Mannheim
Compact Memory

Die Stimme · 1929-04-25 · Heft 69-70 (25.4.1929) · page 14

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Stimme
Volume
2 (1929)
Issue
Heft 69-70 (25.4.1929)
Date
1929-04-25
Page
– (sequence 14)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
92% known words query
IRI
…/3053752-3053805-3053822--1006-3056324
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

6 entity mentions

Sette 14 DIE STIMME ivi*; mein Todfeind. Zemach, der Tempeldiener, Iiaac ui.o kianke Tochter, die er gern verheiraten wollte. Er hatte einen Schadchen zu mit geschickt, mir tausend Gulden Mitgift und zwei Jahre Wohnung and Kost in seinem Hause versprochen, dodl ich hatte dieses Glück ausgeschlagen. Deshalb haßte er mich tötlich, obwohl seine Tochter am selben Tage heiratete wie ich. Ihr Mann war Chaim Baß. Diese zwei Menschen waren meine Feinde; still und verbissen suchten sie jede Gelegenheit mir zu schaden, ln den zwei Jahren, da ich mein Amt in Sieradz ausübte, versuchten sie unaufhörlich, mich durch Lügen und Verleumdungen von meiner Stelle zu verdrängen. So sollte der Weg für Chaim Baß freigemacht werden, der um jeden Preis Stadtchasan von Sieradz werden wollte. Sie wühlten hinter meinem Rücken, doch mir gegenüber spielten sie die Rolle meiner besten Freunde. Ich wußte alles, doch ich tat, als merkte ich nichts. * Eines Tages — es war Sommerjahrmarkt, zu dem stets viele Bauern und Gutsbesitzer in die Stadt kamen — bemerkte ich, als ich morgens vom Gottesdienst nach Hause ging, am Rathaus ein Plakat mit großen Lettern: Auf der Durchreise von Krakau nach Warschau gibt das berühmte Wiener Damenquartett heute um 8 Uhr abends im Saale des Restaurants Flakiewicz ein einziges Konzert, bei welchem Werke von Mozart, Beethoven und Schubert zur Aufführung gelangen. Ich war damals 22 Jahre alt. Was in der großen Welt vorging, davon hatte ich keine Ahnung. Aber von den großen unsterblichen Meistern der Musik hatte mir Reb Berisch viel erzählt und es war seit langem mein sehnlichster Wunsch, ihre Kompositionen zu hören. Es ist aber begreiflich, welche magische Anziehungskraft das Plakat auf mich ausübte. Doch wozu erst viel erzählen? Meine Frau hatte eine Unterredung mit Flakiewicz und am Abend saß ich in einem Winkel des großen Saales,... hörte,.. .war im Himmel. Am nächsten Morgen wurde ich zum Rabbiner berufen. Bei ihm traf ich die drei Vorsteher der großen Synagoge. Mir ahnte Schlimmes. «Leibusch», — begann der Rabbi abgewandten Antlitzes — «in der Stadt geht das Gerücht, du seiest gestern in einem trefenen Wirtshaus gesessen. Ist das wahr?» «Es ist wahr, Rabbi» — antwortete ich. «Was?» — schrie der Rabbi auf? «Ein Jude, 'der Vorbeter im Gotteshaus, wagt es sich in ein trefenes Wirtshaus zu setzen und stundenlang fremde Frauen anzustarren? Und das tut der Mann, der sich dem Dienst Gottes geweiht hat und in wenigen Wochen, an den hohen Feiertagen der Fürsprecher der Gemeinde vor dem höchsten Gericht sein soll!... Hinaus! Du bist nicht mehr Chasan!» In furchtbarer Erregung verließ ich, ohne ein Wort zu erwidern, das Zimmer des Rabbi. Vor der Tür meiner Wohnung stand .meine Frau. Sie erwartete mich ungeduldig und rief mir mit erkünstelter Ruhe zu: «Ich weiß alles, Leibusch. Sei nicht verzweifelt. Qott wird dich nicht verlassen! Beruhige dich,» ■— ihre Stimme sank zu einem Flüstern herab — «beherrsche dich! Sie sitzen drinnen...» Ich verstand kein Wort von dem, was meine Frau zu mir sprach. Doch ihre klaren, guten Augen und ihre sanft beherrschte Stimme beruhigten mich. Ich trat in mein Zimmer. Dort fand ich — Chaim und Zemach; sie taten, als wüßten sie von nichts. Da brach der ganze Haß gegen die beiden niedrigen Kreaturen, der sich in mir angesammelt hatte, mit einem Male in mir auf und mit einer Stimme, die mir selbst fremd klang, schrie ich: «Hinaus, gemeine Denunzianten, hinaus!» Ich weiß nicht, wie es geschah — ich faßte den schweren Messingleuchter, der auf dem Tische stand, und schleuderte ihn mit wütender Kraft gegen meine Feinde.. Chaim fiel tot zu Boden. * Der Erzähler schwieg. In seinen letzten Worten ldasg der Schrei einer von furchtbaren Gewissensbissen gequälten Seele. Sein Gesicht war totenblaß, Tränen glänzten in seinen Augen. Mit zitternder Hand faßte er das Glas Tee, das vor ihm stand, trank es in einem Zug leer, zündete nervös eine Zigarette an und fuhr dann fort: «Das Gericht verurteilte mich zu vier Jahren Zwangsarbeit und lebenslänglicher Verbannung nach Sibirien. Ich hörte das Urteil ruhig an und nahm es geradezu freudig auf; es erschien mir als Sühne, die mein Gewissen erleichtern und das Blut, das ich vergossen, von mir abwaschen würde. Ich dankte dem Richter, verzichtete auf das Recht der Berufung and kam nach kurzer Zeit mit einem Transport in das Oeföngnis von Alexandrowsk. Sie erinnern sich wahrscheinlich noch der aufsebenerregeMen Affäre an einem der bekanntesten Theater in Petersburg, die vor etwa fünfzehn Jahren durch die Presse der ganzen Welt ging; ein berühmter Opernsänger hatte ki Verdis «Othello» seine Partnerin, weiche die Desdemona gab, in der Schlußszene wirklich erwürgt, da er sie — sie war seine Geliebte — im Verdacht hatte, daß sie ihn mit einem Manne aus der Umgebung des Zaren betrog. Dieser Sänger, der damals zu sechzehn Jahren Zwangsarbeit verurteilt wurde, war Insasse des Gefängnisses von Alexandrowsk, als ich hinkam: Eine prachtvolle Erscheinung von herkulischem Körperbau, graumelierter Kopf, große ernste schwarze Augen, die Stimme eines Löwen. Er herrschte wie ein Kaiser unter den Sträflingen; wie ein Kaiser hatte er seine Günstlinge und wehe dem, der es wagte, einem seiner Günstlinge ein Leid anzutun! Ich hatte das Glück einer seiner Günstlinge zu werden und ihm danke ich es, daß mein Leben im «Totenhaus» erträglich wurde. Gleich am ersten Tage meiner Ankunft betrachtete er mich lange mit seinem durchdringenden Blick, fragte mich nach meinem Verbrechen und nach meiner Vergangenheit und sagte dann: «Keine Sorge! Vier Jahre Zwangsarbeit — lächerlich! Ich werde aus dir schon etwas machen! Morgen ist Feiertag, da wirst du mir etwas Vorsingen. Cbajlm Bloch: Lebenserinnerungen des Kabbalisten Vital 3 3 V'SO. .eine beachtenswerte Quelle zur Erkenntnis der Kabbalah" (Prot. Dr. Loehr In der „Orientalischen Llteratorzeltons“.) .vom hohen Wert, besonders für Religion*- und Seelenorscher, Psychoanatttikcr und Aerzte.“ („Rundschau Itir geheime Wissenschaften.'').bleibt für diese Geschichten der Qlaube an eine vorwiegend auf Hebung der sitttichen Zustünde gerichteten Sendung kennzeichnend." (Gemcindoblatt, Leipzig.) „ . . . . Die Freunde religiöser Manifeste müssen Chajim Bloch für sein Buch danken. Wie tiefe, wundersame Märchen vom Leben der Qerecbten, die in sieb Irdisches und Ucberlrdisches zum Qleichklang bringen, lesen wir die Erinnerungen des Kabbalisten von Safed. Ia der Welf des Mammons und der Maschine singt das Buch Cbajlm Blochs das Mysterium vom göttlichen Ursprung der menschlichen Seele." (Hans Sassmann im „Neuen Wiener Journal".) „ .... für die Erforschung der Rellgions- und Sittengeschichten sind die hier veröffentlichten Stoffe besonders wichtig." (Prof. Ed. Köoig-Boun in der „LlterarN sehen Wochenschrift".).hier braust tiefes Empfinden in heiliger Sehnsucht auf." (Julius Bamberger in den „Religiösen Monatsheften".) ..Vital ist eine der interessantesten Erscheinungen in der Geschichte der jüdischen Mystik.“ (Archiv für Religionswissenschaften.'*).die packenden Erinnerungen dieses Kabbalisten in der reizenden Wiedergabe Cbaiim Blochs sind auch f(|r den nichtjüdischen Mystiker wertvoll." („Blätter der okkultistischen Wissenschaften.") Vernay-Verlag. Wien, IX. Jetzt komm’, trinken wir ein Glas Tee! Schnaps dulde ich hier nicht, Bruder!» Er hat Wort gehalten: er hat aus mir «etwas gemacht: Er war ein Künstler von höchster musikalischer Empfindung und Bildung, dazu ein ausgezeichneter Lehrer. In den vier Jahren meiner Sklavenarbeit benützte er jede freie Minute, um mit mir zu studieren. Er entwickelte meine musikalischen Fähigkeiten und war glücklich über meine Fortschritte. Den letzten Tag meiner Haft — es war ein Sonntag, da es keine Arbeit gab — verbrachten wir zusammen und er gab mir Ratschläge, wie ich meinen machen könnte. ° «Du bist frei, Ljew» — sprach er. «In dem Augenblick, da du diese Mauern verläßt, steht dir die Welt offen. Du rnnßt vvohl in Sibirien bleiben, auch Sibirien ist eine Welt. Vor ein paar Wochen hat mich der Direktor des Irkutsker Theaters zusammen mit dem Adjutanten des Generalgouverneurs besucht. Ich habe ihnen von dir erzähl* Hu kannst ganz ruhig sein, deine Zukunrt ist gesichert.> So wurde aus Leibusch, dem Stadtchasan von Sieradz, Ljew Ossipowitsch, der «sibirische Battistini». Meine Frau Anna Borisowna ist bei mir und wir haben ein neues Glück gefunden. Der Grund dazu wurde gelegt, da ich in Flakiewicz’ Restaurant beim Konzert des Wiener Damenquartetts saß.» Herren- und Damen-Kieider nnch naß Brich« Z»hi»nr ■ich UthmlatcmmtB. Johann ft.«Herls»« Wien, TI., Mariahilferstraße 107, Tel. B 27-2*88 Kleine Nachrichten Der Vatikan hat die Errichtung einer päpstlichen Nuntiatur in Palästina vorbereitet. Durch die Schaffung einer besonderen diplomatischen Vertretung im he lügen Lande beabsichtigt Papst Pius XI., seinem Willen Ausdruck zu geben, verschiedene, zwischen England und der Kurie schwebende Streitfragen zur Erledigung zu bringen. Zum ersten Repräsentanten des päpstlichen Stuhles in Palästina ist Monsignore Valey aus ersehen. * SO prominente New Yorker Juden vereinigten sich ziu einer Gesellschaft der Freunde der Hdbräischen Universität. Zum Vorsitzenden wurde Herr James Marahall gewählt. Es wurde beschlossen, eine Werbeaktion zur Gewinnung von mindestens 1000 aktiven Mitgliedern durchouföhtreij. * Die vor einigen Monaden in Paris begründete ksternsationate Liga zur Bekämpfung der Pogrome, die 600 prominente Persönlichkeiten als Mitglieder zählt und deren Ehrenpräsident Albert Einstein ist, führt von jetzt ab den Namen «Internationale Liga zur Bekämpfung des Antisemitismus». Lowf ChanceÄor und Lady Chancellor pflanzten während ihres Besuches ia Girvgar, wo sich der BaÄfour-WaW befindet, drei Bäume. Per Baifour-WaW ist das größte Waldgebiet des Jüdische* Hattonaffonds. Sir John Chane«**, der mit des» Forstwesen sehr vertraut ist, äußerte seine Bewunöamg über dte scfcöoe and nwecfcmäGige Waldantege. __ Nr. 69/70 . Buch und Kunst Professor George Pavel präsentierte eich dem Wiener Publikum als Dirigent von hervorragenden Qualitäten, der in seinem am 18. April etattgefundenen Konzert einen großen Erfolg erringen konnte. Auf dem Programm stand eine sinfonische Dichtung des Rumänen Alexander Zirra, Tschaikowskys Pathötique und dazwischen das Mendelssohnsche Violinkonzert (von Prof. Josef Zimbler in meisterhafter Weise gespielt) und von Sophie Munteanu innigst gesungene Lieder. Der noch junge Dirigent, der in seiner Heimat als begeisterter Förderer jüdischer Musikpflege bekannt ist, kann mit seinem Wiener Erfolg zufrieden sein. g. f. Vollständige Grammatik der hebräischen Sprache. Der junge hebräische Philologe Israel Bursztyn, ein Wiener, hat kürzlich im Vertag Gerold u. Co., Wien, ein« «vollständige Grammatik der alt- und neuhebräischen Sprache» erscheinen lassen, die nicht allein in wissenschaftlichen Fachkreisen, sondern auch in den weiten Kreisen des Hebräisch lernenden Publikums großes Interesse hervorgerufen hat. Llederknzert Hilda Dulitzkaja. Für das zweite Konzert der Frau Dulitzkaja, das am 27. April im Hotel Continental stattfindet, macht sich großes Interesse bemerkbar. Das hat wofhJ seinen Grund in dem großen Erfolg, den d'e Künstlerin mit ihrem ersten Wiener Konzert erzielt hatte. Auch in Prag, wo die Künstlerin vor kurzem konzertierte, rief ihr Vortrag große Begeisterung hervor. Das «Prager Tagblatt» beizeichnete Frau Dulitakaia als die einzige und markanteste jüdische Volkssängerin. Die Künstlerin unternimmt demnächst eine lange Konzertreise, die sic möglicherweise bis nach Amerika führen wird. Jüdische Künstlerspiele. Nachstehend das Wochenrepertoire: Freitag und Samstag: «Auf wilden Wegen» von Kobrln, Sonntaig: *Bz Hadaas» von Gordin, Montag und Dienstag: «Gott der Rache» von Asch (Erstaufführung). Konzert jüdifdier Mufik. Der Verein zur Förderung jüdifdier Mufik, an deffen Spitze ProfeiTor Max Graf als Präfidcnt fteht und der in der letzten Zeit eine große Tätigkeit entfaltet hat, veranftaltet Samstag, den 27. April, im Feftfaale des Induftriehaufes, Schwarzenbergplatz 4, gemeinfam mit dem Wiener jüdifchen Gefangverein das V. Konzert jüdildier Mufik. Zur Aufführung gelangen: Engel: Suite aus der Mufik zur dramatifchen Legende von An-fki „Hadibuk“ (Erftaufführung in Wien) für Klarinette und Streidiquintett; Achron: Elegie für Streichquartett (Uraufführung); Caftelnuovo-Tedesco: „Täftze Königs David“ für Klavier; Mufiorgsky: „Jofua“ für gemilchten Chor und Solo (nach hebräifchcn Themen); Lieder und Chöre von Brandmann, Krcin, Sfaminsky, Erdftein u. a. Ausführende: ProfefTor Julius Wolffohn (Klavier), Thea Glan, Grete Körner, Simon Weiß (Gelang)), Hans Lewitus (Klarinette), Elfe Stein und J. Brandmann (. .Jinc), Kiu: Fuchsgclb (Bratfche), Vally Gara, Joachim Stutfchcwsky (Cello) und der Wiener jüaifche Gefangverein unter Leitung des Chormeiftcrs A. Dzimitrowsky. Am Klavier Kapellmeifter Rudolf Beck. Neues Jüdifchcs Theater (II., Praterftraße 60). Ab Freitag tägliches Gaftlpicl der beliebten Soubrette Fr. Berta Liebgold. Zur Aufführung gelangt „D as Provinzmäde 1“, Gefangskomödie in drei Akten von A. Reifchmann, Mufik von Sch. Stunde. Die Novität wird bis Sonntag wiederholt. — Montag, den 25., „Die erfte Lieb e“. — Dienstag, den 30., „D a s Provinzmäde 1“. — Mittwoch, den 1. Mai, und Donnerstag, den 2. Mai, zum erftenmal in diefer Saifon „Die rumänifdie Chafen c“, Luftfpiel mit Gefang in drei Akten von A. Sdiorr, Mufik von J. Rumfchynsky. Pessach, das Fest der Freude und des Gesanges, ist wieder gekommen. Es ist ein alter jüdischer Brauch, zunn Sederabend Gäste in seinem Hause zu haben. Alle berühmten Kantoren und jüdischen Künstler, sind in Ihrem Heim und erfreuen Sie durch ihre hervorragenden Leistungen auf den neuesten elektrisch angenommenen Schallplatte«. Es Ist ein erlesener Genuß, ihren Stimmen lauschen und der großen Vergangenheit und Kultur des jüdischen Volkes zu gedenken. Das Musikbaus Excelslor, Wien, L, Adlergasse 5, Telephon R-23-4-90, hat schon seit jeher dem Genre des jüdischen Gesanges seine besondere Aufmerksamkeit zugewemdet und sind gerade in letzter Zeit viele Neuerscheinungen in jüdischen, hebräischen, russischen und rumänischen Platten zu haben. Die neuen Kataloge liegen zum Teil schon auf und werden auf Wunsch jedermann gratis zugesandt. £ Masklr-Andacbten am Pessachfeste. Zur Vermeidung des großen Andranges in den Getnelndetempeln zur Haskarah veranstaltet der Vorstand der Israelitischen Kultusgemelndc Wien am diesjährigen PessaChfeste Donnerstag, den 2. Mal, um 6 Uhr früh, ira Stadttempel, I. Seitenstettengasse 4, und im LeopoMstädter Tempel, II•* Tempelgasse 5, sowie um 9 Uhr im Festsaale des Hotel Continental, II., Taborstraße 6, anläßlich der Maskir-Andaditen feierliche Gotteidienste. Lora Glücksmaim und Leopold Jungwirth, die bekannte« jüdischen Künstler, unternehmen demnächst, wie wir hören, eine Auriandstouruee. Predigten kt den laradKfeehen Oemebidetempeln. An den kommenden Passah-Feiertagen finden in den israelitischen Gemeindetempeln bei dem um 8 Uhr 30 Min. beginnenden Mongnngottesdtenst Predigten statt, und zwar: I., Seffenstettengasae 4 (Rabbiner Dr. M. Ommwald), Donnmteg, den 39. Aprilj, «Md Mittwoch, den 1. Mai; Ü., Tempelgnsse 9 (Rabbiner Dr. M. Gnuvwatd), Freitag, den 26. April, und Domwisteg, den 2. Mai; XV., Tümengnas» 22 (Rribbtnec

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.