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Die Stimme · 1929-03-21 · Heft 64 (21.3.1929) · page 10

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Journal
Die Stimme
Volume
2 (1929)
Issue
Heft 64 (21.3.1929)
Date
1929-03-21
Page
– (sequence 10)
Language
German
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Sette 10 DIE STIMME Nr, 64 WISSEN / KUNST / LITERATUR nn - .1 .— i—r—rrirnnrimininTTTm... Warum nicht unser Theater? Zur Aufführung von Dymows «Der Sänger seiner Trauer» in den Jüdischen Künstlerspielen, «Max Reinhadt, dem großen Strategen des TSiea- «srfc, dem Bühnenplastiker der subtilen, verborgenen SeelenscJiwingungen, liegt Qssip Dymow am Herzen und er läßt nicht von ihm, bis er ihm a-u-f der deutschen Bühne den gebührenden Platz erobert. So weit scheint es mm zu sein; denn Dymows reizendes Spiel «Der Sänger seiner Trauer», das Retnihandts zauberhafte Kunst uns vorüberliu sehen ließ, hat die Bleibe in sich — ecoa . . .» Voraihnender Alptraum aus Salten- und Kenr-Komponenten antizipiert das Geschmuse, wo anheben wird, bis die von jenem «Strategen des Theaters» in Berlin bereits vorbereitete «Beglückung» auch Wien ereilt hat. Und es ist 50:1 zu wetten, daß dieses «kulturelle und gesellschaftl'ic'he Ereignis» nicht ein Fünfzigstel der ehrlichen, ernsten Theaterarbeit, des hingebenden Verständnisses, der echten Begabung und des wahren Empfindens in sich haben wird, welche aus jener sozusagen unterirdischen, von keinem bestellten Verzüokuingsjubel begleiteten Aufführung der Jüdischen Künstlerspiele sprechen. * * * ln Wien gibt es dreijüdische Theater; sie können nicht leben und nicht sterben (auch wenn eines von ihnen stirbt, lebt es nach ein paar Wochen wieder auf), Sie haben ein Publikum und sie haben keines. Sie verfügen über fünf Dutzend Schauspieler, von denen weit mehr als fünf DuteendsChauspieter sind, aber auch mehr als fünf mindestens ebenso viel bedeuten, wie etwa Herr Treßler, die Three Thimtgs, Herr Delhis und die anderen «Lieblinge», die in Wort und Bild so breiten Raum in den sogenannten Organen der öffentlichen Meinung ausfüllen. Man kann auf diesen drei Bühnen reichlich Schund und U-nsinn sehen; aber ich habe noch nie eine Operette gesehen, in der etwa — analog der neuesten Goethe-Operette — Moses im Tenor die zehn Gebote in der Vertonung Rumsch-insky säuseHt oder Marmonides die Glaubensartikel fWisterbaritont. Aber reines, reinliches künstlerisches Wollen sah ich oft und oft, und ein Durchdrungensein von einer Sendung, einer über das bloß Artistische h^ausgehenden kulturellen Aufgabe. * * * Vor etwa eimefnh'aJ'b Jahren haben sich einige Jüdische Schauspieler zusammengetan, um dem Wiener jüdischen Theaterpubliikum gute jüdische Theaterkost auf entsprechendem «Service» vorzusetzen. Schalom Asch, Scholem Alejchem, Pinsky, Perez, Kaoisne wurden mit wirksamen Bühnenwerken und in sorgfältiger Vorbereitung auf die Bühne der «Jüdischen Künstlerspiele» gebracht; das sogenannte Operettenrepertoire wind ordentlich durchgefeilt, mit volkstümlicher Musik durchsetzt; das Ensemble dieser Jüdischen Künstlerspiele wird stetig'durch Neu- und Gaste ngagements vervollständigt, numerisch sowohl wie künstlerisch. Alles Bemühen blieb und bleibt unbemerkt; das jüdische Publikum Wiens, welches für die Theatermache in jeder Form, von der «Kirchenmaus» bis zu «Friederike» zu haben ist, weiß von den Jüdischen Künstlerspiden nichts. Und es wird sicher um teures Geld den «Sänger seiner Trauer» bei Reinhardt bestaunen, den es in den Jüdischen Klinstlerspieten jetzt weit besser, echter und — billiger auf sich wirken lassen kann. * * * Ossip Dymow ist auf dem j/di sehen Theater schon längst «entdeckt». Auch sein «Sänger seiner Thauer» ist — unter diesem Titel sowohl wie als «Joschke Musikant» — berdts längst über alle jüdischen Bühnen gegangen, welche das «bessere» Repertoire pflegen. Und ich verrate das sozusagen theatergeschichtliche Geheimnis, daß vor genau sechs Jahren dk erste jiddische Aufführung dieses Stückes in W i e n in der heute leider bereits der Theatergeschichte angehörenden Freien jüdischen Volksbühne'stattfand und daß sie einen lange anhaltenden Publikumserfolg hatte. Dann folgte die Wilnaer Truppe (in allen ihren Aesten und Ablegern) und das New Yorker Jüdische Kunsttheater. Ueberall blieb dem Dymowschen Märchenspiel der Erfolg treu, — wie denn überhaupt' festzusteilen ist, daß Dymow, sieht man von seiner «Nju» ab, mit seinen dramatischen Erzeugnissen bisher nur auf dem jüdischen Theater durebdringen konnte. (So war z. B. sein «Bronx-Expreß» im New Yorker Jüdischen Kunsttheater ein Erfolg, bei Reinhardt ein arger Durchfall.) Dymow hat nämlich etwas davon, was Jakob Cord ins Erfolg auf dom jüdischen Theater begründete; ich nannte das Gordlnsche Theater einmal sentimentalfamHläres Theater; etwas dieser Art liegt auch in Dymows Stücken; -sie sind nur raffinierter und zugleich kitschiger. «Der Sänger seiner Trauer» macht -keine Ausnahme. Er mischt eine kleine Dosts soziales Sentiment mit einer größeren Dosis Liebesgram, versetzt das Ganze in die hausbackene Alltäglichkeit der Küche, wirft einen Märchtraummantel über die Chose, und eine bekömmliche Theatersache ist fertig. Eines Stadtmarren Wahnsinn wird erklärt: Joschke, Sohn des Wasserträgers und Baßgeigers Berl, ist an einem Liebesbrief zum Narren geworden; den Brief hat er für die Köchin Scheine geschrieben, die er liebte und die Semjontschik, dem Sohne ihrer Hausfrau ihre — bereits ziemlich konsumierte — Liebe gestand. Um Skandal zu verhüten, sollte Scheine an Joschke den Musikanten verheiratet werden. Eine größere Summe sollte die solide Grundlage dieser Ehe bilden. Joschke, der das Demütigende dieses Handels fühlte, so sehr er Scheine liebte, bat um Vergeltung des Himmels, die auch pünktlich eintraf, in Form eines Haupttreffers, der ihn zum Herrn der Situation macht. In Parenthese: Haupttreffer sind ein beliebtes Requisit des jüdischen Theaters; Gordin, Scholem Aiejcheim, Juschkiewitsch, auch Pinski -benützen es. So ein Haupttreffer ist gewissermaßen d?e nationale Ausdeutung jener höheren Mächte ä!a Oberon oder Prospero, die etwa -bei Shakespeare das Glück der Menschen wandeln. Joschke schenkt Scheine den Haupttreffer -und sofort wird sie begehrenswerter Ehepart für Semjontschik resp. dessen Mutter, Frau Lurie. Sie folgt, wie man so sagt, dem Zuge ihres Herzens* Joschke aber beihält dien Brief und wird — der Stadtnarr, Aus dieser primitiven Angelegenheit hat in den Jüdischen Künstlersplelen S. Irisi (als Schauspieler bereits bewährt -und als Regisseur vor einigen Monaten durch eine Aufführung von Kactenes’ «Duikus» beachtenswert geworden) ein beinahe dichterisch hochstehendes Märchspiel gemacht. Eine blumig-rankige Küchenwand, mit starren Schiioksalsaugen gemustert, wird Schauplatz des Spieles; phantastisch geformtes Gerät verstärkt den Eindruck des Unwirklichen. In dieses von Sc-hafre-nko und Gibson geschaffene Bühnenbild, das sehr glücklich jede reale Optik vermeidet, sind die Gestalten des Spieles gestellt, närrischgrotesk, aus dem Traume eines Kindes (den das kurze Vor- und Nachspiel andeutet) entstanden. Diesen überispitzt grotesken Ton hat nun der Regisseur für Dialog und Handlung, für Geste und Gesang festgehalten. Mit suggestiver Kraft hat er den Darstellern diese stellenweise an Tairoff und Granowski erinnernde Büfonenexpression bei gebracht und es ist Iris’ und aller seiner Schauspieler-Kollegen Verdienst, daß ihre Hingabe an die Sache eine völlige Ueberwindung der sozusagen traditionellen realistischen Schauspielerei erzielte. So ergab sich — von wenigen kleinen Unebenheiten abgesehen — eine Stilreinheit, wie sie selten bei einer BühnendaTbietung zu finden ist; nochmals sei betont: der hingehende Wille, an einer kulturellen Aufgabe zu wirken, beseelt dieses Ensemble, um das man sich so weinig kümmert; wieviel es leistet, zeigt die Aufführung des «Sängers seiner Trauer». Den Höhepunkt der Aufühnuing -bildet der Schluß des zweiten Aktes, wo die Märebengroteske um eine phantastische Tanzgruppe herum in ein Freudenübermaß (über das große Los) geradezu erstarrt. Und im dritten Akt, da.ein Stummer (von D. Schaffer unheimlich plastisch gestellt) den armen Joschke knurrend fordernd anbettelt, steigert sich das Spiel ins Dämonische. Soll Eimzelileistung in dieser trefflich abgerundeten Aufführung genannt werden, so ist vor allem Frau W e i -n t r a u b - G r a f als Köchin Scheine zu einer glänzenden Leistung zu beglückwünschen; sie gibt den Urtyp von primitiver Küchensentimentalifät -und hält an ihm bis bis zum Schluß, steigernd und geschickt übersteigernd, fest. Eine sehenswert lustige Märchengestalt für kleine und große Kinder schafft Frau Clara Mels.e 1 s als Eier- und Hühnerhändlerin, sozusagen — jeder Zoll ein Buhn. Ihr Sprechen ist Hühnersprache, ihr Gang, ihr Blick ist aus der Geflügel weit. Esther Perelma-nn wendet ihre treffliche Darstellungsgiabe an d-as kleine Märcbemmädel Resele und Minna Deutsch ist würdevolle Hausfrau. Von den männlichen Figuren ist Nathan Breit mann, der seine schauspielerischen Mittel stets geschickt zu verwenden weiß, ein köstlich geziertes Muttersöhnchen; Dr. S. B r i n d als Wasserträger ist eine prächtige LebkuchenfigUT und in M. Schne-idow, der den sentimentalen Kaminfeger und Paukisten Scheike da-rstellt, lernt man einen vielversprechenden Darsteller kennen, der Einfälle hat. Die zentrale Figur des Joschke wurde von S.Ir-is mit feinen Zügen menschlichen Leides gestaltet und Isak D e u t s c h spielte einen Allerweltsmakler einigermaßen in die Nähe jener einzigartigen Art der Darstellung, die -sich Im Namen Reismamn verkörpert. Und eine kleine Episodenfigur wurde von B. Sigall prächtig in« Satirische gezogen; diese Sorgfalt im kleinsten Detailröliehen zeigt, wie ernst von Darstellern und Regie gearbeitet wunde. Mit Absicht wurde hier ausführlich gesprochen. Denn es geht um eine wichtige Feststellung: man mag der Ansicht sein, das jüdische Theater halbe kerne Zukunft; aber sicher ist — es hat eine Gegenwart Und diese Gegenwart ist ein kultureller Wert. Wenn er sioh in so wertvoller Art manifestiert wie diesmal in den Jüdischen Künstlerspielen, ist es unrecht und eine Schande, ihn nicht m -beachten, S. S. Kunstchronik Jüdische Musik Im Wiener philharmonischen Konzert Im letzten Konzert der Philharmoniker hatte der Dirigent Furtwängler zwischen Mozarts Jupiter-Symphonie und die vierte Brahms-Symphonie die hebräische Orchestersuite «S c h e 1 o m o» des jüdischen Komponisten E r n e s t Bloch gesetzt. Dieses Werk, für großes Orchester und Cellosolo geschrieben, fesselte ungemein. Der Komponist verwendet althebräische Motive und stattet sie mit modernster Instrumentation aus. Die Klänge, die aus dem Cello dringen, herb und doch weich, Töne des Englisch-Horn (die den alten Schofar-Ruf symbolisieren), Effekte der Hörner, gestopften Trompeten, der Holzbläser und nicht zuletzt des Schlagwerkes zeigen den Komponisten als glänzenden Beherrscher der neuen Orchestertechnik. Das Stück beginnt mit einem Adagio der Solocelli und gipfelt in der hinreißend Interpretierten Coda, die den Erfolg entschied. Professor Friedrich Buchsbaum war der idealste Interpret des ungemein schwierigen Solos. Der Erfolg war groß, der Beifall herzlich. Nun noch eine Frage: Die Wiener Philharmoniker, das erste, aber auch das konservativste Orchester der Welt, nehmen moderne jüdische Musik in ihr Programm auf. Die «Ra* v a g», die doch allen Bevölkerungsschichten gleichwertig zugänglich sein sollte, weiß nichts von jüdischer Musik, vielmehr will nichts davon wissen. Vielleicht macht der Erfolg der «Schelomo» die «Ravag» darauf aufmerksam, daß jüdische Musik ein Kulturfaktor ist. R. W. Das II. Konzert des Wiener jüdischen Gesangvereines unter der Leitung des Chormeisters A. Dimitrowsky findet Samstag, den 23. März im FestsaÄle des Industriehauses, Wien, I., Schwarzenbergplatz 4, statt. Mitwirkende: Die Vereinsmitglieder Gisa Blüh (Sopran), Grete Körner (Mezzosopran), Simon Weiß (Tenor), Ing. Fritz Kohn (Baß), Isidor Glück (Bariton), Rudolf Beck (Klavier). Ferner: Hans Lewitus (Klarinette), Else Stein und Israel Brandmann (Violine), Dr. Georg Stein (Bratsche) und Joachim Stutschewsky (Cello). Zur Aufführung gelangen: Mendelssohn: Psalm 115; Millner: Psalm XIII; Mussorgsky: «Josua» (Erstaufführung in Wien); Chöre von Engel und «Esquises Hebraeique» für Klarinette und Streichquartett von Alex. Krein. Restliche Karten von S 1.50 bis S 3.— an der Abendkasse. Der Verein zur Pflege jüdischer Musik in, Wien veranstaltet Sonntag, den 24. März in den Räumen der «Bnei Brith», IX., Universitätsstraße 4, einen internen Abend jüdischer Musik, bei dem Instrumentalkompositionen von Levin und Brandmann und Gesänge von Alexander Krein und Brandmann zur Aufführung gelangen. Jüdischer Volksllederabend Isaak Deutsch. Nach längerer Pause wird Isaak Deutsch, dessen ausgezeichnete Interpretation jüdischer Volkslieder ihn längst in die erste Reihe der jüdischen Liedersänger gestellt hat, wieder in Wien seine hervorragende Gesangskunst in den Dienst des jüdischen Liedes stellen. Er gibt am 28. Mär z, um 8 Uhr abends, in den Jüdischen Künsterspielen einen jüdischen Volksliederabend. Der Sänger und sein Programm, das aus dem Volksliederschatz immer neue Kostbarkeiten erschließt, sichern diesem Abend regstes Interesse. Purim-Feier. Die zionistischen Organisationen des III. Bezirkes, und zwar die zionistische Sektion III, der zionistische Frauenverein III und die Jüdische Tischgesellschaft Landstraße veranstalten am Samstag, den 23. d. M. im Kursalon eine Purim-Feier mit Ueberraschungen und Tanz. Freunde und Gesinnungsgenossen anderer Bezirke herzlichst willkommen! Beginn 8 Uhr abends. Neues Jüdisches Theater (II., Praterstraße 60). Wochenspielplan: Ab Freitag, den 22. März bis Sonntag: «Die gezwungene Chasene», Lebensbild in vier Akten von M. Schorr, Musik von F. Rumschinsky. Montag und Dienstag «Die Purim Sude». Mittwoch «Mojsche, wie krichste?». Donnerstag «Anständige Menschen». Musik (ist das geeignetste Mdttol, um den Anforderungen, die der Kampf um den Lobensun-terlhalt an -die angegriffenen Nerven stellt, ausizugleichen. Ein geeignetes Mittel Ist die Anschaffung einer SprechmasChlne, die es mit Hilfe der neuesten elektrisch aufgenommenen Schallplatten ermöglicht, zu Hause jederzeit gesellschaftliche Unterhaltungen zu finden. Säe sind nie mehr allein, alle bekannten Miisi'kgröße und anerkannten Künstler sind bei Ihnen ständiger Gast, Sie halben Gelegenheit, dieselben zu jeder Tages- und Nachtzeit ziu hören oder säoh hei Tanz und leichterer UnterbaJtungskunst zu amüsieren und neue Kräfte für den Alltag zu sammeln. Aber auch als Erziehungs- und Unterrichtsmittel wird diese wunderbare Erfindung oftmals Verwendung finden können. Geldmangel kann nicht der Grund sein, da das moderne AbzalMungssystem es jedermann ledcht macht, sich eine Sprechmaschlnc zu beschaffen. Dos Musik haus «»Exzelsior» Wien, L, Adlergasse 5, Tel. R 23-1-90, II., Kleine Pfarrgasse 28, Tel. R 41-6-24, und Taborstraße, hat in seinen Schaufenstern und Im Lokal, I., Adlergassc 5, eine Kür jedermann ohne Kaufzwang frei zugängliche Schau Stellung von nur erstklassigen Apparaten (jedes Stück mit dem Kassepreäs gezeichnet) arrangiert. Zahlungseriledchterung von 12 bis 18 Monatsraten selbstverständlich. Dasselbe hat an unsere Leser eine freundliche Einladung zum Besuch ergehen lassen und Ist bereit, die Vorzüge und Annehmlichkeiten der modernen Sprechmaschinen unverbindlichst vonzuführen. Wir sdnd fest überzeugt, daß die Freude, die jeder Familie durch dieses Wunder menschlicher Erfindung -bereitet werden kann, den eräugen Betrag voll aufwöegt, £$

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