichst Dein Ludwig Bat«.