Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 2 (1929)
- Issue
- Heft 69-70 (25.4.1929)
- Date
- 1929-04-25
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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Old STIMMl Seite 15 Nr. 60 /7b \ Da I. Taglicht), Donnerstag, den 25. April, und Dotvneratag, deu 2. Mai 1029; XVI., Hubergasse 8 (Rabbiner Dr. J. M. Bach), Donnerstag, den 25. April, und Mittwoch den 1. Mai; XVIII., Schopenhauerstraße 30 (Rabbiner Dr. D. Feuchtwang)', Donnerstag, den 25. April, und Donnerstag, den Z Mai; XXI., Hofzmeistengasse 12 (Rabbiner Dr. M. Rosenmanm), Donnerstag, den 25. April, und Donnerstag, den 2. Mai 1929. Rätselecke Redigiert von Joto Kreuzworträtsel. 1 2 i 4 ) 1 7 8 9 10 u ts~ m u m RR 14 ■ IS m 17 IS ■ 19 ■ ft 2U 81 m ■ 22 28 H 25 26 a Bl 27 u 28 29 m so m 31 04 3J m 4 Io m 36 m 87 OB 39 ■ 10 uT~ m 45 48 S 40 46 — fä 47 43 — M ST*- — i H| 53 ■ 50 50 s ST“ H 55 66 57 n 5» Hfl Tr 5» Wag recht: 1. Deutscher Dichter (gest. 1856). 6. Fluß in Nordtcaiukasien. 11. Zusammen!!altend, Überein- ■gedcommen. 12. Schweizer Kunort. 13. Rührig, lebhaft. 15. Gebetswort. 16. Britischer Untertan. 17. Amerikanischer Schriftsteller (gest. 1849). 19. Gebraucht. 20. Fluß in Thüringen. 22. Glückwunsch. 27. Gleichgültig. 28. Weiblicher Vorname. 29. Fluß in Deutschland. 31. Gesichtete»!. 33. Nordische Tierart. 34. Aufruf. 36. Artikel. 37. Verzeichnis, Liste. 40. Abkürzung für «mchtgenügend». 42. Futterstoff. 43. Chemisches Zächen für Neon. 44. Schreiten. 46. Grasplatz. 48. Seltenes Metall. 50. Stadt in Dalmatien. 51. Gebirgseinschnitt. 52. Altdeutscher Männername. 54. Gutschein. 55. Beleuchtungskörper. 58. Beikannte Wiener Schauspielerin. 59. Tanz. Senkrecht: 1. Fisch. 2. NahnumgsmitteJ (Mehrzahl). 3. .Nordischer Mädchenname. 4. Verneinung. 5. Abkürzung für «exempli gratia». 6. Chemisches Zeichen für Tantal. 7. Nebenfluß des Arno. 8. Lateinischer Name für Rom. 9. Männliches Haustier. 10. Schweizer Bezirk; auch Stadt in China. 14. Fußballausdnuck. 17. Männenname. 18. Schwung. 20. Vogel. 21. Englische Schuistadt. 23. Vortrag. 24. Vertreter. 25. Befehl des Sultans an den Wesir. 26. Fruchtbare Wüsten in sei. 29. Affe. 30. Bevor, früher. 32. Internationale Hilfssprache. 34. Umstandswort des Ortes. 35. Mädchenname. 38. Nordisches Göttergesohlecht. 39, Frühling. 41. Stadt in Deutschland. 43. Römischer Kaiser. 45. Großer Saal. 47. Geschenk (Mehrzahl). 49. Dichtuiiigsart. 52. Weibliche Gestalt aus dem Nibelungenlied. 53. Kleine Ansiedhing. 50. Altrömische Münze. 57. Chemisches Zeichen für Natrium. Auflösung des Kreuzworträtsels in Nr. 67. Wag recht: 1. Heine. 6. Terek. 11. Einig. 12. Arosa. 13. Rege. 15. Amen. ,16. Ire. 17. Poe. 19. Alt. 20. Saale. 22. Gratulation. 27. Egal. 28. Nora. 29. Oder. 31. Nase. 32. Ren. 34. Oho. 36. Des. 37. Tabelle. 40. Ng. 42. Serge. 43. Ne. 44. Geben. 46. Anger. 48. Uran. 50. Zara. 51. Tal. 52. Udo. 54. Bon. 55. Laterne. 58. Niese. 59. Tango. Senkrecht: 1. Hering. 2. Eier. 3. Inge. 4. Nie. 5. E. g. 6. Ta. 7. Era. 8. Roma. 9. Esel. 10. Kanton. 14. Goal. 17. PauL 18. Elan. 20. Star. 21. Eton. 23. Rede. 24. Agent. 25. Ir ade. 26. Oase. 29. Orangutan. 30. Eher. 32. Esperanto. 34. Oben. 35. Olga. 38. Äsen. 39. Lenz. 41. Oera. 43. Nero. 45. Hatte. 47. Gaben. 49. Ode. 52. Ute. 53. Ort. 56. As. 57. Na. Das Wocheneotflieim vetdrängt die Sommerwohnung. Die Beschaffung einer Sommerwohnurug gehört bekanntlich zu dien Problemen, die schon während der Wintermonate den Großstädter belasten. Die Sommerwohnungen bei Wien sind so teuer, daß auch ein Mensch mit normalem höheren Einkommen sich eine Sommerwohnung nicht leisten kann. Preise von 2000 Schilling für die Saiison gehören in Baden, Hinterbrüh) Vöslau nicht zu den Seltenheiten. Unter mehreren hundert Schilling monatlich ist überhaupt eine Sommerwohnung nicht zu bekommen. Kein Wunder, daß die Wochenendbeweguing ats Ersatz für diese teuren Sommerwohnungen immer mehr an Bedeutung gewinnt Bei der diesjährigen Messe war von der Klöstern aiiburger Wagemfabrlk A. G. ein Musterhäuschen ausgestellt, das in äußerer Erscheinung <und Inneneinrichtung für eh» gediegenes Weekendhaus beispielgebend ist. Außer einem gefttumige» Wohmwmn, der auch Schlafgelegenheiten bietet, war in zweckmäßiger Welse auch eine Schlatfnische für zwei Personen etnigebawt Die Küche, welche im Grundriß ziemlich knapp bemessen war, bat trotzdem auch den Ernte für das Badezimmer geboten. Natürlich auch große Veranda. Ein solches Häuechen kann man von der föostemeübuager Wagemfaörik A. G. schon um S 6000 erwerben. Die erwähnte Firma (Wien, I., Uhengas&e 1) kommt auch mit Baugründen in gasancter Gegend ihren Kunden entgegen. E Die Baumpflanzungen des Keren Kajemeth Von A. D. Unwin Unter der außerordentlich tüchtigen und energischen Leitung des Herrn Weitz, des Forstsachverständigen des Keren Kajemeth, werden in den neuen jüdischen Siedlungen in Palästina planmäßige Aufforstungsarbeiten vorgenommen. Die ersten Pflanzungen wurden im Jahre 1920 angelegt; die neuesten stammen vom Beginn dieses Jahres. Die angewandte Pflanzungsmethode ist außerordentlich sorgsam und gründlich. Die Zwischenräume von Pflanze zu Pflanze betragen von zirka 1 Meter bis über 4,50 Meter nach allen Richtungen. Zweifellos fördern das Pflügen und Eggen vor dem Pflanzen und das spätere ständige Bearbeiten und Jäten des Bodens in hohem Maße das rasche Wachstum, das man überall feststellen kann. Diese Methode ist natürlich sehr teuer, verringert dagegen aber auch die Fruchtfolge um ungefähr 10 Jahre. Das Lichten der Reihen und das Pfropfen kann dadurch früher in Angriff genommen werden. Diese Beschleunigung des ganzen Prozesses bringt die Pflanzung viel früher zur Reife, als es sonst der Fall wäre. Insgesamt bestehen 13 Pflanzungen, oder — wenn man Dagania B als eine besondere Anlage betrachten will — 14. Einer von Herrn Weitz zusammengestellten Uebersicht ist das höchst befriedigende Resultat zu entnehmen, daß in dem kurzen Zeitraum von acht Jahren mehr als eine halbe Million Bäume auf einer Fläche von 762,5 acres gepflanzt worden sind. Neben den üblichen Waldpflanzungen gibt es wundervolle Alleen, die als Windschutz dienen und einen beträchtlichen Wert für die Siedlungen darstellen. Die ausgezeichnete Arbeit, die nur geringe Mißerfolge und daher Pflanzungen mit wenigen Lücken aufweist, wird mir als einem Forstwirtschaftler, der nie Vollkommenes erwartet, in bester Erinnerung bleiben. Diese Pflanzungen sind so gut, wie sie ein Mann der Praxis nur erwarten kann, und die meisten Förster würden froh sein, wenn sie unter gleichen klimatischen Bedingungen einen solchen Standard erreichten. In Palästina ist die Schaffung einer ganz neuen, lOOprozentig jüdischen Stadt mit allem modernen Komfort und über 40.000 Einwohnern in den Augen der Oeffentlichkeit eine große Sache. Ich indessen als Forstmann sehe in diesen neuen Pflanzungen ein wundervolles Zeichen des Erwachens und der lebendigen Bewegung unter den Juden; sie werden ein ewiges Denkmal ihrer Arbeit in Palästina sein. Die Leistungen des Keren Kajemeth Bericht über die Keren Kajemeth-Konferenz In der kürzlich stattgefundenen Konferenz des Keren Kajemeth referierte Herr Adolf Böhm über die nationale und soziale Bedeutung der Erwerbung der Haifa-Bay-Bödem, worauf Herr Dr. Chaim Tartakower den Rechenschaftsbericht für das Geschäftsjahr 5688 sowie für das erste Semester 5689 erstattete. Er konstatierte, daß die Eingänge im Jahre 5688 S 117.431.— gegenüber S 117.544.— im vergangenen Jahre ausgemacht haben. Was die Ausgaben anb ei an gt, so konnte mitgeteilt werden, daß im Jahre 5688 gegenüber dem Jahre 5687 die Ausgalbon um 14 Prozent ziurückgegangen seien. Ebenso sd für das Halbjahr 5689 gegenüber 5688 ein weiterer Rückgang der Ausgaben um 7 Prozent festzusteFlen. Herr Dr. Tartakower berichtet ferner, daß sich der Keren Kajemeth nicht bloß auf die Aufbringung der Mittel beschränkt hätte, sondern seine Intentionen seien dahin gegangen, das künstlerische und jüdische Niveau der zionistischen Veranstaltungen zu heben und ein Kooperieren der zionistischen Gruppen untereinander in die Wege au leiten.. An den Bericht knüpfte sich eine längere Debatte, an der die Gg. Moses Keraner, Saiomon Picker, Paul Stein, Max Schrötter, Isidor Goldstern, Frau Rebekka Weiner und Aron Stemberg tettnahmen. Nach Schluß der Debatte wunde der abtretenden Leitung einstimmig das Absoiutorium erteilt und dar Dank ausgesprochen. Hierauf schritt man ziu den Wahlen. Es wurden gewählt die Herren AidoM Böhm, Dr. Leo Golöhammer, Dr. David Rothöhim, Dr. Hermann Ebner, Frau Rosaiie Leser, Chanina Verständig, Simon Gaspard, Jehuda Jizchak Meilen, Doktor Köppel, Dr. Chaim Tartakower. Ein Platz wurde dem Verbände der demokratischen Zionisten reserviert. Ferner wurden gewählt für die Jugend Herr Leo Chometh, für die Studentenschaft Simche Gebet, für den Jugendveiband wurden zwei Plätze, für den Misrachl und Brlth Hanoar Hamisrachi und für die Poale Zion je ein Platz, für die Revisionisten ebenfalls ein Platz reserviert. Vereinsnachrichten Zionistische Frauenorganisation für Oesterreich. Samstag, den 27. April, 8 Uhr abends, findet im Handelsmuseum, IX., Berggasse 16, eine große Fnauemversaimnilunig statt Es sprechen; Frau Dr. Martha Hoff mann über die Leistungen der jüdischen Frauen In Palästina und Dr. Josef Löwennere Uber die Aufgaben der jüdischen Frau. Gäste willkommen. Mädchengruppe Gordonia. Die von der Mädcbemgruppe Gordonla veranstaltete Akademie fand bei vollem Hause statt Die Darbietungen machten den besten Eindruck. Es wirkten mit: Herr Julius Scfrwarz, Fräulein Stella Mann, Fräulein Minna Haber und Herr Oskar TeHeti. Um die Veranstaltung erwarb sich auch Herr Kawinar große Verdienste. Jüdisches Zentrum. Während der Pessaeh-Bauptfeiertage bleibt das jüdische Zentrum geschlossen. Diesen Samstag entfällt auch der Jugendgottesdienst. In den Halbfeiertagen finden sämtliche Kurse statt. Jüdischer Angestelltenverband «Emuttah», Wien. Montag den 29. d. M., findet im Saale der Volksbibliothek «Zton», II., Kleine Mohrengasse 3 b, eine Mitgliederversammlung der cEmunah» statt. Tagesordnung: 1. Bericht der Verbandsleitung. 2. Referat des Koll. Schattner über: «Unsere Forderungen an die öffentlichen jüdischen Körperschaften (Kultusgemeinide usw.). 3. Referat des Koll. Kamin er: «Wie verschaffen wir unseren Stellenlosen Br werbsmö gl i chkeiten?» 4. Diskussion. Beginn präzise 8_ Uhr abends. Gäste willkommen. Wir bitten dringend, von jeder frei werdenden Stelle unserem Verband Mitteilung ziu machen. (Adresse: Wien, IX., Servitengasse 13/19, bei Herrn Moses Weiner.) Spenden für die Vereinsbibliothek werden erbeten und gegen vorherige Anmeldung abgehoft. Talmud Thora. Sonntag, den 28. d. M., um y211 Ubr vormittags, findet im Turnsaal der Schule II., Malzgasse 16, die Generalversammlung statt. Misrachi-Zentratc. Die diesjährige Generalversammlung findet Freitag, den 28. April, 11 Uhr vormittags, im Vereinslokal, II., Praterstraße 43. statt. Wohltätigkeitsvereln «Esra». Sonntag, den 24. März, fand im Vereinslokal, II., Stuwerstnaße 25, die IX. ordentliche Generalversammlung des Unterstützungsvereins «Esra» statt. Aus dem Tätigkeitsbericht den der Präsident des Vereines, Herr Kultusvorsteher Dr. Sanel Beer, erstattete, ist zu entnehmen, daß der Verein im Jahre 1928 ndbst der üblichen Oster- und KoVenaktion mehr als S 20.000 an Kranke und Notleidende verteilt hat. Diese gesteigerte Aktivität des' Vereines war insbesondere den Damen Adele Lupu und Anna Frey zu danken. Die Neuwahlen ergaben folgendes Resultat: Herr Dr. Sanel Beer, Obmann, die Herren Ja’cob Heliczer und Jakob Süßmann Obmannstellvertreter, Herr S. Herzig, Schriftführer, und Herr N. Scherzer, Kassier. Verein zionistischer Hochschüler «Theodor HerzI». Samstag, 27. April, 8 Uhr abends, im Heim, IX., Glasergasse 4. Vortrag des A. H. Prof. A. Freud: Methoden zionistischer Propaganda. Jüdische Hochscbüilcr als Gäste willkommen. jugendverein «Erez Israel». Der Verein «Erez Israel» hat für den Chajes-Wald als einen Teiler lös des Ropräsentationsiballes der Zionisten Oesterreichs S 1000 abgeführt. — Samstag, den 27. d. M., %8 Uhr abends, Vereinsabend unter der D * ise «Dritte Sedernacht» unter gefl. Mitwirkung von Dir. Präger, S. Schwager, Rosenbach-Segall u. v. a. Erscheinen Pflicht. Gäste herzlichst willkommen. Zionistische Frauengruppe Prater (II., Jun^straße 8). Montag, dien 29. April, 8 Uhr abends, Vortrag Dr. Amalie Kantor: Das Problem der Leiden im alten Israel.. (Die nationaüpoiiitische Bedeutung der jüdischen Prophetie.) AmtlicheVerlautbarungen der Israelitischen Kultusgemeinde Wien Ignaz-Blumenfeld-Widmung für Maler, Bildhauer und Musiker (Bewerbungs-Ausschreibung) Anzahl der Plätze: 3 im Betrage von jo S 200.—, hievon je einer für einen Maler, bzw. einen Bildhauer und einen Musiker. Bewerbungsberechtigt sind: Der Malerei oder der Skulptur oder der Musik sich widmende israelitische Jünglinge (junge Männer) mit besonderen Anlagen und bereits bewährten Leistungen. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Heimatschein, Mittellosigkeitszeugnis, Fachzeugnisse; Kunstbeilagen sind erst über Verlangen des Vorstandes zu erbringen. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Juli 1929. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, 3. Stock, Amtsdirektion. Wien, 23. April 1929. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde in Wien. Zur Bewerbung sind Gesuchsbogen zu verwenden, welche in der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehen sind; die Gesuchsbogen enthalten auch nähere, für die Einschreiter wichtige Bestimmungen. Die Kongreß-Makkahi- Tagung Das Programm der Tagung anläßlich des Kongresses in Basel lautet: Freitag, den 26. Juli 1929, vormittags: 1. Referat Dr. Felix Rosenblüth „Der Makkabi und die Zion. Org.“ 2. Referat Ussischkin (Direktor des Jüd. Nationalfonds, Jerusalem): „DerKeren Kajemeth und dieMakkabi-Bewegung“. Nachmittags: 1. Berichte der Kreise; 2. Referat Doktor Rosenfeld (Kowno): „Tendenzfragen und innere Organisation des Makkabi“; 3. Generaldebatte. Abends: Gemütliches Beisammensein. — Samstag, den 27. Juli, abends: 1. Referat eines palästinisehen Makkabi-Mitgliodes über die Jüd. olympischen Spiele 1932 in Palästina (Makkabiade). 2. Fortsetzung und Schluß der Debatte, Wahlen. An* träge.