Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 2 (1929)
- Issue
- Heft 62 (7.3.1929)
- Date
- 1929-03-07
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite K> OIE STIMME Nf. 09 WISSEN / KUNST / LITERATUR Erinnerungen an An-ski Von Marie Rosental. «Onkel Sen>a» nannten wir Kinder ihn, trtiä in dieses Wort «Onkel» legten wir so viel Liebe, als nur orn Kmderherz hkiekTziriegen vermag* Wir vergötterten ihn. die ganze, große, ktiMe Wohnung meiner Eltern in Moskau schien uns verwandelt, wenn er kam. Langsam, ruhig pflegte er hereinaukommen, seltsam lächelnd, die Taschen voH Süßigkeiten fttr uns, in der Hand eine glimmende Zigarette —- er war leidenschaftlicher Raucher. — Er setzte sidvtzur uns, plauderte, zeigte allerlei Kunststücke, kroch auf allen Vieren auf dem Fußboden herum, bellte, miaute, — nie habe ich ihn daibei lachen gesehen — und im Gehen sagte er, er füh-le sich viel besser unter Kindern als unter Erwachsenen. Und später sah ich ihn im Salon mit meinen Eltern Sätzen und hörte Hm, durch das Schlüsselloch horchend, unverständliche Sachen reden, und ich konnte «Onkels» plötzpliche Verwandlung nicht begreifen... Dann kam der Krieg, unser Vater mußte fort, und «Onkel» blieb unser einziger Trost. Immer neue Einfälle hatte er, meine Mutter und uns zu erheitern, er machte eine Erzählung über unseren Hund, über die wir Tränen lachten ... Und wir merkten nicht, daß «Onkel» Sorgen zu haben schien... Wir sahen bloß, daß er uns jetzt zugunsten der feindlichen Weit der Erwachsenen vernachlässigte, daß er außer Russisch noch jene unbekannte Sprache gerne sprach, von der wir nur einige Brocken verstanden, und die er seine Muttersprache nannte ..., daß er oft das Wort «Juden» gebrauchte, das uns ein fremder Begriff war, obschon wir wußten, daß wir Juden waren... Und wir wunderten uns, daß der gute kluge «Onkej», diesem für uns leeren Wort so viel schmerzliche Betonung gab... Eines Tages hieß es plötzlich, «Onkel» käme auf ein paar Wochen zu uns. Unsere Freude kannte keine Grenzen, obwohl man uns strengstens verbot, «Onkels» Zimmer zu betreten; denn es hieß, «Onkel» sei ein Dichter, und er schriebe an diesem großen Werk, und er dürfe nicht gestört werden ... Was natürlich zur Folge hatte, ‘■daß wir den ganzen Tag dort steckten, und durch kerne Strafen entfernt werden konnten ... Das Zimmer war buchstätrtIch mit Asche bestreut, und überall flattetrte Papier, offene ‘ Bücher lagen hemm... am großen Tisch aber saß «Onkel» und schrieb unermüdlich... Er ertrug uns gern und sagte mir, Ich helfe ihm schrebien, durch meine Gegenwart.. Ich war sehr stolz und glücklich! Ich fragte «Onkel», ob er wieder über unseren Hund schriebe, worauf er lächelte und sagte: nein, dies wäre ein ernstes Werk, u-nd es hieße «Dibbuk», ich wäre aber noch zu klein, um es zu lesen — lesen konnte ich damals schon ganz gut. Die ersten «Zuhörer» des «Dibbuk» waren meine Eltern und einige Freunde. Wer mag jetzt in den Zimmern wohnen, wo Anski seinen «Dibbuk» schrieb und dessen Wände geweiht sind von dem Geist der Chassiduth...? Später, in Wilna, sahen wir «Onkel Soma» wieder. Wie in den früheren sorglosen Moskauer Tagen erschien er lächelnd in unserem Zimmer, und in den Armen trug er einen... weißen Zlegentoock von einigen Wochen! Es war dies sein letztes Geschenk an uns, krank und niedergeschlagen sah er aus, — es war die Zeit ci-es Pogroms, der Erschießung Waiters, der Verhaftung Leib Jaffas... Wir Kinder freilich begriffen nicht alles, aber wir wußten, daß es schlecht gehen mußte, wenn «Onkel» nicht mehr heiter und runlg war... Ais ich ihn zum letzten Male sah* war ich kaum zehn Jahre alt. Es war in Warschau, .Ostern 1920. Er war schon sehr krank und lag zu Bett. Damals sprach er zu mir wie zu einem erwachsenen Menschen. Ich erzählte ihm, wie ich meine Mitschülerinnen ärgere, da sagte er ungewöhnlich ernst: «Die Christen haben ein Gebot, liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Wir aber haben ein Gebot, tue deinen Nächsten nicht, was du nicht willst, das er dir tun soll.» Er wußte, später würde ich an diese seine Worte denken. Ein Bild von ihm ist im Besitze meiner Ettern, 1919 in Wilna aufgenommen, und in seiner feinen, leichten Handschrift hat er auf die Rückseite geschrieben: «Meinen lieben teuren Freunden! Mit dem Feingefühl alter Freunde werden Sie auch unter dem Ausdruck dunkler Trauer die bekannten Züge des sorglosen und lebensfrohen ,Onkel Sema’ finden.» Die Hablmaü studiert gegenwärtig ein neues Schauspiel «Keter David» (Krone Davids) ein. Der Komponist Rotowsky hat ec übernommen, eine Begleitmusik an Mlhnltinn He Erstaufführung v*nd noch fei Mära stattfehl MN «Keter David* geht am ersten Mate ete Iclmslel su« dam P.al&stUUchs« Laben itf fiiiuuM t Mac dte öflhn* „Autoren* als Jaden te Frankfaxt sprach der Romaoechriftsfeftc r Georg Hermann, der vor mehreren Jahren mit cJetteben Gebert» einen Saisoobucheifolg hatte und seither erfolglos um Geltung bemüht kt, über das Thema «Juden als Autoren in der modernen deutschen Literatur». In solchen Fähen handelt es sich gewöhnlich weniger um die «Juden als Autoren», als um die «Autoren als Juden»; die Autoren, die es mit dem Geltungstrieb haben (siehe Wassermann e tutti quanti) suchen dann ihr deutsch-israelitisches Glaubensbekenntnis, richtiger Geltungsbedürfnis, zu formulieren. So auch Georg Hermann; er erklärte u. a.: «Wenn deutsche Juden-so vre! für das Bewußtsein des Deutschtums tun, haben sic altes Recht, als Deutsche geachtet zu werden.» Schön — wie aber, wenn dieses Recht sich nicht exekutrv erzwingen Hißt? Doch ist das Sache des Mannes, der «als Deutscher geachtet» zu sein wünscht. Aber die Wege, die Georg Hermann zur Begründung seines Rechtes auf Achtung seines Deutschtums cmschlägt, sind etwas kraus. Zunächst spricht er den Juden, die nicht deutsche' Schriftsteller sind, jede kulturelle Daseinsbercch- ■ tigung ab; er sagt u. a.: «Die im Mittelalter nach dem Osten abgewanderten, bestw. vertriebenen Juden sind auf ihrer Entwicklungsstufe stehen geblieben. Die jiddische Literatur trägt mittelalterlichen Charakter. Sie ist eine Insel. Es gibt keine russischen oder polnischen Schriftsteller jüdischer Abstammung». Nun haben die «rückständigen» Juden im Osten immerhin einige -kulturelle Werte seit ihrer Vertreibung aus dem deutschen Paradiese geschaffen, so z. B., ivm nur eines zu nennen, die chassidische Erneuerung des Religionsinhaltes; die moderne jiddische Literatur ist genau so «mittelalterlich» wie etwa Georg Hermanns «Jettchen Gebert» (was ihr vielleicht gar nicht als Vorzug anzurechnen ist), denn etliche Romane von Asch, Oratoschu u. a. and zum mindesten so «modern» wie die des Georg Hermann. Der jüngste «Bekenner-Autor» könnte sich einmal die Mühe nehmen, sich in der Litratur umzutun, und er würde finden, daß es z. B. eine ganze Reihe erster russischer Schriftsteller jüdischer Abstammung gibt, etwa Uja Ehren bürg, J. Babel u. v. a. Durch etwas mehr Sachkenntnis würde vielleicht Georg Hermanns Überheblichkeit in der Beurteilung jüdischen Schaffens wohltuend gemildert werden. Im übrigen empfehlen wir ihn der «deutschen Achtung»; der Beachtung, um die es ihm wahrscheinlich geht, könnte ihn nur ein ernsthaftes, über den Tag hinausreichendes dichterisches Schaffen empfehlen, sicher nicht überhebliches Deutschisracliteln. Autor sein bedeutet noch lange nicht Autorität sein. S. S Von Büchern Ein hebräisches Gedenkbucb. Soeben ist itn Verlage «Eschkol», Berlin, ein hebräisches Gedenkbuch für den jung verstorbenen Gelehrten Dr. J. N. Sim-cii o n i, Retf.aktionsmitgHed der «Encyclopaedia Judaioa», erschienen. Dies Gedenkbuch enthält u. a. Beiträge von S. Assat, Dr. Bentfeld, Bjalik, Bar Tobia, Prof. Brody, Prof. Cas- «uto, Prof. Davidsohn, Dr. Ehrenpreis, Prof. El'bogcn, Prof. Epstein, M. E. Jernemskd, Dr- Goldmann, Dr. Horodeeky, Dr. Ratekän, Prof. Krauss, Prof. Markon, Tscher- »ichowski. Neben Editionen von Manuskripten, besonders aus dm Gefatetc der mittelailterücheo hebräischen Poesie ■und Liturgie, ist in diesem Sammelwerke eine Reihe wissenschaftlicher AbhatwHugen, Gedichte und Essays veröfmtücht. Dem Werk ist eine Biographie und Bild Simchonis, sowie eine Bibliographie .seiner Werke belgegeben. Die Juden und Judengenieinden Mährens in Vergangenheit und Gegenwart« Unter diesem Titel ist soeben jm Jüdischen Buch- und Kunstverlag, Brürtn (Adlergasse 9), nach mehr als dreijährigen Vorarbeiten ein grosses Praohtwenk erschienen, welches in Form von 8 6 Einzelbeiträgen hervorragender Gelehrter des In- und Auslandes in zusamunenfassciider und zusammenhängender Form ein übersichtliches Bild der Geschichte der Juden in Mähren entwirft. Die einzelnen Beiträge sind durch 900 Illustrationen aus allen mährischen Gemeinden (Tempel, Friedhöfe, Judentore, Ghettos, Rabbiner, Bürgermeister und Kultusvorstcher) ergänzt. Dieses Werk, uti dem sowohl jüdische als auch nichtjüdiscbc Historiker und Forscher mitgearbesitet haben, verdient Aufnahme ln jedem jüdischen Hause und in jeder jüdischen Bibliothek. An der Redaktion dos Werkes habe mitgearbeitet Dr. Heinrich FJesch, Kanrifz, Dr. J- Freimann, Berlin, Dr. Max Grünfeild, Brtinn, Dr. Theodor Haas, Brünn, Dr. Michael Hotemann, Wien und Dr. B- Wachstein, Wien- Wir behalten uns eine ausführliche Würdigung dieses Standardwerkes vor. «Kirjath Sepher». Soeben ist das vierte Heft des fünften Jahrganges der von der Jüdischen National- und UnfcrersltätsblbUotbek herausgegebenen hl* biographischen Viertel Jahrsschrift «Kirjath Sepher» mit folgendem Inhalt erschienen: Bibliographie: Palästina-Publikationen Hetoraica und Judalca. Studien: H. Rosenberg: Unveröffentlichte Werke von Chakn Joseph David AaokA. — Aus den Handschriften der Bibliothek: B. Scbocbetmann: Aus der Korrespotideoz Acbad Haams, — Hiermit Ist der fünfte Jahrgang von «Kittete Sepher* abgeschlossen. Neue Abonnements für den sechsten Jahrgang wenden von der Jüdischen Nationaland i/mversltätsMbiiolfcek In Jerusalem ln Empfang genommen. Der Afcomtetttentaprefe beträgt 10 englische Schäl log pro Jahr. Pioniere und Helfer (Adbdteziflctäar der Weltorganisation zionistischer Frauen. 1. Literarische Sondernummer, redigiert von Dr. Martha Hofmarei, Wien, Jänner 1929). Der geringen Geltung der Frauenarbeit im ganzen der zionistischen Leitung entspricht begreiflicherweise auch eine recht dürftige weibliche Publizistik. Zu den «Arbeitszirkuteren» der «Wize», deren vorwiegend informativer Charakter schon im Titel zum Ausdruck kommt, tritt diese literarische Sondernummer, als Versuch, die zrönistisebe Frauenbewegung in engste Beziehung zum gesamten jüdischen Geistesleben zu setzen; es soll mit der Kulturarbeit endlich einmal Emst gemacht werden. Die Herausgeberin Frau Dr. Martha Hofmann hat der ganzen Vielfältigkeit und Verschiedenaftigkcit ihres Arbeitsgebietes gerecht werden wollen, so daß die Fülle des Gebotenen überrascht. Neben dem instruktiven Aufisatz Gerda Ariosoroff-Goldberg «Perspektiven der palästinensischen Frauenbewegung» und einem allgemein informierenden «Zionistischen Ausblick» von Edith Eder (London), ein erschütterndes BUd des stillen Heldentums der Chaliszoth. «Die arbeitende Frau in der zweiten A&jah» als deutsche Uebersctzungsprofoe aus dem demnächst in hebräischer Sprache erscheinenden Buche Ada Fischmanns (Tel Aviv). Das Problem einer autonomen Mädchcnfoewegung neben den «Wizo» behandelt Frau Doktor Henriette Rappaport (Wien). Den literarischen Charakter des Sonderheftes wahrt eine einführende Studie der Herausgeberin Über Scholem Alcchems «Tewje» und Martin Bubers «Weisheit und Tat der Frauen». Dazu unrethorische erlebte Lyrik, wie sie die Proselytin Elischewa, Irma Singer (Dagairjab) und Sch. Hallein (New York) beisteuern. Ungemein reichhaltig ist auch die «Rundschau», die das Künstlerische, erfreulicherweise auch die Musik und das Theater, besonders stark unterstreicht. Das schöne und reiche Heft legt von dem Aufstieg der zionistischen Frauenarbeit Zeugnis ab. Sie ist in allen jüdischen Buchhandlungen sowie im Vertag, III., Dapontegasse 2, zu beziehen. Kunstchronik Neue jüdische Musik. Im 9. philharmonischen Konzert in Leipzig (25. Februar) gelangte unter Leitung des hervorragenden Dirigenten Hermann Scherchen ein Orchesterwerk von Alexander W c p r i k «Lieder und Tänze des Ghetto» zur Uraufführung. Dieses Datum verdient festgehalten zu werden, da es die erste Aufführung eines größeren Werkes jüdischer Musik in D e u t s c h 1 a n d ist Von Weprik, der augenblicklich an einer Symphonie arbeitet, ist soeben eine Rhapsodie für Bratsche und Klavier (op. II) er-, schienen. — Im russischen Staatsveriag (Musiksektion) sind soben drei Lieder ohne Worte «Ornamente» (op. 42) von Alexander Kr ei n erschienen. Durchaus originell in der Melodieführung, der Konzentration auf die Gesangsstimme und souverän fn der formalen Gestaltung, sind diese Lieder eine erfreuliche Bereicherung unserer Gesangsmusik, gleichzeitig aber ein erneuter Beweis für Kreins starkes und ursprüngliches Musikcmaturell. — Der bekannte Berliner Operntenor Hermann J a d I o w k e r gab am 5. Februar in Jerusalem ein Konzert unter dem Patronat des deutsphen Generalkonsuls. Der Klavierabend Professor Wohlfsohns zeigte den Meister in seiner Vielseitigkeit. Er spielte Stücke von Scarlatti, Beethoven, Chopin und Liszt und moderne Komponisten. Der Künstler brachte seine bereits bekannten und gewürdigten Paraphrasen über jüdische Volksweisen und machte überdies mit einer neuen interessanten Komposition des italienische« - Musikers Casteinuovo- Tedesco bekannt. Diese hebräische Rhapsodie, die althebräische Themen geschickt verwertet, wurde von Wdfsoi;.: mit glänzendem Rhythmus interpretiert. Es wäre sicher interessant, wenn sich ein Tanzkünstler, inspiriert durch das Werk und seine Wiedergabe, entschlösse, diese Tänze auf einer Bühne aufzuführen. Den stärksten Beifall erweckte Wolfsohn mit seiner ausgezeichneten Wiedergabe Ghopin'scher Werke. R- W. Hilda Dulitzkaja schöpft aus dom Born ostjüdisoher Gesänge, in denen sie nicht nur eine glänzende Interpretin ist, sondern die sic auch wunderschön singt. Die Künstlerin besitzt eine ausgezeichnete Stimme, die auch in der Höhe, von großer Schlagkraft ist. Es ist ein Vergnügen, ihr zuzulvören und zuzusehen, da sie dank ihres musikalischen Könnens ganz in dem Inhalt der Lieder attfgehen kann. Mit wenigen, sparsamen Gesten unterstreicht sie die Pointen uiid wird so zur Opcrn-Soubrcttc im besten Sinne der Kunst. Der ausverkanfte FestsaaJ des Hotel Continental bewies, daß Frau Dulitzkaja bereits einen künstlerisch gefestigten Rsuf auch in dem kritischen Wien besitzt. Rauschender Beifall erzwang zahlreiche Draufgaben, ht der Pause trug Horm Schick moderne jCalbarctt*Vorträge sehr hübsch vor. Vielleicht hört man einmal Frau Dulit»- kaja auch in einem größeren Rahmen. r. w. Ein Jakob Frank-Drama hat Aron Zeltltn erscheinen lassen. Das sechsaktige Spiel behandelt in phantastischer Weise die Bewegung, welche der falsche Messias von. Polen Jakob Frank enttedtt baf, und führt In die geistigen Anfänge des Chassidismus. Ein neuer Leiter des Moskauer JUdisch-akademiscbM Theaters. Die Differenzen, die sich zwischen dem Leiter des Moskauer jüdJsch-akadenrisohen Theaters, Alante Granowsky, and dem rassischen Volkskommissariat für Kunst Im Zasaramentaag mtt der Buropatouraee dm Moskauer Künstler ergaben, haben am völMgan Am* sehenden Granowskys ans dem Verbände das jlMlarh fehl i