Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 2 (1929)
- Issue
- Heft 65 (28.3.1929)
- Date
- 1929-03-28
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
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Säte 10 nie ttTffefitP Ull# 91 MllVftJCr tk. m SCHICKSAL AUF DEM MONTMARTRE Erzählung von Herbert FrtedenHnH. Jädteche Tooynbechatte. Am 1. April findet ein populärer jüdischer Votksliederabend des bekannten Säugers J. Segal-Rosenb-ach statt. Karten: Ziontsti- .sche Bezarksorganisatkwi, XX., Jägemtraße 30 tund an der Abendkasse. Beginn: 8 Uhr. Verband zionistischer Mittelschüler. Die letzten '•’eranstaltimgen der Werbewoche: Donnerstag, 7 Uhr im Lokal der Redeiimd Lesehalle jüdischer Hochschüler, IX., Türkenstraße 9. Redner: Dr. Jakob Weiner. — Samstag, den 30. d. M., 7 Uhr, im Lokal der «Scholle», I!., Lilienbimnngasse (Dianabadgebäude), großes Atittelschdlenmeeting. Redner: Ing. Josef Mährer. Thema: Zionismus und Sowalisurros. Gäste willkommen! Jtigendverein «Erez Israel», II., Zirtutsgasse 33. Donnerstag, den 28. d. M., um %8 Uhr abends, findet eine Besprechung der ReiseteHnehmpr nach St. Pölten statt. Der Ausflug "findet am Sonntag* den 31. d. M., statt und erstreckt sich auch über Montag, den 1. April. Der genaue Zeitpunkt der Abreise wird bei der Besprechung bekanntgegeben. — Kongreß-Jtige-ndreise. Zu dem im heurigen Sommer in Zürich statttindenden 16. Zkxnistenkongreß wird eine Jugendreise veranstaltet (mit Ermäßigungen’). Anmeldungen und Spareinlagen im Jugendverein «Erez Israel», 11.. Zirkusgasse 33. Zionistische Bezirkssektion VU1JIX. (VHL, Bennoplatz 1 a). Der jüdische Kindergarten ist bereits kl vollem Betrieb und steht unter der Leitung einer bewährten Pädagogin. Es sind noch einige Plätze für jüdische Kinder frei und werden Anmeldungen täglich in der Zeit von 9 bis 12 Uhr unter obiger Adresse entgegengenommen.. Die Leitung des Jüdischen Zentrums, 1L, Untere Augartenstraße 35, plant für die nächste Zeit die Errichtung eines arabischen Sprachkurses, geführt von Dr. Benedikt Berger (dreimal wöchentlich). Interessenten wollen sich nach vorheriger Anmeldung Dienstag, den 2. April, y,7 Uhr abends, in II., Untere Augartenstraße 35, 1. StocH zu einer Vorbesprechung einfinden. Genaues wird in dieser Vorbesprechung beikanntgegeben werden. Anmeldungen täglich von 6 bis 8 Uhr abends im Sekretariat, 1L, Untere Augartenstraßie 35. Am 4. April beginnt der schwedische Turnktrns (ohne Geräte) für Frauen und Mädchen. Leiter: Ing. Patlascheoko, Herr Dr. Walter Preuß, der Leiter des statistischen Departements der allgemeinen jüdischen Arbeiterorganisation Palästinas, trifft in Wien in der ersten Aprilwoche ein. Dr. Pfeuß ist ein gediegener Kenner palästinensischer Verhältnisse 'und wir freuen uns, unseren Lesem die Vorträge Pflewß’ ankündigen und bestens empfehlen m können. Das genaue Vortragsprogramm wird durch die Tageszeitungen, bezw. durch schriftliche Einladungen ibekanntgegeben werden. Misrachijugendzentrale Wien, II., Praterstnaße 43. Samstag, den 30. d. M., 8 Uhr abends, Sitzung der Jugendzentrale gemeinsam mit Keren Thora w’Awodah-Direktorium. Klub jüdischer Frauen. Debatte über «Der Weg des Judentums, Volksgemeinschaft oder nicht?» Hauptrednermnen: Frau Dr Martha Hofmann, Frau Dr. Thekla Bäck. Mittwoch, 3. April, J45 Uhr nachmittags, Cafe Colonaden, L, Ratbausstraße 4, Prinz Carl von Schweden und das Hüfswerk für die Juden der Ukraine Prinz Carl von Schweden, der Präsident des Schwedischen Roten Kreuzes, hat dem Oberrabhiner von Schweden, Dr. Ehrenpreis, eine Spende für das Hüfswerk der jüdischen Bevölkerung der Ukraine übermittelt ,und ein Schreiben ibei gefolgt, das lautet: Als Präsident des Schwedischen Roten Kreuzes bin ich über die furchtbare Notlage der Ukraine informiert. Ich spreche der Kampagne, die die Föderation englisch-jüdischer Hilfsorganisationen unter den jüdischen Gemeinden in Schweden durchführt, um ihren notleidenden Glaubensbrüdem in den Etendgefoieten zu helfert meine volle Sympathie aus. Die jüdische Heimstätte und die Jugend An die zioniftifche Jugend der Welt verienden die bedcutendften Jugendvcrcinigungen den nachftehendcn Aufruf: Geeint in dem Willen zu einer ftarken zioniftifdien Organifation, vereint in dem Wunfch, dem jüdifchen Volke für die wahre Erneuerung in Erez Ifrael zu dienen, erwarten wir Eure Bcreitfchaft. Wir gehen dem 16. Zioniftenkongreß entgegen. Wieder gilt es, die Stärke unferer Bewegung vor der Welt zu dokumentieren. Der fiegreiche Zug unferer Idee muß fich auf die machtvolle Realität einer großen Organifation (Hitzen. Freundfchaft und Sympathie gelten wohl einer Idee, Achtung und tatkräftige Hilfe aber nur einer bezwingenden, ftarken Bewegung. Man mißt uns nach unferen Taten, nicht nach unferen Worten. Die Zahl der Schekelzahler bedeutet in den Augen der Welt die wirkliche Stärke unferer Organifation, bedeutet für uns ein Maß für das moralifchc Gewicht der zioniftifchen Bewegung im jüdifchen Leben. Die Tore Paläftinas öffnen fleh wieder. Ihr wollt an dem erwachenden Leben im Dienfte des Aufbaues teilnehmcn; Ihr wollt das Tempo unferer Kolonifation bcfchleunigen. So wirkt für einen würdigen, großen Kongreß. Ihr werdet unferen Ruf hören! Vor uns liegt das zioniftifdic Werden. Wir wollen eine große Zahl der Träger unferer Idee. Wir wollen das jüdifche Volk für uns werben, um cs in unfere Reihen einzuordnen, damit Erez Ifrael in unferen Tagen das jüdifdi-nationale Heim werde. Verhelfet unferer Idee zum Siege! Die Zukunft der Zioniftifchen Organifation ift unfer! Ihr Bau fei groß und ftark! Dann wächft unfer Werk in Paläftina! Werbet für den Schekel! Seid bereit für die Schekclaktion! Adar 7589. — Februar 1929. Brith Hanoar Hawaad Hapocl (Berlin), Brith Trumpcldor Mafkeda Elyona (Warfchau), Hiftadruth Noar Amanoith Chaluzith Olamith Gordonia (Lodz), Hiftadruth Hcchaluz Haolamith Hamcrkas (Warfchau), Hiftadruth Hafchomcr Hazair Haolamith Hanhagah Haeljonah (Warfchau), Weltvarband Makkabi Prälidium (Berlin), Habrith Haolamith Schel Zelre Hcchaluz Wchapoel Hamisrachi Hahanhalah harafchith (Jerufalem), Univcr/ity Zionift Federation of the Britifh Empire (Leeds), AfTociation of young Zionift Societcs (London), Kartell iüdifdier Verbindungen Präfidlum (Berlin), Jungjüdifcher Wanderbund (Berlin). Eigentlich ist es eine seltsame Geschichte, die von Elizar B», wohuliaft in einer der schmalen Gassen uni den Sacre Coeur, auf dem Montmatre. Hausten nicht aJ»le Juden im Stadtinnern, in der Nähe des Hotel de Välle, rn dem großen Quartier bei der St Paul, wo die Synagogen waren und die Schulen? Nein, es gaSt als durchaus nicht?n der Ordnung, auf dem Montmatre au leben, inmitten von schlechten Frauen und bösen Menschen, Gott soll uns schützen. Aber das war es ja, hier lag ein ganz bestimmter Verdacht Wissen doch die zu erzählen, die noch seinen Vater — Gott heb’ ihn selig — kannten, daß Elizar schon als kleiner Junge mit Pinsel oder Stift wunderliche Figuren amt das Papier malte, daß seine Eltern ihn darum schalten und die Malereien schnell und heimlich verbrannten. Denn, heißt es nicht, «du sollst dir kein Abbild machen. ..*? Hatte der Böse Über den Knaben Gewalt? Die Eltern waren tn Sorge und schickten ihm eifrig zum Lernen, und wirklich war Elizar nicht der Letzte, wenn es hieß, die Traktate des Talmuds zu übersetzen und auszulegen. Sein Vater war Schammes und ein geachteter Mann, und seinetwegen übersah man das sonderliche Gefahren seines Sohnes, der, still und ln sieh gekehrt, manchmal den Lehrer durch sündhafte Fragen erschreckte, etwa: daß Gott doch der Urheber alles Bösen sei, da er doch auch das Böse geschaffen, und warum er es geschaffen, da er es doch bestrafe? Man munkelte auch, daß er insgeheim das verbotene Maden weiter treibe, aber die Eltern wollten davon nichts wissen und so ließ man das auf sich beruhen. Als aber der Vater, der ehrenwerte Schammes, früh starb, gab man dem nunmehr Siebzehnjährigen unverhohlen zu erkennen, daß er als Außenseiter nur geduldet war, und ließ alle Rücksicht gegen ihn fallen. Er ging in die Fremde, niemand wußte wohin und was er eigentlich beginnen wofite. Seine Mutter, die seit einiger Zeit kränkelte, gab vor, seihst nichts Bestimmtes zu wissen oder rückte mit der Sprache nicht heraus. Fest steht, daß ihn Banueh S., einer seiner Mitschüler, jetzt in der väterlichen Metzgerei tätig, in einem der Künstlercafes auf dem Montpamasse gesehen hatte, eine ZeBcfhenimappe unter dem Arm, in Gesellschaft mehrerer Herren, anscheinend Maler. Das Gerücht bewahrheitete sich also: Elizar war, Gottes und der Eltern Verbot zum Trotz, Maler geworden. Das wurde von Gasse zu Gasse lauf, bald wußte es die ganze Gemeinde, man zuckte die Achseln, teils mit Bedauern, teils mit Abscheu. Später traf man ihn einmal in Begleitung eines Iüderlichen Mädchens, dem Aussehen nach eine Künstlerin, and kurz darauf noch einmal in derselben Begleitung. Das bestätigte nur, daß Elizar ein Verlorener war, man gab ihn endgültig auf und vergaß Ihn. Seine Mutter starb, ohne daß er zur Beerdigung gekommen wäre, niemand nahm an, daß er noch lebte. Parte Ist groß. 18 Jahre sind darüber vergangen. Soweit das Gerede der Leute. ’ * * m Die Sonne blieb vor den abgegriffenen Piiüschvorhängen des Fensters stehen und ließ das Zimmer tm gedämpften Licht einer Krankenstube, als die Holztreppen unter Schritten knarrte und ein Mann eintrat. Er schien ein Greis, ohne alt zu sein, der Körper war zusammengefallen, der Kopf hing Uber der Brust, das Gesicht war von Falten zerrissen. Br schlürfte zu einem Stuhl, eine Mappe unter dem Arm, und Heß sich dort falten. Durch eine Lupe untersuchte er die Signatur auf verblaßten Kupferstichen. Dazu trat er ans Fenster, schob den Vorhang zurück, $0 daß die Aussicht frei war auf die kleine Gasse des Montmartre. Ja, da stand das Haus mit den verstaubten Laden, über dem in verwaschener Schrift «Kunst- und Antlquttätenhandlung» stand. Seltsame Menschen stellten dort aus, Menschen, die die Zeit vergessen hatte. Montpamasse, dort spielte sich heute Leben und Arbeit und Freude der Künstler ab. Der Mann am Fenster blickte auf die verwitterten Gasse des Montmartre, Romantik hing ihnen an, Erinnerung an eine Boheme, Historie, Bin 1 lichtscheues Volk hatte Besitz von dien Häusern genommen, Dirnen und Zuhälter und Kuppler, und hier und da wohnte noch ein abseitiger Maler. Eine schiwache Stimme aue dem Nebenzimmer weckte den Mann aus seinen Betrachtungen: «Elizar!» Elizar, ja, das war Elizar, er schlürfte ins andere Zimmer, das noch dunkler war, darin lag in einem Bett eine Frau. Durchsichtig und von wunderbar zarter Tönung war ihr Gesicht, mit dem ruhigen Verzicht und der liebevollen Güte eines abgeschlossenen Lebens. Elizar streichelte Immer wieder ihre Hand, die feucht von Fieber war, schüttelte das Kissen auf, lächelte hilflos: «Mirjam, hast schön geschlafen, nicht?» Mirjam antwortete nicht, aus ihren Augen sprach deutlich genug der vergebliche Kampf, den sie seit Wochen gegen Schlaf und Schwäche einer tückischen Krankheit kämpfte. Sie fragte: «Hat jemand was gekauft?» Mit demselben källosen Lächeln sah er Uber sie weg; wann kam ein Käufer in seinen Laden? Ein verirrter Fremder manchmal, das war altes; man konnte den Arzt nicht bezahlen, die Miete war seit langem rückständig. Mirjam fing an zu weinen. Die brüchige Stimme des Elizar tröstete, ersann Hoffnungen* erzählte Märchen, bis das kurz«, stoßweise regelmäßige Atmen ihm angab, daß Mirjam wieder schlief. Er verließ auf den Fußspitzen das Zimmer und sank wieder in seinen Sessel zurück. Ja, das war aus ihm geworden, dem Sohn des Schammes, der, beseelt von der Kunst, eine neue Welt schaffen wollte mit den Farben. Er wußte genau, daß ein Bild kein Abbild ist, sondern etwas unerhört Neues, ein Kind, von der Seele geformt, ein Wunsch, aus Tränen entstanden, eine Welt für sich, die niemals dagewesen war, kristallisiertes Denken und Gefühl, nie Nacbsehaffen, sondern ureigenste Schöpfung. Ja, und so hatte er gestaltet, er hatte keine Akademie besucht und keine hohe Schule, aus der engen Judengasse hinaus war er gegangen und hatte gemalt, seine Seele und sein Lebensgefühl, unbeholfen zuerst und ängstlich, aber dann bemerkte'man ihn, feuerte Ihn an, lobte und bekämpfte ihn. Kunstausstellungen brachten seine Bilder, ein Streit entstand um seine Geltung, sein Name wurde bekannt, bei Wettbewerben errang er Preise. Dann traf er sie. Sie sahen sich das erstemal und wußten doch schon alles voneinander. Es schien Elizar, als ob sein ganzes Malen bisher immer nur s i e ausgedrückt hätte, auf hundert Umwegen oft, in einer geometrischen Figur oder in einem Baum. Immer war sie es, was ihm die Bilder schaffen ließ, was ihnen den Wert gab: ein Schleier über den Dingen, ein Ahnen, eine Miögllchikeit. Mirjam und Elizar gingen zu keinem Rabbi, Elizar wollte das nicht, aber vor Gott bildeten sie eine Ehe. Und nun kam das, was so unwahrscheinlich klingt und sehreokiichi: je mehr die beiden ineinander verschmolzen, desto leerer wunden seine Bilder, flache Farbenkleclkse, ohne Seele. Die Schaffenskraft verließ ihn, er konnte nicht mehr malen. Seine Seele ging nicht mehr in die Bilder, sondern zu Miiirjam; sein Lebenswunsch, der ihn zu all seinen Werken getrieben hatte, war erfüllt Sein Künstlertum war tot. Nie erfuhr Mirjam, daß sie cfie Ursache dieses Todes war; eine Krankheit, hieß es, und sie liebte ihn mit doppelter Sorgfalt. Vom Montpamasse zogen sie in dieses-stelle Gäßcben herauf und mieteten Laden und Haus. Em Husten im Nebenzimmer riß ihn aus den Gedanken. Er stand auf, goß einen Löffel Medizin fei ihren trockenen Mund. Als er die Tür wieder hinter sich schloß, durchfuhr es ihn: Wenn sie stirbt? Werde ich dann wieder malen können? Br schleifte sich, so schnell er konnte, zuim Spiegel, sah vor sich ein ver* hutzeltes Männchen, einen welken, frühen Greis. Efl wußte, daß seine Schaffenskraft erloschen war — ftttl Immer. Er war sehr müde. Es Idang in ihm wieder: aber wenn sie stirbt? Sterben, dann bleibt er allein, allein* Mirjam nimmt seine Seele mit, dann bleibt ein Greis, ohne Seele, ohne Menschen, ein Einsamer. Er schrie auif — Angst schnürte ihm die Kehle — Angst vor der Vereinsamung!! «Mirjam, nicht sterben, hörst du* nicht sterben!» Er weinte vor Hilflosigkeit. Wenn er beten könnte! Ja* beten I «Scihma Jisnoel-.» Das einzige, was er nicht vergessen hatte von den Gebeten seiner Kindheit. Et sprach es mehrere Male laut vor sich hin. Aber es schenkte ihm keinen Trost «Laß sie nicht sterben* Gott ich habe sie mehr geliebt als man einen Menschen lieben darf, laß mich nicht allein, Gott!» Er hörte plötzlich auf. Was ist das: Beten? Beten, ist Wunsch, Befehl, ist: Wille, der iin die Gottheit eingeht Eine Verbindung zwischen Mensch und Gott, fein wie ein elektrischer Draht die die kleinste Willens- Schwingung des Menschen Gott und Gottes dem Menschen fühlbar macht Er fand nicht dien Kontakt Br hatte ins Leere gesprochen. Fr hatte das Beten verleimt. * * * Den nächsten Tag 6aß Elizar bei einem alten Rabbi'; es war der Rabbi, der ihn an seiner Barmizwoh eingeseignet hatte, umd er erkannte Elizar nicht. Niemand erkannte Um, auch auf der Straße nicht, und keiner der Nachbarn. Und Elizar sagte, er wolle das Beten lernen. Der Rabbi sah seinem einstigen Schüler in die Augen und sprach: «Sich in Demut vor Gott, dem Herrn, neigen, ist Gebet Sei demütig und der Herr wird didi aufnehirnen ln seinen Bund.» Dann sprach er hebräische Worte, die Elizar nicht verstand. Und Elizar verlangte heftig, hebräisch zu lernen, vielleicht würde ihm Gott dann schneller erhören. So saß er wieder vor seinem Lehrer wie als Junge und lernte die heilige Sprache, und in den Nächten flehte er Inständig zu Gott, ihm seine Mirjam zu erhalten. Aber merkwürdig, seit dem Tage, an dem Elizar den Rabbi aufgesucht hatte, siechte sie schneller