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Die Stimme · 1929-03-14 · Heft 63 (14.3.1929) · page 10

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Journal
Die Stimme
Volume
2 (1929)
Issue
Heft 63 (14.3.1929)
Date
1929-03-14
Page
– (sequence 10)
Language
German
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Seife w Veraostatfamg zugunsten der Mensa «nfcata frateica. Der «Verein zur Erhaltung und Förderung der Mensa academka jtrdhfcä* veransfaffef Samstag, den 16. März l j. in särtrtächett Sälen des Kursalons, I., Stadtpark, eilten Tanzabend, dessen Reinetträgms zur Gänze der Mensa academica judaica zuffießt. Die Musikkapelle (The Midmght Colibri Amateurs» hat sich in liebenswürdiger Weise der humanitären Sache zur Verfügung gestellt Karten zu S 6.— sind int Vorverkauf erhältlich: ira Sekretariat des Vereines, IX, Zimmermaonplatz 8, Telephon A-25-2-28, und bei den israelitischen Humanifätsvereinen B’nai B’rith, IX., Umversifätsstraße 4, Telephon A-20-5-42. Predigten rn den teraetttischen GtiKiaMwwdB. Freitag, den 16- März 1929 werden bei dun um 6 Uhr beginnenden Afoeodgoltesdienste in folgenden Getnciödetempebt Predigten abgehalteu und zwar* I-, Seatenstotteogasse 4 (Rabbiner Dr. J. M. Bach); XV., Tainergasse 32 (Rabbiner Dr. I. TagHcht). Im Gemeindetempel XVIII-, Scbopenhaucrstraßc 39 (Rabbiner Dr- D- Fenchtwang) findet Samstag den 16. März 1929 beim Morgengottesdienstc (Beginn 8 Uhr 30 Minuten) ein exegetischer Vortrag statt. Ifraefitifehcr Jugcndgottcsdkoft. Samstag, den 16. Min, um y Uhr nachmittags findet der jugendgottesdienft für die ifraelitifchc Schaljugend in den Gemeinde- und Bezirksfynagogen Ilatt. David-Laufer-Garten im Chajes-Walde. Die Zionistische Bezirkssektion X ging daran, atrf Namen des verstorbene» Sektionsmitgtiedes David Läufer einen Garten im Chajes-Walde zu errichten. Als erster Betrag gingen S 50.— ein. Jomtow-Lipa-Lipschütz-Garten. Im Vorjahre verschied in Lemberg einer der ersten Zionisten dieses Landes, Herr Jomtow Lipa L i p s c h ü t z. Derselbe war der Vater des hochangesehenen M. L. Lipschütz, der ein bekannter hebräischer Wissenschaftler und Leiter des Misrachi-Lehrerseadnars in Palästina ist. Der in Wien lebende Sohn Nathan Lipschüfz stiftete auf Namen seines Vaters einen Garten im Chajes-Walde. Vereinsnachrichten .Vetien für jüdische Geschichte und Literatur (U., Ferdinaadstraße 23/8). Montag, den 18. März, Uhr abends, im Khibsaal der «Hakoah», I., WippfengeTStraße 24—26 (Cafe Ahes Rathaus), Vortrag Dr. N. M. Gelber: «Marquis de Lajugatteries Judenstaatprojekt (1656—1717)». Eintritt frei. — Gäste willkommen. Jugendverein «Erez Israel» (II., Zirkusgasse 33). Dienstag, den 19. d. M., um *48 Uhr abends, findet im Heim ein Diskussionsabend und gesellige Mitgtiederzusammenkuwft statt. Zu Ostern (1. April) wird ein zweitägiger Ausflug zu unseren Gg. nach St. Pölten wie auch nach Mariazell unternommen. Anmeldungen werden jeden Abend im Heim entgegengenommen. Kulturgruppe XX. Ahe Mitglieder werden hiemit zu dem Sonntag, den 17. d. M. um ^5 Uhr nachmittags im Vereinslokal, XX., Jägerstraße 30, stattfindenden Referat d. H. J. Feuerstein: «Entstehung des Chassidismus», höflich eingeladen. Zionistische Sektion Prater (II., Jungstraße 8). Freitag, den 15. d. M., Y28 Uhr abends, Chu-wasch-Vortrag. Zutritt auch für NichtmitgHeder. Zionistische Fraoengruppe Marlahüf-Neubau. Aanö.d. M. begrüßte die Frauengruppe in ihrer letzten Sitzung die Keren- Hanaschim-Referentin Frau Dr. Gelber, die den Damen einen äufklärenden Vortrag über die Hatvaschim-Afbeit hielt, wodaan sich eine lebhafte Diskussion ergab. Am 31. März veranstaltet die Gruppe einen Kinder-Ptirim- BaH im Heim, VI., Königseggasse 5. Lese- und Redehafle jüdischer Hochschöler (IX, Türkenstraße 9). Die 70. Generalversammlung findet am 16. d. M., 8 Uhr abends, statt Das Kuratorium des jüdischen Kindergartens (XX., Othmargasse 46), veranstaltet Sonntag, den 24. März in den Prachtsälen des Handelsmuseums, IX, Berggasse 16, einen Gesellschaftstee mit Vorträgen und Tanz. Beginn 5 Uhr, Ende 12 Uhr. Karten zu haben bei Frau Modlinger, XX., Jägerstraße 30, bei Frau Henriette Beck, XX, Raffaelgasae 6, und ini) Kindergarten» XX., Otbmargasse 46. Verband zionistischer Mittelschüler. Samstag, den 16. d. M., 7 Uhr abends, im Festsaale des Jüdischen Zentrums, II., Untere AugartenstraBe 35, Vorfrage von Frau Dr. Martha Hoffman n. — Das zionistische Seminar findet unter neuer Leitung (Herrn Dr. S t e j n b e r g) jedgn Montag, Uhr abends, statt. Montag,/den M. spricht Herr Dr. Steinberg über «Parteien und Richtungen im Zionismus». Die Mitglieder werden aufgefordert, diesen Kurs zu besuchen. Zionistische Sektion Prater (1L, Jungstraße 8). Sonntag, den 17. März, um %11 Uhr vormittags, im Münstedt-Kino im Prater Aufführung des Films «Frühling in Palästina». Anschließend Vortrag Frau Amna Müller-Cohen. —- Dienstag, den 19. März, 8 Uhr abends, im Heim Vortrag des Herrn Adolf Böhm «Palästinafragen». Gäste willkommen. Verband der doniatischakademJscben. Verbindungen und Vereine. Der dritte Vortrag der soziologischen Arbeitsgemeinschaft: «Führertum und Organisation» von Dr. Leo Köppel findet am Dienstag, den 19. d. M., 8 Uhr abends, VIII., Bennoplatz 1 a, statt. Gäste willkommen. Jüdisches Zentrum der Sozialen Hilfsgemeinschaft (II, Untere Augartenstraße 35). Montag und Mittwoch. 7 bis 8 Uhr, Hebräisch für Anfänger (Jugendliche), von 8 bis 9 Uhr für Fortgeschrittene, von 9 bis 10 Uhr für Anfänger (Erwachsene). Anmeldungen täglich von 6 bis 8 Uhr im Sekretariat. Jugendgottesdienst: Samstag, 4 Uhr nachmittags, Bemaus Talmud Thora (II., Malzgaßse 16). Samstag, den 16. d. M., um 8 Uhr abends, findet im Restaurant Vienna, II., Obere Donaustraße 91, die Begrüßung von Ehrw. H. Rabbiner Schenk anläßlich seiner Heimkehr aga Erez Israel statt, „Herr Rabbineß-Schenk wird , über seine Reiße einen Vortrag halten. Anschließend findet ein Festbankett'statt. Birth Hanoer Hamisrachi (II., Praterstraße 43). Jeden Mittwoch, punkt 8 Uhr abends, Tenachkurs, Löter Herr M. Gerstl, nachher Abrechnung der Sammlung der Keren Thora we Awodah-Aktion. Jeden Dienstag und Donnerstag, 8 Uhr abends, Hebräischkurs, Leiter Herr S. Haber-Heliner. Freitag, 8 Uhr abends, freie Aussprache. Samstag, 3 Uhr nachmittags, Tefilath Mincha, nachher Referat des Ch. Bi Nun, anschließend Schalos Seudoth. Igud Akademi Thora we Awodah (II., Praterstraße 43). Samstag, den 16. d. M. Aussprache. Thema: «Awodah Azmith»; nachher Besprechung der Keren Thora we Awodah- Aktioru Zehr* HterstM. fiskttfen XX (XX, JägarstaaBe 3ÖX Mtag. %9 Uhr abends, im SsM* XX, JtmMraße 30, Oufnrischtortrag. Montag, den ff .d. M.t |i um abends, Referat M. L. Hager über «Aufgaben der Mtefachi-Jogendbewegmig». Gäste herzlichst wrlöfemmcn. Ztootetiachc Sektion 19. Mficz, im Cafö Martalu., ..... trag Dr. Max Becnfi ardt über «Aktuelle slopte tische Errimtfef«». Gäste wiffecommen. fctipn Meri»hül«N»ubau. Dienstag, den laritetilfTvi., Mariabfitemtrafe 89a, Vor- Ztontetlscb-alcadantlsclwtr Verein «Bar-Kochba» (I!., TabomtfwAe 10, Cate Produktenbörse). Im Rahmen de» am Samstag, de» 16. IA, «n Uhr abend», «tettttndenden Konvents findet ein Vortrag d, H- Dr. Oakar Roaenfald über «Jüdische Kunst* Matt. Akademische Gäste wittkwntnen. : Palästina Miszellen Din mm Gfistataw Die Zahl der seit dem Einsetzen der neuen Ahjah Im Und gekommenen Chaluzlm beträgt vierhundert. Die Einwanderer haben zum größten Teil in den judüsdltn Pf Un?u ngskolonien Arbeit gefunden, in Chodera wurden 57, in Rechowotb 56, m Petach Tikva 44» in Klar Saba 42« in Nesa-Zkmah 35 Chahizim antergebracht. Ans Y e m e n kamen?! Jüdische Einwanderer, die zum größten Ted in Kfar Saba und bei Rtechon-lo-Zion «nterkamen. Mit den nächsten Schiffen werden wieder über drei* hundert Ebnwmderer erwartet. * Pafirtkna Haodetsbttanx pro 1128, Im Jahre 1928 betrug der Import nach Palästina 6t£ Millionen Pfand (gegen 6,2 Millionen Pfund im Jahre 1927), der Export Palästinas zirka 1,5 MUtiomw Pfund (gegen 1,9 MtWoneo Pfund). Darnach hat etah <fie Haodrtabdanc des Jahre* 1998 gegen da* Jahr 1927 um »i*« | Mfflteu Pfund verschlechtert, da die Einfuhr um zirka 60&Q0Q Pfund gestiegen, der Export um zirka 400.000 Pfand dbgenaremen hat, Der Orangonexport hat im Jahre 1928 abgcnommen, dagegen weint der Export zahlreicher Industrieprodukte (Zement, OH, Wirkwaren usw.) namhafte Steigerungen auf. . * 4 von awMoflp* MM hu J««M A J. befennen weiden. Die Prügelstrafe in Pafitetina. Auf eine (fieeheaügtiche Anfrage im Uoterhatis teilte der britische KokmiaMJbterstaateaakmtftr Ofweky-Qore mH, kn Peutiwhtr 1898 seien von der Paßstina-Ragietung Be*tiinmitng«n geholfen woedup, in dmea die Ml jener Vergehen, mtf die k> <fen paüästetetisischen Gefängnissen körperliche Züchtigung steht, verringert worden sind. * (u Brüssel wurde eine Liga für das erbette«<le «egrttmkt, di. *h twit. feiert hat «rtd ihre nächste Konferenz, verbanden mit einer naoMedgenden Fiimwaktkm für dea aebeHende PaUsttea, am 23. März in Antwerpen abhalten wird. Das Obsrtsc Gericht PaMstfran hat dfe KMge dea Hstiaer Jmfen Pale witsch gegen die Pattsttee-Regteeung, die ihm «uf eek1 N*turnliaatio«ag*aoch einein ablehnenddei Bescheid erteilt hat, zorßckgewleaen und sich hiebei die Argumentation der Regierung *u eigen gemacht, daß die Frau des Palewitsch seit mehr afe zwei Jahren int Anstand wogt und Im Feite der Natorialteatfan ihres Mamücs ^feraWte paläefineneteche Bürgerin weiden würde, was ober gegen das Gesetz verstoßen würde. Der FaH «st einzig in seiner Art in Palästina and erregt dl* affeoMfehe Meinung «ehr. * John D. RocicefctFer jun., der tfekamäfich 4er Pdästino-RegienHig zwei Millionen Dollar zum. Ban und zur Etertcbfeng eines archäologischen Mose ums in Jerusalem zur Verfügung gestellt hat, ist soeben in Jerusalem ejogetrofifen. Er wind sich noch Meggido zur Besichtigung der von der Unteeraltitt Chicago dort durchgefttbrten archäologischen Aosgmbmvgen begeben, (Die Regierung hat, um Rockefetter dtesau Besuch au ertefchtem, eme 20 Kilometer lange Straße von des Kiscbon-Drücke naoh Meggido bauen teeaen. — Dte Red?) WISSEN / KUNST / LITERATUR Kunstchronik Der Tag de« jüdischen Buches- In der Berliner jüdischen Gemeinde wurde, wie bereite berichtet, auf Antrag der zionistischen Mandates» beschlossen, ähnlich dem in ganz Deutschland (und auch den anderen deutschsprachigen Ländern, wie z. B. Österreich) am 32. Mi« atattfindenden «Tag des deutschen Buches» Hnen «Tag de« jÜdtechen Budies» zu veranstalten. Dte BKtöothekskommrerion der Bettiner jüdischen Gemdmle hat mm beschlpseen, wegen der Kürze der Zeit den beribmehtigten Tag des jüdischen Buches nicht am 22. März, sondern am MendHeeohntage im Septemjhe-r dteee» Jahres eu organteieren and ditfchzuiführen. (Es wtire unseres Eftichten« noch zweckmüßig, einen Tag des HMfechea Boche«, mögttchet gleichzeitig, auch in den . «ndoaen Ufind een zu organisieren. — Die Red.) Das Buch tritt der gröOten Auflage ist tmdi hWbt die Übel Zu ihrer VetbaeHung in fwt 2C0 Sprachen und Diaeteten hat die «m 7. Märe 1804 begründete brittedie Bibetreaefechalt m Londxxt, weiche vor kurzem da» Jubiläum hree I25j8hrigw Beetaudes feiern konnte, «ehr viel beigeragen. Nach dem Berichte der Oesefechatft war in den fünf (5jährigen Perioden de Zwfcutetkmazahl der Bfed nachinander dte foigemle; 6 äWttowni 17 Mtiloien; 57 MHiooen; 101 MtWonen; 2D9 Millionen. Die Gesamtiriculation betrug 304 Mrtlio««* Exemptef« (da- -4AA Tiiilll? n iiimn an «wigfatchflg Sräaohe). x Hugo Zocteermaans «Reiteftted» iat in der vom deutschen Voikstrauertag bertuagegebeoen Pidtika««» «Kriegagtebcrtöraosge» entiwlteu Und wird dort aäs dea popuSärste Kriegrited beuetohuet Else Jerusalem, die Verfasserin des bekannten Romane« «Der heifige SfcamttfeB»» «hi rettgMteia Stock «Die Steinigung in Sukyo» geschrieben, welches vor einigen Tagen in Erfurt zur Uraufführung kam. Das reicbHch abstruse SOßck hat rittgenden Inttett: In den Städtchen Sakya lebt Efra Spofa ntit «einer blinden Frau Deboruh. Ihr Sohn David ist vm Rabbiner «uagöbfldet worden, aber schon seit vielen Jahren mit dem Vätergteuben hmeitich zerfafien, wie so mancher seiner Freunde, darunter auch der inzwischen zom Dominikaner-Orden ein getretene Mathias Broriten. Man schreibt das Jahr 1879. Die um die Osterzdt gewöhnlich einsetzendc Pogrwnatimrmmg veronlaftt den Dominikaner, da» Kloster in Rom zu veriasten und nach Sakya zu eilen, um Hn Auftrag der Kirche durch daa verlock ende Angebot der Kardlnaferwürde den Jungen Rabbiner zum Eintritt in die Kirche und zur Predigt für die christliche Wahrheit vor den Juden Sakyas zu bewegen. Aber David lehnt ab. Er mag unter keinen Umständen «ich Irgendeiner dogmatischen Starrheit beugen, weil sein Jobaitoea-Otaube ihn zu einem Christof treibt, der in allen Menschen lebendig ist. Dieaee Geständnis wiederholt er «einem Vater gerade ln dem Augenblick, als dieser die Nachricht von der Rettung der Juden durch kaiserliches Militär und von der Wohl Davids zum Rabbiner des in Wien erbauten Tempels bringt. Der Fluch des Vaters trifft dan Sohn. Die Mutter fühlt sich mitschuldig an dem Ketzeigtoriben des Sohnes. Gesteht sie doch, daß sie in dünkelhaftem Frevel heimlich begehrt habe, den Mesayos m gebdrea Die aufgeregte Menge der jutteo* die em Opfer verlangt, der David sich Ms Märtyrer opfert, steinigt den Abtrünnigen. Das Stück hatte den bekannten «Achtungserfolg». «Sbylock» bei der Wikmer Truppe, ln Wamaeh*« fand, wie uns von dort gemeldet wird, die mit Spauhiwg erwartete Awöüforung von Shakespeares «Kaufmann von Venedig» durch die Wttnaer Trupp« in der Bearbeitung von Dr. Michael Weichect statt. Diese BeaibeRung staVt Shytodcs Tragödie in den Vordergrund. Diesen Sbylock «pidte A. Samberg und stellte die Vertoitterwvg des Getreten« interessant dar. Jessica war Mirjam Qrleaka, 4m Antonio gab Jakob Welelitz, d« Dogen S.Naobao, 4m auch in der Episode des alten Gdbbo ein KabntettstiJcfc bot. Das Publikum ging mit jeder Szene mit. Die neue Europa-Tournee der «Hafeitnaft». Die beabsichtigte neue Earopa-Tcoraee der «Habimah», über wefefie wir bereits mitgeterift buben, ist mmmehr endgültig festgesetzt Sie wird am 15. September d. J. beginnen und sechs Monate dauern. Dl« Tournee dürfte in Italien beginnen und wird über die mitteleuropäischen Länder bis nach England führen. Die «Hafoinwth» whd bei dieser Tournee euch die neuen Stücke ihres Repertoires (Scholem Atejchems Komödie «Der Schatz» und das Ende März zur Erstaufführung in PMfetina gelangende CaWeron-Dnwna «Die Locken Absakme») aufführen. Ehte bebräiaeba Scbalcbraetomafble. Der hebräteche Dichter Jicdnk Kaeaneisofl, der, wfe bereite fenwtetet . cteen Lebrarirbl für Hebräisch In Lode erhalten bat, erbtest vom potolrcben Unterrichtsministerium dte Approbation für die wm Ihm heransgegebene Schalchreatomatbie der hebrMscben Literatur. Es Ist das der erwbe Fptt, d«8 elo hebräisches Schtrlbncih von der Dotofecben Regierung offiziell in die Schulen eingeführt wunde. Eki jüdMer Architekt baut dan VdBcertwirtpateat. Der bekannte Genfer Jüdische Architekt Flegenheimcf, ein Bruder de« franmösiach-iüdteohen Schrtftstelfera Bdoxxtd Flag* ist einer der fünf Architekten, die das Haus dea Völkerbundes bauen sotten, Der Generabekretir des Vfitirerbnmtea SirErricDnumroond bat soeben den Kontrakt mit den fünf Architekten unteiueicbnet. Herr Ffegenhekner hat autsamoien toU seinem Lehrer, dem berühmten franeöafeoben Archttekten Menot, beim Wettbeweib um einen Entwurf für das Ctebäud« und dte VeiusmmlurigalHtte den eraton Pr et« gewonnen. Es wurde aber dn Arrangement getroffen, daß beim Bau einige Ideen dreier anderer Architekten, Broggi (Italien), Ufenrre (Frankreich) und Vamo (Ungarn), mitverwendet werden sotten. Der Mater Brate Oppler, ein Bruder des Bildhauers Alexander Oppler, lat in Beifin. fit Jahre alt, gestoben. Er entstammte einer jüdischen Fsmilte in Hannover. Als eines der ältesten Mitglieder der Berliner Sezession wurde er bald ein Ltebttng dea lounstiiebenden Publikums, Porträte — besonders auch solche jüdischer FemfinHcb- UchkeRen —, Interieurs, später dte Mtttes» der Seebäder und der Sportplätze waren sein eigenstes Ressort. Ate Zeichner stand mit an der Spitze der deutschen Graphik. Der höchste Wolkenkratzer New Vorft» — das Bauwerk eines Joden. Vor kurzem wurde in New Yoik der Mchate Wolkenkrazer der Stadt feieriieh eröffnet. Der Ban wände mm mmm tsäenmiäaäimÄM

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